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BigBird

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.10.2007 Beiträge: 627 Wohnort: Main-Kinzig-Kreis
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Verfasst am: 13.01.2010, 09:01
Titel: Gar keinen Spaß an der Schule |
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hat meine Zweitklässlerin Hat sie schon ab und zu mal geäußert, kam heute morgen mal wieder zwischen tür und angel auf meinen Standardpruch seit Kindergartenzeiten: ich wünsche meinen Kindern zum Abschied immer viel Spaß.
Leider wirkt sich das auch dahingehend aus, daß sie sich in der Schule und bei den Hausaufgaben meistens keine Mühe gibt. Im Unterricht träumt sie viel, kriegt deshalb auch manches nicht mit (Informationen, Hausaufgaben) oder ihr fehlt die Zeit, was abzuschreiben. Bei Klassenarbeiten fehlt ihr oft auch die Zeit, weil sie vor lauter Unlust extrem langsam arbeitet. Sie beherrscht den Stoff aber im Prinzip, etwas mehr Übung könnte wegen Tempo vielleicht nicht schaden, aber da blockiert sie völlig, schon die Hausaufgaben sind eine Qual. Beteiligung im Unterricht ist auch wenig. Sie ist vom Typ her so, daß sie Fremden gegenüber und in neuen Situationen eher verschlossen ist. In der ersten Zeit hat sie im Unterricht gar nichts gesagt, nur anschließend mit der Lehrerin geredet. Das ist besser geworden, aber immer noch zu wenig aus Lehrersicht.
So, hat jetzt irgendjemand einen Tip für mich? Irgendwie muß sie das ja noch ein paar Jahre aushalten, und ich würde sie da gerne irgendwie motivieren, bzw. Wege finden, daß sie wenigstens teilweise Spaß daran haben kann. Den Großen kann ich wenigstens damit locken, daß der Unterricht im Gymnasium möglicherweise etws interessanter sein wird - zumindest interessanter als Haupt- oder Realschule. Aber sie würde die Schule am liebsten ganz abschaffen.
Viele Grüße,
Christine _________________ BigBird
D. 06/01, R. 12/02, T. 10/04
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simmi

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.06.2007 Beiträge: 203 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 13.01.2010, 10:24
Titel: |
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Hallo Christine,
bist Du sicher, dass es nur das Schulische ist, was sie langweilt?
Oder wirkt es vielleicht nur so, als wenn sie keine Lust hat.
Bei unserem Großen ist ein Mädchen in der Klasse, die wird schon ganz lange von den anderen Kindern gemobbt. Keine handgreiflichen Sachen, aber auslachen, wenn sie was falsches sagt, sie sitzt immer alleine.
Die sagt seit diesem Schuljahr gaaar nichts mehr im Unterricht.
Es war so schlimm, dass die Lehrerin jetzt endlich eine Krisensitzung mit der Klasse einberufen hatte.
Das Mädchen ist echt ne ganz ruhige Liebe. Leider wird sich vom Elternhaus nur ganz wenig gekümmert.
Hat Deine Kleine vielleicht auch was, was sie bedrückt? Kommt sie mit der Lehrerin klar? Hat sie eine Freundin in der Klasse? _________________ Liebe Grüße
Simmi
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Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich
wenn sie nicht unglücklich sind. |
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jenny Administrator

Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 4618 Wohnort: Krefeld
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Verfasst am: 13.01.2010, 10:31
Titel: |
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Ich glaube ich würde das Gespräch mit der Schule suchen und denen das genauso erklären. Es muss ja auch im Interesse der Schule sein, dass das Kind Spaß am Lernen hat.
Ich würde da soweit gehen, die Hausaufgaben für eine Zeit sein zu lassen und die nur auf freiwilliger Basis anzubieten: "Wenn du Spaß dran hast, darfst du folgende Aufgaben machen...."
Es muss aber klar ausgemacht werden, dass dafür in der Schule gut mitgemacht wird- ich denke aber, dass die Motivation dann eh größer ist. Kinder wollen ja eigentlich lernen, sie sind neugierig . Hausaufgaben sollen ja nur vertiefen und keine neuen Inhalte beibringen, das kann natürlich langweilig werden.
Versuch mal mit der Lehrerin einen Zeitraum von 6 Wochen zu vereinbaren, vielleicht lässt du dich auf 4 runterhandeln .
Viel Glück!
jenny _________________ Niveau ist keine Gesichtscreme und Stil nicht der obere Teil des Besens......
Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden.
jenny |
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BigBird

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.10.2007 Beiträge: 627 Wohnort: Main-Kinzig-Kreis
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Verfasst am: 13.01.2010, 11:01
Titel: |
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| simmi hat folgendes geschrieben: |
Hallo Christine,
bist Du sicher, dass es nur das Schulische ist, was sie langweilt?
Oder wirkt es vielleicht nur so, als wenn sie keine Lust hat.
Bei unserem Großen ist ein Mädchen in der Klasse, die wird schon ganz lange von den anderen Kindern gemobbt. Keine handgreiflichen Sachen, aber auslachen, wenn sie was falsches sagt, sie sitzt immer alleine.
Die sagt seit diesem Schuljahr gaaar nichts mehr im Unterricht.
Es war so schlimm, dass die Lehrerin jetzt endlich eine Krisensitzung mit der Klasse einberufen hatte.
Das Mädchen ist echt ne ganz ruhige Liebe. Leider wird sich vom Elternhaus nur ganz wenig gekümmert.
Hat Deine Kleine vielleicht auch was, was sie bedrückt? Kommt sie mit der Lehrerin klar? Hat sie eine Freundin in der Klasse? |
Mit Freundschaften tut sie sich schon immer schwer, aber ich habe den Eindruck, sie kommt soweit in der Klasse ganz gut zurecht. Ihre 'Kommunikationsfreudigkeit' ist natürlich ein Hindernis. Aber insgesamt habe ich den Eindruck, daß es ihr in der Schule besser geht als im Kindergarten (der nebenbei nicht schlecht war). Eine Freundin hat sie jetzt in einer anderen Klasse gefunden. Sie erzählt mir ja nicht alles, aber auch nach dem, was ich so an Gesprächen mit ihrem Bruder belausche scheint sie mit niemandem ernsthafte Schwierigkeiten zu haben. Daß sie sich mit dem Reden schwertut - im Kindergarten hat sie das erste halbe Jahr überhaupt nicht geredet, später habe ich erfahren im Miniclub davor auch nicht. Allerdings hat sich das inzwischen schon etwas gebessert. Mit der Klassenlehrerin kommt sie gut zurecht. In Deutsch hat sie in diesem Schuljahr eine neue Lehrerin, die sie aber vorher schon in Religion hatte. Sie ist wohl auch nett, allerdings hat sie zu ihr anscheinend noch nicht so einen guten Draht.
Unterricht ist langweilig, das glaube ich ihr auch, allerdings wirds ja nicht besser wenn sie nicht mitmacht. Sie hat kurz nach ihrem 5. Geburtstag angefangen, komplette Bücher zu lesen und liest ziemlich viel. Mathe mag sie überhaupt nicht, aber wenn ich es mal irgendwie schaffe, sie dazu zu motivieren, kann sie es. Nur gibt ihr in der Schule halt niemand für jede gelöste Aufgabe ein Gummibärchen. (ich auch nicht immer, das sind ab und zu Sonderaktionen). Sie malt eigentlich sehr gerne, aber selbst Kunstunterricht ist langweilig, sagt sie.
Naja, Gespräch mit dier Lehrerin ist sicher notwendig, aber im Moment weiß ich da noch gar nicht recht, worauf das hinaus soll. Ich müßte ja erst mal eine Vorstellung davon haben, was ihr eventuell helfen könnte. Wenn ich sie selbst nach ihren Wünschen und Vorstllungen frage kommt nur 'gar keine Schule'.
Mündliche Mitarbeit gegen Hausaufgaben - das geht in die Hose, fürchte ich. Sie wird sich nicht wesentlich mehr beteiligen - da kann ich nur kleine Schritte erwarten.
Viele Grüße,
Christine _________________ BigBird
D. 06/01, R. 12/02, T. 10/04
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oesb Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.07.2007 Beiträge: 1238 Wohnort: Nordstemmen
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Verfasst am: 13.01.2010, 11:55
Titel: |
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Hallo,
so wie du das Kind beschreibst ist das meine Tochter! Was haben wir damals gemacht?
Also wir haben:
* mit der Schule gesprochen einmal mit Kind, dabei wurden folgende Rahmenvereinbarungen getroffen:
- sie kann muss aber die Hausaufgaben nicht machen.
- die Zensuren sollten im 2er Bereich mindestens liegen (Ausreisser
wurden zwar nicht erlaubt, waren dann aber auch kein Problem -
Wichtig es darf nicht als Dauerdruckmittel genutzt werden, sondern
es ist bekannt und wenn es schief geht muss man gucken wie man
weiter vorgeht)
- alle schriftlichen Arbeiten in der Schule werden zügig gemacht. Sie
sollte im ersten 1/3 der Klassenkameraden von der Schnelligkeit sein
- bei Wiederholungen im schriftlichen Bereich wird sie möglichst bei
den ganz langsamen als Hilfe mit eingesetzt damit entfällt für sie die
Vereinbarung die Wiederholung machen zu müssen. Sie verpflichtet
sich aber alles noch einmal in Ruhe zu erklären mit ihren Worten.
Helfend bei der Aufgabe zur Seite zu stehen.
- sie darf nach Absprache im Unterricht lesen oder wenn der Werkraum
bertreut ist in den Werkraum gehen.
* ohne sie wurde besprochen, wenn man zu Hause merkt es geht nicht
mehr wird über eine Krankmeldung mit dem Wortlaut Kind hatte starke
Kopfschmerzen eine Pause von max aufeinanderfolgenden Tagen
eingelegt. In dieser Zeit haben wir dann immer die Museen gestürmt.
Auf dieser Basis haben wir die 4. Klasse gut zu Ende gebracht.
Wichtig ist deiner Tochter muss bei einer solchen Vereinbarung klar sein, dass sie hier sehr eigenverantwortlich gefordert ist. Wenn es nicht klappt darf und sollte nicht alles wieder so werden wie es vorher war, sondern man muss andere Lösungswege finden.
Das Problem ist wenn du deine Tochter so weitermachen lässt wie sie es macht, lernt sie nicht zu lernen und rutscht immer weiter in diese Richtung das Ende ist Underarchievment und das ist für alle Beteiligten überhaupt kein Vergnügen. Hier spreche ich aus eigener Erfahrung, einmal ein Underarchiever immer einer, auch wenn man sich selber überlistet und gegen an geht, man kriegt es nie wieder ganz raus. _________________ LG Oesb
mein Steckbrief
Bitte beachtet auch die Stammtischdaten für Hannover! Immer der erste Sonntag im ungeraden Monat!!! |
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Citrus Vestibülduft, Administrator, Sponsor

Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 3494 Wohnort: Hessen
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Verfasst am: 13.01.2010, 14:08
Titel: |
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Hallo Christine
zu aller erst, eine wirklich prickelnde Idee hab ich nicht.
Ich kenne das von Herrn Sohn auch und er hat seine Meinung, dass Schule ein lästiges Übel ist, bisher nicht revedieren können.
Mein Sohn hat auch immer sehr gern "gelernt", bis zum Eintritt in die GS. Sagen wir, er war sehr wissbegierig
Da ging es eben nicht mehr nach seinen Wünschen und Interessen, seinem Tempo usw, Hausaufgaben waren ein Krampf...
Eine mündliche Kanone war er noch nie, wird er wohl auch nie werden. Das bemängeln immer noch alle Lehrer, durch die Bank, außer EINER . Der ist aber eine ganz besondere Spezies, die Kinder liiieben ihn einfach, weil er "cool drauf ist".
Ich bin immer sehr skeptisch, wenn es um Arten von Sonderregelungen geht. Sie können bestimmt gaaanz schwierige Zeiten überbrücken, aber sicher nicht zur Dauerlösung werden.
Ein "mündlich" gegen "keine Hausaufgaben" hätte auch bei uns nicht funktioniert. Und wo soll das auch enden?
Und ganz ehrlich, wenn einem auffällt, dass bei Arbeiten die Routine fehlt, dann sind sie sicher auch angebracht. Ohne hier eine Diskussion über Sinn und Unsinn von HA los treten zu wollen
Bei uns half irgendwann einfach die Ansage "Es gibt Dinge, die müssen."
Davon macht die Schule nicht mehr Spaß, aber dieses ewige "Kreiseln" um lästige Dinge wurde erträglicher. Heute macht er sein Zeugs eben so schnell es geht. Selten mit Leidenschaft, außer es wird mal besonders interessant für ihn.
Und er lernt auch mal für Arbeiten
Auch mein Sohn ist Fremden gegenüber eher verschlossen, hat auch Angst ausgelacht zu werden usw. Aber ich glaube, es ist ein Stück weit doch auch einfach eine Typfrage, an der man nicht immer etwas ändern kann. Man kann dran arbeiten, aber wirklich ändern wird sich das Verhalten doch nicht. Aus einem eher scheuen Reh wird keine Rampensau.
Da muss er schriftlich so viel wie möglich heraus holen, weil es mündlich eher immer etwas dünner ausfallen dürfte.
Lernen an sich ist ein Bedürfnis, aber eben nicht immer so, wie das unser Schulsystem hergibt
Sohn soll kein angepasster Ja- Sager sein, muss sich aber einem System, in welchem er nun mal lebt, ein Stück weit anpassen. Sonst kann er nicht bestehen.
LG Zitrone _________________ »Im Leben geht es nicht darum, gute Karten zu haben, sondern auch mit einem schlechten Blatt gut zu spielen«
R. L. Stevenson |
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joeymc

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 17.09.2009 Beiträge: 442 Wohnort: hessen
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Verfasst am: 13.01.2010, 14:21
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| Zitat: |
| Das Problem ist wenn du deine Tochter so weitermachen lässt wie sie es macht, lernt sie nicht zu lernen und rutscht immer weiter in diese Richtung |
@ oesb: *unterschreib*
Meine Nr 2 ist ja ähnlich veranlagt, bei ihm ging es dann bis zum Zusammenbruch!
Also auf jeden Fall das Gespräch suchen, und die Tochter miteinbeziehen: Was macht ihr denn Spaß? Wie stellt sie sich vor, dass Schule Spaß macht?
Wenn sie schon so super liest, muss ja Deutsch ein Grauen für sie sein!!!
Mathe war bei meiner Nr 2 das Hassfach, bis es im Gymnasium anspruchsvoller wurde - allerdings rechnet er 18-5 mittlerweile mit dem Taschenrechner - er ist da völlig blockiert!
Ich wünsche euch viel Erfolg - trotz aller Probleme ich mein Sohn noch kein wirklicher "Underachiever" - er hat zwar häufiger schlechterte Noten (4, 4-), weil er einfach zu langsam ist (was er dann geschafft hat, stimmt, und die Lehrer ärgern sich mit ihm...) Auch eine Hypothek aus der GS-Zeit!
Alles Gute wünscht
Joey _________________ veni, lusi, fugi
(Ich kam, scherzte und floh - mein Sohn Nr 1 (13) über die Schule ) |
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Feeli
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.12.2007 Beiträge: 299 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 14.01.2010, 11:11
Titel: |
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Hallo Christine,
ich gebe ja nicht oft Ratschläge, weil ich immer denke, das können andere viel besser, weil viel erfahrener.
Nur kurz soviel:
bei unserem Großen haben jetzt in 3 Schuljahren 3 KL völlig unterschiedliche Einschätzungen abgegeben (Gott sei Dank jedes mal zum Besseren).
Und unser Sohn sah Schule dann positiv, wenn er Freunde (oder wenigstens einen) in der Klasse hatte. Unterforderung hin oder her. Zu schlimmsten Zeiten hatte er jeglichen Spaß an der Schule verloren, und es dauert bis jetzt an, die Erinnerungen zu verarbeiten.
Schule ist für ihn nach wie vor notwendiges Übel. "Lernen" verweigert er komplett, da ja auch so die Noten stimmen. Und motiviert (auch was Schnelligkeit angeht) ist er überhaupt erst, seit Noten vergeben werden.
Ich würde das Gespräch mit der KL suchen, ihr die Situation schildern und erstmal hören, wie sie diese einschätzt. _________________ LG Feeli mit Sohn (01) und 2 Töchtern (04) |
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BigBird

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.10.2007 Beiträge: 627 Wohnort: Main-Kinzig-Kreis
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Verfasst am: 09.02.2010, 11:17
Titel: |
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Mal ein kleines Update. Letzte Woche war Elternsprechtag. Und anscheinend hat nur 'reden' schon ein bischen was genützt. Ich habe verstärkt darauf geachtet, daß sie alle Sachen dabei hat, und versucht, zur mündlichen Mitarbeit zu motivieren, und die Klassenlehrerin meinte, sie sei erstaunt, wie viel sich in der kurzen Zeit da schon getan hätte. Töchterchen antwortet auf die Frage, wie es in der Schule war, zuweilen auch wieder mit 'gut'. Ich denke ja, es müßte sich von selbst verstärken - wenn sie sieht, die Lehrerin freut sich über ihre Beteiligung, müßte es ihr ja auch mehr Spaß machen. Außerdem geht sie seit 4 Wochen reiten, ich denke, das tut ihr auch gut. Sie ist ja in neuen Situationen immer erst mal sehr schweigsam, dort hat sie es aber gleich beim ersten mal geschafft, nach etwas zu fragen, was ihr wichtig war (böse Mama meinte, 'ich will das nicht wissen, wenn Du es wissen willst mußt Du fragen )
Jetzt bin ich mal gespannt auf die weitere Entwicklung, vor allem, ob das, was ich tun kann, reicht, oder ob wir noch weitere Maßnahmen ergreifen müssen. Wegen Sohn habe ich diese Woche noch ein Gespräch beim Schulpsychologen, da will ich auch mal vorfühlen, ob Test/Beratung bei Töchterchen sinnvoll wäre.
Viele Grüße,
Christine _________________ BigBird
D. 06/01, R. 12/02, T. 10/04
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jojo

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2009 Beiträge: 128
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Verfasst am: 09.02.2010, 11:53
Titel: |
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Hallo BigBird,
hört sich richtig gut an, ist übrigens bei meiner Kleinen anscheinend immer wieder mal nötig (die deutlichen Gespräche etc.), dann schafft sie es für eine Zeit, dann geht es wieder »runter«, dann kommen wieder die Klagen aus der Schule (Verweigerung, Träumen), dann haben wir wieder Gespräche und dann wird es wieder besser. Generell werden die »guten«, stabilen Phasen länger, die unlustigen, sich herausziehenden kürzer. Ich vermute aber, unsere wird immer jemand sein, die auf eigene Unlust/Desinteresse/Langeweile an einem Ort, früher oder später deutlich mit Rückzug reagiert. Es fällt ihr offensichtlich richtig schwer immer weit über das eigentliche hinaus Interesse und Lust zu »spielen« (wie sie sagt).
Wir werden sehen, ich wünsche euch, dass es erstmal lange, lange so gut läuft.
jojo _________________ jojo (00/02) |
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