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Wie waren sie eigentlich früher, gab es auch »Schreikinder«?


 
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jojo



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 19.09.2009
Beiträge: 128

BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 11:43
BeitragTitel: Wie waren sie eigentlich früher, gab es auch »Schreikinder«?
Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben, für manche vermutlich nicht weiter erwähnenswert, aber:

Die größten Probleme hatte ich mit unserem Kind nämlich, das fiel mir gerade an anderer Stelle auf, im Babyalter: es schrie ununterbrochen, »Schreikind« war gar kein Ausdruck. Es begann unmittelbar nach seiner Geburt. Wir verließen 3 Stunden später das KH, während er noch vor Erschöpfung schlief (die Geburt war wohl nicht so leicht), wir gingen heiter ein wenig draußen mit ihm im Wagen spazieren, bevor wir rein gingen, dort schlief er noch 1-2 Stunden, gerade noch genug Zeit für ein Erinnerungsfoto, was lange Zeit das einzige friedliche bleiben sollte, dann aber ging es ab. Es brüllte 3 Tage und Nächte durch, schlief höchstens alle drei oder vier Stunden mal für 10 -30 Min, dann ging es weiter und nix half, irgendwann sanken wir abwechselnd in komatösen Schlaf, das Schreien im Ohr.
schnarch


Es war sehr bestürzend, so unzulänglich hatte ich mich noch nie gefühlt, zumal ich ziemlich viel Erfahrungen mit Babys hatte (Geschwister, Babysitterjobs etc.)
Dabei hatte ich immer das Gefühl, dass es ihm nicht wirklich schlecht ging, denn wenn er schlief sah er so friedlich aus. Nix von Bauchweh, wovon die Hebamme anfangs immer sprach. Nur leider kam der Schlaf recht selten: etwa 6 Stunden nachts, die Nacht endete für ihn immer zwischen 4:30 und 5:00, und 1- max 2 über den Tag verteilt, dann allerdings nie länger als 45 Min am Stück. Viele, auch die gute Leiterin des nachbereitenden Gymnastikkurses, glaubten Anfangs, das wäre in den Griff zu kriegen. Sie meinte, das wären oft Ausreden, hinter denen die Mütter dann mit ihren Übungen zurückblieben. Sie würde die Kinder dann immer auf den Arm nehmen und die Frau könne in Ruhe und entspannt weiter mitmachen. Nur an unserem Kind trug und wiegte sie ich die Arme lahm, obgleich er nur 3 kg wog und er schrie ihr zum Dank die Ohren taub. Beim dritten Termin hatte sie irgendwann offensichtlich keine Kraft mehr, ihn zu nehmen und da stillen ja auch nicht half, blieb ich irgendwann weg, ich spürte, es war wirklich unzumutbar für die anderen. Ganz schlimm war es im Auto (da brüllte er noch mit einem Jahr, gerne auch mal 5 Stunden durch).
bawling

Auch bei der Kinderärztin waren wir, man verschieb uns Bobat, denn die Vermutung einer Halswirbelverrenkung unter der Geburt kam auf. Was er während dessen sehr genoss und super mitmachte, aber kaum zogen wir ihn warm an, begann er wieder zu brüllen. Irgendwann fand er auch das Bobat nicht mehr wirklich spannend, obgleich ihm das sicher gut tat. Spielzeug machte ihn schnell wütend. Er wirkte sehr nervös. Und ich bekam immer mehr den Eindruck, er fände uns und unsere kläglichen Unterhaltungsversuche einfach nur blöde. Es stellte sich heraus, dass er am glücklichsten war, wenn er mit dem Rücken zu mir in seinem Tragebeutel hing und das Straßengeschehen beobachten durfte (drinne half auch das nix). Wieviele böse Bemerkungen ich über mich ergehen lassen musste, von wegen, wie schlecht das für das Bindungsgefühl und Vertrauen von Säuglingen sei, von der schlechten Körperhaltung ganz zu schweigen. Letzteres möchte ich nicht von der Hand weisen, das Köpfchen hielt er dann zwar toll, aber mit seinen Beinen hat er manchmal bis heute Schwierigkeiten. Manche (auch Fremde auf der Straße!) sagten, Kinder bräuchten Geborgenheit, also Gesicht zur Mama, andere meinten, der würde bestimmt viel ruhiger sein, wenn er im Wagen läge... aber all das hatte ich und andere liebe Menschen ausgiebig versucht (er schlief auch nicht, wenn ich 2 Stunden am Fluss rumlief, nur hatten meine Ohren dann mal eine Pause, weil er den Himmel anbrüllte). Er war wirklich nur still und klar, mit freiem Blick auf die Straße, was wir ihm dann auch so viel wie möglich verschafften obwohl es ziemlich eisiges Wetter war. Da war er 2-3 Monate alt. Einer unserer Höhepunkte war zu dieser Zeit meine öffentliche Diplomprüfung. Ich aufgeregt und »konzentriert« im Hörsaal, er aufgeregt und laut brüllend draußen in den Fluren hallend, bis der Großvater mit ihm das Gebäude verließ. Besuch blieb zu dieser Zeit nie lange, wir selbst woanders auch oft nur in Jacke. Jeder schien es besser zu wissen, selbst die, die noch nie Kinder hatten. Und wir waren zum Glück sehr verliebt in den Kleinen und ich hatte zum Glück von Beginn an, eine innerliche Zuversicht, dass das alles nur temporär wäre. Anstrengend war es dennoch extrem. Wir wussten ja nicht wie viele Minuten Stunden, Tage, Monate es noch dauern würde. Puh.
aua

Merklich besser wurde es erst mit etwa einem Jahr und seinen wachsenden Möglichkeiten mit uns zu sprechen, Geschirr ineinander/aufeinander zu sortieren und die Musikanlage zu bedienen.
laber band

Heute ist er ein wunderbares, ausgeglichenes, selbstbewusstes und entspanntes Kind, was sehr selten weint.... obgleich er liebend gerne streitet und jault, wenn er Unterhaltung braucht und keinen/nicht den richtigen findet, der sie ihm bietet.. aber das besserte sich seit der Schule enorm. Vielleicht auch, weil er mit der Zeit ein paar Dinge gefunden hat, die ihm auch alleine wirklich Spaß machen.
v

Schreibt doch mal, wie eure so waren, als sie klein waren.

jojo
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jojo (00/02)
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oesb
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Beiträge: 1237
Wohnort: Nordstemmen

BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 12:59
BeitragTitel:
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Hallo Jojo,
hört sich echt anstrengend an! Ich kann es schon ein wenig nachvollziehen, wobei ich wenigstens 4 Stunden Nachtruhe in den ersten 35 Monaten unserer Tochter hatte.
Aber nun zu deiner Frage, eine gute Freundin hatte auch ein so genanntes Schreikind und ist auch von allen möglichen Menschen mit ungefragt guten Ratschlägen und viel Kritik überhäuft worden. Damals hat meine Oma noch gelebt Jahrgang 1901, die hat dann erzählt das gab es früher schon, solche Kinder wurden in dunkle Räume gelegt und dann an einen ganz sturen Rythmus gewöhnt, wobei sie zugeben musste das dies nicht wirklich was gebracht hat.

Also hier die Antwort:

Ja gab es damals schon, die Geschichte, die Oma erzählte stammt aus der Zeit zwischen 1920 und 1930!
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LG Oesb
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sue
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Beiträge: 2064
Wohnort: wo der frische Wind weht...

BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 14:26
BeitragTitel:
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Hier, wir auch!

Unser Großer kannte die ersten drei Monate nur drei Zustände: schlafen, trinken, schreien. (Danach ging es dann schrittchenweise aufwärts. Regelmäßig im Auto gebrüllt hat er noch bis weit über 2.)
Es gibt kein Bild aus der Zeit, das ihn wach UND ruhig zeigt.
Zum Glück nur tagsüber. Vermutlich war er abends selber fix und fertig. Und diese Kommentare auf der Straße und in der U-Bahn waren am allerschlimmsten. Einmal habe ich ihn dort 20 min am Stück im Kinderwagen geschuckelt, wohl wissend, dass es überhaupt nichts brachte, nur damit die blöden Mitreisenden nicht sagten: Nur machen Sie doch mal was.
Der Kinderarzt war gelassen, weil sich der Bursche prächtig entwickelte.
Seine ersten schweigsamen 5 Min hatte er dann bei der - Taufe.
(Vielleicht hätten wir es vorher schon mal mit kaltem Wasser auf dem Kopf versuchen sollen. devil )
In der Rückbildungsgymnastik (die wir aus Lärmschutzgründen auch nur 2x besuchten), tröstete mich die Hebamme dann allerdings, dass Schreikinder oft hinterher die Liebsten seien. Vielleicht war das ja nur eine Schutzbehauptung des Kinderschutzbundes, damit man nicht irgendwann ein Kissen drauflegt, jedenfalls ist er nach einer ebenfalls anstrengenden Trotzphase erstmal mit den Protesten durch gewesen. Er wird jetzt 14 und ist der freundlichste und harmoniebedürftigste Pubi, den man sich vorstellen kann.
Vielleicht ist er ja auch nur dankbar, dass wir ihn doch nicht zur Adoption freigegeben haben. Weiß man`s?

In gruseliger Erinnerung,
sue
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sue
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grünergeist
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Anmeldungsdatum: 21.05.2005
Beiträge: 2145

BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 14:54
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In der Rückerinnerung war Geistlein traumhaft ruhig, ich erinnere mich allerdings, daß sie sobald sie auf dem Bauch liegen konnte, nur noch im Sportwagen vorwärts liegen wollte, damit sie vorne rausgucken konnte. Friedlich auf dem Rücken in den Himmelgucken ging nie. Sie muß offenbar auch gut gebrüllt haben, manchmal, weil sie ihre Ruhe wollte, im Bett hat sie dann sofort geschlafen, oder oft, weil ihr zu warm war.
Sie hatte aber eine leise Stimme, darum erinnere ich mich nicht an solchen Stress. Einmal kamen mir zwei Mütter entgegen als ich das aus vollem Hals brüllende Kind unterm Arm hatte und meinten ganz ernst, "Das hat aber eine angenehme Stimme", wenn ich so andere Kinder hörte, macht daß glaube ich viel aus.
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Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen. [George Orwell]
grünergeist
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starkejungs
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Anmeldungsdatum: 24.10.2006
Beiträge: 4911
Wohnort: Ostalbkreis / BW

BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 15:31
BeitragTitel:
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Hallo, nettes Thema. Eines,das ich gerne verdränge surprise

Der Große war total niedlich- dick, gefräßig und sehr aufmerksam- genau für seine ersten 6 Lebenstage . Dann ging es ab- er schrie den ganzen Tag durch- bis er satte 12 Wochen war. Niemand besuchte mich, wenn ich einkaufen ging schrie er im Auto, dass mir fast das Trommelfell platzte- und im Einkaufswagen dann weiter, bis wir wieder draußen waren und ich ihn stillen (im wahrsten Sinne des Wortes!) konnte- und zwar im Abstand von max.(!!!) 1,5h...
Spaziergänge waren nicht möglich- er schrie durchgehend. Wenn überhaupt, dann "schlief" er 5 bis max. 10min direkt nach dem Stillen.

Ich lief den ganzen Tag durch die Wohnung, das Kind bäuchlings auf dem Unterarm, jeden Abend kam mein Mann nach Hause und fand mein einarmig gekochtes Mittagessen kalt, nicht angerührt. Einfach nicht zum Essen gekommen surprise . Meine liebe Schwiemu kam in der Zeit genau ein Mal vorbei, wollte mit ihm Spazierengehen und kam 10min später aufgelöst zurück. Das reichte ihr. Mein linkes Ohr ist hörgeschädigt, weil er so furchtbar laut schrie und ich ihn (zum Glück) überwiegend links trug...

Allerdings schlief er früh durch: mit 10Wochen von abends 9 bis morgens 5. Das musste dann reichen.

Der Schlaf steigerte sich nicht mehr- nachts ein bisschen weniger, dafür mittags mal eine halbe Stunde.

Er schrie und weinte später wenig, fremdelte aber (leider) schon mit 4 Mon. ganz heftig und sehr lange, so dass ihn mir nach Ende der Schreiphase auch keiner mehr abnehmen wollte. Ach ja- im Kinderwagen fuhr er auch nur bäuchlings mit- über einer zusammengerollten Decke und guckte raus.Er wurde nie ein besonders offenes, zutrauliches Kind.Er weinte, wenn Besuch kam, er vertrieb mit 1 Jahr schon Besuchskinder, weil sie ihn nervten. Wir lieben ihn trotzdem green

Der Kleine trieb es auf die Spitze- er schrie nicht nur 3 volle Monate die Tage durch, sondern auch die Nächte. Und als das vorbei war, war er gnadenlos jede Nacht 3-5Stunden am Stück wach. Schreiend. Und nein- er wollte nicht im Elternbett schlafen. Er weinte einfach- stundenlang- ich ich irgendwann mit.Morgens war der Große dann zwischen 5 und 6Uhr wieder wach. Tagsüber schlief er max. 1/2 Stunde - wenn er da durch irgendeinen "Lärm" draußen aufwachte, heulte ICH bawling . Ich war am Ende- komplett, mein Mann arbeitet zu der Zeit weiter weg- er war morgens um 5Uhr aus dem Haus und kam abends um 9Uhr zurück.
Das Schlafdrama hörte vollkommen überraschend genau am 2.Geburtstag auf. Bis heute weiß kein Mensch, was das wirklich war. Aber er war mit Ende der akuten Schreiphase ein extrem munteres, sonniges , sehr sensibles Kind. Der Kinderarzt vermutete immer, dass er "nichts verpassen" wollte und ihn dann die Reizüberflutung weckte?- es war wirklich frappierend, wie aufmerksam er den ganzen Tag war surprise
Der Kleine hielt es im Kinderwagen auch nur bäuchlings aus- wie der Große green

Die allermeisten Freundschaften zerbrachen an meinem Unvermögen, sie in dieser Zeit zu pflegen. Leider traurig . Ich war echt allein.

Grüßle Steffi
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Träume werden wahr, man muss sie nur gehabt haben!
Yvonne Mölleken
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NinaHH
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Anmeldungsdatum: 24.01.2007
Beiträge: 887
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 17:02
BeitragTitel:
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Oh je, ihr Armen - das klingt ja wirklich fürchterlich!

Meine beiden waren schon auch wach ruhig - aber nur, wenn sie auf dem Arm herumgetragen wurden oder der Kinderwagen/das Auto in Bewegung war (die erste Nacht durchgeschlafen hat Finn, als wir über Nacht nach Frankreich gefahren sind... Ich musste ihn gegen Morgen wecken, weil mir sonst die Brust geplatzt wäre. rolleys )

Still im Bettchen oder sonstwo lagen sie nie, es sei denn, sie schliefen und wir haben sie vorsichtig hingelegt. Da half auch kein 'Activity-Center' oder sonstwas - sie wollten durch die Gegend getragen werden.

Aber wenn ich eure Geschichten so lese - absolut harmlos die beiden!

Liebe Grüße von Nina
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Nina
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joeymc



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 17.09.2009
Beiträge: 440
Wohnort: hessen

BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 19:04
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Oh, das ist ja furchtbar!!

Meine Nr 1 war bis auf zwei Monate mit Koliken ein friedliches Baby, solang sich etwas tat, und bei uns war schon immer einiges los. Er konnte mit 8 Monaten den CD-Player bedienen und hörte dann immer die gleiche Mozart-CD. Er krabbelte früh, und ab da konnte er ja viel unternehmen, lief mit 11 Monaten, sprach ganz spät, dafür gleich in ganzen Sätzen, O-Ton 4 Wochen nach seinem 2. Geburtstag zur Patentante seines kleinen Bruders (die hat es aufgenommen): "Hallo, ich habe einen kleinen Bruder bekommen, er ist wirklich süß und ich habe ihn ganz doll lieb!" Sie war sehr fasziniert, da ihr gleichaltriger (2 Tage jünger) Sohn Sätze wie (Name geändert): Theo trinken! sagte, und das fand sie schon gut... p
Allerdings brauchte er schon immer nicht besonders viel Schlaf, was in manchen Phasen anstrengend war.

Meine Nr 2 war glücklich und fröhlich und kugelrund, krabbelte und lief früh, genau wie Nr 1 - nur beim Essen gab es Krach. Er hasste Brei und brüllte jede Mahlzeit durch. Stillen liebte er (deshalb er kugelrund und ich bald wieder schlank). Mit dem Essen besser ist es erst seit etwas einem Jahr, brüllen tut er aber nicht mehr seit der Brei gestrichen ist. Unterschied zu Nr1: er braucht Gott sei Dank genauso viel Schlaf wie "Norm-Kinder" holla
Unterhaltung hatte er durch seinen großen Bruder sicher genug, außerdem hatte ich teilweise in der Zeit nachmittags immer noch zwei Kinder von einer Freundin, da war also auch genug zu sehen.
Massive Probleme gab es mit ihm erst seit dem letzten KiGa Jahr...

Nr 3 war mit allem noch früher als die Brüder und glücklich, solange ich genug Nahrung und die Brüder genug Unterhaltung lieferten. Krabbeln mit 5, Laufen mit 10,5 Monaten, ich glaube, gesprochen hat sie schon immer und nicht mehr aufgehört. Schlafbedürfnis ebenfalls gering, jetzt im KiGa (mit 6) schläft sie etwa von 22-7 Uhr und ist dabei recht ausgeglichen, außer sie ist gelangweilt, zickig oder unglücklich verliebt. love

Dazu muss man sagen, dass ich immer nach dem Mutterschutz direkt wieder Arbeiten gegangen bin, allerdings nur wenige Stunden außer Haus (ca. 15), in der Zeit hielten mein Mann und meine Mutter die Stellung. Mir ging's gut, den Kindern ging's gut (Nr 3 war auf ihrer ersten Konferenz mit 2 Wochen) und ich habe es nie bereut...

Wenn ich euch so höre, bin ich dankbar für das, was bei mir möglich war - dafür sind meine Nr 1 und 2 seit dem Kindergartenalter "geschädigt" und brauchen sehr viel Zuspruch und teilweise psychologische Betreuung.

Hatte noch jemand außer mir friedliche Babys?

LG
Joey
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veni, lusi, fugi
(Ich kam, scherzte und floh - mein Sohn Nr 1 (13) über die Schule und wech )
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Feeli



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Anmeldungsdatum: 04.12.2007
Beiträge: 299
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 20:19
BeitragTitel:
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bei uns kamen damals tatsächlich die Leute aus ihren Häusern,
wenn mein Mann mit schreiendem Erstgeborenen hektisch spazieren fuhr:

"Gehen Sie lieber schnell nach Hause! Das arme Kind hat Hunger!"

Das arme Kind schrie 4 Monate durch ...

edit:
dafür waren die beiden Mäuse schlagartig ruhig,
sobald sie den Kinderwagen berührten holla
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LG Feeli mit Sohn (01) und 2 Töchtern (04)
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pfote96



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 20:48
BeitragTitel:
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Mein Gott, daß hört sich ja furchtbar an!

Ich hatte genau wie joey recht friedliche Babies.

Meine Nr. 1 war selbst kurz nach der Geburt die Ruhe selbst. Ich hatte ihn auf dem Arm und das kleine Würmchen hat in aller Seelenruhe immer und immer wieder versucht mich anzugucken, selbst die Hebamme war perplex. Er schlief schnell durch, wir hatten immer das Gefühl, er würde gerne in seinem Bett liegen. Bei seiner Taufe mit 5 Monaten hat er keinen Ton von sich gegeben, brachte aber zeitweise den Pastor merklich aus dem Konzept. Später erzählte dieser, er hätte noch nie einen Täufling gehabt, der ihn sooo aufmerksam beobachtete. Mit meinem Großen ging es dann auch recht flott weiter, krabbeln mit sechs Monaten und laufen schon mit zehn Monaten. Bloß, das Sprechen war nicht so sein Ding (Obwohl er grad da jetzt seine Stärken hat), er fing ziemlich spät an, dafür dann aber sehr gewählt. Kiga war super, keine Probleme, die starteten dann erst in der Schule... green

Nr. 2 (erstgeborener Zwilling) war da schon einen Tick anders. Es ist ganz komisch, ich kann das schlecht in Worte fassen, sie war kein Schreikind, hat aber dennoch immer eingefordert: Essen, Schmusen, Beschäftigung. Sie hat sehr oft einfach vor sich hin gewimmert, sie brauchte immer meine Nähe. Das hörte erst auf, als sie anfing zu krabbeln mit acht Monaten und dann mit 12 Monaten ist sie gelaufen. In meiner Erinnerung war von da an alles gut! ;)

Nr. 3 (zweiter Zwilling) ist schon immer eine stille Beobachterin gewesen. Sie hat halt dann gegessen und geschmust, wenn ihre Zwillingsschwester das eingefordert hatte. Eine Beobachterin ist das kleine Zicklein auch heute noch, sie guckt so lange, bis sie ganz genau den wunden Punkt bei ihrem Gegenüber entdeckt hat und schlägt dann zu! Sie beißt sich dann auch richtig fest und kann keine Ruhe mehr geben. Also bei Nr. 3 das genaue Gegenteil, völlig ruhiges Baby und nun ziemlich fieses Schulkind! devil
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Liebe Grüße von pfote96
mit den Kids: Sohn (07/00), Mädels (07/02)
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May



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 25.03.2008
Beiträge: 112

BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 22:35
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hui, da haben einige von euch ja schon ordentlich stress gehabt! eek
unser junior kam 4 wochen zu früh und war 2 wochen erst mal völlig platt von der ruckzuck-geburt (1. kind, 1 stunde). er hat viel geschlafen und oft schlapp auf dem arm rumgehangen. er war auch ein ziemlich kleines und dünnes persönchen.
die ersten 4 monate waren ok. sein schlafbedürfnis war zwar gering (nachts 8-9 stunden, tags 1 stunde), aber ich kann mich nicht erinnern, dass er übermäßig viel schrie. allerdings nörgelte er in einer tour. ich bin auch dazu übergegangen, ihn in die bauchtrage mit gesicht nach vorn zu packen, wann immer es ging. dann war ruhe. durchschlafen war allerdings nicht angesagt, 2x musste ich immer noch nachts raus.
mit 4 monaten bekam er keuchhusten (1 woche vor der impfung! motz ). das war der abstieg... nachts mussten wir ihn zu uns ins zimmer holen und sofort hochnehmen, sobald er hustete. er übergab sich oft dabei und das war gefählich. 2 monate lang schaukelte und wiegte ich ihn gefühlte 24 stunden lang, weil er so schrecklich wimmerte. zum schreien war er viel zu schlapp. als der spuk mit 6 monaten vorbei war, wog sohn weniger als mit 4 monaten...und wollte nun nachts auch weiterhin SOFORT aus den bettchen gehoben werden, sobald er wach wurde...mit einem jahr hat er das erste mal durchgeschlafen...

na gut, das war krankheitsbedingt. vom charakter her war er (und ist er) immer sehr anhänglich. als er krabbeln konnte (zeitlich ganz normal), war er immer im selben raum mit mir, er ist nie allein auf entdeckungsreise gegangen. laufen war auch normal mit 13 monaten. sprechen dafür seeehr früh und enorm viel, irgendwie andauernd. mit 9 monaten erste wörter, mit 18 monaten komplette sätze, mit 2 1/2 jahren war sein hobby: fremdwörter sammeln... drugs

der kollege meines mannes hatte auch dieses drama mit seinem sohn. die waren in zig verschiedenen kliniken, weil der kleine schrie und schrie und schrie und kaum schlief. fast 2 jahre lang!! jetzt ist er 4 und sonnenscheinchen in person. keiner weiß, was es war.... rolleys

LG
May
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Ima



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Anmeldungsdatum: 21.03.2007
Beiträge: 1140
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 08:41
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Da hatte ich wohl Glück, zumindest was das Schreien angeht... Ich hatte k Schreikind, er hat nicht mal nach der Geburt geschrien, sondern kam mit Schluckauf auf die Welt und schlief dann mit mir auf meinem Bauch ein... Er hatte mit ca. 3-4 Monaten mal an einem Tag eine Schreiphase v. ca 4 Stunden, das war´s dann auch... Auch hatte er keine Koliken, dafür war er wirklich ein Pechvogel, was das Zahnen angeht, er hatte wirklich üble Schmerzen und bekam beim Zahnen oft hohes Fieber, weinte ganz schrecklich, ja er hat wirklich gelitten, da half kein Mittel außer letztendlich Dentinox (was ich eigentlich nicht mochte), um ihm durch Betäubung kurz Pausen zu verschaffen... Es tat mir immer in der Seele und am Körper weh, ihn so leiden zu sehen...
Aber kein Schreikind, dafür aber von Anfang sehr charakterstark und laut seinen Input fordernd... Ja, er wollte permanent Input, er war so unglaublich neugierig, ja gierig nach allem, nach dem Leben im Endeffekt Smile
Das zeigte sich sogar bzgl. des Essens: Er hat sich mit 6 Monaten sozusagen selbst abgestillt, er war soooo scharf auf das, was wir da gegessen haben, dass Brust für ihn einfach völlig uninteressant wurde; ich hätte gern noch etwas länger gestillt aber nöö, k Interesse... Auf dem Bauch liegen war nicht sooo sein Ding, dafür hatten wir einen großen, sehr praktischen Korbstuhl, den wir mit Lammfell und Kuscheldecke ausgelegt haben und so schräg gestellt haben, dass er immer alles, was wir gemacht haben im Blick hatte... Da lag er dann wie ein kleiner König (nicht ewig aber schon ein bisschen) und schaute uns zu und oh ja, brabbelte uns sowas von zu... Reden fing bei ihm ja sehr früh an, aber schon vorher hat er uns die Welt in seiner Babysprache zu erläutern versucht Very Happy
Robben und dergleichen einfach mal übergangen, krabbeln dann mit einem halben Jahr und dann war er nicht mehr zu bremsen und erkundete die Welt mit einer Ausdauer, die schon anstrengend war^^
Ich hatte keinen Kinderwagen bis er ca. 6 Monate war, vorher hab ich ihn immer im Tragetuch gehabt, danach auch noch oft, und zwar hab ich ihn oft ganz fest auf den Rücken gebunden, so dass er da stabil saß (ich konnte so sogar Fahrradfahren) aber alles sehen konnte...

Also: Kind war k Schreier, zum Glück, aber er war definitiv NICHT ruhig und pflegeleicht, da wir ja doch permanent seinen Hunger nach allen stillen durften...

Interessant war aber: Kind war zwar immer eher klein und zierlich, sah auch eher zart aus, aaaaaaaber er hatte eine Stimme, die irgendwie gar nicht zu seinem Körperbau passte, v.a. als er noch klein war; eine eher tiefe, leicht raue und LAUTE Stimme; es gibt eine Anekdote, die sich bis heute gehalten hat, wie wir bei Freunden waren, der kleine unbemerkt in die Küche kam und dann plötzlich diese fast Grabesstimme von dem Winzling da unten ertönte "Kann ich Saft, bitteee"... Es war schon zum brüllen...
Die Lautstärke find ich jetzt noch oft anstrengend, in der Kita wurde ich mal gebeten, mit ihm zum Ohrenarzt zu gehen, weil sie dachten, vllt hat er ja ein Hörproblem, weil er immer so laut redet... Nein, Ohren sind perfekt, Kind hat halt ein wahrlich lautes Organ.......

P.S. @Grünergeist... Ja ich glaube, die Stimme macht erheblich was aus; mein Kleiner hatte zwar eine laute Stimme, aber das war noch "erträglich" weil sie eher tief war... Seine Sandkasten- und immer noch enge Freundin hatte als Baby eine sehr hohe Stimme, die sie auch viel einsetzte, sie schrie permanent... Sie klang so furchtbar schrill, es war echt grausam... so sehr, dass einige Leute sie nur aufgrund dieser hohen schrillen Stimme nicht leiden konnten (was mich immer ziemlich wütend machte)... Heute hat sie immer noch eine hohe Stimme, aber dafür spricht sie sehr leise^^
_________________
Ima
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Olsa



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 25.08.2009
Beiträge: 133
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 10:53
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Hallo,
oh, wie furchtbar. Was Eltern alles aushalten können und dabei trotzdem ihre Kinder über alles lieben ... Wahnsinn! Machen das die Hormone??

Bei uns war es etwas anders.
Mein Erstgeborener kam in einem Affentempo und etwas zu früh auf die Welt. Er meinte, sich in seinen ersten Stunden erst einmal alles ansehen zu müssen, doch dann machte er schlapp, hatte eine ausgeprägte Trinkschwäche, konnte keinerlei Nahrung bei sich behalten und es ging ihm richtig schlecht. Kinderklinik, Magensonde, zeitweise Ernährung nur über Infusionen usw. prägten die erste Zeit. (an schreien war gar nicht zu denken)

Mit vier Wochen hatte er sein Geburtsgewicht (2400g) nahezu wieder erreicht, konnte sogar voll gestillt werden und durfte nach Hause.

Von da an gab es für ihn nur noch eines: Trinken, trinken, trinken ... . Heute für mich unglaublich, aber wahr: Ich habe ihn tagsüber stündlich gestillt, nachts alle zwei Stunden. Eine Mahlzeit dauerte mind 30 Minuten und anschließend quoll seine Sch... geradezu aus den Windeln raus - Tag und Nacht. (was wir an Nahrung einsparten, gaben wir für Windeln wieder aus)
Das ging lange so. Aber ich war froh, dass er überhaupt trank, ich ihn trotz allem stillen konnte und er sich offensichtlich gut entwickelte.

Zum Glück war er ansonsten sehr ausgeglichen, schlief, sobald er im Wagen lag und wenn ich gefragt wurde, sagte ich immer: Er ist sehr lieb und eigentlich ganz pflegeleicht. (das habe ich wirklich ernst gemeint, unglaublich tocktock )

Und wenn ich Eure Geschichten so höre, war unser Weg wirklich im großen und ganzen einfacher. Immerhin hatte ich zwischendurch immer wieder die Gelegenheit, mich auszuruhen und einen tollen Mann, der mich abends und an Wochenenden super unterstützt hat.
Ich glaube, Dauergeschrei hätte mich fertig gemacht. Es muss doch ein unglaubliches Gefühl der Hilflosigkeit sein ... Man steht davor und kann dem Kind nicht helfen, da sind Selbstzweifel doch vorprogrammiert.

Toll, dass Ihr das alle so gemeistert habt!

LG
_________________
Olsa
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jukilmi



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Anmeldungsdatum: 15.07.2008
Beiträge: 33
Wohnort: Brandenburg

BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 18:25
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der große war ein schrei- und ein speikind. die ersten 14 tage nach der geburt hat er fast nur gepennt, er hatte neugeborenengelbsucht und hatte wohl keine kraft. und danach hat er eigentlich immer gebrüllt. ich hätte mir so gewünscht, dass er mal ausgeschlafen aufwacht und mich anlächelt, aber fehlanzeige.
dazu kam sein übermäßiges spucken. wenn ich ihn gestillt hatte, musste ich ihn und mich hinterher umziehen. ich gab mir große mühe, die richtige reihenfolge zu finden, so dass er nicht direkt alles wieder erbrach.. stillen, hochnehmen, hinlegen, wickeln.. eigentlich war es egal wie ich es machte, er kotzte doch jedes mal.
und wenn er herzhaft lachte oder auch nur richtig lächelte, bekam er einen schluckauf, der ihn wieder erbrechen ließ. traurig

tja, das gebrüll hat mich fast wahnsinnig gemacht. ich habe wirklich alles versucht, habe keine sekunde ohne singen verbracht, habe ihn geschaukelt, getragen, gestillt..
die momente, die er ruhig wurde, waren, wenn wir im bett lagen und er stillen durfte und ich telefonierte, wenn wir im bett lagen und ich meine bücher laut las, wenn ich ihn ins auto packte und losfuhr und ihm von der welt vorsang oder erzählte. erzählen und singen waren wenigstens teilweise hilfreich. als er sitzen konnte, wurde es tagsüber besser. aufgehört hat es dann mit etwa 14 oder 15 monaten als er begann mit mir zu sprechen.
ich habe mich auch ssehr unzulänglich gefüht und gedacht, dass ich es vermasselt hätte und schuld wäre, dass mein kind nicht "glücklich und zufrieden" ist. ich hätte dieses oder jenes falsch gemacht und deshalb müsste mein kind so viel weinen.

der kleine war von beginn an ziemlich krank und anhänglich. ich habe ihn eigentlich immer getragen, anfangs vorm bauch, später dann auf dem rücken. da war er eigentlich ganz zufrieden, nur ablegen oder mit anderen lassen ging gar nicht.
ausserdem schläft er mit nun vier jahren immernoch nicht ansatzweise durch. doch, zwei nächte ohne aufwachen habe ich schon erlebt. bis vor einem halben jahr wurde er jede nacht noch mindestens 4-5 mal wach.
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liebe grüße

jukilmi mit herr doktor(06/04) & mr.rabbit(02/06)
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Citrus
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Anmeldungsdatum: 02.03.2005
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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 19:11
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Um nur die Überschrift zu bedienen: JA! Und das vom allerfeinsten!!!

Nummer eins war wirklich pflegeleicht und Nummer zwei bedient das dicke JA! Wenn ich zurück denke: der Hammer, wirklich!
Dafür ist er jetzt.. mal so ganz grundsätzlich... ein ganz Lieber herzchen
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»Im Leben geht es nicht darum, gute Karten zu haben, sondern auch mit einem schlechten Blatt gut zu spielen«
R. L. Stevenson
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morlis



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Beiträge: 251
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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 21:29
BeitragTitel:
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grünergeist hat folgendes geschrieben:
...ich erinnere mich allerdings, daß sie sobald sie auf dem Bauch liegen konnte, nur noch im Sportwagen vorwärts liegen wollte, damit sie vorne rausgucken konnte. Friedlich auf dem Rücken in den Himmelgucken ging nie. ...

*Meld* mein Sohn auch, wir haben dann bald auf Buggy umgestellt, weil er einfach nicht mehr im Wagen "zu halten" war.
Ansonsten die "normalen" 3-Monats-Koliken, danach waren meine beiden friedlich, haben sogar nur stark abgeschwächte Trotzphasen gehabt.

Komischerweise gibts für meinen Sohn nichts schlimmeres, als plärrende Kleinkinder im Supermarkt oä., da regt er sich immer furchtbar auf. Ich denke manchmal, ob er schon damals wusste, dass das nix bringt. Very Happy
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