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starkejungs Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.10.2006 Beiträge: 5542 Wohnort: BW
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Verfasst am: 03.02.2012, 23:05
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Hallo,
hier war das auch so: Der Große wollte schon immer Französisch lernen- weil ihm die Sprache einfach gefällt!
Wir Eltern sprechen(schreiben) kein Französisch- er hat irgendwo mal ein paar Sätze gehört- das war der Auslöser.
In welcher Sprache die Kinder mehr Erfolg in Form von guten Noten haben, kann man sowieso nicht vorhersehen (- außer bei echten Rechtschreibschwierigkeiten- da wäre Französisch eher hart...), aber sie müssen sie so viele jahre lernen, da sollte es schon ein wenig Freude machen.
Manchen reicht es, wenn sie entsprechende Bücher lesen können- mein Großer wollte die Sprache unbedingt irgendwann sprechen und "benutzen" können.
Grüßle Steffi _________________ Hab Geduld! Nicht durch Aufschlagen, sondern durch Ausbrüten wird das Ei zum Küken.
(Sören Kahl) |
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Steffi
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.08.2010 Beiträge: 16
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Verfasst am: 06.02.2012, 12:25
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Ich muß Euch nochmals alles vielen Dank sagen. Wir sind in unseren Gedanken jetzt schon weiter, haben uns aber noch nicht endgültig entschieden.
Sobald die Entschiedung gefallen ist, lasse ich es euch wissen. _________________ Steffi mit eineiigen Zwillingsjungs |
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ripley
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.05.2010 Beiträge: 567 Wohnort: RLP
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Verfasst am: 06.02.2012, 17:42
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Noch eine Denkanregung:
Überlegt Euch vorher, WER in der "offiziellen" Version (dem Kind gegenüber) letztlich die Entscheidung trifft.
KLAR geht man nicht über den Wunsch des Kindes hinweg wie eine Dampfwalze. Aber: Bei manchen Kindern ist es besser, sie auch expressis verbis die Entscheidung selbst treffen (und tragen!) zu lassen, nur noch beratend zur Seite (!) zu stehen, bei anderen ist es wiederum geschickter, wenn sie das Gefühl haben, die Eltern sind letztlich diejenigen, die die Verantwortung (mit-)übernehmen und damit auch mittragen.
Konkret haben wir das bei Junior so gemacht, dass wir über die ZWEITE Fremdsprache als "Eltern" entschieden haben, da diese Entscheidung schon nach der vierten Klasse getroffen werden musste und er mit dieser Verantwortung vollends überfordert gewesen wäre (und KLAR haben wir so entschieden, wie auch ER entschieden hätte ...).
Die Entscheidung für die DRITTE FS aber hat er selbst getroffen und sie auch selbst ausgewählt (natürlich die schwerste aus dreien, die zur Auswahl standen) - und dann auch erlebt, dass er "sich zu viel auf den Teller gepackt" hat. Das (SELBST eine Fehlentscheidung getroffen zu haben) war DANN nicht mehr so schlimm, eher sinnvoll investiertes "Lehrgeld". Es wäre aber bei einem Versagen in der zweiten FS ein echtes Drama gewesen. _________________ LG
Ellen |
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Ima
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.03.2007 Beiträge: 1431 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 07.02.2012, 23:25
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Nur kurz von uns...
FS1 und FS2 waren bei uns vorgegeben aka Eng in der GS und Frz dann als FS2 für den Schnellläuferzug... Letztendlich war es aber genau die Wahl meines Kindes und er hat da wohl in vielerlei Hinsicht Glück: Er ist äußerst fit in Sprachen und auch wn er (meine Undisziplin) nicht gänzlich zweisprachig aufgewachsen ist, so hat er doch viel Französisch von mir bilingualen Mama aufgeschnappt... Bei ihm stand da eher die Frage im Raum, ob überhaupt ne dritte FS weil die nicht Pflicht ist; zur Option standen Latein und Spanisch. Er hat sich für eine dritte FS entschieden und zwar für Spanisch und hier auch noch als WPU; hier spielt wiederum die Tatsache ne Rolle, dass sein Papa Spanier ist (auch wn die Sprache hier äußerst selten gesprochen wurde (außer als ich spanisch gelernt hab^^))... Ich hatte zwischendurch selber gedacht, dass Latein eigentlich auch nicht schlecht wäre (hatte ich selber und zumindest am Anfang geliebt), v.a. hinsichtlich Lateinpflicht in versch. Studiengängen und so... aber letztendlich hatte mein Kind seine klaren Vorstellungen und die hab ich respektiert...
Was ich damit sagen will, ich hätte auch im Falle mehrerer Optionen die Entscheidung meinem Kind überlassen oder zumindest seine Wünsche angehört...
Womit ich sagen will: Fragt euer Kind, was es will... in den meisten Fällen ist es auch der richtigen Weg! _________________ Ima |
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Mausi
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.09.2009 Beiträge: 53
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Verfasst am: 08.02.2012, 08:47
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| Ich würde auch das Kind fragen, welche Sprache ihm mehr zusagt. Als jemand, der in einem anderen Land ohne Lateinunterricht in der Schule aufgewachsen ist, weiß ich aus Erfahrung, dass man auch ohne Lateinkenntnisse sehr wohl Französisch, Italienisch und andere romanische Sprachen erlernen kann. Und wer Logik und Struktur liebt, kann sich bei Knobeleien besser austoben als beim Erlernen einer toten Sprache, die er niemals als Kommunikationsmittel verwenden wird. |
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sue Quizzgewinnerin, Sponsor, Lotusfüßchen

Anmeldungsdatum: 03.03.2005 Beiträge: 2130 Wohnort: wo der frische Wind weht...
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Verfasst am: 08.02.2012, 15:48
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Hier ist noch ein pro latinum statement.
Und zwar sollte man mal psychologisch ergründen, warum unter Französischlehrer/innen proportional viele Zicken mit Perlenketten herumhühnern.
Von allen Schulen in der Umgebung höre ich das. Und bei den Lateinern sind es sehr häufig freaks und eher nonkonformistische Typen. Ich finde das gros der Lateinlehrer einfach interessanter. Und wenn sie ihr Fach ernst nehmen, ist es ja weitaus mehr als nur Spracherwerb. Die Themen und der Hintergrund der alten Antike, Demokratie etc. kommen z.B. bei uns im Geschichtsunterricht sehr kurz, aber in Latein werden sie behandelt. Sollte man auch im Auge behalten.
Ich habe hier übrigens ein wunderbares Beispiel, dass Latein nicht nur für die Logiker ist. Mein sprachbegabter Großer hat Latein als zweite Fremdsprache und mir neulich erklärt, er könne keine Regel. Er würde "sehen", was da steht. Er schreibt nie unter zwei
Aber er spielt auch ganz gut Gitarre, dafür dass sein Lehrer seit sechs Jahren vergeblich versucht, ihm die Noten beizubringen. Vielleicht "sieht" er die Melodie ja auch.
Göga hatte nur Englisch und Latein in der Schule und kommt glänzend durch alle romanischen Länder. Er erliest sich alles(!) und redet mit Händen und Füßen.
Besten Gruß,
sue _________________ sue |
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starkejungs Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.10.2006 Beiträge: 5542 Wohnort: BW
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Verfasst am: 08.02.2012, 16:40
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Kurz zu den Zicken in Perlenketten:
Stimmt hier am Gym des Großen definitiv gar nicht
Die 3 Französisch-Lehrerinnen ( eine ist Neuling, eine "Mittelalter" und eine wird in ein paar Jährchen pensioniert) genießen alle einen super Ruf- und das auch zu Recht: Sie sind taff, der Unterricht macht Spaß, sie fordern viel und bringen selbst noch mehr, sind menschlich schwer in Ordnung, auch die Jungs mögen sie. Mein Großer mag "seine" jedenfalls sehr, obwohl (oder weil?) sie sehr viel verlangt und gute Noten wirklich selten sind...
Die Lateinlehrer sind (mit einer Ausnahme) an diesem Gym eher die, denen mein Großer gerne aus dem Weg geht. U.a. der Typ "selbstgefälliger Laberer" und eine Zicke, wie sie im Bilderbuch steht...das ist hier die mit der Perlenkette- wenn auch nur symbolisch
Vielleicht sollte man einfach mal ein paar Schüler interviewen? Außerdem wurden bei uns die Lehrer im Rahmen eines Elternabends zur Sprachenwahl vorgestellt. Was die von sich geben- und wie sie sich geben, kann auch aufschlussreich sein!
Grüßle Steffi,
(...die einen musikalischen Logiker zu bieten hat- und einen weiteren von der Sorte, der auch Französisch wählen möchte. Sein Argument: "Ich will nicht so viele Jahre Latein lernen und dann kann ich damit noch nicht mal Brötchen einkaufen!" SO kann man es natürlich auch sehen ... Ich werde ihn dann mal erinnern, wenn es irgendwann haarig werden sollte ) _________________ Hab Geduld! Nicht durch Aufschlagen, sondern durch Ausbrüten wird das Ei zum Küken.
(Sören Kahl) |
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Ylva

Anmeldungsdatum: 18.08.2010 Beiträge: 110
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Verfasst am: 08.02.2012, 17:46
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Mein Lateinlehrer war mittelprächtig, konservativ, gemütlich. Über das Lehrbuch und Texte ohne weiteren Inhalt sind wir nicht hinausgekommen, es war allerdings auch nur das kleine Latinum als 3.FS.
Mein Leistungskurs-Französischlehrer war ein Immer-noch-68er mit Hang zu Dolce vita und jungen Schülerinnen. Bei ihm stand Arbeitsvermeidung an erster Stelle, weswegen wir meistens gar nichts gemacht haben. Die definitiv im Unterricht nicht behandelte Grammatik wurde dann trotzdem in Klausuren abgefragt. Einziges Bonbon in drei Jahren: eine ausführliche Lektion in Argot, einer Art Jugendsprache mit vielen eigenen Vokabeln, und viele Schimpfwörter. Der Typ war der absolute Gegenentwurf zur Perlenkettenzicke!
Vorher hatte ich eine eher strenge Französischlehrerin, die dafür sehr kompetent war und viel verlangte. An den Halsschmuck kann ich mich nicht erinnern.
Das Klischee kann ich also nicht bestätigen, es gibt wohl alles.
Ylva |
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joeymc Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 17.09.2009 Beiträge: 1333 Wohnort: Hessen
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Verfasst am: 08.02.2012, 19:59
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Ich glaube, die Perlenketten-Zicken (kenne ich auch von früher) sterben allmählich aus. Wir haben an Französisch Lehrenden:
- eine, die asiatischen Kampfsport betreibt und gerne Hockey spielt, definitiv NIEMALS ein Perlenkettchen tragen oder zicken würde,
- eine, die ein Multi-Sprachtalent ist und außerdem noch Englisch, Spanisch und Italienisch macht (auch ohne Kette)
- eine reaktivierte Pensionärin, die einfach das Unterrichten und die Sprache liebt und auch eine Perlenkette besitzt, diese aber nicht in der Schule trägt
- einen Herren, der alles mit Multimedia macht (der nervt die Schüler am meisten)
- eine Kettenraucherin (natürlich nicht auf dem Schulgelände) mit Männerstimme (tief und seeehr rauchig), die ganz sicher nie zickig ist, aber bestimmt ziemlich streng
- eine Dauerkranke
Also auch hier das ganze Spektrum - man kann ganz viel Glück haben, wie meine Nr 2, der zwar im Moment nur die "2.Wahl" in Französisch hat, die aber immerhin anspruchsvollen Unterricht macht - ganz ohne Perlenkettenklischee.
Die Lateinlehrer bei uns sind entweder alt und streng oder ganz jung und total planlos...
LG
Joey _________________ veni, lusi, fugi
(Ich kam, scherzte und floh - mein Sohn Nr 1 (13) über die Schule ) |
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Ima
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.03.2007 Beiträge: 1431 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 08.02.2012, 21:05
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Hach wn es mal um LateinlehrerInnen geht...
Ich hatte da zwei Exemplare, die sind mir wie anderen echt in Erinnerungen geblieben:
1. Ältere Dame, die immer mit Pelzhut rumlief und uns Lieder wie "Gaudeamus Igitur" einstudieren ließ und zwei Brillen hatte, die wir schnell auseinanderhalten konnten; mit der einen konnte sie gaaanz nah alles erkennen, mit der anderen alles was ganz weit war... dementsprechend saßen wir Schüler immer da, wo sie uns nicht klar sehen konnte... Die Dame war schlimm (wurde aber von Exemplar 2 übertroffen), hatte von Teenagern wirklich keine Ahnung und hatte dann auch noch die Funktion der psychologischen Oberstufendingens inne, heißt, als vermeintliche Ansprechpartnerin der Schüler bei "Problemen"... Das allein war schon ein Witz denn Einfühlungsvermögen und derlei Dinge waren ihr fremd... Ihr Unterricht war gäääääähnend langweilig.......
2. Älterer Herr, vom äußeren her schon unangenehm, ungepflegt, roch schlecht (milde ausgedrückt) etc... Nun ja, wäre alles nicht so das Problem, wn monsieur nicht auch ein pädagogischer Obertrottel gewesen wäre und dann auch noch ein Choleriker. Zwischen ihm und mir bildete sich eine Freundschaft der besonderen Art, das führte dazu, dass ich mir die dümmsten (teils aber auch witzigsten) Scherze erlaubte, teilweise mit der Klasse im Rücken. So kam er irgendwann in den Unterricht und fand die gesamte Klasse kaugummikauend und mit Sonnenbrille und ohne die Miene zu verziehen vor sich wieder, ein anderes Mal empfing ihn die ganze Klasse sitzend mit breiten festgefrorenen Grinsen und (minutenlang) ohne ein Wort zu sagen... die Geschichte mit meinem angeblich reparaturbedürftigen Wecker (der natürlich im Unterricht dauernd losging) erwähne ich mal nur am Rande (den Scherz hatte ich mir von meiner Mutter abgeguckt, die sich das in ihrer erzkath. Nonnenschule erlaubte^^)... Der Herr rief jedenfalls irgendwann meine Mutter zu sich und schrie sie an "Es herrscht KRIEG zwischen Ihrer Tochter und mir!"... Meine Mutter war erstmal nur baff und meinte dann trocken "Also ehrlich, sie lassen sich von einer einzigen Schülerin so aus dem Konzept bringen? Haben Sie da nicht vllt den falschen Beruf....?"... Gut, ich war nicht ohne, aber der Typ war wirklich eine Zumutung, und ich führte irgendwann ein Notizheftchen mit mir herum, in der ich Striche für jede 6 (die er mir in rauen Mengen jede Stunde gab, nicht selten unbegründet) und seine Schreianfälle notierte....... Er hat dann nicht allzu lang danach den Schuldienst quittiert....
Meine ersten Lateinlehrerin und schließlich auch die letzte waren hingegen schon toll, die erste brachte Asterix auf Latein in den Unterricht und vermittelte uns den Spaß an der Sprache... Ich war echt begeistert (als Altertumsfan sowieso schon, ich hatte mich wirklich sooo darauf gefreut), doch die beiden Lehrer haben es nicht nur mir versaut! Dass ich danach noch eine Lehrerin hatte, die mit uns "De bellum gallico" und Texte von Seneca etc. durchnahm, was wiederum interessant war, rettete mir die Sprache nicht mehr... Ich hab´s so schnell es geht abgewählt...
So viel dazu.......
(Blöde Lehrer gibt´s in jedem Fach, genauso wie gute... ich glaub nicht, dass es was mit dem Fach an sich zu tun hat) _________________ Ima
Zuletzt bearbeitet von Ima am 08.02.2012, 22:48, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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freakyfour
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.03.2011 Beiträge: 156
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Verfasst am: 08.02.2012, 22:42
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herrlich, diese Typen!!!
Und von der Fachrichtung hängt das ganz bestimmt nicht ab - ich hab davon unabhängig auch noch immer ein paar Exemplare in Erinnerung, bei deren Erzählung sich noch meine Enkelkinder (wenn ich denn welche kriegen sollte) am Boden kringeln werden vor Lachen.
Na dann fällt mal eine weise Entscheidung!
Gruß, freaky _________________ Freaky, mit B1(8/04); M1 (4/07); B2 (9/08 ); M2 (10/10) |
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Moffi Sponsor 2010/2011
Anmeldungsdatum: 29.03.2005 Beiträge: 2044
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Verfasst am: 09.02.2012, 09:17
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Mein Lateinlehrer war ein ehemaliger Landwirt (!!!), der im zweiten Bildungsweg Abitur gemacht und dann aus reiner Begeisterung Latein studiert hatte... Sehr gerne redete er über die Verwandtschaft von Lateinischen Vokabeln mit irgendwelchen urbayerischen Wörtern, die praktisch nur in seinem Bauerndorf verwendet wurden und die niemand von uns kannte. Das war übrigens natürlich ein ganz toller, begeisterter Lehrer, wenngleich cholerisch.
Meine Französischlehrerin war auch sehr gut, trotz Perlenkette, eine sehr strenge Französin.
Ich bin ja der bildungsbürgerlichen Meinung, das Latein einfach zu einer gymnasialen Bildung dazugehört... (Allerdings leuchtet mir das Argument ein, dass gerade die Naturwissenschaftler vielleicht mehr von Französisch haben, weil es sonst bei ihnen bei einer modernen Sprache bleibt.)
lG
Karin |
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Steffi
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.08.2010 Beiträge: 16
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Verfasst am: 09.02.2012, 10:17
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Latein hatte ich ja nie, aber Französisch.
Ich hatte in meiner Schulzeit zwei Lehrerinnen und beide von der Perlenketten Fraktion. Beide immer super schick angezogen und beide so etwas von sich überzeugt und überheblich.
Vielleicht hängt es an den Lehrerinnen, daß ich so eine Abneigung gegenüber dieser Sprache habe.
Ich hoffe an dem Infoabend in der Schule stelle sich die Fachlehrer mal vor. Wobei die Jungs zur Zeit einen Englischlehrerin haben, die sogar noch Latein und Französisch unterrichtet. Wenn die Latein so unterrichtet, wie Englisch, dann bekämrn wir ein Problem. Ich verstehe nämlich die Grammatikerklärung im Heft nie (Kids auch nicht) und das 5.Klasse. Ich habe jetzt sogar mein Grammatikbuch von früher rausgeholt habe und das verstehen sogar dann die Kids. _________________ Steffi mit eineiigen Zwillingsjungs |
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blaue elise Sponsor

Anmeldungsdatum: 31.07.2005 Beiträge: 1078 Wohnort: irgendwo im Rheinland
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Verfasst am: 09.02.2012, 13:21
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Einige neue Aspekte zum Thema Latein
Wozu sollte man Latein lernen?
Latein ist die zentrale Grundlagensprache
- für das Erlernen romanischer Sprache in oder außerhalb der Schule (Französisch, Spanisch, Italienisch usw.)
- für das Verstehen von Fremdwörtern in allen Bereichen des Lebens (nicht nur in Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin!)
- für das Verstehen des Systems Sprache: Auch die deutsche Muttersprache und ihre Grammatik werden durch die Beschäftigung mit dem Lateinischen als Modell von Sprache besser verstanden, das Sprachbewusstsein wird geschärft, der Ausdruck im Deutschen verbessert sich.
Darüber hinaus leistet das Fach Latein einen wichtigen Beitrag zum Konzept „Lernen lernen“: Durch die genaue Betrachtung der lateinischen Formen wird die Konzentrationsfähigkeit gefördert und exaktes Arbeiten eingeübt. Das Erschließen von Textzusammenhängen schult das logische Denken.
Zudem haben die Römer in Bereichen wie dem Rechtswesen, der Wissenschaft, des Straßenbaus, der Wasserversorgung, der Mythologie oder der Philosophie die Grundlage für unsere eigene Kultur gelegt. Durch die Einsicht in historische Abhängigkeiten und Gesetzmäßigkeiten entsteht ein historisch-kritisches Bewusstsein, dass weniger anfällig macht für Ideologien jeglicher Art.
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Hab ich aber nicht selbst verfasst, sondern irgendwo rauskopiert.
An "unserer" Schule gibt es nur junge und mitteljunge Lateinlehrer/innen, die alle hochmotiviert und planvoll arbeiten. Das hat die Entscheidung leicht gemacht.
Vor der Wahl der Sprache gab es eine Checkliste für die Schüler.
Viel Erfolg bei der Entscheidung.
LG
Lisbeth _________________ Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann. |
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Sigiruna Sponsor 2010/2011
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.04.2006 Beiträge: 861 Wohnort: nicht mehr Nordfriesland!!!!
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Verfasst am: 09.02.2012, 17:07
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| Moffi hat folgendes geschrieben: |
| Allerdings leuchtet mir das Argument ein, dass gerade die Naturwissenschaftler vielleicht mehr von Französisch haben, weil es sonst bei ihnen bei einer modernen Sprache bleibt. |
Nicht unbedingt, denn gerade in den Naturwissenschaften gibt es viele Fachausdrücke, die aus dem Lateinischen oder Griechischen stammen. Ich unterhielt mich erst kürzlich mit meiner Physiotherapeutin darüber, die meinte, dass ihr die humanistische Bildung beim Studium eine Menge gebracht habe.
Überhaupt verkennt das Argument "Das brauche ich nicht", dass das Leben nicht nur aus dem engen eigenen Berufsfeld besteht und man nicht nur für die direkte Anwendbarkeit lernen sollte. Ein mir sehr gut bekannter Medizinprofessor ärgert sich regelmäßig über Studenten, die meinen, Anatomie und Physiologie (in denen es von lateinischen Ausdrücken nur so wimmelt) brauche man nicht. Man müsse nur wissen, wie man die Patienten gesund mache. Mit unserer Kultur / Sprache ist es ähnlich: Ohne Kenntnis der Grundlagen fehlt etwas. Und wenn niemand mehr diese Grundlagen lernt, gehen sie irgendwann verloren.
Natürlich ist Latein nicht lebensnotwendig - man kann aber auch gut ohne Französisch leben, das - wenigstens nach Sohns norddeutscher Perspektive - ohnehin nur unsere "froschfressenden Nachbarn" sprechen. _________________ Sigiruna
mit
Sohn 6/93; 13. Kl.; Töchti 2/96; 12. Kl. und Tertia 7/98; 8. Kl. |
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