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4. Klasse - Übergang zum Gymnasium


 
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 07.07.2008
Beiträge: 653
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 05.02.2012, 09:28
BeitragTitel: 4. Klasse - Übergang zum Gymnasium
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Wer von euch hat Kinder, welche im letzten GSjahr sind?

Nächste Woche gibt es in Sachsen Zeugnisse, dann sind Ferien und am 9.3. die Bildungsempfehlung.
Wie schauts in anderen Bundesländern aus?
_________________
LG Anja

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Sonne_



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 25.01.2012
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 05.02.2012, 11:08
BeitragTitel: In Bayern
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Hallo erstmal,

soweit ich weiß, haben die Kinder hier in Bayern vor einer Woche (oder waren es zwei?) einen sogenannten Zwischenbericht erhalten.
Im Mai gibt es dann ein Übertrittszeugnis.
Meine Tochter ist seit drei Wochen als Schnupperkind in der 4. Klasse (bisher sehr erfolgreich).

Da bin ich gespannt, was sie bekommt. Hier weiß nicht mal die Schulleitung wie sie das handhaben soll...

Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag
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Ylva




Anmeldungsdatum: 18.08.2010
Beiträge: 110

BeitragVerfasst am: 05.02.2012, 20:40
BeitragTitel:
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Bei uns in Hessen gab es vorgestern Halbjahreszeugnisse.

Bis zum 5. März müssen wir angeben, in welche weiterführende Schule wir Kind schicken wollen.
Für Förderstufe (=Hauptschule oder Kombi Haupt-Realschule) braucht es keine weitere Einwilligung der Schule.
Bei Wunsch Realschule oder Gymnasium beschließt die Klassenkonferenz, ob sie dem Elternwunsch zustimmt oder nicht. Wenn Zustimmung, wird die Anmeldung gleich an die neue Schule weitergeleitet, wenn Ablehnung, dann gibt es Beratung für die Eltern. Wenn die darauf bestehen, dann kann das Kind auf die gewählte Schule, kann aber im Falle eines Sitzenbleibens auf die nächstniedrigere Schulform zwangsversetzt werden.

Daraus schließe ich, dass ich vorher keine Besprechung mit dem Lehrer brauche. Mal sehen, ob ich noch vorgeladen werde.

Eiskalte Grüße
Ylva
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Epilog




Anmeldungsdatum: 19.02.2010
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 05.02.2012, 22:34
BeitragTitel:
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Ylva hat folgendes geschrieben:
Daraus schließe ich, dass ich vorher keine Besprechung mit dem Lehrer brauche. Mal sehen, ob ich noch vorgeladen werde.


Hallo Ylva,

eigentlich müssen die Lehrer mit euch im Februar Beratungsgespräche führen!

Wenn Lehrer- und Elternwille übereinstimmen, gibt es nur ein Beratungsgespräch, falls nicht, müssen die Eltern noch eins, zwei weitere Male beraten werden. Sobald alle Beratungsgespräche erfolgt sind, werden die Anmeldungen der Schüler an die entsprechenden Schulen weitergeleitet.

Angegeben werden müssen drei Wunschschulen. Die jeweils als Erstwunsch genannten Schulen wählen ihre Schüler aus und geben die restlichen Anmeldung an die zweitgenannten Schulen (die dann in der Regel schon voll sind). Von dort gehen übrig gebliebene Anmeldungen zur drittgenannten Schule und, wenn man Pech hat, wieder zurück zur Grundschule, die dann erneute Beratungsgespräche mit den Eltern führt. Ändern die Eltern ihre Entscheidung nicht, erfolgt eine Zuweisung durch das Schulamt auf irgendeine Schule, die den gewünschten Schulzweig bietet und noch einen Platz hat. - Ein Anrecht auf einen Platz an einer bestimmten Schule gibt es in Hessen nicht!

So war's damals bei uns und wir waren gar nicht eiskalt, weil wir unser Kind auf einer bestimmten Schule haben wollten.

@ Sonne
Meines Wissens haben Springerkinder in Bayern automatisch eine Gymnasialempfehlung.

Viele Grüße
Epilog
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Ylva




Anmeldungsdatum: 18.08.2010
Beiträge: 110

BeitragVerfasst am: 05.02.2012, 23:11
BeitragTitel:
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Hallo Epilog,

vorweg: Eiskalt bezog sich auf das Wetter draußen, nicht auf unsere Gemütsverfassung! Die ist nämlich gerade ziemlich kribbelig, weil wir unser Kind lieber auf einer von zwei anderen Schulen haben möchten, als diejenige, wohin es automatisch kommt.
Leider stehen wir als Landkreisbewohner gaaaaaaanz hinten in der Schlange bei den Schulen in der Stadt......

Ich denke auch, dass ich noch irgendwann zum Beratungsgespräch gehen werde, auch wenn das in unserem Fall (gesprungen, gute und sehr gute Noten, alle glücklich und zufrieden) wohl eher pro forma abgehalten werden wird.
Ich habe das Procedere zwar gekürzt und in flapsigerer Form, aber dennoch vollständig vom gerade vor mir liegenden Elterninformationsbrief abgeschrieben. Bisher habe ich keine Nachricht erhalten, dass ich zwingend im Vorfeld eine Beratung besuchen muss. Und im ebenfalls vorliegenden Aufnahmeantrag für die weiterführende Schule gibt es definitiv nur zwei Felder für Wunschschulen. Zumindest die Anzahl der Wünsche scheint also selbst innerhalb von Hessen unterschiedlich zu sein.

Ist aber auch egal, da es ja in erster Linie darum ging, den Ablauf in anderen Bundesländern zu erklären.

In diesem Sinne:
Herzliche, fröhliche und empathische und gerade deshalb auch (draußen) bibberkalte Grüße von
Ylva (die inzwischen warme Pantoffeln trägt)
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Sonne_



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Anmeldungsdatum: 25.01.2012
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 06.02.2012, 08:52
BeitragTitel:
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Guten Morgen Epilog,

leider wird unsere nicht so einfach springen dürfen, da die Schulleitung befürchtet, nächstes Jahr mehrere Anträge dieser Art in Zukunft zu bekommen.
Mal sehen, was die Schulpsychologin von dieser Art hält, wie das in unserer Grundschule hier bei Wunsch auf Überspringen gehandhabt wird.

Was nützen die schönsten Regelungen (wir wissen um die Regelung bei Überspringen von der dritten in die vierte Klasse) wenn die Schulleitung partout dagegen ist? Nicht, weil das Kind nicht das Potential hat in Zukunft trotz Sprung gut zu sein (das hat sie nun schon mehrfach in ihrer dreiwöchigen Schnupperzeit bewiesen) sondern wenn wir eine Schulleitung vor uns haben, die sich strikt weigert, es anzuerkennen bzw. zuzulassen?

Was kann man da machen?

Liebe Grüße

Sabine
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 07.07.2008
Beiträge: 653
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 06.02.2012, 08:57
BeitragTitel:
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Zählt also in Hessen der Elternwille (zumindest Proforma) oder ist es eine durch Zensuren abhängige Bildungsempfehlung der Lehrer?

Ich finde es immer sehr verwunderlich (oder eher befremdlich) wie unterschiedlich das Schulsystem der einzelnen Bundesländer ist....
_________________
LG Anja

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ripley



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Anmeldungsdatum: 15.05.2010
Beiträge: 567
Wohnort: RLP

BeitragVerfasst am: 06.02.2012, 09:23
BeitragTitel:
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Gut, RLP ...

Ich versuche das möglichst korrekt zu rekonstruieren (ist schon bisschen her).

Recht zeitnah zum Halbjahreszeugnis der 4. gibt es hier die Schulartempfehlungen samt Gespräch mit der GS, in der diese begründet wird. Die Empfehlung kann wohl nur schwer geändert/beeinflusst werden, ist aber hier nicht verbindlich.

In der Folge veranstalten hier im Kreis sämtliche weiterführende Schulen Info-Abende, um sich vorzustellen (spannend, die Performance der Lehrer und Direktoren zu begucken, wenn man selbst beruflich oft präsentieren muss ...).

Traditionell versucht das Gymnasium (das einzige im Kreis ...) möglichst viele Leute abzuschrecken, die Hauptschulen bzw. "Realschulen plus" (ja, bei uns werden die Hauptschulen ausgemustert ...) werben wie verrückt.

Etwas später laufen die Anmeldungen. Die Eltern selbst melden ihre Kinder an (klar, hat man ja auch die Zeit für ...), notfalls auf mehreren Schulen, speziell, wenn die Wunschschule in einem "fremden" Einzugsgebiet liegt.

Gymnasium (wie gesagt, das einzige) MUSS annehmen, siebt aber natürlich dann in der 5./6. gewaltig aus. Die anderen Schulen entscheiden bei sprengelfremden Kindern nach "Nase" (sorry, hatte ich so erlebt).

Irgendwann ist man mit dem ganzen Gedönse durch - und hofft, es richtig gemacht zu haben.

Und dann heißt es Warten auf Zu- oder Absagen.
_________________
LG
Ellen
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Ylva




Anmeldungsdatum: 18.08.2010
Beiträge: 110

BeitragVerfasst am: 06.02.2012, 10:40
BeitragTitel:
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In Hessen gibt es eine Empfehlung der Lehrer für die Schulform, aber es zählt zunächst der Elternwille.

Wenn allerdings das Kind mit Realschulempfehlung auf dem Gymnasium sitzenbleiben würde, kann es per Klassenkonferenz direkt auf die Realschule geschickt werden, da können dann die Eltern auch nichts machen.
Kinder mit Gymnasialempfehlung dagegen dürfen auch mal sitzen bleiben und bleiben trotzdem auf dem Gymnasium.

Ich bin aber kein echter Spezialist, weil wir das erst zum ersten Mal mitmachen.

Gruß
Ylva
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jenny73



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Beiträge: 67
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 06.02.2012, 17:26
BeitragTitel:
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So, jetzt versuche ich mal, die sächsische Situation zu schildern. Leo ist ja gerade in der vierten.

Bei uns ist die Bildungsempfehlung bindend.

Voraussetzungen fürs Gymnasium sind:

1.

Eine Empfehlung fürs Gymnasium kann nur ausgesprochen werden, wenn in den Fächern Ma, D, SU der Schnitt max. 2,0 beträgt und keines dieser drei Fächer eine 4 oder schlechter ist. Auch wenn dieser Schnitt erreicht ist, kann der KL wegen besonderer Umstände die Empfehlung für's Gym nicht erteilen. Wie oft das vorkommt, weiß ich allerdings nicht.

Leos KL sagte, wenn Leo den Schnitt schafft, bekommt er von ihr auch die Empfehlung. Daher fiebern wir jetzt dem Zeugnis am Freitag entgegen. Die Empfehlung gibt's dann Anfang März.

2.

War das Halbjahr schlechter, aber der Schnitt wird am Schuljahresende erreicht, kann die Bildungsempfehlung dann noch erteilt werden. Inwieweit dann noch Platz auf dem Wunschgymnasium ist ... ?

3.

Man kann sein Kind, das die Empfehlung zur Mittelschule bekommen hat, zu einem Eignungstest anmelden. Dieser findet dann recht zeitnah im März statt. Der Buschfunk sagt, dass kaum ein Kind diesen Test besteht. Eine offizielle Statistik habe ich allerdings nicht gefunden, kenne auch niemanden, wo das Kind schon mal den Test geschrieben hat.

4.

Die Klassenstufen 5 und 6 gelten als Orientierungsstufe. In dieser Zeit soll offiziell der Wechsel aufs Gymnasium noch problemlos möglich sein. Dem ist aber nicht so, wie ich aus der leidvollen Erfahrung einiger Kollegen weiß.

Generell setzt Sachsen darauf, an den Gymnasien die "Bildungselite" zu konzentrieren und an den Mittelschulen die "Praxiselite". Besonders das letztere Schlagwort ist zur Zeit sehr beliebt, um die Mittelschulen in der Wahrnehmung der Bevölkerung aufzuwerten.

Man will nicht den Standard an Gymnasien wegen Kindern senken, die zu schlecht für die hohen Anforderungen sind. So habe ich die offizielle Begründung verstanden, als der Schnitt letztes Jahr von 2,5 auf 2,0 hochgesetzt wurde. (2,5 lief nur kurze Zeit, ich glaube 2 Jahre lang.)

Kinder, die ans Gymnasium wollten und das nicht geschafft haben werden gern darauf verwiesen, dass sie ja nach dem Realschulabschluss noch ein berufliches Gymnasium, eine Fachoberschule o.Ä. besuchen können.

Jenny
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ripley



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Anmeldungsdatum: 15.05.2010
Beiträge: 567
Wohnort: RLP

BeitragVerfasst am: 06.02.2012, 18:46
BeitragTitel:
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Stichwort "Orientierungsstufe" ...
Die haben wir hier in RLP offiziell auch. Seit Jahrzehnten. 5. und 6. Klasse sollen Raum lassen, die letztendlich einzuschlagende Schulform zu finden. Theoretisch.

PRAKTISCH aber kommt seit dem Schuljahr 2008/2009 am Gymnasium die zweite Fremdsprache schon mit Beginn der 6. Klasse dazu, nicht mehr, wie früher, erst ab der 7.

Ergo hat ein Kind, das die 5. und 6. Klasse an der Real- oder gar Hauptschule verbracht hat, nicht mehr den Hauch einer Chance aufs Gymnasium "hoch"zuwechseln, da ihm ein ganzes Jahr dieses Fremdsprachenunterrichts fehlt.

Ein Schelm, wer Böses denkt ...
_________________
LG
Ellen
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nlittlefood



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Anmeldungsdatum: 01.08.2010
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 06.02.2012, 19:25
BeitragTitel:
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Bei unserem Sohn gab es am 25.01. Zeugnisse mit dem Trend für die weiterführende Schule. Unseren Wunsch mussten wir dann bis zum 27.01. mitteilen.

Die entgültige Empfehlung gibt es 6 Wochen vor den Sommerferien, hier in Niedersachsen also am 15.06.

Aus meiner Erfahrung gibt es aber wenige Kinder, wo sich die Trendempfehlungen verändern.

Gruß nlittlefood
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 07.07.2008
Beiträge: 653
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 06.02.2012, 19:48
BeitragTitel:
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jenny73 hat folgendes geschrieben:

Leos KL sagte, wenn Leo den Schnitt schafft, bekommt er von ihr auch die Empfehlung. Daher fiebern wir jetzt dem Zeugnis am Freitag entgegen. Die Empfehlung gibt's dann Anfang März.


Ehrlich, wie s...blöd ist das denn? Weiß der KL nicht, ob es reicht? rolleys
_________________
LG Anja

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Epilog




Anmeldungsdatum: 19.02.2010
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 06.02.2012, 23:04
BeitragTitel:
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Sonne_ hat folgendes geschrieben:
Guten Morgen Epilog,

leider wird unsere nicht so einfach springen dürfen, da die Schulleitung befürchtet, nächstes Jahr mehrere Anträge dieser Art in Zukunft zu bekommen.
(...) Was kann man da machen?


Hallo Sabine,

wir haben damals einen schriftlichen Antrag auf Klassenvorversetzung gestellt, denn den muss die Schulleitung erst einmal begründet ablehnen!!!

Argumentiert haben wir mit den Fähigkeiten, dem intellektuellen Potential und - nicht zu vergessen! - mit der gegebenen, hohen Sozialkompetenz. Der Antrag wurde nicht abgelehnt. Die Schulleitung wusste wohl nicht wie. Sie ließ selbst testen und hatte kein Gegenargument.

@ Ylva
Meines Wissens kann ein Kind bereits nach einem halben Jahr vom Gymnasium auf die Realschule querversetzt werden, wenn es keine Gymnasialempfehlung hat, und in der 6. Klasse ist das immer noch möglich. Eine Gymnasialempfehlung daher nimmt viel Druck, schließlich müssen sich die Kinder in der 5. Klasse erst einmal umgewöhnen.

Allerdings müssen hessische Lehrer auch bei einem Notendurchschnitt von 2,0 oder besser keine Gymnasialempfehlung aussprechen.

Habt ihr eigentlich mal - abgesehen von allem - einen Termin mit dem Schulleiter des Gymnasiums ausgemacht? Wenn ihr schlechte Karten habt, hilft euch ein persönliches Gespräch vielleicht weiter. Ich hatte damals den Eindruck, dass etliche Eltern vor der Anmeldung ein solches Gespräch geführt haben und ich könnte mir vorstellen, dass so manches Gymnasium für ein unproblematisches Springernkinder offen ist. Ist doch nicht schlecht fürs Image.

Und wenn euer Wunschgymnasium kein Interesse zeigt, ist es für euer Kind vielleicht gar nicht so gut wie gedacht.

Viele Grüße
Epilog
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jenny73



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 09.03.2011
Beiträge: 67
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 07.02.2012, 07:49
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

Zitat:
Online hat geschrieben:
Zitat:
Jenny 73 hat geschrieben:
Leos KL sagte, wenn Leo den Schnitt schafft, bekommt er von ihr auch die Empfehlung. Daher fiebern wir jetzt dem Zeugnis am Freitag entgegen. Die Empfehlung gibt's dann Anfang März.



Ehrlich, wie s...blöd ist das denn? Weiß der KL nicht, ob es reicht?


Naja, Leo hat Deutsch ja mehrmals verhauen, so stand er da im Lauf des Halbjahres auch mal auf einem Dreierschnitt. Im Moment steht er auf Kippe, so dass es nun auf ihr Wohlwollen ankommt. Confused

Unabhängig davon könnte man ihre Einschätzung tatsächlich zusammenfassen mit einem: "Sie weiß es nicht, obwohl sie sich schon sehr einen Kopf gemacht hat." Kognitiv sieht sie ihn auf einem Gymnasium, da traut sie ihm auch ein vertieftes Profil zu (so eins für die besonders Begabten ;) ). Aber seine Probleme mit Motorik und Handlungsgeschwindigkeit könnten ihrer Meinung nach an einer Mittelschule besser aufgefangen werden. Deshalb legt sie mir immer wieder die Mittelschule ans Herz.

Bei Leo geht die Schere tatsächlich sehr weit auf. Die von der Schule angeleierte Testungen ergaben zwei Mal, dass er kurz vor der Grenze zum sonderpädag. Förderbedarf körperliche Entwicklung steht, er rutscht aber nie richtig in diese Schiene. So läuft bei Leo die Förderung ohnehin außerhalb der Schule. Abgesehen davon sollte Integration auch auf einem Gymnasium möglich sein. Selbst unser Wunschgymnasium das generell nur sehr zögerlich integriert, würde Leo nehmen. :)

Naja, ich hatte dann das Testergebnis und die Aussage der Psych., dass ihn Mittelschule unterfordern würde und so kam es zu o.g. Aussage. Quasi, wenn Leo sich beweist, dann will sie ihm nicht im Weg stehen.

Jenny
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