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Tar-Miriel Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 5260 Wohnort: Südhessen
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Verfasst am: 24.10.2007, 07:09
Titel: Grundschulenglisch - Was bringt es? |
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Hallo Ihr Lieben,
angeregt durch den ersten, miserablen Englischtest meines Große im Gymnasium, möchte ich mal die Form des Englischunterrichtes in der Grundschule zur Diskussion stellen.
Er hatte in der Grundschule 2 Jahre lang Englisch, war ein guter 2er Schüler, ich kann aber nicht sagen, dass davon außer den Zahlen und den Farben irgendetwas hängengeblieben ist. Selbst mit der Aussprache kämpft er jetzt massiv. Auf Rückfragen der Elternschaft in der Grundschule kam immer nur die Antwort, dass spielerisch in die englische Sprache eingeführt werden soll. Verschriftlichung ist nicht erwünscht (Rahmenplan) und darf schon gar nicht benotet werden. Am Ende wird dann aber eine Note verteilt, die auch noch versetzungsrelevant ist.
Man distanziert sich auch heftig davon, Kinder hier auf die weiterführende Schule (vor allem auf das Gymnasium) vorbereiten zu wollen, das sei nicht Sinn des "Englischunterrichtes" der Grundschule.
Erschreckend finde ich auch die Unterschiede zwischen verschiedenen Schulen oder auch verschiedenen Lehrern. Meine Mittlere hat jetzt mit Englisch angefangen und da habe ich den Eindruck, dass es etwas straffer voran geht und wirklich Grundlagen gelegt werden.
Ich frage mich ehrlich, ob diese Stunden in der Grundschule nicht sinnvoller nutzbar sind und bin gespannt, wie Ihr den Englischunterricht "erlebt" und was Eure Kinder in die weiterführende Schule davon mitgenommen haben oder mitnehmen können.
Liebe Grüße
Tar-Miriel _________________ "Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht." - Aus Sambia
Tar-Miriel |
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BigBird

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.10.2007 Beiträge: 701 Wohnort: Main-Kinzig-Kreis
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Verfasst am: 24.10.2007, 07:55
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Ich hatte selber Grundschulenglisch (war ein Schulversuch damals) und kann jetzt nicht sagen, daß es viel gebracht hat. Ok, ich kann es nicht gut vergleichen, da ich in der 5. und 6. Klasse in der Realschule war, in der praktisch nur Kinder von der gleichen Grundschule waren. Ich habe aber auch schon von Untersuchungen gehört, daß das Grundschulenglisch für das weitere Schulenglisch keine Vorteile bringt. m.E. fängt es dafür auch zu spät an - mit 8 Jahren ist die Zeit, in der die Kinder leicht eine zweite Sprache dazulernen schon vorbei. Was die Kinder bis ca. 6 Jahre lernen, wird im Gehirn in den gleichen Strukturen abgelegt wie die Muttersprache (und, wenn ich das richtig im Kopf habe, dann später neu dazukommende Fremdsprachen auch). Wird eine erste Fremdsprache erst später gelernt, werden dafür neue Strukturen angelegt, das ist dann halt aufwendiger. Ich müßte mal nach dem Geo-Heft suchen, in dem ich das gelesen habe.
Viele Grüße,
Christine |
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Snowy Quizzgewinnerin, Sponsor, Lotusfüßchen

Anmeldungsdatum: 03.03.2005 Beiträge: 4922 Wohnort: BW
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Verfasst am: 24.10.2007, 08:24
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An unserer GS sollte das Englisch "spielerisch" vermittelt werden. Wenn ich aber von anderen Bundesländern höre, wie dort der GS-Englisch-Unterricht ablief, fand ich es bei uns doch relativ straff. Bei uns wurde nicht nur gesungen und gemalt, sondern auch geschrieben. Bei Klassenarbeiten war es wohl egal, wie die Wörter geschrieben wurden. Wichtig war nur, dass die Lehrerin erkennen konnte, was gemeint war. Das fand ich jetzt nicht so klasse und war deshalb froh, dass mein Sohn die Wörter von Anfang an richtig abgespeichert hatte. Er hat viel in diesem Unterricht gelernt. Er hat ein Gefühl für die Sprache bekommen und Freude, ging ohne Hemmungen auf Menschen aus anderen Ländern zu, um diese in Englisch anzusprechen und übersetzte gerne für sich die englischen Lieder, die er gerne hörte. Er hat sich auch im Gymnasium von Anfang an leicht getan.
Trotzdem stelle ich auch bei uns einen Unterschied fest zwischen Kindern, die in der GS "nur" Englisch-AG hatten und Kindern, deren GS Englisch als "richtiges" Fach unterrichtete. Da scheinen doch ziemliche Qualitätsunterschiede zu sein. Zumindest haben die Eltern der AG-Kinder beim ersten Elternabend in der Fünften ziemlich gejammert, wie schwer der Englischunterricht jetzt am Gym sei. Die anderen wunderten sich eher darüber, wie lasch das alles anfängt.
Mein älterer Sohn hatte in der GS kein Englisch, kam dann aber in eine 5. Klasse im Gym, in der fast alle schon Englisch gehabt hatten. Er musste sich am Anfang ziemlich reinhängen. Aber bis zu den Herbstferien war er dann auch auf dem selben Niveau wie seine Klassenkameraden.
Fazit: GS-Englisch finde ich sinnvoll, wenn es RICHTIG unterrichtet wird. Also nicht zu spielerisch.
Lieben Gruß
Snowy |
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Alice Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.03.2005 Beiträge: 2419 Wohnort: Bayerisch-Schwaben
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Verfasst am: 24.10.2007, 09:06
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In Bayern haben wir ab der dritten Klasse GS-Englisch, also für meinen Sohn ab dem aktuellen Jahr. Die Lehrerin ist mit einem Engländer verheiratet und spricht daher auch wirklich gut Englisch.
Sie spricht im Unterricht wohl ausschließlich Englisch mit den Kindern. Hefteinträge sind ebenfalls ausschließlich auf Englisch. Test werden geschrieben, aber dort ist die korrekte Schreibweise nicht erforderlich. Der Unterricht wird nicht benotet und ist auch nicht versetzungsrelevant.
Im Moment ist Englisch das erklärte Lieblingsfach der Kinder. Und sie merken sich schon viel. Die Schulutensilien und die Farben waren bisher dran und die werden auch beherrscht.
Jetzt muss ich dazu sagen, dass der Schnurps schon im Kindergarten drei Jahre lang "spielerisch" Englisch hatte und die Sprache ihm daher nicht total fremd ist. Darum bin ich auch froh, dass seine Lehrerin eher zügig vorangeht und auch viel schreiben lässt. Trotzdem habe ich schon gehört, dass der Übergang auf die höheren Schulen für viele Schüler ein Desaster sei. Das Problem ist wohl, dass unser Gymnasium davon ausgeht, dass die Kinder schon Vokabeln und Grammatik gelernt haben. DAS steht aber nicht im GS-Lehrplan. Unsere Lehrerin meinte beim Elternabend, sie habe mit dem Gymnasiallehrer für Englisch gesprochen und der sei geradezu aus allen Wolken gefallen, als sie ihm mal erklärt hat, was in der GS unterrichtet wird und vor allem, was NICHT unterrichtet wird.
Meine persönliche Einschätzung bisher ist: Ich finde es klasse. Es macht dem Kind Spaß. Und ich habe bereits einen Karteikasten eingeführt und werde dafür sorgen, dass er die Wörter durchaus lernt und schreiben kann, denn es sind eigentlich so wenige, dass es keinen Stress macht, sie zu lernen. Dafür lernt er so den Umgang mit dem Karteikasten und vielleicht ist die Krise nach dem Übertritt dadurch weniger heftig.
Übrigens haben wir hier auch eine gut bestückte Bücherei, die viele englische Bilderbücher anbietet. Die leihe ich gelegentlich aus und lese sie ihm einfach vor. Mehrfach. Die einzelnen Worte, die immer wieder vorkommen, kann er sich auch gut merken und findet das hoch interessant. Ich lasse ihn immer erst "raten", was ein Satz wohl bedeutet und einige versteht er schon so.
Ob GS-Englisch generell aber etwas bringt, das möchte ich nicht beurteilen müssen. MEINER Ansicht nach sollte man mit den spielerischen Grundlagen schon generell in die Kindergärten gehen und dann in der Grundschule langsam aber kontinuierlich echte Basisarbeit leisten mit den einfache Worten und Grammatikstrukturen. Aber das taugt vielleicht nicht für alle Kinder...
Liebe Grüße
Alice |
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Snowy Quizzgewinnerin, Sponsor, Lotusfüßchen

Anmeldungsdatum: 03.03.2005 Beiträge: 4922 Wohnort: BW
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Verfasst am: 24.10.2007, 09:57
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Wir haben ganz ähnliche Erfahrungen gemacht wie Alice. Vor ein paar Jahren, als peu à peu GS-Englisch eingeführt wurde, erwarteten bei uns die Lehrer der Gyms auch, dass die Kinder eine solide Grundlage in Grammatik mitbringen würden. Es gab dann immer wieder böse Worte, weil das einfach nicht der Fall war. Auch die GS-Lehrer waren sauer, weil all die Dinge ja gar nicht im Lehrplan standen. Daraufhin fanden Besuche statt. Die SL der GS hospitierten im Englischunterricht der 5. Klassen und die Englischlehrer des Gyms hospitierten in den 4. Klassen der GS. Danach war beiden Seiten klar, dass die Erwartungen der Gyms zu hoch sind. In der GS hätte man den Unterricht gerne anders (noch straffer) gestaltet, aber so war es halt im Lehrplan nicht vorgegeben.
Bei den Fünftklässlern unseres Gyms werden kurz vor den Herbstferien Fragebögen ausgeteilt, in denen die Kinder angeben sollen, wie sie den Englischunterricht bewerten. Ob er schwieriger ist als in der GS, ob er ZU schwierig ist, was in der GS besser war, usw. Diese Fragebögen werden dann mit verschiedenen GS durchgegangen. Es ist sicher gut, dass hier ein Austausch stattfindet, damit die Lehrer am Gym zukünftig nicht Wochen brauchen, um alle Kids auf einen ähnlichen Stand zu bringen, sondern direkt mit dem Schulbuch beginnen können. Gut finde ich auch, dass sich nicht nur die Lehrer und SL ein Bild machen, sondern auch die Kinder selbt gefragt werden.
| Zitat: |
| Im Moment ist Englisch das erklärte Lieblingsfach der Kinder. |
Das war bei uns in der GS auch immer so.
Gruß
Snowy |
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Franziska
Anmeldungsdatum: 16.03.2005 Beiträge: 916
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Verfasst am: 24.10.2007, 10:22
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Hallo,
bei Töchterhen (NRW) war Englisch ab der 3.Klasse alles andere, als spielerisch. Eigentlich wurde mit dem "Ginger"-Material gearbeitet. Aber 2/3 der Themen hatte damit garnichts zu tun und war oft nicht nachvollziehbar.
(Im Zusammenhang mit Themen wie Halloween usw. wurden die seltsamsten Vokabeln gelernt.) Es wurden regelmäßig Klassenarbeiten geschrieben, die sehr straff benotet wurden.
Die Aufgabenstellung war auf Englisch und führte mehr als einmal zu Verwirrung, weil unbekannte Vokabeln in der Arbeitsanleitung auftauchten.
In der 4.Klasse wurde ein Vokabelheft angeschafft und auch genutzt.
Was bei meiner Tochter hängen geblieben ist, sind die Farben, die Zahlen, die richtige Schreibweise des Datums und die Begeisterung für das Vokabelheft. Das ist jetzt in der 5.Klasse superordentlich.
In der 4. Klasse hatte sich die Englischlehrerin eine 4-5 für meine Tochter als Note für`s Zeugnis notiert und ihr erst auf mein aufrichtiges Unverständnis hin mal eine Extraaufgabe gestellt, um ihr dann letzendlich eine 3 zu geben.
Obwohl sich die GS-Lehrerin alle Mühe gegeben hat, meiner Tochter den Spaß an Englisch zu verderben, ist das immernoch eins der Lieblingsfächer meiner Tochter.
Die jetzige Englischlehrerin hat an ihren Erwartungen keinen Zweifel gelassen, als sie den Kindern, (nachdem diese 5 Tage nach Schulbeginn bereits 10 Seiten im neuen Vokabelheft beschrieben hatten und sich über die Menge beschwerten) gegenüber äußerte, dass sie das alles schon können müssten, weil das Inhalte der GS gewesen wäre.
Das "sein" z.B. aber nur als Personalpronomen in der GS von Bedeutung war und die Konjugation von "sein" als Verb noch nicht durchgenommen worden war, merkte die Lehrerin dann wohl nach der ersten Arbeit, in der die meisten Schüler die betreffende Aufgabe nicht lösen konnten. ..
Töchterchen gehörte glücklicherweise zu denen die inzwischen wussten, dass "to be" ein Verb ist, weil ich es erklärt hatte, nachdem ich es recht befremdlich fand, dass im Vokabelheft einfach nur "are" stand und mich wunderte, dass Töchterchen "sein Buch" mit "to be book" übersetzte...
Klar, stand so im Vokabelheft : sein - to be
Ich kann mich noch freuen, dass meine Tochter - trotz des chaotischen, demotivierenden Englischunterrichtes in der GS - genügend Interesse aufbringt, um meinen Erklärungen zuzuhören und genügend Begabung, um die meisten Vokabeln nach einmaligem Schreiben zu Können.
Trotzdem werde ich sicher am Eltersprechtag ein Gespräch mit der Lehrerin führen, um ihr ein wenig die Realität vor Augen zu halten.
Es ist nämlich nicht meine Aufgabe zu Hause Englischunterricht durchzuführen, weil nie Gelerntes als bekannt vorausgesetzt wird.
Ich werde wohl nicht die Einzige sein, die da Gesprächsbedarf hat.
Die Eltern, deren Kinder jedes Wort tatsächlich aufschreiben und lernen müssen (wie es auch von der Lehrerin erwartet wird: lesen, abdecken, schreiben usw.), sind teilweise richtig verzweifelt: Bei bisher durchschnittlich 80 Vokabeln pro Woche + grammatikalischer Übungen kommt da einiges an Zeit und schlechter Stimmung zusammen...
Gruß Franziska |
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scout

Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 1774 Wohnort: ba-wü
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Verfasst am: 24.10.2007, 11:31
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unsere kinder haben ab der 1.klasse englisch. di kleine ist ja erst ind er 2., also weiß ich nochnicht, wie sie voran kommt. die aussprache ist aber ok, wenn man den liedern lauscht, die sie manchmal vor sich hin singt.
der große hatte 2 jahre englisch bei einer lehrerin, deren aussprache und methodik von einigen eltern nicht so doll dargestellt wurde. in den ersten beidne jahren wurde nichts geschrieben, nur ausgeschnitten und eingeklebt (also vokabeln themenweise kennen gelernt). da er zu hause viel englisch hört, war seine aussprache von anfang an gut (hat er vom vater, ich tu mich schwerer beim lernen durch hören).
3. und 4. klasse hatte er brei eienr sehr fähigen lehrerin englisch, die die kinder bei der freude zu packen weiß. auch hier wurde kaum geschrieben, aber er hatte in der 4. doch einen recht großen passiven wortschatz. und er konnte ziemlich gut englisch lesen, also auch unbekannte wörter vom schriftbild her in aussprache umsetzen. die 1 auf seinem zeugnis der 3 und 4. klassen sagt mir nicht so viel, denn ich weiß nicht, wie wohlwollend generell benotet wurde. es gab keine tests oder arbeiten (ist angeblich verboten), nur die note auf dem zeugnis.
auf dem ersten elternabend im gym wurde von der lehrerin allgemein bemängelt, dass die vorkenntnisse sehr schlecht seien. also gerade das verständnis sei doch schwach bei der klasse. und sie müsse quasi von vorn beginnen, so als hätten die kinder noch kein englisch gehabt. das sei aber in anderen jahrgängen anders gewesen. die klasse kommt aus vielen orten und von vielen verschiedenen grundschulen.
ich fänds auch gut, wenn mehr asutausch und qualitätskontrolle zwischen den weiterführenden schulen und den grundschulen herstellen würde. ich glaube nämlich auch, dass diese seltsame methodik, zuerst phonetisch schreiben zu lernen in der schule auch das gs-englisch schwer beeinträchtigt. und die meisten kinder können auch im deutschen nicht halbwegs richtig schreiben, geschweige denn im englischen, weil sie es gar nicht gewohnt sind, die korrekte schreibweise von wörtern sich anzueignen und abzuspeichern.
die methode ansich finde ich nicht ganz ungeeignet, aber eher für kiga- und vorschulkinder. ich meine aber, dass zu spät begonnen wird, mit lernwörtern und korrekter schreibweise umzugehen. die kleine macht das jetzt in der 2. klasse schon sehr gut, sie erfragt weiterhin die richtige schreibweise und merkt sie sich dann. ich finde, die sind in dem alter so weit, dass sie das lernen können und auch fehler und abweichungen entdecken müssten.
im gym isses anscheinend so, dass die kinder nicht einmal in der lage sind, aus dem buch oder von der tafel richtig abzuschreiben. da sind viele dreher drin oder vergessene buchstaben oder erratisch eingestreuselte apostrophs. die klasse sei keinesfalls soweit, dass sie bereits eine arbeit schreiben könne, meinte die lehrerin neulich. solange die kinder nicht schreiben könnten, würde sie keine tests machen können.
das problem beim gs-englisch ist hierzulande, dass das vor ein paar jahren über die lehrerschaft hereinbrach wie eine naturkatastrophe. in bawü wird noch viel dialekt gesprochen, auch von den lehrerInnen. etliche haben wahrschienlich nicht eben hurra geschrien, als sie ihr hassfach in der schule plötzlich selbst unterrichten mussten. und englisch mit dialekt-einfärbung kommt im gym nicht gut an, soviel steht fest. es wurde den lehrern einfach verordnet, dass das jetzt zu unterrichten sei und da mussten dann crashkurse her. dass das keine solide englischlhehrer-ausbildung sein kann, is auch klar, ne?
mal sehen, wie schnell die klasse halbwegs sattelfest wird. beim großen hoffe ich darauf, dass er leicht lernt und bereits einen großen wortschatz hat, von dem er weitgehend weiß, wie die wörter richtig geschrieben werden. jetzt muss er sich nur noch melden, um zu beweisen, dass er es auch versteht.
also wir haben auch generell anscheinend wenig effizienz des gs-englisch zu vermelden.
gruz
scout _________________ 'It is our choices, Harry, that show what we truly are, far more than our abilities.' (Albus Dumbledore)
scout |
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Island
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.03.2007 Beiträge: 205 Wohnort: BW
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Verfasst am: 24.10.2007, 13:00
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Hallo,
wir sind seit dem ersten Schuljahr in den Genuss von Englisch Unterricht gekommen. In jedem Jahr wiederholen sich die Themen. Die Vokabeln auch. Das ist aber laut Lehrmaterial auch so vorgesehen. Wir kennen Farben, Wetter, Zahlen, Gefühle, Körper, Tiere, Früchte, Gemüse, Uhrzeit. Leider aber nur im Sprachgebrauch. In den 3 Jahren und 2 Monaten wurden noch keine Vokabeltests geschrieben.
Ab der dritten Klasse gibt es Zuordnungstests. Das geschriebene Wort muss dem Bild zugeordnet werden.
Ab der vierten gibt es jetzt auch kurze Texte zu lesen. In den Tests erzählt die Lehrerin einen Satz und dieser Sartz muss auf dem Blatt mit der Nummer versehen werden. Hin und wieder müssen einzelne Sätze in die Reihenfolge eines Gespräches gebracht werden (durch Zahlen).
In den ganzen Jahren wurden vielleicht mal 100 Wörter selber abgeschrieben oder aufgeschrieben nach Vorlage. Das Schreiben wäre nicht im Lehrplan vorgesehen. Dies wurde auf dem diesjährigen Elternabend extra nochmal so betont.
Sprechen und verstehen kann unsere Englisch mittlerweile recht gut, aber nicht nur durch die Schule. Da zahlen sich Marvie Hämmer und diverse Kinderbücher (Hexe Huckla) aus.
Gruß
Island |
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Tigermami Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.06.2007 Beiträge: 839 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 24.10.2007, 13:30
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Mein Sohn hat ja nun erst seit dem dritten Schuljahr Englisch, also noch nicht lange. Sie haben aber ein Vokabelheft, in das die Vokabeln halt auch eingetragen werden. Bei uns im Umkreis hat man auch schon ganz oft gehört, dass die Kinder mit ihrem Grundschulenglisch auf der weiterführenden Schule kläglich versagen (bzw. aufholen müssen).
Allerdings soll sich die Englischlehrerin unserer Klasse mit den weiterführenden Schulen ausgetauscht haben, um die Kinder besser auf den kommenden Englischunterricht vorbereiten zu können. Inwiefern das funktioniert wird sich ja noch zeigen, aber vom Gedanken her finde ich das schonmal prima.
LG _________________ Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel
der Blickrichtung.
Tigermami |
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Oochigeas
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.12.2006 Beiträge: 83 Wohnort: Mannheim
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Verfasst am: 24.10.2007, 13:32
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Bei uns hat sich gerade die Englischlehrerin beim Elternabend darüber ausgelassen (4. Klasse). Die Kinder haben hier ab der 1. Klasse Englisch.
Bisher können die Kinder Sätze wie "Do you like pizza?" - "Yes, I do", "No, I don't" oder "This is a red pullover".
Laut Lehrerin sollten die Kinder Texte verstehen und z. B. entsprechend Bilder zuordnen können.
Momentan müssen sie dämliche Lieder und Zungenbrecher auswendig lernen, von denen sie kein Wort verstehen. Für heute z. B.:
"Three witches watch three watches.
Which witch watches which watch?"
Wir Mütter können dann Zuhause den Kindern erstmal die Bedutung erklären.
Ich habe jetzt auch gehört, am Gymnasium würde mehr Grundwissen erwartet. Die KL sagte, in der weiterführenden Schule ginge sowieso wieder alles von vorne los. _________________ Viele Grüße
Claudia
Sohn *07/99
Tochter *02/03
Oochigeas |
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starkejungs Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.10.2006 Beiträge: 5625 Wohnort: BW
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Verfasst am: 24.10.2007, 13:42
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Hallo,
bei uns ist es eben wie überall in BaWü- ab der 1. Klasse überweigend Hörverstehen, einfaches Nachsprechen, Arbeitsanweisungen ausführen, nun ab der 3. Zuordnungen nach mündlicher Anweisung (1.Test), es werden wohl aber auch noch einfache Wörter abgeschrieben, es wird gesprochen, sie werden einfache Frage- und Antwortsätze lernen und "Formelhaft" anwenden lernen, lesen lernen sie auch. Die Tests werden benotet. Ich habe aber gar keine Ahnung, ob Englich versetzungsrelevant ist???
SIe haben im Kiga einfache Wörter gelernt (Tiere, bitte, danke, Mädchen, Junge) meist in Liedern verpackt- das hat allen Spaß gemacht.
WIr sind glücklich, dass der Große wohl ein gutes Gefühl für die SPrache hat- im Englandurlaub hat er uns ziemlich geschockt, als er aus ganz einfachen Kinderbüchern der Familie dort z.T. gut ausgesprochen vorlas (nein- er verstand nicht wirklich viel aber er sprach es automatisch richtig aus ) und den ein oder anderen alltagstauglichen- definitiv so nie gelernten Satz - von sich gab.
Englisch interessiert ihn aber schon lange, er hat schon immer nachgefragt,wenn er irgendwelche engl.Etikettenbeschriftungen fand...
Ich denke, obwohl es bei uns in der GS einrel. staffes Programm in ENglsch gibt- so richtig Vokabeln pauken können sie auch nach der 4. nicht einfach so- und der Große weiß sie alle nur aus dem Unterricht.Das bestätigte mir auch die KL. Also wird er definitiv nicht einsehen,warum er Karteikarten beschriften sollte
Mal sehen,wie das in der 4.Klasse dann wird. Und ich glaube auch,dass in der 5.soviel Neues an Stoff kommt,dass das Vokabelpauken/schreiben eher in den Hintergrund rücken wird(für die Kinder-sie setzen da wohl unbewusst Prioritäten )
Ach ja- hier lernen sie mit Ikuru von Cornelsen. Das ist wirklich schön gemacht. Ind en ersten beiden Jahren haben sie irgendwie aber garnix daraus gemacht, obwohl sie in der Schule für jedes Kind das Buch hatten...
Grüßle Steffi |
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Wusel

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.04.2005 Beiträge: 338 Wohnort: Sachsen
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Verfasst am: 24.10.2007, 16:28
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Unsere Große hatte ab 2. Hj. der 1. Klasse Englischunterricht, aber ich bin immer irgendwie erschüttert, wie wenig doch bei ihr hängenbleibt. Es wird relativ spielerisch unterrichtet, d.h. mit vielen Reimen und Liedern. P. stört aber z.B. ganz massiv, daß die Lehrerin so unsauber singt, daß sie sich vor lauter Abscheu wahrscheinlich überhaupt nicht auf irgendwelche Wörter konzentriert.
Irgendwelche Grammatik-Regeln werden überhaupt nicht beigebracht und P. hat ihre Mühe in das Ganze eine Struktur zu bringen. Sie denkt dabei einfach viel zu deutsch und keiner erklärt ihr, daß das im Englischen anders funktioniert. Ihre Aussprache ist katastrophal, da fast nur in Gruppen nachgesprochen wird und keiner korrigiert.
Sie schreiben Tests, die bei ihr dann entsprechend schlecht ausfallen.
Ich finde nicht, daß das viel bringt und ihr nimmt es eher die Motivation.
Der Unterricht sollte von Anfang an klar strukturiert sein, gerade "Kopfkinder" brauchen das, denke ich. _________________ Liebe Grüße,
Wusel mit
P. (1/99) 6.Klasse
C. (7/01) 4.Klasse
und F. (9/05) Kita |
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