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Immer diese Zweifel


 
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Ellie35



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 03.11.2007
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 21.11.2007, 14:22
BeitragTitel: Immer diese Zweifel
Antworten mit Zitat

Hallo,
unser Töchterchen hat ja zur Zeit Probleme im Kiga. Dadurch wird bei ihr ja eine HB vermutet.
In den letzten Tagen kommen bei mir aber Zweifel hoch, ob das überhaupt zutrifft. Vielleicht ist sie ihrem Alter auch nur ein bißchen voraus?!
Vielleicht mache ich auch den Fehler, und beobachte sie zu sehr bzw. lege jedes Verhalten auf die Waagschale traurig . Ich weiss, daß sie nicht in allen Sparten super sein kann. Aber Zweifel schleichen sich immer wieder ein.
Wir sind uns auch nicht sicher, ob wir überhaupt einen Test machen lassen sollen. Es hängt bei ihr sehr von dem Tester und ihrer Laune ab. Da könnte der Schuss leicht nach hinten losgehen. Außerdem ist er in ihrem Alter (4,5) ja auch nur eine Richtung, wenn ich das richtig verstanden hab.
Ich grübel die ganze Zeit, und das macht es wohl noch schlimmer...
Wie geht ihr mit der Situation um bzw. wie seit ihr damals in der Anfangszeit damit umgegangen??

Verzweifelte Grüße von einer grübelnden Elke
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wombat



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 04.03.2007
Beiträge: 324
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 21.11.2007, 15:02
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

Hallo,
wie zeigen sich die Probleme im Kiga und wie gehen die Erzieher damit um?
Bei uns war es mit 4-5 Jahren noch kein Thema, weil wir erst mit 7/8 getestet haben. Ich habe meine Tochter mit 5 eingeschult, aber sie schien mir normal oder pfiffig. Du schreibst in der Vorstellung, dass ihr auch betroffen seid. Mir hat es geholfen daran zu denken, wie es als kleines Mädchen war.
Ich habe allerdings auch alles was mit hb zu tun hatte verdrängt und habe mir eher Sorgen um den frühen Zahnwechsel mit 4 Jahren gemacht. Auch habe ich mit aller Kraft die Buchstaben versteckt und die Zahlen ignoriert, damit die Kinder in der ersten Klasse nicht auffallen- wie blöd-ich weiss, sie tuen es trotzdem.
Was macht ihr so am Nachmittag? Kann man da die mögliche monotone Kigaerziehung etwas aufpeppen?
Ich würde nicht in dem frühen Alter testen, denn es ist ungenau. Wir haben ein bald 4 Jährige-allerdings ist sie Kind Nummer 3. Da wird man entspannter.
Ich suche bewusst Angebote für sie, bei denen etwas mehr Anspruch da ist. Musikalische Früherziehung mit 2 Jahre älteren, zB.
Aber da heisst es kämpfen um einen Platz und überzeugt sein, dass das Kind das mag und es schafft.
Vielleicht kannst du sie auch etwas früher abholen, oder eine Haustag einlegen, in dem ihr nur tolle Sachen für sie macht. Backen, oder so ist bei uns total angesagt.
lg
wombat

Oder Quereinschulen? Aber mit 4,5? Was meint sie?
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Ellie35



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 03.11.2007
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 21.11.2007, 15:27
BeitragTitel:
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Hallo Wombat,
L. möchte im KiGa mit keinem Kind spielen. Außerdem weint sie dort viel. Einerseits, weil viele Kinder sie fragen, ob sie spielen möchte. Andererseits weil sie sich Gedanken um ihre Zukunft (Schule)oder anstehende Ereignisse (Papas Geburtstag)macht, und dann irgendwann ohne Input nicht weiterkommt.
Sie hat mir auch gesagt, daß sie es im KiGa manchmal langweilig findet, und nicht so recht weiss, was sie spielen soll, da vieles nur für größere Kinder ist.
Nach einem Gespräch mit der KiGa-Leitung hieß es, wir sollten dann halt in der Freizeit unser Kind fordern und auf keinen Fall weiter fördern, da sie ja erst 2009 zur Schule soll. Aber nachmittags ist sie wieder ausgegleichen und fröhlich, da wir sie viel fördern (gerade sind Zahlen der Hit). Im KiGa wird man auf die Probleme nicht weiter eingehen, sondern abwarten, daß sie sich von alleine lösen. motz
Unsere Überlegung war auch schon, sie im nächsten Sommer einzuschulen. Es gibt sogar in erreichbarer Nähe eine Schule, die zu einem Verbund für Begabtenförderung gehört.
Am 4. Dez. haben wir einen Termin bei einer Psychologin. Mit ihr wollen wir dann auch eine frühere Einschulung besprechen.
Nur manchmal denke ich, was ist, wenn es eine Phase ist, und man reagiert über ( da mir diese Förderung gefehlt hat). Was tue ich ihr dann an???

LG
Elke
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BigBird



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 05.10.2007
Beiträge: 701
Wohnort: Main-Kinzig-Kreis

BeitragVerfasst am: 21.11.2007, 15:37
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

Hm, diesen Kindergarten finde ich etwas seltsam. Offensichtlich ist es ja so, daß Deine Tochter Probleme hat, die sich nicht von selber lösen. Wofür sind die Erzieherinnen denn da? Ich würde erwarten, daß sie ihr zur Seite stehen, als Gesprächspartner zur Verfügung stehen, und ihr helfen, Spiele zu finden, die sie interessieren, sie beim 'nur beobachten' undterstützen, oder darin, mit den anderen Kindern Kontakt zu bekommen ...

Viele Grüße,
Christine
_________________
BigBird
D. 06/01, R. 12/02, T. 10/04
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Ellie35



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 03.11.2007
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 21.11.2007, 21:52
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

Hallo Christine,
im KiGa werden die Kinder nach Alter und nicht nach Entwicklung gefördert. Sie darf noch nicht in die Vorschulgruppe, obwohl sie die Aufgaben dort mehr interessieren. Es wurde mir ja auch dringend geraten, sie vom schreiben und rechnen abzulenken, anstatt zu hinterfragen, warum sie so weit ist. Aber sie ist zu Hause ausgeglichen, wenn sie schreiben, rechnen und rätseln kann. Da werd ich ihr das doch nicht verbieten surprise motz tocktock
Man tröstet sie zwar, wenn sie weint. Und man hat auch versucht, sie mit anderen Kindern zusammenzubringen. Aber dann macht sie dicht. Sie möchte halt alleine spielen, die anderen sind zu langweilig. traurig


LG
Elke
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