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NiRo
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.10.2007 Beiträge: 111 Wohnort: bei Bretten
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Verfasst am: 08.12.2007, 17:00
Titel: Meine Familie nervt mich... |
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Hallo ihr Lieben,
bald steht nun ja Weihnachten vor der Tür. Meine Tochter hat auch einen Wunschzettel. Dieser entspricht ihrem Entwicklungsstand, sie möchte z.B. von HABA das Lesepiratenspiel, hat einige Bücher drauf, ein Spiel *Wort für Wort*.... und eine Uhr.
Lesen ist derzeit das Größte für sie, sie kann nun ein bisschen was und befasst sich fast nur mit ihren Magnetbuchstaben.
Meine Schwester ist nun völlig entsetzt, dass auf dem Wunschzettel nur Sachen für Kinder ab 5/6 drauf sind und die Kleine ja erst 3 wird.
Mich nervt es langsam so, dass sogar innerhalb der Familie immer wieder diskutieren zu müssen.
Als ich erwähnte, dass der Kinderarzt ansprach, dass wir evtl. 2009 einschulen könnten, hat meine Schwester (die 12 Jahre älter ist als ich) sofort losgelegt und dagegen gewettert. Sie wäre erst 2011 ein Muss-Kind, vorher soll ich das auf keinen Fall machen etc...
Ich vermute langsam, dass es sowas wie Neid ist. Ihr Sohn wurde mit 7 eingeschult und bekommt jetzt wohl nicht die erhoffte Gymnasialempfehlung. Da DARF meine Tochter einfach nicht so *schlau* sein.
Wie geht ihr mit sowas um? Kennt das überhaupt jemand? Ich bin grad total enttäuscht... hab ihr das gestern erklärt. Meine Tochter interessiert sich einfach nicht für Spiele ab 3 Jahren (außer Memory und davon hat sie ca. 8 verschiedene)
Heute rief sie wieder an und sagte, sie möchte was altersentsprechendes kaufen. Ich hab nicht weiter diskutiert und werde das Geschenk dann ggf. für die Kleine aufheben.
LG
Niro |
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BigBird

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.10.2007 Beiträge: 701 Wohnort: Main-Kinzig-Kreis
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Verfasst am: 08.12.2007, 17:26
Titel: |
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Sag doch einfach, die Bücher wären zum vorlesen ,-)
Viele Grüße,
cHristine _________________ BigBird
D. 06/01, R. 12/02, T. 10/04
Mein Kreativblog |
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kerstin4 Sponsor
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.02.2006 Beiträge: 1814 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 08.12.2007, 17:31
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Hallo,Niro
Da hilft wohl nur, ein dickes Fell anzulegen und die "wohlgemeinten" Ratschläge zu ertragen.
Natürlich soll deine Tochter das bekommen, was sie sich wünscht und wofür sie sich interessiert!Und ein Kind , welches in dem Alter liest und sich mit Zahlen beschäftigt, braucht nicht unbedingt die ersten Spiele von Ravensburger , um evtl. die Farben zu lernen.
Aber du wirst immer wieder auf Unwissenheit stossen, auch auf Uverständnis, da hilft wirklich nur ein dickes Fell. Klar kannst du auch versuchen, deinen Standpunkt zu erklären. Ich habe damit aber leider noch nicht viel Erfolg gehabt , ich überfordere unsere Tochter immer noch in den Augen vieler Verwandten und Bekannten.
Mittlerweile lebe ich aber ganz gut damit !
Vielleicht wäre ein Mini-Lük etwas , wozu sich deine Schwester hinreißen lassen könnte, die "passenden" Hefte könntest du dann ja besorgen .
Gute Nerven und eine Portion Gelassenheit wünscht
Kerstin _________________ auch der längste Weg fängt mit einem einzigen Schritt an
Kerstin4 |
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NiRo
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.10.2007 Beiträge: 111 Wohnort: bei Bretten
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Verfasst am: 08.12.2007, 18:30
Titel: |
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Das Mini-LÜK steht auch auf dem Wuschzettel
Ich hatte irgendwie die Hoffnung, dass das nur bei Fremden dauerhaft zu dummen Ratschlägen führt
Naja, da kann man wohl nix machen...
LG |
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hexenkind3 Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.10.2007 Beiträge: 556 Wohnort: an der Mosel
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Verfasst am: 08.12.2007, 20:56
Titel: |
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Hallo!
Das mit den Verwandten kenne ich auch. So wirklich verstehen kann mich in meiner Familie und in der meines Ex-Mannes keiner. "Wie kannst du dein Kind zusätzlich jeden zweiten Samstag in eine Schule (Kinder-College) fahren? Hat sie nicht schon Schule genug? Schick sie mal lieber spielen! Wie, Experimentierkasten für ein Mädchen? Sie soll eine Klasse überspringen? Warum???"
Ich hasse solche Fragen und Bemerkungen! Also spreche ich nur wenig über die Interessen und die schulische Situation von Töchterchen. Und zu Weihnachten bekommt sie von der Verwandtschaft einen Haartrockner, Gutscheine (Bücher), Sporttasche, eine Uhr, CD-Ständer usw. Also nix wo eine Altersangabe draufsteht oder ich mir ne dumme Bemerkung einfange. Und Töchterchen freut sich auch über diese Dinge...
Kopf hoch, dickes Fell und ignorieren...
Tina |
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oesb Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.07.2007 Beiträge: 1535 Wohnort: Wankendorf
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Verfasst am: 08.12.2007, 21:06
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Hallo,
also ich glaube mit dem Alter deiner Schwester (ich bin Jahrgang 1963)hat das wenig zu tun, sondern mit dem typisch wenig nach rechts und links gerichteten Blick der Menschheit. Dein Kind entspricht nicht der Norm, also wird es der Norm angepasst.
Das mit dem Einschulen ist so etwas schwieriger, denn jahrzehnte lang wurde von Pädagogen geprädigt, dass man die Kinder so lange wie möglich in der !unbeschwerten! Kindheit ohne Schule lassen soll.
So mit Geschenken die nicht Kindgerecht sind/waren o ja davon kann ich ein Lied singen. Hier einige Beispiele: unsere las seit dem sie 4 war fliessend auch unbekannte Texte. Sie bekam zu Weihnachten in der 1. Klasse den Leselöwen und fand es nur doof. In der 2. Klasse zum Geburtstag bekam sie ein Buch in Schreibschrift ... alles von ein und der selben Person meiner Schwägerin jedes Fest ein Missgriff für die Flohmarktkiste mehr, für meine Tochter war es ne tolle Übung sich zu bedanken auch wenn sie lieber geheult hätte, meine Schwägerin hat immer ganz stolz erklärt das ihr Sohn /9,5 Jahre älter das Geschenk in genau dem Alter auch gehabt hätte. Dieses Jahr unsere ist 16 geworden hat sie das erste mal gefragt!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ein Erfolg _________________ LG Oesb
mein Steckbrief
Bitte beachtet auch die Stammtischdaten für Hannover! Immer der erste Sonntag im ungeraden Monat!!! |
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scout

Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 1774 Wohnort: ba-wü
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Verfasst am: 08.12.2007, 23:07
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hihi, wenn sie unbedingt was altersgemäßes schenken wollen, dann wünsch dir doch klamotten für die kinder.
da würde man ja auch keinem kind ein paar schuhe in größe 32 kaufen, wenn sie größe 35 braucht. egal in welchem alter .
gruzli
scout _________________ 'It is our choices, Harry, that show what we truly are, far more than our abilities.' (Albus Dumbledore)
scout |
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NiRo
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.10.2007 Beiträge: 111 Wohnort: bei Bretten
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Verfasst am: 09.12.2007, 09:30
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@oesb: nein, mit dem Alter hat das Denken über meine Tochter nix zu tun. Ich meinte eher den Altersunterschied zwischen ihr und mir. Da ist immer noch dieses *du bist doch die kleine Schwester, ich weiß das besser* drin.
Bei vielen Dingen, vor allem aber die Kinder betreffend. Das ist so ein Grundsatzproblem.
Daher erwähnte ich das Alter.
Ja, die unbeschwerte Kindheit - schrecklich, sobald man in die Schule kommt, ist die Kindheit vorbei, schlagartig
Meine Tochter will ja unbedingt in die Schule. Ich hab keine Ahnung woher sie die Idee hat, vielleicht weil die Nachbarskinder (Spielfreunde) schon in der Schule sind.
Jedenfalls heißt es, dass eine nicht mal 3-jährige von selbst wohl NIE auf die Idee kommen würde, in die Schule zu wollen, das muss sie ja von mir/meinem Mann haben...
Und das Argument: Mein Sohn hatte in dem Alter...
Das hasse ich, meine Tochter ist nunmal nicht ihr Sohn. Und eben, ich kauf ihrem Sohn auch Bücher mit nur 100 Seiten, weil er mehr nicht lesen mag. Dabei ist er schon 10 und könnte locker auch Bücher mit 300 Seiten lesen *find*.
Ich bin aber froh, dass es nicht nur mir so geht, das macht es einfacher.
LG |
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sun Queen of yellowpress, Sponsor

Anmeldungsdatum: 03.03.2005 Beiträge: 2614 Wohnort: Rheinland
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Verfasst am: 09.12.2007, 13:24
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Ich glaub am ehesten gehst du dem aus dem Weg, wenn du dich um die "zu schweren" Sachen vom Wunschzettel selber kümmerst (oder sie nur an verständnisvolle Verwandte oder Paten weitergibst), und an die Meckerer die unverfänglichen Sachen weitergibst - wie schon gesagt wurde: Kleidung, Bettwäsche, Einrichtung, Schmuck, ...
So nervig es auch ist...  _________________ LG sun mit Naseweiß (*3/9 , PeterPan (*6/99) und TigerLily (*6/05) |
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NiRo
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.10.2007 Beiträge: 111 Wohnort: bei Bretten
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Verfasst am: 09.12.2007, 14:01
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Uaaaaaaaaaaah, ich werd mich bemühen, allerdings ist der Wunschzettel nicht grad riesig zumal Madame im Januar auch gleich noch Geburtstag hat und wir Klamotten dank Wachstumsschub komplett neu kaufen mussten vor einigen Wochen.
Aber ein paar Schuhe fürs Frühjahr könnte ich einplanen - die gibts dann halt als Gutschein  |
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Si
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.09.2006 Beiträge: 328
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Verfasst am: 09.12.2007, 14:06
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Hallo Niro,
so wie Sun es vorschlägt, handhaben wir es auch.
Zuletzt bearbeitet von Si am 07.03.2008, 15:33, insgesamt einmal bearbeitet |
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Alice Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.03.2005 Beiträge: 2419 Wohnort: Bayerisch-Schwaben
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Verfasst am: 09.12.2007, 14:43
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Mein Sohn hat mit zweieinhalb seinen ersten hysterischen Anfall bekommen, als er mitbekam, dass andere in die Schule kamen und er noch warten musste. Also so völlig unnormal ist das nicht.
Er fand es dann aber doch ganz klasse im Kindergarten (der auch wirklich gut war) und hatte keinerlei Probleme damit, ganz regulär eingeschult zu werden. Da kam aber auch ein Riesenschwung Kinder in die Schule, quasi alle "Großen".
Und jetzt würde er manchmal auch ganz gerne NICHT in die Schule gehen? Ist das wohl altersgerecht???
Was die Altersangaben auf Spielen und Büchern angeht, so finde ich sie so oder so nicht besonders schlüssig. Natürlich kann ein Kind, dass viel puzzelt oder gerne Gesellschaftsspiele spielt, manches Spiel schneller verstehen als andere. Andererseits habe ich gerade gesehen, dass (vermutlich im Zuge des Weihnachtsgeschäftes) der 7. Harry Potter Band mit der Altersangabe "ab 8 Jahren" beworben wird. Das Buch ist für mich aber nun mitnichten ein typisches Buch für 2./3.-Klässler.
Eine Strategie wäre vielleicht noch, zu behaupten, man habe Dir im Kindergarten zu diesem Spiel geraten. Oder dieses Spiel sei im Kindergarten vorhanden und sie würde es so gerne spielen. Das könnte Deiner Schwester den Wind aus den Segeln nehmen.
Meine Freundin sagt immer: "Ich bin mir zu schade für die Neurosen anderer." Ein guter Wahlspruch, wie ich finde.
Liebe Grüße
Alice |
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NiRo
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.10.2007 Beiträge: 111 Wohnort: bei Bretten
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Verfasst am: 10.12.2007, 16:00
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Eben, Altersangaben sind sowieso meist daneben.
Ich Dummerle hab für Mini (5 Monate) eine Schlenkerpuppe, ähnlich den Haba-Puppen auf dem Wunschzettel. Jetzt ist dieses dumme Ding erst ab 3 Jahren (vermutlich wegen verschluckbarer Kleinteile?). Meine liebe Schwester hat sie trotzdem bestellt. Kommentar: Deine Kinder sind ja eh weiter und wenn die Große Spiel ab 6 kriegt, kann die Kleine auch eine Puppe ab 3 haben!
Ich könnt platzen! Dsa ist doch so ein unnötiges Gezicke! |
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Jojoni
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.01.2007 Beiträge: 264 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 13.12.2007, 21:22
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Man habe ich es gut. Bei uns gibt es darüber keine Diskussionen , denn Schwiegereltern überweisen meist Geld und sagen dann: Du weißt am besten was deine Kinder brauchen.
Meine Mutter hat eh kein Geld, da werden dann preiswerte Kleinigkeiten gekauft, die wir eben auch brauchen, z.B. mal ne neue Badehose oder Socken oder auch mal ein nicht altersgemäßes Buch. Auch wenn sie es dem falschen Kind schenkt. Unsere Kinder wissen eh, dass wir ständig in den Bücherregalen rumtauschen.
Am Anfang haben wir oft Sachen bekommen, mit denen wir nichts anfangen konnten, aber anhand der Reaktionen unserer Kinder war oft klar, dass das Geschenk wohl daneben war. Ich finde auch, dass die Kinder ein Recht darauf haben zu sagen, wenn ihnen etwas nicht gefällt. Und so haben alle daraus gelernt.
Mittlerweile klappt es prima. Meist wird zusammengelegt für große Anschaffungen, wie z.B. ein Schlagzeug, was sich mein Mittlerer als einziges auf seinem Wunschzettel wünscht. Da sind wir dann dankbar, wenn lieber Geld kommt als unnützer Kram.
LG Jojoni |
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SilR

Anmeldungsdatum: 07.03.2005 Beiträge: 1998 Wohnort: Hessen
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Verfasst am: 13.12.2007, 23:52
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| ich mache es, wie scout gesagt habe, lasse geschenke, die von der Körpergröße abhängig sind von der Verwandtschaft finanzieren - in den letzten Jahren waren das z.b. Fahrräder, ein großes neues bett, Inliner - oder so unverfängliche Dinge, wie die allerneuste superteure Barbie.... |
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