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Realschule oder doch Gymnasium ?


 
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Astrid70



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 05.01.2008
Beiträge: 141

BeitragVerfasst am: 05.01.2008, 12:13
BeitragTitel: Realschule oder doch Gymnasium ?
Antworten mit Zitat

Hallo,

unser Sohn geht z.Zt. in die 4. Klasse und die Schulempfehlungen stehen an. Wahrscheinlich wird es eine Realschulempfehlung. Seine Noten liegen im Durchschnitt bei 3.
Allerdings haben wir im Herbst 96 eine IQ-Test auf Anraten der Lehrerin machen lassen - Ergebnis IQ = 133.

Leider arbeitet er sehr langsam und oft unkonzentriert. Am besten läufts in Sachunterricht, weil ihn das interessiert. Daher hat er auch da 1-2 und in den restlichen Fächer eher 3 oder gar 4.

Viele Bekannte, die zum Teil selbst hochbegabte Kinder haben, oder Lehrer sind, raten uns ihn auf Gymi zu schicken, weil dort das Angebot interessanter wäre. Außerdem sagen sie, dass er die Flüchtigkeitsfehler sowohl auf der Realschule als auch auf dem Gymi machen würde. Das wäre kein Grund ihn auf die Realschule zu schicken.

Was meint Ihr?
Er selbst will aufs Gymi, obwohl ich nicht genau weiß, ob ihm klar ist, was ihn da erwartet. Seine besten Kumpels gehen auch aufs Gymi - allerdings mit besseren Noten.

Was sollen wir tun?

LG Astrid
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Frau Wolle
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Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 4906
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 05.01.2008, 12:32
BeitragTitel: Re: Realschule oder doch Gymnasium ?
Antworten mit Zitat

Astrid70 hat folgendes geschrieben:

Allerdings haben wir im Herbst 96 eine IQ-Test auf Anraten der Lehrerin machen lassen - Ergebnis IQ = 133.


Ihr habt ihn schon testen lassen, als er noch nicht geboren war? drugs green - sorry, ich hab heute den Schalk im Nacken sitzen.

Sind die Empfehlungen in eurem Bundesland nicht bindend? Das ist ja da doch sehr verschieden.

Was die Entscheidung Gymnasium oder Realschule angeht - es kommt immer sehr auf die jeweilige Schule selbst an. Im Prinzip stehe ich auf dem Standpunkt, dass ein HBchen auf dem Gymi mehr gefordert wird als auf der Realschule. Leider liegt es sehr am jeweiligen Lehrer, wie da sie einzelne Förderung/Forderung aussieht. Zum Glück ist es ja auf den weiterführenden Schulen so, dass nicht mehr alles an einem oder zwei Lehrern hängt.

Was das Arbeitsverhalten angeht - das hat sich bei UNSEREM Sohn nie wirklich geändert. Es sei denn, es war IHM wichtig und ER hat(te) ein Ziel, auf das er zuarbeiten musste. DANN konnte (und wollte) er auf einmal.
Das wäre aber auch Schulunabhängig so gewesen.

Schaut euch die in Frage kommenden Schulen an, überlegt in Ruhe gemeinsam.

Wenn du dich durch die Mengen Infos liest, wirst du feststellen, dass es sehr viele Kriterien gibt, die da wichtig sind - und leider kann man sie nicht alle vorher "abarbeiten".

Nicht wirklich eine Hilfe, mein Posting - aber nett gemeint green !

Dir werden aber sicher auch noch andere antworten.

Liebe Grüße

Frau Wolle
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Derjenige, der denkt, er hätte keine Fehler, hat mindestens zwei!
Frau Wolle
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Astrid70



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 05.01.2008
Beiträge: 141

BeitragVerfasst am: 05.01.2008, 12:46
BeitragTitel:
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Sorry, der Test war natürlich im Herbst 2006.

Bei uns ist die Empfehlung nicht bindend.

Leider haben wir hier nur eine Realschule und ein Gymi zu Wahl.
Tag der offenen Tür ist am 11.01. bei der Realschule - übrigens eine private d.h. die suchen sich 60 Kinder aus den Bewerbern aus und dann ist Schluss - und beim Gymi am 19.1.

Mir wäre ja eine integrierte Gesamtschule am liebsten gewesen - dem Kinderarzt auch. Aber die nächste ist über 30 km entfernt und nur mit Bus/Zug/Bus zu erreichen.

Wir versuchen einen Gesprächstermin beim Orientierungsstufenleiter des Gyms zu gekommen. Leider ist der aber etwas skeptisch HB gegenüber -
O-Ton des guten Mannes am Abend, als sich die Schulen vorstellten: "Da laufen die Eltern von Pontius zu Pilatus bis sie endlich einen Beleg in der Hand haben, dass ihr Kind hochbegabt ist." Das sich aber auch viele Eltern nicht darum raufen ein hb-Kind zu haben, hat er nicht erwähnt. Vor allem so eine Exemplar wie unserer ist ziemlich anstrengend und halt auch schlechter in der Schule wie "normale" Kinder.

Ähm, irgendwie hab ich noch ein Problem, die Smilys an die richtige Stelle zu kriegen - bei mir sind die immer am Schluss. Ist das normal?

LG
Astrid denk
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jutta
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Anmeldungsdatum: 15.05.2005
Beiträge: 4602
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 05.01.2008, 12:51
BeitragTitel:
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Es ist sicher nicht leicht.
Zum einen: Wenn er auf ein Gymnasium will, muss er sich anstrengen. Jetzt schon, wobei es fast schon zu spät ist, der Lehrerin Lernwillen/Anstrengungsbereitschaft zu signalisieren. Denn das ist es, was auf dem Gym gefordert wird. Und zwar in allen Fächern, nicht nur in denen, die Spaß machen. Sonst klappt es nicht. Das muss ihm klar werden.
Sicher kannst du es versuchen, wenn du eine Schule hast, die geeignet ist.

Es gibt aber auch Gründe, die nicht in seiner Anstrengungsbereitschaft begründet sind, die ihn so langsam und unkonzentriert arbeiten lassen. Sollte hier ein Defizit irgendwelcher Art vorliegen, könnte es nach hinten losgehen, wenn er beim besten Willen das Tempo im Gym. nicht schafft. Das würde ich doch mal gründlich klären. Die Anmeldungen sind ja bald, viel Zeit hast du sicher nicht mehr. Es können viele Gründe sein, nicht erkanntes ADS, KiDD, Wahrnehmungsstörungen.....

Es gibt zum anderen gute Realschulen, die die Kinder, die leisten können, gut auf die Oberstufe vorbereiten. Ich habe in meinem Freundeskreis ein Kind mit Hb und Legasthenie. Er wird eine Schule bekommen, die darauf eingehen kann und eng mit dem benachbarten Gym zusammen arbeitet, falls die Kinder "zu gut" für die Realschule sind. Das sind prima Voraussetzungen, die ihr vielleicht auch habt?

Wir können dir nur Tipps geben, Erfahrungsberichte, entscheiden kannst du nur allein. Aber vielleicht sind ja noch ein paar Ideen dabei, die du in Angriff nehmen möchtest.

Viel Glück!

Jutta
_________________
Lehre tut viel, aber Aufmunterung tut alles (Goethe)
Jutta
Einstein (3/93) und Napoleon (3/99)
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Astrid70



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 05.01.2008
Beiträge: 141

BeitragVerfasst am: 05.01.2008, 13:10
BeitragTitel:
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ADS war schon mal im Gespräch wurde dann aber doch vom Kinderarzt, der sich damit auskennt, wieder verworfen.
Er meint, wir sollten endlich mal was finden, für das er sich wirklich interessiert. Denn bisher war alles nur ein Strohfeuer. Dann hätte er auch einen Ausgleich zur Schule er hätte mal was anderes im Kopf wie lernen. Leider haben wir aber bisher noch nix gefunden. Es ist ihm alles zu doof! Allgemein hat er ein Problem mit Motivation. Ihm geht vieles am A**** vorbei.

Was das körperliche angeht, so ist er Winkelfehlsichtig. Wir arbeiten seit über einem Jahr daran und es ist besser geworden. Früher wollte er nie lesen. Jetzt ließt er Harry Potter - zwar meistens nur abends vor dem schlafen ca. 15 Minuten aber besser als nix, oder?
Wahrscheinlich wegen der Augenprobleme fährt er auch kein Fahrrad.
Schwimmen hat er in der Schule auch nicht gelernt - hier gabs dann eine 5 auf dem Zeugnis. Da sind wir aber jetzt dran und er macht einen Kurs mit ab nächster Woche.

LG Astrid
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sue
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Anmeldungsdatum: 03.03.2005
Beiträge: 2134
Wohnort: wo der frische Wind weht...

BeitragVerfasst am: 05.01.2008, 14:17
BeitragTitel:
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Hi Astrid winkie ,

Du hast zwar nicht dazu geschrieben, aus welchem Bundesland Du kommst, aber ich gehe mal davon aus, dass Ihr auch G8 beglückt seid. (Gibt es überhaupt noch neunjährige Gymnasien?)

Ich kann nur davor warnen, mit einer begrenzten Arbeitsmotivation das Gymnasium zu betreten.
So wie Jutta auch schon schreibt, gibt es der uninteressanten Themen in Hülle und Fülle rolleys und da wäre es sehr hilfreich, wenn ein Kind in der Lage ist, sie einfach abzuarbeiten.
Du schreibst in Sachkunde 1 bis 2 , der Rest max. 3. D.h. heisst auch die Kernfächer Mathe und Deutsch. Wenn es nicht pädagogische Noten sind wg. Störens, Ausklinkens etc. ist das eine ziemlich Hypothek auf einem Gym.
Meine Söhne sind in der 5. und 6. Klasse (Gym) und ich bekomme mit, wie gesiebt wird. Beim Großen sind allein im ersten Jahr fünf Kinder gegangen, jetzt zum 2. Halbjahr 6. Klasse gibt es wieder eine Art Empfehlung (für das Ende der Orientierungsstufe) und wieder werden einige auf der Strecke bleiben.
Ich würde mein Kind diesem Druck nur aussetzen, wenn ich weiss, dass es
1. Diesem Leistungsdruck mental standhalten kann
2. Anstrengungsbereitschaft vorhanden ist
3. es bei Frust nicht gleich dicht macht und
4. es den erforderlichen Gehirnschmalz mitbringt. (Was bei Euch ja gegeben ist)

Bei meinem Großen sind eindeutig überforderte Kinder in der Klasse, die mir nur leid tun, sie fahren eine 5 nach der anderen ein. Ob die nicht auf der Real/Gesamtschule mehr Erfolgserlebnisse hätten?

Versteh mich bitte nicht falsch, Astrid, ich kenn Euch ja gar nicht, aber aus dem was Du schreibst, kann ich nur warnen für einen Gymnasiumsbesuch: Die Zeiten, dass ein intelligentes Kind seine Gymnasialzeit auf einem mittelanspruchsvollen Gymnasium auf einer Pobacke absitzen kann, sind seit G8 endgültig vorbei.


Besten Gruß,
sue
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kerstin4
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Beiträge: 1814
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 05.01.2008, 19:12
BeitragTitel:
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Hallo,Aastrid

Meine beiden Großen kamen noch in den Genuss des G9, sie waren gute Grundschüler und kamen, bzw. kommen auf dem Gymnasium (10.Klasse und 12.Stufe) immer noch gut zurecht, sie haben eigentlich ein recht angenehmes Leben ;) .
Unseren jüngeren Sohn haben wir trotz Gym-Empfehlung auf die RS geschickt, er wäre in das erste G8 Jahr gerutscht , ein ganz anderes Kind als die Großen. Es war sicher die richtige Entscheidung für ihn, denn G9 und G8 unterscheiden sich mächtig!
Nun überlegen, was wir mit unserer Jüngsten machen, bei ihr steht die Entscheidung im nächsten Jahr an. Obwohl die Noten ganz klar in Richtung Gym gehen, ziehe ich mittlerweile sogar eine Gesamtschule mit in Betracht, in der Hoffnung, dass sie da weniger Druck hätte.Zum Glück haben wir noch ein Jahr für diese wirklich schwere Entscheidung.
Nimms mir nicht übe,. aber mit den Noten, die du beschreibst, kann dein Sohn wirklich ziemliche Problemen bekommen. Seine Arbeitshaltung wird sich ja nicht plötzlich sofort ändern, weil er auf der weiterführenden Schule ist.

LG Kerstin
_________________
auch der längste Weg fängt mit einem einzigen Schritt an
Kerstin4
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Tar-Miriel
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BeitragVerfasst am: 05.01.2008, 20:12
BeitragTitel:
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Hallo Astrid, winkie

es ist schwer zu raten, wenn man die Schullandschaft der Umgebung nicht kennt, aber bei uns liegt die Entscheidung, auf welche Schule wir unseren Großen schicken noch nicht so weit zurück.

Er ist schlecht vorbereitet (trotz Empfehlung und 2ern außer in Sport und Musik green) auf ein Gymnasium gekommen. Es gibt Fächer, die laufen gigantisch (Mathe), Fächer, die ohne größeren Aufwand laufen (d. h. mit Aufmerksamkeit im Unterricht und Erledigung der Hausaufgaben) und Fächer, für die er wirklich nachlernen muss (Deutsch und Englisch), was in der Grundschule versaubeutelt wurde. Das Gesamtpensum ist wirklich beachtlich, hinzu kommt der längere Schulweg. Ohne eine gewisse freiwillige Leistungsbereitschaft ist das nicht zu machen, da nutzt alle Genialität nichts. Vor allem, wenn in einzelnen Fächer nacharbeiten nötig ist, erfordert das Disziplin und eine gewisse Hartnäckigkeit - auch von meiner Seite. drugs

So wie Du Deinen Sohn beschreibst, würde ich einer guten RS Vorzug vor einem mittelmäßigen Gymnasium geben. Wie viel der Schule ein einzelnes Kind "wert" ist, erfährt man eigentlich erst, wenn es Probleme gibt. Es gibt Schulen, die geben die Info "Ihr Kind hat Probleme in Fach XYZ, tun Sie was dagegen", aber durchaus auch Schulen, die versuchen auftretende Probleme gemeinsam mit den Eltern zu lösen.

Mein Sohn ist wirklich kein Hochleister, aber lief zu GS-Zeiten immer ohne Aufwand im 2er-Bereich durch, hat immer unwillig, aber doch freiwillig seine HA erledigt, aber nie mehr. Das reicht im Gymnasium nicht mehr, um im 2er-Bereich zu landen, da musste er schon ein wenig Lehrgeld zahlen, aber er stellt sich den höheren Anforderungen und ist insgesamt zufriedener denn je in der Schule. Die Lücken können wir hoffentlich bald schließen, weil er endlich die Notwendigkeit einsieht, etwas zu tun und die kritischen Fächer in den 3er-Bereich zu hieven.

Es kann natürlich sein, dass Dein Sohn in anspruchsvollerer Umgebung aufblüht und sein Ehrgeiz geweckt wird, aber Anforderungen an Arbeitsorganisation und auch die Menge an Hausaufgaben steigen. Dazu kommen Vokabeln, Stundenwiederholungen wg. anfallender Lernkontrollen etc. In der Schule versäumter Stoff lässt sich im Gegensatz zur Grundschule nur schwer zuhause aufarbeiten. Wie verkraftet er Rückschläge (schlechte Noten)?

Die Frage, die sich mir stellt ist auch, wie Eure Möglichkeiten nach einem evt. verpatzten Gymnasialstart stehen, wenn er wirklich die Schule wechseln muss? Da sehen die Chancen hier im Umfeld unter G8 echt trübe aus, weil die Gesamtschule keine Quereinsteiger nehmen muss, da sie selbst aus allen Nähten platzt. Gibt es dann noch die gleiche RS als Option? Wie schätzt Du die Chancen an der RS für einen Spätstarter später noch in ein Gymnasium einzusteigen?

Schwierige Entscheidung - ich fand unsere schon schwer und da ging es "nur" um die Wahl aus verschiedenen Gymnasien.
Ich wünsche Dir ein gutes "Händchen" und ein gutes Bauchgefühl dafür, die richtige Schule zu finden, die es schafft, Deinen Sohn zu motivieren und seinen Ehrgeiz zu wecken, sonst wird es echt schwierig - egal auf welcher Schulform.

Liebe Grüße
Tar-Miriel
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Tar-Miriel
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Nepomuk-2



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Beiträge: 29
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BeitragVerfasst am: 06.01.2008, 11:16
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Hallo Astrid,

wenn du kannst würde ich mit sovielen Eltern wie möglich sprechen die schon kinder auf den jeweiligen schulen haben.

Die leistungsanforderungen sind von schule zu schule sehr unterschiedlich.

Und was sagt seine jetztige Klassenlehrerin dazu? Und wie ist deine einschätzung? hat er die Noten nur, weil er zu langsam ist oder sind da efektive Lücken?

Warum nicht die Gesamtschule? Schau sie dir an und entscheide dann? auch ein weg von 30 km läßt sich bewerkstelligen.

ich wünsche dir viel Glück und ich weiß aus dem letzten Jahr das diese Enscheidung wirklich nicht leicht ist.

LG

Nepomuk
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Astrid70



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Anmeldungsdatum: 05.01.2008
Beiträge: 141

BeitragVerfasst am: 06.01.2008, 16:18
BeitragTitel:
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Hallo Leute,

ich danke Euch für die vielen guten Antworten und nehme es auch keinem krumm, wenn er uns vom Gymi abrät. Ich hab ja selbst Tage, an denen ich zur Realschule tendiere.

Ich versuche nochmal die hiesige Schulsituation zu erklären.
Ob das Gymi G8 ist, weiß ich nicht genau. Ich glaub es ist ein Zwischending. Das jetzige 13. Schuljahr schreibt nach den Weihnachtsferien das Abitur. Der letzte Tag für die ist vor den Osterferien.

Beide Schulen - sowohl Real wie auch Gymi - haben einen guten, sprich anspruchvollen Ruf. Schon zu meinen Zeiten hieß es: Wer von unserem Gymi auf ein Gymi in xxx geht, kann da mit Sicherheit das Abitur bestehen.
Die Realschule ist wohl auch heftig. Meine beiden Nichten (jetzt 7. und 10. Klasse) gehen dahin. Die Große will ab Sommer dann auch zum Gymi wechseln und die Kleine hatte speziell im 5. große Probleme bei den Hausaufgaben d.h. sie saß mindestens 2 Stunden dran oft auch 3. Allerdings wird dort eher auf die Kinder eingegangen. Meine Kollegin hat dort einen Sohn in der 9. Der jüngere Sohn ist seit diesem Jahr in der 5 auf dem Gymi und hatte - trotz Gymi-Empfehlung und guter Arbeitseinstellung - schon alle Noten von 1-5.

Die Lehrerin hat das gleiche Problem wie wir selbst. Sie weiß, was und dass er kann, sie sieht aber auch die Zeitprobleme bei den Hausaufgaben und den Klassenarbeiten.
Den Stoff beherrscht er. Er ist nur meistens zu langsam oder macht "doofe" Fehler. Z. B. schreibt er beim Diktat oft eindeutige Wörter falsch wie beispielsweise "Geicht" statt "Gesicht". Oder er vergisst Buchstaben "bemrkt". Also nix, was mit Verständnis zu tun hat. Dann hat er in einem Diktat 2 Wörter "in die" und zwei Kommas nicht geschrieben. Dazu kamen noch ein paar andere Fehler und schon hatte er eine 5. (Also schlechte Noten kennt er schon. Er ist zwar dann geknickt, weil er keine Erklärung dafür hat, aber nicht am Boden zerstort.)
Die letzte Mathearbeit war nur eine 3, weil ihm die letzten zweieinhalb Aufgaben gefehlt haben. In dem Rest, für den es 31 Punkte gab, hatte er nur 3,5 Fehlerpunkte.
Wie wir das Zeitproblem in den Griff kriegen sollen, weiß ich noch nicht. Ich weiß auch nicht, ob das bei den Arbeiten in der Realschule oder dem Gymi einen Unterschied macht. Wenn nur eine Stunde angesetzt, denn hat er da und da Probleme, oder?
Es wäre übrigens im Falle, dass er vom Gymi runter muss, die gleiche Realschule wie jetzt auch.

Achso, ich weiß, dass hier auf dem Gymi großen Wert auf die "Epochalnote" sprich mündliche Note gelegt wird. Das konnte ich vor 20 Jahren selbst merken, als man mir eine "unbefriedigend" in Mitarbeit auf Zeugnis setzte. Was das angeht, mach ich mir keine Sorgen. Er hat immer zu jedem Thema was zu sagen. Sein Schwachpunkt die das schriftliche.

LG
Astrid
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Tar-Miriel
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BeitragVerfasst am: 06.01.2008, 16:23
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Astrid70 hat folgendes geschrieben:

Es wäre übrigens im Falle, dass er vom Gymi runter muss, die gleiche Realschule wie jetzt auch.


Ich denke in dem Fall hättet ihr nichts zu verlieren, außer vielleicht einem Kratzer im Selbstwertgefühl, wenn es nicht klappt. Dann würde ich schon einen Versuch mit dem Gymnasium machen, wenn es nicht klappt kann er immer noch auf die RS wechseln.

Aus welchem Bundesland kommt Ihr denn?

Liebe Grüße
Tar-Miriel
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Astrid70



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BeitragVerfasst am: 06.01.2008, 16:26
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Wir wohnen in Rheinland-Pfalz

Astrid
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simmi
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BeitragVerfasst am: 06.01.2008, 17:57
BeitragTitel:
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Hallo Astrid,

könnte er denn für den Fall, daß er das Gymnasium nicht schafft überhaupt auf die Realschule wechseln? Ich meine nur, weil du anfangs geschrieben hast, daß die dort nur eine begrenzte Anzahl an Schülern aufnehmen.

Falls ja, würde ich mich der Meinung von Tar-Miriel anschließen..
_________________
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Simmi
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Astrid70



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 05.01.2008
Beiträge: 141

BeitragVerfasst am: 07.01.2008, 14:59
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

Also früher bei uns war das so, dass Schüler von dieser Realschule zu uns auf Gymi kamen oder halt dorthin abgingen.
Ich frag nochmal meine Kollegin. Ich weiß allerdings, dass die Klassen schon mal ein paar Kinder mehr haben, denn es bleiben ja auch welche sitzen.

Gestern hab ich mal wieder gedacht, dass gibts doch nicht!
Sohnemann hat sein Crazy-Machines Spiel am PC gemacht und ohne Probleme die vorgegebenen Experimente gemacht. Mein Mann sagte noch:
"Das mit den Zahnräder war doch so schwer. Hast Du das auch gemacht?" Antwort: "Klar, das wußte ich noch vom letzen mal." (Das ist schon Monate her.)
Wieso kann er sich von heute auf morgen keine Wörter merken, aber über Monate hinweg irgendwas, womit er ewig nichts zu tun hat?
Er sagt auch oft: "Och, das hab ich mal irgendwo gehört.", wenn es um irgendwas wissensmäßiges geht. Aber wenn man ihn fragt, was 4x7 ist, kommt er erstmal ins schleudern. Er weiß es zwar, aber scheinbar hat er das als total unwichtig in irgendeine Schublade in seinem Kopf abgelegt, die er dann erstmal aktivieren muß. Das ist doch zum heulen sm

LG
Astrid
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Tigermami
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Anmeldungsdatum: 28.06.2007
Beiträge: 839
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 07.01.2008, 15:50
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

@ Astrid

Es ist schon fast erschreckend, wie das Verhalten deines Sohnes meinem gleicht devil !

Oh, je. Hoffentlich wird das Vierte nicht wirklich so nervenaufreibend!

Crazy Machines lassen grüßen!

LG
_________________
Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel
der Blickrichtung.

Tigermami
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