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Manche Mütter...


 
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jenny
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Anmeldungsdatum: 02.03.2005
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BeitragVerfasst am: 23.01.2008, 12:33
BeitragTitel: Manche Mütter...
Antworten mit Zitat

...sind einfach komisch.

Ich schreibe das jetzt hier, obwohl ich weiß, dass hier viele sitzen, die durchaus Verständnids für diese "manchen Mütter" haben, möchte aber trotzdem eine Situation schildern, die ich gestern erlebt habe, und so zumindest einen Denkanstoss geben.

Ich war gestern mit der Prinzessin bei einem Schwimmkurs. Dieser Schwimmkurs ist eigentlich erst ab 4, aber weil ich schon 3 Kinder in dem Verein hatte und das Prinzesschen wirklich wasserverrückt ist (und ich natürlich eine Eislaufmutter bin ;) ), durfte sie gestern probeschwimmen.
Mit ihr waren 25 andere Kinder zum Probeschwimmen eingeladen. Alles Nichtschwimmer zwischen 4 und 5 Jahren , Wassertiefe 60 cm, 4 Schwimmlehrerinnen. Ich stelle mir die Situation für die Damen im Wasser recht stressig vor und hatte volles Verständnis dafür, dass sie nicht versuchten den einen Jungen, der sich partout nicht von seiner Mutter lösen wollte, der auf keinen Fall duschen oder gar ins Wasser wollte, zu überreden.
Nicht so dessen Mutter. Die hat sich tierisch darüber aufgeregt, dass niemand auf sie zugekommen ist und gefragt hat was denn mit dem Kind ist, dass keiner bemerkt hat, dass er sehr sensibel ist, dass er Probleme hat... Und überhaupt keiner hätte sich vorgestellt, keiner hätte die Kinder nach Namen gefragt (ist alles in der Halle passiert, die das Kind nicht betreteten wollte.)

Ich habe ihr gesagt, dass sie nicht in der ersten Stunde erwarten könne, dass die Schwimmlehrerinnen nur Augen für ihr Kind hätten, da gingen einfach 24 andere vor. Und wenn das Kind ein Problem hat, würde ich erwarten, dass sie zu den Lehrerinnen geht und dort bescheid sagt.... Die mutter packte daraufhin kind und Sachen und rauschte davon...


Gruß,

jenny

ps
Das Prinzesschen darf nächste Woche wiederkommen und fand es sehr, sehr lustig!
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jenny
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clementine



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Beiträge: 1393
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BeitragVerfasst am: 23.01.2008, 13:27
BeitragTitel: ;-)))
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green green green

fragt sich, wer hier das Prinzess´chen war drugs drugs drugs ...

rein auf die geschilderte Situation bezogen kann einem das Kind natürlich irgendwo leidtun... mit welcher Erwartungshaltung wird es wohl groß werden???
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clementine mit Sohn 9/03 und Tochter 6/07
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Alice
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BeitragVerfasst am: 23.01.2008, 13:53
BeitragTitel:
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Ich hatte den Schnurps mit 3,5 das erste Mal zum Schwimmkurs schicken wollen. Ich schreibe "wollen". Denn ich dachte, das geht problemlos und drei seiner Freunde (alle ca. ein Jahr älter) gingen auch hin. Er ging auch brav rein, aber in dem Moment, wo der Schwimmlehrer meinte, alle Kinder sollten sich an den Beckenrand setzen (und zwar nicht vom Babybecken, sondern vom tiefen, tiefen, TIEFEN Schwimmerbecken), bekam er einen hysterischen Anfall und klebte heulend an der Glasscheibe, die das Café mit den besorgten Müttern vom Schwimmkurs mit den besorgten Kindern trennte.

Nun gut, dann eben nächstes Jahr wieder. green

Jetzt hätte ich aber nicht erwartet, dass der Schwimmlehrer für mein Kind ein Fass öffnet und die acht anderen sitzen lässt. Ich hatte ihn sowieso schon bei einem Lehrer mit Eselsgeduld und kleinen Gruppen angemeldet, weil der Schnurps zu der Zeit recht wasserscheu war. Wir hatten es versucht, es war schiefgegangen und ich hatte auch gar keine Lust, ihn zu diesem Zeitpunkt zu überzeugen.

Ein Jahr später war es kein Problem. Dafür waren da zwei andere Kinder, die nicht in die Schwimmhalle wollten ohne Mama. Da gab es auch eine Lösung: Mama ging eben mit. Die beiden Mamas gingen also die ersten Male einfach mit rein, setzten sich dort auf eine Bank und redeten den Kindern gut zu. Das ging auch.

Gerade bei einem Schwimmkurs ich gut verstehen, wenn Kinder zunächst skeptisch sind. Ob es Trennungsangst ist (ist in dem Alter ja noch normal) oder Angst vor dem Wasser oder ... - völlig egal. Dann muss man eben einen Weg finden. Aber aktiv. Nicht hoffen, dass einem das abgenommen wird. Oder eben noch warten.

Von einem Schwimmlehrer (oder einem sonstigen Betreuer) würde ich nur dann erwarten, dass er sich um jedes zögerliche Kind bemüht, wenn das so abgesprochen ist. Zum Beispiel, wenn es ein Wassergewöhnungskurs für besonders ängstliche Kinder ist und sowieso nur vier Kinder in der Gruppe oder so ähnlich. Oder im Kindergarten, um den man ja nicht unbedingt drumrumkommt, da würde ich auch erwarten, dass die Betreuuerinnen sich ein bisschen was einfallen lassen, wenn die Kinder besonders ängstlich sind zu Anfang.

Naja, ich kann die Mutter auch ein bisschen verstehen, denn es ist auch frustrierend, wenn das eigene Kind am Bein klebt, während 24 andere, gleichaltrige, sich fröhlich im Wasser tummeln. Aber ich glaube, wenn mein Kind eher sehr vorsichtig wäre, würde ich auch selbst versuchen, die Situation für es zu entschärfen und nicht warten, bis jemand kommt.

Jedenfalls Glückwunsch zur kleinen Froschprinzessin! green

Ach ja: Sowohl der Schnurps als auch einer der beiden Jungen, die sich damals nicht von der Mutter lösen wollten, sind seither mit Begeisterung und Erfolg im Schwimmtraining. Manchmal klappt es eben nicht gleich auf Anhieb, aber das heißt nicht, dass es nicht doch von Erfolg gekrönt wird.
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starkejungs
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BeitragVerfasst am: 23.01.2008, 14:00
BeitragTitel:
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Meine Meinung?

Mein Großer war genau so-

1. ich hätte ihn niemals mit so einer Angst im Nacken mit 4 oder 5 zu einem Schwimmkurs getan. Da muss eben Mama oft schwimmen gehen und das Kind jedes Mal mitnehmen, bis es keine Angst mehr hat vor Wasser (ins flache Wasser ging er), Schwimmbad (es IST laut und durcheinander da!) und der Situation an sich.

2. Wäre es definitiv AUfgabe der Mutter, im VORFELD abzuklären, ob es überhaupt möglich ist im Kurs, dass sich jemand so intensiv um ein verängstigtes Kind kümmert,das überhaupt nicht schwimmen lernen will
rolleys

3. Muss mir als Mutter klar sein,dass die Schwimmlehrer/innen AUfsichtpflicht über 25 Kinder hatten- sollte eine davon nur für das eine Kind da sein- und 3 andere ertrinken vielleicht ???Sollte sie das sich sträubende Kind duschen, in die Halle zerren, ins Wasser werfen-oder wie hätte sie es gerne gehabt devil DAS wäre dann garantiert auch verkehrt gewesen...

SO, du siehst, mein Verständnis hält sich in Grenzen, man kann nicht alles unbequeme auf fremde Schultern laden.

Mein Großer hat übrigens urplötzlich mit 6 Jahren am Meer die größte Wasserangst verloren, paddelte dann wie ein Hund und hat mit 7 im Schwimmkurs in 3 Tagen perfekt schwimmen gelernt.Da konnte er es wohl im Kopf schon- meinte der (sehr strenge!) Schwimmlehrer ...
Der einzige Druck,den ich bis dahin ausgeübt hatte war ,dass immer eine Runde auf meinem ARm durchs tiefere Nichtschwimmerbecken gelaufen wurde- das hat jedes Mal zu einem Schreikrampf geführt, aber wir leben gefährlich am Wasser (kleiner Fluss vor und hinter dem Haus!)- er musste zumindest lernen, im Notfall mit den Beinen zu stampeln um wieder hoch zu kommen...

Übrigens lag es nicht an mangelnder Wassergewöhnung- er war ein begeisterter Babyschwimmer, ist sogar mit mir getaucht- doch plötzlich -mit etwas 2JAhren hatte er Angst, er könnte untergehen surprise Da stand ihm wohl sein Kopf im Wege rolleys

Grüßle Steffi
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grünergeist
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BeitragVerfasst am: 23.01.2008, 17:13
BeitragTitel:
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Schwimmen scheint wohl ein besonderer Fall für Eislaufmütter zu sein. Die Kinder sollen alle möglichst früh schwimmen lernen (aus sicherheitsgründen) ohne daß viele Eltern sich mal überlegen, wie sie es dem Kind erleichtern können. Ich meine auch, da0 man ein Kind, das nicht einmal unter die Dusche geht, nicht zum Schwimmkurs anmelden kann. Die Wassergewöhnung sollten schon die Eltern übernehmen, das ist einem Schwimmkurs nicht zuzumuten, daß ein Betreuer nur damit beschäftigt ist, Kindern am Beckenrand zuzureden, während andere in der Zeit absaufen.

Das Geistlein war ein Absauf-Kandidat, weil sie sich dauernd zum Quasseln umgedreht hat und dabei das Schwimmen vergessen hat - geplärrt, hat sie aber nur, wenn sie raus sollte. Eigentlich sollte ich mich wohl nicht beklagen über solche Eltern, da wir in der Mitte des Seepferdchenkurses an einer endlosen Warteliste vorbei den Platz eines solchen Kindes bekommen haben und im Kurs dann noch acht Kinder auf drei Betreuer waren.
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clementine



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BeitragVerfasst am: 23.01.2008, 18:44
BeitragTitel: jau...
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hallo Grüner Geist winkie
wie wahr... winkie
ich hab auch den Großen dieses Jahr nicht zum Schwimmkurs angemeldet, obwohl seit drei Tagen auch der letzte seiner Freunde das Seepferdchen anvisiert... aber was soll ich ihm zumuten... er kann noch keine Wasserspritzer im Gesicht leiden und untertauchen würd er nieeeee machen...
klar wärs mir auch lieber, braucht man einfach nicht soviel Angst haben, sollten sie mal versehentlich ins Wasser plumpsen... aber doch nicht um jeden Preis...
aber wenn heutzutage Kind mit fünf noch kein Schwimmabzeichen hat und auch keinem Verein angehört dann hat man ja was falschgemacht tocktock green

lg
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clementine mit Sohn 9/03 und Tochter 6/07
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Albert Einstein
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James_Frau
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Beiträge: 1112
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BeitragVerfasst am: 23.01.2008, 18:45
BeitragTitel:
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ich gehöre nicht zu denen, die verständnis für diese "manchen mütter" haben.

Mehr ist dazu nicht zu sagen...

die geheimagentengattin
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Kein Mensch ist so wichtig, wie er sich nimmt.
Immanuel Kant (1724-1804)
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claire



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Beiträge: 1027
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BeitragVerfasst am: 23.01.2008, 20:22
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

winkie

ich hab auch so manche Mutter im Schwimmkurs seinerzeit beim Großen erleben dürfen rolleys mannomann, so manches Kind konnte einem einfach nur leid tun. verständnis für solche Damen kann man wirklich nicht haben, höchstens Mitleid.
Erstaunlich fand ich, dass maches Kind, wenn manche Mutter nicht zugegen war, völlig angstfrei war und Spaß im Wasser hatte und dann auch tatsächlich Fortschritte machte. Da war der Druck dann wohl mal weg.
Bei uns sind die Kurse allerhöchsten mit 10 Kindern, ein Schwimmlehrer und die dazugehörenden Mütter haben sich im Hintergrund zu halten, fungieren als zusätzliche Augen des Schwimmlehrers, er könnte ja übersehen, dass jemand absäuft, was allerdings noch nie vorgekommen ist.
Schwimmen können ist eine wichtige Sache und ich bin schon der Meinung, dass Kinder so früh wie möglich daran geführt werden sollten, allerdings mit Ruhe und Gelassenheit und ohne Leistungsdruck.

Grüße,
Claire
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"Ich verschiebe niemals auf morgen, was sich auch übermorgen erledigen läßt." Oscar Wilde
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Alice
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BeitragVerfasst am: 24.01.2008, 09:03
BeitragTitel:
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Bei uns ist es eher umgekehrt: Die meisten melden ihre Kinder in einem speziellen Kurs an, der nicht so teuer ist und nehmen dafür auch in Kauf, dass die Kinder erst mit sieben in den Kurs reinrutschen. Für Mütter, die ihre Kinder schon mit vier das Schwimmen lernen lassen, haben DIESE Mütter kein Verständnis.

Ich finde es eigentlich schade, dass immer das, was man selbst gut findet, der Maßstab sein muss. Was andere machen (wenn sie es anders machen), ist also falsch. Punkt.

Das führt dazu, dass man oft mit der Masse schwimmt (was für ein passender Vergleich in diesem Zusammenhang! green ), auch wenn es für das Kind eigentlich gar nicht gut ist.

Einige von den Kindern, die hier mit vier angemeldet wurden und auch das Seepferdchen gemacht haben, können jetzt eigentlich nicht wirklich schwimmen. Weil sie nämlich nie mit der Familie schwimmen gehen. War das dann wirklich sinnvoll?

Ein Freund von meinem Sohn ist jetzt neun und eine totale Wasserratte, kann aber noch nicht "richtig" schwimmen. Im Wasser ist er trotzdem ziemlich sicher und gewandt, weil er einfach viel mit den Eltern schwimmen geht (aber sich nicht sagen lässt, wie die Schwimmzüge korrekt gehen). Wir haben kein Schulschwimmen, sie waren noch nie im Badeurlaub - ist das also falsch, wenn er noch keinen Schwimmkurs hatte? Jetzt hatten sie zum ersten Mal einen echten Grund, der dafür sprach: Er hätte nämlich mit seiner Sportmannschaft zum Schwimmen gehen sollen und es war ihm zu riskant, weil er es nicht richtig kann. Jetzt haben sie ihn auch zum Schwimmkurs angemeldet.

Ich finde, da gibt es kein "richtig" und "falsch". Man müsste nur viel selbstbewusster sein und auf die eigenen Bedürfnisse und die des Kindes achten, statt auf die Peergroup oder das, was gerade "in" ist.

Ich glaube nicht, dass diese Mutter, die jenny kennengelernt hat, sich zu diesem Zeitpunkt für einen Schwimmkurs entschieden hätte, wenn nicht um sie herum jede Menge gleichaltrige Kinder einen Schwimmkurs machen würden. Wahrscheinlich geht sie selbst nicht gerne schwimmen, sonst hätte das Kind nämlich keine Angst im Schwimmbad. Und wahrscheinlich ist das Kind selbst auch noch nicht scharf darauf. Dass sie so gereizt reagiert, liegt vielleicht daran, dass sie das Gefühl hat, den richtigen Zeitpunkt vielleicht jetzt verpasst zu haben.

Naja, eigentlich haben wir ja alle keine Ahnung, was wirklich in der Mutter vorging, aber ein schönes Thema für philosophische Abhandlungen. drugs
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grünergeist
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Anmeldungsdatum: 21.05.2005
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BeitragVerfasst am: 24.01.2008, 09:36
BeitragTitel:
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Technik lernen ist allerdings wichtig, wenn das Kind im Wasser mit relativ wenig Kraftaufwand vorwärts kommen soll.
Das Geistlein haben wir mit Schwimmflügeln paddeln lassen wie es wollte. Ab Seepferdchenkurs also ab "ohne Flügel" hat sie dann richtige Technik gelernt und das hat viel gebracht, wenn ich so sehe wie sie in Bequemhaltung (sie strengt sich ja nicht so gerne an, weil man dann ja u.U. merkt, daß der andere schneller ist) trotzdem an den anderen vorbeizieht, die sich irre abrackern, bloß halt mit falscher Technik.
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jenny
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Anmeldungsdatum: 02.03.2005
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BeitragVerfasst am: 24.01.2008, 09:39
BeitragTitel:
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Alice hat folgendes geschrieben:


Ich finde es eigentlich schade, dass immer das, was man selbst gut findet, der Maßstab sein muss. Was andere machen (wenn sie es anders machen), ist also falsch. Punkt

Das führt dazu, dass man oft mit der Masse schwimmt (was für ein passender Vergleich in diesem Zusammenhang! green ), auch wenn es für das Kind eigentlich gar nicht gut ist.


Vor allem erschreckend, dass Mütter da selbst so unsensibel sind und nicht die Bedürfnisse des Kindes in den Vordergrund stellen.Erwarten aber im Gegenzug, dass Lehrer da hochsensibilisiert sind , die Bedürfnisse des eigenen Kindes zu erkennen.

Daher unterschreibe ich auch das hier:

Alice hat folgendes geschrieben:


Ich finde, da gibt es kein "richtig" und "falsch". Man müsste nur viel selbstbewusster sein und auf die eigenen Bedürfnisse und die des Kindes achten, statt auf die Peergroup oder das, was gerade "in" ist.



Naja, eigentlich haben wir ja alle keine Ahnung, was wirklich in der Mutter vorging, aber ein schönes Thema für philosophische Abhandlungen. drugs


Ich wollte eigentlich gar nicht so sehr auf dem Schwimmen herumreiten, scheint aber ein wirklich sensibles Thema zu sein, sondern ich wollte es auch im übertragenen Sinne mal in den Raum stellen. Denn so manche Schulgeschichte läuft ganz ähnlich ab und so oft wird erwartet, dass jeder merkt was für ein helles/sensibles/hochsensibles Köpfchen hinter dem eigenen Kind steckt, ohne aber selber aktiv zu werden.
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Alice
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BeitragVerfasst am: 24.01.2008, 09:41
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@ grünergeist: Der Schnurps sah noch nach dem Bronzeabzeichen aus, als würde er jeden Moment absaufen: Er "lag" quasi vertikal im Wasser.

Mittlerweile (andere Schwimmlehrerin) sieht es richtig gut aus und professionell. Die Kinder schwimmen jetzt auch super Zeiten und es macht ihnen auch deutlich mehr Spaß.
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starkejungs
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BeitragVerfasst am: 24.01.2008, 09:43
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Hallo Alice-
ich schwimme gern, mein Mann schwimmt gern- und trotzdem hatte der Große PANISCHE ANgst vor Wasser,das ihm über den BAuchnabel reichte,wenn er stand rolleys -das konnten wir gar nicht verstehen surprise - während der Kleine ungerührt OHNE SCHWIMMHILFEN mit 2 JAhren mal schnell ins tiefe BEcken sprang und unterging, was ihn aber gar nicht weiter juckte nein und ihm eine Schwimmweste einbrachte, die er STÄNDIG tragen musste, wenn wir ins Schwimmbad gingen... Er hat noch keinen Schwimmkurs gemacht- hält sich aber, seit er 5Jahre ist ohne über Wasser , springt rein, taucht ... und lässt sich nun auch gerne von uns zeigen,wie es richtig geht.

Na klar- haben beim Großen im Schwimmkurs einige Eltern komisch geguckt,dass unserer erst mit 7 dabei ist- ihre mit 5- dafür schwamm er den Kleinen am 3.Tag davon, hatte sein Seepferdchen in der Tasche- - äh-an der Badehose-( und das bei einem Schwimmlehrer,der es ihm am 2.Tag nicht gab, weil er fand,dass die Beintechnik nicht seinen Ansprüchen genügte...)und wir das gute Gefühl, es so richtig gemacht zu haben. Allerdings war und ist er auch der Typ, der sich nur sehr wenig von uns ELtern erklären lässt.
8 Wochen später fing das Schulschwimmen an- er wollte sofort in die Gruppe der SICHEREN Schwimmer und war da genau richtig green Der Schwimmlehrer wollte ihm nicht glauben,dass er es erst gelernt hatte und fragte extra nochmal bei mir nach daumen

Ihr seht, ich bin eine Verfechterin des "jedem sein Tempo"- allerdings finde ich schon,dass man aus Sicherheitsgründen schon ein 7-oder 8-jähriges Kind zu seinem Glück zwingen sollte- in unserem Fall fängt das Schulschwimmen in der 2.Klasse an- die Nichtschwimmer(das waren in der 2.Klasse 2/3 der Klasse!!!) sind 10 Wochen hintereinander dran. Danach können sich zumindest alle über Wasser halten.

Bei uns gibt es übrigens Schwimmkurse erst ab 5 (und die nur für wassergewöhnte Kinder!). Für Kinder ab 4 und "Wasserangsthasen" gibt es "Wasserspaß"- das ist en Wassergewöhnungskurs, bei dem eine Erwachsene Begleitperson mit muss. Es funktioniert wohl ganz gut- die meisten können danach halbwegs Schwimmen, trauen sich ohne Schwimmhilfe ins Wasser und schaffen im darauffolgenden Schwimmkurs (mit guter Technik) das Seepferdchen. SIe haben das System so gegliedert,nachdem sie zu oft "Angstkinder" und überforderte 4Jährige im Kurs vorfanden, die vorher fast nie im Schwimmbad waren...
Offensichtlich schieben sie im ländlichen Raum den "Eislaufeltern" schneller den Riegel vor? devil

Grüßle Steffi
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jenny
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BeitragVerfasst am: 24.01.2008, 09:51
BeitragTitel:
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starkejungs hat folgendes geschrieben:
Offensichtlich schieben sie im ländlichen Raum den "Eislaufeltern" schneller den Riegel vor? devil

Grüßle Steffi



ausser bei uns, da ist die Ausnahme halt 3,7 green . Bei Locke ging das übrigens noch nicht, den habe ich dann kurzerhand bei der Anmeldung ein Jahr älter gemacht und keiner hats gemerkt... devil Aber ich habe wirklich wasserverrückte Kinder, da steh ich voll zu meinem Ruf als Eislaufmutter ;)
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jenny
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starkejungs
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Anmeldungsdatum: 24.10.2006
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Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 24.01.2008, 09:56
BeitragTitel:
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Eislaufeltern sind die ,die sich NICHT nach den Kindern richten, sondern nach ihren eigenen Vorstellungen...

ALso-Jenny- bis du keine E-Mutter green haste aber Glück gehabt drugs

Grüßle Steffi

P.s.: Die nehmen bei uns pro Schwimmkurs (1 Lehrer) allerdings auch nur 8 Kinder, ein Erwachsener muss als Zusatzaufsicht dazu- immer abwechselnd- da muss man schon sicher sein,dass es diese Kinder auch lernen wollen...
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