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Zu viele schlechte Mitschüler


 
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roterkreiskäse



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 15.12.2007
Beiträge: 51
Wohnort: Rheinland-Pfalz, Ex-Saarländerin

BeitragVerfasst am: 27.02.2008, 10:26
BeitragTitel: Zu viele schlechte Mitschüler
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Hallo Ihr alle, winkie
ich hatte gestern ein Gespräch mit der Kl von Sohnemann.
In diesem kam heraus, dass in dieser Klasse eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Schülern sind, die sehr schlecht sind. traurig
Man hat zwar nun eine Art "Hilfslehrerin" eingestellt, die an drei Tagen in der Woche in die Klasse kommt und sich um eben diese Kinder kümmert, aber da ich bei den meisten das Umfeld kenne und weiß, dass die so wichtige Arbeit zuhause von den Eltern nicht geleistet wird, habe ich Bedenken, dass das wirklich was hilft. Nun ist mein Problem, dass, zum einen, ständig Arbeiten wegen schlechtem Schnitt wiederholt werden müssen motz , (was ja unseren Sohn doppelt so oft in die Prüfungssituation bringt.) Zum anderen habe ich echte Bedenken, was die nächsten eineinhalb Jahre angeht, denn es geht um eine 3.Klasse und damit ja auch im nächsten Schuljahr auf den Wechsel in eine andere Schule zu. Ich befürchte, dass eben diese Kinder den Fortschritt des Unterrichtsstoffes aufhalten und die Klasse Ende des vierten Schuljahres große Lücken haben wird. nein
Wie mir die Lehrerin sagte, habe man den Eltern nahegelegt, die Kinder die letzte Klasse wiederholen zu lassen, aber diese haben sich geweigert und da man bei uns in Klasse 1+2 nicht sitzenbleiben kann, wurde sie eben in die dritte Klasse mitgenommen.
Es tut mir ja auch leid, dass die Situation eben so ist wie sie ist, gerade weil ich bei den meisten das familiäre Umfeld kenne, aber mein Sohn ist mir nunmal näher und logischerweise auch wichtiger als andere Kinder, so dass ich da ja zuerst schauen muss.
Muss ich also tatenlos zusehen wie sich die Klasse weiterhin dahin schleppt???
_________________
LG
roterkreiskäse

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starkejungs
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 24.10.2006
Beiträge: 5625
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 27.02.2008, 10:47
BeitragTitel:
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Hallo, diese Situation gibt es wohl ab und zu surprise

Die Parallelklasse meiner Nichte war so ein Fall. Allerdings ist da die Schulleitung wohl pragmatisch veranlagt. Den Eltern wurde Ende der 2.Klasse sehr deutlich gesagt, wie es aussieht.
Sie hatten die Wahl: die Kinder werden selbstverständlich in die 3.versetzt, sie bekommen zusätzlich Hilfe durch eine Hilfslehrerin,damit der gute Teil der Klasse im Stoff weiterkommen kann und das Niveau nicht noch weiter absackt, wer bis zum Halbjahr den Anschluss packt:PRIMA
Wer nicht, dem wurde sehr deutlich erklärt,dass das Kind die besten Chancen hat, wenn es JETZT in die 2.Klasse zurück darf, dass die Chancen viel schlechter stehen, wenn es noch länger (bis Ende 3.Klasse nämlich) Misserfolge und keine Erfolge zu verzeichnen hat, denn dann verliert es vollständig die Freude am Lernen- und bleibe dennoch sitzen!!!

Was ist passiert?:
Ein kleiner Teil (2 Kinder ) durfte die 2.Klasse direkt wiederholen (Wunsch der Eltern), zum Halbjahr jetzt sind die restlichen 4 Problemkinder in die 2.zurückgegangen! 2 haben den Anschluss gepackt.
Rechnet mal aus: die Klassengröße war ursprünglich 24 Kinder!!! SOetwas hatte die Schule noch nie- aber sie waren geradeheraus und deutlich den Eltern gegenüber, das hat geholfen!

Es wurde diesen betroffenen Eltern bei euch wohl nicht eindrücklich klargemacht,dass die Kinder von einer rechtzeitigen Rückstufung profitieren würden, vom vorraussichtlichen Scheitern dagegen 100% Nachteile haben. Wie traurig!

Das ist jetzt wahrscheinlich keine Hilfe?

Mitfühlende Grüße
Steffi
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oesb
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 09.07.2007
Beiträge: 1535
Wohnort: Wankendorf

BeitragVerfasst am: 27.02.2008, 10:47
BeitragTitel:
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Hallo,
ja leider musst du tatenlos zusehen. Versuch doch mit der Lehrerin auszuhandeln, dass nur die die Klassenarbeiten wiederholen die unter Schnitt geschrieben haben. Ansonsten kannst du nur hoffen, dass am Ende der Klasse 3 genügend sitzenbleiben.
_________________
LG Oesb
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Bitte beachtet auch die Stammtischdaten für Hannover! Immer der erste Sonntag im ungeraden Monat!!!
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roterkreiskäse



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 15.12.2007
Beiträge: 51
Wohnort: Rheinland-Pfalz, Ex-Saarländerin

BeitragVerfasst am: 27.02.2008, 11:08
BeitragTitel:
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Hallo Ihr Lieben,
danke für Eure Antworten.
Leider ist es so, dass das mit den nachgeschriebenen Klassenarbeiten nicht anders gehandhabt werden kann. Das hatte ich auch schon nachgefragt.
Was das Sitzenbleiben angeht:
Es gibt einen Schüler in der Klasse, der die 1(!)Klasse bereits wiederholt hatte, bei diese Wiederholung auch große Probleme hatte, dann in der zweiten wieder, es wurde den Eltern nahegelegt ihn in eine Förderschule zu bringen, aber sie weigerten sich strikt. Nun geht das Drama in der dritten weiter.
Ich denke mal, dass von Seiten des alten Klassenlehrers da schon Tacheles gesprochen wurden, aber die Eltern bleiben stur.
Prinzipiell sollte es mir egal sein, aber mein Sohn leidet ja dann auch darunter und das sehe ich eben nicht ein nein . Der alte Lehrer meines Sohnes (ein Segen für jede Schule bravo ) gab mir, als ich ihn vor einigen Tagen beim Einkaufen getroffen habe, den Tipp, Sohnemann alles was möglich ist außerschulisch mitzugeben, da er auf Grund der Klasse wie auch der Klassenlehrerin, das "sich qualifizieren" für die nächste, wie auch immer geartete Schule, gefährdet sieht. Sprich, wenn Sohnemann auf die Realschule oder das Gymnasium kommt, wird er wohl sein blaues Wunder erleben.
Wisst Ihr, ich hab zum Glück die Zeit und natürlich auch das Interesse meinen Sohn alles mitzugeben was möglich und für ihn erträglich ist, aber wie machen das eigentlich berufstätige Mütter??????
Ist das das deutsche Bildungssystem??? HALLO PISA!!!! aua
Manchmal hab ich es echt satt!!
motz
_________________
LG
roterkreiskäse

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Tar-Miriel
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Beiträge: 5260
Wohnort: Südhessen

BeitragVerfasst am: 27.02.2008, 12:52
BeitragTitel:
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Hallo, winkie

dann wünsche ich Dir ein Kind, dass sich außerschulisch fördern lässt.

Es ist wirklich eine üble Situation, wenn man genau kommen sieht, wo nachher die Probleme/Lücken sind. Wir (mein Großer und ich) baden die gerade aus; seine Klassenkonstellation und das Gesamtniveau waren ähnlich. Leider war er zu Grundschulzeiten nicht bereit etwas zu üben - verständlich, denn die Noten stimmten ja. Ich hoffte ja immer, dass ich mich mit meiner Einschätzung der Situation täusche, leider vergeblich. Die Lage ist ernst aber nicht hoffnungslos green und ich bin heilfroh, dass mein Großer nicht "blöd" ist und doch verhältnismäßig einfach lernt, wenn er die Notwendigkeit einsieht. Trotzdem ist es eine langwierige und zähe Angelegenheit.

Ein Klassenwechsel ist in einer solchen Situation leider meist Illusion, denn die echte Begründung würde kein Rektor der Welt als Grund akzeptieren dürfen - wo würde das enden - und zu irgendeinem Zeitpunkt ist dann die Parallelklasse so weit, dass man genaus vom Regen in die Traufe käme, zumal die Empfehlung näher rücken.

Ich drücke die Daumen für ein kooperatives Kind und dass es nicht ganz so schlimm wird, wie Du es Dir jetzt ausmalst.

Liebe Grüße
Tar-Miriel
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"Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht." - Aus Sambia
Tar-Miriel
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Sigiruna
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Beiträge: 898
Wohnort: nicht mehr Nordfriesland!!!!

BeitragVerfasst am: 27.02.2008, 13:07
BeitragTitel:
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Moin und herzliches Beileid!

Bei Söhnchen hatten wir eine ähnliche Situation: Schon in der ersten Klasse war ein Viertel (!) Wiederholer - bzw. nutzte die Möglichkeit der "Erweiterten Eingangsstufe", den Stoff der ersten beiden Schuljahre in drei Jahren zu absolvieren, was bei unserer "fortschrittlichen" GS auf dasselbe herausläuft. In den ersten beiden Jahren ging es noch, weil die KL differenzieren konnte. Die beiden weiteren GS-Jahre mit einer neuen KL, die mit den vier neu dazu gekommenen Russlanddeutschen, die z.T. kein Wort Deutsch sprachen, völlig absorbiert war, waren furchtbar. motz Leider war Söhnchen nicht für außerschulische Förderung zu begeistern, weil er am Nachmittag lieber mit Freunden und Fußbällen spielen wollte. Geschadet hat es ihm nur in sofern, als dass er die Erfahrung, etwas lernen zu müssen, erst auf dem Gym. machte.

Was die wiederholten Prüfungssituationen durch nachgeschriebene Arbeiten angeht, so ist das doch eigentlich eine gute Übung, um Prüfungsangst abzubauen, da ich mal davon ausgehe, dass Deinem Sohn der Stoff leicht fällt. Und gute Zensuren für die Gymnasialempfehlung wird er doch auch bekommen, wenn der Rest der Klasse schwächer ist.
_________________
Sigiruna
mit
Sohn 6/93, Dozent; Töchti 2/96, Mathemaster in Arbeit; Tertia 7/98, Studium
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Grott




Anmeldungsdatum: 08.01.2008
Beiträge: 55

BeitragVerfasst am: 27.02.2008, 20:41
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Hallo !

Entschuldigt bitte meinen kleinen Einwand hier.

Wieso, geht man davon aus, daß es schlechte Schüler sind?

Ähnliches erlebe ich in der Parallelklasse meiner Tochter. Es sind ganz viele Problemfälle.

Meine Tochter konnte schon einige Vertretungstunde bei dieser Lehrerin geniesen.
Von einigen Freunden aus dieser Klasse, durfte ich schon einige male die Hausaufgaben sehen. Ich hatte das Vergnügen, selbst diese Lehrerin schon kennen zulernen.

Sorry, bei uns kann ich behaupten, daß es sich nicht bei allen um Problemkinder handelt, sondern um eine unfähige Lehrerin, mit einem seltsamen Unterrichtsstil.
Ich bin so froh, daß meine Tochter diese nicht offiziell hat. Ansonsten müßte ich zu Hause sehr viel Elternarbeit leisten, damit meine Tochter das Klassenziel erreichen könnte.

Es ist nur Gedankengang meinerseits.
Wenn ein großer Teil in der Klasse Schwierigkeiten hat, sollte man sich überlegen, ob es nicht vielleicht auch am Unterricht liegen kann. Da bringt eine Hilfslehrerin auch wenig.

LG
Grott
_________________
Grott
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Tigermami
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Anmeldungsdatum: 28.06.2007
Beiträge: 839
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 27.02.2008, 21:06
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Hallo!

Ich denke schon, dass man merkt ob es nur an der Lehrerin liegt oder doch an den Schülern/bzw. Eltern. Wir haben eine starke Klasse. Der Großteil ist ähnlich gelagert bzgl. des "Erziehungsstils". So will ich es jetzt einmal nennen.

Es ist wirklich so, dass bei den wenigen "schwachen" Kindern die Eltern an Elternabenden o. ä. nicht präsent sind. Das wundert mich immer sehr, denn da würde ich es doch gerade als wichtig empfinden, am Schulleben meines Kindes teilzunehmen.

Also was ich damit sagen will: meines Empfinden nach sind es doch oft die Eltern / bzw. das familiäre Umfeld das es den Kindern schwer macht. Da wird eine Art Gleichgültigkeit an den Tag gelegt. Vielleicht ist es auch oftmals entschuldbar (viele Geschwister, etc.), aber schade für die Kinder, die keine große Unterstützung von zu Hause erwarten können.

Schade, dass ihr ein eher niederiges Niveau in der Klasse habt. Sei froh, dass dein Sohn pfiffig ist, denn ansonsten hätte ich auch ein wenig Bedenken wenn es um die weiterführende Schule geht!

LG
_________________
Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel
der Blickrichtung.

Tigermami
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roterkreiskäse



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 15.12.2007
Beiträge: 51
Wohnort: Rheinland-Pfalz, Ex-Saarländerin

BeitragVerfasst am: 27.02.2008, 21:31
BeitragTitel:
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Hallo Grott,
da muss ich Dir eindeutig recht geben, oft liegt es am Lehrer. Das Problem hier ist, dass die Klasse im letzten Jahr einen anderen Lehrer hatte. Dieser ist wirklich ein hervorragender Lehrer und Pädagoge und von daher kann es daran (nicht nur) liegen. Die neue Lehrerin ist ein ziemliches Problem, das stimmt schon, aber wie schon gesagt, es war in den beiden Jahren vorher auch nicht anders. Außerdem kenne ich die meisten Familien privat und weiß wie dort mit dem Nachwuchs umgegangen wird und dann muss ich mich eben nicht mehr wundern.
Unsere Kinder haben um 13.00 Uhr Schulende und bis wir zuhause sind, ist es etwa 13.15 Uhr. Dann wird gegessen und es werden Hausaufgaben gemacht. Das alles dauert meist bis gegen 15.00Uhr machmal auch länger. Wie kann es dann sein, dass uns gegen 13.45 Uhr bereits die ersten Anrufe erreichen zwecks Verabredung? Wo sind denn da die Eltern???? Ich habe Arbeitshefte von einem der Kindern gesehen, da war dreiviertel nicht gemacht. Die Eltern kümmern sich einen Sch.....dreck um ihre Kinder.T`schuldigung, es macht mich einfach wütend. Einerseits weil mein Kind darunter leiden muss, andereseits hat kein Kind soviel Desinteresse verdient. Ich hab da mal um 17.30 das Kind heimgebracht(Januar, es war schon dunkel), er war seit 15.30 Uhr bei uns. Da sagte mir die Mutter:"Ach Gott, ich wusste gar nicht, dass er das Haus verlassen hat." Der Junge war damals 7 Jahre alt!!! Wie kann das gehen???? Und diese Fälle gibt es eben in dieser Klasse gehäuft.
Ich wünsch Euch allen einen schönen Abend
_________________
LG
roterkreiskäse

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starkejungs
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Beiträge: 5625
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BeitragVerfasst am: 27.02.2008, 23:30
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Zur Situation in der Parallelklasse meiner Nichte: es handelt sich um eine erfahrene Grundschullehrerin, die diese Situation bisher auch noch nie genießen durfte- sowohl die der 1.beiden Jahre, als auch die der 3.Klasse (also jetzt).

Es gibt offensichtlich so komische Jahrgänge surprise

Grüßle Steffi

die gerade vom Elternabend einer sehr engagierten 1.Klasse-KL kommt, die definitiv sagen muss,dass von den 22Kindern ihrer Klasse inzwischen 3 vom Psychologen der Schulpsychologischen Beratungsstelle hat testen lassen- mit Einverständnis der Eltern!- Ergebnis: der IQ eindeutig unterdurchschnittlich- und trotzdem wollen diese Eltern auf gar keinen Fall das Kind auf eine Schule geben, wo optimale Förderung und Erfolgserlebnisse für diese armen Kinder möglich wären! Wie bitter! Und ebenso übel: die Schulleitung ist gleichgültig und leiert nichts an,was irgendwie weiterghilft! Diese Kinder schaffen es bis heute nicht, 2 Buchstaben zusammenzuziehen (ma, mo,pa...), sie haben keinerlei Vorstellung von Zahlen und Mengen, rechnen ist ein Drama- selbst wenn sie Plättchen abzählen können, schaffen sie es nicht,die dazu gehörige Aufgabe zu lösen OHNE Zehnerübergang! DIese Kinder bremsen auch die Klasse aus- sie versucht verzweifelt zu differenzieren, damit die ganz schnellen nicht einschlafen oder Dummheiten machen!
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DiabolosEngel



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BeitragVerfasst am: 28.02.2008, 07:58
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Hallo,
klar sind nicht alle Lehrer gleich "fähig"!
Aber ich denke oft auch, dass vieles heute gerne auf den Staat und öffentliche Institutionen geschoben wird.
Wenn es hier so ist, dass die Eltern sich trotz offensichtlicher Mankos strikt weigern, ihr Kind eine Klasse wiederholen zu lassen, dann sagt das doch einiges aus.
Sie denken dabei mehr an ihr eigenes Image als an die Probleme der Kinder.
Wenn ich bei uns sehe, wie viele Kinder nach der Vierten auf die Realschule oder auf das Gymnasium geschickt werden, obwohl sie eigentlich eine Hauptschulempfehlung haben - nur weil die Eltern in der Öffentlichkeit nicht zugeben wollen, dass ihre Kinder eben "nur" Hauptschüler sind!
Dabei haben wir hier eine super Hauptschule, die die Kinder wirklich da fördert, wo sie stark sind: im praktischen Bereich.
Aber nein, lieber werden Nachhilfestunden gegeben, so dass die Kinder irgendwann total überfordert sind.

Daher: die Probleme sind nicht nur in den Familien, wo "das Umfeld nicht so toll ist", sondern auch da, wo zu großer Ehrgeiz der Eltern die Wahrheit unterdrückt.

Und dagegen kann man leider nicht viel machen.
_________________
Gruß Elke
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Grott




Anmeldungsdatum: 08.01.2008
Beiträge: 55

BeitragVerfasst am: 28.02.2008, 08:13
BeitragTitel:
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Hallo !

An einem Elternabend in der 1.Kl, haben wir Eltern nur den Kopf geschüttelt. Bei uns gab es zu Anfang auch viele Problemkinder (meine Tochter gehörte dazu).
Die Lehrerin, machte auf uns den Eindruck, als wäre dies eine ganz schwierige Klasse.
Sie hat aber damals, den Hauptverantwortungsbereich bei der Schule gesehen. Sie hat ganz klar gesagt, das hier viel Arbeit auf sie zu kommt. Und dieser Frau war nichts zu viel.

Mittlerweile sind wir in der 2.Kl.
Diese Lehrerin hat es geschafft, alle auf einen Stand zu bringen und mit ihrer Art es fertig gebracht, die Kinder zum lernen zu motivieren.
Diese Klasse ist sehr diszipliniert und Leistungsstark, weil sich diese Lehrkraft, wirklich um jedes Kind kümmert und auch um das "Klassenklima".

Ich weiß mittlerweile, das wir einen Glücksgriff mit dieser Frau gemacht haben und ich bedauere es sehr, daß in der 3.Kl eine Lehrerwechsel ist.

LG
Grott
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Grott
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starkejungs
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 24.10.2006
Beiträge: 5625
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BeitragVerfasst am: 28.02.2008, 09:50
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Hallo Grott!

JA, da hattest du Glück- wir hatten 2 Jahre lang das zweifelhafte Vergnügen einer KL, die die JUNGEN zu laut, zu unerzogen, zu undiszpiliniert, größtenteils für zu langsam und tendenziell unterbelichtet hielt, ABER: sie ließ von ANfang an die Kinder nicht lernen, WIE man Gruppenarbeit macht, WIE man selbstständig Sachverhalte und Lösungswege erarbeitet. Die konnten es (in ihren AUgen)nicht sofort..BASTA.
Folge: 2 Jahre Frontalunterricht vom Feinsten, Wiederholungen bis zum Abwinken, nichts, aber wirklich gar nichts so präsentiert,dass die aufgeweckten, naturwissenschaftlich und sehr am Allgemeinwissen interessierten Kinder einmal hätten zeigen können,was sie drauf haben. Sie gab ALLES vor, genau so musste es gemacht werden- andere Wege wurden nicht geduldet, Selberdenken unerwünscht. Mein Großer glaubte tatsächlich irgendwann, er wäre nicht ganz richtig im Kopf, weil er anders DACHTE, als die KL und die das einfach als FALSCH hinstellte.
Besonders in Mathe hatten viele Kinder Probleme, sie behauptete, diese Kinder würden es nicht verstehen- sie versuchte nicht ein einziges MAl,die Gedankengänge der Kinder nachzuvollziehen.
JEtzt haben sie eine KL erwischt, die gerade das gut kann: Erklären und die Kinder denken lassen, Fehler zulassen und nachzubohren, wo und warum sie passieren, sie nutzt die Begeisterungsfähigkeit und das große Interesse an Versuchen, Naturwissenschaften, am "SELBERDENKEN" und das unabhängige Denken der Kinder für ihre Zwecke und fährt wirklich gut damit! DIe allermeisten sind inzwischen in Mathe gut dabei, beteiligen sich eifrig am Unterricht, sind begeistert von der Schule, lernen gerne und können sich gut einschätzen! Sie lobt die kleinen Schritte, sie übt Kritik ehrlich aber immer in Verbindung mit für die Kinder nachvollziehbaren Verbesserungsvorschlägen- sie nimmt die Kinder ernst und macht sich die Mühe, bei JEDEM Kind etwas herauszufinden, das es interessiert und worin es gut ist.
Die Klasse ist immernoch laut, Gruppenarbeit ist sehr schwierig und wirklich nur kurzfristig möglich- aber ALLE Kinder beteiligen sich so gut sie können udn geben sich Mühe- DARAUF kommt es an holla


Was ich damit sagen will? Es KANN viel vom Lehrer abhängen, das Gemeine ist eigentlich aber, dass es wirklich viele sehr bemühte und engagierte LehrerInnen gibt, die dafür geradestehen müssen, wenn absolut überforderte Kinder wider besseres Wissen der ELtern und Lehrer und wider alle Vernunft in der Klasse bleiben, die alle ausbremsen, weil es verpflichtend ist,dass kein Kind "zurückgelassen" werden darf. In einer solchen Klasse müssten 2 Lehrer arbeiten, intergrativ sozusagen- aber wer genehmigt das?Wer zahlt das???? nein Eben.
Grüßle Steffi
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Tar-Miriel
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 5260
Wohnort: Südhessen

BeitragVerfasst am: 28.02.2008, 10:30
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Das ist genau der Punkt:

Es gibt Lehrer, die aus jeder Klasse das Bestmögliche rausholen. Da spielt es keine Rolle wie heftig die Klassenzusammensetzung ist, sie schaffen es trotzdem ein gutes Arbeitsklima und ordentliches Gesamtniveau zu erarbeiten, die Guten zu fordern und dabei die Schwachen nicht zu vergessen.

Trifft jedoch eine heftige Klassenstruktur auf einen unstrukturierten, unengagierten... Leerer, sind die Folgen fatal. Leider hat man nicht die Handhabe, da in irgendeiner Art und Weise einzugreifen bzw. auszuwählen. Es ist wirklich Glückssache, welchen Lehrer die Kids erwischen und erschreckend, wieviel ein Leerer in 4 Jahren (bei uns findest normalerweise kein Lehrerwechsel in der Grundschule statt) kaputt machen kann.
Die Unterschiede von Lehrern an einer Schule können sehr heftig sein.
Die Kinder baden Fähigkeit oder Unfähigkeit nachher aus!!! motz

Liebe Grüße
Tar-Miriel
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Tar-Miriel
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DiabolosEngel



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Beiträge: 163
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BeitragVerfasst am: 28.02.2008, 13:04
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Ich habe mal an euch eine Frage:
Es liest sich oft so, als hätten bei euch die Kinder nur eine Lehrkraft.
Dann ist es natürlich oft schwer, zu erkennen, an WEM es nun liegt, wenn Probleme auftreten.
Daher finde ich es eigentlich gut, wenn die Kinder bereits in der Grundschule mindestens zwei Lehrer haben, die sich grade über Einzelfälle auch mal austauschen können oder wo die Eltern auch zwei Anlaufstellen haben.
Klar, Klassenlehrer ist besonders wichtig, aber wenn in den anderen Haupfächern ein anderer Lehrer dabei ist, finde ich das wirklich gut!
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Gruß Elke
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