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schwimmen - er will nicht


 
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Astrid70



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 05.01.2008
Beiträge: 141

BeitragVerfasst am: 02.03.2008, 14:01
BeitragTitel: schwimmen - er will nicht
Antworten mit Zitat

Hallo Leute,

mein Thema hat zwar nicht direkt mit HB zu tun aber ist bei uns im Moment aktuell.

Sohnemann (schon 10) kann - besser gesagt will - nicht schwimmen.
Nachdem im 3. Schuljahr schwimmen auf dem Stundenplan stand und er dabei eine 5 auf dem Zeugnis gekam, wollten wir, dass er jetzt - im Hinblick auf die weiterführenden Schulen, die auch spätestens im 6. Schuljahr schwimmen unterrichten - schwimmen lernt.
Wir haben hier vor Ort auch seit ein paar Jahren 2 Männer, die das sehr gut mit den Kiddys machen. Sohnemann war mittlerweile 7 oder 8 mal da und er könnte lt. Aussage der Schwimmlehrer ohne Hilfe schwimmen, WENN ER DENN AUCH WOLLTE. Aaaber.... ER WILL NICHT. Er weigert sich, ohne Luftkissen zu schwimmen und tauchen und vom Rand springen will er schon gar nicht - also ist Seepferdchen eh nicht möglich.
Mir selbst würde es ja reichen, wenn er wenigstens ohne Hilfe schwimmen könnte. Aber es interessiert ihn überhaupt nicht. Die Männer sind sehr einfühlsam und reden auch mit ihm. Aber sie sind auch machtlos, weil er nicht mitzieht.

Was sollen wir jetzt tun - weiter hingehen und jedes mal Theater haben, weil er die Schwimmhilfe nicht wegnehmen will oder aufhören, mit der Konsequenz, dass er im 6. Schuljahr auf dem Gym wohl der einzige ist, der nicht schwimmen kann und wieder eine 5 oder gar eine 6 riskiert?

Schönen Sonntag
Astrid
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jutta
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 15.05.2005
Beiträge: 4602
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 02.03.2008, 14:30
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

Schwieirig, aber leider bekannt.

Meine Ideen dazu:
1. kauf ihm einen Neoprenanzug. Den hat Kleinsohn auch bekommen (wir sind Taucher) und er weiß, dass darin Luft bleibt, die sich zum einen erwärmt und zum anderen den Schwimmgürtel ersetzen kann.

2. Motivier ihn mit einem lohnenden Ziel. Sowas wie: Wenn du es in 4 Wochen schaffst, dann bekommst du xxxx (ein besonderes Spiel, ein Tag im Indoorspielplatz, Abenteuerpark,...).

3. Lass es wie es ist. Wen interessiert schon später mal eine 5 in der 6. Klasse?

4. Vertrau darauf, dass er selber den Zeitpunkt bestimmen will (so ist Kleinsohn gestrickt).

Ich hoffe, es findet sich was passendes für euch!

Lieben Gruß

Jutta
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Lehre tut viel, aber Aufmunterung tut alles (Goethe)
Jutta
Einstein (3/93) und Napoleon (3/99)
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jenny
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Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 5112
Wohnort: Krefeld

BeitragVerfasst am: 02.03.2008, 14:36
BeitragTitel:
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Sind seine Augen in Ordnung? Sollte er zum Beispiel eine Hornhautverkrümmung haben, kann er Tiefe und Entfernung nur ganz schwer einschätzen und hat vielleicht einfach Angst. Ich spreche da aus leidvoller Erfahrung...

Ne echte Lösung hab ich leider nicht.

LG

jenny
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Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden.

jenny
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Snowy
Quizzgewinnerin, Sponsor, Lotusfüßchen



Anmeldungsdatum: 03.03.2005
Beiträge: 4922
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 02.03.2008, 14:37
BeitragTitel:
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Hallo Astrid,

der Sohn von Bekannten war genauso. Als er klein war, hatten die Eltern noch viel Geduld und Verständnis. Als er dann aber mal 10 J. alt war, fanden sie es aus Sicherheitsgründen schon wichtig, dass er richtig schwimmen kann. Außerdem war er eh immer gern ein Außenseiter und sie wollten ihn nicht noch mehr in die Rolle drängen, wenn in der Schule Schwimmunterricht anstand.

Als letztes Mittel (und die sind sonst echt nicht so), griffen sie kurz vor Pfingsten zu Plan B: "Wenn du es schaffst, bis zum Ende der Sommerferien schwimmen zu lernen, bekommst du.... ." (es ging um ein heißgewünschtes PC-Spiel). Der Junge überlegte nicht lange und lernte schwimmen - einfach so. devil

Grüßle
Snowy
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clementine



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
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Beiträge: 1393
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 02.03.2008, 14:58
BeitragTitel: ....
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unser Sohn kann auch Entfernungen sehr schlecht einschätzen und hat ausserdem Höhenangst - ergo auch Tiefenangst... und er fühlt sich im Wasser wohl, solange er seine Schwimmhilfe anhat und man ihn zu nichts zwingt...
sollte bei Euch eine ähnliche Komponente vorhanden sein, könnte man evtl. für diesen speziellen Fall auch ein ärztliches Attest vorlegen, damit ihm die sechs erspart bleibt...

ich hab auch erst halbwegs schwimmen gelernt, als ich unbedingt mußte bzw. wollte... vorher war es mir wurscht, bin ich halt nur so tief rein wie ich stehen konnte... ich wurde dann mal so ca. 35 jahre alt green ... und lernte dann schwimmen und tauchen
(*schredder* hallo Jutta Du auch? , wußte ich ja gar nicht winkie )

... will meinen - wenn man was erreichen will braucht man einen Haken zum Dran ziehen... gibts nix womit Du ihm das Schwimmenlernen schmackhaft machen kannst? z.B. auch die Aussicht, mit zwölf einen Tauchkurs machen zu können ... oder mal im Urlaub irgendein Abenteuer, wasihn reizen würde (Speedboot, Bananaboot, Rafting, irgendwas wozu man schwimmen können muß...)..

lg
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eva
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Beiträge: 1137
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: 02.03.2008, 16:52
BeitragTitel:
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Hallo,

Tipps kann ich leider nicht geben, für mich wäre es aber ganz unabhängig von der Schule wichtig, dass er es lernt. Ist eine Frage der Sicherheit und der Selbstständigkeit - kein Schwimmbadbesuch mit Freunden, keine Urlaub alleine (vor 1Cool ohne sichere Schwimmkenntnisse.
Mit zunehmendem Alter wird es sicher nicht leichter und irgendwann kommt die Gelegenheit für eine Bootsfahrt auf dem See ... . Letztes Jahr sind hier in der Gegend wieder einmal zwei Erwachsene ertrunken, weil das Ruderboot umgekippt ist, und sie nicht schwimmen konnten.

Meine Damen habe ziemlich früh schwimmen gelernt, sie haben sich davor aber teilweise auch vor dem Wasser gefürchtet. Für die Kleine war der wesentliche Schritt, den Kopf unter Wasser zu bekommen. Dannach sind sie so lange im seichten Wasser getaucht, bis es irgendwann auch über Wasser geklappt hat. Zum "Ausruhen" legt die kleine sich noch immer mit dem Gesicht ins Wasser. Wir haben die Schwimmhilfen nur im tiefen Wasser verwendet, aber nie zum Schwimmenlernen.
Wichtig ist für meine beiden, dass sie eine Schwimmbrille aufhaben und unter Wasser gut sehen, Motivation war das Herauftauchen von Gegenständen - erst mal so, dass man im Stehen nur ein bisschen den Kopf ins Wasser geben muss.

eva
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eva
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starkejungs
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Anmeldungsdatum: 24.10.2006
Beiträge: 5625
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 02.03.2008, 18:42
BeitragTitel:
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Hallo Astrid,

kann er selbst die Frage beantworten, warum er NICHT will?

Es gibt doch mit sehr großer Wahrscheinlichkeit einen Grund!

Hat er Höhenangst? Ist er einmal "abgesoffen" und hat deshalb Angst? Sieht er schlecht- oder vielleicht "einäugig"- und damit nicht räumlich? Es kann wirklich beängstigend sein, Entfernungen nicht abschätzen zu können!

Schwimmt er auch im Nichtschwimmerbereich nicht ohne Schwimmhilfen?
Vielleicht hat er Probleme mit den Ohren und /oder mit dem Gleichgewichtssinn? Jemand, der auf einem Ohr schlecht oder gar nicht hört, hat oft auch Probleme damit! An sowas wird aber nie gedacht und dabei ist es gar nicht so selten!

Ein Anreiz ist immer eine nette Idee, aber wenn mehr, als nicht wollen dahintersteckt, eine für das Kind eher aussichtslose Sache traurig

Grüßle Steffi
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oesb
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Beiträge: 1535
Wohnort: Wankendorf

BeitragVerfasst am: 02.03.2008, 23:30
BeitragTitel:
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habt ihr den hno bereich überprüfen lassen???
_________________
LG Oesb
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claire



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Anmeldungsdatum: 12.01.2007
Beiträge: 1027
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 03.03.2008, 13:08
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

Hallo,

Zitat:
kein Schwimmbadbesuch mit Freunden, keine Urlaub alleine (vor 1Cool ohne sichere Schwimmkenntnisse.
Mit zunehmendem Alter wird es sicher nicht leichter und irgendwann kommt die Gelegenheit für eine Bootsfahrt auf dem See .


Vielleicht sind das ja "Lockmittel", die man ihm aufzählen könnte, damit er aus sich heraus einsieht, dass es eine gute Sache ist, sich auf`s nasse Element einzulassen und zu lernen, sich darin zu bewegen.
Man könnte einen Schwimmbadbesuch mit einem (oder mehreren) seiner Freunde planen, wo man ihn in keinster Weise bedrängt, doch wo er vielleicht sieht, dass er bei einigen Dingen nur nicht mitmachen kann, weil er eben nicht schwimmen mag/kann........
Sonst kann ich mich Steffi nur anschließen, mal genau versuchen zu erfragen, was aus seiner Sicht ein Hindernis ist.

Viele Grüße,
Claire
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"Ich verschiebe niemals auf morgen, was sich auch übermorgen erledigen läßt." Oscar Wilde
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Astrid70



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 05.01.2008
Beiträge: 141

BeitragVerfasst am: 03.03.2008, 15:47
BeitragTitel:
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Hallo Leute,

danke für Eure Berichte. Ich versuch mal auf alles eine Antwort zu geben.

Was die Augen angeht, so ist er winkelfehlsichtig. Ich habe das Thema auch beim Optometristen schon angesprochen, die meinten, dass es da schwimmtechnisch keine Problemen geben könnte, wohl aber beim Radfahren - das macht er nämlich auch nicht. Insgesamt ist er sehr ängstlich und was sportliche Dinge angeht vollkommen ergeizfrei. Wenn alle Nachbarskinder vorm Haus spielen, sitzt unserer drin, denn Fahrad fahren, Fußball spielen oder ähnliches, mag er absolut nicht.

Ihn zu motivieren ist ganz schwer - bis unmöglich. Er verzichtet lieber auf was als irgendetwas machen zu müssen, was er eigentlich nicht will. Alles was irgendwie mit Abenteuer zu tun hat, mag er sowieso nicht. Auch Schwimmbad mit Freunden reizt ihn nicht. Er bleibt dann lieber zu Hause. Sein bester Freund ist in der DLRG. Aber auch das ist ihm egal.
Letztens haben wir über Sommerurlaub am Strand gesprochen. Das wäre für ihn ganz o.k. - aber ins Wasser würde er sowieso nicht gehen.
Er hat auch Probleme beim Haarwaschen oder Duschen. Sobald Wasser ins Gesicht kommt kriegt er die Krise. Es ist allerdings durch den Schwimmkurs schon besser geworden, weil die dort immer am Anfang die Kinder einfach drauflos paddeln lassen und dann mit Schaumstoffbällen rumwerfen und diese dann über den Köpfen der Kinder auswringen. Mittlerweile kommt er damit ganz gut klar - "Aber ich sag denen immer, die sollen das sein lassen. Ich mag das nicht.".

Ich hab ihn dann gestern nochmal direkt zu dem Thema gefragt. Er hat keine wirkliche Erklärung, sondern meinte nur, ohne die Schwimmhilfe (in der aber schon gar keine Luft mehr drin ist p ) hätte er Angst.

Höhenangst ist mir bei ihm nicht bekannt - außer, dass er insgesamt ängstlich ist. Außerdem ist das Becken, wo die drin üben, nur 1.35 m tief - also ungefähr so tief wie er groß ist.
"Abgesoffen" ist er wohl einmal beim Schulschwimmen. Dabei stand die Lehrerin daneben und meinte, nachdem er prustend wieder an der Oberfläche war und stehen konnte: "Siehst Du, es klappt doch." sm
Seit dem heißt die gute Frau bei unserem Sohn nur noch "Miss Finster".

Über ein mögliches Attest hab ich mir auch schon Gedanken gemacht. Es ist ja noch ein bischen hin. Wenn er es dann tatsächlich noch nicht kann/will, frag ich unsere Hausärztin.
Wir - also mein Mann und ich - fänden es auch wichtig, dass er schwimmen kann. Nicht wegen Schule oder so, sondern wegen von Euch erwähnten Unternehmungen und der Gefahr, zu ertrinken.

Ich hätte nie gedacht, dass das so ein Problem wird. Dass er nicht gerne ins Schwimmbad geht, war mir bekannt, aber dass er sich da verweigert hätte ich nie gedacht. Als wir das letzte mal im Sommerurlaub am Meer waren, war er 6 Jahre. Da gab es diese Probleme nicht. Gut, andere Kinder sind da wie wild im Wasser rum. Er hat dann halt vor sich hin geplanscht. Mein Mann hat ihn auch oft mit raus ins Meer genommen - mit Schwimmreif. Das hat ihm sogar gefallen. Ich versteh das nicht Crying or Very sad .

Wahrscheinlich red ich nochmal mit den Schwimmlehrern. Vielleicht haben die doch eine Idee.

Macht`s gut
Astrid
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clementine



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Anmeldungsdatum: 31.03.2007
Beiträge: 1393
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 03.03.2008, 17:23
BeitragTitel: aha...
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Hallo Astrid,

vieles was Du schreibst, kenne ich von C. - sowohl das Stubenhockerdasein als auch das Fehlen jeglichen sportlichen Ehrgeizes motz ... Auch den eigenen starken Willen sich zu nix überreden zu lassen, wozu er keine Lust hat - die beiden müßten sich eigentlich prächtig verstehen green

Die Geschichte mit den Wasserspritzern im Gesicht, Probs beim Duschen usw. hat bei uns einen Namen: taktile Überempfindlichkeit. Schwer zu definierende und noch schwerer zu steuernde taktile Reize die zu starken Abwehrreaktionen jeglicher Art führen können... bis hin zu absoluter Verweigerung.
Als wir im Urlaub am Meer waren wurde es täglich besser, natürlich nie so wie bei anderen Kindern aber es war für ihn wirklich o.k. Er würde NIE vom Beckenrand springen - auch wenn es nur in 50 cm tiefe geht. Und auch nicht tauchen. Das macht er nicht mal in der Badewanne.

Taktile Übersensibilität zeigt oft sehr gegensätzliche Reaktionen beim Kind, es hängt auch etwas mit der Einschätzbarkeit von Reizen für das Kind und aktuellem Gewöhnung an speziell diesen Reiz zusammen...

Wenn der sportliche Ehrgeiz fehlt, kannst Du ihn mit naturwissenschaftlichem Interesse ködern? Wir haben z.B. viele Aquarien und C. liebt die Fische und die Wasserlandschaft. Wir zeigen ihm dann auch noch Tauchvideos, Fischlein usw.... und hoffen dass er dadurch den Wunsch entwickelt, dies in natura erleben zu können.
Da er noch klein ist haben wir natürlich alle zeit der Welt... ich wünsche mir auch rein aus Sicherheitsgründen dass er schwimmen lernt, zumindest soviel dass er sich kurze zeit über Wasser halten könnte... ich kann Dich gut verstehen.
_________________
clementine mit Sohn 9/03 und Tochter 6/07
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starkejungs
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Anmeldungsdatum: 24.10.2006
Beiträge: 5625
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 03.03.2008, 17:53
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Hallo Astrid,

und was ist mit den Ohren? Schon abgetestet?

Noch etwas anderes: geht er wirklich unter, wenn die Schwimmhilfen weg sind? Du schreibst, es wäre sowieso keine Luft mehr drin- also KÖNNTE er im Notfall schwimmen?! Oder verstehe ich da was falsch?

Grüßle Steffi

P.s.: Wenn die Lehrerin daneben stand, war zumindest keine echte Gefahr ;)
und du weißt nun auch,dass er im Notfall hochkommt rolleys
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Astrid70



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 05.01.2008
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BeitragVerfasst am: 04.03.2008, 15:55
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@Clementine

Tauchen und springen mag er auch nicht - aber im Schwimmunterricht hat er es schon ab und zu gemacht, aber nach 2-3 mal pro Stunde ist das auch vorbei. Das tauchen geht noch eher wie das springen. Wobei sie beim tauchen die Augen offen lassen sollen. Das macht er wohl nicht. Bisher lagen die Ringe immer in Sichtweite - er konnte sich also vorher anschauen, wo sie liegen und dann "blind" tauchen. Springen mag er nicht wirklich und auch höchstens 1mal - damit er seine Ruhe hat ;)

Was die Übersensibilität angeht, so will die Ergotherapeutin das auch mal austesten - mit Rasierschaum zum Beispiel.

@ Steffi

Die Luftpolster sind fast leer. Die Schwimmlehrer haben mit der Zeit immer weniger Luft reingepustet. Sohnemann sagt auch, er wüßte, dass sie fast leer sind. Aber er will sie trotzdem haben. Beide Schwimmlehrer sind überzeugt, dass er sie nicht mehr brauch. Ein paar kurze Züge ist er auch schon ohne geschwommen - aber halt nur ein paar, zu mehr war nicht zu bewegen traurig
Schwierigkeiten mit den Ohren sind mir nicht bekannt. Ich denke, die Augen sind empfindlicher. Er prustet beim Duschen schon, obwohl das Wasser nur über den Hinterkopf läuft.


Bis bald
Astrid
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Alice
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Anmeldungsdatum: 07.03.2005
Beiträge: 2419
Wohnort: Bayerisch-Schwaben

BeitragVerfasst am: 04.03.2008, 15:58
BeitragTitel:
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Warum trägt er denn keine Schwimmbrille?
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Alice
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Astrid70



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 05.01.2008
Beiträge: 141

BeitragVerfasst am: 04.03.2008, 16:05
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

@ Alice

Soweit ich weiß, dürfen die das in dem Kurs nicht, weil sie ja wohl auch beim Seepferdchen keine Brille benutzen dürfen und mit offenen Augen nach den Ringen tauchen müssen.

Ich hab auch schon überlegt, nochmal nachzufragen. Aber ich denke, die wollen keine Ausnahmen, weil die anderen das dann auch wollen.

Astrid
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