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Emmajotta Sponsor
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.06.2006 Beiträge: 396 Wohnort: An der Nordseeküste
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Verfasst am: 29.03.2008, 16:08
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Bei uns zu Hause gibt es ja schon fast einen kleinen Zoo.
Angefangen hat es vor 6 3/4 Jahren mit einem Kaninchen für unsere Große zum 5. Geburtstag. Da habe ich mich aber auch schon mit um die Pflege gekümmert. Leider ist unser Lümmel ein recht scheues Kaninchen und kratzt auch mal gerne. Der angestrebte Wohlfühl-Faktor war da nicht so gegeben.
Ein Jahr später haben wir uns dann zu einem "Gebraucht-Hund" aus der Zucht meiner Schwägerin ( Hundi wurde nach 4 Wochen wieder zurückgegeben, weil die Besitzerin irgendwie nicht damit klar kam. Danach wollte keiner sie haben.) überreden lassen. Überreden deshalb, weil mir die Rasse (Yorkshire-Terrier) eigentlich nicht so zusagte und mir die Kids noch zu jung erschienen (bes. unsere Kurze war erst 2 1/2).
Mittlerweile ist sie aber vollwertiges Familienmitglied mit allen Ecken und Kanten, die wir ja schließlich auch haben. Die Rangordnung musste zwar bis vor kurzem immer wieder neu festgelegt werden, da sie sich immer wieder über die Kinder stellen wollte. Aber jetzt sind die wohl groß genug, dass sie durch ihr konsequentes Handeln den Hund in die Schranken weisen können.
Die Meerschweinchen-Phase haben wir auch durchgemacht, bzw. machen sie immer noch durch, denn die Tiere sind jetzt auch erst 3 1/2 Jahre alt. Die Mädels kümmern sich abwechselnd (gerades/ungerades Datum) um die Schweine und es wird auch abwechselnd wöchentlich ausgemistet. Klar muss ich immer wieder daran erinnern, aber nur kurz.
Aber der eigentliche Hit bei den Kids, sind ihre Rennmäuse. Besonders bei der Großen. Die sind so total süß und handzahm geworden ( aber auch hier merkt man echt verschiedene Charaktereigenschaften) und die werden komplett ohne mein zutun versorgt. Vielleicht liegt es daran, dass die Mäuse in ihren Zimmern stehen und eben einfach viel aktiver sind, als z.B. die langweiligen Schweine ( Mutters Meinung ).
Ach ja, unser einsames Kaninchen hat auch noch irgendwann einen Spielgefährten dazubekommen, denn die sollen ja nicht alleine gehalten werden.
Was nun die HB in Bezug auf Tiere angeht. Ich denke, dass Haustiere eigentlich für jeden Menschen (Kinder wie Erwachsene) gut sind - egal ob hb oder nicht. Wir brauchen uns dem Tier gegenüber nicht zu verstellen oder zu verbiegen, was wir und unsere Kinder im Alltag leider zu oft tun (müssen). Andererseits lernen wir auch von unseren Mitbewohnern, Rücksicht zu nehmen und uns auch mal zurückzunehmen. Gerade wenn ich manchmal an das Temperament von meiner Großen denke.
Unser kleiner Zoo könnte aber auch nicht bestehen, wenn wir als Eltern nicht dahinterstünden und die Großeltern auch immer gerne mal als Tiersitter (im Urlaub) einspringen. Selbst spontane Tagesausflüge (Freizeitpark o.ä.) sind dank meiner Schwiegereltern möglich, die sich dann um unser Hundi kümmern.
Emma _________________ Ich bin nicht perfekt, aber das stört vielleicht nur die anderen.
Emmajotta |
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Tigermami Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.06.2007 Beiträge: 839 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 29.03.2008, 22:19
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Hallo Billy,
genau genommen hatte mein Sohn eigentlich noch gar nicht die Chance mir zu beweisen, dass er die Tiere auch eigenständig versorgen kann.
Als Du die Frage gestellt hast, bin ich mal in mich gegangen und musste feststellen, dass ich die Verpflegung schon ziemlich an mich gerissen habe. Einerseits sicherlich weil ich die Schweinchen so gerne mag, andererseits sicherlich, weil ich mehr Arbeit für mich befürchte, wenn mein Sohn ausmistet. Das ist sicher nicht der richtige Weg, und ich muss nochmal in mich gehen, wie wir es am besten handhaben.
LG _________________ Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel
der Blickrichtung.
Tigermami |
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scout

Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 1774 Wohnort: ba-wü
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Verfasst am: 30.03.2008, 23:25
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bei uns haben die katzen die ängste des großen beseitigt. er hatte früher angst vor so ziemlich allem, was sich ohne sein zutun bewegte. sein bedürfnis nach kontrolle und sicherheit vertrug sich offenbar nicht mit dem eigenständigen bewegungsdrang von allerlei getier.
auch die kätzchen waren in den ersten tagen immer mal wieder ein grund zum erschrecken, wenn sie sich balgten oder in den zimmern herumflitzten. aber schritt für schritt hat er sich darauf einlassen können und seine angst verloren. bezeichnenderweise sind auch die ängste vor anderen tieren damit so gut wie weg. die katzen sind unsere große freude und die ganze familie liebt die tierchen. man hat den eindruck, das beruht auch auf gegenseitigkeit, denn die zwei - und auch unsere ersten beiden katzen schon - sind mit allen familienmitgliedern schmusig und anhänglich.
bei manchen hunden kann es noch auftreten, dass er leicht paisch wird. es gibt halt auch distanzlose hunde, die gleich hochspringen oder - noch schlimmer - kläffen. das nimmt er persönlich und kann es nicht ausstehen, obwohl er noch nie wirklich von einem aggressiven hund angegangen worden ist.
ich muss sagen: ich hätte gern auch noch einen hund zu den beiden katzies dazu. am liebsten einen mischling aus lauter friedlichen, neugierigen, pfiffigen rassen, mittelgroß und hundig aussehend (also kein rassetier). ich bin mir relativ sicher, dass die angst vor hunden dann auch völlig vorbei wäre. und ich bin selbst mit hunden aufgewachsen und habe die so richtig ins herz geschlossen.
momentan sind wir noch am zögern, weil die frage von ferien- und ausweichquartier ungeklärt ist, aber mit den katzies haben wir das ja auch schon, und einen hund kann man besser mitnehmen. irgendwann .... achja ... wär schon schön, sowas hundiges....
mit kleintieren hab ichs nicht so. muss schon ab katze aufwärts sein. da nervts mich auch nicht, wenn ich mehr oder weniger allein für die versorgung zuständig bin. die kinder machen aber auch mal das katzenklo sauber, wenn ich das will, aber wir haben noch keinen turnus, nach dem jeder mal dran wäre damit.
meine bilanz ist bisher sehr positiv: wir würden es immer wieder tun . die katzies sind aus dem tierheim und die ersten beiden waren findlinge.
gruz
scout _________________ 'It is our choices, Harry, that show what we truly are, far more than our abilities.' (Albus Dumbledore)
scout |
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