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Wer entscheidet ob ein Kannkind zur Schule darf?


 
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tinkerbelle



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 31.01.2008
Beiträge: 159
Wohnort: NDS

BeitragVerfasst am: 27.03.2008, 16:04
BeitragTitel: Wer entscheidet ob ein Kannkind zur Schule darf?
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Die Tochter meiner Freundin, Mitte Juli 02 geboren, ist Kannkind. Der Kindergarten hat sich von Anfang an bedeckt gehalten, ob sie eingeschult werden soll. Eigentlich spräche alles dafür, letztendlich entscheidet aber die Schule... und somit zieht der KiGa sich immer schön fein raus, damit ihnen später nicht die Schuld in die Schuhe geschoben wird...
Die Kleine rechnet bis 10, schreibt ihren Namen, buchstabiert, ist ziemlich fit.
Der KiGa "wirft ihr vor", dass man den Altersunterschied zu den restlichen Vorschulkindern merkt, sie hätte noch nicht so das Durchsetzungsvermögen der anderen und die Selbstsicherheit... Zum einen: muss das denn immer gegeben sein? Jedes Kind ist anders. Und: kein Wunder, wenn ihr immer wieder suggeriert wirst: Du bist Vorschulkind, aber auch nur wahrscheinlich.
Im Mai/Juni ist nochmal so ein Einschulungstest von Seiten der Schule.
Liegt es denn wirklich letztendlich alles an der Entscheidungskraft der Schulleitung ob die Kleine zur Schule darf? Zählt dann gar nicht mehr die Einschätzung des Kindergartens und was beim Einschulungstest des Gesundheitsamtes gelaufen ist?
_________________
lg,
tinkerbelle

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oesb
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 09.07.2007
Beiträge: 1535
Wohnort: Wankendorf

BeitragVerfasst am: 27.03.2008, 17:40
BeitragTitel:
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Hallo tinkerbelle,
in Niedersachsen wo du wohnst hat die Entscheidungsgewalt die annehmende Schule und hier der Rektor. Bei uns war es so wir hatten eine sehr alte Schulärztin, die meinte das Kind wäre zwar fit für die Schule, aber nicht vom Alter her und wenn alle anderen in die Pubertät .... (ich möchte das nicht weiter ausführen -- nur eins ich bin wie ein Drucktopf aus der Untersuchung raus)! Der Rektor der Schule hatte Töchterchen aber schon begutachtet so und auch mit in seinen Unterricht genommen und für ihn stand fest, die nehme ich!
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LG Oesb
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Wusel



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 14.04.2005
Beiträge: 338
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 27.03.2008, 18:04
BeitragTitel:
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Ich habe damals P.´s Einschulung auch völlig ohne Kiga gemacht. Die fanden es völlig unmöglich, ein so junges Kind einschulen zu lassen. Ich habe sie einfach geschnappt, sie zum normalen Schultest (in der Schule) geschickt, ohne daß die testenden Lehrer wußten, wie jung das Kind war. Sie waren ganz begeistert von ihr, und es stand außer Frage, daß sie sie nahmen. Die (auch sehr alte) Schulärztin war zunächst skeptisch und wollte fast nicht untersuchen. Dann hat sie ihr vorschnelles Urteil revidiert und gemeint, daß das Kind auf jeden Fall in die Schule gehen kann und wir aufpassen sollen, daß sie genügend Futter bekommt, na ja...
Im Kiga sprechen sie unterdessen auch wieder mit mir.
Bei C. stand die Kann-Kind-Entscheidung für den Kiga nie zur Diskussion, auch wenn mir natürlich immer mal nebenbei mitgeteilt wurde, daß das Kind schon noch Probleme mit der Vorschule hat und man eben merkt, daß sie noch sehr jung wäre...
So viel zum Thema Kiga rolleys
_________________
Liebe Grüße,
Wusel mit

P. (1/99) 6.Klasse
C. (7/01) 4.Klasse
und F. (9/05) Kita
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Chaosbande




Anmeldungsdatum: 14.02.2008
Beiträge: 136

BeitragVerfasst am: 28.03.2008, 10:49
BeitragTitel:
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Bei uns war es auch so, dass die Schule sich ein eigenes Bild gemacht hat. Der Kiga hat die Einschulung befürwortet, das hat aber die Schule nicht im geringsten interessiert.

Bei uns ist bei der Anmeldung ein Gespräöch mit der Rektorin, dann gibt es die Schuluntersuchung und dann einen Test durch Lehrerinnen (für alle Muss-Kinder genauso). Auf dieser Grundlage wird die Entscheidung gefällt.

Ist das Kind reif, wird eingeschult.
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LG Martina mit zerstreutem Professor, fleißigem Prinzesschen, Käfer- und Dinoforscher und Murkelchen
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KatjaTeddy



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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 28.03.2008, 21:38
BeitragTitel:
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Bei uns in Thüringen ist es auch so!

Meine Mutter ist Schulleiterin an der Grundschule!

Sie sagt immer, dass sich die Schulärzte nur aufplustern und die eigentliche Entscheidung liegt bei ihr und Ihren Lehrern.

Alle Muss- und Kann - Kinder werden zu einem Tag der offenen Tür eingeladen und dort im Rahmen von verschiedenen "Spielen" und Runden getestet!

Da kann ein Schularzt noch so sicher sein. dass ein Kind nicht eingeschult wird - wenn die Lerer denken, die Kinder können das, dann wird eine Einschulung von der Lehrerschaft empfohlen!

Wenn die Zustimmung der Schule da ist, dann entscheiden die Eltern!

Find ich nur gerecht!

LG Katja
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Carpe diem...
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oesb
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 09.07.2007
Beiträge: 1535
Wohnort: Wankendorf

BeitragVerfasst am: 28.03.2008, 23:05
BeitragTitel:
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KatjaTeddy hat folgendes geschrieben:
Bei uns in Thüringen ist es auch so!

Meine Mutter ist Schulleiterin an der Grundschule!

Sie sagt immer, dass sich die Schulärzte nur aufplustern und die eigentliche Entscheidung liegt bei ihr und Ihren Lehrern.

Alle Muss- und Kann - Kinder werden zu einem Tag der offenen Tür eingeladen und dort im Rahmen von verschiedenen "Spielen" und Runden getestet!

Da kann ein Schularzt noch so sicher sein. dass ein Kind nicht eingeschult wird - wenn die Lerer denken, die Kinder können das, dann wird eine Einschulung von der Lehrerschaft empfohlen!

Wenn die Zustimmung der Schule da ist, dann entscheiden die Eltern!

Find ich nur gerecht!

LG Katja


Also ähnlich wie in Niedersachsen!!!
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Heike
gest. im Oktober 2011



Anmeldungsdatum: 09.11.2005
Beiträge: 3520
Wohnort: Südthüringen

BeitragVerfasst am: 28.03.2008, 23:58
BeitragTitel:
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KatjaTeddy hat folgendes geschrieben:
Bei uns in Thüringen ist es auch so!

Meine Mutter ist Schulleiterin an der Grundschule!

Sie sagt immer, dass sich die Schulärzte nur aufplustern und die eigentliche Entscheidung liegt bei ihr und Ihren Lehrern.

Alle Muss- und Kann - Kinder werden zu einem Tag der offenen Tür eingeladen und dort im Rahmen von verschiedenen "Spielen" und Runden getestet!

Da hat sich aber in den letzten 10 Jahren viel geändert.
LG Heike
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Am Ende des Weges mag der Pessimist recht bekommen, aber unterwegs hat es der Optimist leichter.
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tinkerbelle



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Anmeldungsdatum: 31.01.2008
Beiträge: 159
Wohnort: NDS

BeitragVerfasst am: 29.03.2008, 09:01
BeitragTitel:
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KatjaTeddy hat folgendes geschrieben:


Meine Mutter ist Schulleiterin an der Grundschule!

Sie sagt immer, dass sich die Schulärzte nur aufplustern und die eigentliche Entscheidung liegt bei ihr und Ihren Lehrern.

Alle Muss- und Kann - Kinder werden zu einem Tag der offenen Tür eingeladen und dort im Rahmen von verschiedenen "Spielen" und Runden getestet!

Da kann ein Schularzt noch so sicher sein. dass ein Kind nicht eingeschult wird - wenn die Lerer denken, die Kinder können das, dann wird eine Einschulung von der Lehrerschaft empfohlen!



Aber bei uns geht es um die Angst vom umgekehrten Fall: die Schulärztin hat ihr OK gegeben und es geht darum, dass die Schulleiterin die ganze Macht hat alles zu entscheiden und da auch mal nicht im Sinne des Schülers entscheidet.

Wir sind hier eine kleine Dorfgrundschule und unsere Schulleiterin hat sich auf die Fahne geschrieben, dass sie einen guten Ruf haben soll - was sie auch hat. Und da gab es in der Vergangenheit schon öfter zwiespältige Entscheidungen von ihrer Seite aus, dass Schüler nicht eingeschult werden sollten, die eigentlich schulreif waren, aber in ihren Augen noch nicht gut genug. Da sollten zum Teil Kinder zurückgestuft werden, die letztendlich doch eingeschult wurden (nachdem die Eltern das durchgeboxt hatten) und am Ende zu den Klassenbesten gehörten...

Sicher hat unsere Schulleiterin ihre Kompetenzen, aber ich bin sehr froh, dass wir Kinder haben, die eher Forderung als Förderung brauchen, denn in dem Rahmen fühlen wir uns sehr wohl mit unserer Schule.

Letztes Jahr hat sie z. B. ein Kind nicht genommen (und noch ein weiteres Jahr in die Vorschule geschickt), was zur Einschulung schon 7 wurde, jetzt also bald als 8jähriger zwischen den Erstklässlern sitzt. Dieser Junge hat seine Defizite und die Eltern haben schon viel mit ihm gemacht (Sprachkindergarten, Ergotherapie) und alle Therapeuten, Schulärzte haben gesagt: er kann in die Schule. Aber die Schulleiterin hat sich gesperrt - hat aber gleichzeitig auch nicht erlaubt, dass der Junge ins Nachbardorf in die Grundschule geht wo es eine integrative Gruppe geht. War eine ganz komische Geschichte. Mir stellt sich die Frage: wenn er mit 7 in ihren Augen nicht schulreif war, wird er denn im Jahr drauf ihre Anforderungen erfüllen können? Welche Chancen wird er überhaupt bei uns auf der Schule haben? Und wenn sie ihn nicht haben will: wieso lässt sie ihn nicht in die Schule im Nachbardorf wo er sicher mit integrativer Gruppe gut aufgehoben ist?

Nun ja, das nur mal ein kleiner Exkurs zu unserer Schulleiterin ;)

Daher nun meine Frage was man als Eltern eines gerade-am-Muss-Kind-vorbeigeschrammten-Kann-Kindes für Chancen hat, wenn die Schulleiterin sich dagegen entscheidet und eigentlich keinem so recht klar istk, wieso eigentlich nicht.

Noch ist nix passiert, aber nach den bisherigen Vorkommnissen sind hier immer alle auf der Hut und haben einen Mordsrespekt vor der Frau und ihrer Entscheidungsgewalt.... rolleys
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lg,
tinkerbelle

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KatjaTeddy



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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 29.03.2008, 20:18
BeitragTitel:
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In die Nachbarschule gehen!!!

Verbieten kann das niemand, wenn ich mich nicht irre!!!

Und die Nachbarschule wird sich wahrscheinlich ob der Verstärkung freuen!!!

Meine Mutter würde das!!! *g*

LG Katja
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KatjaTeddy



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 29.03.2008, 20:27
BeitragTitel:
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@ Heike!

Das kann ich schlecht beurteilen! Wohne erst seit 5 Jahren wieder hier, nachdem ich 1994 in die Altbundesländer gegangen bin... Es gibt überall Veränderungen... Und zum Glück auch zum Guten... Mein Mutter unterichtet hauptsächlich Mathe... Hat da auch so ab und zu mal ein paar kleine "genies" drunter, die nach den normalen Aufgaben noch einige Sonderaufgaben erwarten.... Das klappt ganz gut und die Mäuse haben keine Langeweile....

LG Katja
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4fachmama



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 11.03.2008
Beiträge: 13
Wohnort: Bay.Wald

BeitragVerfasst am: 29.03.2008, 21:28
BeitragTitel:
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Hallo,

hat zwar jetzt nicht direkt was mit dem Thema zu tun aber als Hannah im Kiga ein Vorschulkind war wurde mir geraten sie noch ein Jahr im Kiga zu lasen( sie ist 12.06.) geboren weil sie die Schulreife noch nicht hätte und weil sie das rechnen nicht kann bzw. keinen Überblick über Mengen hätte nein Ich hab sie dann doch zur Schule geschickt musste sie ja auch gab keinen Grund in der Schuluntersuchung der dagegen sprach und sie hat in Mathe als schlechteste Note eine 2 tocktock Sie ist jetzt in der 2.Klasse cool
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Manches beginnt gross.
Aber manchmal ist das Kleinste das Grösste!
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pfote96



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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 51
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BeitragVerfasst am: 30.03.2008, 19:39
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tinkerbelle hat Recht. In Niedersachsen spricht das letzte Wort über die Einschulung nur die Schulleitung! motz Bei meiner Freundin war der umgekehrte Fall, ein Muß-Kind (20.06) sollte zurückgestellt werden... ein riesiger Aufwand,obwohl auch die Amtsärztin urteilte."nicht schulreif!" Erst ein persönliches Gespräch der Erzieherin des Kiga mit der Rektorin konnte diese überzeugen! Und glaub mir, das Kind wäre völlig untergegangen.... nein

Ist denn deine Freundin wirklich von der Schulfähigkeit überzeugt? Auch die soziale Kompetenz darf nicht unterschätzt werden... Mein Sohn, kognitiv völlig unterfordert, aber psychisch total überfordert...???? Das ist echt ein Drahtseilakt und deine Freundin muß sich dann echt sicher sein!
daumen
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Tags
Garten, Kinder



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