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Svea Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.04.2006 Beiträge: 4746 Wohnort: St. Olaf ;-) (BW)
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Verfasst am: 25.04.2008, 09:14
Titel: Das liebe Geld! |
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Nachdem ich mich jetzt mit vielen Müttern unterhalten habe, möchte ich auch Euch Fragen ob es Euch ähnlich geht.
Hab ihr die Teuerung auch so übel zu merken bekommen?
Es trifft mich beinahe immer der Schlag wenn ich am Wochenende einkaufen gehen. Für 100 Euro bekommt man wirklich nicht mehr besonders viel. Der Wagen ist halb voll und man hat weder außergewöhnlich viel Fleisch oder Wurst darin.
Das Schuhekaufen in diesem Frühjahr war auch nicht wirklich lustig. Bis alle alles hatten war man locker 300 Euro los (Mit Schnäppchen bei Aldi und Co) Mich hat der Schlag getroffen als ich den Preis für ein Paar Geox gesehen habe!
Die Große geht jetzt ins Lanschulheim. Mit allem Drum und Dran sind das dann auch mal kurz 300 Euro.
Nicht, dass es uns wirklich schlecht ginge, aber Dinge die früher drin waren, müssen jetzt einfach wegfallen.
Ich denke nicht, dass wir damit alleine sind.
Svea _________________ Wer das Konzept der Unendlichkeit verstehen will, muss nur das Ausmaß menschlicher Dummheit betrachten.
Voltaire
Svea |
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Chaos Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.05.2007 Beiträge: 1170 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 25.04.2008, 09:24
Titel: |
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Ich merke schon, dass das liebe Geld viel schneller augegeben ist als vorher. Vor allen Dingen bei Schuhen. Wenn man dann noch so ein Exemplar von Kind hat wie unseren Großsohn, der mit seinen Knick-Senk-Schweißfüßen (aber echt) keine Billigschuhe von Aldi oder Lidl anziehen kann, ist man an der Schuhkasse auch schon mal der Ohnmacht nahe.
Glaube mir, ich weiß, was Geox-Schuhe kosten!
Glücklicherweise sind auch wir in der Lage, den Kindern und uns die notwendigen Dinge kaufen zu können und auch noch immer das Eis an heißen Tagen und den Schwimmbadbesuch (an Sonntagen immerhin 26,00 Euronen für die ganze Familie!!!) möglich zu machen.
Ich denke aber oft, wie wollen das andere Familien machen, die keine Doppelverdiener sind, wo die Eltern teilweise noch studieren und ohnehin schon Sonderausgaben ohne Ende haben.......  _________________ Chaos
mit Sohn 1 (07/00) Sohn 2 (02/04) |
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May

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.03.2008 Beiträge: 150
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Verfasst am: 25.04.2008, 10:22
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geht uns auch so....
lebensmittel find ich drastisch, wie du sagt, svea, man schaut total ungläubig in seinen einkaufswagen und kann gar nicht fassen, dass die paar sachen eben mal 50€ gekostet haben. am anfang hab ich immer noch den bon studiert in der hoffnung, die kassiererin hätte sich vertippt....
wir sparen viel an klamotten. aber bei den kindern geht das nicht immer, denn hochwasserhosen und-ärmel kommen spätestens alle 1/2 bis 3/4 jahr vor. genauso die schuhe.
wir haben zum anfang dieses jahres viele versicherungen, telefon/internet-, strom- und gasanbieter gewechselt. mal sehen, ob sich das ein bischen bemerkbar macht - hoffentlich!
LG
May |
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Ima
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.03.2007 Beiträge: 1471 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 25.04.2008, 11:01
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Ach ja... Da kann ich ein Lied, ach nein gaaanz viele, von singen...
Bin ja bekanntlich noch Studentin UND alleinerziehend mit einem nicht wirklich kooperativen Vater und ich stand des Öfteren kurz davor, mein Studium (wo ich ja i.d. Endphase stecke) genau deswegen hinzuschmeissen...
Hab vor ein paar Tagen erst ausgerechnet, d. ich derzeit ohne meinen kleinen Café-Job (wo ich aber wg Kind und Studium nicht so viel arbeiten kann) ca 200€ im Monat habe (Wohngeld ist beantragt, dauert aber noch mind. ein 1/2 Jahr), mit denen ich Essen, Klamotten aber auch Aikido o. grad den Frz-Kurs aka Förderung meines Kindes sowie alle anderen Sachen (Kino, Schwimmbad u.dergleichen) finanzieren muss...
Ich war schon immer Bio-Anhänger und könnte immer wieder heulen, weil ich meinen (ethisch/moralisch/umwelt...) Prinzipien nicht mehr so bedingungslos treu sein kann... Ja und so Dinge wie Urlaub (dieses Jahr war endlich wieder Atlantik/Bretagne) sind hald aktuell gar nicht drin... ud wn ich mir selber was leisten will/muss (Material/Bücher f.d. Uni oder auch mal Kleidung o. Schuhe oderoderoder), tjaaaaa...
Aber irgendwie hab ichs trotz regelmäßiger Panikattacken bisher immer geschafft, irgendeine Lösung gefunden, unser Essen ist dennoch gesund, mein Kind kriegt das Hirnfutter, das er braucht und möchte, ja und ich gönne mir auch mal ein Weinchen/Bierchen, wenn ich mal frei habe... und ich hab das Glück, d. meinem Sohn seine Füße so unglaublich langsam wachsen, d. ich da bisher immer relativ gut bei wegkomme^^... und wn ich mal ganz verzweifelt bin, dann denk ich halt dran, d. ich ja bald, oh ja bald, mit der Uni endlich fertig bin... dann werden sich die harten Zeiten ändern... _________________ Ima
Zuletzt bearbeitet von Ima am 25.04.2008, 11:05, insgesamt einmal bearbeitet |
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Sigiruna Sponsor 2010/2011
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.04.2006 Beiträge: 898 Wohnort: nicht mehr Nordfriesland!!!!
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Verfasst am: 25.04.2008, 11:03
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Wir sind zum Glück keine Geringverdiener, aber allein die zwei Autos, die man braucht, um sich auf dem Dorf und vom Dorf weg zu bewegen, führen dazu, dass in den meisten Monaten am Ende nichts übrigbleibt. Und dass beim Wocheneinkauf mal locker 100 Euronen aus dem Portemonee entschwinden, ohne dass etwas "Besonderes" dabei gewesen wäre, erschreckt mich immer wieder.
Für seine Rente soll man ja auch selbst sparen. Die Investition in die Ausbildung der Kinder wird einem da leider nicht angerechnet. Dabei bekommt man Musikunterricht etc. nicht unbedingt geschenkt. Für Familie, die weniger haben, ist es dabei ja kaum möglich, ihre Kinder zu fördern. Und dabei muss man für die Schule auch immer noch was drauflegen. Hier ein Ausflug, da neue Stifte - das läppert sich, auch wenn man die Schulbücher noch nicht alle selbst bezahlen muss.
Zum Glück haben meine Kinder zur Zeit eine Wachstumspause eingelegt . Das Jahr, in dem D. fast jeden Monat neue Schuhe brauchte, war echt teuer. _________________ Sigiruna
mit
Sohn 6/93, Dozent; Töchti 2/96, Mathemaster in Arbeit; Tertia 7/98, Studium |
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Penelope Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.08.2007 Beiträge: 397 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 25.04.2008, 11:40
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Wir sind zu sechst und haben nur einen Verdiener. Muß ich mehr sagen???
Von Herbst 2007-Januar 2008 sind unsere Ausgaben nur für Lebensmitte und Haushalt um 1/3 gestiegen. Klar sind die Kinder gewachsen ..., aber so nun auch wieder nicht.
Urlaub war letztes Jahr gar nicht drin und selbst bei Hobbies müssen wir uns sehr einschränken.
Wie es weiter geht?
Im Moment sieht es nicht gut aus. Es ist eine ganz leichte Rechnung:
Kein Geld = keine Zeit (Putzhilfe, Kinderbetreuung, Sprit...) = kein Job = kein Geld... _________________ Gruß Penelope
Nicht weil es unerreichbar ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es unerreichbar.
Seneca
Penelope |
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kerstin4 Sponsor
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.02.2006 Beiträge: 1814 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 25.04.2008, 13:07
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Hallo,
wir sind ja auch ein recht großer Haushalt mit einem Verdiener. Da war ich wirklich froh, dass der Große nun nebenbei sein Taschengeld aufbessern geht (hoffe, das Abi leidet nicht darunter ). Aber das Taschengeld, das zum teil seine Freunde bekommen, sitzt hier einfach nicht dran.
Ich kaufe beinahe alles bei Aldi, die Kinder mögen sogar die abgepackte Wurst, vor allem essen sie Wurst sehr gerne..... Und das alles frisch an der Theke?
Es gibt sicher Familien, die mit viel weniger auskommen müssen , als wir, aber ich schaue besonders im Moment sehr auf das Geld!Und leider glaube ich auch nicht, dass sich das in naher Zukunft ändern wird .
Urlaub wird am Tegernsee gemacht, Flugreise mit mindestens 2 Kindern in den Sommerferien????? Geht nicht, würde ich auch nicht einsehen.
LG Kerstin _________________ auch der längste Weg fängt mit einem einzigen Schritt an
Kerstin4 |
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Sigiruna Sponsor 2010/2011
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.04.2006 Beiträge: 898 Wohnort: nicht mehr Nordfriesland!!!!
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Brigitte die mit Frau Google tanzt, Sponsor
Anmeldungsdatum: 01.07.2005 Beiträge: 974 Wohnort: Franken
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Verfasst am: 25.04.2008, 14:42
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Hallo,
ja - das fällt mir auch extrem auf. Wir (4 Personen-Haushalt) haben zwar auch das Glück, dass Männe nicht so schlecht verdient und ich mit meiner "von-zu-Hause Selbständigkeit" auch ein kleines Einkommen habe, aber: Wenn ich im Einkaufswagen ein paar mickrige Sachen habe und gleich 18 oder 20 Euro dafür zahle, dann erschreckt mich das auch jedes Mal
Auch unsere Kinder sind zum Glück keine, die auf Markenklamotten Wert legen - aber sie sind beide Fußballer - und das nicht nur im Verein, sondern in der Schulpause, im Hort, nachmittags daheim .. was da an Hosen draufgeht *grummel*. Wir müssen auf jeden Fall mehr auf den Cent gucken, als noch vor zwei/drei Jahren.
LG - Brigitte _________________ Brigitte |
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Bachstelze
Anmeldungsdatum: 26.03.2005 Beiträge: 956
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Verfasst am: 25.04.2008, 15:53
Titel: |
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Wenn euch das tröstet: hier ist es auch nicht anders
Lebensmittelpreise sind innert des letzten Jahres über 20% gestiegen, anderes ist ähnlich. Wie sie auf eine offizielle Teuerungsrate von 3% kommen, ist mir ein völliges Rätsel. Klar ist der Doller niedrig (was hier in alle möglichen Berechnungen einfließt) aber ich habe nicht den Eindruck, dass auch nur ein Preis deswegen runter gegangen ist. Alles was früher in Dollar berechnet wurde, ist heute schon längst in Shekeln.
Wo man hinguckt, ob Lebensmittel, Kleidung, Benzin, Kurse, Dienstleistungen... alles ist teurer geworden.
Liebe Grüße,
Bachstelze _________________ Bachstelze |
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Frau Wolle Sponsor

Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 4906 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 25.04.2008, 16:06
Titel: |
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| Bachstelze hat folgendes geschrieben: |
| Wie sie auf eine offizielle Teuerungsrate von 3% kommen, ist mir ein völliges Rätsel. |
Das frage ich mich auch immer. Aber dann kommen solche Erklärungen wie: naja, die Waschmaschinen sind doch preiswerter geworden und Computer auch und und und ...!
Dass das aber Dinge sind, die man nur alle Jubeljahre mal neu kauft - Milch, Brot und Klamotten aber ständig und daher auch die Preissteigerung täglich "aufs Brot geschmiert" bekommt, das ist das ärgerliche. Die TÄGLICHEN Bedürfnisse werden sprunghaft teurer. Nicht nur Brot, Milchprodukte, Klamotten auch die Energiekosten, Benzin, damit teils erklärbar auch die Mieten .... es ist halt ne Endlosschleife.
Genau die gleichen Dinge haben mich auch bei der Euro-Umstellung so in Rage gebracht. Da wurde auch immer gesagt, das ist doch gar nicht so teuer, wenn man einen Durchschnitt errechnet, ist es (fast) gleich geblieben. Hat man aber vorher ein Joghourt für 50 Pfennige gekauft, kostete er hinterher 49 Cent. Und da gibt es genügend Beispiele für.
Unser Kernhaushalt ist zwar inzwischen auf 2-3 1/2 Personen (incl. Hund ) geschrumpft. Aber nebenher müssen wir unsere Studentinnen unterstützen. Das kommt nicht wirklich preiswerter !
Mitwütende Grüße von
Frau Wolle _________________ Derjenige, der denkt, er hätte keine Fehler, hat mindestens zwei!
Frau Wolle |
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NinaHH Sponsor 2010/2011
Anmeldungsdatum: 24.01.2007 Beiträge: 1033 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 25.04.2008, 22:00
Titel: |
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Bei uns ist das auch gerade Thema...
Am meisten knabbern wir an den Kinderbetreuungskosten. Ich habe mal hochgerechnet, dass wir nächstes Jahr für Vorschule (ein Kind) und 2-stündige Anschlussbetreuung EUR 320,- pro Monat zahlen müssen. Wenn ich das gegen meinen Arbeitslohn rechne kommen mir die Tränen (aber ich tue das einfach nicht). Und ab Schuljahr 2009/10 wird die Vorschule dann kostenfrei *grumpf*. Wäre fast ein Grund, unser Söhnchen doch schon einzuschulen...
Was die Lebensmittel angeht, so haben wir auch immer schon viel dafür ausgegeben - wir essen gern und bevorzugen auch Bio. Aber mittlerweile kaufe ich viel davon bei Penny oder dm, die ja glücklicherweise ihr Bio-Sortiment auch ständig erweitern. Und wir Deutschen sind immer noch geben aber immer noch relativ wenig für Lebensmittel aus:
| Zitat: |
In neun der 15 Staaten der "alten" Europäischen Union vor der Osterweiterung waren Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke im vergangenen Jahr teurer als in Deutschland. Billiger konnten die Menschen den Berechnungen des europäischen Statistikamtes Eurostat zufolge nur in den Niederlanden, Portugal, Spanien und Griechenland einkaufen.
Auch historisch betrachtet gibt es wenig Grund zur Klage. So mussten die Bundesbürger 1962 noch 36,7 Prozent ihres Geldes für Nahrungsmittel ausgeben. 2003 flossen in Westdeutschland nur noch 13,7 Prozent des privaten Verbrauchs in die Nahrung |
http://www.welt.de/wirtschaft/article1216899/Wo_die_Preise_noch_hoeher_sind_als_in_Deutschland.html
Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht genau, wo wir mehr Geld ausgeben, aber dass weniger in der Kasse ist, merke ich auch. Wahrscheinlich sind die Kinder einfach auch teurer geworden (das wird dann ja auch nicht besser, wenn sie größer werden...). Ich hoffe jedenfalls, unser Auto hält noch lange durch (da mussten wir auch gerade ne Menge investieren in die erste Instandsetzungrunde ).
Aber wir alle hier jammern ja wohl auf hohem Niveau, insbesondere wenn wir uns mal weltweit einordnen.
Liebe Grüße von Nina |
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Frau Wolle Sponsor

Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 4906 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 26.04.2008, 09:24
Titel: |
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Hallo Nina,
klar jammern wir auf hohem Niveau!
Als unsere Töchter anfingen zu studieren und unser Sohn noch ins Internat ging, haben wir aber mal eine Rechnung aufgestellt, was wir monatlich rein bekommen, was an laufenden Fixkosten so ansteht und was wir für die Kinder ausgeben. Bei einem - im absoluten Normbereich liegenden Einkommen - blieb da für uns Alten nicht mehr allzu viel übrig. Es ist leider so, dass alle Fördergelder knapp an uns vorbei gehen, bzw. der kleinste Satz für uns in Frage kommt. Wenn man das alles zusammenrechnet, dann kämen wir fast auf HartzIV- Niveau - also nicht soo hoch.
Es geht - aber große Sprünge können wir da nicht machen. Wenn am Ende vom Geld noch so viel Monat übrig ist, fängst du schon an zu grübeln. Aber wir grübeln auch auf hohem Niveau !
Lieben Gruß
Frau Wolle _________________ Derjenige, der denkt, er hätte keine Fehler, hat mindestens zwei!
Frau Wolle |
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oesb Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.07.2007 Beiträge: 1535 Wohnort: Wankendorf
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Verfasst am: 26.04.2008, 10:12
Titel: |
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| Frau Wolle hat folgendes geschrieben: |
Hallo Nina,
klar jammern wir auf hohem Niveau!
Als unsere Töchter anfingen zu studieren und unser Sohn noch ins Internat ging, haben wir aber mal eine Rechnung aufgestellt, was wir monatlich rein bekommen, was an laufenden Fixkosten so ansteht und was wir für die Kinder ausgeben. Bei einem - im absoluten Normbereich liegenden Einkommen - blieb da für uns Alten nicht mehr allzu viel übrig. Es ist leider so, dass alle Fördergelder knapp an uns vorbei gehen, bzw. der kleinste Satz für uns in Frage kommt. Wenn man das alles zusammenrechnet, dann kämen wir fast auf HartzIV- Niveau - also nicht soo hoch.
Es geht - aber große Sprünge können wir da nicht machen. Wenn am Ende vom Geld noch so viel Monat übrig ist, fängst du schon an zu grübeln. Aber wir grübeln auch auf hohem Niveau !
Lieben Gruß
Frau Wolle |
Hallo Frau Wolle,
wir haben vor 15 Jahre gebaut, weil uns die Steuer jedes Jahr eine nette Rechnung geschickt hat. Zu der Zeit war Göga Alleinverdiener und wir und auch die Bank meinte ja knapp aber es geht.
Und dann kam alles anders als gedacht:
hb kind das besondere Forderung braucht, die niemand bezahlt. In der GS zeit waren es pro Monat ca 300 Euro mehr als bei anderen Kindern und dann kam Internat, mehrere psychische Abstürze Leistungssport .... Alles in allem hatten wir nach dem letzten psychischen Absturz einen netten Schuldenberg, den unsere Hausbank auf das schon recht gut abgezahlte Haus umgeschuldet hat. Und nun zahlen wir immer noch und die Preise werden immer höher und ich hatte körperlich eine nette Krise durch einen Unfall auch hier hat die gegnerische Seite nur ein Minimum übernommen! Ja nun habe ich auch noch meine ehrenamtliche Tätigkeit, die immer schon ein wenig an der Haushaltskasse gekratzt hat, durch die extremen Spritpreise aber nun so kratzt das ich meine ehrenamtliche Arbeit auf selbstständige Füsse stelle, damit wenigsten die Kosten gedeckt werden. Außerdem suche ich einen Job um die Schulden endlich kleiner zu kriegen. Alles kein Spass! Und du hast recht manchen Monat überlege ich ab dem 20. was ich noch kaufen kann und was nicht.
Sollte unser Staat das so weiter betreiben hat er es bald geschafft, das ausgeglichene Verhältnis im Mittelschichtbereich wird dann ein unausgeglichenes Verhältnis im Unterschichtbereich!!!
Wenn ich sehe das viele von unseren Freunden selbst mit 2 Einkommen ihren Besitzstand nur mit Müh und Not halten können oder teilweise auch runterschrauben, kein Auto mehr oder das Haus wird verkauft dann frage ich mich woher noch Konsumenten für Konsumgüter kommen sollen.
Ich wollte mich einfach nicht beklagen, aber das ist Frust pur!
Unsere Tochter versucht zum Studium an ein Stipendium zu kommen oder auch mehrere! Die Schulleitung wird sie für die Stiftung des Deutschen Volkes vorschlagen, dann wären wenigstens die Studiengebühren abgedeckt.
Auch wir bekommen weder Bafög noch irgend etwas anderes, denn das Einkommen ist zu hoch, leider sieht niemand die Belastungen die schon lange vorher entstanden sind.
Ach ja und im Steuerjackpot sind wir seit 10e ausgelaufen ist auch jedes Jahr wieder dabei. Dass heisst das 13. Gehalt was als Prämie gezahlt wird ist im April weg! Es ist zum K....! _________________ LG Oesb
mein Steckbrief
Bitte beachtet auch die Stammtischdaten für Hannover! Immer der erste Sonntag im ungeraden Monat!!! |
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Tigermami Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.06.2007 Beiträge: 839 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 26.04.2008, 17:14
Titel: |
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Kann mich euch nur anschließen! Die Kosten sind allgemein horrend gestiegen. Wir habe auch schon überlegt, unseren (meinen) Wagen abzugeben, weil er jetzt auch zum TÜV muss und instandgesetzt werden musste. Zwei Autos sind purer Luxus. Abgehalten hat uns nur, dass er noch so gut in Schuss ist, und er sehr nützlich wäre, wenn ich eine andere Arbeitsstelle bekäme.
Und dann habe ich vor ein paar Monaten tatsächlich bei Stern TV einen Report gehört, wo man den Leuten tatsächlich weiß machen wollte, die Lebenshaltungkosten seien nicht gestiegen. Da saßen irgendwelche Experten und eine Hausfrau. Wer war da wohl näher dran am Geschehen??????
Bei Geox-Schuhen sind mir letztens die Augen übergegangen. Ich habe die Schuhverkäuferin gefragt, ob das denn wohl noch normal ist?!?!?!
Einzig und allein durch Boykott kann man diese Preisspirale wohl stoppen. Unser Sohn hatte auch schon oftmals diese Schuhe aber mittlerweile weigere ich mich, bis zu 75,-- Euro für ein paar Schuhe zu bezahlen.
LG[/b] _________________ Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel
der Blickrichtung.
Tigermami |
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