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hexenkind3 Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.10.2007 Beiträge: 556 Wohnort: an der Mosel
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Verfasst am: 06.05.2008, 06:46
Titel: Was dürfen eure Kinder? |
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Hallo ihr Lieben!
Meine Große ( ist ja zum Halbjahr von der Zweiten in die Dritte gesprungen. Ihre neuen Freundinnen sind folglich (durchschnittlich) 1,5 Jahre älter, zur Zeit trifft sie sich auch mit 4. Klässlern.
Nun mein Problem; gestern war sie mit einem Mädchen (J., wird im September 10) verabredet. J.´s Mutter arbeitet im 3 km entfernten Dorf. J. hatte ihrer Mutter versprochen, dass sie sie mit dem Fahrrad auf der Arbeit besuchen käme. Nun meine Tochter: "Mama, darf ich mitfahren?" Nach lagem Hin und Her durfte meine Große mit.
Wie ist das bei euch? Dürfen eure Kinder nur das, was ihr "altersgerecht" findet? Oder auch Dinge, die ihr (älteren) Freunde schon dürfen? Ich möchte ja nicht, dass meine Große ausgegrenzt wird, nur weil sie manche Dinge noch nicht darf... Bin ja froh, dass sie endlich Anschluß gefunden hat!!!! Noch eins; Meine Tochter ist sehr zuverlässig (wenn man mal ihre Trödeleien ignoriert...) und ich vertraue ihr...
Liebe und sonnige Grüße
Tina _________________ hexenkind3
mit
Tochter 1 (02/00)
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BigBird

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.10.2007 Beiträge: 701 Wohnort: Main-Kinzig-Kreis
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Verfasst am: 06.05.2008, 06:55
Titel: |
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Bis jetzt standen wir noch nicht vor dem Problem. Ich werde es vermutlich aber nicht davon abhängig machen, was die anderen dürfen (die dürfen im Zweifelsfall vermutlich alle alles), sondern was ich meinem Kind zutraue. Wobei ich ihm in Begleitung älterer Kinder möglicherweise mehr zutraue als alleine oder in Begleitung jüngerer Kinder.
Viele Grüße,
Christine _________________ BigBird
D. 06/01, R. 12/02, T. 10/04
Mein Kreativblog |
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starkejungs Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.10.2006 Beiträge: 5625 Wohnort: BW
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Verfasst am: 06.05.2008, 07:33
Titel: |
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ALso: was das Radfahren angeht,gibt es feste Regeln: ohne uns darf der Große noch nirgends hinfahren- dazu gibt es schließlich in der 4.Klasse die Fahrradprüfung. Und da wird bei uns an der Schule großer Wert drauf gelegt,dass die Eltern sich daran halten. Wenn ein jüngeres Kind wg. SPrung diese Fahrradprüfung bestanden hat-prima. Das spielt dann keine Rolle, wie alt es da ist.
Insgesamt kann ich selbst da sonst keine Erfahrungswerte teilen, aber meine Nichte ist mit 7 in der 3.Klasse. Da taucht eher das Problem mit dem (Taschen-)Geld auf... aber da fahren auch die 3.Klässler noch nicht mit dem Rad einaufen,wenn der Laden nicht gerade in ihrem Wohngebiet in der 30er Zone liegt .
Ich denke man muss abwägen: es gibt Dinge, die sind verstandesabhängig oder abhängig von der "Reife" ,sowas ist doch sowieso immer eine Einzelfallentscheidung, anderes ist nunmal erst ab einem bestimmten ALter oder mittels Nachweis der Fähigkeit erlaubt.
Freundschaften müssen auch aushalten,dass die/der Jüngere nicht alles darf!
Und- mal Neugiereigkeitshalber: warum sind die Klassenkameraden im Schnitt 1,5Jahre älter???In der 3.Klasse meines Großen liegt der Alterdurchschnitt gerade bei 9,2Jahren (hatte die KL letztens scherzeshalber mal ausgerechnet). Dabei treiben die Drillinge,die mit gerade 7 (im September)eingeschult wurden, das Durchschnittsalter hoch, nur kompensiert von einem Mädchen,das damals bei der Einschulung gerade noch 5 war (Anfang Oktober wurde sie 6). Und Warum sind die bei euch so alt?
Grüßle Steffi |
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oesb Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.07.2007 Beiträge: 1535 Wohnort: Wankendorf
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Verfasst am: 06.05.2008, 07:41
Titel: |
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Hallo,
das haben wir ja nun auch. Und dazu haben wir hier zu Hause eine ganz klare Meinung.
Wer die Leistung und die soziale Schiene für die Alterklasse bringt, darf genau deshalb nicht ausgeschlossen werden.
Das heißt bei uns sogar, dass wir regelmässig gegen den Jugendschutz verstossen. _________________ LG Oesb
mein Steckbrief
Bitte beachtet auch die Stammtischdaten für Hannover! Immer der erste Sonntag im ungeraden Monat!!! |
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jenny Administrator

Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 5112 Wohnort: Krefeld
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Verfasst am: 06.05.2008, 08:06
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Bei uns ist es wie bei oesb. Ich denke wenn unsere Große thematisch in den Unterricht der 9. Klasse passt, dann darf sie auch die Kinofilme sehen, die ab 14 sind ...
Mit dem Radfahren ist das bei uns ähnlich. Da weiß ich, dass mein 9-jähriger prima Radfährt und da lass ich ihn auch ohne die läppische Fahrradprüfung zur Schule fahren. Denn das was er dort lernt, kann er bereits seit 2 Jahren. Und Unfälle passieren Kindern mit und ohne Radfahrprüfung aber vor allem denen, die wenig Erfahrung haben oder leichtsinnig sind weil sie meinen, die Prüfung schütze sie vor irgendetwas. _________________ Niveau ist keine Gesichtscreme und Stil nicht der obere Teil des Besens......
Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden.
jenny |
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hexenkind3 Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.10.2007 Beiträge: 556 Wohnort: an der Mosel
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Verfasst am: 06.05.2008, 09:20
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@starkejungs: Zum einen sind nur 7 oder 8 Mädchen in ihrer Klasse. Unsere Große wurde im Februar 8. Eine Klassenkameradin wird im Juli 10, eine im September, eine im Oktober und bis auf eine, die im Juni oder Juli 9 wird, feiern alle anderen Mädchen noch in diesem ihren 10. Geburtstag. Wie genau es bei den Jungs aussieht, weiß ich nicht... Und unsere Tochter ist mit dem Juli-, September- und Oktobermädchen befreundet... Ausserdem trifft sie sich auch regelmäßig mit viert Klässlern.
Und ich bin froh zu hören, dass es hier auch andere Mütter gibt, die ihren Kids schon etwas mehr erlauben! Hatte schon fast ein schlechtes Gewissen wegen gestern...
Achja, wir wohnen in einer sehr ländlichen Gegend und hier fahren zum Teil schon 6jährige alleine mit dem Rad im Dorf rum... _________________ hexenkind3
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Biene Maja Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 656 Wohnort: Augsburg
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Verfasst am: 06.05.2008, 09:25
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Hallo,
was ich meinem großen erlaube war für mich nie eine Frage des Alters, sondern immer, was ich ihm (und er sich) zutraute. So war er mit gerade 3 bereits das erste mal allein einkaufen (ohne Straßenüberquerung), ist mit 5 allein zum Kindergarten gegangen (mit kleiner Straße). Mit 7 ist er mit seinen Freunden aus der 3. und 4. Klasse zusammen durch unseren Ort Fahrrad gefahren und war mit 8 allein in der Stadt unterwegs. - Ging ja auch kaum anders wenn er mit Bus und Straßenbahn in die Schule muss. Fahrradprüfung hat er nie gemacht und trotzdem fuhr er sicherer als der kleine Bruder mit 10 Jahren und Fahrradprüfung.
Erst vor kurzem stellte sich dann die Frage wieder (eigentlich ja nicht, weil ich kein Problem damit habe), als zuerst S. in Spanien zum Schüleraustausch war und er mir am Telefon erzählte, dass sie erst um 22.00 nach Bilbao mit dem Bus gefahren sind um sich zu einer der diversen "botellón" (Saufpartys im Park) zu treffen. Selten waren sie vor Mitternacht zu hause. Aber die Mehrzahl der Teilnehmer war zwischen 15 und 18 Jahren (S. erst 13). Als vor kurzem dann der Spanier bei uns war konnte und wollte ich natürlich auch nicht alles verbieten, was die anderen machten und holte sie daher fleißig, mitten in der Nacht, vom Bowlingcenter, Schwimmbad und Partykeller ab.
Ich erlaube immer unabhängig vom Alter das was ich ihnen zutraue (und hoffe, dass ich es nie bereue).
Liebe Grüße
Conny  _________________ Ein Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag
Biene Maja |
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starkejungs Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.10.2006 Beiträge: 5625 Wohnort: BW
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Verfasst am: 06.05.2008, 10:39
Titel: |
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Hm, man muss vielleicht erwähnen,dass es bei uns keine Radwege gibt, Gehwege ständig abrupt mit hoher Bordsteinkante aufhören und ebenso wieder irgendwo anfangen. Außerdem viel LKW-Verkehr, die Hauptstraßen, ohne deren Nutzung es gar nicht gehen würde, sind Raserstrecken.
Die Polizei hat an unserer Schule einen Vortrag gehalten, und klipp und klar gesagt,dass wir die Kinder nicht mit dem Fahrrad in die Schule fahren lassen dürfen- erst ab der 4. nach der Prüfung.
Kinder bis zum vollendeten 8.Lebensjahr MÜSSEN sowieso auf dem Gehweg fahren- alles andere ist (rein theoretisch) nicht erlaubt. Natürlich fahren unsere Kinder in unserer Straße und den Nachbarstraßen (alle ohne Gehweg und Zone 30) mit dem Rad, die Freunde auch- aber kein einziger kommt zu Besuch mit dem Fahrrad, der in einem anderen Teil wohnt. SIe laufen oder werden gebracht.
Und bei uns ist es normal, dass 5Jährige selbst in den KiGa laufen- unserer ist 25Gehminuten (Kindertempo) vom Haus entfernt- so lange Strecken laufen sie nicht mutterseelenallein- sie treffen unterwegs immer andere Freund,und laufen dann gemeinsam weiter.
Hätte ich hier einen richtigen Radweg, (der nicht direkt an der Straße nur als roter Streifen läuft und von AUtofahrern ignoriert würde, wie der in der Stadt), der hier irgendwo anfängt und auf dem jeder sicher ans Ziel kommen könnte, würde ich den Großen sicher auch da fahren lassen- also kann man das mit dem "ich muss es ihnen zutrauen" nicht so allgemein sagen. Denn der Große fährt sicher und vorausschauend. Das bringt aber nichts, wenn die LKW und Autos mit 20cm Abstand an Radfahrern vorbeibrausen und man schon froh sein kann,wenn das Kind zu Fuß heil beim Freund angekommen ist.
Und alleine einkaufen lassen kann ich auch nur,wenn ein Geschäft in Gehweite vorhanden ist. Was nicht bedeutet, dass ich die Kinder nicht schon früh mal zum Bäcker rein geschickt hätte, wenn wir sowieso im Ort waren
Außerdem gibt es Altergrenzen, die die Aufsichtspflicht betreffen! Da würde ich mich gut informieren. Es gibt wohl viele Altersbegrenzungen (auch auf Spielzeug/Werkzeug, Experimentierkästen etc), die sehr relativ sind- aber es gibt eben auch Grenzen, die gesetzlich festgelegt sind.
Grüßle Steffi
die sich immernoch ob der alten 3.Klässler wundert! Beim Großen wird kein einziger/keine einzige in diesem Schuljahr 10 , bis Ende des Jahre auch nur wenige (die Drillingsmädels und noch 2 oder 3 Jungs- das sind 6 von 1
P.s: ich will doch hier kein schlechtes Gewissen machen
Hier fahren wirklich nur die Großen Fahrrad- selbst die 4.Klässler fast nie, obwohl sie dürften. Radtouren mit den Eltern dagegen viel- aber es liegt wohl auch an der Verkehrssitutaion im Ort?Und wegen einer bestandenen Fahrradprüfung wiegt sich doch niemand in falscher Sicherheit? Es ist wie mit dem normalen Führerschein doch auch: man hat bewiesen,dass man die Sache kann und überblickt. Also, mein Neffe- und auch die anderen Kinder in der Nachbarschaft waren sehr stolz,dass sie jetzt dazugehören und es geschafft hatten!
Aber riskant fahren tut darum niemand. SIe wissen, wie gefährlich es hier ist. |
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kerstin4 Sponsor
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.02.2006 Beiträge: 1814 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 06.05.2008, 11:49
Titel: |
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Hallo,
wir halten es ähnlich wie Oesb und Jenny, allerdings bin ich gespannt, ob ich das Ganze auch dann noch so gelassen sehe, wenn es ins Alter geht, wo das Jugendschutzgesetz in Erscheinung tritt .
Wenn meine "Kleine" sich tagtäglich zwischen Neunjährigen tummelt, kann ich ihr schlecht erklären, dass sie zwar die Leistung dieser Altersgruppe bringen darf, aber z. B. nicht alleine zu den Freundinnen gehen darf, während die hier natürlich ohne von Mama gebracht zu werden auftauchen.
LG Kerstin _________________ auch der längste Weg fängt mit einem einzigen Schritt an
Kerstin4 |
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oesb Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.07.2007 Beiträge: 1535 Wohnort: Wankendorf
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Verfasst am: 06.05.2008, 12:01
Titel: |
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Hallo,
ein kleiner Nachtrag noch, ist mehr eben erst eingefallen. Ich habe früher so bis ca. zum 13. Geburtstag immer gefragt - traust du dir das zu, da ist ... das und das auf dem ... - und habe so die selbsteinschätzung auch gefördert.
Ein schlauer Mann unser Kinderarzt hat mal gesagt:Du kannst nur verbieten was du auch kontrollieren kannst! Ansonsten solltest du bitten und erklären! _________________ LG Oesb
mein Steckbrief
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BigBird

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.10.2007 Beiträge: 701 Wohnort: Main-Kinzig-Kreis
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Verfasst am: 06.05.2008, 12:29
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| kerstin4 hat folgendes geschrieben: |
Hallo,
wir halten es ähnlich wie Oesb und Jenny, allerdings bin ich gespannt, ob ich das Ganze auch dann noch so gelassen sehe, wenn es ins Alter geht, wo das Jugendschutzgesetz in Erscheinung tritt .
Wenn meine "Kleine" sich tagtäglich zwischen Neunjährigen tummelt, kann ich ihr schlecht erklären, dass sie zwar die Leistung dieser Altersgruppe bringen darf, aber z. B. nicht alleine zu den Freundinnen gehen darf, während die hier natürlich ohne von Mama gebracht zu werden auftauchen.
LG Kerstin |
Naja, kommt drauf an wie weit der Weg ist. Mein Sechsjähriger geht auch alleine zu seinem Freund, liegt aber am Schulweg und ist nur eine eher wenig befahrene Straße zu überqueren.
Mein eigener Schulweg - spätestens ab der 2. Klasse bin ich den alleine bzw. mit Freundin gegangen - führte übrigens 2km an einer sehr stark befahrenen Hauptstraße entlang. Morgens waren wir allerdings schneller als die Autos
Viele Grüße,
Christine _________________ BigBird
D. 06/01, R. 12/02, T. 10/04
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Tar-Miriel Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 5260 Wohnort: Südhessen
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Verfasst am: 06.05.2008, 12:36
Titel: |
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Fahrradfahren ist in unserem Städtchen auch so eine Sache, da habe ich teilweise schon Bedenken. Auch den Großen (11) schicke ich oft nur mit Bauchschmerzen mit dem Fahrrad los. Bei den Mädels bin ich direkt froh, die fehlende Fahrradprüfung vorschieben zu können.
Wenn sie aber hier im ruhigen Wohnviertel unterwegs sind, habe ich schon Vertrauen in ihre Fähigkeiten.
@oesb:
Der Spruch ist echt gut, den werde ich mir merken!
Liebe Grüße
Tar-Miriel _________________ "Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht." - Aus Sambia
Tar-Miriel |
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BigBird

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.10.2007 Beiträge: 701 Wohnort: Main-Kinzig-Kreis
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Verfasst am: 06.05.2008, 12:36
Titel: |
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| starkejungs hat folgendes geschrieben: |
Grüßle Steffi
die sich immernoch ob der alten 3.Klässler wundert! Beim Großen wird kein einziger/keine einzige in diesem Schuljahr 10 , bis Ende des Jahre auch nur wenige (die Drillingsmädels und noch 2 oder 3 Jungs- das sind 6 von 1
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Hab grade mal auf der Klassenliste geschaut (2. Klasse). Das älteste Kind wird im Oktober 10. Und im Laufe der 3. Klasse dann noch weitere 8-9 Kinder (einer ist gerade neu aus der 3. Klasse runtergerutscht)
Viele Grüße,
Christine _________________ BigBird
D. 06/01, R. 12/02, T. 10/04
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Sigiruna Sponsor 2010/2011
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.04.2006 Beiträge: 898 Wohnort: nicht mehr Nordfriesland!!!!
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Verfasst am: 06.05.2008, 15:03
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E. ist ja auch 2-3 Jahre jünger als ihre Freundinnen, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass ich ihr mehr erlaube, als die anderen dürfen, z.B. war sie schon öfter allein mit einer Freundin zum Shoppen in Flensburg, wo sie selbständig mit dem Bus hin- und herfahren müssen. Die anderen Mütter taten sich da schwerer, obwohl ihre Töchter schon 14 sind. Dass D. mit 8 zum ersten Mal allein nach München zu meinem Bruder gefahren ist, fanden die meisten ziemlich leichtsinnig.
Mit Fahrradfahren lassen bin ich vorsichtiger, weil unsere schmalen Straßen durch Riesentraktoren und Laster sehr ruiniert sind und zu dem rechts und links von tiefen Gräben begrenzt sind, was die Autofahrer nicht hindert, sie mit weit über 100 km/h entlangzubrettern. Auf den Radwegen und wo erfahrungsgemäß nur selten ein Auto vorbeifährt, dürfen sie fahren, seit sie etwa sechs sind, wobei der Radius stückweise erweitert wird.
Was das Alter von Drittklässlern anbelangt, so ist 10 keine Seltenheit. In S. 4. Klasse sind mehrere Kinder, die 96 geboren sind, also E.s Jahrgang und damit regulär 5./6. Klasse. Dabei sind bei ihr nicht mehr so viele Späteingeschulte wie 4 Jahre vorher bei E., wo fast die halbe Klasse bei der Einschulung bereits 7 war oder es einige Wochen später wurde.
LG
Sigiruna _________________ Sigiruna
mit
Sohn 6/93, Dozent; Töchti 2/96, Mathemaster in Arbeit; Tertia 7/98, Studium |
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starkejungs Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.10.2006 Beiträge: 5625 Wohnort: BW
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Verfasst am: 06.05.2008, 15:50
Titel: |
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Ja, Oesb- der Spruch stimmt doch auch (mit wenigen AUsnahmen- es gibt definitiv Dinge, die PRINZIPIELL verboten sind- und wo man sich blind drauf verlassen können muss, dass sich alle daran halten ).
Ich muss auch das Fahrradfahren irgendwo hin (außerhalb unseres Wohnviertels) nicht verbieten- sie haben beide keine Lust, sich von rasenden oder rangierenden LKWs oder AUtos in Bedrängnis bringen zu lassen, es macht ihnen Angst- dafür sind sie sehr gut zu Fuß und da wir die Wochenenden oder Feiertage gerne zum Radfahren nutzen, kann man auch nicht von Erfahrungsmangel sprechen- aber uns ist lieber, sie können diese Erfahrungen im richtigen Straßenverkehr an Tagen mit weniger Verkehr und in unserer Begleitung machen.
Der Schulweg ist schon so gefährlich,dass den Eltern unseres Wohngebietes zu Beginn der 1.Klasse von den netten Herren der Polizei empfohlen wird, die Erstklässler noch über die dunkle Jahreszeit hinweg zu begleiten, bis sie auf dem "sicheren" Schulweg angekommen sind.
Ich bekomme heute noch Herzklopfen,wenn sich der Kleine mal mehr als 10min verspätet- und meiner Nachbarin geht es ebenso . Besonders die Hauptstraße hat keinen Fußgängerübergang, keine Querungshilfe oder gar Zebrastreifen- dafür rasen dort die Autos aus dem Nachbarort durch, die LKW und zusätzlich reichlich Schulbusse und Linienverkehr. Es ist total unübersichtlich und gefährlich dort.
Man muss das mit der Selbstständigkeit also schon auch differenziert sehen: klar hat ein Fahrschüler ganz andere Erfahrungen und Sicherheit mit öffentlichen Verkehrsmitteln ,als jemand, der sie nie oder nur selten nutzt. Klar kann ein Kind schon früher selbstständig im Ort unterwegs sein, wenn dort wenig Verkehr ist . Klar kann ein Kind schon früh selbst einkaufen gehen, wenn der Laden nicht weit ist. Aber ganz sicher würdet ihr eure 6Jährigen nicht dort Fahrradfahren lassen, wo die netten Menschen des Nachbarortes die Straße als Rennstrecke und Abkürzung nutzen, weil nie geblitzt wird und ihr würdet sie auch nicht dort fahren lassen, wo der Durchgangsverkehr zu Bundestraße und Autobahnzubringer ist. Und ihr würdet sie auch nicht dort fahren lassen, wo ständig LKW vor Werkstoren rangieren und rückwärts auf den Gehweg fahren.
Das alles ist hier im Nest so gegenwärtig,dass es heute noch 3.Klässler gibt, die die Straße vor ihrer Haustüre nicht alleine überqueren dürfen, weil es über diese stark befahrene Straße, in die auch noch ein Autobahnzubringer mündet, keine Fußgänger-Ampel- ja noch nicht mal einen Zebrastreifen gibt. Und weil dort vor 10Jahren ein Kind totgefahren wurde, das schon 12 war , zu Fuß unterwegs und von einem LKW, der nicht mehr an der roten Ampel halten konnte, plattgemacht wurde.
Dafür kennen sich meine Jungs sicher in der Fußgängerzone des Nachbarstädchens aus, wissen,was sie tun müssen, wenn sie ihm zugewuselten Playmobil-Land-Shop verloren gehen (ich war sehr stolz auf den Kleinen ) , ich kann sie mit ruhigem Gefühl inzwischen 2Stunden alleine Zuhause lassen (mit 6 und damals noch8-inwischen 9)- sie sind in dieser Beziehung absolut reif und verlässlich, obwohl sie ja sonst eher keine Gelegenheit für Dummheiten auslassen...
Grüßle Steffi |
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