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lycer

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.06.2006 Beiträge: 167 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 27.08.2008, 08:26
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leider ist es so, dass, wenn ein Kind in diesem Schulsystem nicht richtig "funktioniert" nicht wirklich weiterkommt, meine sind sozial alle nicht so funktionierend, wie sich die Schule es sicher wünscht, aber das ist so.
Sie sind ja nicht komplett unbeschulbar und ich komme noch ran, aber die schulischen Leistungen entsprechen ganz besonders bei J. nicht den Leistungen, die er bringen könnte, deshalb auch der neue Hawik, denn die neue Psychologin findet sein Zeugnis nicht passend zu den Testergebnissen -Hawik, Kaufmann ABC, CFT 1.
Jetzt erstellt sie ein neues Profil. _________________ LG Nicole
lycer
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Frau Wolle Sponsor

Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 4906 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 27.08.2008, 12:58
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| lycer hat folgendes geschrieben: |
deshalb auch der neue Hawik, denn die neue Psychologin findet sein Zeugnis nicht passend zu den Testergebnissen -Hawik, Kaufmann ABC, CFT 1.
Jetzt erstellt sie ein neues Profil. |
Wenn DAS so einfach laufen würde, dann gäbe es keine HB-Foren und keine Probleme mit diesen Kindern. Wenn einfach die Zeugnisse dem Testergebnis entsprechen würden, dann gäbe es keine Underachiever und keine Eltern, die ob der grausigen Leistungen ihrer Ableger graue Haare kriegen, keine Leerer, die den Eltern Eislaufqualitäten unterstellen, wenn sie es wagen, ihre Kinder als nicht doof darzustellen.
Ich finde es übrigens sehr verständlich, dass ihr NICHT für ein Jahr lang die Fernsehfritzen auf der Pelle haben wollt!
Lieben Gruß
Frau Wolle _________________ Derjenige, der denkt, er hätte keine Fehler, hat mindestens zwei!
Frau Wolle |
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lycer

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.06.2006 Beiträge: 167 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 27.08.2008, 14:33
Titel: |
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@ Frau Wolle, mir ist klar, dass auch ein neuer Test keine Änderung in Sachen Schule bringen wird, aber ich denke er könnte J. aufbauen und ihm zeigen, dass er doch nicht doof ist, denn das denkt er langsam, er glaubt sich selber nicht mehr und denkt seine Hb ist weg. Armer Kerl.
Ich denke, dass die Psychologin spitze ist und mir nachher weiterhelfen kann, wenn sie ihn besser kennt und sieht wie er sich beim Test gibt.
Schulisch, ja das liegt in seinen Händen, ich bin allerdings keine Mutter die ihre Kinder zu Höchstleistern drillen will, sie machen nur das, was sie möchten, hoffe unsere Schulen wissen das
Das mit dem WDR, ja auf einer Seite hätte ich die Chance gehabt für viele zu sprechen, aber andererseits ist mir der Preis zu hoch. _________________ LG Nicole
lycer
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Frau Wolle Sponsor

Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 4906 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 27.08.2008, 15:44
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Liebe Nicole,
ich hoffe, du hast es nicht als Kritik aufgefasst - weder an dir noch an der Psychologin - mir war nur gerade danach, das mal in Worte zu fassen ! Wir hatten (und haben teilweise ja noch immer) mit dem selben Problem zu kämpfen. Das heißt, WIR nicht, unser Sohn ist ja volljährig und muss selber wissen, was er tut.
Es ist für mich nur immer so schrecklich, dass vor allem Leerer meinen, dass HB gleich zu setzen ist mit superguten Zeugnissen und Höchstleistungen. Dass aber gerade diese Kinder hin und wieder (tun ja nicht alle) durch sämtliche Raster rutschen, weil unser Schulsystem so gar nicht mit ihnen klar kommt, ist so traurig und leider kann man da immer wieder gegen Gummiwände rennen. Es ist einfach nur frustrierend.
Die soziale Kompetenz vieler HBchen ist nicht nicht vorhanden nur schlicht eine andere. Wenn man "richtig" auf sie eingehen und sie ernst nehmen würde, anstatt immer zu verlangen, dass sie "so sein sollen, wie sich das gehört", wäre es doch um einiges leichter für alle Beteiligten.
Sorry, aber ich schiebe grad mal wieder Frust, da kann ich mich schon mal nicht immer bremsen.
Lieben Gruß
Frau Wolle _________________ Derjenige, der denkt, er hätte keine Fehler, hat mindestens zwei!
Frau Wolle |
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lycer

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.06.2006 Beiträge: 167 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 27.08.2008, 18:37
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@ Frau Wolle, ne ne habe es nicht als Kritik aufgefasst, bin es nur gewohnt mich immer rechtfertigen zu müssen
Hoffe jetzt für M., dass er es gut schafft und weiterhin verständnisvolle Lehrer hat.
J. macht mir momentan sowieso Sorgen, weiß nicht, wie es bei ihm weiter geht, zuhause fängt er an komisch zu werden. Hoffe auf eine kurze Modeerscheinung, weil sonst wäre alles verloren. _________________ LG Nicole
lycer
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MaJuLe

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.08.2005 Beiträge: 369 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 28.08.2008, 09:08
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Hallo Nicole,
ich versuche mal, meine Gedanken in Worte zu fassen, ob's gelingt...... keine Ahnung.
| Zitat: |
| aber ich denke er könnte J. aufbauen und ihm zeigen, dass er doch nicht doof ist, denn das denkt er langsam, er glaubt sich selber nicht mehr und denkt seine Hb ist weg. Armer Kerl. |
Er weiss also, dass er hochbegabt ist? Vielleicht ist das für einen 12-Jährigen eine zu große Belastung und er baut in sich selbst zuviel Druck auf. Dazu kommt noch eventuell beginnende Pubertät.
Es ist ja klar, dass er weiss, dass er nicht dumm ist, er ist ja nicht umsonst schon in der gleichen Klasse wie sein älterer Bruder. Aber könnte es nicht sein, dass er emotional nicht damit klar kommt - "ich muss mehr leisten, weil ich HB bin und das alles packen MUSS!"? Und wenn er dann mal einen Rückschlag erlebt und einen Misserfolg erzielt, kann das nicht sein Selbstvertrauen an sich schon erschüttern?
Gut, ich bin kein Psychologe - dann wüsste ich es vielleicht besser. Aber vielleicht sollte er sich selbst mal eine "Auszeit" gönnen und nicht immer daran denken, was er - seiner Meinung nach - leisten können müsste.
Unserem Großen habe ich erst viele Jahre nach dem Test gesagt, dass er hochbegabt ist - obwohl er in der Schule immer Spitze war und auch schon seine eigene Vermutung dazu hatte. Ich habe ihm vorher nur erklärt, dass er eben sehr gut im intellektuellen Bereich lernen kann (oder so ähnlich.. ) und andere Kinder andere Talente haben, der eine schwimmt gut, der andere macht Musik etc.
War vielleicht etwas wirr, was ich da hingeschrieben habe, aber ich hoffe, Du kannst verstehen, was ich meine.
LG
MaJuLe |
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lycer

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.06.2006 Beiträge: 167 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 28.08.2008, 12:54
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@ MaJuLe, nun J. wurde mit 3,4,5 und 8 Jahren getestet, er war sehr auffällig und er hat es selber gemerkt, dass er sehr weit war und viele Leute anders auf ihn reagiert haben, als auf andere Kinder
Eine Einschulung mitten im Schuljahr, nach 14 Tgen dann in die 2. Klasse, dann mit 7 Jahren die Grundschule in Mathe beendet, dann auf eine Hb Schule, da kann man seinem Kind das Wort Hochbegabung nicht verheimlichen
Also weiß er es, er lebt eigentlich mit dem Wissen seit er klein ist, es war wirklich nicht zu verheimlichen.
M. weiß es nicht, da war es machbar es dem Kind nicht miteilen zu müssen.
Ändern kann ich es jetzt eh nicht.
Wir werden jetzt erstmal sehen, was die neue Therapie bringt. _________________ LG Nicole
lycer
F. 01.95 8. Klasse
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