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Honki
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.11.2007 Beiträge: 20 Wohnort: Kreis Recklinghausen
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Verfasst am: 09.09.2008, 17:23
Titel: Mal wieder schlechte Nachrichten ...(etwas längeres Jammern) |
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Hallo zusammen,
mir fehlt schon lange die Kraft mich aufzuraffen. Aber es gab auch nicht wirklich viel zu berichten aus unserem Teufelskreislauf.
Wie bereits geschrieben, war Sohni in Braunschweig gekündigt und von Ende Januar bis Anfang Mai war keiner zuständig uns zu helfen. Das Jugendamt ist für Schule nicht zuständig und von der zuständigen Bezirksregierung gab es bis heute "NICHTS".
Das Jugendamt hat aber ganz clever den Schulrat für Förderschulen eingeschaltet, da wir uns ja strafbar machen, wenn wir ihn nicht zur Schule schicken. Es dauerte nochmal 3 Wochen bis klar war, dass er ab sofort zur Förderschule "E" gehen muss (1 Stunde täglich zur Integration). In meiner Not habe ich ihn an einer Privatschule angemeldet, die mit ihren kleinen Klassen und tollen Konzepten ganz zuversichtlich war. Wir haben sogar das Schulgeld (mit Anwalt) beim Jugendamt durchgeboxt, sowie ein Lehrer-. Eltern- und Kindcoaching durch einen Fachmann für solche Problem (Professor Kluge, Viersen).
Nicht überzeugt, aber guten Mutes hat unser Sohn dann 5 Wochen vor den Ferien NRW die Schule besucht und sollte nach den Ferien seinem Wunsch entsprechend in die 8. Klasse gehen (aber nur wenn er keine Lehrer beleidigt und in keinem Fach schlechter als 4 steht).
Nach den Ferien war der Professor zur Unterrichtssichtung in der Schule. Es gab aber immer wieder Problem, die der Verwaltungsirektor mit den Worten: "lassen sie ihn mal einen Tag zu Hause, die Kollegen sind schon alle sauer" kommentierte.
In der 3. Schulwoche war ein Termin mit uns und dem Professor vereinbart, um gemeinsam Strategien zu finden.
Genau an diesem Tag war allerdings der Verwaltungsdirektor Ziel der Wut unseres Sohnes. Er rief mich um 9.00 Uhr an, ich schicke Ihren Sohn nach Hause und das Gespräch heute Mittag ist nicht mehr nötig! Ich habe dann auf dem Termin bestanden, zu dem die Schulleiterin und sein Klassenlehrer erschienen, um uns mitzuteilen, dass unser Sohn mit sofortiger Wirkung fristlos gekündigt sei und es da auch keine Alternative zu gäbe.
Ich muss ehrlicherweise gestehen, dass Sohni gegen Ende der Ferien immer unaussstehlicher wurde. (Pubertät oder Angst vor der Schule????)
Gesagt. getan Privatschulen haben das Recht so etwas zu tun.
Mein Anruf beim Jugendamt ergab, dass jetzt wirklich keine Zuständigkeit mehr sei, also entweder Psychatrie oder Erziehungsberatungstelle. Meine Bitte mir dies schriftlich mitzuteilen ergab, dass ich es falsch verstanden habe. Das JA sei naturlich zuständig für ambulante Hilfe, würde diese aber nicht selber, sonder evtl mit der Erziehungsberatungsstelle anbieten. (Termin Ende der Woche, weil ich gesagt habe, dass ich nicht länger warten kann, die MA vom JA hat leider keinen Dienst und kann nicht teilnehmen).
Also Fakt ist, dass unser Sohn mal wieder zu Hause sitzt und sämtlichen Frust und Wut an uns auslässt. Er hat keine Perspektive und blockt jeden Versuch an ihn ranzukommen ab. Ich habe einen Artikel über Wut gelesen (und wieder explodiert es in mir - aus dem Buch Der kleine Ärger und die große Wut). Es ist scheinbar kein Einzelfall wie unser Sohn reagiert. Aber in der Öffentlichkeit existieren bei solchen Kindern anscheinend nur untaugliche Eltern. Es ist zum Schreien, Heulen und Kotzen!!!!!!!!!
Ich weiß selber, dass wir inzwischen auch Hilfe brauchen um damit umzugehen, aber was nutzt es, wenn wir es hinkriegen, aber es keine ädaquaten Schulen für solche Kinder gibt (Offenbach hat so eine Schule, die aber von unserem JA nicht bezahlt wird).
Na wenigstens habe ich mir jetzt mal einen Teil von der Seele geschrieben.
ziemlich verzweifelte Grüße
Honki |
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Mietzekatze
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.01.2008 Beiträge: 88
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Verfasst am: 10.09.2008, 05:34
Titel: |
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Hallo Honki,
mitfühlende Grüße auch aus NRW. Für Jungs ist wohl das achte Schuljahr so eine Art pubertärer Knackpunkt, wo viele ihren Frust extrem rauslassen. Da ist wirklich starker Rückhalt von zu Hause gefragt, was sicherlich nicht einfach ist als Eltern auszuhalten.
Hat Euer Sohn noch anderweitig Kontakt zu Menschen, die ihm zuhören? Könntet ihr Euch vorstellen, ihn zu einem Psychotherapeuten zu schicken? Diese Wutzustände, wie erklärt Eurer Sohn Euch sein Verhalten? Habt ihr mit ihm darüber gesprochen?
Als mein Ältester in der Achten war, fand er diese Zeit auch megaschlimm, weil durch die Pubertät die Jungs sich neu ordnen, wer hat schon eine Freundin, wer noch immer Pickel und wer hat derbe Probleme mit der Schule, um nur einige Beispiele zu nennen.
Und dann lese ich Euere Geschichte und habe dabei einen Jungen vor Augen, der sich wohl extrem unsicher fühlt und wohl auch Allein. Echt traurig sowas.
Wie geht es denn nun mit Sohnemann weiter? Muß er jetzt doch auf eine Sonder- oder Förderschule? Kannst Du wenigstens mit Deinem Sohn noch über Eure Probleme sprechen oder verschließt er sich völlig?
Grüße
Anne _________________ B (09/91,Kl 13) M (11/93, Kl 11 ) R (06/98, Kl 7)
***Lehrer sind liebe Menschen, die mit mit Ausdauer helfen, Probleme zu beseitigen, die wir ohne sie überhaupt nicht hätten. *** |
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Honki
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.11.2007 Beiträge: 20 Wohnort: Kreis Recklinghausen
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Verfasst am: 10.09.2008, 07:13
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Hallo Anne,
danke für dein Mitgefühl. Du siehst schon den richtigen Jungen vor dir. Leider ist er im Moment wirklich gar nicht bereit zu reden. Ich habe das Gefühl, da er kaum Kontakte hat, sind wir die einzigen die seinen Frust abkriegen (und mehr schlecht als recht aushalten können). Psychotherapie hat er, wie viele in einer solchen Situation schon reichlich hinter sich. Ich denke , dass die Literatur, die auf solche Probleme hinweist nur von Betroffenen Eltern gelesen wird. Laut Aussage JA bietet die Erziehungsberatung eine Kombination aus Therapeut und Sozialarbeiter zur Unterstützung an (werde ich Freitag mehr zu erfahren). Mit dem Thema Schule werde ich mich erst danach befassen. Nach Möglichkeit will ich eine E-Schule vermeiden. Allerdings weiß ich noch nicht wie.
Liebe Grüße
Honki |
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morlis

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.04.2008 Beiträge: 485 Wohnort: BaWü
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Verfasst am: 10.09.2008, 08:44
Titel: |
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| Honki hat folgendes geschrieben: |
| Nach Möglichkeit will ich eine E-Schule vermeiden. |
Warum das denn? Wenn sich jemand mit der Problematik auskennt, dann doch die? |
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Honki
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.11.2007 Beiträge: 20 Wohnort: Kreis Recklinghausen
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Verfasst am: 10.09.2008, 10:58
Titel: |
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Der Grund ist ein Auszug aus einem Gutachten über meinen Sohn
Diese ungewöhnliche Begabung hat bei dem Kind zu einer extremen Schulangst geführt. Offensichtlich ist es bisher nicht gelungen, einen den Fähigkeiten entsprechenden Schulablauf zu erreichen.
Er bedarf unbedingt einer besonderen individuellen pädagogischen Betreuung unter der speziellen Berücksichtigung seiner Hochbegabung.
Eine Eingliederung in eine E-Schule wird seine bereits vorhandene seelische Beeinträchtigung noch weiter verstärken.
Außerdem rät jede einschlägige Literatur davon ab.
Ich weiß allerdings nicht, ob meine Einstellung dazu richtig ist. Ich habe mich aber, auch durch Hospitaion an der zuständigen E-Schule, versucht schlau zu machen. Ein Konzept für HB haben die nicht und ich kann mir meinen Sohn dort auch nicht vorstellen.
Eigentlich weiß ich nicht weiter, es gibt aber auch keine Hilfe für uns. ich kann nur forschen, suchen und Vorschläge machen. Die dann gerne abgelehnt werden, weil keine Hilfe umsonst ist. |
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scout

Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 1774 Wohnort: ba-wü
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Verfasst am: 10.09.2008, 12:20
Titel: |
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ach honki, das ist ja alles ein mist .....
ihr steckt wirklich in keiner einfachen lage. dennoch wär vielleicht - wie sun als ehemalige e-schullehrerin irgendwo in einem deiner threads angemerkt hat - die e-schule als interimsmöglichkeit doch eine option. vor allem um ruhe da hinein zu bringen für deinen sohn und druck raus zu nehmen.
nach all den schwierigkeiten, die es schon im kiga und in der grundschule gab, deutet doch einiges darauf hin, dass unter der ganzen hb-unterforderungskiste noch was anderes stecken könnte, zusätzlich halt.
auch wenn in der diagnostik bisher ADS ausgeschlossen wurde, so ganz abwegig scheint das doch nicht zu sein. ads äußert sich ja nicht immer in zappeligkeit und kann gerade bei hbs auch schonmal recht untypische auswirkungen haben. was in der regel für betroffene kinder zu ganz großen selbtwertproblemen führt, ist die ständige überforderung damit, in einer klassengemeinschaft "funktionieren" zu müssen. damit sind eigentlich alle ads-ler - egal ob vom hyperaktiven oder vom hypoaktiven oder vom impulsiven typ - hoffnungslos überfordert, mögen sie auch noch so intelligent sein. irgendwann kann auch der beste kopf die auswirkungen von ads nicht mehr kompensieren.
sie haben schwierigkeiten, mit der reizüberflutung im unterricht und in der kindergruppe umzugehen. sie haben meist auch nur wenig kontrolle über ihre gefühle, dh wut und angst überwältigen sie meistens völlig ungebremst. das da kein stabiles selbstwertgefühl aufkommen kann, ist verständlich.
depressionen, ängste, aggressives verhalten sind bei ads-lern bereits sekundärfolgen, die aus untauglichen vermeidungsstrategien, stress und hilflosigkeit entstehen. irgendwann ist es dann wirklich nicht mehr so leicht - auch für eine kinderklinik - den ansatzpunkt bei einem kind zu finden. und es gibt immer noch tester, die bei feststellung einer hb alles darauf schieben und nicht mehr weiter suchen.
mir zumindest kommen die probleme nicht wie nur-hb-probleme vor. wenn ich dich richtig verstanden habe, habt ihr auch in der familie einiges an beruflichen stress gehabt. das kann auch eine rolle spielen und ein nachdenkliches, empfindliches und ängstliches kind überfordern. andererseits habt ihr schon so lange probleme mit ihm, dass das sicher nicht von anfang an ein faktor war.
also ich würde doch nochmal in richtung ADS forschen. auf jeden fall scheint er auf druck nicht gut zu reagieren und immer weiter dicht zu machen. wenn es wirklich was mit ads zu tun hat, braucht er was anderes als druck und strenge. zum durchhalten und durchbeißen auf der regelschule dauert die schulpflicht noch zu lange. das könnt ihr fast nicht von ihm verlangen. vielleicht will er ja, aber er kann einfach einfach nicht und macht deshalb dicht.
er braucht definitiv hilfe. einfach so weitermachen könnt ihr nicht, denn er steckt jetzt in der pubertät und da wird er nicht mehr einfach tun, was ihr sagt, nur weil es befohlen wurde. und wenn er ads hat, kann er mit dem druck noch schlechter umgehen. die depressivität ist ein warnsignal, dass er nicht alleine klar kommt.
ich drück feste die daumen, dass ihr hilfe bekommt.
gruz
scout _________________ 'It is our choices, Harry, that show what we truly are, far more than our abilities.' (Albus Dumbledore)
scout |
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Honki
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.11.2007 Beiträge: 20 Wohnort: Kreis Recklinghausen
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Verfasst am: 10.09.2008, 13:03
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Habe in einem Buch einiges gefunden, was wir selber so empfunden haben. Ich habe einige Dinge aus diesem Buch bereits vor Jahren mit meinen Worten beschrieben, als ich versucht habe aufzuschreiben, wie und wann es angefangen hat.
Jenseits der Norm - hochbegabt und hoch sensibel? (Leben Lernen 180) (Broschiert) von Andrea Brackmann (Autor)
Unter anderem ist da von dem berühmten "Knick" die Rede, den man erfährt, wenn die Kinder in den Kindergarten kommen und sich anpassen sollen und die Folgen die daraus entstehen können.
Wohlgemerkt treffen diese extemen Auswirkungen nur auf einen kleinen Teil der HB-Kinder zu. Und wenn das der Fall ist, schafft man es nicht ohne eine entsprechende Schule die Probleme in den Griff zu bekommen. |
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UBI

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.03.2007 Beiträge: 270
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Verfasst am: 10.09.2008, 13:58
Titel: |
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Hallo Honki,
| Zitat: |
| Unter anderem ist da von dem berühmten "Knick" die Rede, den man erfährt, wenn die Kinder in den Kindergarten kommen und sich anpassen sollen und die Folgen die daraus entstehen können. |
Das finde ich eigentlich das Gefährliche an dem ansonsten sehr interessanten Buch. Letztendlich muss man sich in gewissem Maß anpassen, wenn man seinen Platz in der Gesellschaft irgendwann finden will. Leider lebt niemand im luftleeren Raum und auch erwachsene HBs brauchen Mechanismen, um gut klar zu kommen.
Deinem Sohn scheint es an diesen Mechanismen zu fehlen und er braucht definitiv Hilfe, sie zu entwickeln. Ich weiß nicht, ob euch die Erzeihungsberatung helfen kann oder doch nur eine KJP, aber ohne professionelle Hilfe kommt ihr kaum mehr weiter. Und sicher wäre für deinen Sohn eine Art Mentor gut, der auf ihn eingehen kann ohne in der elterlichen Pflicht zu stehen oder Lehrer zu sein.
Ich weiß nicht, welche private E-Schule ihr hattet, aber kein Lehrer/Schulleiter wird sich auf Dauer bereit sein, als Opfer von Wutattacken zu dienen. Egal, ob die Wutattacken durch permanente Unterforderung oder aus anderen Gründen entstehen, da muss man wohl erst einmal anfangen, bevor dein Sohn wieder eine schulische Chance hat. Impulskontrolle wäre da ein Lernziel. Ich würde auf jeden Fall auf einen Termin bei der Erziehungsberatung oder notfalls auch einer KJP-Amblanz drängen.
Viel Glück euch
Ubi _________________ Ubi mit C. (Sommer 99)
Jeder nach seinen Möglichkeiten! |
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jutta Sponsor
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.05.2005 Beiträge: 4602 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 10.09.2008, 14:14
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Hallo Honki,
ich habe jetzt nicht alles nachgelesen, was du bereits gepostet hast. Mir kommt aber mit den jetzigen Postings deutlich hervor, dass du dich sehr gut einliest in ein Thema (hier Hochbegabung) und viel daraus für dich entnimmst.
Ich möchte dich ein wenig zurück holen. Ich habe den Eindruck, du bist so versteift auf dem Weg der Hochbegabung/Underachiever, dass alles andere nicht beachtet wird. Wo immer du etwas liest, was zu euch passt, wird es angenommen. Z. B. die Problematiken, die sich bei falscher Behandlung der hb Kinder ergeben können.
Andere Bereiche bleiben aussen vor. Bitte sei vorsichtig damit. Manchmal entwickelt man einen Tunnelblick, ganz unbewußt.
Ich will dir um Gottes Willen nicht zu nahe treten, aber kannst du vielleicht auch noch andere Ursachen abklopfen? Ein ADS wäre sicher etwas, was man ganz sicher diagnostiziert haben muss. Du sagtest, er ist ADS-getestet, war das umfangreich?
Ganz am Anfang hast du auch mal geschrieben, dass die Probleme im Kindergarten anfingen und sicher mehrere Schichten haben. Welche habt ihr noch abgeklopft? Und was wäre noch machbar?
Vielleicht müsste dein Sohn jetzt einfach mal Ruhe haben. Um zu sich zu kommen. Irgendwie kennt er es ja nicht anders, als dass er ständig neue Schulen, Ärzte, Psychologen kennen lernt, sobald etwas schlecht läuft, wenn er "nicht funktioniert". Und jeder hat seine Erwartungen an ihn. Lass ihn doch einfach mal ganz in Ruhe. Dass du keine E-Schule möchtest, kann ich gut verstehen. Aber es gibt auch Kinder, die sie brauchen, dann sollten die Eltern sich dem nicht verschließen, es muss ja nicht für immer sein.
Ich wünsch euch alles Gute!!
Jutta _________________ Lehre tut viel, aber Aufmunterung tut alles (Goethe)
Jutta
Einstein (3/93) und Napoleon (3/99) |
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oesb Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.07.2007 Beiträge: 1535 Wohnort: Wankendorf
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Verfasst am: 10.09.2008, 14:45
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Hallo Honki,
ruf doch einfach mal an! _________________ LG Oesb
mein Steckbrief
Bitte beachtet auch die Stammtischdaten für Hannover! Immer der erste Sonntag im ungeraden Monat!!! |
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Mietzekatze
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.01.2008 Beiträge: 88
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Verfasst am: 10.09.2008, 18:41
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Ich schließe mich den Anderen an:
Fürs Wiederselbstfindungsgefühl braucht man halt Zeit, egal ob HB oder nicht, Erwachsen oder noch Kind.
Wenn er mein Sohn wäre, würde ich versuchen, ihm jetzt ein wenig Ruhe und Rückhalt zu geben.
Ich drücke Dir die Daumen, auf daß Du und Deine Familie die Kraft dafür aufbringt.
mitfühlende Grüße
Anne _________________ B (09/91,Kl 13) M (11/93, Kl 11 ) R (06/98, Kl 7)
***Lehrer sind liebe Menschen, die mit mit Ausdauer helfen, Probleme zu beseitigen, die wir ohne sie überhaupt nicht hätten. *** |
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Heike gest. im Oktober 2011

Anmeldungsdatum: 09.11.2005 Beiträge: 3520 Wohnort: Südthüringen
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Verfasst am: 10.09.2008, 20:00
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| Honki hat folgendes geschrieben: |
| Wohlgemerkt treffen diese extemen Auswirkungen nur auf einen kleinen Teil der HB-Kinder zu. Und wenn das der Fall ist, schafft man es nicht ohne eine entsprechende Schule die Probleme in den Griff zu bekommen. |
Hallo Honki,
an diesem Punkt war ich auch einmal angelangt.
Die Situation war total verfahren.
Was uns dann geholfen hat? Loslassen.
Das Fixieren nur auf HB hilft einem nicht mehr weiter. Es entsteht nur ein enormer Druck auf beiden Seiten.
Dein Sohn muss irgendwann aus der Schiene "Mama wird`s schon richten" raus. Er muss merken, dass er selber für sein eigenes Tun verantwortlich ist. In dem Alter ist er ja dazu in der Lage.
Sucht gemeinsam eine Schule aus, es kann auch eine E-Schule sein, aber möglichst mit geringer Schülerzahl und vereinbart, dass dies durchgehalten werden muss, wenn nötig mit Hilfe von Therapeuten.
Anschließend ziehst Du Dich soweit als möglich zurück.
Ihr macht euch sonst Beide kaputt.
LG Heike _________________ Am Ende des Weges mag der Pessimist recht bekommen, aber unterwegs hat es der Optimist leichter.
Otto Ernst (1862-1926) |
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Honki
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.11.2007 Beiträge: 20 Wohnort: Kreis Recklinghausen
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Verfasst am: 12.09.2008, 15:29
Titel: Erziehungsberatungstelle |
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Hallo,
ich hatte heute ein sehr konstruktives Gespräch bei der EB. Jemand der mit solchen Kindern bereits arbeitet und schon nächste Woche! kommt, um unseren Sohn kennenzulernen und auch einige Ideen der Hilfestellung entwickelt hat.
Ich schöpfe Hoffnung und mache mich gleich auf ins Wochenende (mal kurz raus aus all dem Kram)
Danke auch für alle Antworten und liebe Grüße
Honki |
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