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Ima
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.03.2007 Beiträge: 1471 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 19.09.2008, 12:29
Titel: Wann aufs Gym? |
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So, jetzt platze ich mal mit den Gedanken raus, die mir eigentlich schon seit Monaten im Kopf herumschwirren... Sry, wn es ein bissi lang wird...
Wie ihr wisst, leben wir ja in Berlin und da ist es eher die Regel, d. die Kids zur 7ten auf die Oberschule wechseln. Es gibt aber einige Gym-Züge, die ab der 5ten Klasse losgehen, das sind überwiegend für Hochleister bzw HBs empfohlene Schnellläuferklassen, bei der die gesamte Klasse dann die 8te gemeinsam überspringt; dies bedeutet, dass das Lernpensum und das Tempo, also auch der Leistungsanspruch ab der 5ten wesentlich höher sind als zB in den GS-5ten...
Nun, mein lieber Herr Sohn ist ja nun in der 4ten, und da steht nun mal die Überlegung an, was das beste für ihn ist.
Eigentlich haben wir immer dazu tendiert, d. er auf jeden Fall ab der 5ten aufs Gym sollte, da er, was das Arbeiten, die Leistung angeht, immer an der Obergrenze operiert, ihm einfach alles sehr leicht fällt, er, wenn er was zu tun hat, konzentriert, gut, ruhig (!!) und auch noch schnell arbeitet und auch öfter dafür gelobt wird...
Das Problem ist aber leider weiterhin sein soziales Verhalten, d. einfach mal echt eine Diskrepanz zu seinem Arbeitsverhalten aufweist. Es ist echt krass: Wenn er zu tun hat, ist alles gut, aber wn er nix zu tun hat, stört er, ist unruhig... weiterhin vergisst er, sich zu melden und platzt mit seinen Antworten heraus, will immer erster sein etc... Ich durfte in den letzten 2 Schulwochen (und wir haben ja nur 3 Wochen Schule hinter uns^^) am Freitag erleben, wie Kindchen noch länger bleiben musste, weil er ein Gespräch mit dem KL hatte bzw ich durfte mich mit dem KL unterhalten.
Nach 2 Wochen Schule sieht es also folgendermaßen aus: Kindchen ist gut dabei, wn es ums arbeiten geht, die Lehrer haben alle recht schnell (ja ich bin schon erstaunt) erkannt, d. differenziert auf ihn eingegangen werden muss (zB Mathe, hab ich ja woanders ja schon erzählt, da läuft´s auch am besten, da er einen eigenen Tisch i.d. Nähe der Lehrerin hat und sie ihm andere Aufgaben gibt), andererseits sieht es aber so aus, d. er noch keinen festen Sitzplatz im Klassenraum hat, weil er permanent umgesetzt werden muss, weil er mit den Kids wohl nicht wirklich klarkommt bzw stört bzw unruhig ist... letzte Woche durfte ich den Englischlehrer kennenlernen, der mich darauf ansprach, weil Kindchen so schlau ist aber auch so stört... *sfz*
Mit dem KL hab ich mich letztens wie gesagt länger unterhalten, ihm hab ich auch v. Gym erzählt; er meinte, er ist sich nicht sicher, ob Kindchen es packen würde, nicht vom Arbeitspensum her, sondern vom Verhalten: Es ist nun mal so, d. auf einem Gym reiner Frontalunterricht stattfindet, die Lehrer dort einfach kaum pädagogisch geschult sind und man da einfach nciht erwarten kann, d. sie differenziert auf ein Kind eingehen. Ein Gym-Schüler MUSS funktionieren und sich unterordnen, sonst legt er sich dort einfach mal die Karten.
Es ist einfach fraglich, ob Kindchen das wirklich packt. Er ist nun mal auch so klein, derzeit der jüngste i.d. Klasse (und das fällt auch wg seiner Zierlichkeit sehr auf), wäre 9, wn er aufs Gym kommen würde...
An sich kam aber k kategorisches NEIN von ihm (was ich ja ein bisschen erwartet habe, da die Lehrer auf der Schule natürlich das Jenaplan-Konzept vertreten, welches nun mal eine GS-Zeit bis zur 7ten vorsieht), ich glaub, er hat meinen Ansatz verstanden (genauso wie auch meine Bedenken/Ängste) er meinte, er würde darüber nachdenken und den kleinen weiterhin beobachten...
Wir hatten ja ursprünglich dieses eine Gym angedacht, an dem japanisch angeboten wird, was der kleine ja so gerne lernen wollte... sind aber dann doch wieder davon abgerückt: Dieses Gym ist ziemlich weit weg, mindestens eine 3/4 St mit der S-Bahn+Umsteigen+Bus; da in Bln ja keine Betreuung ab der 5ten Klasse existiert, müßte ich ihn also jeden Tag gg 14/15h von der Schule abholen, das kann ich als Alleinerziehende nicht mit Arbeit vereinbahren... Wn Kindchen immer noch japanisch lernen will, kann ich mal schauen, d. ich ihm privat einen Kurs biete, wn ich es mir leisten kann (derzeit nicht)...
Nun haben wir ein Gym in Aussicht, das wirklich super klingt:
Es ist ein naturwissenschaftlich orientiertes mit einer Biologiestation mit Tieren, um die sich die Kids kümmern (Vogelspinnen, Leguane....), ist engagiert, bietet viele interessante AGs (Mikroskopie, endlich Schach...), bietet HB-Förderung (Sommerakademie etc), ist ziemlich in unserer Nähe UND da geht ein Freund v. Zwerg hin. Von diesem Freund weiß ich aber auch, wie hart das Pensum dort ist, was den Stoff und die HAs angeht.
Dieser Freund (der ADSler ist und auch ziemliche Probs auf der sozialen Ebene hat) geht nun i.d. 6te Klasse und ist dem Gym gelandet, weil er auf der GS so massiv gemobbt worden ist, d. die Mutter nur noch den Radikalschritt Richtung Gym gesehen hat. Er ist k Hochleister und muss wirklich hart arbeiten und kriegt es grade so hin... Und auf seine Verhaltensprobleme gehen die Lehrer nicht wirklich ein (nun ja, es muss aber auch gesagt werden, d. dieses Kind ziemlich renitent ist und zu oppositionellem Verhalten neigt)...
Es ist meiner Meinung nach ziemlich eine 50/50 Frage:
Vllt ist gerade dieser hohe Leistungsanspruch das richtige für meinen Zwerg, vllt würde das Arbeitspensum ihm einfach den Raum zu seinem Fehlverhalten entziehen... vllt ist der Frontalunterricht nicht schlecht, da es ihm einfach keine andere Möglichkeit gibt, als zu "funktionieren", wn er es schaffen will (und er hat definitiv den Willen, die Motivation)... Vllt ist das strenge, autoritäre eher was für ihn als das so humane, mehr als woanders auf Individualismus (naja, im Vergleich zu anderen Schulen jedenfalls^^) ausgerichtete Prinzip... Fakt ist, d. er Lust auf das Gym hat und auch keine Bedenken hinsichtlich mehr Arbeit und mehr HAs hat... Nun natürlich weiß er nicht, was da auf ihn zukommen würde, aber es ist tatsächlich so, d. er sehr motiviert ist und auch mit HAs und dem "Arbeiten" an sich k Probs hat..... Dazu kommt auch, d. er zwar schon mittlerweile ein paar Kumpels hat, aber noch keine wirklich festen Freundschaften (wobei sich da langsam einige am festigen sind, die aber auch nicht direkt in seiner Stammgruppe sind), es ist also nicht so, d. er aus einem sozialen Netz herausgerissen werden würde, d. ihm so wichtig ist, im Ggteil, ich hab weiterhin manchmal das Gefühl, d. ein Schulwechsel einem Neustart gleichkommen würde und er da vllt eher die Chance hätte, ohne Schubladendenken integriert zu werden...
Vllt braucht er aber tatsächlich noch 1-2 Jahre auf der GS, um auf der sozialen Ebene zu reifen... Was, wn er einfach noch nicht so weit ist, sich einem definitiv strengerem, noch autoritäreren System zu fügen (und wie ich wieder v.d. Lehrern hören musste, er mag sich echt nicht unterordnen^^)... Dazu kommt, d. mir nicht wirklich wohl bei dem Gedanken ist, d. er noch ein Klasse überspringt, und wns kollektiv im Klassenverband ist; er ist jetzt schon so jung, ich find die Vorstellung, d. er superjung das Abi macht, nicht so toll...
Nun... Im Dezember ist Info-Abend auf diesem Gym, Anmeldezeit ist im Januar... Bis dahin haben wir also noch Zeit, zu beobachten, wie der kleine sich macht und zu überlegen, was wohl das richtige ist...
Würde mich aber dennoch sehr über eure Meinungen, Fragen, Anregungen freuen... _________________ Ima |
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oesb Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.07.2007 Beiträge: 1535 Wohnort: Wankendorf
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Verfasst am: 19.09.2008, 14:56
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Hallo,
meine Erfahrung ist und war, neue Situationen schaffen neue Verhaltensmuster! Deshalb ist es schon schwierig jetzt zu sehen was dein Sohn macht wenn... Deshalb würde ich das Gym mit japanisch nicht unbedingt gleich kompl. zur Seite stellen.
Meine Idee sprich mit deinem Sohn:
* über die Idee auf Gym zu gehen
* über sein Verhalten und deine Befürchtungen
* darüber ob er auch alleine Nachmittags zu Hause sein kann
* welches Gym er lieber nehmen würde
...
halt über alles! Hol ihn auf Augenhöhe und dann schau mal was dabei raus kommt. _________________ LG Oesb
mein Steckbrief
Bitte beachtet auch die Stammtischdaten für Hannover! Immer der erste Sonntag im ungeraden Monat!!! |
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Sigiruna Sponsor 2010/2011
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.04.2006 Beiträge: 898 Wohnort: nicht mehr Nordfriesland!!!!
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Verfasst am: 19.09.2008, 15:26
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Moin Ima,
in meinen Augen spricht viel dafür, Deinen Sohn nach der 4. aufs Gymnasium zu schicken. Es muss ja nicht gleich das schwer erreichbare mit japanisch sein. Es gibt auch so genug Neues zu lernen.
Wir hatten ja in S-H (glücklicherweise) keine Alternative, weil die GS nur 4 Klassen hat. Für meine Kinder war schon die 4. Klasse eine Quälerei. Sie sind alle drei aufgeblüht, als sie endlich auf dem Gym waren, was auch positive Auswirkungen auf das Verhalten und die Integration in der Klasse hatte.
Was Frontalunterricht angeht, so ist das gar nicht so schlecht wie es oft dargestellt wird. Meine Kinder sind sogar der Meinung, dass sie dabei mehr lernen als bei den meisten anderen Methoden. Auch strenge, leistungsorientierte Lehrer sind bei ihnen beliebter - und sie bei denen. Gerade heute sagte Töchti mir: "Bei den strengen Lehrern habe ich immer bessere Noten, bei den anderen langweile ich mich nur und vergesse, mich zu melden."
LG _________________ Sigiruna
mit
Sohn 6/93, Dozent; Töchti 2/96, Mathemaster in Arbeit; Tertia 7/98, Studium |
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Ima
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.03.2007 Beiträge: 1471 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 19.09.2008, 16:02
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Nun, ich rede sehr viel (zu viel? gibt es überhaupt ein zuviel?) mit meinem Zwerg über die ganze Sache, er sagt, d. er eigentlich schon ab der 5ten aufs Gym will, wie gesagt, auch was das mehr an Arbeit und HAs angeht, sagt er "Ach k Problem für mich..."
Auch was meine Befürchtungen und Ängste angeht, rede ich (hab ich schon immer) sehr ehrlich mit ihm, auch darüber, d. die Konsequenzen härter sein könnten als i.d. GS...
(Mir wurde schon mal gesagt, d. ich zuviel mit meinem Kindchen über alles rede und öfter einfach "entscheiden" und er folgen sollte...)
Es ist ja auch so, d. wir uns darüber geeinigt haben, d. er sich dieses halbe Jahr nun bewähren muss, zeigen muss, dass er sich zusammenreissen kann; er nimmt es auch sehr ernst und meinte zu mir, d. er auch nicht weiß, warum er sich nicht immer (<-- seine Sprechweise, ein "Nie" ist eher die Ansicht der Lehrer) zurückhalten kann und dass er sich noch mehr Mühe geben will. Ja es ist ihm wirklich wichtig, auch diese Herausforderung (ich würde ja sogar sagen, d. es die bisher schwierigste für ihn ist) zu meistern.
Aber was, wenn er es einfach (noch) nicht kann?
Was die beiden Gyms angeht (also das mit japanisch und das mit der Bio.-Station), so tendiert er klar zu dem mit der Bio.-Station; er steht ja schon immer auf Insekten und Reptilien, schade findet er zwar, d. klar ist, d. wir keines der Tiere zu uns holen werden können (die Möglichkeit besteht nämlich), da wir eine (wilde) Katze haben (muss aber sagen, bei ner Vogelspinne wär ich auch so entschieden dagegen), freut sich aber schon darauf, sich um sie vor Ort kümmern zu können; und das wirklich breite AG-Angebot begeistert ihn total, er hofft ja, d. sie da ja vllt sowas wie ne Japanisch-AG anbieten...
Nun... mal sehen wie sich die nächsten Wochen entwickeln... Ich versuche, ruhig zu bleiben (fällt mir schwer) und hoffe einfach, d. die Verhaltensauffäligkeiten der letzten Wochen noch Nachwehen der Ferien waren... _________________ Ima |
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Synkopia Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.03.2007 Beiträge: 1496 Wohnort: Nord-Württemberg
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Verfasst am: 19.09.2008, 18:26
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Hallo Ima,
wenn Dein Sohn in der GS bleibt, ist es auch durchaus möglich, dass er genauso so weiter macht, und sich sein Sozialverhalten nicht bessert. Da er selber gerne aufs Gymnasium möchte und ihr ja auch ein gutes in der Nähe habt, sind die Chancen, dass es da besser klappt, doch eigentlich gut.
Übrigens kam mein Sohn mit knapp 9einhalb aufs Gymnasium (allerdings "normales" G8 ). Sein Sozialverhalten wurde in der Grundschule sowohl in der 2. Klasse als auch nach dem Sprung in der 4. Klasse bemängelt; von den Kritikpunkten fand sich in 2 Jahren Gymnasium bisher kein einziger wieder . Es kann also klappen!
Liebe Grüße _________________ Synkopia mit Tochter (*7/95), Sohn (*4/97), Tochter (*6/99) und Sohn (*9/04) |
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Tigermami Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.06.2007 Beiträge: 839 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 19.09.2008, 20:56
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Hallöchen!
Jetzt habe ich mal eine Zwischenfrage, - auch wenn´s vielleicht blöd klingt...
Was genau ist "Frontalunterricht" oder wie stellt man ihn sich vor? Gerne im Vergleich zur Grundschule.
Ich lese das hier so oft, war selber nicht auf dem Gymnasium und hätte das gerne mal näher erklärt. Werden den Kindern die Fakten da nur so um die Ohren geworfen?
LG _________________ Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel
der Blickrichtung.
Tigermami |
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Ima
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.03.2007 Beiträge: 1471 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 20.09.2008, 09:56
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Unter Frontalunterricht wird ein Unterricht verstanden, bei dem der/die LehrerIn sozusagen vorne steht und "Vorträge" hält oder etwas erklärt und dazu (von vorne) Fragen stellt, sozusagen eine - was Austausch/Kommunikation angeht - eher einseitige Form des Unterrichts. Im Endeffekt ist dies die klassische Unterrichtsform, die man aus Filmen/Büchern kennt. Hab hier grad gelesen, d. Studien gezeigt haben, d. in Deutschland 80-90% des Unterrichts als Frontalu. stattfindet.
Im Gegensatz zu dieser Unterrichtsform steht zB die Gruppenarbeit.
In unserer GS wird viel in Gruppenarbeit/Partnerarbeit unterrichtet, das zeigt sich auch daran, d. die Tische zu Gruppen zusammengefügt sind; auf Oberschulen, wo nun mal der Frontalunterricht überwiegt, sind die Tische alle nach vorne gerichtet.
Es ist auch so, d. in GS mehr alternative Unterrichtsformen eingesetzt werden als auf den Oberschulen. Dies liegt glaub ich aber auch mit daran, d. GS-Lehrer eine etwas andere pädagogische Bildung genießen und das Kind dort etwas mehr im Fokus gerückt ist als an der OS, also auch mehr Möglichkeit besteht, individuell auf es einzugehen (kann mich aber auch irren, es ist zumindest das, was ich mitbekomme und auch v. Pädagogen gesagt bekomme)...
Wn kritisch v. Frontalu. gesprochen wird, dann geht es zB darum, d. hier ein differenzierter Umgang mit den Kids nicht wirklich ermöglicht wird, d. der Lehrer vorne steht und etwas erzählt, was die Klasse als "Masse" (klingt jetzt etwas polemisch, ich weiß) aufnehmen/verarbeiten muss; dies mag an zu hoher Schülerzahl pro Klasse liegen, an der Menge des Schulstoffes, welches einfach durchgenommen werden muss, an unmotivierte oder überforderte oder pädagogisch/psychologisch/whatever nicht genügend geschulte Lehrer...
Ich bin mir aber auch dessen bewusst, d. manchmal der Frontalu. wohl unerläßlich ist (v.a. bei der derzeitigen Situation an den Schulen mit zb zu hoher Schüleranzahl i.d. Klassen), und um ein etwas anderes Beispiel zu nennen: Eine Vorlesung an der Uni ist wohl die reinste Form des Frontalunterrichts, der Dozent erzählt, die Studis hören zu und schreiben mit (im Gegensatz zu den Seminaren, die auf Zsammenarbeit ausgerichtet sind)... Ich hatte auch Lehrer (aber eben i.d. Oberstufe), die mit genau der Begründung ("so wird´s in der Uni auch sein...") von vornerein gesagt haben, d. sie einen zügigen, kompakten Frontalu. machen werden und uns Schülern daher nichts anderes übrigbleibt, als ihm zu folgen. _________________ Ima |
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Tigermami Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.06.2007 Beiträge: 839 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 20.09.2008, 20:29
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Hallo Ima!
Danke für die ausführliche Erklärung! Vielleicht käme diese Unterrichtsform meinem Sohn entgegen...
Gruppenarbeit, so habe ich den Eindruck, liegt ihm nämlich nicht besonders...
LG _________________ Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel
der Blickrichtung.
Tigermami |
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grünergeist Quiz-Gewinnerin

Anmeldungsdatum: 21.05.2005 Beiträge: 2644
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Verfasst am: 21.09.2008, 17:43
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Ich warte dann mal auf Deine Berichte.
Wir sind ja ein Jahr später dran und von der anderen Seite des Flughafens auch etwas anders orientiert, aber soo weit ist es auch nicht. Ich habe noch gar keinen Überblick über in Frage kommende Schulen hoffe aber zumindest, daß wir den übelsten "Reformen" noch entkommen. _________________ Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen. [George Orwell]
grünergeist |
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Ima
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.03.2007 Beiträge: 1471 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 30.11.2008, 12:43
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So, dann will ich mal updaten... bin auch weiterhin unsicher und freu mich auf Rat und Kommentare... Entschuldigt bitte, wenn es wieder etwas Überlänge hat, aber ich versuche durch das Schreiben hier selber etwas Durchblick zu bekommen...
Also der Stand der Dinge sieht zZ folgendermaßen aus:
Nächsten Mi ist Info-Abend im Gym (also das mit der Biostation), da werde ich natürlich hingehen und mir anhören, was sie zu sagen haben und natürlich auch einige Fragen stellen...
Vor 2 Wochen hatten wir (also Kindchen, ich und sein Papa, der für ne Woche bei uns war) eine Verabredung mit dem Freund J. von Sohnemann, der dort in die 6te Klasse geht (Schnellläuferzug) und uns eine kleine Führung durch die Schule gemacht hat... Kindchen war erstmal etwas erschlagen vom Gebäude, welches einfach ziemlich alt, ja irgendwie etwas ehrwürdiges hat (was mir gefiel) und einfach größer als seine eher kleine GS ist... Er meinte aber, er könnte es sich vorstellen, hinzugehen...
Das Schulgebäude ist um einen kleinen (frisch neugemachten) Innenhof herumgebaut, d.h., man kann auf allen Etagen im Kreis rennen, das gefiel mir irgendwie... Nach hinten gibt´s noch einmal einen großen Hof, der auch gerade neugemacht wird, jetzt schon ganz toll aussieht und wohl noch viel besser aussehen wird, wn er fertig ist...
Im Schulgebäude wird auch grad einiges saniert, d.h. es gab hier und da einige Löcher (die Elektrik wird wohl neu gemacht), aber ansonsten nun ja, es hatte schon was (wie gesagt, ich persönlich mag alte Gebäude), ich kann mir aber vorstellen, d. Kindchen sich bei den vielen Treppen und Gängen (die teilweise wunderschön v.d. Schülern bemalt worden sind) anfangs etwas verirren könnte. Aaaber sein Freund (der unbedingt will, d. Kindchen auf die Schule kommt) hat schon gesagt, d. er sich um ihn kümmern würde und auf ihn aufpassen würde...
Leider war die Bio-Station zu, aber wir haben von außen ganz viele Aquarien und viel grün gesehen....
So viel zum Schulgebäude...
Gedanken macht mir ein Gespräch mit seinem Freund J. vor ein paar Tagen: Er erzählte mir, d. die Stimmung in seiner Klasse (wie gesagt Schnellläuferklasse, also auch HBchen und vor allem auch jüngere (Springer)Kids) zZ nicht so toll ist, d. sich da 2 Fronten gebildet haben, einmal die "coolen" Kids, und dann die "uncoolen", "Ausgestoßenen" (war sein Begriff), zu denen er auch gehört... Die Lehrer sind sich der Situation bewusst (es gab da aber auch einige find ich sehr üble Zwischenfälle) und gehen (nach Aussage des Jungen) eher autoritär mit Verboten und dergleichen vor... Okay, es ist "nur" die Aussage von J., ich kenne die Sicht der Lehrer noch nicht, aber das macht mir schon Sorgen, v.a. meinte J. auch noch, d. diese Stimmung speziell in der Schnellläuferklasse so "schlecht" wäre, in den anderen Klassen wäre alles supi...
Nun ja, wie gesagt, eine sehr subjektive Einschätzung, aber ich werde dies auf jeden Fall im Infoabend ansprechen!
Ich weiß immer noch nicht, was das richtige für meinen Sohnemann ist... aber als ich ihn vor ca einer Woche wieder mal fragte (ich habe, wie vorgenommen, kaum noch mit ihm darüber gesprochen i.d. letzten Wochen), sagte er doch ziemlich (und zum ersten Mal) klar und deutlich, d. er auf das Gym will.
Das Prob für mich ist, d. ich so ziemlich überhaupt gar nicht einschätzen kann, wie es i.d. Schule läuft. Kindchen erzählt wie immer nicht viel, aber vor allem beschäftigt micht folgendes:
Kind ist von Wesen her (nun ja, ich ja auch) ziemlich unstrukturiert und chaotisch, seine Heftführung ist ähöm meiner Meinung nach katastrophal, vor allem aber schreibt er fast NIE HAs auf, ebenso auch nicht wn er Klassenarbeiten hat. Mich nervt das total, weil ich einfach NULL Überblick habe, was er denn nun macht, vor allem kann ich bei anderen Eltern nicht anfragen, da er anscheinend immer was anderes macht als der Rest der Klasse.
Beispiel (und leider Anlaß zu Streit zwi Kind und mir): In Sachfach/Wochenplan haben die Kinder einen Zettel, auf dem steht, was sie zum aktuellen Thema zu tun haben, dort wird dann ein Häckchen für jede erledigte Arbeit gemacht... Nun, bei Kindchen steht da NIX... Ich war also etwas angesäuert und wollte wissen,was er denn da macht bzw warum da kein einziger Vermerk ist (vor allem erzählt Kind, d. er i.d. Wochenplanzeiten immer entweder Mathe für sich selbst macht oder liest). Er meinte daraufhin, d. er diesen Zettel gar nicht macht, weil dies der Zettel der 4tKlässler ist und er nur die Aufgabend er 5t/6tKlässler bekommt. Ahaaa, warum weiß ich davon nix? Der KL hat mir dies dann letzten Freitag bestätigt... na schön, aber hätte ich da nicht darüber informiert werden müssen?
Ähnlich bei Deutsch, wobei ich da überhaupt keinen Schimmer habe, was/wie/wo da bei meinen kleinen los ist.
Ich habe von der Mutter eines Freundes von Sohni (4tKlässler IN seiner Stammgruppe) einen Aufgaben-Zettel gezeigt bekommen, den die Kids erledigen müssen (sie lesen gerade "Emil u.d. Detektive" und die Aufgaben beziehen sich darauf); ich habe diesen Zettel noch nie zu Gesicht bekommen und auf Anfrage sagte Sohnemann, d. er damit noch nix gemacht hat, weil er eben Mathe macht bzw die WoPlan-Aufgaben erledigt (also die der 5t/6tKlässler)... Ich verstehe das einfach nicht!
Wieso macht Kindchen nicht die Sachen der anderen mit? Weil die Lehrer es sagen oder weil er keine Lust hat?
Das Ding ist, d. ich bei Anfragen den Stand meines Kindes betreffend immer Antworten wie folgendes Bsp zeigt bekomme:
Am Freitag hab ich auf den Weg zur Schule von einem anderen Kind zufälligerweise erfahren, d. sie gleich eine Klassenarbeit in englisch schreiben würden und wie sie sich darauf vorbereiten sollten; ich, aus allen Wolken fallend, frage Kindchen (der mir NIX gesagt hatte und auch NIX dazu gemacht hat, es stand auch NIX in seinem HA-Heft), er sagt mir "Ja klar wusste ich von der Arbeit." aber hat nicht eingesehen, warum er sich vorbereiten (bzw mich informieren) sollte. Ich habe also seinen Englischlehrer angesprochen und ihn darum gebeten, doch darauf zu achten, d. dies auch aufgeschrieben wird, da Sohn nix gesagt hat und auch nix gemacht hat. Englischlehrer meinte "Ach naja, bei L. brauchen sie sich keinen Kopf machen, der kann das sowieso..."
Ich kriege immer Sätze dieser Art zu hören... Nun ja, ist ja schön, d. Kindchen alles hinkriegt, ABER verdammt, diese Laissez-faire-Haltung seitens der Lehrer ist meiner Meinung nach bei diesem an sich total strukturlosen, chaotischem Kind einfach kontraproduktiv, findet ihr nicht?
In der Schule geht es doch nicht nur darum, den Schulstoff zu lernen, sondern auch zu lernen, strukturiert vorzugehen, Lernen bzw Arbeiten zu lernen, oder? Wie soll Kindchen das hier lernen? Und wie bitte soll Kindchen denn das Gym packen, wn er nicht vernünftig, strukturiert arbeiten/lernen kann... Vorraussetzung für´s Gym kann doch nicht allein die intellektuelle leistungsfähigkeit sein, oder? Ich habe einfach Angst, d. er so ohne Arbeitstechnik einfach mal auf die Nase fliegt, trotz seines Potentials...
Vllt braucht er ja doch noch die paar Jahre auf der GS, um diese Struktur bzw Arbeitsmethoden zu erlernen, aber wie bitte soll er das, wn die Lehrer in scheinbar einfach irgendwie machen lassen, er in jedem Fach anders "gefördert" wird? Ich meine damit, d. er ja in Mathe gezielt andere Sachen bekommt aber darauf geachtet wird, d. nicht zu sehr vorausgegriffen wird, während er ja in Sachfach zB scheinbar da einfach die Sachen der 5t/6tKlässler bekommt... Ich weiß nicht, mir ist das alles zu uneinheitlich...
Ja, ich weiß, er muss es natürlich auch zuhause lernen/üben, aber wie bitte soll dies gehen, wn ich überhaupt keinen Plan habe, was er tut bzw was er tun soll? Ihr seht, ich bin angesichts dieses Chaos selber durcheinander, unsicher und ja auch verärgert...
Ich habe deswegen vorgestern seinen KL angesprochen, ihm auch von dem Info-Abend erzählt und d. ich gerne einen Termin mit ihm sowie mit allen anderen Lehrern des kleinen hätte, da mir deren Einschätzung sehr wichtig ist. Einerseits wg der Gym-Entscheidung, aber eben auch weil ich endlich ein bisschen mehr Überblick haben will.
Er meinte, nächste Woche hat er Teamsitzung mit den anderen Lehrern und würde das mit Sohnemann ansprechen (er zückte sofort seinen Kalender und schrieb beim Stichwort Teamsitzung groß Kindchens Namen dahinter). Wir haben in der Woche darauf, am 09.12 dann einen Termin...
Ich wollte ihm zu morgen noch einen Brief schreiben, in dem ich ihm genau dies alles mitteile, also meine Fragen, meine Zweifel etc...
Ja, ihr seht... alles etwas durcheinander... ich auch...
Noch mal Entschuldigung für diesen laaaangen Text, ich hoffe, ihr könnt damit was anfangen und mir was dazu sagen...
Ich wäre auch für Tips dankbar, was ich noch beim Info-Abend beachten/ansprechen sollte und so... also immer her mit euren Ideen/Anregungen/Ratschlägen....
Es grüßt die Ima, die seit ein paar Tagen endlich zum Magisterverfahren zugelassen ist, im Januar die ersten 2 Abschlußprüfungen hat und eigentlich nur noch lernen dürfte/müsste...... *sfz* _________________ Ima |
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oesb Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.07.2007 Beiträge: 1535 Wohnort: Wankendorf
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Verfasst am: 30.11.2008, 13:25
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Hallo Irma,
also ich noch mal mit ein paar Gedanken, die mehr allgemein sind als sich nun konkret auf euch zu beziehen. Wie viele hier wissen betreue ich ehrenamtlich meistens heranwachsende hb s. Bei denen ist es auffällig, dass sie ihren schulischen Absturtz eigentlich schon in der Grundschule hatten, und dieser dann massiv unterstützt wurde durch die OT, denn auch da musste man nicht lernen und konnte rumschlampen. Von daher denke ich heute es ist auf alle Fälle bessere jemanden der das Potential hat, stark zu fordern und so auch demjenigen die Möglichkeit zu geben das Lernen zu lernen. Irgendwann kommt dann die Pubi Zeit und bis dahin sollte dieses Thema erledigt sein. _________________ LG Oesb
mein Steckbrief
Bitte beachtet auch die Stammtischdaten für Hannover! Immer der erste Sonntag im ungeraden Monat!!! |
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Ima
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.03.2007 Beiträge: 1471 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 30.11.2008, 13:54
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Muss Dich, liebe oesb, doch mal (wn auch grinsend) korrigieren...
Auch wenn ich den Namen Irma ganz schön finde und mich das immer an "Irma la douce" denken lässt, ich heiße (leider) doch Ima (auch wn ich nix gg Irma hätte)...
Wn ich Dich richtig verstanden habe, meinst Du also, ich sollte es einfach mal darauf ankommen lassen und ihn aufs Gym schicken, oder?
Hmm ja, ich hab auch schon öfters den Gedanken gehabt, d. dieser Sprung ins kalte Wasser aka die Tatsache, d. er auf dem Gym lernen/strukturiert arbeiten MUSS vllt das richtige sein könnte... 100% sicher bin ich dennoch nicht, da ich eben nicht weiß, inwiefern das chaotische Wesen des Kindes (--> ADS ist ja weiterhin nicht gänzlich ausgeschlossen, auch da bin ich weiterhin unsicher aka vorsichtig...) ihm da einen dicken Strich durch die Rechnung machen könnte....... _________________ Ima |
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BigBird

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.10.2007 Beiträge: 701 Wohnort: Main-Kinzig-Kreis
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Verfasst am: 30.11.2008, 14:40
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Ich habe das Gymnasium trotz ADS gut geschafft - lernen gelernt habe ich dort allerdings trotzdem nicht.
Ich kam aber erst zur 7. Klasse dort hin, meine Eltern wollten mich mit 9 Jahren noch nicht 10km mit dem Bus fahren lassen - ich glaube, das war ausschlaggebender als die Anforderungen.
Viele Grüße,
Christine _________________ BigBird
D. 06/01, R. 12/02, T. 10/04
Mein Kreativblog |
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June Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.09.2007 Beiträge: 281 Wohnort: Schleswig-Holstein
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Verfasst am: 30.11.2008, 14:58
Titel: |
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Hallo Ima,
meine Kinder sind ja noch deutlich jünger - ich möchte trotzdem ein paar Gedanken schreiben.
Ich selber war und bin Hochleisterin, ungetestet.
Am schlimmsten fand und finde ich Langeweile bei der Arbeit, früher in der Schule.
Gruppenarbeit war für mich sehr frustrierend - meistens hab ich den Hautptteil der Arbeit gemacht, weil die anderen mir zu langsam oder unordentlich oder unpünktlich waren, und wir haben dann eine gute Gruppenzensur bekommen, was ich ungerecht fand. Da ich lieb und nett war hab ich nie protestiert, aber mir gefallen oder mich irgendwie weitergebracht hat diese Art von Lernen nie.
Mein liebster Lehrer, die ganze Gym-Zeit, hat mich 6 Jahre in Latein und Griechisch unterrichtet. Er war ein älterer Herr vom "alten Schlag", hatte eine natürliche Autorität und hohe Ansprüche.
Ich fand ihn klasse. Er war gut strukturiert, ich wusste immer, was er wollte. Am schönsten war der Griechisch-LK, wir waren zu fünft und er hat sehr differenziert Referate etc. vergeben, hat mich richtig gefordert!!
Zu der Zeit hatte ich einen anderen Lateinlehrer - *gähn*. Der hat mich stricken lassen im Unterricht, hat mich schwänzen lassen, in den Klausuren hatte ich Zeit, schnell herauszufinden, um welchen Text z. B. von Cäsar es sich handelte und im Mädchenklo die Übersetzung zu deponieren
Bei ihm habe ich nichts Neues gelernt.
Was will ich Dir damit sagen? Da ich sehr (über?)strukturiert bin, kann ich nicht beurteilen, wie es einem eher chaotischen Kind gehen kann.
Deine Erfahrungen bisher mit Deinem Sohn sind aber doch, dass hohe Anforderungen sein Verhalten eher bessern, oder?
Was wäre denn, wenn er diesem Zweig des Gym nicht gewachsen wäre? Sozial es nicht schafft? Kann er zurück? Wohin käme er dann?
Wenn ich so unsicher wäre in einer Entscheidung, dann würde ich mich intensiv um Plan B bemühen.
Und was sagt der Vater des Kindes dazu, der ja evt. ein bisschen Abstand hat, was manchmal ganz günstig ist?
Sehr viel Mitgefühl wegen Deiner schwierigen Entscheidung
schickt Dir
June _________________ mit J. (11/01) auf dem Gymnasium und S. (6/05) in der Grundschule
June |
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Sigiruna Sponsor 2010/2011
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.04.2006 Beiträge: 898 Wohnort: nicht mehr Nordfriesland!!!!
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Verfasst am: 30.11.2008, 15:39
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In meinen Augen spricht alles dafür, Deinen Sohn aufs Gym zu schicken.
1) Wenn Kindchen schon jetzt Aufgaben für die 5./6. Kl. bekommt, ist die Langweile in den kommenen GS-Jahren vorprogrammiert - und das Sozial- und Lernverhalten wird immer schlechter werden, denn es scheint ja bei ihm sehr abhängig von den gestellten Ansprüchen.
2) Frontenbildungen gibt es in den meisten Klassen, wobei es - nach Erfahrungen mit Schülerseelsorge und Konfis - "uncoole", aber leistungsstarke Kinder auf dem Gym noch an besten haben.
3) Er muss selbst lernen zu lernen und das wird ihm bei den höheren Ansprüchen des Gym sehr viel schneller begreiflich sein. Meine Kinder hatten alle zu Beginn der 5. und auch später noch mal Einheiten, in denen Lernmethoden besprochen und geübt wurden. Dann muss kind sich - am besten im Gespräch mit der entsprechenden Bezugsperson - seinen eigenen Weg suchen, auf dem Du ihn dann unterstützen kannst.
4) Altmodischer Frontalunterricht ist nicht immer die schlechtete Methode - jedenfalls wenn man begriffen hat, dass da vorne kein Hampelmann steht, sondern jemand, der einem was wichtiges mitzuteilen hat. Wie auch June schon schrieb, fand ich und findet besonders Söhnchen Gruppenarbeit fürchterlich.
- @ June: Griechisch-LK fand ich auch klasse - selten soviel gelernt wie da. -
5) Du kannst Dein Kind nicht gegen sämtlich möglichen Risiken schützen. Du kannst höchstens versuchen abzuschätzen, was das größte Risiko wäre. M.E. wäre das fortgesetzte Unterforderung in der GS.
LG _________________ Sigiruna
mit
Sohn 6/93, Dozent; Töchti 2/96, Mathemaster in Arbeit; Tertia 7/98, Studium |
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