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Moffi Sponsor 2010/2011
Anmeldungsdatum: 29.03.2005 Beiträge: 2070
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Verfasst am: 26.11.2008, 10:31
Titel: Trompete |
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Hallo,
gibt es hier vielleicht user, die Trompete spielen (oder deren Kinder Trompete spielen)?
Kann man das Instrument in einem normalen Wohnumfeld üben, oder braucht man gleich einen Proberaum?
Mein Sohn würde es gerne lernen (es gibt Lehrer, die das früh anbieten). Ich sehe auch irgendwie ein, dass Blockflöte nicht so ganz seinem Wesen entspricht. Er hat es gerne.... laut....
Es hat mich aber leicht beunruhigt, dass eine Lehrerin, mit der ich gesprochen habe, (scherzhaft???) meinte, ich müsse mir keine Sorgen wegen Gebäudeschäden machen, es gäbe ja schließlich Dämpfer...
Ich würde mich freuen, wenn einige Trompeter hier wären, die berichten könnten...
Liebe Grüße
Karin |
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sue Quizzgewinnerin, Sponsor, Lotusfüßchen

Anmeldungsdatum: 03.03.2005 Beiträge: 2134 Wohnort: wo der frische Wind weht...
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Verfasst am: 26.11.2008, 10:51
Titel: |
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Hi Moffi,
ich habe keine trompetenden Kinder aber ein trompetendes Reihenhausnachbarkind. (Welch schönes Wort )
Und da kann ich Dir absolut Entwarnung geben.
Entweder übt er nie oder unsere Wände sind solide oder- und das vermute ich am ehesten - Trompetenfrequenzen sind nicht so durchbohrend wie z.B. Saxophone.
Wir hören ihn buchstäblich NIE!
Das sollte Euch ermuntern,wenn es ein "nach vorne"-Kind ist, den Wunsch zu unterstützen.
Die Blechbläser in einem uns bekannten Orchester betonen immer, dass der Typ zum Instrument passen sollte. Und Trompete gilt als wie gemacht für die extrovertierten vorpreschenden Gestalten.
Wenn ich Deine mails richtig in Erinnerung habe, könnte das ja passen...
Sorry, habe Deine Frage gerade etwas überbeantwortet..
LG sue _________________ sue |
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starkejungs Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.10.2006 Beiträge: 5625 Wohnort: BW
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Verfasst am: 26.11.2008, 11:04
Titel: |
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Hallo Karin,
hier gleich 2mal ein erwachsener Könner und ein kleiner Anfänger
Alles kein Problem . Anfänger klingen anfangs zwar wild - aber klirren oder zusammenbrechen tut nix (außer meinen Nerven aber dagagen helfen geschlossenen Zimmertüren...).
Solltet ihr in einem Mehrfamilienhaus leben, müsst ihr nur die Ruhezeiten einhalten. Ist auch nicht anders, wie mit anderen Instrumenten, die eben nicht nur leise klingen (Klavier etc.) Meiner Meinung nach war die lustlos geübte Flöte beim Kleinen schlimmer,als die getrötete Trompete
Grüßle Steffi |
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kerstin4 Sponsor
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.02.2006 Beiträge: 1814 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 26.11.2008, 13:50
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Huhu,Moffi
Ich selbst spiele seit mehr als 20 Jahren auch Trompete, gerade in letzter Zeit musste ich täglich für Konzerte üben und das ist auch im heimischen Wohnzimmer nicht wirklich ein Problem. Mach dir keinen Kopf darum. Wie alt ist dein Kleiner?
LG Kerstin _________________ auch der längste Weg fängt mit einem einzigen Schritt an
Kerstin4 |
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grünergeist Quiz-Gewinnerin

Anmeldungsdatum: 21.05.2005 Beiträge: 2644
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Verfasst am: 26.11.2008, 14:09
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Mein Noch Ehemann spielt Trompete in einer Mietwohnung. er übt meistens mit Dämpfer und hält sich streng an die Hausordnung. Es gab noch nie Ärger. _________________ Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen. [George Orwell]
grünergeist |
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Sigiruna Sponsor 2010/2011
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.04.2006 Beiträge: 898 Wohnort: nicht mehr Nordfriesland!!!!
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Verfasst am: 26.11.2008, 16:52
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Moin!
Söhnchen spielt seit Jahren Trompete. Die Risse in unserem letzten Haus lagen nicht daran ... Die Lautstärke ist erträglich, wenn man nicht gerade direkt daneben sitzt. Und um Mitternacht üben wird Dein Sohn wohl nicht. Wenn die Nachbarn sich gestört fühlen, kann er ja dann üben, wenn Hansi Hintermeier Co aus der Nachbarwohnung tönen  _________________ Sigiruna
mit
Sohn 6/93, Dozent; Töchti 2/96, Mathemaster in Arbeit; Tertia 7/98, Studium |
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Synkopia Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.03.2007 Beiträge: 1496 Wohnort: Nord-Württemberg
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Verfasst am: 26.11.2008, 17:57
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Hallo!
Auch ohne Schalldämpfer kann man auf einer Trompete leise Töne erzeugen. Beim Üben bläst man ja doch selten so laut, dass die Wände wackeln. Ein Klavier macht regelmäßig mehr Lärm. Und alles kein Vergleich mit den ersten Monaten Oboe !
Je nachdem wie groß und schwer Dein Sohn ist, solltet Ihr aber auf das Gewicht des Übungsinstruments achten (Ihr werdet ja wahrscheinlich nicht gleich eine Trompete kaufen). Sonst passiert es leicht, dass der Druck auf Lippen und Zähne zu stark wird, weil das Kind versucht, das Instrument abzustützen. Oder die Arme werden zu schnell müde, das schadet der Haltung und damit der Atmung. Ansonsten spricht nichts gegen einen frühen Anfang (Zahnwechsel ist nur dann ein Argument, wenn fast alle Schneidezähne gleichzeitig fehlen, dann muss vielleicht mal ein paar Wochen pausiert werden, bis die neuen nachgewachsen sind).
Liebe Grüße _________________ Synkopia mit Tochter (*7/95), Sohn (*4/97), Tochter (*6/99) und Sohn (*9/04) |
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Moffi Sponsor 2010/2011
Anmeldungsdatum: 29.03.2005 Beiträge: 2070
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Verfasst am: 27.11.2008, 09:44
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Hallo,
danke für Eure Antworten, da kann ich ja dann wohl beruhigt sein...
Ich finde Trompete ja nicht so toll und musste mich mit dem Gedanken erst mal langsam anfreunden.
@ sue: ja, vorpreschend ist er wirklich... Außerdem geht er abends so auffällig gern weg - passt auch irgendwie zu dem Bild von Blechbläsern, das ich so habe....
@ starke jungs: Blockflöte halten wir hier auch nicht mehr sehr viel länger durch. Komisch, dann würden unsere Kinder ja genau die gleichen Instrumente spielen - ob das was zu bedeuten hat? (Wo wir jetzt doch auch schon fast halbe Schwaben sind! )
@ Kerstin: Er ist fast fünf, aber sehr groß (und vor allem muskulös) für sein Alter.
@ sigiruna: Das hoffe ich doch, dass er nicht um Mitternacht übt... Zum Glück sind unsere Nachbarn sehr lärmtolerant (bisher).
@ synkopia: Dass man nicht auf den Zahnwechsel warten muss, ist auch ein Argument für das Instrument. Offensichtlich reicht ein Schneidezahn zum spielen aus... Weißt Du, ob man die Instrumente irgendwo leihen (so wie Streichinstrumente beim Geigenbauer)?
Liebe Grüße
Karin |
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starkejungs Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.10.2006 Beiträge: 5625 Wohnort: BW
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Verfasst am: 27.11.2008, 11:02
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Zu den Zähnen: der Kleine ( eine kleine Version eines 7Jährigen...)fing an (jetzt erst im September!)mit gerade 1/2 neuen unteren Schneidezahn und einer Lücke daneben Man spielt schließlich mit den Lippen und muss nicht durch die Zähne pfeifen - und was das Instrument angeht: eine Taschentrompete ist genau richtig - total niedliches Teil - eben weil es sonst allein durch die Länge zu schwer zu halten wird.
Und Karin : herzlich willkommen wir freuen uns über netten Besuch
Grüßle Steffi
(selbst Cello-Anfängerin, mit dem Großen Cellospieler , einem trompetenden Göga und dem Kleinen Tröter )
Ach ja Synkopia: also, die kleinen ANfänger sind froh, wenn sie irgendeinen Ton rausbringen- das geht mit erheblichem Krach einher  |
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Synkopia Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.03.2007 Beiträge: 1496 Wohnort: Nord-Württemberg
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Verfasst am: 27.11.2008, 12:49
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Hallo Karin,
teilweise verleihen Musikschulen Instrumente, haben allerdings meist nur eine geringe Anzahl. Musikhäuser bieten oft gute Leihinstrumente zu vernünftigen Konditionen für den Anfang an. Wir haben z.Zt. immer noch eine Querflöte für unsere jüngere Tochter bei einem Musikhaus geliehen, dort sind auch Trompeten oder Saxophone kein Problem. Oft bekommt man beim späteren Kauf eines Instrumentes auch einen Teil der Leihkosten angerechnet. Früher habe ich in einem evangelischen Posaunenchor gespielt, dort wurden an die Jungbläser auch Instrumente verliehen (edit: kostenlos).
@starkejungs:
Glaub's mir - keine Vergleich zu Oboe. Meine Eltern, meine jüngeren Schwestern und ich haben alle Trompete gespielt. Die ersten Töne sind für manche Kinder wirklich nicht so einfach, aber spätestens nach ein paar Wochen doch schon ganz gut gesteuert. Die durchdringenden Töne der Oboe hört man aber auch nach etlichen Monaten bei geschlossenen Türen und Fenstern in der ganzen Nachbarschaft (trotzdem finde ich schade, dass meine Große nach über einem Jahr wieder aufgehört hat).
Liebe Grüße _________________ Synkopia mit Tochter (*7/95), Sohn (*4/97), Tochter (*6/99) und Sohn (*9/04)
Zuletzt bearbeitet von Synkopia am 27.11.2008, 15:30, insgesamt einmal bearbeitet |
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starkejungs Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.10.2006 Beiträge: 5625 Wohnort: BW
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Verfasst am: 27.11.2008, 13:36
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Anmerkung zum Trompetenkauf: Man kann sie leihen - kostet im 1.Jahr in unserer Musikschule 12 EUR /Mon.
Kann man sich ja ausrechnen, was das JAhr kostet.
Eine neue, ordentliche Taschentrompete- kein Luxusteil, aber gut klingend und vom Lehrer empfohlen: ca. 150 EUR.
Wir haben jetzt eine gekauft- in grüner Lackierung
Der Kleine wird mind. 2 Jahre darauf spielen, bevor überhaupt eine normale von der Größe her in Frage kommt.
Danach kann man sie immernoch wieder verkaufen- oder als Reiseinstrument (für Zeltlager o.Ä. ) behalten und kam günstiger weg, als mit einem Leihinstrument!
Grüßle Steffi |
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Billy Sponsor
Anmeldungsdatum: 08.03.2005 Beiträge: 1862
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Verfasst am: 27.11.2008, 14:25
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Oboe ist echt der Hammer.
Bis die wirklich schön klingt, braucht es jahrelange Übung.
Wem Trompete zu schrill ist, dem würde ich Horn empfehlen.
Wunderschöne, weiche Tonlage ( mir tut es immer noch leid, dass Hanni nach zwei Jahren Bläserklasse dieses Instrument wieder aufgegeben hat),
und jedes Orchester leckt sich die Finger nach Hornisten - allerdings ist es ein ganzes Stückchen schwerer als Trompete.
Grüße
Billy _________________ Zwillinge, man gönnt sich ja sonst nichts !
Billy |
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Moffi Sponsor 2010/2011
Anmeldungsdatum: 29.03.2005 Beiträge: 2070
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Verfasst am: 27.11.2008, 21:36
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Sonderbar, Oboe kam mir immer ziemlich leise vor - die Holzbläser hört man im Orchester doch immer nur ganz schwach? Oder gilt das nur für die Anfänge?
NAch dem Musikschulvorspiel der letzten Woche bin ich jedenfalls mal wieder froh, dass es meine Kinder nicht so zur Geige hindrängt!
Ich finde Horn auch toll - da kann man bei Fünfjährigen aber wohl noch nicht dran denken.
In die Musikschule kommen wir leider nicht, weil unsere Kinder nicht zwei Jahre musikalische Früherziehung besucht haben - ist hier Zugangsvoraussetzung.
Andererseits ist 150,- Euro für ein Instrument ja auch nicht soooo viel - vor allem, wenn man bedenkt, was wir für das Cello der Großen allein an Leihgebühren bezahlt haben.
@ Starke Jungs: warte mal ab, wenn das hier so weitergeht, ziehen wir noch wirklich nach BW!
Liebe Grüße und Danke für die ganzen Tipps
Karin |
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Moffi Sponsor 2010/2011
Anmeldungsdatum: 29.03.2005 Beiträge: 2070
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Verfasst am: 03.12.2008, 10:40
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So, apropos "vorpreschend" - ich hab mal mit einer Trompetenlehrerin gesprochen, ich wollte eigentlich nur wissen, ob man vielleicht im nächsten Jahr, nach dem 5. Geburtstag, mal langsam daran denken könnte mit dem Instrument anzufangen....
Sie kommt am Freitag.
Als ich das meine Sohn erzählte, meinte er sofort: Ruf noch mal an, die soll schon heute kommen!
LG
Karin (ich hoffe, dass das Haus nicht einstürzt) |
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