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eus01
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.12.2008 Beiträge: 2 Wohnort: 46117 Oberhausen
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Verfasst am: 09.12.2008, 14:18
Titel: Probleme in der Schule. |
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Hallo ,meine Tochter ist 8 Jahre alt und besucht die 3 Klasse Grundschule.
Sie hat Ende August 08 die Grundschule gewechselt,da Sie in Ihrer Schule gemobbt wurde.
Sie hatte ein ganz normales Zeugnis:
Arbeitsverhalten 3
Reli 3
Deutsch 2
Sozialverhalten 2
Sachunterricht 3
Mathe 4
Sport 3
Musik 1
Kunst 2
Jetzt gibt es in Ihrer neuen Schule Probleme.
Sie ist in einer Klasse gekommen, wo ein Lehrnstoffrückstand von einem halben Jahr vorliegt.
Ihr ist alles so langweilig und Sie verweigert die ständigen Wiederholungen.
Hausaufgaben eine Katastropfe. In der Schule jede Klassenarbeit 5.
Sie will Probeweise in die 4 Klasse damit Sie endlich etwas lernen kann---sagt Sie.
Die Lehrerin willigt aber nicht ein---sie würde Sich gegenüber den Kollegen lächerlich machen, wenn Sie so ein lehrnschwaches Kind springen lassen würde.
Wir waren auch schon zum Hawik 4 Test
Ihre Werte waren ausgewogen.
Sie dürfte keine Probleme in der Schule haben --sagt der Psychologe.
Der empfielt auch ein Probeunterricht in der 4 Klasse.
Da es ja nicht mehr schlechter werden kann.--Nur noch besser.
Testergebnis: MT 100,GF 100,ZN 115, BK 115, ZST 105,WT 95,BZF 105, MZ 105 AV 85, SYS 95
SV= 87 IQ WLD 108 IQ Arbeitsgedächtnis 111 IQ, Verarbeitungsgeschwindigkeit 100
Insgesamt durchschnittlicher IQ 100.
Ich brauche dringend euren Rat!!
Was kann man tun.
Unsere Tochter steht bald überall 5 --wenn Sie sich weiter so verweigert.
LG
Ute |
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scout

Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 1774 Wohnort: ba-wü
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Verfasst am: 09.12.2008, 15:38
Titel: |
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hallo ute,
da habt ihr ja wirklich eine brenzlige situation. und euer kind braucht ganz sicher hilfe!
nur ... muss es denn unbedingt ein klassensprung sein? weder die noten vorher und nachher, noch das ergebnis des hawik lassen einen klassensprung als zwingende maßnahme erscheinen. für mich deutet die situation aber klar darauf hin, dass euer kind sich vollkommen unwohl fühlt und hilflos gegen irgendwas rebelliert.
du schreibst, sie wurde an der alten schule gemobbt. in dem kleinen wort steckt sicher eine sehr belastende vorgeschichte, die sie bestimmt noch nicht vergessen und verarbeitet hat. sie jetzt hopplaphopp mitsamt dieser traumatischen erfahrung einfach eine klasse höher und damit mitten in die empfehlungsphase zu katapultieren, erscheint mir etwas merkwürdig. bitte überlegt genau, ob die derzeitige katastrophale situation allein das ergebnis von ein bisschen langeweile sein kann. ich bezweifle das ehrlich gesagt.
habt ihr schon mal mit einem psychologen gesprochen? wurde mit dem kind die mobbingerfahrung besprochen? hat sie mitspracherecht gehabt in der schulwechsel-angelegenheit? wurden die mobbenden kinder zur verantwortung gezogen? hat sie vllt angst, dass es in der neuen klasse wieder losgehen könnte? hat sie generell angst vor der schule oder vor anderen kindern?
viele fragen, große sorgen. da muss man auf jeden fall genau hinschauen.
gruz
scout _________________ 'It is our choices, Harry, that show what we truly are, far more than our abilities.' (Albus Dumbledore)
scout |
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eus01
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.12.2008 Beiträge: 2 Wohnort: 46117 Oberhausen
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Verfasst am: 09.12.2008, 16:08
Titel: |
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Hallo,
vielen Dank für Deine Antwort.
Ja, den Schulwechsel wollte Sie unbedingt.
In der 1 Klasse lag sie schon nach 2 Wochen mit einer Gehirnerschütterung im Krankenhaus.
Angst hatte Sie vor einigen Mitschülern.
Ein Junge hat Ihrer Klassenkameradin das Handgeleng gebrochen.
Die Konzequenz für den Jungen erfolgte erst nach 3 Wochen.
Die Klassenlehrerin sagte 2 Tage Schulverbot. Da es Ihrer Meinung nach eine Strafe für den doch guten Schüler sei.
Alle Eltern und Mitschüler konnten es nicht verstehen.
Der Junge nämlich sagte toll, demnächst bringt er doch gleich sein Messer mit, vielleicht bekommt er ja dann 1 Woche schulfrei.
Das war für uns und unsere Tochter ein wichtiger Grund zu wechseln.
In der neuen Schule ist das Gewaltpotenzial zwar nicht so hoch, aber die Kinder würden Sie auslachen, weil vor allem die Lehrerin Sie vor der Klasse blosstellt. Sie sagt :Wenn Du weiter so machst, bekommst Du von Deinen Eltern kein Weihnachtsgeschenk.
Dann lachen alle und unsere Tochter weint in der Klasse.
Oder Du fliegst von der Schule, oder bekommst 1 Woche Stubenarrest usw.
Unsere Tochter leidet wirklich sehr darunter.
Die Lehrerin sagt: Unsere Tochter wäre zwar ein liebes Mädchen, doch wäre Sie sturr und das geht so nicht.
Sie muss das tun was verlangt wird, ob langweilig oder nicht.
Fakt ist unsere Tochter hat fast die gleichen Tests schon Ende der 2 Klasse geschrieben mit der Note gut.
Die Lehrerin sagt. Dann soll Sie gefälligst wieder eine 2 schreiben, da die Lehrerin ja weiß das Sie es kann.
Sie tut es jedoch nicht.
LG
Ute |
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Synkopia Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.03.2007 Beiträge: 1496 Wohnort: Nord-Württemberg
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Verfasst am: 09.12.2008, 17:45
Titel: |
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Hallo Ute!
Besonders problematisch an der Situation finde ich, dass sich Deine Tochter von der Klassenlehrerin bloßgestellt fühlt. Habt Ihr Kontakt zu den Eltern der Mitschüler? Bringt die Lehrerin solche Sprüche auch bei anderen Kindern, die sich das vielleicht weniger zu Herzen nehmen?
Wenn Ihr einen erneuten Wechsel anstrebt - jeder Wechsel ist aber auch eine Belastung für ein Kind - muss es der in die 4. Klasse sein? Oder gibt es vielleicht eine Parallelklasse, die nicht im Stoff zurück ist? Da hätte Deine Tochter ja doch mittlerweile auch ein halbes Jahr an Stoff aufzuholen!
Liebe Grüße _________________ Synkopia mit Tochter (*7/95), Sohn (*4/97), Tochter (*6/99) und Sohn (*9/04) |
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scout

Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 1774 Wohnort: ba-wü
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Verfasst am: 10.12.2008, 00:33
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das verhalten der neuen lehrerin - in verbindung mit den traumatischen erfahrungen der alten schule - könnten der knackpukt sein.
dabei muss aber recherchiert werden, ob die aussagen der lehrerin so getätigt wurden oder ob das dein kind nur so interpretiert hat. einen unterschied für das kind selbst macht es nicht, aber wenn das wirklich so gesagt wurde, ist das ein höchst unprofessionelles vorgehen und eine feindselige und unreife reaktion einer lehrperson, die man vllt nicht einfach so hinnehmen sollte. bevor ihr aber auf den putz haut, sollte klar sein, ob das so stimmt.
ich würde mich auch unwohl fühlen unter diesen bedingungen. und sie ist mit 8 noch nicht in der lage, das anders zu kommunizieren als durch verweigerung und rückzug. der nächste wechsel - der unter den gebenen umständen angezeigt erscheint - sollte gut vorbereitet sein, damit sie nicht wieder vom regen in die traufe kommt. ein gebranntes kind erwartet vermutlich überall erstmal das schlimmste und blockiert, wenn man es nicht gut vorbereitet und vor solchen übergriffen in zukunft schützt.
guckt euch nach möglichkeit die schule und die klasse vorher an. ich würde sie auch nicht in die 4. sondern in die 3. klasse umschulen. und eben gut vorbereiten. ihr mut machen, dass niemand sie mehr quälen darf und dass sie euch im rücken hat, aber das ihre dazu tun muss, damit das funktionieren kann.
keine leichte aufgabe
scout _________________ 'It is our choices, Harry, that show what we truly are, far more than our abilities.' (Albus Dumbledore)
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