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starkejungs
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 24.10.2006
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BeitragVerfasst am: 15.01.2009, 13:07
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Hallo Scout, unsere haben bsi heute nicht einen einzigen Satz selbst verfasst. AUfsätze werden wohl mal lustig werden...

Das Problem mit den Lernwörtern bisher: die Kinder mussten ihre Deutschbücher in der Schule lassen. Sie sind sehr schwer und die KL gab NIE etwas daraus auf. Auch nichts zu lesen. Seit Montag- bei der Vertretungslehrerin bekommen sie endlich mal Lese-HA im Deutschbuch- und er hat auch heute das Deutschbuch dabei. Nun kann ich in das Programm die Lernwörter eintragen. Am Comp. weil er definitiv nicht bereit ist, langweilige Schreibarbeiten ,die von der KL nicht gefordert sind, zu erledigen. Das GUT1-Programm macht das interessant. Man kann einen Satz eingeben, der das gekennzeichnete Lernwort enthält. Dann steht der Satz mit Lücke da und wird vorgelesen- inkl. Lernwort. Nur dieses Wort muss dann richtig eingefügt werden. Er wollte schon immer damit arbeiten- der Große hat ja auch mal was daran gemacht- aber bisher war es ja zu schwierig...

Und Schreibschrift muss er wirklich üben. Sie haben z.B. nie das kleine b gelernt- ich habe im Schreibheft nachgesehen, weil mir heute auffiel,dass er mitten im Wort- in Schreibschrift-ein großes B schrieb rolleys

Und er WILL keine Druckschrift mehr schreiben und es richtig lernen.

DAFÜR schreibt er dann gerne täglich ein paar Sätze- sagt er holla

Pauken müssen wir gar nix. er wird auch nicht jeden Tag das GUT1 machen - es ist doch gut, wenn er 1-2mal/Woche gerne rangeht.

Er ist übrigens heute wieder sehr zufrieden mit dem Tag - entsprechend gut ist die Laune daumen Er hat die HA schon erledigt- und sogar eine (lt. Lehrerin zu schwierige) Aufgabe zusätzlich erledigt...

Der Große kommt sowieso gut gelaunt aus der Schule (gestern beim Mittagessen: "Die Schule macht mir so einen Spaß gerade!" )- also ist heute ein richtig guter Tag drugs

Grüßle Steffi
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Hab Geduld! Nicht durch Aufschlagen, sondern durch Ausbrüten wird das Ei zum Küken.
(Sören Kahl)
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starkejungs
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 24.10.2006
Beiträge: 5625
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 19.01.2009, 09:09
BeitragTitel:
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Hallo, erst mal das Gute: die letzte Woche war (bis auf diese Diktat-Rückgabe ) eine gute Woche. Die HA- Menge war angemessen, der Kleine war zufrieden mit dem Vormittag, die Vertretungslehrerin hatte den Dreh raus, denn er gab sich Mühe beim Schreiben und war sehr motiviert. Sogar Fleißaufgaben machte er in der Schule- er erledigte zum neu angefangenen Thema sogar weitergehende Aufgaben zusätzlich und fehlerlos- und die Lehrerin honorierte das mit Aufkleberchen und einem schriftlichen"Du warst wirklich sehr fleißig !" unter der DinA5-Seite an AUfgaben. Die agressive Stimmung war wie weggeblasen!

Gestern nachmitag schon war alles zum Heulen, er schrie wegen Kleinkram rum, heulte wegen nichts, am Abend dann das große Wehklagen: Ab heute ist die KL wieder da traurig . Jetzt wird wieder alles so langsam, sie bemerkt gar nicht,dass ich schnell bin, es interessiert sie gar nicht. Immer guckt sie nur nach der Klassenbesten und den Langsamen! Mama, sag ihr,dass ich schneller machen will, ich will aus dem Forderheft was machen, wenn ich fertig bin. (Ich hatte ihr das gegeben für ihn, sie hat es ihm vor den Ferien ungenutzt wieder mit nach Hause gegeben!).
Heute morgen wäre er am liebsten zu Hause geblieben surprise . Ich habe ihm sehr zureden müssen, das selbst in die Hand zu nehmen: das Forderheft bleibt nun in seinem Schulranzen, und immer, wenn er fertig ist, macht er einfach was daraus- er soll sie gar nicht mehr fragen. Wenn er fertig ist, kann er es ihr gerne zeigen, das mit dem Schreiben werden wir Zuhause machen- er kann nicht verstehen, warum sie praktisch nie in Schreibschrift schreiben und es dann aber im Diktat können sollten. Er will RICHTIG schreiben- sowohl in Schreibschrift, als auch was die Rechtschreibung angeht. Das Diktat war wohl nur das Tüpfelchen auf dem i .

Nach dem, was er gestern noch so erzählt hat, lobt sie ihn nie. Sie ist wohl einfach nur froh,dass einer der Jungs es kann und scheinbar keine Mühe damit hat- fertig.
Schade eigentlich- er ist so leicht zu motivieren, hat kein Problem damit, zu zeigen, was er kann und sagt sogar deutlich, dass er mehr will- aber das scheint ihr doch zu viel Arbeit zu sein. Und wenn sie nichts von ihm erwartet- oder ungelobt Höchstleistungen- dann hat er darauf definitiv Null Bock. Verständlich...

Ich glaube nicht,dass es was helfen würde, mit ihr darüber zu reden. Ich habe es ja mehrfach versucht.

Jetzt betet mal mit, dass wir das hinbekommen. Er ging kreuzunglücklich aus dem Haus traurig

Steffi
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(Sören Kahl)
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Moffi
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 2070

BeitragVerfasst am: 20.01.2009, 08:52
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Hallo Steffi,
das klingt ja gar nicht schön... rolleys

Erinnert mich irgendwie an das letzte halbe Jahr, in dem meine Tochter glaube ich auch kein einziges Mal gelobt worden ist... nein Unsere hat uns das ungenutzte Forderheft nicht einmal zurückgegeben.

Was ich nicht verstehe - wie schafft es die Frau denn, einzelne Schreibschrift-Buchstaben NICHT zu üben? Man muss den Kindern doch eigentlich nur einen Schreibschriftlehrgang in die Hand drücken und ihnen jeden Tag was darin aufgeben?

Und was macht sie denn die ganze Zeit, wenn die Kinder bisher noch nicht einmal ganze Sätze geschrieben haben? Ist die Klasse so schlimm?

Komisch, komisch... Ist die Dame schon älter?

Ich hoffe, dass Ihr zum neuen Schuljahr jemand anderen bekommt...

liebe Grüße und ärgere Dich nicht zu sehr
Karin
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SilR




Anmeldungsdatum: 07.03.2005
Beiträge: 1998
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 20.01.2009, 09:01
BeitragTitel:
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Ich hatte da gestern wieder eine Diskussion mit meiner Freundin.
Meine Kleine kommt nach Hause und meint "mama, die Frau X kümmerts garnicht, was ich mache. Die nimmt mich nie dran, kontrolliert nicht meine Aufgaben, nichtmal den Extrazettel hat sie angesehen. Weil sie weiss, dass ich alles kann, kümmert sie sich nur noch um die anderen Kinder" Fazit, sie wird immer langsamer, weil sie es ja nicht einsieht, warum sie schnellersein sollte (zumal sie die langweiligen Aufgaben machen muss, um "schwerere" - die nicht wirklich schwerer sind - zu bekommen). Meine Freundin meinte nur, dass vor allem ältere Lehrerinnen Probleme haben, von Anfang an zu differenzieren - hier bekommen alle den Einheitsbrei und gut.

(dazu muss ich sagen, gibts das andere Extrem, bei der Großen. Die Kinder haben einen wochenplan und 2 arbeiten daheim den Wochenplan vor, was eigentlich nicht sein sollte und der Rest der Kinder guckt dann dumm aus der Wäsche, weil sie es nicht schaffen, daher fängt meine ihren Wochenplan nichtmal mehr an, weil sie schaffts eh nicht)
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starkejungs
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 24.10.2006
Beiträge: 5625
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 20.01.2009, 10:03
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Die Klasse ist schwierig in der Zusammensetzung: ein paar sehr langsame , mind. 3 wirklich sozial auffällige, ein paar "normale" und 3 sehr schnelle Kinder. Davon ein Mädchen, das von der Mutter sehr gefördert wird- sie kam fließend lesend und perfekt Schreibschrift schreibend in die 1.Klasse. Spielt sich sehr in den Vordergrund und scheint das Maß aller Dinge zu sein... sie scheint alles positive Feedback abzusahnen, den Rest der AUfmerksamkeit beanspruchen die langsamen und auffälligen Kinder. Zumindest scheint es so. Es ist ziemlich durcheinander, wenn man reinkommt.
Die auffälligen Kinder sind wirklich schwierig und störend- aber die KL (ca. 45 - 50) ist auch nicht fit- sie ist häufig krank, es scheint , als wäre sie überfordert- vielleicht hat sie deshalb auch von der HS in die GS gewechselt???

WIr haben keinen Schreibschriftlehrgang bekommen- die Kinder bekommen von der KL den Buchstaben ins Heft gemalt.
Zum Glück lernen sie die normale Schreibschrift- die kann ich wenigstens erklären und schreiben rolleys

Ja, was die Aufmerksamkeit angeht- die KL hat ja gesagt, der Kleine könne noch nicht so gut betont lesen. Jetzt war es bei der Vertretung so,dass sie ein Gedicht vorlesen mussten- in 5er Gruppen aufgeteilt- jede Gruppe 1 Strophe. Das am schönsten lesende Kind der Gruppe durfte diese Strophe dann Zuhause auswendig lernen. Er durfte - und war saumäßig stolz. Seine Schrift in Schreibschrift wird von der KL bemängelt. ICH war der Meinung, er schreibt schön! Aber gut. Bei der Vertretung stand unter einem abgeschreibenen Text: schön geschrieben!
Es sah aus, wie immer, wenn er sich Mühe gab- nur dass es sich nicht um einen einzelnen Satz oder ein Wort handelte, sondern sogar um einen langen Text...

Nun keimt in mir der Verdacht, dass die KL die Leistungen der Kinder schlecht einschätzen kann, weil dieses eine Mädchen schon alles perfekt konnte!? Und es ist schließlich ihre 1.Grundschulklasse!
Und sie hält dieses Kind für hb. Ich kenne die Mutter aber schon länger
daumen

Der Kleine ist ja ein recht selbstbewusstes Kind- aber auch solche Kinder brauchen ab und an mal eine Anerkennung ihrer Leistung . Auch, um sich selbst wieder richtig einzuschätzen. Und da hat ihm die Vertretungslehrerin sehr gut getan.

DIe KL ist ja nun doch noch diese Woche krank- aber die tolle Lehrerin wurde wohl anderweitig benötigt und sie haben nun ständig andere Vertretungslehrer- 3 verschiedene allein gestern.

Aber das war ihm noch lieber, als die KL, weil diese Lehrerinnen gestern alle nicht so oft Pause machten,wie sie devil

Grüßle Steffi
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Synkopia
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BeitragVerfasst am: 20.01.2009, 15:39
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SilR hat folgendes geschrieben:
Meine Freundin meinte nur, dass vor allem ältere Lehrerinnen Probleme haben, von Anfang an zu differenzieren - hier bekommen alle den Einheitsbrei und gut.


Wir haben hier genau die umgekehrte Erfahrung gemacht: die Klassenlehrerin meiner Töchter jeweils in der 1. und 2. Klasse hatte, obwohl Differenzierung eigentlich an der Schule vor allem zur Zeit der Großen nicht vorgesehen war, keinerlei Probleme, Kinder, die schon weiter waren, sinnvoll in den Unterrichtsvormittag zu integrieren (inklusive Leseecke zum Selbstaussuchen, da waren auch genügend Kinderbücher für gute Leser vorhanden). Leider wird sie, wenn mein Jüngster in die Schule kommt, schon pensioniert sein. Dagegen die Klassenlehrerin meines Sohnes im Nachbarzimmer: noch sehr jung, keine Erfahrung mit Differenzierung, obwohl in "neuen Methoden" ausgebildet; sie bemühte sich zwar, aber es klappte nicht (wenn man zum 3. Mal das gleiche Zusatzblatt bekommt, ist die Motivation flöten und die Langweile immer noch da).

Ich denke, ein bisschen Erfahrung zusätzlich zur Motivation kann auch bei Lehrern nicht schaden! - Mit Sicherheit ist aber die Umstellung von Hauptschule auf Grundschule enorm. Es ist durchaus möglich, dass da Fehleinschätzungen von Schülerleistungen nicht nur vorkommen, sondern auch ein Weile überdauern.

Liebe Grüße
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Synkopia mit Tochter (*7/95), Sohn (*4/97), Tochter (*6/99) und Sohn (*9/04)
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starkejungs
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BeitragVerfasst am: 20.01.2009, 18:29
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Ich will hier wirklich nicht behaupten,dass es am Alter liegt.
Ich hatte eine GS- Lehrerin, die war auch so alt, wie die des Kleinen- damals sprach kein Mensch von Differenzierung- doch sie hat es zumindest versucht!
Ich bin mir sicher, dass es eine Einstellungssache ist: bin ich als Lehrer/in bereit, mir die zusätzliche Mühe zu machen und jedes Kind auch als Individuum wahrzunehmen und zu versuchen, es mit seinen Stärken und Schwächen zu sehen, oder ist es mir die Arbeit nicht wert?
Man muss es aus echter Überzeugung tun- sonst schafft man es wohl nicht.

Aber ich kann es auch irgendwie verstehen, wenn einem da die Puste ausgeht: in der Klasse des Kleinen sind 2 Jungs, die mich schon auf seiner Geburtstagsfeier so genervt haben,dass ich kurz davor war, sie heim zu schicken surprise . Der Kleine mag die beiden- manchmal- aber er meinte, die wären in der Schule mindestens (!!!) genauso drauf!

Und dann ist es doch auch viel bequemer, die Schnellen einfach machen zu lassen, die Klassenbeste öfter mal zu loben, damit die bei der Stange bleibt- und dann die Zeit zu haben, nach den langsameren Kandidaten zu schauen.

Ich frage mich nur, ob das auf Dauer eine befriedigende Situation für eine Lehrerin sein kann? Es fehlen doch der Spaß an der Sache, die Erfolgserlebnisse (Früchte der ARbeit ernten...), die Kinder bieten , wenn sie motiviert werden und begeistert sind- oder nicht?

Grübelnde Grüße
Steffi
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Moffi
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BeitragVerfasst am: 20.01.2009, 21:01
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Liebe Steffi,
das klingt ja ziemlich chaotisch... Schlimme Klasse plus + überforderte Lehrerin ist ja nicht gerade die Traumkombi! motz

Unsere Dame war auch mit der VA nicht zufrieden und besserte dauernd im Schreibschriftlehrgang rum, weil es so, wie es da gelehrt wurde, angeblich "falsch" war... rolleys Sie hat im übrigen auch nie gelobt, obwohl in unserer Klasse kein Wunderkind war, dass die Maßstäbe verzerrte. Ich glaube, sie war so gestresst, dass sie dazu gar nicht gekommen ist.

Ich glaube eigentlich auch nicht, dass es am Alter liegt, eher scheint es bei manchen LehrerInnen einfach an Phantasie und der Fähigkeit zur Anteilnahme zu fehlen.

Im übrigen: nicht zu differenzieren ist das eine - aber ein chaotischer, für die Kinder nicht nachvollziehbarer Unterrichtsstil, Lücken bei der Stoffvermittlung, ungerechte Bewertungen, grob demotivierende Bemerkungen, das geht, finde ich noch darüber hinaus...

Liebe Grüße
Karin
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 24.10.2006
Beiträge: 5625
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 21.01.2009, 09:22
BeitragTitel:
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Hallo Karin,

ich rege mich gar noch sooo furchtbar auf green - wir sind alle froh,dass die KL den Kleinen mag- und dass er sie in der 1.+2.Klasse hat(te). Manches mag ätzend sein und es ist nicht so schön, wenn man zusehen muss, wie der Kleine rumluscht und deutlich unzufrieden ist, aber -wenn alles gut geht- bekommt er in 3+4 eine wirklich tolle KL. Die Frau ist ein Exot an unserer GS- wirklich! Sie hat 3 Kinder,( die sind noch nicht erwachsen!), geht im Unterricht zügig vorwärts, ohne dabei die langsameren abzuhängen. Bisher habe ich aus ihrer Klasse (Parallelklasse des Kleinen, die Kinder einiger Freunde drin) weder von den Leistungsstarken, noch von den Schwachen Klagen gehört. AUf Nachfrage sind alle mir bekannten Eltern sehr zufrieden und die Kinder lieben sie!

Es ist so,dass die Klassen meiner Jungs immer die schwierigen Klassen sind- das liegt an den beteiligten Wohngebieten( hoher Ausländeranteil mit z.T. erheblichen Deutschproblemen und sozial auffällige Familien ), und die Schule ist daraus bisher nicht schlau geworden, sonst würden sie ausgewogener Mischen. Definitiv. Denn in der Parallelklasse ist -wenn überhaupt- max. 1 Kind ,dessen Muttersprache nicht Deutsch ist! Und aus den Problemgebieten kein einziges Kind.Bei uns machen die 1/3 bis die Hälfte aus!

Nichtsdestotrotz - oder gerade deshalb?- ist einer solchen Klasse weder mit permanentem Rumkeifen (die KL des Großen), noch mit einer überforderten KL gedient!

Der Große hatte Glück- die schlimmsten Kinder sind gegen Ende der 2.Klasse weggezogen, und es kehrte endlich etwas Ruhe ein. Die jetzige KL schaffte es aber auch mit viel Biss, aus dem wüsten Haufen eine Klassengemeinschaft zu zaubern und sie mit ihrem Unterrichtsstil bei der Stange zu halten.

Beim Kleinen wird es wohl schwieriger werden- die 3 "Aufmischer" sind weder so schlecht,dass sie die Schule wechseln oder die 2.wiederholen müssten, noch sind sie wegzuggefährdet rolleys Sie waren schon im Kiga sehr auffällig und es wird sich wohl so schnell nicht ändern.
Hoffentlich bekommen die das noch in Griff surprise

Nun denn, der Kleine hat gestern ohne Mäkeln , flott (wie immer) aber sehr ordentlich seine wenigen HA erledigt und dann noch zusätzlich Schreibschrift geübt. daumen

Grüßle Steffi
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
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BeitragVerfasst am: 28.01.2009, 10:00
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Hatte heute eine Begegnung der "besonderen Art"- nämlich mit der Vertretungslehrerin des Kleinen- die KL ist leider daumen immernoch krank...

Eigentlich wollte ich meine Aufgabe als Lesepatin im offenen Anfang erledigen- nur das Kind war nicht da. Klar- die Vertretungslehrerin wusste ja auch nicht,dass da sowas läuft.

ALs sie hörte, wer ich bin, begann sie zu lachen. Ach- vom Kleinen die Mutter! Ich hoffe, er beklagt sich nicht!
Ich ???
Sie: Na, er ist doch immer so schnell fertig, dann lege ich ihm sofort ein Extrablatt nach- "zur Strafe", weil er so schnell ist- und das schafft er meist auch noch, bevor die anderen das 1.fertig haben drugs . AUßerdem verlange ich von ihm,dass er schön schreibt, weil er es nämlich wirklich schön KANN!
Ich: green

Sie: Und nun sagen Sie mal- warum bitte, haben sie ihn denn nicht vorzeitig eingeschult? Sie können mir doch nicht erzählen,dass er zu KiGa-Zeiten langsam war?!

Ich: Kennen sie sein Geburtsdatum?
Er war Punkt 6, als er eingeschult wurde- und eigentlich wollten die ihn bei der Anmeldung gar nicht haben- als Kann-Kind wäre er definitiv nicht genommen worden, vorzeitig wäre aussichtslos gewesen.

Sie:hm, er ist ziemlich klein rolleys - so genau habe ich da noch gar nicht drauf geachtet- vermutlich ist die Lehrerin bei der Anmeldung erschrocken daumen .

Aber: warum haben sie ihn dann nicht gleich in die 2.Klasse gesteckt- der hat sich doch garantiert gelangweilt in der 1....na gut- die Kinder hier sind schon bis fast 2 Jahre älter... ich kann es verstehen.
Nun, mir soll's recht sein- mir macht der Junge Spaß drugs

Sie ihm auch daumen

Er uns so auch holla

Warum kann es nicht immer so laufen?

Grüßle Steffi

Die damit den angeätzten Fred mal beendet- das hier passt da ja gar nicht mehr rein daumen
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
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BeitragVerfasst am: 28.01.2009, 10:05
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

Liebe Steffi,
was hat denn die Klassenlehrerin für eine Krankheit... zwitscher ?

lG Karin
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BigBird



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Beiträge: 701
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BeitragVerfasst am: 28.01.2009, 10:14
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

Die Klassenlehrerin soll sich nur schön viel Zeit nehmen, um sich auszukurieren - ist gar nicht gut, wenn man zu früh wieder arbeiten geht pfeifen

Viele Grüße,
Christine
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
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Beiträge: 5625
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 28.01.2009, 10:41
BeitragTitel:
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Ich habe keine AHnung, die Vertretungslehrerin weiß es auch nicht.

Ich will mich auch gar nicht darüber freuen, dass sie krank ist- es wäre gemein und sie ist wirklich eine liebe,

aber für den Kleinen ist es so, wie es gerade läuft, ein Traum holla

Die hat sich auch darüber ausgelassen, dass es furchtbar schlimm ist, wenn man begabte oder hochbegabte Kinder in der GS so gar nicht bemerken oder sogar "bekämpfen" würde- sie kennt ein Kind auf der HS- das wäre GETESTET (auf ihre Veranlassung hin) mit IQ 134, dem ging es so schlecht in der GS, dass er jetzt gar nichts mehr macht, er KANN gar nicht mehr- ist total versumpft. Das geht ihr so an die Nieren, weil sie selbst der Meinung ist, dass man solche Kinder- auch die versteckten!- herausfinden kann, wenn man sich die Mühe macht, seine Schüler wirklich kennenzulernen!
Sie regt sich so darüber auf,dass immernoch die Meinung herrschen würde, zu wenig sei für Kinder nie problematisch- alle würden nur von ÜBERFORDERUNG reden- dabei macht das Gegenteil auch krank.

Keine Ahnung- sie ist schon älter, war früher GS-Lehrerin, ist nun HS-Lehrerin und eigentlich auch als Vertretung dort eingeteilt- nur ist gerade an der GS Not am Mann und sie freut sich total, dass sie das GLÜCK hat, ein Kind,wie den Kleinen aus der Reserve zu locken. holla

Zu schade, dass der Große sie nicht mal in den 1.beiden Schuljahren hatte- das hätte wahrscheinlich ganz schön was geändert in seinem Leben. Aber gut- er fängt sich und es wird gut werden- aber daran kanbbern wird er noch lange.

Grüßle Steffi
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Kinder, Programm, Schwimmen, Spiele



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