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Aufsatz Kl.4


 
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starkejungs
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BeitragVerfasst am: 26.01.2009, 15:46
BeitragTitel: Aufsatz Kl.4
Antworten mit Zitat

Hallo,

wir brauchen mal Rat :

der Große schreibt sehr gerne Geschichten- Zuhause, ohne Zeitdruck.

Aber in der Schule reicht ihm einfach nicht die Zeit nein , um alle seine Ideen zum Thema in 45 min komplett und sortiert zu Papier zu bringen.
So pendeln seine Ausatznoten zwischen 1,75 und 4. Überwiegend, weil ihm die Zeit zu knapp wird und er darum auf einmal (für den Leser=KL) wichtige DInge weglässt, den Schluss extrem abkürzt oder eben dann, um ALLES an (für ihn)wichtigen Gedanken reinzuschreiben, ein leichtes(oder mittleres...) Durcheinander produziert.
Sie schreiben keine Stichwortzettel.

Ihm fehlen offensichtlich Strategien, um vorher im Groben zu sortieren und sich dann daran "entlangzuhangeln". Sie lernen das auch nicht. Da ihm aber wirklich wahnsinnig viel einfällt, wäre ihm damit möglicherweise sehr geholfen- er hätte dann eben auch im Blick, was er getrost weglassen könnte und was unentbehrlich, weil wesentlich,wäre.

Klar- er weiß, was EInleitung, Hauptteil und Schluss sind, er weiß,dass er eine Steigerung und einen (spannenden) Höhepunkt braucht und eine passende Überschrift. ABer was bringt ihm das, wenn ihm während des Schreibens noch soviel einfällt, dass die Überschrift auf einmal nicht mehr passt oder er den spannenden Teil abkürzen muss, um wenigstens noch einen Schluss hinzuquetschen...(weil: sie sollen ja ausführlicher schreiben,damit es spannend wird)...

Prinzipiell fasste er sich in der 3.Klasse und Anfang der 4. definitiv zu kurz- jetzt hat er kapiert,dass er "auffüllen" muss- aber die Erfahrung,dass dann wieder die Zeit nicht reicht ist da natürlich nicht sehr nützlich rolleys

Gibt es da irgendwelche guten Heftchen oder hilfreiche Tipps? Wir (er und ich) sind gerade etwas ratlos...

Und vielleicht mal interessant : wie schlimm ist es auf dem Gym , wenn das Aufsatzschreiben in der 5. schwerfällt? Rechtschreibtechnisch , in der Grammatik und im Leseverständnis ist er obenauf.Wie sind da eure Erfahrungswerte?

Ich weiß,dass es von Jahr zu Jahr wichtiger wird- aber LERNEN sie es richtig in der 5.Klasse?

Danke!

Grüßle Steffi
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ranunkel



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BeitragVerfasst am: 26.01.2009, 16:25
BeitragTitel:
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Hallo Steffi,
Nach meiner Erfahrung lernen die Kinder auch in der 5. Klasse nicht, ihre Zeit bei Aufsätzen einzuteilen. Aber möglicherweise kommt es auf den Lehrer an... Es wird wohl davon ausgegangen, dass die Schüler die Zeiteinteilung im Griff haben.
Euer Problem kennen wir allerdings auch. Wir haben uns damit geholfen, den Kindern eine Uhr mitzugeben, die sie vor sich auf den Tisch gelegt haben. Das hat ganz gut geklappt, wenn auch nicht sofort perfekt.
Vielleicht ist das ja auch für euch eine Lösung?

LG ranunkel
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starkejungs
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BeitragVerfasst am: 26.01.2009, 17:24
BeitragTitel:
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Ups- ich habe mich wohl verkehrt ausgedrückt green

Sein Problem ist schon die Zeiteinteilung- aber ich meinte, ob sie sowas wie Stichworte notieren ("Konzept schreiben) o.Ä. lernen- also ein Grundgerüst entwickeln???
Und ob jemand von euch da vielleicht auch gutes Material hat/empfehlen kann, wie man sowas am besten lernt?

Ich weiß nicht, aber wir hatten früher für einen Aufsatz reichlich Zeit- auch in der GS- da gab es immer welche,die länger schrieben, als andere. Das war nie ein Problem- die Lehrer wollten einen gelungenen Aufsatz haben.
Aber das scheint ja heute nicht mehr so zu sein- also brauchen wir irgendwie Hilfe.
Mir persönlich fiele es schwer eine AUSFÜHRLICHE, klar gegliederte, alle wichtigen Aspekte und alles MIR wichtige enthaltende Geschichte in 45 Minuten zu entwickeln, die mich selbst dann auch zufriedenstellen würde.
Ich vermute auch,dass das sein Problem ist- er will alle seine Ideen in toller Weise aufschreiben, hat eine Vorstellung davon, was er spannend und wichtig findet, muss 3 willkürlich ausgesuchte Reiz-Wörter der Lehrerin genügend berücksichtigen, alles in eine interessante Geschichte verpacken , weiß, welche Anforderungen an einen Aufsatz er erfüllen muss - und schafft es nicht,das in der Zeit unter einen Hut zu bringen.

Wenn er dann die vorgelesenen Geschichten der anderen hört, fragt er sich, was die daran spannend oder interessant fanden. Aber es sind die mit den guten Noten.
Vielleicht setzt er die Latte zu hoch? Er will es gerne RICHTIG machen. Was ich gut finde- und er lässt sich nicht entmutigen- dazu schreibt er zu gerne daumen Aber ziemlich sicher sitzt die Messlatte der KL viel tiefer...

Vom Gefühl her, wäre er der Typ für sehr ergiebige Erörterungen-später mal green . Da fiele ihm für jede Seite genügend ein, das Thema ist vorgegeben, seine Phantasie ist da vielleicht nicht ganz so stark gefragt... aber bis dahin muss er es schaffen, seine Geschichten nicht zu kurz zu fassen und trotzdem nicht zu ausführlich zu schreiben... oh je- er ist wirklich kein Freund des Durchschnitts rolleys


na, denn mal her mit den Ideen holla

Grüßle Steffi
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Synkopia
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BeitragVerfasst am: 26.01.2009, 19:27
BeitragTitel:
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Hallo Steffi! winkie

Keine Ideen, aber aktuelle Erfahrungsberichte aus dem Gymnasium. Unsere Großen sind ja jetzt in der 8. und 7. Klasse, die Älteste hatte 3 Lehrerwechsel in Deutsch, der Große einen. Natürlich könnte man auch Pech haben mit den Lehrern, aber bisher ist unsere Erfahrung, dass alle Deutschlehrer die entsprechenden Aufsatzformen sehr gut vorbereitet und erklärt haben. Beim Schreiben der jeweiligen Arbeit war immer klar, was verlangt ist, und welche Methode(n) die Schüler anwenden sollen, um dahin zu gelangen. (Die Umsetzung ist dann natürlich individuell mehr oder weniger gelungen, aber da können ja die Lehrer nichts dafür;) ).

Also: nicht vorschnell in Panik verfallen!

Liebe Grüße
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rodi




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BeitragVerfasst am: 26.01.2009, 20:39
BeitragTitel:
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Mich hat es geärgert, dass die GS-KL immer noch Zusatzzeit gab...die Pause und auch danach noch.

Irgendwie hat mein Kind m.M.n. deshalb nie gelernt, sich die Zeit einzuteilen. Aber so wie Du es siehst, wird natürlich auch ein Schuh draus green

In der 5. werden Stichworte gefordert und natürlich auch geübt. Und dann gibt es nur einen Aufsatz, Bericht, Märchen usw. sowie eine Grammtikarbeit und ein Diktat (als Test). Die Stichworte fließen voll in die Bewertung ein.

LG, rodi
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scout




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BeitragVerfasst am: 26.01.2009, 22:12
BeitragTitel:
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bei uns wurde es auch nicht geübt. sie haben in der ganzen 5. klasse niemals einen aufsatz zu hause schreiben müssen. in der klassenarbeit kam dann irgendwann eine fabel dran, für ein kind, das niemals freiwillig fiktionale texte oder gar märchen und fabeln gelesen hat, ganz schön anspruchsvoll. allerdings hatten sie die versatzstücke der fabel vorher im unterricht erarbeitet: tiere und ihre eigenschaften, moralsprüche etc.

es ging ansonsten sachte los. eher in den anderen fächern mussten sie plötzlich nicht nur stichworte als antworten aufschreiben, sondern auch noch erklärungen dazu liefern. diese aufgabeteile überliest unser filius gerne mal und büßt daher unnötig punkte ein. die stichworte in sinnvolle erklärungen verpacken müssen sie relativ bald lernen. is ja auch sowas wie aufsatz schreiben.

im moment - 6. klasse - kommen sehr anspruchsvolle hausaufgaben wie zusammenfassung der ilias (ohne dass sie die geschichte im unterricht gemacht haben), oder einen brief an einen freund, den jemand im krieg aus den augen verloren hatte, weil der bei der hitlerjugend eingeklinkt und alle freundschaften abgebrochen hatte. der brief sollte 1952 geschrieben sein. das finde ich sehr schwierig für ein kind in dem alter. wir haben in den letzten tagen viel erzählt, wie das war für de kinder im krieg und nach dem krieg, natürlich ohne allzuviel der grausamen details zu erzählen.

nee, geübt wurde sowas kaum. können ja die eltern machen. immerhin haben sie mal sowas auf, da kann man tatsächlich ein wenig nachbessern, wenn es nicht klappt. aber was tun die kinder, bei denen die eltern keine zeit oder keine ahnung haben?

gruz
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ranunkel



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BeitragVerfasst am: 27.01.2009, 08:01
BeitragTitel:
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Hallo Steffi,
da hatte ich dich wohl falsch verstanden....
Die verschiedenen Aufsatzformen werden meiner Erfahrung nach ab der 5. Klasse im Unterricht gut vorbereitet. Es wird ziemlich ausführlich darauf eingegangen, worauf es jeweils (technisch) ankommt.
Bei zwei Kindern (7. und 11. Klasse) sind uns auch entsprechend viele Lehrer begegnet, die die formalen Vorgaben des jeweils Geforderten alle gut vorbereitet haben.
Bei der Umsetzung ist dann allerdings die "Genialität" der Schüler gefragt.
Da Aufsätze schwer objektiv zu bewerten sind, setzt sich die Endnote immer aus mehreren Teilnoten zusammen, die auch unter der Arbeit stehen.
Kindern, die gerne und sicher schreiben, dürften die Klassenarbeiten keine größeren Probleme bereiten.
Um aber hervorragende Noten zu erhalten, muss an der Schule meiner Kinder schon rundherum alles stimmen: sowohl der Elementarbereich als auch der Ausdruck und der Aufbau.
LG ranunkel
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starkejungs
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BeitragVerfasst am: 27.01.2009, 08:44
BeitragTitel:
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Hallo ihr,

mal aus Neugierde: wieviel Zeit bekommen denn eure Kinder in der 4. +5.Klasse für einen Aufsatz?

Ich habe gestern auf einer Infoveranstaltung eine Bekannte aus dem Nachbarort getroffen- die war ganz überrascht,dass unsere nur 45 min. Zeit haben- inkl. Themenbekanntgabe und Hefte austeilen. Sollte dafür später mal die Zeit länger sein, sieht das Ganze ja schon viel besser aus und der Große bekommt die Gelegenheit, einigermaßen überlegte Aufsätze zu schreiben...
Trotzdem schadet es ja nicht, gelernt zu haben, sich kurz zu fassen und trotzdem alles Wesentliche drin zu haben green

Grüßle Steffi
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Idefix



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BeitragVerfasst am: 27.01.2009, 08:49
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

Hallo Steffi,
vielleicht kann dein Sohn ja vor einer Schularbeit üben, einen Aufsatz in 45 Minuten zu schreiben. Ihr legt die ungefähr gewünschte Länge fest - daraus lässt sich dann auch ableiten, wie viele Sätze Einleitung und Schluss er ungefähr beinhalten soll.
Vielleicht entwickelt er dadurch ein Gefühl für die Zeit, die ihm zur Verfügung steht. Mini hilft es auch, zuerst die gesamte Handlung zu durchdenken, bevor er zu schreiben beginnt.
Er lässt die Zeile für die Überschrift frei und schreibt diese zum Schluss.
Bei uns ist es so, dass die Aufsatzart vor der Schularbeit bekannt ist. Die Lehrerin gibt auch Übungsvorschläge. Wenn man sich diese genauer ansieht, ist deutlich zu erkennen, in welche Richtung die Schularbeit gehen wird. Die letzte SA war ein Wintererlebnis. Eigentlich naheliegend im Jänner. Die Kinder waren auch alle gut vorbereitet und hatten somit mehrere schon geübte Geschichten im Kopf.
Alles Liebe!
Idefix
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Idefix
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starkejungs
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BeitragVerfasst am: 27.01.2009, 11:19
BeitragTitel:
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Hallo Idefix,

ja, das wäre schon eine gute Idee- da sie aber am Tag vor einer großen Mathearbeit erfahren haben, dass sie am Tag nach der Mathearbeit den Aufsatz schreiben, zusätzlich mit extrem vielen HA eingedeckt wurden , sich in der Schule sehr intensiv mit Aufsätzen zum zum Reizwort "Gewitter" beschäftigt hatten, Vorzeichen von Gewittern (also, woran eine Person in der GEschichte merken könnte,dass ein Gewitter droht, wie es verläuft etc.), haben alle damit gerechnet, dass der AUfsatz etwas damit zu tun haben wird.

Hatte er aber nicht- dafür mit einer Urlaubsfahrt und einem Autounfall. Besonders Autounfälle sind sehr eng mit dem Erleben der Kinder verwoben, sie können sich sehr detailliert vorstellen, was da unmittelbar vorher und währenddessen passiert *Ironiemodus aus*. Nein ganz ehrlich- da wird ihnen gesagt, dass diese Geschichte keine Fantasiegeschichte sein soll, sondern wirklich passieren können muss- und dann kommt ein solches Thema???

Der AUfsatz ist ziemlich schlecht ausgefallen, ich habe gestern abend einige Mütter getroffen, die total enttäuscht sind und die das Gefühl haben, nun sollen ihre Kids auch noch unter den RS-Schnitt gedrückt werden. Das hat natürlich die nicht so rechtschreibstarken Kinder reingerissen, die sonst schöne AUfsätze schreiben und sich dadurch dann trotzdem ansehnliche Deutschnoten verdienen.

Ich mag da nicht mutmaßen, rumrechnen... keiner weiß, wie sie die Gedichtvorträge und Referate bewertet hat, welchen Anteil die anderen Klassenarbeiten (jeweils 2 Seitiger Rechtschreibtest, Grammatikarbeit, Leseverständnis...) haben und wie die mündliche Note ausfällt.
Es macht aber natürlich auch einen Unterschied, ob ein Kind so eben womöglich über die Gym-RS-Kante kippt, oder über die RS/HS-Kante.

Und ganz klar- die Aufsätze des Großen sind zwar hart bewertet und die Zeit ist kurz, aber er hat auch keine Mechanismen entwickelt und es liegt ihm nicht wirklich, darüber nachzudenken, was der Lehrer (oder die KL) da wohl von ihm hören will. Und ich denke ,dass er dieses Bewusstsein aber wirklich braucht, um zufriedenstellende SCHULaufsätze zu schreiben. Dass er Zuhause tolle Geschichten schreiben kann hat damit nichts zu tun.

Nun denn- mal sehen, wie es weitergeht.

Grüßle Steffi
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BeitragVerfasst am: 27.01.2009, 11:43
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aha- gerade habe ich gesehen,dass das Thema AUfsatz schon ab und zu mal aufkam- hier und im "weiterführenden" green tröstlich- aber eine gute Liste war mal dabei holla

Und ich habe mal die große Online-Buchhandlung befragt.

Da werde ich mal von Manz das AUfsatzbuch für 5.+6.Klasse bestellen- es scheint sehr gut gemacht, mit vielen Aufsätzen, die korrigiert/bewertet wurden, mit Erklärungen was gut/nicht gut ist, wie es besser wäre- und es bietet wohl Vergleichsmöglichkeiten für die Kinder (+Eltern), die damit auch ihre eigenen Aufsätze überarbeiten und grob bewerten können.

Da er ja sehr kopflastig agiert- vielleicht bringt es ihm ja tatsächlich was, "aus den Fehlern anderer zu lernen", gelungene Beispiele zu lesen?

Es ist den Versuch wert. In der 5.Klasse schreiben sie ja auf jeden Fall auch nochmal Reizwort-Geschichten, Erzählungen oder Nacherzählungen- also 4.Klasse-Stoff. Dann wird er wohl auch jetzt etwas damit anfangen können?!

Mal sehen.

Grüßle Steffi
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BeitragVerfasst am: 31.01.2009, 12:15
BeitragTitel:
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Also, das Aufsatzbuch kam gestern- wir haben mal reingeschnuppert und es scheint eine gute Idee zu sein!

Der Große war sehr interessiert, hat sich die Beurteilungen von den ersten Aufsätzen darin angesehen und meinte, dass er damit wirklich was anfangen könne holla

Der 1.Einduck ist also wirklich gut. Mal sehen,was er sich rausziehen kann! Es sind gute Tipps drin, wirklich hilfreich!

Grüßle Steffi
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Snowy
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BeitragVerfasst am: 31.01.2009, 16:40
BeitragTitel:
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Hallo Steffi,

bei uns wurden in der GS auch keine Stichwortkärtchen geschrieben. Ich kann mich auch an nichts ähnliches erinnern. Wie ein Aufsatz aufgebaut werden muss (Einleitung, Hauptteil, Schluss), dass die Spannung steigen muss und solche Dinge wurden im Unterricht gelernt. Meine Söhne waren immer bei den ersten, die ihren Aufsatz abgaben und hatten im Zeugnis immer eine Eins in Deutsch. Sie schrieben damals sehr gerne Aufsätze. Insofern kann ich dir wenig Tipps liefern.

Im Gym ist es eigentlich ähnlich. Es wird vermittelt, wie der Aufsatz (Fabel, Interpretation,....) aufgebaut sein muss und was drin sein muss. Das wird dann in Hausaufgaben geübt. Ich habe von meinen Kindern nie gehört, dass die Zeit bei den Deutsch-Arbeiten knapp ist (nur in Mathe). Die Durchschnitte der Arbeiten sind okay, also gehe ich davon aus, dass die meisten Kinder das gut hinkriegen. Wirklich schlecht waren die Durchschnitte laut Lehrer immer nur in Diktaten. Da wird eigentlich immer die schlechte Rechtschreibleistung bemängelt, die sehr viele Kinder aus der GS mitbringen (meine zum Glück nicht).

Zitat:
Der AUfsatz ist ziemlich schlecht ausgefallen, ich habe gestern abend einige Mütter getroffen, die total enttäuscht sind und die das Gefühl haben, nun sollen ihre Kids auch noch unter den RS-Schnitt gedrückt werden.
Da kann schon was dran sein. Meine Mit-Eltern und ich hatten in der 4. Klasse im Januar/Februar, kurz vor der Grundschulempfehlung, alle das Gefühl, dass die Arbeiten deutlich schwieriger geworden sind (auch in Mathe), und dass hier schon nochmal die Spreu vom Weizen getrennt werden sollte. Haltet durch. Bald ist diese anstrengende Zeit rum und es wird für den Rest des Schuljahres so entsprannt werden wie nie zuvor. Glaub mir. :)

Grüßle
Snowy
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BeitragVerfasst am: 31.01.2009, 17:34
BeitragTitel:
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Hallo snowy,

ich habe gestern eine Gymnasiastenmuter gesprochen, die Kinder haben dort mindestens 60 min Zeit für einen Aufsatz- das ist schon mal gut zu hören :) . An anderen GS im Umkreis haben die Kinder entweder 90min Zeit oder sie bekommen die Aufsätze ziemlich anspruchslos gewertet - nach Ansicht einer Mutter(die selbst GS-Lehrerin ist).
Aber ich sehe schon auch,dass der Große eben auch selbst einen ziemlichen Anspruch hat, dem er genügen will . Ich meine auch keine Stichwortkärtchen, sondern sozusagen Brainstorming auf einem Schmierzettel- einfach um mal auf die Schnelle die Gedanken, Einfälle und Vorgaben in ein Gerüst zu packen. Dann wird das Ganze schon viiiiel besser...

Was den Druck angeht- ich bin total überrascht, wie cool der Große bleibt holla - ich habe ihn kaum je so selbstsicher erlebt, wie in den letzten Schulwochen vor und nach den Weihnachtsferien. Und so ein "verpatzter" AUfsatz ist zwar schade, aber er hat sich davon gar nicht irre machen lassen- und im nicht angesagten Diktat 2 Tage später ganz cool eine 1- nachgelegt daumen

Aber natürlich kann ich auch die Eltern verstehen, die sich Sorgen machen! Bei uns würde es im schlechtesten Falle eben heißen: RS-Empfehlung . Aber es gibt einige rechtschreibschwache Kinder in der Klasse, die in AUfsätzen immer punkten konnten- verdient!- und sich so (trotz Migrationshintergrund) eine 3 in Deutsch sichern- die müssen jetzt befürchten,dass mal wieder die HS aufgefüllt werden soll- zu Lasten ihrer Kinder. Da wird bei uns nicht lange gefackelt,denn die RS ist eher zu voll, die HS wird leer...


Mein Gedanke bei der Aufsatz-Sache ist ja der,. dass auf der weiterführenden Schule (egal ob RS oder GYM)der Anteil an Aufsätzen ja eher zu- als abnimmt. Und dass der Große so gar nicht einordnen kann, worauf es den Lehrern ankommt- sie setzen offensichtlich andere Prioritäten , als er ;) . Das nimmt er nicht als Beleidigung green , sondern er er überlegt, wie er SEINE Geschichten so schreiben kann, dass die Lehrer sie verstehen devil
Es ist mal ein nettes Thema, bei dem ich ihm gerne helfe und bei dem er sich gerne helfen lassen will. Das hat nämlich so gar nichts mit dem üblichen wiederholen und üben von endlos durchgekautem Stoff zu tun. DAS verweigert er ganz brav immer noch drugs

Grüßle Steffi (die trotzdem gerne die nächsten 3 Wochen hinter sich hätte
rolleys )
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BeitragVerfasst am: 31.01.2009, 22:45
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

starkejungs hat folgendes geschrieben:
Mein Gedanke bei der Aufsatz-Sache ist ja der,. dass auf der weiterführenden Schule (egal ob RS oder GYM)der Anteil an Aufsätzen ja eher zu- als abnimmt.


Hallo Steffi, winkie

dazu mal in Zahlen: in Klasse 5 bis 7 werden bei unseren Großen in der Regel pro Jahr 4 Arbeiten geschrieben, davon 2 Aufsätze, 1 Diktat, 1 Grammatikarbeit. Hin und wieder kommt auch mal eine Vergleichsarbeit, die als 5. Arbeit gewertet wird, hinzu, oder eben auch nicht (das kann sich urplötzlich ändern, unser Kultusministerium scheint da etwas unentschlossen ;)). Das ist kein Vergleich zu den Massen an schriftlichen Leistungsnachweisen in der Grundschule. Und die Vorbereitung auf die Aufsätze in der Schule ist wirklich in der Regel sehr ordentlich.

Liebe Grüße
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