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Wie kann man gegen eine ungerechte Zensierung vorgehen?


 
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Stilemie




Anmeldungsdatum: 02.02.2009
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 02.02.2009, 21:20
BeitragTitel: Wie kann man gegen eine ungerechte Zensierung vorgehen?
Antworten mit Zitat

Hallo,

seit ca. einem Jahr stöbere ich ab und zu in diesem Forum und möchte euch heute erstmals um Rat fragen, da mich dieses Thema zur Zeit sehr belastet.

Es geht um meinen Sohn M (8 Jahre, 3.Klasse, vor zwei Jahren getestet hb) und seine Klassenlehrerin, mit der wir immer weniger zurecht kommen. Nun gab es am Freitag das erste Mal Zeugnisse mit Zensuren und gleich die nächste Hammer-Enttäuschung für meinen Kleinen. In Mathematik gab es statt der erwarteten Eins (und es wäre die einzige im Zeugnis gewesen, also nicht, dass ich jetzt nur Einsen erwarte) nur eine Zwei. Enttäuschend für M, da Mathematik einfach sein Ein und Alles ist, er in allen Klassenarbeiten stets Einsen schrieb, schnell und fehlerfrei arbeitet (obwohl er eher schreibfaul ist) und auch ansonsten sich sehr für Mathe interessiert (er denkt sich z.B. gerne selbst Matheaufgaben aus und rechnet sie im Kopf wie heute 8x8x8x8). Bei allen Elterngesprächen in diesem Halbjahr, bei denen die KL mir gern nur "negatives" um die Ohren haut, hiess es auf Nachfragen auch immer, in Rechtschreibung und Mathe wäre er sehr gut, kein Thema.

Diskussionsfreudig, wie M nun einmal ist, sprach er seine KL auch gleich bei der Zeugnisvergabe drauf an, warum er in Mathe keine Eins bekäme. Die Begründung war daraufhin, dass ein anderer Mitschüler aus der Klasse in ihren Augen soooo gut wäre, dass sie ihm als einzigsten aus der Klasse die Eins gönnen würde, auch weil er gerne Zusatzaufgaben gemacht hätte, was M meist nicht getan hätte (eben aus Schreibfaulheit oder weil er noch andere Deutsch-Aufgaben zu erledigen hatte). Mehr Begründung gab es nicht, und ich finde diese Argumente sehr fadenscheinig. In unseren Augen betreibt die Lehrerin eine Nasenpolitik, sie hat eben ihre Lieblinge in der Klasse, zu denen M gewiss nicht zuzählt, da er eben in vielen Dingen seine eigene Meinung hat und sie auch kundtut und sich nicht so leicht "führen" lässt.

In letzter Zeit kommt es uns verstärkt so vor, als wenn M von seiner KL gemobbt wird, jüngstes Beispiel vor zwei Wochen: Während einer Mathearbeit kam die KL an M`s Tisch und fragte ihn, ob er fertig mit Rechnen sei. Er meinte ja, er würde nur noch kontrollieren wollen (sie hatten noch zehn Minuten Zeit für die Arbeit). Daraufhin meinte die KL, er solle die Arbeit bitte jetzt abgeben, um noch an einer Arbeit für textiles Gestalten weiterzubasteln und nahm ihm die Arbeit weg. Alle anderen Kinder durften noch zehn Minuten lang weiter rechnen. Uns kam das so vor, als wenn sie unbedingt verhindern will, dass M wieder eine Eins schreibt (was er zum Glück trotzdem tat). Auch wird M für gute Arbeiten niemals gelobt, während andere Mitschüler (ihre Lieblinge eben) für jedes bißchen fast in den Himmel gelobt werden. Das ist inzwischen auch schon bei vielen Eltern bekannt und immer wieder ein Thema.

So, aber nun zurück zu meiner eigentlichen Frage: Was kann man als Eltern machen, wenn man meint, dass sein Kind ungerecht bewertet wird? Kann eine Lehrerin damit einfach so durchkommen? Klar, als erstes werde ich mal wieder das Gespräch mit ihr suchen, aber es wird wahrscheinlich nicht viel dabei rauskommen. Was wäre der nächste Schritt? Wahrscheinlich mit der Schulleiterin Kontakt aufnehmen? Leider sind die beiden beste Freundinnen, so dass das auch nicht viel bringen wird. Kann man zB auch Beschwerde bei der Schulbehörde einreichen? Ich weiß, dass klingt jetzt vielleicht alles übertrieben für eine Schulnote im Halbjahreszeugnis der dritten Klasse, nur ich merke halt, wie M immer mehr die Lust an Schule genommen wird und habe einfach Angst, dass die KL mit ihrer Masche ihm noch die ganze schulische Laufbahn versaut. Irgendwie muß man ihr klar machen, dass sie nicht mit allem durchkommt und sich zu wehren weiß, ansonsten sehe ich inzischen für die vierte Klasse und die Empfehlung im nächsten Jahr schwarz.

Würde mich sehr über Antworten freuen.

Liebe Grüße

Stilemie
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Pebbles



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Anmeldungsdatum: 05.01.2009
Beiträge: 126
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet

BeitragVerfasst am: 02.02.2009, 21:36
BeitragTitel:
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Hallo Stilemie,
Dein Bericht hört sich nicht gerade aufbauend an. War die Lehrerin Deinem Sohn gegenüber immer negativ eingestellt oder hat sich das seit der Testung verschärft? Dann würde ich sagen, kommt die Lehrerin wohl nicht mit der Situation zurecht, ein "besonderes" Kind in der Klasse zu haben. Wie sieht es sonst in der Klasse aus. Hat er Freunde oder Dinge, die ihn, abgesehen vom Schulstoff, motivieren, in die Schule zu gehen? Schlechtestenfalls wird wohl ein Schulwechsel das Sinnvollste sein. Versuche trotzdem, mit der Lehrerin zu sprechen und wenn Du da nicht weiterkommst bei der Schulleiterin (trotz bester Freundinnen - manchmal brauchen Menschen einen kleinen Schups von Freunden).
_________________
LG, Pebbles

mit Tochter (05/2004)
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Tigermami
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Beiträge: 839
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 02.02.2009, 21:58
BeitragTitel:
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Hallo!

Das finde ich ja super ungerecht. Wenn definitiv die Klassenarbeiten Eins waren, und die sonstige Mitarbeit in Mathematik auch stimmt, kann sie doch nicht an Zusatzaufgaben festmachen, ob jemand eine Eins bekommt oder nicht.

Das würde mich auch sehr ärgern. Ihr musstet das Zeugnis doch sicher auch durch Unterschrift akzeptieren, oder? Vielleicht hätte man damit noch warten sollen/können? Allerdings kenne ich mich mit den Statuten auch nicht aus.

Hoffentlich antwortet noch jemand anderes!

VG
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Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel
der Blickrichtung.

Tigermami
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sun
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Beiträge: 2614
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BeitragVerfasst am: 02.02.2009, 23:07
BeitragTitel:
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Also rein rechtlich: bei Einzelnoten kannst du dich beim Rektor beschweren. Rechtliche Mittel gibt es keine.
Geht es um (Nicht-)Versetzung oder Schulempfehlungen, kannst du Widerspruch einlegen, da gibt es also auch Rechtsmittel.

Ätzend, wenn man an solche demotivierenden Lehrer gerät nein
_________________
LG sun mit Naseweiß (*3/9Cool, PeterPan (*6/99) und TigerLily (*6/05)
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Biene Maja
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Beiträge: 656
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BeitragVerfasst am: 03.02.2009, 09:30
BeitragTitel:
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Ich würde auch das Gespräch mit Lehrerin und Schulleiterin suchen. Die Chancen etwas an der Note etwas zu ändern sehe ich aber eher als gering an. Aber vielleicht überdenkt sie ja ihr Verhalten gegenüber deinem Sohn (soll hin und wieder vorkommen).

Gegen das Zeugnis Widerspruch einzulegen würde ich aber nicht. Wir haben uns das bei einem Zeugnis mal überlegt (auch 3. Klasse). Allerdings wurde uns sehr davon abgeraten weil die Lehrerin zum ursprünglichen Zeugnis Stellung nehmen muss und normalerweise dann noch mehr fadenscheiniges Argumente anbringt. Das Zeugnis fällt dann unter Umständen noch schlechter aus.

Viel Erfolg

Conny winkie
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Biene Maja
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jenny
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Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 5112
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BeitragVerfasst am: 03.02.2009, 09:59
BeitragTitel:
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Ich würd schon versuchen, die Note ändern zu lassen! Uns ist das mal mit einer Lesenote gelungen. Die war nämlich im ersten Hlabjahr eine 1 und im 2. Halbjahr "nur" 2 und wir haben gefragt ob das Kind das Lesen jetzt verlernt hätte... hatte es aber nicht!


Versuchen sollte man es auf jeden Fall!

jenny
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Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden.

jenny
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sue
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Beiträge: 2134
Wohnort: wo der frische Wind weht...

BeitragVerfasst am: 03.02.2009, 12:30
BeitragTitel:
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MMh,

nicht so einfach.
Das Eine ist, dass die Lehrerin wohl nicht sehr gerecht ist.
Das Zweite ist, wie man damit umgeht.
Wir versuchen immer, unsere Kinder nicht zu sehr auf Noten zu eichen.
Mein Großer hat ein angeborenes Rechtschreibgen. In Diktaten in der GS hatte er nie einen Fehler und in Aufsätzen selten. Trotzdem bekam er in den ersten 3 Grundschuljahren immer nur eine 2 in Rechtschreibung, vermutlich weil es ein Mädchen gab, dass definitiv NIE Fehler machte. Fand ich nicht besonders, haben wir aber nie thematisiert. Zweierzeugnisse haben wir pauschal immer gelobt.

Du schreibst, dass die Empfehlung dadurch in Frage steht, obwohl er in Rechtschreibung auch sehr gut ist lt. Lehrerin?
Sind´s die Aufsätze oder Sachkunde, die das Schiff noch zum Wanken bringen könnten??

Es ist die Frage, geht es um`s Prinzip, ist eine Intervention verständlich, aber dann können sich Fronten verhärten, oder lernt er beizeiten, dass Noten nur scheinobjektiv sind? ;)

Meinen Kindern sagen wir immer, dass Noten sich in der Menge wohl ausgleichen. Bei ungerechten schlechten Noten fanden sie beim Nachdenken auch immer ungerechte gute Noten. devil

Wie gesagt: In der Sache habt ihr sicher Recht, was die vorenthaltene Eins in Mathe angeht.
Aber für später könnte es sinnvoll sein zu lernen, zwischen Eins und Zwei nicht zu sehr zu unterscheiden..
Bei den Grenzen zur Empfehlung wäre ich weniger tolerant, aber gerade für Einsen sind die skills sehr, sehr soft..

Besten Gruß,
sue
_________________
sue
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morlis



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Anmeldungsdatum: 21.04.2008
Beiträge: 485
Wohnort: BaWü

BeitragVerfasst am: 03.02.2009, 14:40
BeitragTitel:
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Ich glaube das Problem ist nicht die 2 statt der zu erwartenden 1 sondern der Umgang der Lehrerin mit deinem Sohn allgemein.

Da sollte man vlt. doch das Gespräch suchen. Wenn anderen Eltern das auch schon aufgefallen ist, wäre das vlt. ein Thema für den nächsten Pflegschaftsabend oder für ein Gespräch der Elternvertreter mit dieser Lehrerin?

Von Stress wegen dieser Note würde ich erstmal absehen.
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Stilemie




Anmeldungsdatum: 02.02.2009
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 03.02.2009, 16:12
BeitragTitel:
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Hallo,

vielen Dank für die vielen Antworten und eure Einschätzungen.

Also insgesamt hat M in seinem Zeugnis fünf Zweien und drei Dreien bekommen. Die Dreien für Kunst und Textiles Gestalten mögen okay sein, die Drei in Sachkunde (schriftlich hat er in dem Fach eine glatte Zwei) kommt durch seine schlampige Mappenführung zustande. Die Lehrerin sieht es halt gerne, dass die Mappe ordentlich geführt wird mit hübschem Deckblatt usw. (ist ja auch okay), nur kommt bei M meist nur die Hälfte der Arbeitsblätter in die Mappe, der Rest verschwindet irgendwo im Nirvana, aber wir arbeiten dran (ihr glaubt gar nicht, wie oft ich zerknitterte Blätter aus seinem Ranzen fische und bügele und mit ihm zusammen ordentlich einsortiere). Aber inzwischen sieht M es auch ein, dass er sich damit mehr Mühe geben muß. Die Zwei in Deutsch hat er eigentlich auch nur seiner Schusseligkeit zu verdanken, in Diktaten macht er wenn nur Fehler wie zum Beispiel den letzten Punkt vergessen oder er schreibt ein Wort zu undeutlich, so dass er schriftlich zwischen Eins und Zwei steht. Aber Rechtschreibung kann er und er weiß auch, wie alle Wörter geschrieben werden, er liest auch seit der ersten Klasse jeden Abend mindestens eine Stunde.

Und das ist auch das Hauptproblem und meine begründete Angst, dass die Klassenlehrerin ihn ungerecht zensiert, da sie ein Problem mit seiner Arbeitshaltung hat. Da er oft verträumt und eben etwas schusselig ist, wenn die Lehrerin die Klasse z.B. auffordert, das Mathebuch rauszuholen, holt er erstmal ein falsches Buch raus oder fragt erstmal noch seinen Nachbarn, was genau gemacht werden soll usw. er ist eben oft zerstreut. Und wegen dieser Arbeitsweise hat die Lehrerin in einem Elterngespräch schon nebenbei erwähnt, dass sie ihn mit diesem Arbeitsverhalten nicht aufs Gymnasium lassen kann, da er den Anforderungen nicht gewachsen wäre und untergehen würde. Sie würde lieber einen guten Realschüler aus ihm machen (hat sie wortwörtlich so gesagt). Nur finde ich eben, dass er auf der Realschule viel zuwenig Input und Stoff zum Lernen bekommen würde, es wäre ihm mit Sicherheit zu langweilig, so ist es ja jetzt schon für ihn. In Mathematik hat er sich zum Beispiel riesig gefreut, als vor zwei Wochen endlich mal ein neues Thema kam, das schriftliche Addieren und war gleich mit voller Eifer dabei. Doch nach einer Woche sind die Hausaufgaben schon wieder zu langweilig, er würde lieber fünf Zahlen untereinander addieren und nicht nur zwei. Er hat auch noch nie für Klassenarbeiten gelernt, in keinem Fach, wäre ihm auch zu langweilig, alles NOCHMAL zu wiederholen, was ihm schon aus den Ohren raushängt.

Und als die Klassenlehrerin das mit dem guten Realschüler erwähnte, dacht ich noch, dass wenn die Zensuren stimmen (und er schreibt wirklich nur gute Zensuren, bei den Klassenarbeiten ist er immer total bei der Sache und hochkonzentriert, da er Zensuren liebt, auch wenn`s sich jetzt komisch anhört, aber da hat er eben seinen Ehrgeiz), dann kann sie ihm eigentlich keine Gym-Empfehlung verweigern. Aber jetzt kriege ich eben doch den leisen Verdacht, dass sie deswegen seine Zensuren nach unten drückt, und das fände ich eben ungerecht. Ich würde ihm schon gern die Chance geben, sich auf dem Gymnasium zu beweisen und ich denke sogar, dass er seine Schusseligkeit dort überwinden könnte.

Hmm, ich hoffe, ihr könnt meinen Gedankengängen so folgen rolleys .

Liebe Grüße

Stilemie
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morlis



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Anmeldungsdatum: 21.04.2008
Beiträge: 485
Wohnort: BaWü

BeitragVerfasst am: 03.02.2009, 16:46
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Hallo Stilemie,

aus welchem Bundesland kommt ihr denn? Gerade in Hinsicht auf die Empfehlungen und Verfahrensweise gilt ja (fast) überall was anderes.
Weiß die Lehrerin / Schule von der HB?

Gruß morlis
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Stilemie




Anmeldungsdatum: 02.02.2009
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 03.02.2009, 17:38
BeitragTitel:
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Hallo Morlis,

wir kommen aus Niedersachsen. Kann man denn die Verfahrensweisen zu den Empfehlungen einzelner Bundesländer irgendwo nachlesen?

Ja, die Lehrerin weiß von der hb, sie riet uns in der ersten Klasse auch selbst zum Besuch eines Schulpsychologen, allerdings aus anderen Gründen, da M im Sozialverhalten gegenüber anderen Kindern auffiel (was sich GsD gebessert hat) und eben auch wegen seinem Arbeitsverhalten. Zur Diagnose hb meinte sie nur, dass sie es sich schon gedacht hat, dass M dies aber leider nicht richtig umsetzen könne (sie meinte, er könne viel mehr aus seinen Fähigkeiten machen) und dass es mehrere sehr intelligente Kinder in der Klasse gäbe und es schade wäre, dass er sich nicht mehr mit ihnen zusammentun würde, er ist halt mehr ein "Einzelkämpfer". Steht sogar dieses Jahr wieder im Zeugnis: Seine Aufgaben bearbeitet er am liebsten alleine. Wobei die KL immer alles ins Negative zieht. Das ist auch ihre letzte Klasse vor ihrem Ruhestand und mir kommt es manchmal so vor, als wenn sie auch keine Lust mehr darauf hat, sich mit Kindern "rumzuplagen", die nicht mit der Masse ziehen.
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clementine



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 31.03.2007
Beiträge: 1393
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 03.02.2009, 17:57
BeitragTitel: pfffffffff.........
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winkie

ich hab kein Schulkind. Aber so ganz spontan aus dem Bauch heraus hatte ich nachdem ich hier alles gelesen hatte, nur einen Gedanken: ich würde einen Klassenwechsel anstreben. Ja so einfach.
Ich hätte da wahrscheinlich nicht die nerven so einen Auseinandersetzungs- und Findungsprozeß durchzustehen und dass dann im 2, Schulhalbjahr wo es dann auf die Klassenabschlußnoten zugeht. Ich kenne das von mir früher, ich hab auch oft schlechtere noten bekommen, weil ich die Klappe nicht gehalten habe, mich wegen Ungerechtigkeiten angelegt usw.
Möglichkeiten gibt es doch viele, wenn diese Frau ihn so unreflektiert auf dem Kieker hat und blöd rumargumentiert er sei der unwilligste aller schlauen Kinder (sorry, tickt die noch richtig, das ist doch kein Argument geschweige denn dass es zeigt, dass sie weiß, was hb heißt...) ja dann wird sie sich auch nicht durch alle möglichen Arten von Gesprächen so umstimmen lassen, dass Dein Kind nicht in Zukunft doch unter ihr zu leiden hat. Nur dann vielleicht noch subtiler, dass man es gar nicht mehr beweisen kann.
Da würd ich lieber jetzt gleich die Gelegenheit beim Schopf greifen und versuchen, die Vorfälle nutzen, einen Klassenwechsel damit zu erreichen. Wenn Dein Sohn das mitmachen würde und die andere Klasse eine Alternative personell wäre, natürlich...
JETZT hast Du Argumente. Ich nenne das Mobbing.


liebe grüße
_________________
clementine mit Sohn 9/03 und Tochter 6/07
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Wenn die Klügeren immer nachgeben, geschieht nur das,
was die Dummen wollen.

Albert Einstein
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morlis



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 21.04.2008
Beiträge: 485
Wohnort: BaWü

BeitragVerfasst am: 03.02.2009, 18:02
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

Stilemie hat folgendes geschrieben:

wir kommen aus Niedersachsen. Kann man denn die Verfahrensweisen zu den Empfehlungen einzelner Bundesländer irgendwo nachlesen?

Ich hab mal das hier gefunden:
http://www.mk.niedersachsen.de/master/C6748586_N6748253_L20_D0_I579.html

In Niedersachsen haben doch m.E. eh die Eltern das letzte Wort bei der Schulwahl, das würde die Sache ja relativ unkompliziert gestalten. Ich glaube nicht, dass euch ein Gymnasium abweisen würde, wenn ihr die HB nachweisen könnt.

Mit der Lehrerin würde ich diesbezüglich vlt. nochmal reden. Ganz ohne Vorwürfe, frag sie wie deinem Kind zu helfen sei. Lass sie Vorschläge machen, was ihr genau tun könntet.
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