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starkejungs Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.10.2006 Beiträge: 5625 Wohnort: BW
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Verfasst am: 17.03.2009, 15:44
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Übrigens sehr passend:
Heute kommt der Kleine heim und berichtet:
"Die B. hat sich heute im Klassenzimmer übergeben.
Sie wurde von der Mutter abgeholt. Vorher hat sie erzählt, sie hätte schon seit gestern abend ein bisschen Bauchweh,heute morgen auch, aber die Mama wollte,dass sie trotzdem in die Schule geht."
Das ist in diesem Schuljahr schon das 4.Mal, dass ein Kind in der Schule IM KLASSENZIMMER koxxt!
Ein anderes war schon mehrmals morgens in der Schule und musste dann mit Fieber doch abgeholt werden- und die Mutter erzählte ganz ungeniert:" Na, er war heute morgen schon nicht fit . ABer ich dachte, er stellt sich nur an." Na klasse .
Mal davon abgesehen, wie schrecklich sich die Kinder in dieser Situation fühlen müssen- MIR (und der KL sicher auch...) ist definitiv lieber, die Leute lassen ihre Kinder ein Mal zu oft zu Hause, als für Epidemien zu sorgen.
Und das andere: wenn Eltern ihrem Kind eine Entschuldigung oder Befreiung schreiben, OBWOHL ihm nichts fehlt- dann brauchen sie sich nicht wundern,wenn die Kinder es mit der Wahrheit nicht genau nehmen. Ganz einfach. Vorbilder eben.
Grüßle Steffi _________________ Hab Geduld! Nicht durch Aufschlagen, sondern durch Ausbrüten wird das Ei zum Küken.
(Sören Kahl) |
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NinaHH Sponsor 2010/2011
Anmeldungsdatum: 24.01.2007 Beiträge: 1033 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 17.03.2009, 21:37
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@starkejungs:
Mit ein "bisschen Bauchweh" würde ich mein Kind auch zur Schule schicken - das gibt es schon ab und an mal und ist normalerweise kein Anzeichen von Magen-Darm-Grippe. Das kann auch einfach blöd gelaufen sein.
Und wenn ich selbst zur Arbeit muss, sehe ich vielleicht ein bisschen Unwohlsein als weniger dramatisch an, als wenn ich frei habe - das ist leider auch so und sicher nicht immer zum Besten des Kindes (auch wenn ich kein Kind mit dem Wissen, dass es krank ist, zur Schule gehen lassen würde).
Auf der anderen Seite kam es bisher dreimal vor, dass Mira wegen Bauchweh oder Kopfschmerzen gern von der Schule abgeholt werden wollte. Das habe ich gleich gemacht und fand es auch o.k., dass es ihr zu Hause schnell besser ging. Die Kinder müssen so oft "funktionieren", dass so ein kleiner "Test" zwischendurch auch mal möglich sein muss (auch wenn ich es ihr gegenüber natürlich nicht so benennen würde).
Ich denke , jede Familie wird das so machen, wie sie es für richtig hält, bedenklich wird es erst, wenn andere tatsächlich (und nicht "nur" durch das Ungerechtigkeitsgefühl der Kinder) beeinträchtigt werden - sei es durch Ansteckung der anderen Kinder oder dadurch, dass ein Kind, das oft gefehlt hat, dann die ganze Gruppe bremst.
Viele Grüße von Nina |
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Online Sponsor 2010/2011
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.07.2008 Beiträge: 763 Wohnort: Sachsen
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Verfasst am: 17.03.2009, 22:20
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| starkejungs hat folgendes geschrieben: |
Und das andere: wenn Eltern ihrem Kind eine Entschuldigung oder Befreiung schreiben, OBWOHL ihm nichts fehlt- dann brauchen sie sich nicht wundern,wenn die Kinder es mit der Wahrheit nicht genau nehmen. Ganz einfach. Vorbilder eben.
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Ich glaube, mit diesem Satz hast Du genau das getroffen, was ich meinte.  _________________ LG Anja
"Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt." - Aus Uganda |
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starkejungs Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.10.2006 Beiträge: 5625 Wohnort: BW
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Verfasst am: 17.03.2009, 22:52
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Erst mal@online: sorry fürs schreddern !
Hallo Nina
Vieleicht hätte ich dazuschreiben müssen,dass hier seit über 1 Woche Magen-Darm-Grippe grassiert- und da würde ich auch bei "ein bisschen Bauchweh" ein Kind nicht in die Schule lassen.
Ich weiß nicht, aber wenn meine beiden abends Bauchweh haben- und morgens immernoch, ist da doch immer was im Busch , auch ohne eine bekannte "Epidemie" ...
Vielleicht bin ich auch verwöhnt von meinen Beiden? Wenn sie sagen, es fehlt ihnen etwas, dann ist das so- ohne Zweifel. Und sie wissen,dass ich das auch ernst nehme.
Wenn sie keine Lust auf irgend etwas haben,dann sagen sie das auch so- und sie wissen,dass ihnen das trotzdem nicht erspart wird.
Der Kleine meinte übrigens, dem Mädchen wäre das schon zum 2.Mal passiert .
Was ich dabei nicht verstehe: die Mutter arbeitet NICHT, im Gegenteil-sie ist das,was man unter "Supermama" versteht, fördert das Mädchen,wo sie kann, sehr leistungsbetont,macht alles perfekt ...
Wenn es bei mir nur halb so ordentlich und sauber wäre,würde ich direkt an ein Wunder glauben
Die Mutter des Fieberkindes arbeitet auch nicht- und hat zusätzlich die "Oma" im Haus, die ganz viel die Kinder nimmt.
Es hat also komischerweise nicht damit zu tun,dass die ELtern beide arbeiten- oder die Mütter arbeiten müssen (weil sie z.B. alleinerziehend sind).
Darum schlage ich hier eine Bresche für kränkelnde oder kranke Kinder! Das liegt jetzt nicht an Online - sie hat nur das Thema losgetreten . Ich bekomme von Jahr zu Jahr mehr das ungute Gefühl, dass das Thema Schule/Bildung/Schulleistung/Schulerfolg so übermächtig wird- selbst hier auf dem Dorf, dass dabei das Kind (und seine Bedürfnisse) gerne mal übersehen wird
Es ist noch nicht lange her,da war es selbstverständlich,dass ein Kind 1 ganzen Tag fieberFREI sein durfte, bevor es wieder in die Schule ging. Und mit Temperatur- auch unterhalb der Fiebergrenze schickte man ein Kind weder in die Schule, noch in den KiGa.
Heute haben sie doch "nur Temperatur" und da kann man gut noch oder wieder in die Schule gehen...
Aber nun- ich schweife ab
So, ich bin fertig
Grüßle Steffi _________________ Hab Geduld! Nicht durch Aufschlagen, sondern durch Ausbrüten wird das Ei zum Küken.
(Sören Kahl) |
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Bachstelze
Anmeldungsdatum: 27.03.2005 Beiträge: 956
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Verfasst am: 17.03.2009, 23:12
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Aber auch das ist dann wieder die Verantwortung derjenigen Eltern.
Das muss jeder für sich entscheiden - und ich geh da sicher nicht hin und zeig mit dem Finger: die erziehen ihre Kinder zu Lügnern !
Ich glaube, praktisch macht es auch einen Unterschied, ob beide Eltern berufstätig sind oder nicht, bzw. wie schwierig es ist, das Zuhauselassen zu ermöglichen.
Wenn ich als berufstätige Mutter meinem Chef jedes Mal erklären muss, warum ich jetzt schon wieder nicht zu Arbeit kommen kann, werde ich Zweifelsfälle wie das bisschen Bauchweh anders sehen als wenn ich sowieso zu Hause bin und es kein Problem für mich ist, das Kind zu Hause zu lassen.
Seh ich doch bei mir selbst: An Freitagen, wenn ich nicht arbeite, bin ich viel eher bereit mich breitschlagen zu lassen - auch wenn ich mal nicht 100% überzeugt bin, dass das Kind wirklich "schulunfähig" ist.
Wenn ich dagegen eine Sitzung leiten muss, in der die halbe Firmenleitung mit drinsitzt, die sag ich nur ab, wenn ich wirklich keine Wahl hab.
Der Idealfall ist natürlich, dass sich Kinder an der Schule so wohl fühlen, dass sie unbedingt hin wollen, wann immer sie können. In diesem Fall wäre diese ganze Diskussion überflüssig. Leider ist dieser Idealfall bei uns jedenfalls ziemlich selten - und bisher meist so gewesen (5 Kinder, großer ist unterdessen 15).
Liebe Grüße,
Bachstelze _________________ Bachstelze |
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starkejungs Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.10.2006 Beiträge: 5625 Wohnort: BW
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Verfasst am: 18.03.2009, 09:41
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Hallo Bachstelze,
wenn ich einem Kind wegen Unlust auf Sport eine Befreiung wg. irgendeiner angeblichen Unpässlichkeit schreibe, nehme ich es offensichtlich (auch für das Kind offensichtlich) nicht so genau mit der Wahrheit. Und da sind Eltern Vorbilder. Absolut. Ich kenne auch Eltern , die rel. häufig ihr Kind wegen Krankheit entschuldigt haben, um in die Sonne zu fliegen. Die wollten ihr Kind, das sich mit dem Lernen NICHT leicht tat, aufs Gym "prügeln", beklagten sich über die Schule, bezahlten Nachhilfe, Ferienkurse- und leisteten sich dann 3mal im Schuljahr sowas. Das Kind kam z.B.im Herbst (Empfehlungshalbjahr der 4.) braungebrannt nach einer einwöchigen Krankheit wieder in die Schule.
Solche brauchen sich nicht wundern. Ganz einfach. Kinder sind doch nicht blöd
Hier bei uns ist insgesamt wohl "Ausnahmezustand", was die Kinderbetreuung angeht, weil zwar viele Mütter arbeiten(ungefähr die Hälfte der Klassenkameraden-Mütter meiner Jungs), aber die Großeltern der Kinder zur Verfügung stehen (wohnen oft sogar im Haus).
Ich muss auch wirklich sagen, dass es in der Klasse des Großen in den 4 Jahren seltenst vorkam, dass ein Kind in der Schule offensichtlich krank war. Ich glaube, er hat mir in der Zeit überhaupt nur 2mal davon erzählt,dass jemand abgeholt werden musste?
Aber in der Klasse des Kleinen ,eine 2.Klasse, nun schon so oft . So, dass die KL schon in der 1.Klasse beim 2.Elternabend darum gebeten hat,dass die Eltern Kinder, die sich nicht gut fühlen zu Hause lassen sollten. Die wären schon OFFENSICHTLICH krank,wenn sie in die Schule kämen!
Und trotzdem .Beim 1.Elternabend in diesem Schuljahr wieder. Es ist kein Kind darunter,das ständig fehlen würde- man kann also auch nicht sagen, es hätte ja ständig irgendetwas und würde Bauchweh oder anderes nur simulieren...
Es ist doch klar,dass man als Arbeitnehmer ein Kind nicht wg. Kleinigkeiten Zuhause lässt. Das tue ich auch nicht- ich arbeite auch vormittags.
Aber wenn ein Kind z.B. Ohrenschmerzen hat , KANN ich es doch um Himmelswillen nicht in die Schule schicken. Da hilft auch keine Sportbefreiung! DAS meine ich. Oder Bauchschmerzen einfach zu ignorieren,OBWOHL Magen-Darm-Grippe rumgeht, und OBWOHL das Kind bei einer solchen Gelegenheit schonmal ins Klassenzimmer gekoxxt hat.
Nur,damit es nichts in der Schule verpasst?
Ich rede auch nicht von den Kindern, die munter in die Schule gehen und 2mal die Woche mit Bauchweh wieder abgeholt werden müssen- so einer ist in der Klasse des Kleinen auch. Aber das ist nicht vorhersehbar und es ging ihm gut morgens! Oder die eben eine Erkältung haben, aber denen es sonst ordentlich geht- ich meine die, denen man einfach nicht zugestehen will,dass sie krank sind. Auch ohne Fieber. Und die, die nicht in Ruhe gesund werden dürfen.
eine für solche Kinder eine Lanze brechende
Steffi
 _________________ Hab Geduld! Nicht durch Aufschlagen, sondern durch Ausbrüten wird das Ei zum Küken.
(Sören Kahl) |
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grünergeist Quiz-Gewinnerin

Anmeldungsdatum: 21.05.2005 Beiträge: 2644
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Verfasst am: 18.03.2009, 09:54
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Moment mal, die Leute schicken die Kinder nicht in die Schule, um ihren Job nicht zu verlieren. Als jemand, der wegen angeblicher kindesbeingter Fehlzeiten gekündigt wurde, kann ich das sogar nachvollziehen. Finde mal Neueswas alleinerziehend mit Kind ohne arbeitenden Vater, der die Familie noch über Wasser hält. _________________ Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen. [George Orwell]
grünergeist |
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starkejungs Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.10.2006 Beiträge: 5625 Wohnort: BW
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Verfasst am: 18.03.2009, 10:14
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| grünergeist hat folgendes geschrieben: |
| Moment mal, die Leute schicken die Kinder nicht in die Schule, um ihren Job nicht zu verlieren. Als jemand, der wegen angeblicher kindesbeingter Fehlzeiten gekündigt wurde, kann ich das sogar nachvollziehen. Finde mal Neueswas alleinerziehend mit Kind ohne arbeitenden Vater, der die Familie noch über Wasser hält. |
Das habe ich nicht gemeint- und ich denke,das ist auch klar!
Und ist hier bei uns in den Klassen der Jungs auch bei keinem Kind(bzw. der Mutter) der Fall!
Ich kann nur für mich hier sprechen.
Und der Start dieses Threads war ja, dass vermutet wird, dass ELtern ihre Kinder zu oft wegen "nichts" zu Hause lassen oder befreien.
Es macht sehr wohl einen Unterschied, ob ich keine andere Wahl habe, und es zumindest versuchen muss, das Kind in die Schule zu schicken, oder ob ich für mich entscheide, dass ein Kind ohne "richtig" Fieber einfach nicht Schonungsbedürftig ist. Und dabei dabei das Kind und sein Fühlen bewusst (oder gewohnheitsmäßig oder warum auch immer)außen vor lasse.
Grüßle Steffi _________________ Hab Geduld! Nicht durch Aufschlagen, sondern durch Ausbrüten wird das Ei zum Küken.
(Sören Kahl) |
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Kitzelbuerste Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.02.2008 Beiträge: 717 Wohnort: Ländle
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Verfasst am: 18.03.2009, 14:19
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Ich musst meine Drama-Queen vor zwei Wochen auch mit erhöhter Temperatur in Hort/Schule schicken. Allerdings mit einem Zettel für die Lehrerin, dass sie mich *sofort* anruft, falls es ihr schlechter gehen sollte.
Ich bin alleinerziehend, schwerbehindert und habe nur einen Zeitvertrag. Da muss ich mir wirklich genau überlegen wann ich meine Maus zu Hause lassen kann. Abholen geht immer, dann haben wir es wenigstens versucht.
Mein AG ist da schon entgegenkommend, aber ich hebe mir die Fehltage auf, falls es wirklich nicht mehr geht...
So habe ich mir das zwar auch nicht vorgestellt, aber ich kann die Situation zur Zeit nicht ändern. Leider. _________________ lg Kitzelbuerste mit Dramaqueen (07/02)
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Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab |
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Bachstelze
Anmeldungsdatum: 27.03.2005 Beiträge: 956
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Verfasst am: 18.03.2009, 17:54
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Hallo starkejungs,
ich glaube nicht, dass irgendjemand hier befürwortet, offensichtlich kranke Kinder in die Schule zu schicken. Da würde ich auch - gerade bei Ansteckungsgefahr - von Eltern erwarten, dass sie auch den anderen Kindern gegenüber Verantwortungsbewusstsein zeigen.
Wenn die Möglichkeit besteht, werden wohl viele Eltern zumindest hier im Forum ein Kind eher einen Tag länger zu Hause lassen, weil die hier vertretenen Kinder im allgemeinen weniger auf die Schule als einziger Informationsvermittler angewiesen sind und den verpassten Unterricht in der Regel leichter wieder aufholen als die meisten Durchschnittskinder.
Aber: es gibt Situationen, in denen es schwierig ist, diese Möglichkeit zu bieten, oder in denen der Preis dafür hoch sein kann. Auch hier ist es wieder Sache der Eltern, die Situation abzuschätzen. Das kann schwierig sein, und auch Eltern können sich irren.
Dazu kommen dann noch die Fragen: wie verpflichtend nehme ich die Schule? wieviel "Unwohlsein" ist erträglich? ab wann verzärtel ich mein Kind? wie unterscheide ich zwischen echtem Schlechtfühlen und gezieltem Theater? usw.
Zu den wegen "nichts" Entschuldigungen schreibenden Eltern: ich habe nicht geschrieben, dass ich das unterstütze. Wir machen das normalerweise auch nicht. Aber ich finde, das ist die persönliche Entscheidung der Eltern, und da misch ich mich nicht ein.
Liebe Grüße,
Bachstelze _________________ Bachstelze |
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kleines Monster
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.12.2007 Beiträge: 167 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 18.03.2009, 18:07
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Ich bin gerade den zweiten Tag zu Hause (von zwei Tagen die ich ins Büro gehe ) Das Drachenkind ist seit Montag zu Hause
Bronchitis - tagsüber geht es ihr recht gut, aber Nachts bellt sie wie ein aufgescheuchter Wachhund und ist daher morgens einfach völlig erledigt.
Sicherlich hätte ich sie auch in die Schule schicken können, aber ich glaube es hätte ihr nichts gebracht. Völlig übermüdet und durch Husten die anderen Kinder stören
Sollte vielleicht anmerken das wir schon ziemlich viele Nächte wach gelegen haben, weil wir dachten das Drachenkind würde ersticken. Also Hustenanfall mit hochreizen damit das Kind atmet - alles im Schlaf oder besser halbschlaf des Kindes. Daher ist das eine Sache wo ich recht vorsichtig bin. Habe sie aber auch schon in die Schule geschickt und nach ner Stunde wieder abgeholt - Fehleinschätzung von Mama
Ich denke die Entscheidung liegt bei den Eltern und vor allem das Vorbild. Leider kann nicht jeder in jeder Lage ein gutes Vorbild sein und die persönlichen Bedürfnisse sollten berücksichtigt werden _________________ Liebe Grüße
anne |
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starkejungs Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.10.2006 Beiträge: 5625 Wohnort: BW
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Verfasst am: 18.03.2009, 21:13
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Ich habe ja schon geschrieben, dass ich abschweife .
Und ich will hier im Forum wirklich niemandem Unterstellen, dass er sein offensichtlich krankes Kind in die Schule steckt.
Muss ja auch ehrlich zugeben,dass ich mich da gerne in Rage rede, weil es eben bei uns hier im Nest doch wirklich vorkommt .
Also, ich hör dann mal auf
Grüßle Steffi _________________ Hab Geduld! Nicht durch Aufschlagen, sondern durch Ausbrüten wird das Ei zum Küken.
(Sören Kahl) |
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Citrus Vestibülduft, Administrator, Sponsor2010
Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 3558 Wohnort: Hessen
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Verfasst am: 19.03.2009, 00:10
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Hallo Steffi,
Du hast ja heut eine Leidenschaft an Dir...
Ich bin grad mal shredder- lustig
| Zitat: |
| Was ich dabei nicht verstehe: die Mutter arbeitet NICHT, im Gegenteil-sie ist das,was man unter "Supermama" versteht, fördert das Mädchen,wo sie kann, sehr leistungsbetont,macht alles perfekt ... |
DIESEN Satz versteh ich aber nun in dem ganzen Zusammenhang nicht.
Woher weißt Du das alles? Ich bin echt beeindruckt.
Wie Du die Supermuddi beschreibst, wird sie ihr Kind wohl schicken, damit es nichts verpaßt?
Oder muss Supermuddi das Kind daheim lassen?
Was macht nu eine ordentliche Supermuddi?
LG Zitrone,
die ihren auch immer erst mal schickt, damit er es wenigstens probiert (außer bei akuter Göbelei)
Mach ich ja im Arbeitsleben auch so. Gutes Vorbild, gelle?
EDIT:
Achso, zur Ausgangsfrage:
Mir ist eigentlich egal, wie andere das händeln. Das muss doch jeder selbst entscheiden.
Und wer sich damit selbst in Knie schießt; siehe Steffis sonnengebräunter hingeprügelter Gymkandidat  _________________ »Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein.«
Albert Einstein |
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murkel
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.05.2008 Beiträge: 144 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 19.03.2009, 09:59
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Hallo,
ich denke, dass man ein krankes Kind (mit Fieber) kaum in die Schule schicken sollte. Die Ruhe tut dem Kurzen gut und den anderen, weil meist in diesen Phasen die Viren "Neuland" such ;(
Dass bei uns in der 6ten schon Blau gemacht wird, hat mich erstaunt, besonders vor den Doppelstunden Kunst wird vielen sooo übel... und auch vor den Zeugnissen waren es oft 3-5 Kids, die nach Hause gingen.
DAS kenne ich eigentlich von Früher nicht und auch nicht aus der GS. Wenn es jemandem schlecht geht, klar der geht, aber das immer den gleichen sooo übel wird, sollte dringend mal untersucht werden... d.h. der Arzt sollte aufgesucht werden, könnte ja mal wirklich was sein, außerdem hat das Nachhausegehen Konsequenzen, weil man dann am Nachmittag im Wartezimmer hockt ohne Termin... also macht man es nur, wenn es wirklich was ist....
Wie die anderen es handhaben ist mir Schnurps... bei uns wird es eng gesehen, Blaumachen is nicht, und mit leichtem Schnief kann man in die Schule.... auch wenn man keinen Bock hat ...
Nur nicht aufregen - jeder ist für seine Familie zuständig - mir ist es egal, ob andere die Laschheit der Schule ausnutzen - ich tue es nicht, weil ich es blöd finde und zu meinem Vorstellungen von Arbeitshaltung nicht passt.
lg
Murkel |
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Svea Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.04.2006 Beiträge: 4746 Wohnort: St. Olaf ;-) (BW)
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Verfasst am: 19.03.2009, 10:57
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nun muß ich auch mal shreddern:
Das Thema wird gerade heiß im Kindergarten diskutiert.
Problem: Kinder werden in den Kindergarten geschickt, nachdem sie in der Nacht zuvor erbrochen haben. Da im Moment hier der Novo-Virus die Kinderabteilung im Krankenhaus lahm legt, sah die Leitung sich gezwungen sich mal beim Gesundheitsamt zu erkundigen wie das mit Magen-Darm Geschichten wirklich funktioniert.
Also: Das Kind MUSS 24 Stunden ohne Beschweden sein und darf erst dann wieder in den Kindergarten.
Das hat hier einigen Damen sauer aufgestoßen, so nach dem Motto:"Kinder haben doch so etwas öfter und es ist nichts schlimmes!"
Egal wie man es macht, man macht es nicht richtig! Dabei wollte die Kindergartenleitung es nur zum Besten der Kinder mache...
Blödes Thema
Svea _________________ Wer das Konzept der Unendlichkeit verstehen will, muss nur das Ausmaß menschlicher Dummheit betrachten.
Voltaire
Svea |
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