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Computerzeiten


 
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starkejungs
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BeitragVerfasst am: 28.03.2009, 17:34
BeitragTitel: Computerzeiten
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Hallo ihr,

ich habe hier gerade in den Untiefen der blauen Hallen gesucht, aber irgendwie nix gefunden:

Es wird scheinbar Zeit, die Computerzeiten des Großen etwas zu lockern. WIr geraten da ständig aneinander. Und ich sehe ja selbst,dass es mit eine halben Stunde/Tag nicht mehr getan ist.
Wie lange dürfen eure 10-Jährigen denn so?

Welche Bedingungen sind bei euch daran geknüpft?

Ich möchte mich einfach mal umhören bei euch. Hier in seiner Klasse gibt es kaum ein Kind, das überhaupt begrenzte Computerzeiten hat- darum schwimme ich da auch ein wenig.

Wie steht es mit dem Verantwortungsbewusstsein eurer Kinder?
Beim Großen klappte es toll mit dem Einhalten der ausgemachten Zeiten- nur in den letzten 2 Monaten gar nicht mehr. Die halbe Stunde konnte auch "gesammelt" werden...dann war er mal 1 Stunde dran, aber ich habe das Gefühl, dass die kniffeligeren Spiele einfach mind. diese STunde einfordern, sonst macht es gar keinen Spaß- oder liege ich da verkehrt?

Ich will da gar nicht anfangen, den Fehler beim "ungehorsamen, bösen Kind" zu suchen- ich denke einfach, dass sowas ja auch eine schleichende Entwicklung ist- die er selbst viel weniger wahrnimmt, als wir Eltern. Und da er sonst auch nicht so der "direkte" ist, wenn es um Probleme etc. geht...wir Eltern wollen einfach stoppen,dass er denkt, er muss heimlich ran.

Also täglich ca.1 Stunde? Er kann wirklich vor dem Computer "versumpfen" (darf er in den Ferien auch mal ab und zu), aber ich habe danach das Gefühl, dass er gar nicht glücklich darüber ist, dass ihm alles das fehlt, was er doch noch so tun wollte...darum denke ich schon, dass er noch Zeitlimits braucht.

Ich brauche einfach mal eine Diskussionsbasis- dauerdaddelnde Klassenkameraden bieten definitiv keine rolleys

Bitte erzählt mal!

Danke!

Grüßle Steffi
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Hab Geduld! Nicht durch Aufschlagen, sondern durch Ausbrüten wird das Ei zum Küken.
(Sören Kahl)
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Billy
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Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 1862

BeitragVerfasst am: 28.03.2009, 18:07
BeitragTitel:
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Hallo Steffi,

mit 10 Jahren war das bei uns auch eine halbe Stunde pro Tag.
Allerdings konnte "man" sammeln" und wen 2 Tage nicht gespielt wurde, und alle Aufgaben erledigt waren, ware es dann am 3. Tag auch mal anderthalb Stunden.

Bei vielen Spielen wie Zoo-Tycoon oder World of Empires o.ä. ist eine halbe Stunde einfach zu kurz, weil man sich erst Karten erstellen muss.

Bei uns konnten sich die Kids am Wochenende auch Computerzeit "verdienen": Mit Gartenarbeit (z.B. Rasenmähen), mit dem Hund Gassi gehen, Getränkekästen schleppen. (Irgendetwas mit Bewegung !) Wir hatte jedenfalls immer Freiwillige green

1 Stunde pro Tag ist schon viel, wenn mann dann noch Fernsehen mitrechnet . Oder ihr macht "Bildschirmzeit" draus : Eine bestimmte Zeit darf vor einem Bildschirm ( Fernseher oder Computer verbracht werden),
dann könnte er länger an den Compi, wenn er nicht fernsieht ).

Grüße

Billy

Grüße
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Billy
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starkejungs
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Anmeldungsdatum: 24.10.2006
Beiträge: 5625
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BeitragVerfasst am: 28.03.2009, 18:23
BeitragTitel:
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Hallo Billy,

das habe ich nicht präzise genug geschrieben es ist Monitorzeit, also auch Fernsehen und Nintendo inbegriffen!
Er sieht während der Woche eigentlich nie Fern. Es wäre also im Rahmen.

Am Wochenende (das beginnt Freitag abend bei uns green ), sehen sie (beide) natürlich schon mal einen ganzen Film oder Willi Wills wissen (oder die "Maus" green ). Das ist auch o.k. so.

Das mit den Zusatzzeiten, die man sich erarbeiten kann, ist auch eine gute Idee ! holla

O.k.- das ist schon mal eine "Hausnummer", mit der ich was anfangen kann green .

Bei uns ist die Monitorzeit geknüpft an: erledigte HA + "Familienaufgabe" und an eine mind. 30min Zeit an der frischen Luft. Es ist oft länger. Da er alleine schon einen Schulweg von flott gelaufenen 25 min hat, war er auf jeden Fall schon mal schön in Bewegung .


Danke! Grüßle Steffi

Die Männer sind gerade im Schwimmbad- da kann man sich sowas mal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen ... und nicht erst wieder, wenn die "Eskalationsstufe" herrscht daumen
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(Sören Kahl)
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morlis



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Beiträge: 485
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BeitragVerfasst am: 28.03.2009, 18:38
BeitragTitel:
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starkejungs hat folgendes geschrieben:

Die Männer sind gerade im Schwimmbad-...

Lustig, meine auch. :)

Ich kann vlt. nicht so mit dem Vorzeigemodell dienen, denn bei uns gabs solche Begrenzungen nie. Grundvoraussetzung war immer nur, dass das Schulzeug fertig sein muss, bevor der Rechner angeschalten wird.

Meine Große hatte mit 9 ihren eigenen Compi im Zimmer, der Kleine schon mit 7. Probleme mit Dauerdaddeln hatten wir nie. Wenn ich bei der Großen der Meinung war es wird zuviel, hab ich einen Hinweis gegeben, der wurde befolgt. Der Kleine bewegt sich sowieso lieber und teilweise muss ich ihn an seinen Compi schicken, um mal eine für ihn dringende Frage selbst zu recherchieren anstatt mir Löcher in den Bauch zu fragen. ;)

Käme es denn in Frage, ihm diese Verantwortung zu übertragen? D.h. er soll zeigen, wie vernünftig er damit umgehen kann ohne vor der Technik zu versumpfen? Wenns nicht klappt, kann man immer noch regulierend eingreifen.
Die Anfangszeit wird allerdings sicher schwierig, denn auch bei uns war die Frequenz leicht erhöht, wenn es etwas Neues gab (z.B. neues Spiel). Das reguliert sich aber dann mit der Zeit, z.B. wenn wieder was anderes spannender ist (ein Buch, neue Sportart, Freunde etc.).
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starkejungs
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Beiträge: 5625
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BeitragVerfasst am: 28.03.2009, 18:59
BeitragTitel:
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Hallo Morlis,

nein, er vergisst die Zeit. Und nur noch das zuende. Und das habe ich jetzt gerade angefangen...
Da hilft dann auch kein "Erinnern"- es gab ja keine feste Abmachung.

Er braucht wenige Grenzen, aber diesen Rahmen braucht er wirklich , um sich wohlzufühlen.

Und auch das kleine Kämpfchen zur Erweiterung devil

Ich weiß, es gibt Kinder, die da wenige Ambitionen haben, aber der Große war beim Thema Computer schon immer sehr "gierig" und auch sehr leicht von anderen (Freunden) manipulierbar. Darum sind wir auch wirklich stolz auf ihn gewesen, dass er sich an die Zeiten so gut gehalten hat. Und genau darum wollen wir vermeiden, dass das Thema so wichtig für ihn wird, dass Heimlichkeiten und Regelverstöße Platz bekommen.

Mit dieser Art Selbstverantwortung wäre er überfordert. und das sind garantiert viele Kinder.

Wir sind allerdings auch welche von der Sorte Eltern, die den Kindern keinen Fernseher ins Zimmer stellen möchten und finden, der Familiencomputer im Arbeitszimmer muss für beide und sicher noch einige Jahre reichen.

Aber das sind ja Prinzipien, die jede Familie für sich hat...

Grüßle Steffi
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Billy
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Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 1862

BeitragVerfasst am: 28.03.2009, 19:01
BeitragTitel:
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morlis hat folgendes geschrieben:

Ich kann vlt. nicht so mit dem Vorzeigemodell dienen, denn bei uns gabs solche Begrenzungen nie. Grundvoraussetzung war immer nur, dass das Schulzeug fertig sein muss, bevor der Rechner angeschalten wird.



Cool !
Bei meinen Mädels hätte das vielleicht funktioniert, aber mein Großer hätte dann
1. seine Hausis in Windeseile hingeschmiert "FERTIG!!! Ich gehe an den Computer...!!!" und wäre dann
2. mindestens die nächsten 3 Stunden dort versackt.
Ich glaube, die meisten Jungs sind da anders "gestrickt".

Wir hatten in den Ferien längere Compizeiten, und als er 15 war, habe ich in den Sommerferien die Zeit mal ganz freigegeben.....
Er war 5 Tage lang jeden Tag geschätzte 5 Stunden am Computer und kam am 6.Tag hoch und meinte, jetzt hätte er keine Lust mehr devil
Wir haben das rot im Kalender markiert devil


Computer im Zimmer hat er seit letzten Herbst, da war er ( noch ) 16.
Und klar, reglementiere ich die Zeit nicht mehr.
Zumal er auch viel für die Schule am Compi macht.

Edit:
Bin vorhin von labertaschiger Tochter unterbrochen worden, und hatte schon mal abgeschickt.
...
Jetzt, mit 17, klappt die freiwillige Selbstkontrolle gut. Er macht nach der Schule erst mal Lese-pause, dann Hausis, bzw lernen, zwischendurch Bewegung( Hundegassi green, joggen) wenn er merkt, er braucht es und dann auch Compi ( oder Wii). Aber auf mehre Stunden kommt er nicht, weil der Tag dann praktisch um ist.

Aber mit 10 Jahren, hätte die "freiwillige Selbstkontrolle " nie geklappt.
Mit Fernsehen finde ich allerdings eine halbe Stunde pro Tag wenig. Bei uns wurde damals Jahren auch immer Logo, Maus und Wissensendungen
(und auch mal Schwachsinn) geguckt, das summierte sich auch auf einige Stunden in der Woche.

Grüße

Billy
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Billy


Zuletzt bearbeitet von Billy am 28.03.2009, 20:05, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Citrus
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BeitragVerfasst am: 28.03.2009, 19:09
BeitragTitel:
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Ich habe hier einen furchtbar gerne Datteler, dem ich die PC- Zeit unter der Woche mit einer Stunde begrenze. Bedingungen sind HA sind erledigt, der Ranzen gepackt im Flur und das Zimmer ist kein Saustall.

Am WE darf es- nach erledigten Aufgaben (Zimmer GRÜNDLICHST, HA, gründlicher Ranzencheck, wie lose Blätter, Hefte i.O. usw, Straße gekehrt, leere Flachen zum Container)- durchaus auch mal etwas länger sein.
Er spielt gern umfangreiche Strategiespiele, da kommt man nach einer halben Stunde ja überhaupt erst mal in die Puschen.
Da werden es auch locker zwei Stunden. So lange alles andere NICHT zu kurz kommt, sehe ich das nicht sooo eng, achte aber dennoch drauf.

Streng reglementieren ist hier eh schwierig, da Schichtdienst und daher nicht immer zu kontrollieren.

LG Zitrone
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»Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein.«
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Svea
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BeitragVerfasst am: 28.03.2009, 20:39
BeitragTitel:
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winkie Steffi,

bei uns wird das ähnlich gehandhabt wie bei Billy. Es ist im Moment eine halbe Stunde "Kistenzeit" für die Kleinen und eine 3/4 Stunde für die Große.

Die Eieruhr läuft mit und gibt den Kindern (und mir) die Möglichkeit der Zeiteinteilung. Das ist für uns alle wichtig und ich arbeite sehr an mir, das im Moment (auch wegen Lars vielschichtigen Besonderheiten) auch sehr genau einzuhalten. Dazu wurde uns auch dringend von der Psych geraten.

Gerade bei "Buchstabenkindern" ist wohl der Kick der schnellen Bilder sehr groß und deshalb einzuschränken.

Svea
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Wer das Konzept der Unendlichkeit verstehen will, muss nur das Ausmaß menschlicher Dummheit betrachten.
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starkejungs
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BeitragVerfasst am: 28.03.2009, 22:22
BeitragTitel:
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Leute, ich bin begeistert holla

ihr habt mir wirklich richtig weitergeholfen !

Also, Fernsehen ist irgendwie gar nicht gefragt unter der Woche- oder nur seltenst! Wenn da tatsächlich mal die Nachfrage kommt, weil es eben so bodenlos tristes Wetter ist, alles erledigt, kein Freund zur Verfügung steht (ja- das gibt es- wenn auch selten green ), dann ist es gar kein Problem, mal eine schöne DVD reinzuschieben und einen Spielfilm zu gucken- oder abends tatsächlich mal pur+ oder so.
Sie fragen aber wirklich kaum danach. Neu entdeckt haben sie jetzt den BBC-Kinderkanal- teilweise echt schrottig (aber auch nettes drin), aber Englisch mit englischen Untertitel (den blenden wir ein) und beide finden es total toll, wieviel sie da schon verstehen ! Kann schon sein, es wird jetzt mehr...
Sie sehen gerade jeden Freitag abend (da sind sie für 2 Stunden alleine)einen Spielfilm (meist ausgeliehen und daher neu für sie), Samstags , wenn wir Zeit haben- also keinen Siedler-Abend , Spieleabend oder Gäste oder..., dann machen wir es uns gemütlich mit Popcorn und machen auf "Kino" , Sonntags Willi und wenn wir Zuhause sind die Maus- das scheint dann auch zu reichen .

Ich habe jetzt wirklich eine gute Hausnummer- 1 Stunde ist auch für mich eine Zeit, wo ich das Gefühl habe,dass nichts ,was ihm wichtig ist, auf der Strecke bleibt ! ABer ich hätte mich eben auch überzeugen lassen, wenn ihr alle symbolisch die Arme in die Luft gerissen hättet und sowas wie "um Gottes Willen! Das reicht doch KEINEM 10-Jährigen" oder so ähnlich gerufen hättet...

Die Bedingungen bleiben die selben- demnach hängt da bei euch auch nicht so viel dran.

Und das mit der Selbstkontrolle- er wird es lernen. Aber gerade ist es eben wirklich noch nicht drin. Was ich auch nicht schlimm finde- er ist einfach noch ein Kind.

Die Verdopplung der Zeit ist vielleicht auch mal eine gute Gelegenheit, an sein Verantwortungsgefühl und seine Selbstkontrolle zu appellieren... VERDOPPELN- das klingt schon richtig großzügig - da wird er gar nicht versuchen zu feilschen p

Also, vielen Dank nochmal !

Grüßle Steffi

Die Ferien sind immer auch Ausnahmezeiten- wenn es langweilige Ferien sind, wird auch mal mehr gedaddelt oder exzessiv Nintendo gespielt. Das wird aber doch überraschend selten genutzt. Ich genieße es ja auch mal, nicht so furchtbar konsequent sein zu müssen- Ausnahmen tun auch mir mal gut drugs
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jutta
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BeitragVerfasst am: 29.03.2009, 00:18
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Hallo Steffi,

Napoleon könnte mit Selbstkontrolle gar nie nicht selbst kontrollieren. Ihm fehlt definitv das Zeitgefühl (kann ich ja auch verstehen) und der Wille, aufzuhören.
Wir haben uns auf 5 Stunden Bildschirmzeit geeinigt, die er in der Zeit von Montag - Freitag verdaddeln darf. Also Computer oder Wii, Fernsehen schauen die Kinder eigentlich nicht. Da ich aber nicht immer hinterherlaufen und angemeckert werden will, dass es ja gar nicht so lang war, was er gespielt hat, haben wir noch Gutscheine eingeführt. 30 Stück à 10 Minuten, maximal 9 davon an einem Tag. Dann die Stoppuhr dazu und ein deutlicher Hinweis auf Startbeginn (es ist jetzt 16 Uhr), und ich bin nicht schuld, wenn die Zeit um ist, weil ich falsch gerechnet habe. devil

Er lernt, die Zeit einzuteilen (sonst sind schon Donnerstag nur noch 30 Min. drin), kann selber bestimmen, was er spielt und vertraut einfach auf die Uhr. Voraussetzung bei uns ist auch die Erledigung der täglichen Pflichten. Und Lernzeit ist auch extra, wenn er eine Frage hat, die wir nicht selber beantworten können, darf er auch im Internet die Antwort suchen. Das klappt ganz gut.
Die Wochenenden sind dann individuell mit Spielen, Freunden, Ausflügen oder Gammelzeit bestückt, da gibt es Bildschirmzeit nach Situation.

Und bei Großsohn ist momentan eine Zeit der Computerunlust angebrochen, er mag gar nicht immer so viel daran spielen. surprise

Wir fahren gut damit.

Schönen Sonntag

Jutta
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Lehre tut viel, aber Aufmunterung tut alles (Goethe)
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morlis



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BeitragVerfasst am: 29.03.2009, 00:22
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

Billy hat folgendes geschrieben:
Wir hatten in den Ferien längere Compizeiten, und als er 15 war, habe ich in den Sommerferien die Zeit mal ganz freigegeben.....
Er war 5 Tage lang jeden Tag geschätzte 5 Stunden am Computer und kam am 6.Tag hoch und meinte, jetzt hätte er keine Lust mehr devil
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Sag ich doch, das reguliert sich mit der Zeit. ;) Meine Große war anfangs täglich am Compi, als es dann "normal" wurde, dass die Kiste jederzeit verfügbar ist, war sie wochenlang gar nicht dran. Da haben sich dann Bekannte beschwert, sie würde gar nicht auf die emails antworten... :)

Neulich fragte mein Kleiner, was er machen soll (hatte noch eine halbe Stunde bis zum Training zu überbrücken). Auf meinen Vorschlag, er könnte solange Wii spielen, antwortete er: "nö nichts Elektronisches". green
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Undercover
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BeitragVerfasst am: 29.03.2009, 10:06
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Wir haben für das Quecksilber (12) 45 Minuten Computerzeit (PC, Wii, Nintendo zusammen), und angeblich dürfen alle anderen sehr viel länger. Fernsehzeiten kommen dazu, da muss jede Fernsehsendung außer Nachrichten extra genehmigt werden, ist aber im Durchschnitt sicher weniger als Computerzeit. Beim Computer darf ebenfalls gesammelt werden und man kann sich im Rahmen bestimmter Absprachen ein "Wochenlob" (=Extracomputerzeit) verdienen.
Das Quecksilber hat auch einen PC im Zimmer, hielt sich aber lange Zeit so wenig an die Absprachen, dass ich ihn passwortsichern musste. Inzwischen klappt es mit den Absprachen weitgehend, auch ohne Passwort. Aber ohne Absprache, oder wenn ich ihn nicht ans Ausmachen erinnere, spielt er auch ohne Grenzen.

Der zerstreute Professor hat leider mit 7 herausgefunden, wie man die Kindersicherung des PC aushebelt. Er hielt sich aber immer sehr genau an Absprachen, Passwort usw. war nicht nötig. Da er viele Schularbeiten am PC erledigt, dort auch Nachrichten schaut und kaum spielt, gibt es keine Zeitabsprachen mehr (Er ist 14). Allerdings habe ich hier den Eindruck, dass er definitiv zu lange dran ist, und ich weiß nicht so recht, wie ich das begrenzen - und kontrollieren - könnte - eben weil er nicht nur spielt, sondern den Computer als Arbeitsinstrument nutzt. Wir werden demnächst mal ein längeres Gespräch darüber führen. ..

Gruß
Undercover
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starkejungs
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Anmeldungsdatum: 24.10.2006
Beiträge: 5625
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 29.03.2009, 14:21
BeitragTitel:
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Hallo nocheinmal green

Nun hatte mein Mann auch mal Zeit, nachzulesen- und die Stunde erscheint uns beiden angemessen.
Bei dir, @undercover (bzw. deinem Quecksilber),wird es im Schnitt wohl ein wenig länger sein, aber er ist ja auch 2 Jahre älter.

Besonders gut gefällt uns die Gutschein- Version- Jutta,die Idee ist wirklich gut!
Dann ist das Einteilen auch seine Sache. Max. 1,5 Stunden am Stück ermöglicht dann auch mal eine Runde Strategie ohne Frust, weil so schnell Schluss ist holla

Bisher haben wir es so gemacht, dass wir, wenn er anfing, den Kurzzeitwecker in der Küche gestellt haben . Auf volle 30min, dann wenn er piepte, wusste er,dass er direkt zum Schluss kommen muss- 5min Puffer waren drin.
Prinzipiell kam er damit gut klar.

Eben, bis vor kurzem...

Wir haben vorher "verhandelt" - er ist absolut einverstanden und hat sich wirklich gefreut green
Klargestellt haben wir nur, dass die Bedingungen die selben sind, wie bisher und dass wir absolute Verlässlichkeit und ein wachsendes Verantwortungsbewusstsein erwarten. Altergemäß eben- bitteschön devil . Die ließen zur Zeit in einigen Dingen massiv zu wünschen übrig- aber wir haben die Hoffnung,dass mit ein wenig Vertrauensvorschuss auch die Bereitschaft dazu wieder wächst daumen .

Man ist so schnell im Mäkel-Fahrwasser- da tut es mal gut, überraschend anders zu reagieren. Beiden Seiten drugs

WIr haben nun abgemacht, dass er selbst den Wecker - je nach Gutscheineinsatz stellen wird und auf die Einhaltung seines Zeitlimits achten wird. Ich vertraue ihm und möchte es nicht kontrollieren müssen.
Es ist seine Chance zu beweisen, dass er das hinbekommt holla

Insgesamt ist es also eine erfreuliche Sache so ! Übrigens meinte der Große, dass er selbst glaubt,dass es nicht gut wäre, wenn er gar keine Auflagen und Limits hätte- er kennt sich und sieht es auch bei vielen Freunden- es ist sehr schwer bis unmöglich , dann Vernunft walten zu lassen- im Augenblick(des Spielens) zählt das dann eher alles nicht...

Vielen Dank euch allen nochmal- es tut gut, nicht immer alleine dazustehen mit gewissen Regeln oder Einschränkungen!

Grüßle Steffi
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Ima



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BeitragVerfasst am: 29.03.2009, 14:35
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Lustig, ich habe vor kurzem auch darüber nachgedacht, wenn auch aus einem ganz anderen Antrieb heraus:

Kindchen guckt extrem selten fern, genauso wie ich, was wohl daran liegt, dass ich ohne Glotze aufgewachsen bin und einfach nicht "konditioniert" bin; bei Söhnchen ist es ähnlich, er hat einfach nicht das Bedürfnis danach...
Klar, hin und wieder wird schon mal ein Film geguckt, wobei es meistens Filme aus der Bibliothek (darunter sehr viele Wissensfilme/Dokus) oder - dann richtig geplant mit Süßkram und im Bett einkuscheln (die Glotze ist in meinem Schlafzimmer) - aus der Videothek...
Da ich vor einem Jahr auf Mac umgestiegen bin, können wir bzw kann Sohn die hier vorhandenen PC-Spiele (als wir noch den PC hatten, durfte er ab und zu) nicht zocken, ab und zu daddelt Kindchen dann was aus dem Internet (Mahjongg oder so, die hier immer mal wieder angebotenen Logik-spiele wie Bloxorz sind sehr beliebt), aber das kommt eigentlich sehr selten vor... Ich habe aber überlegt, ihm in ein paar Jahren vllt nen Laptop zu holen, auf dem er dann auch zocken darf (er steht voll auf so Rennauto-Spiele wie NfSU)... Zu Recherchezwecken darf er immer an den Rechner (wenn ich nicht daran sitze, was nicht selten ist, da ich ja grad schreibe), oft recherchieren wir auch zusammen...
Bezüglich Nintendo DS bin ich doch ziemlich streng: Kindchen muss mich immer fragen und darf dann auch nur wenn alle Pflichten erledigt sind, er darf ca 1x die Woche mit dem Ding spielen, oft denkt er aber gar nicht daran bzw er kommt dann in völlig unpassenden Momenten, zb Nachts auf die Idee, spielen zu wollen. Für jedes Mal unerlaubtes Spielen wandert das Ding konsequent mehrere Wochen in meinen Schrank; erst vor ein paar Tagen hab ich ihn nach Bettzeit erwischt, als er sich das Teil wieder mal heimlich geholt und eingeschaltet hat, daher ist es jetzt wieder für ein Weilchen bei mir... Klingt ziemlich hart aber im Endeffekt stört es ihn gar nicht so sehr, da er genug andere Beschäftigungen hat (grad hat er wieder ne Lesephase, schön das!)...

Ich habe aber auch überlegt, eine bestimmte Zeit für Bildschirm-Konsum (Glotze, DS, Rechner) mit ihm auszuhandeln, vllt 2-3 Stunden die Woche, die er sich dann selber einteilen darf. Mir geht´s dabei darum, ihm da ein Stück Verantwortung zu übergeben, auf dass er lernt, es sich selber einzuteilen bzw sich selber zu kontrollieren...
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Ima
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Idefix



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Anmeldungsdatum: 23.09.2005
Beiträge: 473
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 29.03.2009, 15:40
BeitragTitel:
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Hallo Steffi,
bei uns ist eigentlich auch 1 Stunde Bildschirmzeit pro Tag vereinbart. Ich habe aber aufgehört, das zu kontrollieren.
Fernsehen ist im Moment bei Mini kein Thema. Die Playstation hat er seit über einem Monat nicht mehr angeworfen, den Computer ebenso.
Der Nintendo kommt gelegentlich zum Einsatz, aber oft 3-4 Tage überhaupt nicht. Da bin ich dann am 5. Tag nicht so streng mit der Spielzeit.
Ich denke, sein Suchtpotential ist da im Moment gering. Wir hatten aber auch schon andere Phasen, in denen es wichtig war, dass ich mich auf die vereinbarte Bildschirmzeit berufen konnte.
Alles Liebe!
Idefix
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Idefix
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