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Katzen-Problem


 
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Ima



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 21.03.2007
Beiträge: 1471
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 08.07.2009, 15:01
BeitragTitel: Katzen-Problem
Antworten mit Zitat

Ich brauche Rat wegen unserer Katze...

Wir haben unsere an sich sehr süße, hübsche Amélie ca. 2 (oder sind es doch schon 3, muss ich mal nachlesen) Jahre... und es gibt da ein paar "Macken" an ihr, von denen ich dachte, sie würden sich mit der Zeit legen... tun sie aber nicht, und sie stellen doch ein Problem für uns dar...

Wir hatten sie von einem Freund vermittelt bekommen, der meinte (wissend, dass wir schon lange darüber nachdachten, uns ein Katzentier zu holen), er hätte hier ein Exemplar, dass zu uns passen würde, auf meine Anfrage warum, weil sie "wild, eigenwillig, lebhaft" wie wir sei..... Da ich wusste, dass sie u.a. aus dem Grund wegmusste, weil ihr Vorbesitzer total allergisch gg sie geworden war/ist und sich nur noch seeehr schlecht um sie gekümmert hat, dachte ich, okay, Amélie, bei uns geht es Dir bestimmt besser...
Nun ja, es hat sich recht schnell herausgestellt, dass sie tatsächlich sehr wild, sehr eigensinnig ist und zB überhaupt keine Kuschelkatze ist. Sie legt sich zwar zu mir, manchmal auch zu Sohnemann ins Bett, wn wir schlafen und ist dann auch herrlich entspannt, aber streicheln kann man sie nur bedingt und kurz, und hochgehoben werden mag sie eher gar nicht... Sie macht einem sehr schnell klar, wenn sie nicht will, und zwar haut sie zu!!!
Ich dachte, es würde sich mit der Zeit schon legen... es ist auch besser geworden, sie spielt öfters mit Sohnemann, respektiert mich als Boss, meistens läuft´s... Ab und zu hat sie Anfälle, wo sie Kindchen attackiert, aber das schiebe ich auf ihren definitiv gut ausgeprägten Jagdinstinkt und aber auch auf die eben doch kindlich unberechenbare Art meines Kindes (auch Kinder müssen lernen, den Tieren ggüber mit Respekt, zB wenn sie ihre Ruhe wollen, zu begegnen...)...

Das große Problem war und ist aber immer noch: Sie ist total eklig/aggro zu Gästen, allem voran Männern, aber (wie ich nun wieder mal feststellen durfte) auch Frauen ggüber, knurrt, faucht, greift an und verletzt sie auch immer wieder... Sie versteckt sich nicht bzw. zieht sich zurück, nein, sie stellt dauernd ihre Dominanz auf aggressive Art zur Schau... Das Ding ist, dass wir einfach oft Besuch haben, ich hab oft Leute hier, sei es wegen der Uni, Arbeit oder eben privat (mit Kind ist es nun mal so, d. die Leute nun mal zu mir kommen müssen, wn sie mich sehen wollen)... Jetzt hatte ich grad die Situation, d. eine Freundin v. mir gestern wie heute bei mir war, u.a. weil ihr Internet nicht geht... Amélie hat sie wirklich ohne Grund angefallen und ihr das Bein zerkratzt, nicht nur einmal, sondern mehrmals (und wirklich ohne, dass es einen erkennbaren Grund gab), bis ich mich gezwungen sah, sie auf die Terrasse zu verbannen... Sowas passiert des Öfteren... Letztens hatten wir eine Freundin von Sohnemann (10J.) hier, Katze hat sie von hinten einfach angesprungen und hat ihr beide Beine zerkratzt...

Ich habe langsam das Gefühl, dass wir vllt doch die falsche Familie für sie sind... es kommt mir ein bisschen so vor, als ob sie mit der Tatsache, dass hier immer was los ist, hier ständig Leute sind, nicht klar kommt...
Aber ich kann doch nicht meinen/unseren Lebensstil komplett über Bord schmeissen, oder? Natürlich muss man sich auch ein bisschen dem Wesen des Tieres anpassen und sich gut um sie kümmern (Katzenklo, regelmäßig füttern etc), aber es kann doch nicht angehen, dass keine/r mehr zu mir kann, weil sie dann durchdreht...

Habt ihr einen Rat? Kann ich ihr ihre Art noch aberziehen (sie ist ca 3-4 Jahre alt, also nicht sooo alt) oder sollte ich mir dochvllt überlegen, ob sie es woanders doch besser hat?

LG Ima
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Ima
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Idefix



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 23.09.2005
Beiträge: 473
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 08.07.2009, 16:40
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

Hallo Ima,
den ultimativen Rat habe ich nicht für dich. Wir sind auch Katzenbesitzter. Unser Katerchen ist allerdings schon zwischen 15 und 18 Jahre alt. Genau wissen wir es nicht. Er war schon ausgewachsen, als wir ihn zu uns nahmen.
So wie deine Schilderungen sich anhören, will eure Katze nicht den ihr zugedachten Platz in der Familienrangordnung einnehmen und ist schnell genervt. ;)
Gerade Katzen kann man schlecht erziehen, aber man sollte ihnen klarmachen, wer das Sagen hat und wo sie in der Rangordnung stehen. Das heißt sie sind die letzten und kommen nach sämtlichen menschlichen Familienmitgliedern. Klingt vielleicht hart. Mit unserer Katze wäre es aber sonst nicht auszuhalten.
Dass eure Katze Kinder angreift, ist mir ein Rätsel. Ich hatte bisher nur Katzen, die bei kleinen Kindern abstand hielten und sie im Schlaf bewacht haben. Es war immer so, als würden sie selbst eine Art Elternrolle übernehmen und wissen, dass diese Persönchen noch nicht ausgereift sind.
Unsere Katze ist mir gegenüber so anhänglich, dass es fast nicht auszuhalten ist. Wenn er könnte würde er ständig auf mir sitzen. Er verfolgt mich den ganzen Tag und schaut mir bei allem zu, was ich mache. Eine zeitlang wollte er sogar mit aufs Klo. Darf er aber nicht. ;)
Alles Liebe!
Idefix
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Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)
Idefix
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azalee




Anmeldungsdatum: 07.06.2005
Beiträge: 99
Wohnort: Main-Tauber-Kreis

BeitragVerfasst am: 08.07.2009, 17:56
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

Hallo Ima,

im Grunde hast Du Dir die Antwort ja schon selber gegeben: Euer Lebensstil verursacht Eurer Katze anscheinend einen enormen Stress, sodass sie desöfteren austickt. Ich glaube nicht, dass man ihr etwas "aberziehen" kann. Eine Katze ist eher das Produkt ihrer Gene als das ihrer Umwelt.

Wir hatten mal ein weggeworfenes Katzenbaby hochgepäpelt und haben so sehr gehofft, aus diesem Baby eine Schmusekatze zu machen, die gerne im Haus bleibt. Im Gegensatz zu unserem Freigänger-Wild- Kater, der uns immer sehr souverän - und anfangs auch rabiat - zeigte, was ging, und was nicht. Tja, falsch gedacht, sobald Kleinchen etwas größer war, hat auch sie uns gezeigt, dass wir aus ihr keine Wohnungskatze mit Schmusefaktor machen konnten. Sie fing an, in der Wohnung "durchzudrehen". Also durfte auch sie ein Freigänger werden.

Wenn wir die von den Katzen aufgestellten Regeln beachtet haben, dann waren beides absolut reizende, kurzzeitig sogar verschmuste Geschöpfe. Als unsere Elfe dazukam, wurde Kleinchen wieder deutlich scheuer.

Bei Bekannten fing der ältere Kater auch an, Kind und Frau "anzufallen", als eine weitere, junge Katze ins Haus kam. Das hat sich bis zu seinem Tod nie ganz gelegt.

In der Nachbarschaft habe ich mehrfach mitbekommen, wie Katzen ihre Menschen gewechselt haben, wenn diese zu sehr auf Hunde-Art mit ihnen umgesprungen sind. Dieses Dominanz-Gefüge mag hervorragend bei Rudeltieren funktionieren, aber nicht bei Einzelgängern: Die verabschieden sich einfach. (Wenn sie denn die Wahl haben ...)

Vielleicht solltet Ihr doch auf die Dauer versuchen, eine ruhigere Stelle für Amélie zu finden, damit auch sie ein stressfreies und ausgeglichenes Leben führen kann.

Ich finde es prima, dass Ihr einem heimatlosen Kätzchen ein Zuhause geben wolltet, aber wenn es nun mal nicht passt ... Vielleicht reagiert sie auch deshalb so empfindlich auf Stress, weil der Vorbesitzer sie da in irgendeiner Weise vorgeschädigt hat?

Habt Ihr schon mal Kontakt zu Katzen-Experten aus Tierheimen oder Tierhilfswerken aufgenommen? Nicht, um sie abzuschieben, sondern um vielleicht Nutzen aus deren Erfahrungen zu ziehen. Wenn die viele Katzen versorgen müssen, haben die es ja auch mit Stress-Situationen zu tun. Oder bekommen Katzen, mit denen ihre Besitzer nicht zurecht kommen.

Ich weiß ja nicht, wie groß Eure Wohnung ist, und wie es mit Freigang aussieht. Vielleicht besteht ja darin eine Lösung des Problems: der Katze mehr Bewegung und Anregung zu beschaffen. Meine Bekannten haben ihrem Kater eine Katzentür durchs Dach gebaut. O.K. es ist das eigene Haus, in dessen Dachwohnung sie wohnen. green

Es ist sehr schade, wenn eine langersehnte Tierbeziehung nicht funktioniert, aber vielleicht wären beide Parteien mit anderen Partnern glücklicher.
_________________
Liebe Grüße azalee

mit Elfe (*3/00) und Troll (*5/06)
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Ima



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 21.03.2007
Beiträge: 1471
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 08.07.2009, 19:07
BeitragTitel:
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azalee hat folgendes geschrieben:

Vielleicht solltet Ihr doch auf die Dauer versuchen, eine ruhigere Stelle für Amélie zu finden, damit auch sie ein stressfreies und ausgeglichenes Leben führen kann.


Ja, so sehr mir der Gedanke nicht behagt, sie evtll wirklich weggeben zu müssen... irgendwie hab ich echt das Gefühl, d. sie nicht wirklich glücklich wird hier, und dann wäre es einfach nicht in Ordnung, ihr unseren eher turbulenten Lebensstil aufzuzwingen, wenn sie damit nicht kann/will...


azalee hat folgendes geschrieben:
Vielleicht reagiert sie auch deshalb so empfindlich auf Stress, weil der Vorbesitzer sie da in irgendeiner Weise vorgeschädigt hat?

Das ist auch so´ne böse Ahnung, die in meinem Kopf rumgeistert...

azalee hat folgendes geschrieben:

Ich weiß ja nicht, wie groß Eure Wohnung ist, und wie es mit Freigang aussieht. Vielleicht besteht ja darin eine Lösung des Problems: der Katze mehr Bewegung und Anregung zu beschaffen. Meine Bekannten haben ihrem Kater eine Katzentür durchs Dach gebaut. O.K. es ist das eigene Haus, in dessen Dachwohnung sie wohnen. green


Wir wohnen ja auch unterm Dach, haben eine große Terrasse und Amélie darf auch jederzeit raus, was sie oft und gerne tut, sei es, um es sich in der Regenrinne bequem zu machen oder den Vögeln/Insekten aufzulauern, die hier immer rumschwirren (mir wurden schon Maikäfer u.ä. gebracht und ne Menge Federn... Zum Glück noch kein Vogel als ganzes^^)...

azalee hat folgendes geschrieben:

Habt Ihr schon mal Kontakt zu Katzen-Experten aus Tierheimen oder Tierhilfswerken aufgenommen? Nicht, um sie abzuschieben, sondern um vielleicht Nutzen aus deren Erfahrungen zu ziehen. Wenn die viele Katzen versorgen müssen, haben die es ja auch mit Stress-Situationen zu tun. Oder bekommen Katzen, mit denen ihre Besitzer nicht zurecht kommen.


Wir haben - welch netter Zufall - einen kleinen Katzen-Verein um die Ecke, dort wollte Kindchen eigentlich auch als Ehrenamtlicher mitmachen (nach der ersten Anfrage seinerseits und einem erfreuten JA ihrerseits ist er leider noch nicht aus dem Knick gekommen... vllt in den Ferien)... daran hab ich auch schon gedacht und werd ich morgen auch tun....


Ist halt schade... Sie ist sonst ne echt süße und schöne, und auch ihr wilder Charakter ist uns ja sehr sympatisch....... Mal sehen....
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Ima
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Feeli



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 04.12.2007
Beiträge: 307
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 08.07.2009, 20:48
BeitragTitel:
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Hallo Ima,

bin mit Katzen aufgewachsen, und seit knapp einem Jahr haben wir auch ein Findelkind aufgenommen, dass mit 1/2 Jahr zu uns gekommen ist.

Bei Fundtieren weiß man ja nie, was sie vorher erleben mussten, dass Eure so auf männlichen Besuch reagiert, hat sicher damit etwas zu tun...

Unsere Katze nimmt die Stimmung in der Familie auf wie ein Radar. Ist's ruhig, bleibt auch die Katze ruhig - sind viele Leute da und es wird hektisch, wird sie wild und tobt durch die Gegend. Sie ist allerdings Freigänger, und wenn's ihr zuviel wird, macht sie's sich eben auf Nachbars Sofa gemütlich
green

Als Wohnungskatze könnte man sie nie und nimmer halten, schon allein deswegen, weil sie ja vorher Freigänger war (bzw. wohl ausgesetzt nein ). Und wenn sie hier zu wild wird, im Spiel, nie bösartig, dann muß sie halt raus.

Leuten die Beine zerkratzen ist meines Erachtens aber nicht allein mit Reizüberflutung zu erklären, schon eher mit Dominanzverhalten.

Ich würde auch mal mit dem Tierheim sprechen, was die Euch raten würden - so lassen würde ich es nicht.

Liebe Grüße
Feeli
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Julie
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 20.02.2008
Beiträge: 427
Wohnort: Kölle

BeitragVerfasst am: 08.07.2009, 20:49
BeitragTitel:
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Hallo Ima,
wir haben auch zwei Mietzen, aber den ultimativen Tipp habe ich auch nicht.
Eure Situation hört sich schwierig an und ich kann voll und ganz verstehen, dass Du Dein Leben nicht nur von einem Tier bestimmen lassen möchtest.
Eine unserer Katzen ist auch eher wild (aber nur phasenweise) sie hat viel Freigang und ich könnte mir vorstellen, dass darin das große Problem bei Euch liegt. Unserer Lola würde eine Terasse nicht reichen, die braucht unseren Garten und noch fünf weitere Nachbargärten um vollständig ausgepowert zu sein.

Deine Beschreibung erinnert mich aber sehr an einen Kater (reiner Hauskater) meiner Freundin. Der kratze und biss auch alles was zu Besuch war. Meine Freundin hat sich da leider nie groß drum gekümmert und es einfach so hingenommen, aber wenn ich ehrlich bin, ich habe mich dort nie mehr richtig wohlgefühlt, weil man nie wusste ob das Tier gleich auf deinem Rücken sitzt oder in dein Bein beißt. Und das obwohl ich Katzen sehr mag. Ich weiß nicht wie Dein Besuch damit umgeht, aber ich finde sowas sollte man (wenn möglich) niemandem zumuten.

Aberziehen kann man das sicher nicht. Wie ist es denn wenn die Mietze auf die Terasse "gesperrt" wird, wenn Besuch da ist? Hält sie das da aus? Klingt vielleicht hart, aber unsere Katzen haben auch manchmal "Hausverbot" wenn sie sich zu sehr daneben benehmen und manche Dinge haben sich echt gebessert.

Miau
Julie
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Julie mit
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Grott




Anmeldungsdatum: 08.01.2008
Beiträge: 55

BeitragVerfasst am: 09.07.2009, 11:36
BeitragTitel:
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Ima hat folgendes geschrieben:


Wir wohnen ja auch unterm Dach, haben eine große Terrasse und Amélie darf auch jederzeit raus, was sie oft und gerne tut, sei es, um es sich in der Regenrinne bequem zu machen oder den Vögeln/Insekten aufzulauern, die hier immer rumschwirren (mir wurden schon Maikäfer u.ä. gebracht und ne Menge Federn... Zum Glück noch kein Vogel als ganzes^^)...



Nur als Verständnisfrage:
Kann die Katze nur auf´s Dach? Oder ist normaler Freiraum gegeben, ohne das ihr Radius eingeschränkt ist?

Für mich hört sich das Verhalten an, als ob sich die Katze sich nicht wirklich austoben kann, dann gibt es solch aggressives Verhalten. Es gibt auch Katzen, die gehen dann an die Möbel oder Tapete ect.

LG
Grott
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Grott
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murkel



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 12.05.2008
Beiträge: 144
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 09.07.2009, 18:42
BeitragTitel:
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Hi,

als Katzenallergiker "stehe" ich eh eher nicht auf Katzen. Mein Bruder hat seine Tiere draußen und sperrt sie netterweise ein, wenn ich komme ;)

Aber ich fänd es als Mutter schon krass, wenn mein Kind von so einem Tier zerkratzt wird... eh, es muss ja nicht was Schlimmes passieren, aber Krallen im Gesicht sind nicht wünschenswert... weder von Katz noch Hund...

Daher hatten wir unseren Hund als erstes das Hochspringen an Leuten verboten und rigoros durchgesetzt. ... schön, dass man das bei Hunden kann, aber bei Katzen zweifel ich eher an der Erziehbarkeit ;)

Bei uns in der Bekanntschaft wurde eine deswegen auch "entkatzt" hart aber die einzige Lösung, denn man will ja als Mutter nicht immer neben der Katze stehen ...

Unser Hund ist sehr friedlich und Kinderfreundlich (die dürfen sich sogar an den Schnauzenhaaren hochziehen....) aber in diesem Punkt wäre ich weniger kulant und das war vorher auch klar, Kommt der 4-beiner nicht mit dem Kind aus, geht er, denn ich muss mich drauf verlassen, dass ich den Rücken drehen darf.

Hart im Einzelfall - aber manchmal die einfachere Lösung.

Vielleicht fällt euch ja noch eine gute Lösung ein!

lg
Murkel
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Idefix



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 23.09.2005
Beiträge: 473
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 10.07.2009, 09:32
BeitragTitel:
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Ich denke, dass man Katzen schon bis zu einem gewissen Grad erziehen kann. Unsere Katze darf nicht auf die Küche springen und auch nicht auf den Esstisch. Sie darf von dort auch kein herumstehendes Essen mopsen. Sie darf beim Essen auch nicht betteln.
Die Katze war zwar schon ca. 5 Jahre alt, als wir sie bekommen haben. Mit etwas Mühe konnten wir ihr diese Grundregeln aber anerziehen.
Sie weiß auch, dass sie raus muss, wenn sie einen von uns kratzt. Dadurch hat sie sich das Kratzen fast völlig abgewöhnt. Es kommt wirklich nur mehr selten vor. Anfangs hat sie auch oft gebissen und gekratzt, wenn sie nicht das bekommen hat, was sie wollte.
Die Katze meiner Eltern ist so erzogen, dass sie sich meldet, wenn sie mal muss. Ihr Geschäft erledigt sie dann draußen. Sie hat im Haus kein Katzenklo. Auch das funktioniert problemlos.
Eine Katze wird zwar nie beifuß laufen, wie ein Hund, kann aber schon gewisse Regeln lernen und sich daran halten.

LG Idefix
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Idefix
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azalee




Anmeldungsdatum: 07.06.2005
Beiträge: 99
Wohnort: Main-Tauber-Kreis

BeitragVerfasst am: 10.07.2009, 10:05
BeitragTitel: @ idefix
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Hi idefix,

doch, Katzen laufen durchaus "bei Fuß" winkie

Unser Wildkater-Hauskatzen Mix, der im Alter von ca 1 Jahr zu uns kam, nachdem ihn die anderen Nachbarn wegen seiner Unarten nicht wollten, hat mir beigebracht, dass Katzen gerne mit ihren Menschen spazieren gehen. Meist hat er sich dabei richtig produziert - Stolzierte auf Jägerzäunen oder sauste die Holzpfähle hoch. Meist hatte ich sogar noch den Hund dabei.

Seine anfänglichen "Unarten" stammten wohl von einem bösen Autounfall, durch den er beinahe querschnittsgelähmt war (laut Jahre später angefertigtem Röntgenbild), und arge Schmerzen hatte. So duldete er nicht, dass man ihn am Rücken streichelte, und biss zu. Meiner Mutter hat er mit einem Biss sogar 3 Adern gleichzeitig geöffnet ... Nach und nach wurde es besser. Wohl auch durch die Kastration.

Er kam von draußen immer rein, aufs Katzenklo - was uns auch lieber war, während unser handaufgezogenes Katzenbaby immer raus wollte.

Unsere Nachbarin geht auch mit ihrer Katze spazieren, mittlerweile auch mit ihrem Hund. :)
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Liebe Grüße azalee

mit Elfe (*3/00) und Troll (*5/06)
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UBI



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 19.03.2007
Beiträge: 270

BeitragVerfasst am: 10.07.2009, 12:47
BeitragTitel:
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Hallo Ima,

Zitat:
Sie legt sich zwar zu mir, manchmal auch zu Sohnemann ins Bett, wn wir schlafen und ist dann auch herrlich entspannt, aber streicheln kann man sie nur bedingt und kurz, und hochgehoben werden mag sie eher gar nicht... Sie macht einem sehr schnell klar, wenn sie nicht will, und zwar haut sie zu!!!


Das ist für Katzen ein völlig normales Verhalten. Sie sind eben nicht unbedingt nur kuschelig. Man kann genießen, was sie selber geben, sie aber da zu wenig zwingen.

Was die Agressivität gegen Besuchern angeht, das ist weniger normal und klingt wirklich nach Stress. Unsere Katzen ziehen sich eher zurück, wenn Besuch kommt. Hat sie denn keinen Rückzugsraum und steht vielleicht ihr Futter und Wasser im Raum mit dem Besuch?

Erziehen kann man sie schon, sie sind ja durchaus intelligent, allerdings nur mit extremer Konsequenz, gibt man einmal nach, hat man verloren. Ihr könntet ihr vielleicht beibringen, sich eher in einem anderen Raum aufzuhalten als der Besuch, indem ihr sie konsequent herausbringt. Allerdings braucht sie dann da Zugang zu Futter und Toilette.

Viel Erfolg

Ubi

Gruß

Ubi
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Ubi mit C. (Sommer 99)
Jeder nach seinen Möglichkeiten!
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Ima



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 21.03.2007
Beiträge: 1471
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 10.07.2009, 13:31
BeitragTitel:
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Aaaalso... Ich war heute morgen bei diesem Katzenverein, und die Dame, mit der ich mich unterhalten habe, hat ähnliche Gedanken geäußert wie ich sie selber hatte... Es ist ja so, dass die Katze ursprünglich vom Land kommt, will heißen, die Mutter des Vorbesitzers, bei der die Mutter der Katze lebt, wohnt auf dem Land... Es kann also gut sein, d. der Papa von Amélie eine Wildkatze bzw. eine Kater mit "großem Wildanteil" ist... Das bestätigt ein Gefühl von mir, denn mir erschien Amélie immer schon "wilder" und unzähmbarer als andere Katzen, die ich so kenne, sei es das Nicht-Kuscheln oder ihr doch sehr ausgeprägter Jagdtrieb... In dieser Hinsicht (und nicht nur in dieser) ist es gut möglich, dass der Raum, den wir ihr bieten, einfach nicht ausreicht; unsere Wohnung ist zwar nicht so klein (ca 70m2) und sie kann ja auch jederzeit auf die Terrasse und aufs Dach... aber ja, es wird wohl einfach nicht ausreichend sein. Runter in den Garten lassen kann ich sie nicht, da 1. die Tür nach hinten (also zum Garten) immer abgeschlossen ist (sie könnte also nicht einfach so wieder rein) und 2. es einen Durchgang vom Hinterhof zur Strasse gibt, der fast immer offen ist... Ich habe einfach zu große Angst, dass ihr was passiert... Irgendwie hab ich immer mehr das Gefühl, d. sie einfach eher auf ein Bauernhof oder so gehört, Hauptsache viiiiiiel Raum/Auslauf, was ich ihr in der Großstadt so nicht wirklich bieten kann...

Gerade war noch mal meine Freundin hier (die ohne Internet und die letztens erst v Amélie attackiert worden ist), Amélie hat sich wieder auf sie gestürzt, sie von hinten, wenn wir es nicht erwartet haben, angefallen, ist so in Knurren/Fauchen ausgeartet dass ich sie aussperren musste... Ich denke mal, sie wird diese eine Freundin wohl im wahrsten Sinne des Wortes nicht riechen können (sie ist ja nicht bei jeder Person so aggro), aber nichtsdestotrotz, das geht echt gar nicht!!!
Die Dame vom Verein meinte auch, ich sollte auch aufpassen, nicht, d. sich Amélie da noch hineinsteigert und dann doch irgendwann Sohnemann richtig verletzt (vor mir hat sie ja absoluten Respekt)...

Die Dame, mit der ich mich unterhalten hab, meinte aber auch, ich sollte mich noch mal mit ihrer Chefin unterhalten (die war da grad nicht da), da diese über 25 Jahre Erfahrung verfügt und da bestimmt noch besseren Rat weiß... Werde sie nachher noch mal anrufen, ich hoffe, sie kann mir noch nen Tip geben, denn eigentlich will ich ja, dass Amélie hier bleibt und mit uns noch ein langes und schönes Leben führt...
_________________
Ima
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azalee




Anmeldungsdatum: 07.06.2005
Beiträge: 99
Wohnort: Main-Tauber-Kreis

BeitragVerfasst am: 10.07.2009, 15:55
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Ganz ehrlich?

Ich glaube nicht, dass Ihr zusammen glücklich werdet: Vor allem nicht, wenn Amélie tatsächlich über einen Anteil an echtem Wildkatzenblut, im Gegensatz zu verwilderten Hauskatzenblut verfügen sollte.

Manche Verhaltensweisen könnte man durch extreme Konsequenz vielleicht abmildern, aber diese Rudelrangordnung ist in Katzen nur in sehr geringem Maße vorgesehen, z.B. wenn sie ihre Reviere verteilen, und der eine weiß, dass er da zwar durchgehen darf, aber nicht jagen.

Wenn man zu großen Druck aufbaut, erhöht man den Stress für die Katze, und glücklich wird sie dadurch nicht. Nicht umsonst sind Katzenmenschen oft ganz andere Typen als Hundemenschen. Bei mir stimmen die Klischees natürlich nicht, bin Katzen-, Hunde-, Pferde- und Vogelmensch green

Eine Sache sollte man auch nicht außer Acht lassen: Eine Zeitlang könnten "Erziehungsmaßnahmen" Erfolg zeigen und alle freuen sich. Aber man kan n nicht ausschließen, dass das Tier eines Tages komplett austickt, was sehr gefährlich werden könnte. (Ich habe so ein Pferd: 95% fast eine Lebensversicherung, aber 5% wahnsinnsgefährlich)

Warst Du schon mal in einem Haustierforum -> Katze?
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Liebe Grüße azalee

mit Elfe (*3/00) und Troll (*5/06)
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Grott




Anmeldungsdatum: 08.01.2008
Beiträge: 55

BeitragVerfasst am: 10.07.2009, 19:45
BeitragTitel:
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Ima hat folgendes geschrieben:
.. Ich habe einfach zu große Angst, dass ihr was passiert... Irgendwie hab ich immer mehr das Gefühl, d. sie einfach eher auf ein Bauernhof oder so gehört, Hauptsache viiiiiiel Raum/Auslauf, was ich ihr in der Großstadt so nicht wirklich bieten kann...



Katzen brauchen Auslauf, sie brauchen ihr Revier, sie müssen "stromern" können. Ich habe Hauskatzen und Wildkatzen, beide Arten lassen sich gut erziehen.
Die Jungen gebe ich nicht als Wohnungskatzen ab - auf kurz oder lang, würden die Tiere verhaltensgestört. Genau das ist mit deiner Katze.

Auch wenn man am Anfang Angst um das Tier hat, müssen diese raus ohne Begrenzung. Ich kann die Angst nachempfinden, wir wohnen an einer stark befahrenen Straße. Aber du tust euch mit dieser Angst keinen gefallen.

LG
Grott
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Grott
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Drachenkind



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 04.07.2008
Beiträge: 88
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 11.07.2009, 10:12
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

Bei unserem Freigänger-Kater ist es trotz all seiner Gutmütigkeit und Ausgeglichenheit absolut notwendig, ihm ab und zu durch ein entschiedenes "Nein" und einen ebenso entschiedenen Nackengriff (für ein Paar Sekunden in den Nacken greifen und niederhalten, dann laufen lassen) unmißverständlich klar zu machen, daß er sich gerade danebenbenommen hat.

Man hat natürlich Hemmungen, vor einem Gast eine solche Szene zu machen, aber bevor ich sie weggebe, würde ich mal versuchen, ein Paar Wochen lang ein Fehlverhalten (z.B. den Angriff aus heiterem Himmel) auf diese Weise zu sanktionieren. Das tut der Katze ja keine Gewalt an, sondern ist ja im Endeffekt auch etwas, was die "Mutterkatze" mit den Kätzchen machen könnte, um die Grenzen aufzuzeigen.

Daß Eure Amelie nicht endlos kuschelt, ist nicht ungewöhnlich. Alles andere ist ein Glücksfall. Unseren faßt man besonders im Vorfrühling am besten nur dann an, wenn er eindeutig zeigt, daß er jetzt schmusen will. Im Winter dagegen läßt er sich ohne Ende verwöhnen! Aber bei den Kindern draußen ist er eigentlich immer super geduldig. Deshalb versuche ich nicht so egoistisch zu sein und ihn zu nehmen wie er gerade ist.

Ich wußte gar nicht, daß es noch mehr Kater gibt, die mit spazieren gehen. Und die Show zieht unserer auch ab. Er bleibt dann ein wenig zurück, und wenn wir nicht mehr nach ihm schauen, rennt er im vollen Sprint an uns vorbei! Köstlich! Manchmal macht er aus den Gärten heraus Scheinangriffe. Ich könnte manchmal schwören, er lacht sich innerlich kapputt, wenn wir dann auch wirklich erschrecken. haha

Liebe Grüße, Drachenkind
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Familie, Frauen, Internet, Katzen, Kinder, NES, Uni



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