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Wochenplan in der Grundschule


 
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jojo



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 19.09.2009
Beiträge: 264

BeitragVerfasst am: 16.04.2010, 08:59
BeitragTitel: Wochenplan in der Grundschule
Antworten mit Zitat

Hallo in die Runde,

da durch Diorella hier der Fokus gerade auf das Thema Wochenplan gelenkt wurde, würde ich gerne mal einen Thread dazu erstellen, denn auch wir haben Erfahrungen damit gemacht und vor allem eine, nämlich das Wochenplan offensichtlich nicht gleich Wochenplan ist...

Den gab es bei uns lehrerabhängig nämlich auch in den jahrgangsgemischten Klassen (1-2) und dabei fielen mir innerhalb der Schule und innerhalb der Stadt, nach Rücksprache mit Freunden, enorme Unterschiede auf. Es gab wohl 1ste und 2te Klassen, die so frei waren, dass insgesamt nur 5-10 Blätter in der Woche zu bearbeiten waren und welche, wie unsere, in der etwa 30-40 üblich waren und die Freiheit der Kinder lediglich darin bestand, sich die Reihenfolge auszusuchen. Dabei war keine Montessorischule. Alle von mir/Freundinnen verglichenen waren Halbtagsgrundschulen. Die mit wenig Blättern, arbeiteten z. T. ganz ohne Hausaufgaben, unsere dagegen mit. Zu Beginn der Woche, spätestens am Dienstag kam das Kind mit einem Blatt nachhause, auf dem der Wochenzeitraum vermerkt war, manchmal ein Thema und dann, mal in Spalten ordentlich, mal an einer Leine oder in einem Bild verschieden Nummern und Symbole aufgeführt waren, die sich das Kind dann nach getaner (und der Lehrerin gezeigter, als vollständig befundener und wieder zurück erhaltener Arbeit!) abstreichen/ausmalen durfte.

Die Nummern waren zu allem Überfluss nicht lückenlos fortlaufend, sondern es gab z. B. 1-46 (die 4, 17 und 18 gab es aber gar nicht, die 6,8 und 9 dafür aber je 2x, einmal ohne Sternchen für die 1st-Klässler, einmal mit Sternchen versehen für die 2-Klässler....). Dazu gab es noch Schachteln/Bögen, denen ein Dreieck, eine Blume oder ein Zauberstab zugeordnet waren.... Die Kinder hatten natürlich gerade in der ersten Klasse oft bearbeitete Blätter, von denen sie aber die Nummer/Symbol vergessen hatten, was sich also abstreichen?


Oft, wenn mein Kind einen Träumerwochenanfang hatte, musste es Mittwoch und Donnerstag je 8 Blätter schaffen (davon 3-4 zuhause, neben Extra-Hausaufgaben), um eine Chance zu haben, den Wochenplan bis Freitag mittag zu schaffen. Die Lehrerin warf auch gerne mal noch extra Blätter im Laufe der Woche nachträglich und individuell ein, die gar nicht auf dem Wochenplan auftauchten.
Hinzu kam bei uns, dass jedes Kind sich die Blätter (die nicht nummeriert waren) aus Schachteln selbst zusammensuchen musste, dann die Nummer oder das Symbol der Schachtel auf den Bogen übertragen, damit es wusste, welches es sich auf dem verteilten Deckblatt abstreichen durfte...).

Generell war mir nie klar, warum die meisten Kinder zuhause mehr/länger arbeiteten als in der Schule. Die fleißigen Eltern der Kinder beschwerten sich auch nie, denn sie hatten Angst, man könnte ihr Kind für langsam halten. Mir hat das irgendwann gereicht, denn ohne elterliche Aufsicht, Organisationund Antreiben war der Wochenplan def. nicht zu schaffen.
Zumal die Lehrerin meist Sonderveranstaltungen (Ausflug/Fasching Projekttag etc) dann gar nicht mit berücksichtigen/also nicht entsprechend weniger in den Wochenplan packte, was oft zur Folge hatte, dass mein Kind Panik bekam, wie es das dann alles schaffen sollte.... der Druck war enorm und die Unterstützung lag immer auf unserer Seite (dem Kind vor Augen führen, dass es gar nicht soo schlimm sei, wenn man in so einer Woche mal nicht alles schaffen würde), da muss man als Eltern mitdenken und vermitteln, denn der Lehrerin fiel es in der Regel erst am Freitag auf, dass die Zeit in der Woche doch vielleicht zu knapp war... und wie gesagt, es gab und gibt sicher immer noch überall die Eltern, die auf Biegen und Brechen so einen unverhältnismäßigen Wochenplan mit den Kindern zusammen durchackerten. Oder die die Zeit und Lust hatten im täglichen persönlichen Gespräch mit der Lehrerin all das Durcheinander für den Liebling zu sortieren. Am Freitag entschied die Lehrerin dann oft spontan (wenn ihr auffiel, dass ja 1 oder 2 Tage nicht zur Verfügung standen, wg. anderer Dinge und darum ein großer Teil der Kinder seinen Plan doch noch nicht komplett hatte), die Kinder hätten doch noch Zeit bis Montag (super, das hieß dann die restlichen Blätter übers Wochenende machen!).

Neben allen anderen Widrigkeiten, gab es bei uns auch regelmäßig den Fall, dass ein AB vergriffen war und natürlich nicht nachgefüllt wurde, denn die L macht soviele Kopien, wie Kinder in der Klasse sind, einer greift sich den AB, macht Fehler, nimmt sich einen neuen und diese Blätter fehlen eben denen, die zu diesem Bogen als letztes greifen. Es gab dann sogar Eltern, die ihren Kindern dazu anhielten, sich gleich jeden Bogen einmal zu nehmen, so hatten die alles komplett in der Tasche/zuhause und konnten in Ruhe abarbeiten... obgleich das ganz sicher nicht so gedacht war.

Außerdem kam es auch nicht selten vor, dass Kinder ganz sicher waren Bögen bearbeitet zu haben, diese aber auf dem Weg vom Ablagekorb der jeweiligen Tischgruppe zur Lehrerin und wieder zurück zum Kind, verloren gingen, das gab bei allen Kindern oft Ärger und Tränen. Auch verstanden die Kleinen das Prinzip der unterschiedlichen Schachteln, Eingangs- und Ausgangskörbe oft noch gar nicht... sollte ihnen ja von den 2-klässlern erklärt werden, aber auch die waren überhaupt nicht sattelfest, sondern bis zum Schluss mitten im Lernprozess...

Von diesem Denken, immer alles schaffen zu müssen, haben wir uns irgendwann versucht zu befreien, denn ich sehe es nicht ein, dass die Kinder darunter leiden müssen, dass Erwachsene (Lehrer) oft nach vorbereiteten Wochenmaterial greifen, ohne sich die tatsächliche Zeit der Woche vor Augen zu führen. Hinzu kommt, dass ich mir sicher bin, dass es die Lehrer natürlich nicht böse meinen, nur haben sie nicht im Kopf, dass sich 6 oder 7 jährige (oder deren Eltern!) wohlmöglich schlaflose Nächte bereiten, weil sie, aus welchem Grund auch immer mal wieder den Plan nicht geschafft haben.

Mir kam es immer ein bisschen so vor, als sei das eben ein Buffet, was einfach mal in der und der Menge irgendwann vorbereitet und ausgelegt war... ziemlich bunt, schön und auch etwas unübersichtlich und einfach nicht dafür gemacht, Dinge komplett zu haben. Die Vielfalt ist wirklich schön, aber der vernünftige Umgang damit ist eine Herausforderung für alle. Oft hatte ich den Eindruck, dass die Arbeit damit viel besser hätte erklärt werden müssen, wenn doch die Kinder ganz offensichtlich nicht verstanden, ob und wie das zu handhaben war.

Die Frustrationstoleranz aller Kinder stieg in den ersten 2 Jahren natürlich, was vielleicht gar nicht so schlecht war, aber ansonsten fand ich das Konzept, wie es bei uns umgesetzt wurde, eher zweifelhaft. Manchmal hatte ich den Eindruck, man deligiert die Arbeit des Erklärens so grundsätzlich nachhause, auf dass die Lehrer hauptsächlich mit Korrekturen (was manche Eltern ihnen beflissentlich auch noch übernahmen) beschäftigt waren. Liegt ja auch auf der Hand, bei 8 Blättern, die im Schnitt täglich geschafft werden mussten und max 6 Unterrichtsstunden, individueller Lernstoffeinteilung.... wo bleibt da die Zeit in der Schule etwas zu erklären?

Gleiche Schule, anderer Lehrer, neues Konzept.... (nun kein Wochenplan mehr) im Moment passt es für uns und allen mit denen ich gesprochen habe, aber viel besser, zuhause macht sie regelmäßig was, aber die Aufgaben sind ganz zielgerichtet für bestimmte Tage auf, übersichtlich, alleine schaffbar und damit kann sie besser umgehen und ich auch. Der Unterricht ist wohl spannend, weil nicht mehr jeder für sich allein arbeitete, sondern sehr viel erklärt und diskutiert und im Klassenverband oder Gruppen erarbeitet wird, die Schule macht jetzt noch mehr Spaß! Zumal mein Kind sich auch ohne Schule nie langweilt, die Tage sind immer zu kurz, geschaffen und gelernt wird bei ihr eh rund um die Uhr (egal ob für die Schule oder für ein eigenes Vorhaben).

Wie sahen/sehen denn bei euch die Wochenarbeitspläne aus?

Liebe Grüße, jojo
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jojo (00/02)
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Sigiruna
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BeitragVerfasst am: 16.04.2010, 10:54
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In der GS meiner Kinder (schon etwas her) gab es nicht immer, aber ziemlich oft Wochenpläne. Das bezog sich aber immer nur auf einzelne Fächer. Das gesamte Leselernprogramm war so aufgebaut. Es gab einen Begleitbogen, auf dem bis zu 10 Aufgaben nummeriert und mit genauem Arbeitsauftrag standen mit einem Kästchen zum Abhaken oder Abstempeln lassen. Bei diesen Aufgaben waren auch immer Partner- und Gruppenaufgaben dabei. Meine Kinder waren damit immer spätestens Mittwoch fertig und langweilten sich dann. Eigentlich mochten sie "richtigen", also Frontal-Unterricht lieber.

In der örtlichen Regionalschule (die meine Kinder nicht besuchten) war zeitweise der ganze Unterricht nach Wochenplänen und freien Lerngruppen organisiert, was sie aber recht bald wieder etwas zurückgefahren haben, weil viele Kinder einfach nichts mehr machten und die Eltern sich beschwerten, weil sie nicht mehr wussten, was sie mit ihren Kindern für die Arbeiten lernen sollten.
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Sigiruna
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starkejungs
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BeitragVerfasst am: 16.04.2010, 11:03
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Bei uns gab es an der GS keine Wochenpläne, freie Arbeitseinteilung war nicht erwünscht. Außer man hält eine Masse von Mo-Fr.zusätzlich zu rechnender Aufgaben in Mathe - zusätzlich zu den normalen, reichlich bemessenen HA in allen Fächern, für einen Wochenplan.
Hier endete das zeitweilig in totaler Verzweiflung, weil die KL einfach den Mittagschul-Tag als kompletten HA-Nachmittag mitrechnete und das Pensum nur zu schaffen war, wenn man die Nachmittage im Haus am Schreibtisch verbrachte.
Dafür durfte man sich in der Schule langweilen, wenn man schneller fretig war - HA(auch Wochen-HA) in dieser Zeit zu erledigen war strikt untersagt. Bei "Strafe" = Minusstrich (wie HA nicht gemacht).

Also eher keine echten Erfahrungswerte.

Gruß Steffi
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Hab Geduld! Nicht durch Aufschlagen, sondern durch Ausbrüten wird das Ei zum Küken.
(Sören Kahl)
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NinaHH
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BeitragVerfasst am: 16.04.2010, 19:04
BeitragTitel:
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Wir haben auch keine Erfahrung mit echten Wochenplänen (so klingt es aber nicht wirklich erstrebenswert). Aber seit kurzem hat meine Tochter einen Mathe-Hausaufgabenwochenplan - das finde ich echt klasse, weil es ja wirklich Tage in der Woche gibt, an denen Hausaufgaben einfach nicht reinpassen...

LG von Nina
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Ima



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BeitragVerfasst am: 17.04.2010, 09:44
BeitragTitel:
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Aaaalso:
Ist komisch denn noch nicht mal ein Jahr her, aber ich muss doch tatsächlich in meiner Erinnerung kramen.
Mein Kind ist auf die sogenannte Jenaplan-Schule gegangen, das hieß bei uns, dass alle 3 ersten Klassen zusammen waren - anfangs je 10 Sonne, 10 Mond und 10 Sterne-Kinder -, und dann auch die 4te/5te/6te...
Bei uns gab es fast nur Wochenpläne (aber nicht nur), denn dies ist eines der Jenaplan-Konzepte...
Mein Kind war ja nur 2 Jahren im ersten und 1 Jahre im 2ten Block (4te Klasse), ging dann auf das Gym, außerdem waren unsere Erfahrungen denk ich etwas einzelfallgeprägt aber dennoch:
Ich fand die Wochenpläne nicht so schlimm, klar, die Kinder mussten erstmal lernen, das System zu verstehen, aber (zumindest bei uns i.1/2/3-Klassen-Block) ich fand es relativ verständlich gemacht; es gab Pläne (mit jeweils Sonne, Mond oder Stern), an denen das zu erledigende Pensum gekennzeichnet war, dazu ein Namensschild für jedes Kind, dass dann durchgestrichen wurde, hatte es die oder die Aufgabe erledigt.
Klar, es gab dann etwas Gewusel, wn Wochenplan-Arbeit anstand, weil die Kids zum nachschauen zum Plan gingen, aber es war ok...
Ich fand dieses Konzept gut, denn es ermöglichte individuellen Rhythmus und die Lehrer konnten dann auch an den Schwächen des jeweiligen Kindes eingehen... HAs hielten sich eigentlich in Grenzen, wobei - und nun kommt es - mein Kind fast NIE welche hatte, was aber an ihm lag...

Grob gesagt, ich fand die Idee gut und grad den schwächeren, meist auch den stärkeren Schülern kam es entgegen (so mein Eindruck), denn wie gesagt, individueller Rhythmus war angesagt, die schnell fertigen bekamen mehr bzw. dann die Aufgaben der höheren Klasse, die schwächeren konnten (wn es nicht anders ging) die Klasse wiederholen, ohne aus der Gemeinschaft herauszufliegen...

Soweit theoretisch, praktisch gesehen sagt mir mein Erfahrung, dass dies sehr stark vom Lehrer abhängt (ich zB fand die Haupt-Klassenlehrerin der ersten Stufe sehr nett und sanft und fürsorglich), aber auch vom Kind selbst:
Unsere Erfahrung war nämlich, dass die Lehrer zum Teil nicht wirklich wussten, wie mit meinem Spatz umzugehen: Er war zu schnell mit allem fertig (auch mit den Aufgaben der höheren Stufen), auch nach dem Sprung legte es sich nur bedingt... hinzu kam seine Unruhe, wn er nichts zu tun hatte. Es wurde nicht wirklich auf ihn eingegangen, er wurde eher abgespeist, am Ende der 3ten Klasse war dies zB echt übel denn er hatte einfach nichts mehr zu tun und die Lehrer kamen nicht wirklich mit guten Aufgaben nach, das war schon ärgerlich... In der 4ten Klasse... Naja... Da hab ich mich ja gut ausgelassen, nicht wahr^^

Ich glaube, das Konzept hätte für meinen Sohn auch sehr gut sein können, hätten sie sich doch etwas mehr auf ihn eingelassen, ihn nicht einfach (bspw. in der 4ten) mit Aufgaben der 5ten/6ten abgespeist, sondern seine Schwächen beachtet, was natürlich mehr Arbeit bedeutet hätte... schwierig bei 30 Kids in der Klasse, die alle auch Betreuung und Aufmerksamkeit brauchen. Vor allem waren seine Schwächen ja nicht schulstoffliche, sondern auf der sozialen Ebene bzw. auf der Konzentrations-/Disziplinsebene...

Fazit: Wochenplan find ich an sich eine gute Sache, aber es erfordert gute, geduldige, flexible LehrerInnen, die auch bei einem Kind, das aus dem Rahmen fällt, eine Lösung bzw. mehrere Lösungen parat haben...
Fazit für uns im Speziellen: Ich bedauere es nicht, dass mein Kind dort war, ich glaube, auf einer "normaleren" Schule wäre es möglicherweise noch schlimmer gelaufen... Natürlich hätte so einiges besser laufen können, aber so ist es wohl immer...
_________________
Ima
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Anmeldungsdatum: 07.07.2008
Beiträge: 763
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 19.04.2010, 08:55
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Unser Kind lernt an einer MontessoriGS. Allerdings wird der "Wochenplan" auch hier von Klasse zu Klasse recht unterschiedlich gehandhabt.

Mein Kind (2.Klasse) bekommt nur Deutsch Wochenaufgaben - etwa 2 AB und sollte diese bis Freitag abgelegt haben - also nach erfolgter Korrektur fertig haben. Meiner Meinung nach wird zuwenig Wert auf das wirkliche Erfüllen dieser (sehr im Umfang bescheidenen) Aufgabe gelegt. mein Kind macht zwar die AB, allerdings schlummern diese dann gern im Karteiordner.... und warten auf weitere Bearbeitung traurig .

Mathe gibt es nicht als Wochenaufgabe, also freie Zeiteinteilung. Klappt meiner Meinung nach besser, macht zur Zeit AB der dritten Klasse.
Sachkunde wird als Block unterrichtet, hier klappt der Zeitrahmen auch recht gut.

Wochenaufgaben dürfen NICHT zu Haus erledigt werden. Überhaupt wird es nicht gern gesehen, wenn das Kind Aufgaben zu Haus erledigt, weil die Lehrerin sehen will, was und wo das Kind Fehler macht.

Unser Kind kommt mit der freien Zeiteinteilung recht gut zurecht, wobei es immer wieder "Trödelphasen" gibt (ICH lerne damit umzugehen), weil sich immer wieder Phasen extrem schnellen Lernens anschließen....
_________________
LG Anja

"Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt." - Aus Uganda
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