|
|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Susanna C.
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.07.2009 Beiträge: 113 Wohnort: Bayern
|
Verfasst am: 26.05.2010, 15:16
Titel: Hat jemand Erfahrungen mit der Heckscher Klinik in München? |
|
|
Hallo an alle,
wir sind schon seit einiger Zeit ambulant in der Münchner Heckscher Klinik in der vor einem Jahr auch die HB diagnostiziert wurde. Parallel ist mein Sohn bei einem Kinderpsychologen in Therapie (Frustrationstoleranz, Verdacht auf ADHS), die sehr gut anschlägt. Jetzt hat er eine Klasse übersprungen und ist richtig aufgeblüht. Trotzdem müssen wir immer wieder in der Klinik vorstellig werden, haben dort inzwischen mit der 4. Psychologin zu tun, die meinen Sohn nicht leiden kann - und die er nicht mag. Sie ist immer unvorbereitet, stellt dieselben Fragen mehrfach bei verschiedenen Gesprächen, liest die Akten während des Termins und schafft es nie, die Testauswertungen des vergangenen Termins für den nächsten bereitzuhaben. Wir lavieren also seit wir bei ihr sind nur herum, wissen bis heute nicht, (obwohl das schon vor einem Vierteljahr getestet wurde), ob er jetzt an einer Konzentrationsstörung leidet. Gestern war ich über 3 STUNDEN zum Interview bei ihr, musste alle Fragen, die schon bei der Anamnese gestellt wurde, nochmal beantworten, wusste das vorher aber nciht und hatte deshalb die Aufzeichnungen, die ich mir damals machte, nciht dabei. (Fragen wie: Wann hat er gesprochen, was hat er gesagt, wie war das mit 6 Monaten, 4 Jahren, 18 Monaten usw. - alles Dinge die ich ihr viel leichter hätte beantworten können, hätte ich das vorher gewußt) Sie jammerte dann, sie sei so erschöpft und müsse ihr Kind noch abholen, blahblah. Und sie müsse auch mit meinem Sohn noch diese und jene Tests machen, weil neulich ihr computer nicht ging und sie nicht gewußt habe, wie man die Kamera bedient. Hallo?? Deshalb fahre ich jedes Mal 60 Kilometer, muss meinen Sohn aus der Schule nehmen (weil sie nach 13 Uhr keine Termine mehr hat) und er ist total genervt udn ich auch, weil ich jedesmal 3 Stunden im Foyer auf ihn warten muss. Ich bin so sauer, weiß aber nicht, wie ich das ganze beenden kann, v.a., weil es ja immer noch kein Ergebnis gibt, außer der HB, die ja nun längst feststeht. Was soll ich machen?
Vielen Dank Euch
Susanna |
|
| Nach oben |
|
 |
jutta Sponsor
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.05.2005 Beiträge: 4602 Wohnort: NRW
|
Verfasst am: 26.05.2010, 21:06
Titel: |
|
|
Termin setzen?
Ihr habt doch von den anderen 3 schon irgendwelche Aktenfüllungen, oder? Warum haben die denn immer wieder gewechselt? Wird das über Krankenkasse bezahlt?
Ich denke, du hast nach so langer Zeit doch das Recht, die Antwort auf eure Eingangsfrage (ADHS oder nicht) zu erhalten. Es ist für mich auch sehr unprofessionell, wenn die Dame von ihren eigenen, persönlichen Stressfaktoren wie noch Kind abholen müssen spricht. Das hat in einer Klientenberatung nichts zu suchen. Gibt es denn einen Grund, noch weiter dahin zu gehen? Die Testergebnisse von was auch immer müssen doch da sein. Ich sehe den Sinn von diesen Terminen nicht, wenn sie doppelt und dreifach ablaufen.
Warst du schon mal beim Vorgesetzten? _________________ Lehre tut viel, aber Aufmunterung tut alles (Goethe)
Jutta
Einstein (3/93) und Napoleon (3/99) |
|
| Nach oben |
|
 |
Susanna C.
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.07.2009 Beiträge: 113 Wohnort: Bayern
|
Verfasst am: 27.05.2010, 09:47
Titel: Heckscher |
|
|
Liebe Jutta,
wir waren nicht beim Vorgesetzten. Ich hätte Angst, daß das nach hinten losgeht. Es ist für meinen Sohn schon schwer genug, mit der Dame zurechtzukommen udn ich habe auch immer den Eindruck, daß sie uns so gnädigerweise behandelt. Ich habe jetzt ein bisschen gegoogelt und in einem Bewertungsforum grauenhafte Dinge über die klinik gelesen, v.a. im stationären Bereich. Z.T. geht's da sogar um sexuelle Übergriffe, ganz abgesehen von schwer therapiebedürftigen Kindern udn Jugendlichen, die einfach nur tagelang weggesperrt werden. Ich fürchte, daß die Dame einen Fall konstruieren könnte, verstehst Du? Ich habe beim 2. Gespräch mit ihr den Fehler gemacht, daß ich auf die Frage, wie es uns geht, geantwortet habe, ich könnte grade mal wieder durchdrehen. Sie hat sofort gefragt, wie oft ich meinen Sohn schlage!!! Das habe ich noch nie udn auch nicht so gesagt. Aber sie wollte gleich das Jugendamt einschalten, stell Dir vor, nur weil ich gestöhnt habe, daß wir grade wieder in einer schwierigen Phase sind (Das war vor dem Sprung in die nächsthöhere Klasse). In der Heckscher hat man ja keinerlei Durchsetzungskraft. Man kann nie mit den Psychologen telefonieren, kommt nur an die Vermittlung, kriegt nicht mal eine email-Adresse und muss alles per Post schicken - wo es dann verloren geht. Wie soll ich da auf eine Entscheidung drängen?
Weiß schon, klingt wieder nach Weichei, aber der Apparat dort ist einfach so erdrückend.
Liebe Grüsse,
Susanna
P.S: Ach ja, zahlt die Kasse (rausgeschmissenes Geld), Akteneinsicht gibt es nicht, Testergebnisse auch nicht. |
|
| Nach oben |
|
 |
jutta Sponsor
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.05.2005 Beiträge: 4602 Wohnort: NRW
|
Verfasst am: 27.05.2010, 15:53
Titel: |
|
|
Ich denke, du solltest da raus. Sofort. Berate dich mit der Krankenkasse. Eine Psychologin, die keinen Draht zum Kind hat, bringt doch nichts. Die Krankenkasse sollte doch auch ein Interesse daran haben, dass ihm geholfen wird und nicht nur kassiert.
Du hast kein gutes Gefühl, dein Sohn mag dort nicht hingehen, ihr habt keine Informationen über die Geschehnisse... Das kann es doch nicht sein, oder? _________________ Lehre tut viel, aber Aufmunterung tut alles (Goethe)
Jutta
Einstein (3/93) und Napoleon (3/99) |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
|