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krebbel
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.04.2010 Beiträge: 102
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Verfasst am: 21.09.2010, 21:28
Titel: Noch nicht im KiGa, aber... |
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ich hab jetzt schon Angst vor der weiteren Entwicklung.
Der Große ist ja gerade getestet worden, ich warte aber noch auf das Ergebnis. Er wurde wegen Schwierigkeiten im KiGa (Gruppensituation, Unterforderung, Klassenkasper) getestet.
Die Mittlere ist zwar auch aufgeweckt und mit dem ein oder anderen "Gruppenproblemchen" behaftet, aber es läuft soweit prima im KiGa.
Die Kleine ist schon anfangs anstrengender als die anderen beiden gewesen. Ein "Tragling", der sich nicht ablegen ließ, der sehr empfindlich auf äußere Reize war. Mit 1 Jahr begann die Trotz"phase" (ich glaube ja nicht daran, jedenfalls nicht daran, dass das eine Phase ist, die mal endet) deutlich früher und heftiger als bei den Großen.
Dafür sprach sie später, aber sehr schnell in ganzen, korrekten Sätzen. Sie sang erkennbar Melodien mit 1 Jahr.
Eigentlich alles sehr erfreulich, wenn der extreme Eigensinn und die Wahnsinnsemotionen nicht wären. Ich hab (egal ob sie sich als hb rausstellt oder nicht) echt Angst vor der "Laufbahn" dieses Kindes.
Klar hört sich das mit den Trotzanfällen nach "ganz normal" an. Aber ich kenne nur ein Kind, das ab und zu ähnlich heftig reagiert hat. In dieser Häufigkeit und Intensität kenn ich das nur von meiner Kleinen.
Danke fürs Zulesen, musste einfach mal raus. _________________ Liebe Grüße,
Krebbel mit 3 Ablegern |
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Synkopia Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.03.2007 Beiträge: 1496 Wohnort: Nord-Württemberg
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Verfasst am: 21.09.2010, 22:43
Titel: |
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Meine Große hatte ab ca. 15 Monaten auch eine heftige "Trotzphase" mit Wutanfällen, bei welchen sie um sich schlug (auch mit dem Kopf an die Wand) und nicht mehr ansprechbar war, oft nur aufgrund von sprachlichen Missverständnissen. Zum Glück konnten wir sie immer davor bewahren, sich zu verletzen. Ab ca. 2,5 Jahren wurden die Wutanfälle sehr schnell weniger. Mit 3 war alles vorbei, bis auf seltene Heulanfälle, wenn was nicht klappte. Die gab es, dann etwas häufiger, noch während der 1. Klasse bei den Deutschhausaufgaben. Mittlerweile hat sie sich zu einer ruhigen, vernünftigen Jugendlichen entwickelt - also: keine Panik  _________________ Synkopia mit Tochter (*7/95), Sohn (*4/97), Tochter (*6/99) und Sohn (*9/04) |
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krebbel
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.04.2010 Beiträge: 102
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Verfasst am: 21.09.2010, 22:45
Titel: |
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Na, dann geben wir mal die Hoffnung nicht auf... _________________ Liebe Grüße,
Krebbel mit 3 Ablegern |
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TAfel
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.06.2008 Beiträge: 373 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 21.09.2010, 23:10
Titel: |
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Hallo Krebbel,
ich weiß nicht, ob es dich tröstet, aber ich zweifle auch manchmal daran , dass sich bei meinen beiden jüngeren Kindern die Trotzphase auswächst. Bei Nr. 2 gibt es wegen seines Dickschädels und seiner Emitionalität sowohl zu Hause als auch in der Schule immer wieder mal Probleme. Zu Hause bekommen wir es mittlerweile ganz gut gehandelt, er bringt sich halt immer wieder mal um nette Erlebnisse durch seine mangelnde Einsichtigkeit (die kommt dann mit 2 Stunden Verspätung), seine Trotzigkeit und seine Wutausbrüche.
In der Schule ist es insofern ein Problem, dass die LehrerInnen bei Konflikten häufig nur seinen Anteil sehen und nicht den der anderen Kinder, zumal er eben auch nicht einlenkt, sondern phasenweise auch noch nach dem Motto "jetzt erst recht" noch verbal eins drauf gesetzt hat. Oder eben auf der Klassenreise bei einem Ausflug nicht mehr mit zurück ins Schullandheim gehen wollte, weil eine Gruppe von Kindern ihn geärgert und ausgegrenzt hat. Er hat sich wohl ins Gras gesetzt und wieder und wieder gesagt, dass er nicht mitkommt. Man bekommt dann auch schnell mal das Gefühl eine Betonwand vor sich zu haben. Damit kann nicht jeder umgehen (er kratzt durch seine Art gern an der Professionalität des pädagogischen Personals).
Dieses Schuljahr wird es aber hoffentlich besser laufen, da der eine Junge, der ihn besonders oft geärgert hat und auch die anderen Mitschüler dazu angestiftet hat nicht mehr an der Schule ist. Ein Zeichen dafür, dass sich einiges zum Guten entwickelt sehe ich darin, dass er in den Pausen endlich mit den Kindern aus seiner Klasse spielt.
Und besonders speziell ist Nr. 3, die sich aus Wut und Trotz auch schon mal weggeschrieen hat (man nennt das dann Affektkrampf). Sie kann unter anderem auch in Wut geraten, wenn sie sich stößt oder hinfällt. Hatten wir neulich auf einem Fest in der Schule, wo sie dann kurzzeitig auch nicht richtig ansprechbar war und anschließend wütend am Meckern war, dass sie sich weh getan hat. Was dann auch Anlass war, ihre Lehrerin auf diese Problem aufmerksam zu machen. In solchen Situationen lässt man sie am besten in Ruhe und wartet bis es vorbei ist, und spricht sie auf gar keinen Fall darauf an, ob es jetzt wieder gut ist . Fairerweise muss ich sagen, dass ich es wohl im Kleinkindalter auch geschafft habe, so vor Wut zu schreien, dass ich blau angelaufen bin. In der Intensität nehmen sich beide Kinder nicht viel, die Häufigkeit hat Nr. 2 gepachtet. Nr. 3 ist außerhalb ihrer Wut- und Trotzanfälle ein sehr ruhiges, hilfsbereites und wissbegieriges Kind.
Nr. 1 war auch trotzig ( wir haben Bilder, auf denen sie mit wutverzerrtem Gesicht auf dem Boden vor einem Geschäft liegt, in das wir nicht reingehen wollten), aber nicht so intensiv und kompromisslos.
Unser Kinderarzt tröstet uns immer wieder damit, dass es doch auch eine Qualität ist, wenn Kinder wissen, was sie wollen. Verständnisvolle Grüße von Tafel _________________ gr. Tochter (Jg. 98), Sohn (Jg. 01), kl. Tochter (Jg. 04) |
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