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Wiederholte Verstöße gegen Medienbeschränkungen


 
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ripley



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 15.05.2010
Beiträge: 912
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BeitragVerfasst am: 04.11.2010, 17:00
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Ich beneide Euch darum, wenn es sich bei Euch "von alleine regelt". Tut es bei uns eher nicht. Zeitweise habe ich ihn auch mal gelassen, aber das nimmt dann Ausmaße an, die ich beängstigend finde.

Und den Nerv, diverse Wochen in Sohnemanns Müll herumzustiefeln und entsprechende Rückmeldungen aus der Schule wg. über dem Daddeln vergessener Hausis wegzustecken habe ich auch nicht. Von daher würde "lass mal laufen und guck, ob sich das nicht einpendelt" bei uns vermutlich auch nicht funktionieren.

Ich grüble weiter, das Dingen ist jetzt erst mal für mindestens diese Woche weg. Wie das in der nächsten Woche ist, überlege ich mir dann.
_________________
LG
Ellen
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jutta
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Anmeldungsdatum: 15.05.2005
Beiträge: 4602
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 04.11.2010, 18:25
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Naja, ripley,

ich lese es so, dass alle ja auch schrieben, dass das (un)begrenzte Daddeln immer erst nach der Erledigung erfolgt. Von daher sollten die Hausaufgaben schon erledigt sein.

Ich zeichne die gemachten Aufgaben im Hausaufgabenheft ab, kann aber nur abzeichnen, was eingetragen ist. Nicht erledigte Aufgaben monieren die Lehrer mit Strichen, nach dem dritten heißt es nachsitzen. Das ist also seine Verantwortung.... Es klappt gut. War aber auch ein paar Wochen Arbeit...

Was wirst du denn jetzt machen?

fragt Jutta
_________________
Lehre tut viel, aber Aufmunterung tut alles (Goethe)
Jutta
Einstein (3/93) und Napoleon (3/99)
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Billy
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Beiträge: 1862

BeitragVerfasst am: 04.11.2010, 20:52
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1 Stunde Computerzeit pro Woche finde ich für einen 13jährigen sehr wenig. Mein Sohn hat in diesem Alter mit großer Begeisterung Zoo-Tycoon gespielt ( und ich auch green ) da braucht man schon eine Stunde um ein größeres Szenario zu planen und aufzubauen. Und für 10 Minuten muss man sich gar nicht erst dransetzen.

Es kommt wohl auch sehr darauf an, was sie spielen.

"Eingependelt" hat sich das bei ihm übrigens auch nie. (Er ist auch ADSler)
Als er 13 war, hatten wir die Regel 30 Minuten pro Tag, wobei er diese Zeit auch "sammeln" konnte, um dann mal 2 Stunden am Stück zu spielen. Natürlich erst, wenn Hausi u.ä. erledigt waren.
In den Sommerferien habe ich das dann mal probeweise freigegeben. (Weil es bei Bekannten auch funktionierte.) Er saß eine Woche lang jeden Tag mindestens 4 Stunden vor dem Computer. Mitte der zweiten Woche kamm er dann und meinte, er würde mal einen Tag pausieren green und dann ging es gerade so weiter. Da habe ich dann doch wieder eingegriffen.

Zitat:
Mal eine ganz andere Frage:
Warum muss man eigentlich täglich vor diesen Dingern sitzen? Wo ist da der Sinn? Weil alle anderen das auch machen?


Weil es echt gute Spiele gibt, die richtig Spass machen.... :)
und natürlich "gehört" es dazu. Genauso wie die angesagte Musik zu kennen und die Filme und Bücher, die man gerade so guckt oder liest.
Die Kids unterhalten sich doch in der Schule darüber.

Grüße von Billy, deren Sohn inzwischen fast 19 ist und die keinen Einfluß mehr auf "Daddelzeit" hat devil
_________________
Zwillinge, man gönnt sich ja sonst nichts !

Billy
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ripley



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Beiträge: 912
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BeitragVerfasst am: 04.11.2010, 22:49
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Billy hat folgendes geschrieben:
1 Stunde Computerzeit pro Woche finde ich für einen 13jährigen sehr wenig.


Ich merke, ich hatte das missverständlich ausgedrückt. Ich meinte "unter der Woche (also an Schultagen) eine Stunde Medien PRO TAG".

Ganz so streng bin ich ja nun auch nicht. green

Habe vorhin mit dem Gatten konferiert. Er plädiert dafür, den DS noch bis einschießlich WE unter Verschluss zu halten. Und dann mal gucken, ob es dem Junior leichter fällt, sich an die "Verschlusszeiten" zu halten ...
_________________
LG
Ellen
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ranunkel



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BeitragVerfasst am: 04.11.2010, 23:29
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Unsere Kinder (15 und 18 J., allerdings beide ohne ADHS) haben schon seit längerem jeweils einen eigenen laptop und ehrlich gesagt brauchen sie ihn auch für die Schule. Naja, nicht jeder einen eigenen, aber sie haben ihn jeweils von ihrem Konfirmationsgeld selber gekauft.
Zeitlimits für "Bildschirmsachen" gibt es bei uns nicht. Beide haben immer mal wieder eine Phase, in der viel gespielt wird. Meist ist das der Fall, wenn sie ein neues Spiel haben. Solange die Schule und ihre sonstigen Pflichten nicht darunter leiden, ist das für mich in Ordnung. Bisher ist das Interesse jedesmal nach kurzer Zeit wieder abgeflaut.
Allerdings achte ich sehr darauf, was gespielt oder welche Filme angesehen werden. Wenn ich Bedenken habe, muss das jeweilige Medium durch den "Elterntüv". Das heißt, dass wir uns den Film gemeinsam ansehen oder der Frosch uns das Spiel zeigt und erklärt, worum es geht.
Bisher hat das gut funktioniert. Wir haben noch nie bemerkt, dass er heimlich agiert hat.
Bei uns wird es gehalten wie bei Jenny: Immer mal wieder eine überraschende Entscheidung zu seinen Gunsten. Wenn wir dann wirklich einmal etwas nicht erlauben, erklären wir den Grund und suchen nach einer Alternative.
Bei unserer Tochter hat sich der unbeschränkte Zugang zu den Medien auch nicht negativ ausgewirkt. Sie ist nach wie vor nie ohne Buch irgendwo anzutreffen und hat etliche medienfreie Projekte.
LG ranunkel
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Snowy
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BeitragVerfasst am: 05.11.2010, 11:35
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Bei uns gibt es keine vorgeschriebenen Zeitlimits. Gab es eigentlich auch noch nie. Wir haben das immer "nach Gefühl" gehandelt. Früher, als die Kids noch keinen eigenen PC hatten, war es einfach. Heute vertraue ich auf ihre "Vernunft" (wobei mir durchaus klar ist, dass ein Pubertäter nicht immer vernünftig sein kann und muss!). Sicher sitzen meine Kinder, wenn man nach Empfehlungen von "Leuten, die es wissen müssen", geht, viel zu lange vor ihren Kisten.

Noch vor zwei Jahren war es so, dass die Pflichten zuerst erledigt sein mussten, bevor die viereckige Zeit kam. Aber ich kann heute auch gut verstehen, wenn mein 14-Jähriger nach der Schule am Nachmittag manchmal erst eine Auszeit braucht, bevor er sich an seine Aufgaben setzt. Wichtig ist nur eines: Die Schule darf nie zu kurz kommen. Ich habe den Eindruck, dass er seine Einteilung gut im Griff hat. Es gab auch schon Zeiten, wo er extrem viel lernen musste, weil viele Klassenarbeiten anstanden, dann fiel die "Daddel"-Zeit halt ziemlich kurz aus. Ein anderes Mal sieht es vielleicht wieder anders aus.

Was mich immer beruhigt hat, ist, dass sobald ein Freund/eine Freundin anruft oder sobald ein anderes Hobby oder ein Termin ansteht (Sport, Musik,...) die Daddelkiste immer und selbstverständlich sofort ausgemacht wird. Solange Freunde wichtiger sind als die Geräte, mache ich mir keine Sorgen. Wenn außerdem die Schule noch gut läuft, sehe ich keinen Grund, meine Kinder in ihrer PC-/PSP-/...-Zeit zu kontrollieren oder einzuschränken. Bei meinem Großen ist es übrigens oft sogar so, dass er sich mit KlassenkameradInnen am Abend noch über Internet Schulstoff gegenseitig erklärt oder dass man Hausaufgaben gemeinsam macht oder bespricht.

Ich sehe es wie Billy. Für die Kids ist es in dem Alter einfach wichtig, mitreden zu können. Man muss nicht jeden Film, jede Musik, jedes Daddelspiel mögen und spielen, aber man sollte wissen, worum es geht. Vielleicht nicht bei allem, aber doch bei den meisten Dingen. Sonst bugsiert man sich selbst ins Aus.

@ Ranunkel
ranunkel hat folgendes geschrieben:
Beide haben immer mal wieder eine Phase, in der viel gespielt wird. Meist ist das der Fall, wenn sie ein neues Spiel haben. Solange die Schule und ihre sonstigen Pflichten nicht darunter leiden, ist das für mich in Ordnung. Bisher ist das Interesse jedesmal nach kurzer Zeit wieder abgeflaut.
Allerdings achte ich sehr darauf, was gespielt oder welche Filme angesehen werden.
Echt? Bei einer 18-Jährigen? Und die lässt das mit sich machen? surprise Bist du sicher, dass du da wirklich immer alles weißt? ;)

Gruß
Snowy
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Bachstelze




Anmeldungsdatum: 27.03.2005
Beiträge: 956

BeitragVerfasst am: 06.11.2010, 23:58
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Also bei uns funktioniert die Selbstregulation leider nicht. Appellieren an Vernunft zeigt im besten Fall kurzfristige Ergebnisse.
Nur als Beispiel: Unser Großer (17) hat sich vor 1.5 Jahren einen eigenen Laptop gekauft. Seither sind die Schulleistungen signifikant gesunken und sobald ich nicht kontrolliere, bleibt das Ding bis in die Nacht hinein an - Anlass zu häufigen Diskussionen, denn irgendwann muss er lernen, sich selbst einzuschränken. Ich kann nicht hinter ihm herrennen und seinen Laptop konfiszieren, bis er 30 ist. Ein Problem, dass wir bis jetzt nicht gelöst haben - aber einfach nur machen lassen funktioniert offensichtlich nicht. Was er am PC macht (Go spielen, Strategiespiele im Netz, usw.) ist viel interessanter als für die Schule zu lernen.

Bei den jüngeren gibt es einen gemeinsamen PC mit Netzanschluss - da hat jedes Kind 30 Minuten pro Tag mit automatischem Abschalten. Die Zeit kann bei Bedarfsfall über TANs verlängert werden, die kind sich bei mir telefonisch holen kann.
Dass Hausis und Instrument üben erst erledigt werden müssen, ist bei uns auch die Regel - nur kann ich das schlecht kontrollieren, da ich meist nicht zu Hause bin, wenn die Kinder aus der Schule kommen - und Göga kümmert sich da nur teilweise drum.
Gegebenenfalls kann man sich bei uns auch zusätzliche PC-Zeit "verdienen" durch verschiedene Hausarbeiten.

Dabei ist vielleicht noch bemerkenswert, dass die Spielsüchtigen hauptsächlich die Jungs (13 und Cool sind.
Töchti (14) hängt schon mal in Facebook und guckt gerne Filme an. Sie argumentiert, dass ihre gesamte Peergroup vernetzt ist und deshalb ein Großteil der Informationen, Absprachen, usw, über das Netz laufen. Sie braucht das Internet um sich mit Freundinnen zu verabreden, Infos über Hausis auszutauschen, usw. Ich hatte deshalb erst versucht, ihr keine Beschränkung zu geben, hat aber nicht funktioniert - gerade auch weil sie den PC teilen - jetzt hat sie 45 Minuten pro Tag.
Klein-Töchti ist am wenigsten vom PC abhängig. Sie sieht zwar zu, dass sie ihre Zeit kriegt - guckt dann meistens irgendwelche Serien an - beschäftigt sich sonst aber viel mit anderen Dingen.

Fernsehen, DS, Wii gibt es bei uns nicht.

Liebe Grüße,
Bachstelze
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Bachstelze
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ranunkel



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Anmeldungsdatum: 25.04.2008
Beiträge: 305
Wohnort: Schleswig-Holstein/nahe Kiel

BeitragVerfasst am: 07.11.2010, 22:19
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@snowy:
Natürlich kontrolliere ich meine Tochter jetzt nicht mehr, sie weiß ganz gut selber mit allen möglichen Medien umzugehen. Die würde sich schön bedanken, da hast du ganz recht.
Aber der Frosch und sein Vater planen aktuell gerade einen Stephen King Abend. (Das müssen sie leider ohne mich machen, weil in unserer Familie anscheinend nur ich Alpträume von so etwas bekomme drugs )
LG ranunkel
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