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Hab ich was verpasst, 11-jährige....


 
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Freundeskreis netter Leute mit schlauen Kids Foren-Übersicht -> Der ganz alltägliche Wahnsinn
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jojo



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 19.09.2009
Beiträge: 264

BeitragVerfasst am: 11.04.2011, 12:17
BeitragTitel: Hab ich was verpasst, 11-jährige....
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Diese Diskussionen haben wir hin und wieder auch, noch besser ist, wenn mir erzählt wird, dass alle anderen angeblich soetwas gar nicht machen müssten, sie die einzigen seien, dieüberhaupt im Haushalt »helfen« müssten. Da frage ich dann immer schulterzuckend zurück, warum ich das denn alleine tun sollte, ich arbeite schließlich auch und mache ansonsten den Haushalt allein (wenn der Papa mal ausnahmsweise nicht arbeiten ist, hilft der natürlich auch). Und wenn in anderen Familien die Mütter lieber alles alleine machen ist das nicht mein Problem. Mal abgesehen davon, dass ich es schon wichtig finde, dass dem gemeinsamen Zusammenleben jeder etwas beisteuert. Aber ich kenne tatsächlich auch Familien, wo die Mütter ganz entgeistert sagen, also zu Haushaltsdiensten hätten ihre Kinder keine Zeit, die hätten wirklich zuviel mit der Schule zu tun.... Allerdings haben die Familien auch eine Haushaltshilfe und somit eh die Möglichkeit, Dinge, die sie als gutbezahlte nicht schaffen, auszulagern. Auf dieser Grundlage finden sie es dann auch einleuchtend, dass ihre Kinder zu diesen Dingen keine Zeit haben. Aber da wir nicht in der Situation sind, sondern selber putzen müssen, sehe ich wiederum nicht ein, warum ich gar keine Zeit mehr für mich habe, während die Kinder schon regelmäßig diversen Hobbies nachgehen und auch Verabredungen immer laufen können.
Hätten meine Kinder wirklich nicht mehr die Zeit zu 5 Min Haushalt am Tag (wie eben Freundinnen von mir behaupten), dann würde ich sie ehrlich gesagt die Schule wechseln lassen, denn das sieht mir nach Überforderung aus oder wie soll so ein Mensch (wenn er dann durch Mamas solide tägliche Haushaltshilfe tatsächlich das Abi schafft, irgendwann studieren, wenn er gleichzeitig ganz offensichtlich eine Haushaltshilfe braucht.... Andererseits vielleicht stellt das für diese Familien aber auch n der Konsequenz kein Problem dar... (Kinder wohnen bis nach dem Studium zuhaus oder bekommen mit eigener Wohnung gleich die Haushaltshilfe dazu bezahlt)

Das regelmäßige Helfen der Kinder bezieht sich bei uns allerdings ausschließlich auf den Mülldienst, nur der ist Pflicht. Und komplette Verweigerungen gibt es bei uns eher nicht, weil es für nicht/sehr schlecht gemachten Dienst für die Woche Taschengeldabzug gibt.
Manchmal helfen sie zum Glück auch richtig gerne und räumen mal die Geschirrspülmaschine aus, gehen einkaufen oder putzen das Bad oder so, wenn sie rumlungern und sehen, dass ich etwas überfordert von parallel laufenden Dingen (Arbeit/Haushalt) bin.

Und letztlich sehe ich es wie du, Ima, diese Pflichten sollen sie einfach auch selbstständiger und mitdenkender machen.

Nur leiden wir hier unter dauernder Unvollständigkeit: die Mülltüte wandert bis zur Haustür, Kind sitzt plötzlich wieder auf dem Sofa und liest Zeitung oder checkt seine e-mails... Meine Nachfrage, warum steht der Müll jetzt im Flur rum? werden locker mit, ach, den bring ich dann morgen früh raus, beantwortet ... so werden die Socken auf halbem Weg zum Wäschesack »vergessen«, die Zahnbürste hat zwar Zahncreme drauf., liegt aber ansonsten unbenutzt auf den Beckenrand... Die Tasche ist fast immer nur halb gepackt, bei jeder Tätigkeit scheint etwas dazwischen zu kommen. Daraus entwickeln sich bei uns dann manchmal ziemliche Streitereien, da Sohn, aufgeschreckt von meinem plötzlichen Befehlston (»JETZT«) hin und wieder sirenenartig beginnt sehr hoch zu kreischen/aufzuheulen, warum ich denn so streng und ungeduldig sein müsste, er hätte so ein ungerechtes Leben (die anderen, die anderen bla bla bla) Mein Eindruck ist dagegen, ich habe immer zu viel Geduld und Ruhe, aber auch die hat ein Ende und da gebe ich einfach nicht nach, sondern werde drängend oder konsequent (dann gibt es, sehr selten, eben wirklich mal Taschengeldabzug)

Dieses HALBE an allem macht mich manchmal rasend. Mich nervt ungemein, dass meine Kontrolle immer nötig scheint.
Gibt es dagegen irgendwo Abhilfe?!

Ich frage mich jedenfalls auch immer, was ich da verpasst habe... Allerdings ist es bei uns eher ein Dauerkampf von Geburt an, der anderen von außen oft nicht auffällt, denn diese ausdauernde und impertinente Argumentationsfreude meiner Kinder wirkt auf andere immer so schön aufgeweckt und mitdenkend.... und wie abgestochen Kreischen tut er ja nur bei uns (noch nie vor anderen), wenn er ausnahmsweise mal argumentativ nicht weiter kommt oder gerade Lust darauf hat.

jojo
_________________
jojo (00/02)
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ripley



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 15.05.2010
Beiträge: 912
Wohnort: RLP

BeitragVerfasst am: 11.04.2011, 12:42
BeitragTitel: Re: Hab ich was verpasst, 11-jährige....
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jojo hat folgendes geschrieben:
Dieses HALBE an allem macht mich manchmal rasend. Mich nervt ungemein, dass meine Kontrolle immer nötig scheint.
Gibt es dagegen irgendwo Abhilfe?!

Ja. Weiter kontrollieren! p

Nee, im Ernst, ich kenne das hier auch. Das Sich-empört-gegen-umännliche-Pflichten-Auflehnen haben wir großteils hinter uns (ich lass ja eh nicht nach), aber für VOLLSTÄNDIGE Durchführung der Aufgaben setze ich einfach meine inzwischen gut entwickelte Penetranz ein (ALLE Teller abräumen ... UND die Salatschüssel auch noch! Nicht nur den Rasen mähen, sondern auch den Fangkorb ausleeren, den Rasenmäher wieder wegräumen UND die Gartenmöbel zurückstellen! DANN erst den Kinderschutzbund anrufen!).

Und wenn ich abends zum Gute-Nacht-Sagen ins Zimmer komme und die miefigen Klamotten haben immerhin den Weg vom Bad in sein Zimmer gefunden, liegen dort aber dann auf dem Boden herum, ... tja, dann tut es mir schrecklich leid, aber Herr Hochwohlgeboren muss wohl doch noch mal aufstehen und den Sachen den Weg zur Waschmaschine zeigen.

Das kostet Zeit und Nerven. Ja. Von beidem sogar jede Menge. Aber nach und nach zeitigen sich Erfolge, der Tisch ist immer öfter GANZ abgeräumt, der Rasenmäher findet nach Gebrauch auf mirakulöse Weise wieder in die Schuene zurück ... und ich muss keineswegs NICHTS mehr sagen, aber IMMER WENIGER.

Und das ist doch auch schon was wert, oder? green
_________________
LG
Ellen
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jukilmi



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 15.07.2008
Beiträge: 186
Wohnort: Brandenburg

BeitragVerfasst am: 11.04.2011, 17:16
BeitragTitel:
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Ich finde es auch immer wieder überraschend, dass es anscheinend so völlig unpopulär ist, Kinder mithelfen zu lassen.
Und ich frage mich tatsächlich, wie andere Mütter dann ihre Freizeit gestalten und wie die Kinder vor allen Dingen dann klarkommen, wenn sie mal daheim ausziehen sollten...
Meine Jungs helfen auch im Haushalt mit. Da sie noch deutlich kleiner als elf sind, natürlich nur kleinere Dinge, aber dennoch regelmäßig.
Und wir müssen uns auch immer mal wieder zusammensetzen und diverses ausdiskutieren, aber an der Arbeit führt kein Weg vorbei. Sie ist einfach immer wieder da und muss deshalb auch immer wieder gemacht werden.
Dass sie es selbstständig machen, oder gar gerne oder ohne zu murren, erwarte ich nicht, aber zumindest soll die Arbeit so getan werden, dass ich hinterher nicht noch mal ebensoviel Kraft investieren muss.. rolleys

Meine müssen den Geschirrspüler leeren, immer im Wechsel. Wenn sie sich nicht einigen können, wer als letztes dran war, machen sie es eben gemeinsam.
Wer clever ist, hilft beim Essen machen/Tisch eindecken mit, denn dabei kann man sich nämlich wünschen, was gegessen werden soll, sonst gibt es nur das, was ich vorbereite.
Ihre Drecksachen gehören in den Korb vor der Waschmaschine und nirgends woanders hin, wenn ich welche finde (wie Socken in der Küche oder Unterwäsche auf der Couch) landen die beim entsprechenden Kind im Bett.. Saubere Kinderwäsche lege ich nur auf die Schreibtische und die Jungs müssen sie dann selbst einräumen, wie ordentlich sie das machen, ist mir dabei nicht so wichtig, sie müssen ja mit den zermurkelten Sachen rumlaufen.
Den Kinderzimmermüll (und in Ausnahmefällen auch mal den Hausmüll) nehmen die Jungs morgens auf dem Weg zur Schule oder nachmittags auf dem Weg zum Spielen mit hinunter.
Und wer großen Dreck verursacht (zum Beispiel, was Jungs gerne dem Klo antun) bekommt von mir auch mal einen Wischlappen geborgt.
Ich finde auch, dass es etwas mit Repekt zu tun hat, dass nicht alle einem alle Arbeit überlassen und vielleicht sogar noch fahrlässig zusätzliche Mühe verursachen. Und ich maule auch mal rum, wenn ich merke, dass sich das wieder einschleicht.

"Kinderarbeit ist aber verboten" höre ich auch manchmal von den Herren, dann verspreche ihnen, dass sie die ganze nächste Woche mal nicht im Steinbruch schuften und auf der Plantage ackern müssen. Und ich habe mir fest vorgenommen, dass ich bei einer Revolution einfach in den Streik gehen werde. Ich bin schon gespannt, ob ich mich im entscheidenden Augenblick noch daran erinnern werde oder nur über meinen Idealismus schmunzeln kann..
Und zu dem "Aber der soundso und die soundso müssen auch nicht helfen-Problem" habe ich folgende interessante Erfahrung gemacht:
Meine Kinder erzählen mir gern, dass andere zuhause nichts machen müssten, und nur sie müssten helfen. Im Austausch mit den entsprechenden Eltern stellt sich dann häufig heraus, dass deren Kinder genau das daheim über meine Jungs erzählen und sich die Eltern dann auch schon gefragt haben, ob sie die einzigen Rabeneltern sind, die ihren Kindern solche Alltagsqualen aufladen.
Und dann gab es neulich auch mal die Situation, dass ich mit der Mutter eines Freundes meines Sohnes gesprochen habe, die total entsetzt war, dass meine Jungs helfen müssten, ihre Kinder dürfen Kinder sein und haben später noch genug Zeit, das zu lernen. Der besagte Freund war dann bei uns zum Abendessen und stand als erster in der Küche zum Helfen bereit. Ich war verwundert und kam mit ihm ins Gespräch und er erzählte, dass er daheim Tischdienst hat, dass er den Spüler ausräumt, sein Zimmer selbst in Ordnung hält.. also alles eigentlich fast wie bei uns.. rolleys
Daher bin ich zu dem Schluss gekommen, dass jeder vermutlich "mithelfen" anders definiert und daher manche gar nichts und manche total viel im Haushalt machen müssen. Alles nur, wie man es gerade wertet.
_________________
liebe grüße

jukilmi mit dem einen(06/04), dem anderen(02/06) & dem ganz ganz kleinen (11/11)
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joeymc
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Beiträge: 1539
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 11.04.2011, 17:31
BeitragTitel:
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Zitat:
Mich nervt ungemein, dass meine Kontrolle immer nötig scheint.
Gibt es dagegen irgendwo Abhilfe?!


Nein. Kinder sind bis zum reiferen Alter von etwa 16 entwicklungspsychologisch nicht in der Lage, so etwas ohne gebetsmühlenartige Wiederholung "von alleine" zu meistern, habe ich in einem Buch von einem schlauen Psychlogen gelesen, und es leuchtet mir ein.
Also nicht aufgeben! Irgendwann sind sie 35, haben ihre eigenen Kinder und fragen dich "Mama, war ich früher auch so????" devil

Bei uns gibt es ebenfalls regelmäßige Pflichten (Tisch (ab)decken, Spülmaschine, Straße kehren, Unkraut jäten, schmutzige und saubere Wäsche wegräumen, Einkäufe (Brot), Getränke aus dem Keller holen, ein bisschen putzen und räumen hier und da, und natürlich die eigenen Zimmer sauber und ordentlich zu halten, je nach Alter mit immer weniger Unterstützung durch meine Wenigkeit) und auch 90% meiner Schüler haben Pflichten. Ich selber musste zu Hause als Kind wirklich nur meine Wäsche in den Korb räumen, ansonsten hat ALLES andere meine Mutter gemacht - ich warte heute noch manchmal darauf, dass mir jemand etwas hinterher räumt, und das finde ich eigentlich gar nicht gut. Es hätte mir sicher nicht geschadet, etwas mehr Verantwortung zu übernehmen!
Meine Kinder sollen lebenstauglich werden, und dazu gehört nunmal, dass man sich in allen Bereichen selbst versorgen kann!
LG
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oesb
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BeitragVerfasst am: 11.04.2011, 22:32
BeitragTitel:
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Hallo,
also auch bei mir im Haushalt wurde geholfen. Nur haben wir am Samstag nach Haushaltsplan alle zusammen geputzt, und den täglich Kleinkram nach dem Abendessen fix zusammen erledigt.
Socken oder Müll oder andere Dinge die auf halben Weg liegen bleiben wandern oh Wunder von Muttershand in dessen Zimmer welcher der Verursacher ist. Hilft ungemein!
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Ima



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BeitragVerfasst am: 12.04.2011, 14:19
BeitragTitel:
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Also dass mit der Schmutzwäsche im Bett find ich ja mal ne gute Idee... wobei Sohnemann da grad zu mir grinsend meinte, dass er das dann bei mir auch machen dürfte... Da hat er recht denn ich bin nicht immer das beste Vorbild was Ordnung angeht...

Ich finde es absolut richtig und wichtig, dass Kind im Haushalt hilft! Erstens weil wir zusammen leben und da jeder seinen Beitrag leisten sollte, damit ALLE sich wohlfühlen. zweitens muss Kind ja irgendwo lernen, was es bedeutet, einen Haushalt zu führen und drittens sehe ich zwar ein, dass ich mehr zu tun habe ABER ich bin kein Sklave und Diener und Punkt... Für Kindchen heißt es Tisch decken, Geschirrspüler ausräumen, Müll runterbringen und auch mal beim Wäsche aufhängen (was ich überhaupt nicht mag) u.ä. helfen... Wn monsieur mir da bockig kam, durfte er auch schon mal das Bad inkl. Klo putzen... ihr könnt euch vorstellen, dass das Gemurre sich dementsprechend im Rahmen hält green devil green

Eine Anekdote muss ich da aber auch loswerden: Zu den Pflichten meiner Schwester und mir gehörte der Abwasch - und Abwaschen ist etwas, das ich schon immer gehasst habe, ich fand´s irgendwie immer eklig und bin heute mehr als überglücklich über meine Spülmaschine.... Ich habe mich dementsprechend oft davor zu drücken versucht, was dann zur folgenden häufig vorkommenden Situation führte: Ich war ja als Teenie schon sehr früh immer unterwegs und wurde meistens von irgendeinem Jungen abgeholt; ich war mich also am fertig machen, da kommt meine Mutter "Und was ist mit dem Abwasch, Kind, Du gehst hier nicht raus bevor er gemacht ist!" Ich daraufhin einen Bambi-Blick zu den mich abholenden Gentleman geschmissen "Könntest Duuuu vllt während ich mich noch schnell fertigmache?" Es hat sich schnell herumgesprochen, dass JEDER Kerl bei mir schon mindestens einmal den Abwasch gemacht hat..... drugs tocktock
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ripley



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BeitragVerfasst am: 12.04.2011, 19:18
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joeymc hat folgendes geschrieben:
Nein. Kinder sind bis zum reiferen Alter von etwa 16 entwicklungspsychologisch nicht in der Lage, so etwas ohne gebetsmühlenartige Wiederholung "von alleine" zu meistern, habe ich in einem Buch von einem schlauen Psychlogen gelesen, und es leuchtet mir ein.


Wenn Du Winterhoff meinst - der ist Psychiater, nicht Psychologe. Aber Recht hat er trotzdem p
Lesenswert! Sagte ich aber schon mal ...
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BeitragVerfasst am: 12.04.2011, 20:16
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@ Ripley: Wo genau ich das gelesen/gelernt habe, weiß ich nicht mehr, bei pädagogische Psychologie oder woanders??? Kann auch Winterhoff sein... Der ist aber auch Psychotherapeut, oder? Also irgendwie beides? ;) Auf jeden Fall lesenswert!!!
LG
Joey
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BeitragVerfasst am: 12.04.2011, 20:30
BeitragTitel:
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joeymc hat folgendes geschrieben:
Kann auch Winterhoff sein... Der ist aber auch Psychotherapeut, oder? Also irgendwie beides?


Nö.
Psychiater haben als Grundlage ein Medizinstudium und setzen dann die Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie obendrauf. Platt ausgedrückt kommen sie vom Körperlichen und gucken sich dann den noch bisl den Geist an.
Psychologen studieren Psychologie von Anfang bis Ende und bekommen dabei Bio, Physiologie, bisl Pharmakologie "mitserviert" (und werden darin geprüft).

BEIDE können Psychotherapie anbieten und mit den Kassen abrechnen (den ganzen esoterischen Klimbim à la "Klangschalentherapie" etc. lass ich mal außen vor). Psychiater, wenn sie den Facharzt haben, die rechnen dann direkt als ARZT ab. Bei den Psychos hat sich nach meinem Abschluss einiges geändert, ich meine aber, Psychologen können das erst, wenn sie entsprechende Zusatzausbildungen und die Kassenzulassung haben.

Sind aber zunächst grundverschiedene Betrachtungsweisen. GUT werden m.E. aber beide wohl erst, wenn sie bereit, willens und fähig sind, über den eigenen Tellerrand hinwegzugucken.
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BeitragVerfasst am: 13.04.2011, 06:41
BeitragTitel:
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@ Ripley: Ich hatte die Psychologen-Ausbildung im Kopf, bei der man ja erst nach ewiger Zusatzausbildung Psychotherapeut sein "darf", zumindest war das bei einem guten Freund so. Psychiater kriegen den Therapeuten also geschenkt? Echt eine faire Welt! devil
Ansonsten war mir der Unterschied schon klar, ich hatte halt gelesen (auf dem letzten Buch?) dass Winterhoff "Psychiater und Psychotherapeut" sei und ging dann davon aus, dass er beide Ausbildungen hat...
http://www.michael-winterhoff.de/der-autor/
Jetzt sind wir aber ein bissl off-topic, oder? p
LG
Joey
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