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Wochenpläne


 
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Moffi
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
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BeitragVerfasst am: 10.05.2011, 22:41
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Hallo Online,
nein, das ist keine Montessorischule.Die Sache mit den Lerntheken und Wochenplänen scheint hier an vielen Regelschulen inzwischen üblich zu sein, jedenfalls an denen die "modern" sein wollen... (Ich hatte meine Große aber an einer Montessorischule; dort hätten viele Eltern gerne Wochenpläne gehabt, was aber von den Lehrern immer sehr stark abgelehnt wurde. Habt Ihr denn an Eurer Montessorischule Wochenpläne?)

Huhu Joey,
aber was soll die Lehrerin denn machen, wenn er einfach nichts macht? Das liegt ja nicht daran, dass er das Tempo nicht bringt, sondern daran, dass es ihm völlig am A.... vorbeigeht und er lieber seinen eigenen (sehr viel aufregenderen Smile) Gedanken nachhängt. Wenn man ihn fragen würde, würde er wahrscheinlich so etwa 1 Arbeitsblatt alle zwei Wochen angemessen finden - höchstens green! Ich glaube aber nicht, dass man ihm damit einen Gefallen tun würde, wenn man ihm dieses Tempo durchgehen ließe...

lG
Karin
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joeymc
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BeitragVerfasst am: 11.05.2011, 07:48
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@ Moffi:
Wenn ich seine Lehrerin wäre und das beobachte, dass einer am liebsten gar nix schafft, würde ich erstmal nach den Ursachen schauen! Ist das Kind über- oder unterfordert? Hat es Konzentrationsprobleme? Wenn ja, warum? (Manchmal fehlt ja nur ein Frühstück ;) ) Wenn ich selber nicht drauf komme, hole ich mir kompetente Hilfe (Schulpsychologe)!

Wenn die Ursache feststeht - in diesem Fall wohl Unterforderung und damit Langeweile - würde ich ihm ein abgespecktes Minimal-Programm (diese 4 Blätter sind aus dem und dem Grund wichtig, deshalb musst du die machen...) zusammenstellen.
Ansonsten würde ich ihm dann eine alternative Aufgabe geben, bei der er seine Stärken ausleben kann, gleichzeitig aber ein bisschen an seinen Schwächen feilt - ein grobmotorisches medizininteressiertes Kind könnte z.B. in der Wochenplanzeit etwas zum Skelett erarbeiten und dabei ein bewegliches aus Pappe basteln (was die Feinmotorik fördert), und dies dann auch der Klasse vorstellen etc. -
das ist die Freiheit, die eigentlich aus der Wochenplanarbeit erwächst, dass sture abarbeiten von Pflicht- und Wahlaufgaben ist natürlich für die Lehrer bequemer, während die Kinder schön brav arbeiten, kann man schon mal die Diktate korrigieren....
Allerdings bin ich keine Grundschullehrerin und kenne natürlich auch die Bedingungen nicht, von daher habe ich ja auch leicht reden! Allerdings habe ich auch Fünftklässler, und die sind ja noch nicht so anders als Grundschüler...

LG
Joey
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veni, lusi, fugi
(Ich kam, scherzte und floh - mein Sohn Nr 1 (mit damals 13) über die Schule und wech )
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Online
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BeitragVerfasst am: 11.05.2011, 07:52
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Moffi hat folgendes geschrieben:
Hallo Online,
nein, das ist keine Montessorischule.Die Sache mit den Lerntheken und Wochenplänen scheint hier an vielen Regelschulen inzwischen üblich zu sein, jedenfalls an denen die "modern" sein wollen... (Ich hatte meine Große aber an einer Montessorischule; dort hätten viele Eltern gerne Wochenpläne gehabt, was aber von den Lehrern immer sehr stark abgelehnt wurde. Habt Ihr denn an Eurer Montessorischule Wochenpläne?)



In unserer Klasse der MontessoriGS gibt es Wochenpläne. Wie ich schrieb, keine sehr umfangreichen, sondern schaffbare mit Freiraum für eigene Ideen. (Mein Kind mach nun schon das gefühlte 100. Plakat - gestern Klavier, heute Katze....)
An der weiterführenden Montessorischule erarbeitet sich ab der 5. Klasse jedes Kind seinen eigenen Wochenplan und zwar für alle Unterrichtsfächer. Mit wohl unterschiedlichem Erfolg, d.h. die "Kleinen" brauchen mehr Hilfe als die "Großen".

Ich habe hier noch nie gehört, dass Wochenpläne gegen Montessori sprechen.
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LG Anja

"Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt." - Aus Uganda
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Moffi
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
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BeitragVerfasst am: 11.05.2011, 20:46
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Hallo Joey,
ich glaube eigentlich nicht, dass es bei ihm Unterforderung ist, bzw., dass es durch schwierigere Aufgaben besser würde - er ist nicht der Typ, der bei Knobelaufgaben leuchtende Augen kriegt... ;) Ihn interessieren einfach Schuldinge nicht. Er ist immer sehr begeistert von neuen Sachen, so etwas Langweiligem wie Üben und Automatisieren kann er aber gar nichts abgewinnen. (Er braucht die Übung wirklich - oder ich schätze ihn total falsch ein.) Ich wüsste jetzt auch nicht, wie man das durch Differenzieren beheben könnte....?

Gerade wird mir klar, dass es zwei Probleme gibt: die fehlende Organisation und Zeiteinteilung und die Lustlosigkeit...

Übrigens bin ich schon viiel entspannter, seit er mir heute erzählt hat, dass ein anderes Kind noch keinen einzigen Wochenplan fertig hat und einen mehrere Zentimeter hohen Stapel noch auszufüllender Blätter in seinem Fach hat. surprise Da sind wir ja im Vergleich ja noch ganz gut dabei.


Huhu Online, vielleicht ist die Ablehnung von Wochenplänen eine süddeutsche Besonderheit - hier machen sehr viele Lehrer ihre Montessoriausbildung in dem gleichen Institut, und der dortige "Ausbilder" oder wie man das nennen soll, ist sehr gegen Wochenpläne eingestellt und vermittelt das so nachdrücklich, dass die Lehrer Jahre brauchen, um darüber hinwegzukommen... ;) Ich glaube aber auch nicht, dass Wochenpläne so gut zur ursprünglichen Idee von Montessori passen (freie Auswahl von Lernort, Lernmaterial, Lernpartner...) - aber das macht ja nichts, wenn es den Kindern hilft.

liebe Grüße
Karin
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Online
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Beiträge: 763
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BeitragVerfasst am: 11.05.2011, 21:36
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Moffi hat folgendes geschrieben:

Ich glaube aber auch nicht, dass Wochenpläne so gut zur ursprünglichen Idee von Montessori passen (freie Auswahl von Lernort, Lernmaterial, Lernpartner...) - aber das macht ja nichts, wenn es den Kindern hilft.


ICH bin ja kein eingefleischter MontessoriFan und kenn mich nicht (und will es auch gar nicht) in allen Einzelheiten mit der Pädagogik aus...
aber Lernort kann man sich bei Wochenplänen aussuchen, Lernmaterial eigentlich auch und Lernpartner erst recht... oder? *grübel*

Mein Kind mag Wiederholungen und Üben auch nicht. Aber welches Kind liebt das schon... wichtiger als "Sinnloses" Üben ist, ob man es verstanden hat.
(Den Unsinn des Perlenschiebens beim Montessorimaterial versteht mein Kind auch nicht... zum Glück besteht die Lehrerin nicht auf stures Abarbeiten des Materials...)
_________________
LG Anja

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joeymc
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Beiträge: 1539
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BeitragVerfasst am: 11.05.2011, 21:56
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@ online:
es gibt Montessori-Wochenpläne, die das Ideal offenen Unterrichts verwirklichen, und "Normalo-Grundschul-Wochenpläne" - das bedeutet schlicht, das im Zeitraum einer Woche eine gewisse Anzahl vorgegebene Aufgaben in eigener Organisation erledigt werden müssen - hat nicht viel mit dem Reformpädagogischen Grundgedanken zu tun, ist aber weit verbreitete Praxis an staatlichen Schulen....
LG
Joey
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TAfel



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Anmeldungsdatum: 11.06.2008
Beiträge: 373
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BeitragVerfasst am: 13.05.2011, 08:46
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@ Joey,

in der Art ist es an der GS meiner Kinder organisiert, aber von den Aufgaben schaffbar und insofern flexibel, dass sich fitte Kinder auch die Aufgaben der höheren Klassenstufe nehmen können. Bei den größeren ist es in Sachfach so, dass sie aus einer vorgegebenen Sammlung von Aufgaben auswählen dürfen, welche sie davon bearbeiten, manchmal mit einer Mindestforderung, wieviele Aufgaben zu machen sind.

@ Moffi: Die Kinder haben eine Mappe, in der sind alle Wochenaufgaben drin, und am Ende der Woche sollte diese Mappe leer sein und die Körbe der verschiedenen Fächer voll. Die Menge ist in der Regel gut zu schaffen, die Struktur ist auch übersichtlich. Es gibt ein Regal, auf dem die Körbe stehen, darüber hängen die Zettel mit den jeweiligen Aufgaben und bei jedem Fach eine Namensliste, aus der sich die Kinder ausstreichen, wenn sie fertig sind. Es gibt pro Tag ein bis zwei Stunden zum Abarbeiten der Wochenaufgaben. Nicht geschaffte Wochenaufgaben müssen eher selten am Wochenende nachgearbeitet werden. Bei uns war es meistens das Geschichtenheft, weil meine Kinder entweder zuwenig geschrieben haben oder kein Bild zu ihrer Geschichte gemalt haben. Ich habe auch den Eindruck, dass die LehrerInnen darauf achten, woran es liegt, wenn ein Kind häufig seinen Wochenplan nicht schafft und mit ihm klären, was es anders machen kann. Unsere große Tochter hatte z. B. eine Weile die Vorgabe, als erstes ins Geschichtenheft zu schreiben und nicht mehr als 2 Stunden darauf zu verwenden.

Durch die altersgemischten Klassen bekommen die 1.-Klässler Unterstützung von den älteren Kindern und durchschauen durchs Nachahmen relativ schnell das System. Ich habe den Eindruck, dass Wochenpläne, wenn sie gut organisiert sind, schon die Selbständigkeit fördern. Wir haben eher gute Erfahrungen mit Wochenplänen gemacht.

VG Tafel
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gr. Tochter (Jg. 98), Sohn (Jg. 01), kl. Tochter (Jg. 04)
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diorella




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Beiträge: 97

BeitragVerfasst am: 16.05.2011, 18:35
BeitragTitel: Re: Wochenpläne
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hallo moffi,
ich antworte dir, ohne alle kommentare vorher gelesen zu haben.
mein sohn, heute knapp 8 und klasse 2, ist an diesen wochenplänen verzweifelt.
er hat vor lauter bäumen den wald nicht mehr gesehen und war schlichtweg überfordert damit. leider hat die lehrerin es dann auch nicht geschafft, ihm zu mehr struktur zu verhelfen, sondern er ist immer weiter abgedriftet und hat dann letztlich das 1. schuljahr beendet mit der erfahrung, dass er den anforderungen nicht gerecht werden kann.

bei uns war das eine ganztagesschule und vielleicht hast du mitbekommen, dass wir dann zum 2. schuljahr die schule gewechselt haben.

rückblickend würde ich sagen: es gibt kinder, die diese wochenpläne einfach erschlagen. die damit nicht umgehen können. die sich nicht strukturieren können und damit probleme haben. und wenn dann der lehrer es nicht schafft, diese kinder stückchenweise in die strukturierung und das abarbeiten der wochenpläne hinzuführen, dann entgleiten diese kinder.

ich möchte dir keine angst machen, aber an deiner stelle würde ich versuchen zu erreichen, dass das kind schritt für schritt vom kl an der hand genommen wird, um nach und nach den wochenplan zu bewältigen.
dazu muss eine zusammenarbeit zwischen lehrer und eltern stattfinden.

ich wünsch dir viel erfolg
diorella
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Moffi
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 2070

BeitragVerfasst am: 18.05.2011, 09:05
BeitragTitel:
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Hallo

Also - das Elterngespräch war zwar nett, hat aber nicht wirklich die Lösung gebracht... Jedenfalls waren wir uns einig, dass es bei Organisation und Arbeitshaltung noch Verbesserungsbedarf gibt. green

Es läuft so: Die Kinder bekommen den Plan, dann sollen sie sich in der Freiarbeitszeit/Hausaufgabenzeit von einer Theke jeweils ein Blatt holen, es bearbeiten und dann ins Abgabefach legen. Am Donnerstag nachmittag schaut die Lehrerin, was noch alles fehlt, am Freitag haben die Kinder dann noch einmal Zeit, das Fehlende nachzuholen, das, was dann immer noch fehlt, wird nach Hause mitgegeben. Das finde ich schon recht gut organisiert, wenigstens haben die Lehrer einigermaßen den Überblick. (Bei meiner Großen gab es teils Wochenpläne, die NIE von irgendjemandem kontrolliert worden sind.)

Mein Sohn hat mir heute morgen voller Abscheu erzählt, dass es Kinder gibt, die den Plan schon am ersten Tag fertig haben, und sich dann noch die ganze Woche über Zusatzaufgaben holen... eek Er selbst spielt in der Freiarbeitszeit am liebsten "Star Wars im Kopf" und schaut den anderen beim Arbeiten zu. holla

Stand dieser Woche: Er hat es bis jetzt noch nicht einmal geschafft, seine am WoE fertiggemachten Wochenplanaufgaben von letzter Woche abzugeben ("keine Zeit" "hab das Fach nicht gefunden")... rolleys Dafür hat er in der Pause einen Glitzer-Yoda eingetauscht, was seine Lebenszufriedenheit stark erhöht hat.

Naja, vielleicht macht es ja doch irgendwann Klick bei ihm.

@ Online: Darf ich mal fragen, wie die Wochenpläne bei Euch aussehen? Vielleicht sprechen wir ja von zwei ganz verschiedenen Sachen?

lG
Karin
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jutta
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BeitragVerfasst am: 18.05.2011, 18:31
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Hallo!
Ich musste gerade ob des Glitzer-Yodas sehr schmunzeln...

Da würde ich bei meinem Sohn anfangen: Es gibt keine Tauschkarten mehr, damit die Gedanken auf dem Schulischen liegen. Ausreden wie sie deiner hat, bringen mich innerlich zwar zum Lächeln, aber äußerlich reagiere ich eher ungehalten. Wie soll er denn sonst merken, dass auch mir es ernst ist mit den Forderungen der Schule?

Wäre das auch etwas für euch?
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Moffi
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
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BeitragVerfasst am: 19.05.2011, 08:51
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Ha, Jutta, wie gemein von Dir!!! devil

Leider habe ich es schon ausprobiert und es nicht funktioniert. cool Sein Grundstock von 15 Karten reicht ihm, um bei den Pausen-Tauschgeschäften mitzumachen, zumal die Kinder aus seiner Klasse haufenweise Karten haben und ihm die doppelten schenken. Er machtt sich nicht mal mehr die Mühe, von seinem Taschengeld neue Karten zu kaufen... rolleys

Gestern hat er immerhin die Hälfte seiner Wochenplanaufgaben von letzter Woche abgegeben, einige Hefte hat er leider im Schulranzen "übersehen".

lG winkie
Karin
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jutta
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BeitragVerfasst am: 20.05.2011, 17:16
BeitragTitel:
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Würdest du sagen, dass dein Vermeider ein "harter Brocken " ist? ;)
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jenny
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BeitragVerfasst am: 20.05.2011, 18:33
BeitragTitel:
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Moffi, kann es eigentlich sein, dass DU generell ein Problem mit Wochenplänen hast?

Ich hab grad schmunzelnd deine frage aus dem Jahr 2008 gelesen...

http://pfiffi-freundeskreis.bboard.de/board/ftopic-74582471nx3749-101888.html

Und um deine Frage zu beantworten:

Meine beiden großen hatten Wochenpläne, die fertig oder nicht am freitag abgegeben wurden. Eine Regel der Schule war, dass es keine Hausaufgaben über das Wochenende gibt. Und Montag gab es dann einen neuen Wochenplan. Mein Sohn hat das gnadenlos ausgenutzt und grundsätzlich nur die Hälfte gemacht und diese Einstellung bis heute (ca 2 jahre vor dem Abitur) beibehalten, während meine Tochter immer bemüht war alles zu schaffen.

Den Michel lass ich mal raus, der hatte einen Wochenplan auf dem aber täglich eine bestimmte Aufgabe aufgegeben wurde... aber er war halt I-Kind...

Meine jüngste geht ja zur Montessorischule und da macht sie wozu sie Lust hat. Der Frust ist dir ja nicht unbekannt, weil man als Mutter recht häufig den Eindruck hat, dass das Kind da rumlungert und wertvolle Zeit vertut in der man immer viel mehr erledigen könnte. Meine Tochter scheint aber tatsächlich ihr Soll zu erfüllen, hat sich zuletzt das 1x1 in Mathe erarbeitet und übt brav Schreibschrift. Hausaufgaben kennen wir nicht.... aber schöne Bilder bringt sie immer aus der Schule mit.

LG,

jenny
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jenny
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Moffi
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 2070

BeitragVerfasst am: 21.05.2011, 16:13
BeitragTitel:
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Huhu Jenny,
wie peinlich, da hätte ich mir wenigstens eine neue Überschrift ausdenken können.... cool

Der alte Thread bezog sich auf meine Tochter, bei der gab es in der Montessorischule tatsächlich auch einmal ganz kurz Wochpläne - diese Lehrerin wurde dann allerdings schnell wieder rausgeworfen... ;)

Ja, irgendwie erschließt sich mir der pädagogische Sinn nicht so wirklich, wobei ich sagen muss, dassich Wochenpläne, die nicht mal fertig gemacht werden müssen, wie bei Deinen Kindern, noch sinnloser finde... Aber ich werde mich wohl damit abfinden müssen. holla

liebe Grüße
Karin
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azalee




Anmeldungsdatum: 07.06.2005
Beiträge: 99
Wohnort: Main-Tauber-Kreis

BeitragVerfasst am: 25.09.2012, 13:14
BeitragTitel:
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Hallo,

ich hole das Thema mal wieder hoch, denn unser Erst-Klässler bekommt von seinem L KEINEN Wochenplan.

Die Große war auf derselben Schule bei einer anderen L MIT Wochenplan, was ihr sehr gut gefallen hat: Montag bis Donnerstag konnten die Kinder in den ersten beiden Stunden ihre Aufgaben bearbeiten.

Es gab Pflichtaufgaben, (schwerere) Zusatzaufgaben, und Neigungsaufgaben, die von einfachem Mandala-Malen, über Lesen in der Kuschelecke bis zu besonders trickreichen Matheaufgaben mit und ohne Computer alles Mögliche enthielten.

Sie wurde mittwochs zeitig fertig und konnte dann mit den schwereren Sachen anfangen, und am Do entweder lesen oder an den Computer.

Der Kleine hatte sich auch schon so auf die schwierigeren Aufgaben gefreut, aber weit gefehlt: er, der in Mathe schon einen Großteil des Stoffes der 2. Klasse beherrscht ( sich für Wurzelziehen u.ä. interessiert), selbständig e-mails an die Oma schreibt und schon gut lesen kann, muss jetzt die ganzen Sachen der anderen Kinder mitmachen, die noch nicht einmal die 50 auf dem 50-Euro-Schein als solche erkennen. Dabei sind sie nur 14 Kinder in der Klasse.

Was hat er in den knapp 3 Wochen gelernt? Nichts, was er nicht vorher konnte, dazu aber noch, dass man in der Schule "prima dösen" kann. rolleys Wenigstens darf er seine HA in einem Teil der Dösezeit erledigen.

Reformpädagogisch oder konventionell, ich wünschte, der L würde sich die Mühe machen, einen Wochenplan auszuarbeiten. Noch döst er gerne vor sich hin, aber wie lange noch?

Und sollte die Antwort auf die Frage, ob er gerne in die Schule geht, wirklich so lauten: "Es gibt niemanden, der lieber in die Schule geht als ich. Da kann ich nämlich meine Freunde treffen und so schön dösen ..." motz

Springen lassen möchte ich ihn nicht, da in der 2. Klasse neben seinem besten Freund auch noch sein Lieblingsfeind sitzt, wegen dem er im Fußball schon nicht von den Bambini zur F-Jugend wechselt. Sein L und die Schulleiterin hatten bei der Anmeldung schon angedacht, ihn eventuell direkt in die 2. Klasse einzuschulen. Emotional ist er aber allerhöchstens auf Erstklässler-Stand ...

Also sollte ich eigentlich nicht über diese Schule meckern, zumal sie damals unsere Große problemlos mit 5 1/2 Jahren aufgenommen haben.
_________________
Liebe Grüße azalee

mit Elfe (*3/00) und Troll (*5/06)
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