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Was soll ich machen?


 
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Jacky




Anmeldungsdatum: 17.10.2007
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 24.06.2011, 14:02
BeitragTitel: Was soll ich machen?
Antworten mit Zitat

Irgendwie weiss ich keinen Rat mehr.

Unsere Motte hat den KiGa gut überstanden, sie wurde dort sehr gefördert und es hat ihr nach Anfangsschwierigkeiten richtig Spass gemacht. Im ersten Jahr bekam sie Ergo, da sie nicht mit anderen reden oder spielen wollte, im Kiga nur schrie, dass sie nach Hause wollte, dieses legte sich aber und sie fühlte sich dann dort wohl.

Letzten Sommer kam sie mit gerade 6 in die Schule als Muss-Kind. Sie hat sich sehr gefreut und anfangs war auch alles gut. Sie bekommen Wochenhaushaufgaben und diese werden von Motte (wenn es ein neues Thema ist) an 2 Nachmittagen a einer Stunde erledigt - die Lehrerin sagte, es sei so ausgelegt, dass die Kinder jeden Tag ca. 1/2 Stunde beschäft sein sollten - naja. rolleys
Soweit - sogut. Sind es aber Wiederholungen, dann verzweifle ich. Sie wird von Aufgabe zu Aufgabe schlechter. Z.B. Pyramidenrechnen: die erste Seite in 10 Minuten - mit Erzählungen wie es in der Schule war - die zweite Seite: "Ähh wie war das noch? - Warum muss ich das nochmal rechnen - ich kann das doch? - Erklär es mir nochmal." Mit jeder weiteren Erklärung wird es nur noch schlimmer. Entnervt klappe ich das Buch zu. Mit viel Glück schaffen wir dann die Hausaufgaben komplett zum Abgabetermin. Wobei sie dann jeden Tag höchsten 4 Aufgaben rechnet, weil sie in einer Stunde nicht mehr schafft!!! Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie oft so ein Stift runterfallen kann, man Pipi muss etc...

Die Einspluseinstafel war auch nicht viel besser (warum muss ich die Wege nachgehen - ich kann es doch rechnen!). In Deutsch dürfen sie Geschichten schreiben - das macht ihr Spass und sie ist in ihrem Element.

In den Osterferien war noch alles gut - wir haben etwas gelesen, sie hat viel mit ihrem Playmobil gespielt oder im Garten, war aber wenig verabredet - aber sie war richtig ausgeglichen. Nach den Ferien wurde es auf einmal richig schlimm. Sie kommt auf unausgeglichen nach Hause, schreit rum und ist motzig. Sie hat andere Kinder geschubst (einmal stand sogar eine Mutter hier vor der Tür und ihre Tochter hatte ein blutiges Knie nein ) schlägt um sich. Mit ihrer besten Freundin will sie auf einmal nicht mehr spielen - es kommt nur noch: die ist nicht mehr meine Freundin. Am liebsten spielt sie mit Kindern aus dem 3. oder 4. Jahrgang. Hinzu kam, dass sie immer Kopfschmerzen hatte (aber nur, weil sie entweder nicht zur Schule oder nicht zu einem anderen Kind wollte) - kommt sie damit durch - ist alles wieder gut. Sie will nicht mehr zu anderen, will lieber hier spielen und wenn die anderen Kinder nicht nach hier kommen wollen (sie wollen natürlich auch mal bei sich spielen) kommt nur: ok, dann spiele ich eben alleine. Auch ist ihr Kuscheltier plötzlich wieder sehr wichtig, es muss überall mit hin (in die Schule geht es aber nicht mit!) und es wir richtig als "reale" Person mit in ein Spiel einbezogen.

Im Moment ist es etwas besser, da sie wohl viel neues in der Schule lernen und es ihr z. Zt. Spass macht - aber woanders hin spielen will sie einfach nicht.

Die Kinderärztin und auch der Augenarzt konnte wg. der Kopfschmerzen nichts feststellen. Die Kinderärztin meinte, dass ich es mir mal überlegen sollte zum Kinderpsychologen zu gehen, dass er ihr weiterhelfen kann.

Was meint ihr - was soll ich tun. Manchmal verzweifle ich. Meine Mutter meinte, ich sollte sie auf Hochbegabung testen lassen - aber so wirklich kann ich nicht daran glauben. Sie begreift zwar schnell - interessiert sich in ihrer Freizeit aber lieber für Playmobil oder Fillys. Wenn ich schon mal sage - los lesen wir was, kommt es auf die Tagesmotivation an, ob sie liest. Ungeübtes übrigens 100mal besser als schon mal gelesenes traurig

In Tests in der Schule baut sie "doofe" Fehler ein, obwohl sie es kann. Üben mag ich gar nicht mit ihr, da es dann nur noch schlimmer wird.

Wer kann mir einen Rat geben?
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ripley



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Beiträge: 912
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BeitragVerfasst am: 24.06.2011, 16:00
BeitragTitel:
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Ich würde auch dazu raten, mit der Kleinen zu einem GUTEN Kinder- und Jugendpsychologen oder -psychiater zu gehen. Für ein ERSTES Schuljahr zeigt sie viel (!) zu viel Frustration und ... ja, ich denke, Verzweiflung.
Die Kopfschmerzen mögen "zweckdienlich" sein, ich glaube aber nicht, dass 6- oder 7-jährige Kinder dergleichen BEWUSST vorspiegeln können. Ich denke, sie leidet wirklich. Und "von allein" wird das vermutlich nicht besser. Nur schlimmer.
Versteh mich recht, ich hab kein Problem damit, dass Schule oder Hausis eben nicht immer Spaß machen, dass Eltern ab und an auch mal bisl "schieben" müssen. Aber das, was Du schilderst, hört sich nach weit mehr als "mal nicht so recht Lust" bzw. "bisschen Langeweile/Unterforderung" an.

Nutzt die Sommerferien und leiert eine ordentliche Diagnostik an! Je nachdem, was dabei rauskommt, kann man ihr besser helfen.
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LG
Ellen
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joeymc
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BeitragVerfasst am: 24.06.2011, 16:17
BeitragTitel:
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Zitat:
Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie oft so ein Stift runterfallen kann, man Pipi muss etc...


Kann ich. Päckchenrechnen - 1 Arbeitsblatt nicht unter zwei Stunden...

Hört sich an wie bei unserer Nr 2 - Überforderung durch Unterforderung!

Dringend eine gute Diagnostik machen lassen!!! Das war das einzige, was bei uns wirklich was gebracht hat, die Tipps der Psychologen waren wirklich wertvoll!

LG
Joey
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Jacky




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BeitragVerfasst am: 24.06.2011, 16:55
BeitragTitel:
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Danke für Eure Antworten. In 2 Wochen habe ich nochmal einen Termin beim Kinderarzt ohne Motte - da soll ich ihr mitteilen wie ich mich wg dem Psychologen entschieden habe.

Ich werde dann ihr sagen, dass wir es machen werden. Das EEG steht dann zwar noch aus - es wird aber wahrscheinlich auch nichts zu Tage fördern.

Wie geht es dann weiter? Die KA hat mir gesagt, sie gibt mir dann eine Überweisung und eine Liste mit den Kinderpsychologen hier in der Nähe. Wie finde ich dann raus, wer gut ist?

Bei uns gibt es niemand, an den ich mich wenden kann.
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joeymc
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BeitragVerfasst am: 24.06.2011, 18:59
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Jacky, welches Bundesland denn?
LG
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Jacky




Anmeldungsdatum: 17.10.2007
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 24.06.2011, 21:29
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wir wohnen in NRW
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joeymc
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BeitragVerfasst am: 24.06.2011, 22:25
BeitragTitel:
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Dein regionaler DGhK-Ableger kann dir sicher weiterhelfen, eine/n gute/n Psychologen/gin zu finden!
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jutta
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Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 25.06.2011, 13:59
BeitragTitel:
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Jacky,

wenn du magst, schick mir eine PM. Ich bin auch in der DGhK, auch als Leiterin eines Gesprächskreises und kenne einige Ansprechpartner....
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Lehre tut viel, aber Aufmunterung tut alles (Goethe)
Jutta
Einstein (3/93) und Napoleon (3/99)
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Beiträge: 763
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 25.06.2011, 23:08
BeitragTitel: Re: Was soll ich machen?
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Jacky hat folgendes geschrieben:
Sie begreift zwar schnell - interessiert sich in ihrer Freizeit aber lieber für Playmobil oder Fillys. Wenn ich schon mal sage - los lesen wir was, kommt es auf die Tagesmotivation an, ob sie liest. Ungeübtes übrigens 100mal besser als schon mal gelesenes traurig

In Tests in der Schule baut sie "doofe" Fehler ein, obwohl sie es kann. Üben mag ich gar nicht mit ihr, da es dann nur noch schlimmer wird.

Wer kann mir einen Rat geben?


DAS kommt mir alles sehr bekannt vor!
6 + 8 kann man in der 3. Klasse mit Fingern rechnen und dann noch das falsche Ergebnis hinschreiben... Sieht so ein hb-Kind aus?
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LG Anja

"Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt." - Aus Uganda
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joeymc
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Beiträge: 1539
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BeitragVerfasst am: 26.06.2011, 07:46
BeitragTitel:
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Zitat:
6 + 8 kann man in der 3. Klasse mit Fingern rechnen und dann noch das falsche Ergebnis hinschreiben... Sieht so ein hb-Kind aus?


Meins schon green
Auf dem Gymnasium hatte sich das Matheproblem von Nr 2 allerdings schneller erledigt, als ich "Päckchenrechnen" sagen konnte... devil

Wir haben hier auch eine Erstklässlerin (Nr 3) und sind jetzt froh, dass Ferien sind - am Ende war es ziemlich quälend. Ihre Motivation , in die Schule zu gehen und Hausaufgaben zu machen kam nur daher, dass sie ihre Lehrerin (zu recht) sehr liebt und auch deshalb einen gewissen Ehrgeiz hat, gut in der Schule zu sein (sieht sie ja auch noch bei den großen Brüdern). Sonst wäre es sicher eine Katastrophe geworden. Dabei ist sie noch nicht einmal "richtig" hb - etwas unter 130 im HAWIK, knapp über 130 im CFT, der aber nicht so aussagekräftig ist... Zitat zur Schule: "Warum soll ich denn da hingehen, da lernt man doch nichts neues!"
Bei uns läuft die Freizeitgestaltung auch eher unspektakulär (Playmobil, Sandkiste, Fahrrad, Schlümpfe...), allerdings verfolgt sie ALLLES, was Nr 1 (fast 15) und Nr 2 (fast 13) besprechen, tun und lesen mit riesiger Aufmersamkeit und hat dadurch sehr viel Input.

Vielleicht kannst du die Situation ein bisschen auffangen, indem du zu Hause für mehr Input sorgst? Wir spielen relativ oft komplexe Spiele, wenn ich mal nicht mehr kann (schließlich arbeite ich ja auch so knapp 40 Stunden) gibt es zu meiner Entlastung die ZDF-Mediathek mit ganz vielen genialen Natur/ Historischen/ etc. Dokumentationen, was die Großen dann mitgucken und im Zweifel alle Fragen beantworten... (Nein meine Kinder hängen nicht ständig vor dem Fernseher, eher so einmal in der Woche).
Außerdem Hörbücher, lesen klappt zwar gut, aber die ganze dicken Bücher sind noch ein bisschen viel, gut ging Spiderwick und Gregs Tagebuch - schon ganz gut für eine gerade fertige Erstklässlerin!

In der ganz schlimmen Phase nach Ostern habe ich ihr für zügig und ordentlich erledigte Hausaufgaben eine extra-Schulstunde gegeben - Thema nach Wahl. Da hatten wir dann Kräuter, die Römer, China.... Wäre das eine Idee? Es gibt unendlich viel, was nie in der Schule dran kommt...

LG
Joey
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Jacky




Anmeldungsdatum: 17.10.2007
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 26.06.2011, 15:36
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joeymc hat folgendes geschrieben:


Vielleicht kannst du die Situation ein bisschen auffangen, indem du zu Hause für mehr Input sorgst? Wir spielen relativ oft komplexe Spiele,


Spiele spielt sie auch gerne - z.B. Labyrinth der Meister, Rumicub oder Dame. Das machen wir häufig und es macht ihr auch Spass (auch wenn sie mal nicht gewinnt haha)

Mit anderen Sachen tue ich mich ein bisschen schwer - ich bin mir nie sicher, ob sie tatsächlich daran Interesse hat oder ich alles nur in sie hineininterpretiere - versteht ihr was ich meine? traurig Ich bin mir einfach unsicher und ich will sie auch nicht überfordern.
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grünergeist
Quiz-Gewinnerin



Anmeldungsdatum: 21.05.2005
Beiträge: 2644

BeitragVerfasst am: 26.06.2011, 17:16
BeitragTitel:
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Jacky hat folgendes geschrieben:

Mit anderen Sachen tue ich mich ein bisschen schwer - ich bin mir nie sicher, ob sie tatsächlich daran Interesse hat oder ich alles nur in sie hineininterpretiere - versteht ihr was ich meine? traurig Ich bin mir einfach unsicher und ich will sie auch nicht überfordern.


Ich halte diese Überforderungssorge für übertrieben, solange man nur Angebote macht und das Kind nicht zu etwas zwingt. Wenn man nichts anbietet, wissen die Kinder ja nicht, was es für Möglichkeiten gibt.
Ich habe geistlein viel gezeigt und Spiele hingestellt, unser altes fischertechnik steht immer noch unbeachtet in der Ecke, während andere Sachen z.T. nach Monaten plötzlich zum Lieblingsspiel werden. Auch DGhK-Kurse werden mit Begeisterung und ganz eindeutig vom geistlein ausgesucht.

Draußen frei spielen lassen würde ich zwar auch für ausreichend halten, aber wo können sie denn das noch.

Im übrigen kann geistlein als neunjährige Gymnasiastin auch alle Fillys mit Eigenschaften auswendig und ihre Kuscheltiere sind ausgesprochen charakterstarke Personen, vom Drachen, der mit morgens den Kaffee wegsäuft über den ängstlichen Ameisenbären bis hin zu den drei Bibern, die alles anfressen, was Holz oder Baumwolle ist - um nicht zu reden von den Tofus, die dauernd ins Müsli fallen.
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Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen. [George Orwell]
grünergeist
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jenny73



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Anmeldungsdatum: 09.03.2011
Beiträge: 83
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 27.06.2011, 06:10
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Jacky hat geschrieben:
Zitat:
Mit anderen Sachen tue ich mich ein bisschen schwer - ich bin mir nie sicher, ob sie tatsächlich daran Interesse hat oder ich alles nur in sie hineininterpretiere - versteht ihr was ich meine? Ich bin mir einfach unsicher und ich will sie auch nicht überfordern.


Probiers einfach aus. Wenn sie kein Interesse zeigt, musst du ihr ja nichts aufdrücken.

Jenny
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Jacky




Anmeldungsdatum: 17.10.2007
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 27.06.2011, 15:36
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Stimmt auch wieder - ich werde es ihr anbieten - mal sehen, wie sie darauf reagiert.

Puhh, heute ist wieder mal so ein Mist passiert. Angeblich hat die Motte ihrer besten Freundin so sehr in den Bauch geboxt, dass er immer noch ganz rot ist. traurig

Was mich nur wundert, dass ihre Freundin meinem Männe das nicht gesagt hat, als er Motte von der Schule abgeholt hat, sondern nur fragte, ob sie heute spielen könnten? Mmmh, und plötzlich rief die Mutter an, es wäre sehr sehr rot......

Motte hat angeblich nichts gemacht (hat sie letztes Mal auch behauptet und da war sie es mit dem aufgeschlagenen Knie) und geweint. Ich bin hin und her gerissen zwischen ihr Glauben oder nicht nein
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Jacky




Anmeldungsdatum: 17.10.2007
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 16.10.2013, 21:47
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ich hab mich ja lange nicht mehr gemeldet - es ist viel Zeit vergangen mit sehr sehr viel auf und abs nein

Nach vielem hin und her ist sie getestet worden - zuerst hat es keiner für nötig gehalten. Erst stand ADHS oder Überforderung im Raum - passte aber alles nicht, plötzlich war der Knoten geplatzt - in der 2. Klasse alles ok.

Als bei der Versetztung von 2 in 3 plötzlich die katastrophale Rechtschreibung angesprochen wurde und sie trotz üben in den Ferien immer andere Fehler einbaute, Textaufgaben beim durchlesen (sie liest sehr gut) nicht verstand und wenn ich es gelesen habe, sie es im Kopf (!) richtig rechnen konnte, wurden wir vom Kinderarzt zum psycholigischen Dienst geschickt. Sie wurde auf Legasthenie getestet - da hieß es zunächst, nein ist grenzwertig aber mit viel üben kein Problem ?!?! (ich hatte vorher erwähnt, dass wir deshalb da sind, weil üben nichts brachte) Nach langem hin und her wurde sie dann zum Pädaudiologen geschickt und es stellte sich heraus, dass sie eine auditive Wahrnehmunsstörung hat. In weiteren Tests zeigte sich, dass sie diese mit ihrer hohen Merkfähigkeit im Langzeitgedächnis überbrückt und dieses Problem somit auffängt. Weiterhin zeigte sie in Teilbereichen eine Begabung von bis zu 140. Ausserdem ist sie Legasthenikerin - dieses ergibt sich aus der Begabung und dem was sie tatsächlich bei der Rechtschreibung leistet. Da sie aber alles so gut mit ihrer Begabung überbrücken kann, ist sie beim psychologischen Dienst nicht förderwürdig.... Sie muss eben nur üben.
Das die Übungen auf sie zugeschnitten werden müssen, wurde uns nicht gesagt. Durch ihre bisherigen Strategien das Defizit zu überbrücken, halfen die normalen Übungen nicht.

Wir haben aber eine Praxis gefungen (das war nicht leicht), die wirklich an diesem Problem arbeitet. Dort ist sie jetzt seit einem 3/4 Jahr und langsam tut sich etwas. Es wird nie ganz weg sein, aber es bessert sich. Die Versetztung von 3 nach 4 hat sie problemlos geschafft - und das obwohl sie neben der Schule und den Hausaufgaben 2x die Woche Legasthenietraining hat und dort auch gefordert wird und jeden Tag dafür spezielle Übungen macht.

Manchmal verwundert sie mich, wenn sie 10579 - 857 im Kopf ausrechnet - aber 5000 - 200 nicht ausrechnen kann devil aber mittlerweile lass ich es und sage nicht mehr dazu....

so genug geschrieben, jetzt wisst ihr, wie es weiter gegangen ist.
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