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Lohnt sich denn der Berliner Schnelllerner?


 
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Mausi



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 28.09.2009
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 13.09.2011, 10:07
BeitragTitel: Lohnt sich denn der Berliner Schnelllerner?
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Hallo Berlinerinnen,

aus alten Themen weiß ich, dass die eine oder anderen Mama hier ein Kind in einer der Berliner Schnelllernerklassen hat. Da sich langsam die Frage auch bei uns stellt - an der GS bleiben oder schon jetzt wechseln, möchte ich fragen, ob ihr insgesamt zufrieden damit seid.

Ich habe mir den Flyer von einer der Schulen bei uns in Berlin N-see angeguckt (andere kommen bisher wohl nicht infrage, da der Weg zu lang wäre) und bin ehrlich gesagt überhaupt nicht begeistert. Theater in Englisch oder Klassenzeitung als Enrichment-Projekte - ganz nett, aber das haben wir jetzt auch an der GS. Die Wochenstundenzahl ist nicht anders als jetzt an der GS, nicht mal eine zweite Fremdsprache gibt es ab Klasse 5.

Also mein Fazit - verglichen mit der jetzigen GS (die Hälfte der Fächer durchgehend bis Klasse 6, u.a. Nawi und Geschichte unterrichtet in Englisch, ganz viele Musik- und andere AGs, davon auch solche, die auf Englisch stattfinden, Französisch ab Klasse 5) sehe ich wenigstens auf Papier keine Steigerung, die den besonderen Stellenwert dieser Klassen und den großen Tamtam, der um sie gemacht wird in Berlin, rechtfertigen würde.

Das Einzige, was für uns den Abgang von der GS beschleunigen könnte, ist der bevorstehende Lehrerwechsel in Klasse 5 und die Aussicht auf konkrete, schon jetzt für ihre Verständnislosigkeit gefürchtete Lehrer.

Vielleicht sind die Lehrer der Schnelllerner besonders freundlich, engagiert, qualifiziert, sensibilisiert und können mit begabten Kindern super umgehen? Gibt es also etwas, was ich auf den ersten Blick verpasst habe? Wäre dankbar für alle Kommentare, Erfahrungen oder Tipps.
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TAfel



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 11.06.2008
Beiträge: 373
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 13.09.2011, 11:17
BeitragTitel:
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Unsere Erfahrung ist ja nun noch sehr kurz und der Grund für den Wechsel war auch weniger das Kriterium Schnellernerzweig, sondern ein sehr individueller. Bisher habe ich den Eindruck, dass es Sohn gut tut, dass schneller gelernt wird und die häufigen Wiederholungen, die ihn in der GS genervt haben, nicht mehr stattfinden. Anscheinend sind die Enrichmentkurse von Schule zu Schule sehr unterschiedlich. Sohn hatte fürs erste Halbjahr Mathe, Physik und Deutsch zur Auswahl, bekommen hat er Mathe und Deutsch. Als erstes hat er Mathe, sie beschäftigen sich mit Zahlensystemen (was an sich kein normaler Unterrichtsstoff ist). Er findet es bisher spannend. Nach drei Monaten kommt Deutsch (Literatur begreifen), ich glaube, dass er, der sehr viel liest, interessante Anregungen bekommen wird, seine Literatur noch mal unter anderen Gesichtspunkten zu betrachten.

Ich habe schon den Eindruck, dass der Unterricht anspruchsvoller ist als an der GS. Die Liste an Büchern, die von der Deutschlehrerin für die Büchervorstellungen ausgewählt wurde, finde ich von den Themen her z.T. eher für 8.- oder 9.-Klässler geeignet. Ob die LehrerInnen von Sohn jetzt besonders geschult im Umgang mit HB sind, weiß ich nicht. Doch - der eine Klassenlehrer bietet seit mehreren Jahren eine AG an, die auch von begabten Grundschülern besucht wird. Laut Aussage von Sohn sind die LehrerInnen freundlicher und geduldiger als an der GS. Da sie an der Schule bereits seit 12 Jahren einen Schnellläuferzug haben gehe ich jetzt mal davon aus, dass der Umgang mit begabten Kindern kein Neuland ist. Sohn ist aktuell dort jedenfalls besser aufgehoben als an der GS. Vielleicht hat er aber jetzt auch mehr Kinder gefunden, die ähnlich ticken.

Wenn ihr mit eurer GS zufrieden seid, Kind gern hin geht und ausreichend gefördert wird, tut es wahrscheinlich auch ein normales Gymnasium mit netten Zusatzangeboten. Ich würde mir an eurer Stelle wahrscheinlich die Info-Veranstaltung der entsprechenden Schule antun und Eltern befragen, deren Kinder im Schnelllernerzug sind.

Ich habe es bisher gar nicht als so ein großes Tamtam empfunden, vielleicht haben wir dem aber auch nicht soviel Beachtung geschenkt, weil der Schulwechsel relativ kurzfristig war. Ich kann gerne nochmal Ende November berichten, dann ist etwas mehr Zeit ins Land gegangen.

VG Tafel
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grünergeist
Quiz-Gewinnerin



Anmeldungsdatum: 21.05.2005
Beiträge: 2644

BeitragVerfasst am: 13.09.2011, 11:20
BeitragTitel:
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Ich würde sagen, wenn dein Eindruck von der Schule nicht gut ist, ist es völlig egal, ob Schnelllllerner oder nicht, dann ist das nichts.
Unsere Erfahrungen dauern noch nicht so lange (3 Wochen) sind aber gut und die ganze Schule entspricht nicht deinem Eindruck, ist aber auch nicht diese Schule.
Als in Z-dorf aufgewachsen kann ich nur sagen: ein weiterer Schulweg lohnt u.U. durchaus und zu meiner Zeit fuhr man nicht S-Bahn sondern nur BVG.
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Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen. [George Orwell]
grünergeist
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Ima



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Anmeldungsdatum: 21.03.2007
Beiträge: 1471
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 13.09.2011, 17:32
BeitragTitel:
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Huhu, also mein Sohn macht nun das dritte Jahr Schnellläuferzug; den Versuch gibt es ja nicht mehr, es wurde auf Schnelllerner umgestellt...
Wie die Enrichment-Kurse bei uns nun sind, weiß ich nicht, da es die ja nicht im Schnellläufer gibt aber ich wollte mich demnächst mal mit einer Mutter treffen, deren Kind jetzt frisch in den Schnelllernerzug auf unserem Gym gekommen ist; kann ja danach mal berichten, was sie so zu sagen hat...

Ansonsten kann ich nur sagen, mein Kind packt den Schnellläufer ganz gut ABER was wohl für Dich und mir viel viel viel wichtiger ist und da bin ich immer wieder heilfroh darüber: Wir haben bisher fast nur richtig gute Erfahrungen mit den Lehrern gemacht; ja, sie haben einen Plan von HB - so weiß ich, d. einige der Lehrer vom H.-Hertz-Gym (die OS, die sich auf Nawi/Mathe-HB spezialisiert hat) kommen, andere sind an der Uni engagiert und wieder andere haben sich zu den Themen weitergebildet etc... Ich musste nie irgendwie mit Erklärungsversuchen bzgl. HB meines Kindes ankommen, habe es nie erwähnt, es waren die Lehrer, die mit dem Thema (und Vorschlägen, Infoblättern etcpp) immer wieder zu mir kamen und auch gleich eine Bereitwilligkeit, Offenheit meinem nun nicht immer einfachen Kind zeigten...

Hinzu kommt für mich, dass viele von ihnen auch einen Plan haben, was ads angeht (wichtig für uns, da wir ja mit beiden Kisten beschenkt worden sind^^)... Und noch etwas: sie scheinen auch den Willen zu haben, es mit renitenten HBs (nicht jeder Schlaukopf möchte immer, nicht wahr^^) aufnehmen zu wollen... Es gibt da einige Problemfälle verschiedener Art in unserer Klasse wie in der Parallelklasse und ich kriege immer wieder mit, dass sie sich wirklich damit auseinandersetzen und die schwierigen Kinder nicht abschieben, aufgeben oder so, sondern tatsächlich versuchen, ihnen (auch mit den Eltern zusammen) zu helfen...

Ergo: Ich bin wie gesagt sehr zufrieden mit unserer Schule!!!!! (Ach ja, das ist die in F-Hain)

Mein Vorschlag: Lass Dein Kind doch mal an den Schulen, die in Betrachtung kommen, hospitieren... Wir haben dies auch veranlasst (war sogar der Vorschlag seiner damaligen GS-Klassenlehrers), Kind war begeistert und die Entscheidung somit gefallen Smile

P.S. @Tafel, bin ja erstaunt, dass das mit den Zahlensystemen in den Enrichment-Kursen stattfindet, das hatte Kindchen nämlich im regulären Mathe-Unterricht; ich erinnere mich sehr gut daran, weil ich da zum allerersten Mal mit etwas konfrontiert wurde, dass ich nicht verstand... Was habe ich mich dumm gefühlt, als ich es mir von Sohnemann erklären lassen musste... Very Happy Aber vllt wird da in euren Kursen da noch tiefer an die Materie herangegangen...
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Ima


Zuletzt bearbeitet von Ima am 14.09.2011, 08:41, insgesamt einmal bearbeitet
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TAfel



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 11.06.2008
Beiträge: 373
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 13.09.2011, 17:47
BeitragTitel:
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@ ima: Sie haben es wohl in der 5. Klasse auch schon im regulären Mathe-Unterricht gemacht, wie mir wieder einfällt. Sein Mathe-Lehrer hatte uns ja für die Sommerferien freundlicherweise alle Klassenarbeiten zur Verfügung gestellt, die er im letzten Schuljahr in dieser Klasse geschrieben hatte. Damit Sohn so einen ungefähren Überblick bekommt, wo sie in Mathe stehen, hat der Kindsvater ihn die auch rechnen lassen. Ich vermute mal, dass das jetzt noch vertiefend gemacht wird.

@Mausi: Ich kann mich Grüner Geist nur anschließen, dass der kurze Weg nicht unbedingt das Kriterium sein sollte. Als bei unserer großen Tochter der Wechsel an die Oberschule anstand haben wir einen Radius von (soweit ich mich erinnere) 35 Minuten Fahrzeit festgelegt, innerhalb dessen wir gesucht haben. Die Fahrzeit kann ja auch für Dinge wie lesen, mit Freunden quatschen etc. genutzt werden. Fazit: sie geht zwar nicht in die nächst gelegene Schule, aber sie fühlt sich wohl.

VG Tafel
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Chaosbande




Anmeldungsdatum: 14.02.2008
Beiträge: 136

BeitragVerfasst am: 14.09.2011, 06:47
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@ TAfel

Könntest du mal ein paar Beispiele von der Bücherliste nennen, ich habe da hier in der Schule gerade so gewisse Diskussionen.
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Mausi



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 28.09.2009
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 14.09.2011, 08:38
BeitragTitel:
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TAfel, grünergeist, Ima,

danke für Eure schnelle Antworten. Ja, das stimmt, ein längerer Weg würde sich allemal lohnen, wir haben jetzt ja auch nicht die Grundschule um die Ecke. Und das ist nicht das Problem, sondern die Unentschlossenheit von Junior (und unsere auch) bezüglich seiner weiteren Schullaufbahn. Das Dilemma besteht darin, dass man an einer Schule, egal wie gut sie ist, nicht gleichzeitig Förderung im sprachlichen und im naturwissenschaftlichen Bereich erwarten kann. Im Idealfall würde das so aussehen: ja, mehr von allen Nawi-Fächern, viel mehr, aber bitte in Englisch. Das gibt es nirgendwo. Vielleicht in England, aber wir sind nun mal für die nächsten Jahre in Berlin.

Bleibt er an der jetzigen Schule, steht ihm ein Platz am deutsch-englischen Europagymnasium zu - falls diese Regelung in den nächsten Jahren wie vieles andere in Berlin nicht aufgehoben wird. Entscheidet er sich für eine Schnelllernerklasse, bekommt er - falls er denn aufgenommen wird - anspruchsvolleren Unterricht in seinen Lieblingsfächern, muss dafür aber in Englisch einen Gang zurücklegen.

Ich habe mir jetzt schon die Termine zum Tag der offenen Tür an zwei Gymnasien in Charlottenburg und N-See notiert. F-hain, Prenzelberg und dergleichen sind für uns bei aller Gutwilligkeit mit 70-80 Minuten Fahrtzeit in einer Richtung und Dauerausfällen bei der S-Bahn definitiv zu weit.

Jedenfalls danke ich Euch für die Berichte "aus der Küche", sie sind für uns sehr nützlich und ich werde mich wieder melden, wenn etwas Neues gekommen ist.
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tinkerbell007




Anmeldungsdatum: 24.08.2011
Beiträge: 58
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BeitragVerfasst am: 14.09.2011, 08:54
BeitragTitel:
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In Wilmersdorf/Schmargendorf gibt es ein Privatgymnasium. Soll relatriv neu sein. Ich glaube die Kosten sind einkommensabhängig. Die sind spezialisiert auf HB.
Wäöre das etwas für Euch?
Gruß
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Mausi



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 28.09.2009
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 14.09.2011, 10:16
BeitragTitel:
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tinkerbell, ja, die Flyer lagen auch bei uns an der Schule aus. Klingt alles super, aber ich kann mich noch daran erinnern, wie toll und überzeugend das PHORMS-Konzept war und wie groß die Erwartungen und die Hoffnungen waren. Inzwischen ist es eine Schule, die um ihre Existenz kämpfen muss. Ich bin denen wirklich sehr dankbar, dass sie unseren Sohn vor zwei Jahren nicht angenommen haben, das hat uns viel, viel Geld und jede Menge Ärger erspart.
Deshalb bin ich sehr skeptisch neuen Schulgründungen gegenüber, zumal diese Schule bisher nur einige wenige Lehrer rekrutieren konnte.
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TAfel



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 11.06.2008
Beiträge: 373
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 14.09.2011, 10:48
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@ chaosbande: ich hatte die Liste der vorzustellenden Bücher zunächst nur überflogen und den Eindruck, dass es viel um Themen wie Mobben, Computersucht, Cybbermobbing, Alkoholmißbrauch (Annette Weber, Wolfgang Kindler, Armin Kaster, Florian Buschendorf) geht, es sind aber auch Titel wie Ben und Anna oder Vorstadtkrokodile dabei. Ich war mir auch nicht sicher, ob ich die Auswahl wirklich altersgemäß finde. Die Kinder in der Klasse sind zwischen 10 und 11 Jahren alt.

Nach den Erzählungen von Sohn handelte das erste Buch von einem drogensüchtigen Mädchen, das sich am Ende einen goldenen Schuss setzt (Klaus Kordon: Einbahnstraße). Beim zweiten Buch (der gelbe Vogel) ging es wohl um ein durch den Holocaust traumatisiertes Mädchen, das wieder seinen Weg in das normale Leben findet. Ich habe den Eindruck, dass er die beiden Bücher nicht wirklich verstanden hat, weil sie so fern von seinem Alltag sind. Ich habe mir jetz mal die Mühe gemacht und alle Titel gegooglet. Von den 27 Büchern haben 20 eine Altersempfehlung für 12-15 bzw. 16-jährige und 2 eine für 14-16 bzw. 17-jährige, dann gibt es 2 bis 3 Bücher für 8-10-jährige und 2 für 10-12-jährige. Es sind auch ein paar Krimis dabei.

Ich bin tatsächlich zwiegespalten, was Sohn (der jüngste in der Klasse) mit Büchern anfangen wird, die er vielleicht gar nicht versteht, weil es ihm dann doch noch an geistiger und emotionaler Reife fehlt. Ich bin auch unsicher, ob die Mehrheit in der Klasse wirklich schon alt genug für die Bücherauswahl ist. Wahrscheinlich werde ich morgen auf dem Elternabend mal nachfragen, ob bekannt ist, wie die Auswahl zustande kam.

Was gibt es denn an eurer Schule für Diskussionen? Eher in Richtung Über- oder Unterforderung?

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tinkerbell007




Anmeldungsdatum: 24.08.2011
Beiträge: 58
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 14.09.2011, 10:50
BeitragTitel:
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Ich habe zum Glück noch 2 Jahre Zeit. Mal sehen, ob die Schule dann überhaupt noch existiert.
Meine Tochter ist jetzt in der 5. Klasse und lernt als 2. Fremdsprache Japanisch.Macht ihr richtig Spaß. Ich sehe und staune nur noch.
Sie geht auf eine Gesamtschule. Habe es ihr aber offen gelassen, ob sie nach der 6. Klasse evtl. auf ein Gymnasium wechseln möchte.
Gruß
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Mausi



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 28.09.2009
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 14.09.2011, 13:58
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TAfel, die von dir erwähnten Titel und Autoren wundern mich auch ziemlich -
Ben und Anna (hatten unsere in der 3. Klasse als Pflichtlektüre) neben einem Buch über den Holocaust?

Vielleicht wurden Autoren wie Annete Weber, Armin Kaster oder Florian Buschendorff nur deswegen ausgewählt, weil es zu den Büchern ausreichend Arbeitsmaterialien gibt? Oder die Lehrerin möchte einfach gucken, wie weit sie mit den Kindern gehen kann und benutzt sie als Versuchskaninchen z.B. für eine Untersuchung der Rezeption nichtaltersgemäßer Texte bei hochbegabten Kindern. Ähnliches haben mal Kollegen von mir gemacht, allerdings mit Erwachsenen.

Ich bin gespannt, was die Lehrerin zu ihrer Auswahl sagt.


Zuletzt bearbeitet von Mausi am 14.09.2011, 14:07, insgesamt einmal bearbeitet
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jojo



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 19.09.2009
Beiträge: 264

BeitragVerfasst am: 14.09.2011, 14:05
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Hallo Maus,
von mir auch kurz etwas dazu. Anscheinend habt ihr eine auffallend gute GS. Und da würde ich an eurer Stelle gat nicht ins Überlegen kommen. Wenn euer Kind sich wohl fühlt und gefordert wird, ist alles bestens. Da variieren die GS wahrscheinlich sehr und auch die Lehrer. Unsere Kinder wollten vorzeitig wechseln und nach der Erfahrung mit dem größeren haben wir das auch bei der kleinen befürwortet, weil es für uns einen auffallenden Unetrschied in der Unterrichtsqualität gab. Ist die GS noch erfahrungs- und praxisorientiert, war/ist das Gymnasium schon in vielen Bereichen sehr viel analytischer. Die Lehrer sind gewohnt Teenager zu unterrichten. Auch in der persönlichen Ansprache ist deutlich zu spüren, dass es sich nicht um bemühte Pädagogen mit großer menschlicher Kompetenz und gutem Allgemeinwissen, sondern um fachkompetente Akademiker, zum Teil sehr wissenschaftlich orientierte Menschen mit gutem pädagogischen Gespür handelt. Wenn du verstehst, was ich meine. Am Gymnasium sehen sie begeistert und leidenschaftlich ihr Fach und hoffen, das das itreist und bemühen sich auch, aber an der GS steht das Bemühen um die Defizite viel mehr im Vordergrund und darüber hinaus bekommen Kinder einen schönen Eindruck von vielen Fächern...
viele Grüße
jojo
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jojo (00/02)
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Chaosbande




Anmeldungsdatum: 14.02.2008
Beiträge: 136

BeitragVerfasst am: 15.09.2011, 06:50
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@ TAfel

Ben und Anna ist hier Anfang 4.Klasse Plichtlektüre ...

Ansonsten ging die Diskussion um die Buchvorstellungen, die verlangt werden und wo altersgerechte Lektüre gefordert wird. Es geht da sowohl um Abweichung nach oben als auch nach unten (aktuell Klasse 6). Im konkreten Fall sollte meine Tochter von ihrem Vorschlag Herr der Ringe Abstand nehmen (für die Klasse zu anspruchsvoll) und hat sich jetzt für Tintenherz entschieden.

Was das Verständnis anbelangt, hatten wir noch keine Probleme mit Literatur für Ältere, es wurde zwar dann relativ viel nachgefragt, aber ansonsten passte es schon. Bloß wenn die Buchvorstellungen kommen, geht das Theater bei ihr los. Bei ihm war das damals nicht so,da war die Lehrerin entspannter.
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TAfel



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 11.06.2008
Beiträge: 373
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 15.09.2011, 09:16
BeitragTitel:
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@ chaosbande: Ben liebt Anna kenne ich auch für jüngere Kinder, genauso Vorstadtkrokodile. Sohn hat auch schon Bücher gelesen, die nicht seiner Altersklasse entsprechen, die er gut verstanden hat bzw. auch im Zweifelsfall nachgefragt. Bei den Beispielen war die Wiedergabe durch Sohn etwas fragwürdig (nachdem ich die Inhaltsangaben im I-Net gelesen habe), vielleicht lag es aber auch daran, wie die Kinder die beiden Bücher vorgestellt haben. Ich bin gespannt, wie er das Buch finden wird, das er vorstellen soll. Da sind die Hauptpersonen 17 und 20 (es heißt Simpel).

Bisher war es bei uns so, dass sich die Kinder selber das Buch ausgesucht haben, das sie vorgestellt haben. Jetzt sind die Bücher von der Lehrerin vorgegeben. Da sie die meisten Kinder schon ein Jahr kennt, hoffe ich mal, dass sie einschätzen kann, wer mit welchem Thema klar kommt. Sohn war erst etwas unentspannt, als ich gesagt habe, er soll sein Buch in den Herbstferien lesen, weil er das zu spät fand. Als ich ihm noch mal gezeigt habe, wann er dran ist, war es dann aber o.k.

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