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und die "normalen" Geschwister?


 
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Wuseline



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 19.07.2011
Beiträge: 11
Wohnort: Ludwigshafen

BeitragVerfasst am: 17.01.2012, 22:59
BeitragTitel: und die "normalen" Geschwister?
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tja, da weiss ich nun gar nicht, wo ich anfangen soll...
Also, Sohn 1 und Sohn 2 sind getestet Hb, Probleme ergeben sich eher bei den Kleinigkeiten des Alltags als bei Schule etc. Sohn 4 interessiert sich gerade für Buchstaben, schreibt überall seinen Namen hin, seit ein paar Tagen auch Mama und seit er den Kosenamen seiner KiGa-Freundin schreiben kann, auch den. Entwicklung eher noch auffälliger als bei Sohn 1 und 2.
Und Sohn 3 ist ein fittes, ganz normales Vorschulkind. Er fängt gerade an, Buchstaben zu schreiben, zu benennen, zu probieren. Kann Zahlenmengen erkennen, aber muss bei Würfelspielen (im Gegensatz zum jüngeren Sohn 4) immer noch die Augen abzählen.
Ich weiss, dass er, obwohl das jüngste Vorschulkind in unserem KiGa, der fitteste ist, aber in unserem familiären Mikrokosmos kann er kaum mithalten. Er kommt oft zu kurz, muss sich manches von seinen lieben Brüdern anhören und tut mir manchmal richtig leid. - Wahrscheinlich ist da auch die Ursache für sein Einnässen zu sehen. Die Wutanfälle, die er letzten Herbst noch hatte, sind fast völlig weg, da haben wir einen Weg gefunden.
Meine Frage: was fällt Euch außer Extra-Portion Aufmerksamkeit noch ein? Hier zu Hause heißt es immer, gib ihm Zeit, seine Nische zu finden. Aber so lange will ich nicht warten. Das mit der Extra-Portion ist schwierig, der Tag hat nun mal nicht mehr Stunden, die anderen kann ich auch nicht in den Schrank sperren, mein Mann ist viel unterwegs und leider haben wir auch keine Großeltern, die ihn vielleicht einfach so nehmen würden wie er ist: ein kleiner Rabauke, der ganz lieb sein kann. Bin für jeden Rat dankbar!
_________________
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Live resembles a novel more often than a novel resembles a live. (George Sand)
Wuseline
Sohn 1 (07/02), Sohn 2 (07/04), Sohn 3 (08/06), Sohn 4 (08/08 )
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joeymc
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 17.09.2009
Beiträge: 1539
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 18.01.2012, 00:30
BeitragTitel:
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Finde etwas, wo er besser ist als seine Geschwister - Sport, Musik, Kunst, Kochen.... Damit er auch etwas für sein Selbstbewusstsein hat und sich nicht immer dumm und minderwertig fühlt - was er ja gar nicht ist. In ein paar Jahren kannst du ihm alles rational erklären, aber bis dahin musst du ihn stärken. Spielt Spiele, wo es nicht auf Cleverness ankommt und alle die gleichen Chancen haben - wir haben in der Zeit, als Nr 2 Selbstbewusstseinsprobleme hatte (er ist zwar hb, hat aber 10 Punkte weniger als der Bruder) viel Mikado, Kniffel oder MauMau gespielt - da war das Gewinnen viel gleichmäßiger verteilt als bei so Denkspielen...
Meine Kleine ist zwar auch sehr clever, fühlt sich ihren wesentlich älteren Brüdern immer unterlegen - da hilft es auch immer nur, sie mit ihren Stärken zu konfrontieren.
Wenn meine Jungs beim Mittagessen über die "dummen Fussballjungs" (sorry!) lästern, sage ich ja auch mal, wieviel Millionen die verdienen können...
Vielleicht kommen ja noch mehr Tipps!
LG
Joey
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veni, lusi, fugi
(Ich kam, scherzte und floh - mein Sohn Nr 1 (mit damals 13) über die Schule und wech )
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Moffi
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 2070

BeitragVerfasst am: 18.01.2012, 11:38
BeitragTitel:
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Hallo Wuseline,
woraus schließt Du denn, das der Sohn drei weniger intelligent ist, als seine Brüder? Das finde ich eine ziemlich gefährliche Annahme. Dass er Punkte auf dem Würfel abzählt, heißt wirklich gar nichts!

Und inwieweit kann er bei Euch nicht nicht "mithalten"? Das verstehe ich überhaupt nicht, um was geht es denn bei diesem mithalten? Beschreibe doch mal ein Beispiel.

lG
Karin
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freakyfour



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 22.03.2011
Beiträge: 178

BeitragVerfasst am: 18.01.2012, 14:45
BeitragTitel:
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Ich kenne diese Gefühl sehr gut, auch wenn meine Nr3 noch etwas kleiner ist. Er ist im Herbst drei geworden, und kann eben genau die Dinge, die ein frischgebackenes dreijähriges Kindergartenkind können sollte. Laut der Erzieherin ist er problemlos und gut entwickelt. Klar, man soll die Kinder nicht vergleichen, und auch keine Prognose bezüglich der weiteren Entwicklung abgeben - aber die eigene Wahrnehmung bleibt eben. Und das Problem mit der fehlenden Zeit kenne ich auch nur zu gut (Kleiner Wink von vier-Kind-Mami zu vier-Kind-Mami)
Ich versuche, immer aus dem Alltagsgeschehen heraus, unseren B2 für genau die Dinge zu loben, die mir gerade auffallen. Ob er nun seine Schuhe richtig herum angezogen hat, oder als einziger auf die Aufforderung reagiert, doch die Jacken an die Haken zu hängen. Gerne schnapp ich mir auch mein Kind, knuddel es ordentlich durch und sing ein selbsterfundenes Lied mit dem (sicher unglaublich unintelligenten) Text: ich hab dich so lieb, weil du mein süßer bist, du bist genau so richtig wie du bist, und deswegen hab ich ich dich so lieb... Und der erste gekrakelte selbstgemalte Kopffüßler wird eben auch an die Kühlschranktür gepappt.
Unser B2 hat auch richtig starkeSeiten. Z.B. hat er große emotionale Kompentenz. Viel sensitiver als M1 schafft er es, auf seine kleine Schwester einzugehen und mit ihr zu spielen.
Gerade da lobe ich ihn viel und bewußt, auch vor seinen Geschwistern.
Gruß, freaky
_________________
Freaky, mit B1(8/04); M1 (4/07); B2 (9/08 ); M2 (10/10)
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Moffi
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 2070

BeitragVerfasst am: 18.01.2012, 15:42
BeitragTitel:
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Hallo winkie
,

freakyfour hat folgendes geschrieben:

Unser B2 hat auch richtig starkeSeiten. Z.B. hat er große emotionale Kompentenz. Viel sensitiver als M1 schafft er es, auf seine kleine Schwester einzugehen und mit ihr zu spielen.
Gerade da lobe ich ihn viel und bewußt, auch vor seinen Geschwistern.
Gruß, freaky

Ich weiß nicht das hat doch so ein bisschen was Schales, etwas von "Du bist zwar nicht so schlau wie Deine tollen Geschwister, aber dafür ganz, ganz lieb, das ist ja auch was, und dafür lobe ich Dich jetzt mal ganz fest". Dadurch verstärkt man die Geschwisterrollen doch noch und drängt das Kind geradezu, in dieser bestimmten Rolle zu bleiben!

Und ich glaube auch wirklich nicht, dass man aus dem Fehlen irgendwelcher auffälligen Vorsprünge im Geringsten darauf schließen kann, dass ein Kind weniger intelligen ist als seine Geschwister! Gerade wenn es viele Geschwisterkinder gibt, sind viele Rollen und Felder eben schon besetzt, das Kind muss sich Nischen suchen und wenn schon ältere Kinder mit "auffälligen Vorsprüngen" da sind, kann man damit eben nicht mehr richtig punkten.

Mein Weg wäre da eher, das "Schlauheitsthema" im Geschwisterverhältnis ganz, ganz niedrig zu hängen.

lg
Karin


Zuletzt bearbeitet von Moffi am 18.01.2012, 15:43, insgesamt einmal bearbeitet
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Moffi
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 2070

BeitragVerfasst am: 18.01.2012, 15:43
BeitragTitel:
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Doppelposting, war zu ungeduldig....
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ripley



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Anmeldungsdatum: 15.05.2010
Beiträge: 912
Wohnort: RLP

BeitragVerfasst am: 18.01.2012, 16:41
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

Moffi hat folgendes geschrieben:
Mein Weg wäre da eher, das "Schlauheitsthema" im Geschwisterverhältnis ganz, ganz niedrig zu hängen.


Ja, so in der Richtung.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das Problem nicht vorrangig in den Erwachsenenköpfen steckt bzw. davon ausgeht.

Mal mehr, mal weniger implizit ist doch die (wertende!) Verknüpfung: "Je schlauer das Kind, desto besser das Kind". Dabei übersehen wir, wie viel einfacher (das ist jetzt eine These von mir!) das Leben, insbesondere das soziale Leben, ist, wenn man "nur" durchschnittlich begabt ist.
Hand aufs Herz: Wer von Euch Eltern, der/die getestet oder erlebt selbst hb ist, hat sich nicht schon mal (oder über lange Jahre) gewünscht, einfach "normal" zu sein?

Versuch's mal mit einer (zugegebenermaßen nichtganz holperfreien) Analogie: Hätten die drei anderen Kids statt des überdurchschnitlichen IQs eine überdurchschnittliche Schuh- oder Körpergröße und das vierte Kind "nur" eine durchschnittliche bzw. altersangemessene - WER hätte dann das "Problem"?

Wenn Ihr mich fragt: HB ist NICHT "besser", nur anstrengender für alle. megasmile

Und mit diesem "Gedankendreh" kann man die Sache dann - vielleicht - hinreichend runterkochen und die implizite, das "Durchschnittskind" benachteiligende Wertung mindern/meiden.
_________________
LG
Ellen
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starkejungs
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 24.10.2006
Beiträge: 5625
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 18.01.2012, 17:01
BeitragTitel:
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Hallo Karin,

sie schreibt nicht, dass sie über schlau oder nicht sprechen. Kinder sind nicht blöd- und besonders wenn es mehr, als 2 Geschwisterkinder sind, fällt einem Kind selbst im Vergleich auf, dass es die anderen/jüngeren irgendwie überholen. Ich kenne das aus meiner Kindheit als eine von vielen Geschwistern. Und weil sich niemand so richtig die Mühe machte, meine Stärken zu erkennen, habe ich mich immer für dümmer/minderwertiger gehalten, als meine ganzen jüngeren Geschwister- denn die konnten auch alles, was ich konnte- nur irgendwie scheinbar immer etwas früher oder besser... also versuchte ich braver zu sein, als sie. Aber gerade damit fällt man sowieso niemandem auf.

Wieviel Konkurrenz sein kann, erlebe ich doch sogar schon bei meinen beiden Jungs hier! Wie oft habe ich erlebt, dass sich der Große neidvoll fragt, warum der Kleine irgendwas mit Leichtigkeit schafft, was er nicht hinbekommt oder eben im Vergleich erst später konnte! Gerade in dieser Richtung nagt das am Selbstwertgefühl!
Kinder sagen nicht, sie wären dümmer/schlechter...- aber sie haben das Gefühl und denken es!

Wuseline schreibt auch nicht, der Mittlere wäre weniger intelligent- er fällt nur nicht so offensichtlich aus dem Rahmen, wie seine beiden Geschwister. Das Mikrokosmos Familie bedeutet nun mal auch, dass die Geschwister sich unmittelbar und gnadenlos vergleichen. Und ein 6-jähriger merkt definitiv, wenn ihm in solchen Dingen, wie lesen... oder eben Würfelzahlen erkennen/erfassen der 2 Jahre jüngere Bruder überlegen ist!

@ wuseline, ich finde es gut, dass dir das auffällt. Scheinbar hast du das ungute Gefühl, dass er unglücklich ist- und das Bauchgefühl trügt selten..
Ich würde darauf achten, dass er etwas tun/ erlernen darf, was die anderen eben nicht so können/machen. Ein Sport, Musikinstrument, ein Malkurs, Kinderwerkstatt/Holzarbeiten, Töpferkurs...- irgend etwas, das ihm Freude macht und in dem er sich einfach frei entwickeln und entfalten darf, ohne Geschwisterkonkurrenz.
Bei Spielen hätte er ja vielleicht auch viel Spaß an so einem Suchspiel, wie Pictureka usw., wo man schnell Figuren aus einem Gewimmel heraussuchen muss. Das ist nicht ganz so glückslastig- zumindest meinen Großen kann man nämlich mit so "Glücksspiel" vergraulen.

Natürlich würde ich ihn auch mal ermutigen, laut zu sein und sich zu wehren oder sich lauthals zu ärgern- immer lieb sein wollen ist nicht gut (eigene Erfahrung rolleys ). Man fühlt sich unsichtbar. Aber nicht im positiven Sinne...

Liebe Grüße
Steffi (- die sich immer dumm und unbedeutend gefühlt hat, obwohl sie keinen Deut weniger intelligent war, als ihre 4 Geschwister...)
_________________
Hab Geduld! Nicht durch Aufschlagen, sondern durch Ausbrüten wird das Ei zum Küken.
(Sören Kahl)
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sun
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Anmeldungsdatum: 03.03.2005
Beiträge: 2614
Wohnort: Rheinland

BeitragVerfasst am: 22.01.2012, 23:13
BeitragTitel: Re: und die "normalen" Geschwister?
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Ich kann mir schon vorstellen, dass der Sohn, der "normal" entwickelt ist, sich da vergleicht und manchmal komisch vorkommt. Geht doch selbst Geschwistern so, die alle nicht hb oder alle hb sind - gerade wenn einen der / die jüngere in was überflügelt, ist das blöd. Und wenn die Geschwister dann in "fast allem" "besser" sind, ist das sicher nicht so einfach aufzufangen.

Meinen Eltern fiel es zumindest nicht leicht - das älteste Kind hhb, das mittlere geistig behindert, das jüngste mit durchschnittlichem IQ, das ist schon schwer, da am Esstisch angemessene Gespräche zu führen...

Ich würde auch versuchen, das Intellektuelle nicht zu sehr zu betonen, und eben gerade auch mal bewusst andere Sachen zu thematisieren, die Sohn Nr. 3 interessieren und in denen ER gut ist (und die Geschwister nicht) - ein Sport? Basteln? Malen? Alleine den Weg nach Hause finden? Singen? Trommeln? Sich die Namen aller Bekannten merken? Dran denken, die Hühner zu füttern? Freiwillig den Müll rausbringen?

Gibt es evtl. Paten, die Sohn Nr. 3 mal eine Extra-Beschäftigung gönnen können?
_________________
LG sun mit Naseweiß (*3/98, Studentin in NL), PeterPan (*6/99, dualer Student) und TigerLily (*6/05, 7. Klasse hb-Zweig)
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freakyfour



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 22.03.2011
Beiträge: 178

BeitragVerfasst am: 23.01.2012, 14:37
BeitragTitel:
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@ripley: jetzt muss ich diesen Ball aber zu dir zurück spielen. Keiner von uns hat behauptet, dass ein kognitiver Vorsprung "besser" ist als einer in anderen Gebieten. Aber du hast sicher recht, in vielen Köpfen ist das ganz automatisch so drin, deswegen kann man diese Aussagen auch falsch verstehen.
@Moffi: Thema ist bei uns vieles, manchmal auch Intelligenz, aber sicher nicht häufiger als vieles andere, was ist der Entwicklung eines Kindes von Relevanz ist. (Mal ganz abgesehen davon, dass wir uns tatsächlich auch manchmal einfach übers Wetter unterhalten....). Die starke Seite unseres B2 ist die sozio-emotionale Kompetenz, ganz klar. Und ich finde das ganz wunderbar, versuche ihn zu bestärken und empfinde das überhaupt nicht schal oder hergeholt. Wenn er sich in diesem Bereich weiterhin so gut entwickelt, wird er als ganz glücklicher und gefestigter Mensch durchs Leben gehen.
Meine Kinder sind alles unterschiedliche Menschen, mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen. Wenn B1 frustriert ist, weil B2 einen Fußball weiter schießen kann als er und ihn auf jedem Klettergerüst überholt, dann sollte ich da auch ein bisschen ausgleichend eingreifen. (Vielleicht kommt dieser Aspekt hier im Forum ein bisschen kurz, weil wir nun mal nicht sportlich/motorische Höchstleister zum Thema haben).
Auf gar keinen Fall sollte man einseitig die starke Seite eines Kindes ausschließlich zum Thema machen. Genauso wenig wie eine Schwäche.
Und schließlich: Ja, ich traue mir als Mutter zu, bei meinen Kindern eine Aussage über die kognitive Stärke zu treffen. Was das über die weitere Entwicklung im Leben aussagt, weiss der Himmel. Bzw. sehe ich auch, wo es zu Eifersüchteleien kommt, und wo sich ein Kind evtl nicht ausreichend wahrgenommen fühlt. Und auch da sehe ich mich in der Pflicht als Mutter, die Konkurrenz unter den Geschwistern, die natürlich eh immer da ist, nicht zu groß werden zu lassen.
Amen ;) ;) ;)
Gruß, freaky
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Freaky, mit B1(8/04); M1 (4/07); B2 (9/08 ); M2 (10/10)
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Wuseline



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 19.07.2011
Beiträge: 11
Wohnort: Ludwigshafen

BeitragVerfasst am: 29.01.2012, 08:37
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Hallo, alle zusammen,
erst einmal danke für die Rückmeldungen.
Es geht MIR gar nicht darum, die Kinder zu vergleichen, aber die meisten Jungsmütter werden mir bestätigen, dass es bei Jungs eben ganz schön oft um "schneller, weiter, höher" geht. Und ganz egal, ob Sohn 3 mehr oder weniger intelligent als die anderen ist, er kann in vielen (kognitiven und motorischen) Dingen den beiden großen nicht das Wasser reichen. Ich versuche ihm dann klar zu machen, dass er das auch gar nicht muss,schliesslich muss man als 5jähriger nicht dasselbe können wie als 7- oder 9jähriger. Viel mehr macht ihm der Druck von hinten zu schaffen, weil unser Mini auch nicht hinterm Berg hält. Bsp: Sohn 3 schreibt alle Buchstaben auf, die er schon kann, kommt auf etwa 20, Muttern staunt und lobt, vor allem, weil er das von alleine kann, Sohn 3 fragt: "sind das jetzt alle?", ich: "nein, aber die, die noch fehlen, braucht man nicht so oft (Q,Y...), aber einen ganz wichtigen Buchstaben hast Du vergessen, der mit dem Dein Name anfängt!" - Kräht Sohn 4 aus dem Hintergrund: "ja, das "...", das geht so:"...." und beschreibt den Buchstaben. So schnell kann ich gar nicht eingreifen und Sohn 3 ist gefrustet.
Wir haben es schon mit anderer Sportart versucht, aber Sohn 3 war so wenig kooperativ, dass er hinaus"empfohlen" wurde. Malkurs läuft nach Anfangsschwierigkeiten auch richtig gut, den nur er macht und den auch aus unserer Familie noch keiner gemacht hat. - Aber sonst: er will eben auch das machen, was die anderen machen.
Was er richtig gut kann, ist ausdauernd Fahrradfahren, aber wir können ja nicht alle Nase lang 35 km (ja, so viel) rumradeln, zumal das etwas ist, was Sohn 4 so richtig blöd findet.
So, genug davon, wir werden irgendwie einen Weg finden, und seine Patin hat auch schon spezielle Sohn 3-Ausflüge angekündigt. In meinem nächsten Leben werden die Paten meiner Kinder nach dem Kriterium: ist nicht berufstätig und wohnt um die Ecke rausgesucht...
Viele Grüße
Wuseline
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Wuseline
Sohn 1 (07/02), Sohn 2 (07/04), Sohn 3 (08/06), Sohn 4 (08/08 )
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