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morlis

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.04.2008 Beiträge: 485 Wohnort: BaWü
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Verfasst am: 16.03.2012, 09:12
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| grünergeist hat folgendes geschrieben: |
| ... und eine Zentralisierung führt m.E. nur in Richtung mehr pauken, weil diese Methodik bequemer zu überprüfen ist als freier Lernmethoden. |
Überprüft wird doch das Ergebnis, nicht die Lernmethode. Und wenn die Ergebnisse nicht stimmen, sollte man schon die Methode auf Effektivität testen und ggf. überdenken. |
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grünergeist Quiz-Gewinnerin

Anmeldungsdatum: 21.05.2005 Beiträge: 2644
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Verfasst am: 19.03.2012, 19:14
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@ morlis
Dann kennst du offenbar nicht die Sorte Eltern, die mit dem Rechtsanwalt vor der Schule steht und bewiesen haben will, daß nicht der Lehrer total unfähig, sondern ihr Kind wirklich selber Schuld ist an seinen schlechten Noten. _________________ Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen. [George Orwell]
grünergeist |
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morlis

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.04.2008 Beiträge: 485 Wohnort: BaWü
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Verfasst am: 19.03.2012, 19:50
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@Grünergeist: die Noten sind doch aber Ergebnisse, sind diese durchgehend schlecht muss man die Lehrmethode überprüfen - richtig!
Leider gibts bei uns aber keine Eltern, die das per Rechtsanwalt durchziehen. Hier schickt jeder bei Bedarf sein Kind brav zur Nachhilfe und zahlt dort extra für das, was eigentlich Arbeit der Lehrer ist und schon per Steuergeld bezahlt ist.  |
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NN
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.02.2012 Beiträge: 14 Wohnort: HE
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Verfasst am: 08.05.2012, 10:02
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[quote="joeymc] Nun habe ich eine doofe Frage: wie können Grundschulen in einer Stadt verschiedene "Systeme" haben??? Wie ist "System" da definiert? Bei uns arbeiten die Grundschulen im Kreis relativ vergleichbar....
[/quote]
Wie ich verstanden habe (stille aber interessierte Mitleserin ) kommst Du aus MTK. Im Hochtaunuskreis ( in die Nachbarschft) in einem Mini-Städtchen gibt es 2 staatl. GS-Systeme: mit Eingangsstufe (Schulpflicht grob ab 5, 5 Jahre GS) und ohne Eingangsstufe (Schulpflicht grob ab 6, 4 Jahre GS). In den anderen Mini-Städtchen drum rum ist es nicht anders. Ich glaube JÜL, gebundene Ganztagsschule, offene Gantagsschule und normale GS haben wir (noch) nicht, aber wäre doch eine prima Idee für noch mehr kunterbunt, das ganze garniert mit: es gibt nur Bildungsziele am Ende der GS und keine Jahrgangsziele oder gar Curricula - einfach herrlich!
Die diversen GS-Systeme in freier Trägerschaft aber immerhin als staatl. anerkannte Ersatzschulen geführt, die kann ich erst gar nicht aufführen in Ihrer Vielfältigkeit.
Wehe, man traut sich in der GS-Zeit umzuziehen von Straße xy, Stadt A, in Straße mn, Stadt A!
Ich finde, zuviel "kunterbunt" mit nur loser "Bildungsergebnisgarantie" ist eher schädlich. Wieviel Kinder fallen da durch sämtliche Raster, nur weil sich die Eltern nicht mehr orientieren können in den Angeboten.
Ich finde im Übrigen die Übertragung von mehr Selbstverantwortung in der Schulverwaltung auf die einzelnen Schulen, bei gleichzeitiger Bindung der GS-Schüler an die Sprengel-GS, keine gute Idee.
LG, NN. |
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