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diebische Freunde


 
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Moffi
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 2070

BeitragVerfasst am: 10.04.2012, 08:36
BeitragTitel: diebische Freunde
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Huhu und noch nachträglich frohe Ostern!

Helft mir mal mit Gedanken aus, was würdet Ihr in so einem Fall machen:

Mein Sohn hat einen Freund, der hier schon öfter was hat mitgehen lassen.
Wenn er abgeholt wird, rennt er immer noch schnell ins Kinderzimmer, "um was zu holen".

Da steckt er dann diverse Kleinigkeiten ein: die besonders tollen Star-Wars-Karten, den Harry-Potter-Zauberstabe, o.ä.

Wir haben ihn schon mehrmals auf frischer Tag ertappt, er leugnet das dann aber, wirft die Sachen schnell weg oder behauptet, er hätte sie geschenkt bekommen.

Was würdet Ihr tun?

Die Eltern schätze ich als recht rabiat in ihren Erziehungsmethoden ein.

lG
Karin
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Svea
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 4746
Wohnort: St. Olaf ;-) (BW)

BeitragVerfasst am: 10.04.2012, 09:20
BeitragTitel:
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Wie alt ist der Junge denn?

Wenn Du die Eltern als "rabiat" bezeichnest, dann könnte dort wohl der Grund liegen.

Da er leugnet, mußt du "Beweise" schaffen und den Kleinen direkt damit konfrontieren. Du könntest Eure Videokamera oder wahlweise ein Webcam im Zimmer anbringen.

Diese Bilder könnten dann die Basis für ein Gespräch sein, von dem die Eltern ja nichts wissen müssen. Es ist wichtig, dass der Junge Mann den unterschied zwischen meins und Deins lernt. Im Zweifelfall gibt es ja die Geschichte der Lidl-Verkäuferin mit den Pfandbon, der Krankenhausangestellten mit dem Brötchen.... Die Liste ist lang.

Viel Glück beim geradebiegen anderer Leute Kinder..

Svea
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Wer das Konzept der Unendlichkeit verstehen will, muss nur das Ausmaß menschlicher Dummheit betrachten.
Voltaire
Svea
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jojo



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Anmeldungsdatum: 19.09.2009
Beiträge: 264

BeitragVerfasst am: 10.04.2012, 11:53
BeitragTitel:
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Hej Moffi,
Kamera finde ich gar nicht gut, so etwas ist rechtlich verboten, aus gutem Grund.
Dennoch würde ich dem Kind ganz klar die Grenzen zeigen. z. B. ihm sagen, wenn so etwas noch einmal vorkommt, darf es nicht mehr zu Besuch kommen. Außerdem könntest du ihm vorschlagen, dass er, wenn er etwas sehr gerne haben möchte, darüber sprechen soll und z. B. einen Tausch anbieten könnte.
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jojo (00/02)
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ripley



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Anmeldungsdatum: 15.05.2010
Beiträge: 912
Wohnort: RLP

BeitragVerfasst am: 10.04.2012, 12:25
BeitragTitel:
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Ich finde sowas extrem schwierig. Eltern informieren kann sinnvoll sein, muss es aber nicht.

Vielleicht redet Ihr nochmal mit ihm, sagt ihm, dass Ihr zwar gerne zu Besuch habt, dass Ihr ihm aber inzwischen nicht wirklich traut und er daher bitte, bevor er geht, alle Taschen auf links drehen möchte.
Damit ist Sohnes Eigentum geschützt und Ihr mischt Euch nicht zu sehr in anderer Leute Erziehung ein.
_________________
LG
Ellen
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Ernestine




Anmeldungsdatum: 18.01.2012
Beiträge: 386

BeitragVerfasst am: 10.04.2012, 18:20
BeitragTitel:
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Wenn Du es nicht über die Eltern eskalieren willst, mußt Du es eben selbst richten. Vielleicht kannst Du mit Deinem Sohn und dem Freund ein Buch lesen oder einen Film/Episode einer Serie ansehen, wo stehlen thematisiert wird und danach nochmal besprechen, daß Stehlen schlecht ist und was man tun kann, wenn man etwas haben will und daß Ihr Stehlen nicht tolerieren wollt.

Hat der Freund denn die Möglichkeit an solche "Schätze" zu kommen? Sonst könntest Du die beiden vielleicht auch anstellen zum Treppe putzen, Unkraut zupfen, Einkaufen, so daß sie das erarbeitete Geld zusammen in Star Wars Karten umsetzen können oder so.
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Charlotte (9), Wolf (4), Frieder (2)
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grünergeist
Quiz-Gewinnerin



Anmeldungsdatum: 21.05.2005
Beiträge: 2644

BeitragVerfasst am: 10.04.2012, 20:46
BeitragTitel:
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Bei geistlein wurde ganz lange immer zum Abschied etwas ausgeliehen an Spielzeug (Beidseitig). Das wurde beim Abschied diskutiert, was mit durfte , was dann beim nächsten Mal wieder mitgebracht wurde.
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Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen. [George Orwell]
grünergeist
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Moffi
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 2070

BeitragVerfasst am: 11.04.2012, 07:45
BeitragTitel:
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Hm, ich fühle mich irgendwie überfordert davon, fremde Kinder "mitzuerziehen", ich schaffe es ja gerade so bei meinen eigenen... Wink

Mein Mann ist so sauer, der würde dem Jungen am liebsten das Haus verbieten.

Mein Sohn hat es noch nicht mitbekommen (sein Zimmer ist ... öhöm, nicht so geordnet), würde ihm aber wahrscheinlich die Freundschaft kündigen, wenn er es wüsste.

Ich bin mir über die Motive des Jungen nicht so ganz klar, z.T. sind es Sachen, die man nicht so einfach kaufen kann (ein Glitzer-Yoda, o.ä.), z.T. irgendwelches (materiell) wertloses Zeug. (Er hat aber auch schon (wenig) Geld von uns genommen, das wir in so einer Kleingeldkasse hatten...) Dabei hat er definitiv mehr Geld zur Verfügung als mein Sohn und sie kaufen sich davon ach gemeinsam Süßigkeiten oder so.

Er ist in der vierten Klasse, einer von den "Helden" meines Sohnes. (Für Vorlesen oder Filmanschauen "mit der Mama des Freundes" ist er definitiv schon zu groß.)

So richtig kommt man auch nicht an ihn ran, weil er sich dann eben immer durch irgendwelche Lügen rauswindet - und ich KANN einfach fremden Kinder gegenüber nicht so autoritär sein wie meinen eigenen gegenüber.

Vielleicht probiere ich mal die Idee mit dem Ausleihen...

Danke für Euren Input? (Hatte von Euch schon mal jemand so was?)
Karin
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Svea
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 4746
Wohnort: St. Olaf ;-) (BW)

BeitragVerfasst am: 11.04.2012, 08:58
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winkie Ja, hatten wir auch schon. Allerdings war es ein Mädchen aus einer Großfamilie.
Mit einem sehr deutlichen klärenden Gespräch (zu dieser Zeit war das Mädchen fast täglich bei uns und hat mitgegessen) habe ich ihr unsere Regeln versucht nahe zu bringen. Dies passierte in Anwesenheit unserer Tochter.
Zumindest unsere Tochter hatte verstanden.
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joeymc
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Anmeldungsdatum: 17.09.2009
Beiträge: 1539
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BeitragVerfasst am: 11.04.2012, 10:43
BeitragTitel:
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Genau so etwas hatten wir nicht, aber ein Kind, das die Geschwister immer unflätigst beschimpfte und schlug, obwohl die einiges älter sind. Dieses nahm ich mir dann mal zur Seite und sagte, dass in meinem Haus meine Regeln gelten - und wer sich nicht daran hielte, könne eben nicht mehr kommen. Seit dem ist Ruhe, allerdings war das Kind da auch etwas jünger als euer Fall.
Ich denke aber, dass man das "Hausrecht" schon klar machen sollte - bei einem Kind in diesem Alter eben einfach in strengem Ton mitteilen mit der entsprechenden Konsequenz. Und "Vergessenes" vom eigenen Kind suchen lassen, wenn es nicht gefunden wird, sagen, dass es am nächsten Tag in die Schule mitgebracht wird - so verhinderst du, dass er nochmal allein in das Zimmer geht.
LG
Joey
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veni, lusi, fugi
(Ich kam, scherzte und floh - mein Sohn Nr 1 (mit damals 13) über die Schule und wech )
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ripley



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Anmeldungsdatum: 15.05.2010
Beiträge: 912
Wohnort: RLP

BeitragVerfasst am: 11.04.2012, 11:16
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Wir hatten auch nur ähnliche Fälle:
a) 13jähriger, der hier bei uns in Abwesenheit seiner Mutter vom LiPling ein Bier schnorren wollte
b) etwa 10jähriger (Freund von Junior), der seinerzeit - hier liegen mir nur recht zuverlässige Indizien, aber kein absolut schlagender Beweis für die Täterschaft vor - ein Weidezaungerät von mir entwendet und auseinandergenommen hatte. Ich habe es dann "ausgewaidet" an einem seiner Lieblingsplätze gefunden.

In beiden Fällen habe ich in einer ruhigen Minute Kontakt zu den Müttern gesucht und ihnen die Sachlage - soweit mir bekannt - dargelegt.

Nochmal zum Thema "rabiate Erziehungsmethoden". Es mag sein, das das Bedürfnis, Kind XY vor seinen Eltern in Schutz zu nehmen, da ist.
Es fragt sich aber, a) ob die Eltern wirklich so "rabiat" sind, b) ob man selbst nicht im Falle eines Falles bitteschön gerne informiert wäre über das, was die eigenen Kids so treiben, wenn sie gerade nicht unter unserer Fuchtel sind.
Ich denke somit schon, dass die Eltern informiert werden sollten.
_________________
LG
Ellen
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Ernestine




Anmeldungsdatum: 18.01.2012
Beiträge: 386

BeitragVerfasst am: 11.04.2012, 18:42
BeitragTitel:
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Moffi hat folgendes geschrieben:
Hm, ich fühle mich irgendwie überfordert davon, fremde Kinder "mitzuerziehen", ich schaffe es ja gerade so bei meinen eigenen... Wink


Och, das ist wie in diesem afrikanischen Sprichwort, daß es ein Dorf braucht, um ein Kind zu erziehen. Ich empfinde mich schon dann und wann in der Pflicht, auch fremde Kinder zu erziehen.
Und ich will auch nicht immer gleich bei den Eltern "petzen".
(Das gleiche gilt natürlich auch andersherum - ich finde es nett, wenn meine Kinder auch anderswo eine Schippe Erziehung mitbekommen!)

Wenn gemeinsamer Medienkonsum nicht drin ist, kannst Du vielleicht einfach erzählen? - vom Sohn der Kollegin der Sozialstunden machen muß oder von dem Kaufhausdieb, dessen Verhaftung Du letzte Woche mitangesehen hast.
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Charlotte (9), Wolf (4), Frieder (2)
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Franziska




Anmeldungsdatum: 16.03.2005
Beiträge: 916

BeitragVerfasst am: 26.04.2012, 09:32
BeitragTitel:
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Hallo Karin,

wie alt ist denn dein Sohn?

Ich finde nämlich, dass du das auf jeden Fall mit ihm besprechen solltest -
Sonst bleibt das irgendwie unreflektiert. Das du/ihr andere Freunde netter findet, wird euer Sohn vermutlich eh schon gemerkt haben- ist doch nur fair ihm zu sagen, warum ihr auf DEN nicht so gut zu sprechen seid, bzw. sein Verhalten ablehnt.
Als Viertklässler hat man zu wissen, dass man nichts einfach einsteckt - Wenn ein Kind das dann trotzdem tut, ist es entweder schrecklich unerzogen (vernachlässigt in wichtigen Dingen) oder hat heftige Probleme.
Manchmal beides.
Meine Kinder hatten auch schon Freunde, die sich "unmöglich benommen haben". (Und meine Tochter hat sich auch schon unmöglich benommen. dann finde ich es o.k., wenn andere Eltern ihr was dazu sagen.)
Als meine Tochter 3 war, hab ich mal einen 5-jährigen Nachbarsjungen rausgeschmissen (ganz ruhig, aber direkt), nachdem er trotz Erklärung der bei uns geltenden Regeln und mehrmaliger Ermahnung zum x-ten Mal "Scheixxe" gesagt (naja, eher geschrieen) hatte.
(Ich verzichte doch nicht auf Schimpfwörter, damit andere die in meinem Haushalt von sich geben...)
Töchti hab ich gesagt, dass ich davon ausgehe, dass er es halt nicht besser wisse, das aber nicht mein Problem sei. (Der Mutter des Jungen hab`ich gesagt, dass ich es wichtig finde auf die Ausdrucksweise zu achten, auch wenn sie mich für spießig hält...)
(Der Knabe war aus meiner Sicht völlig vernachlässigt, kam immer hungrig - grundsätzlich kein Problem - aber ging ohne zu Fragen an den Kühlschrank ("Boah, Fleisch, lecker!"), die Brötchentüte usw.
Als er das nächste Mal kam, hab´ich ihn wieder reingelassen. Das Fluchen wurde weniger und er hat verstanden, dass er bei uns auch (und erst recht) etwas zu essen bekommt, wenn er fragt...

Mein Sohn hatte in der 3. Klasse einen Freund, den er anfänglich wohl bewunderte. Der durfte zu Hause machen, was er wollte, weil niemand so genau hinschaute. (Auf den ersten Blick eine nette, bildungsnahe mittelständische Familie. U.a. schickte seine Mutter ihn aber trotz Läusen in die Nachmittagsbetreuung - "Ich kann ja nicht den ganzen Tag nicht arbeiten, wenn er schon nicht in die Schule darf!")
Der Junge war super anstrengend, u.a. verschwand er einfach mal bei einem Ausflug anlässlich der Feier zum 10.Geburtstag meines Sohnes.
Bei jüngeren Kindern rechne ich mit so etwas, bei 10-Jährigen finde ich das nur unangemessen und bin eher nicht bereit das mit zu Tragen (und die Gegend abzusuchen).
In dem Sinne, dass ich es nicht als meine Aufgabe betrachte, die Verantwortung für Kinder zu übernehmen, deren eigene Eltern das nicht tun.
Wenn ich eine heilpädagogische Betreuungsgruppe leiten wollte, würde ich das tun -
So ganz normal fand mein Sohn (der schon damals extrem empathisch war) das Verhalten des Jungen auch nicht, aber irgendwie interessant, spannend und erklärbar/entschuldbar.
Ich hätte den Umgang nicht verboten - wenn es mir auch lieber war, dass sie sich bei uns trafen - weil ich denke, dass Kinder auch aus solchen Kontakten lernen. Erfahrungen muss man machen, die kann man sich nicht theoretisch aneignen.
Mein Sohn verzichtete auf weitere Verabredungen, nachdem der Junge, als Sohni ihn besucht hatte, ein "voll fieses PC-Spiel, irgendwas mit Leichen und Zombies" gespielt hatte und auch dann nicht abschaltete, als Sohni ihn darum bat -
Wochen später zeigte mein Sohn mir das Spiel auf dem Flohmarkt und erklärte, er habe da wochenlang von geträumt. Es handelte sich um "Resident Evil", freigegeben ab 18.
Ich war noch so nett, seiner Mutter freundlich nahezulegen, dafür zu sorgen, dass die Spiele des älteren Bruders nicht in die Hände des jüngeren Bruders geraten...
Ich zweifele stark an, dass sie sich gekümmert hat.
Als die Schulschwierigkeiten des Jungen immer heftiger wurden, hat die Mutter keine Erziehungsberatungsstelle aufgesucht, sondern ihn auf HB testen lassen und sein Verhalten mit ADHS entschuldigt.
Das funktionierte in soweit, dass er zumindest, bei nicht festgesteller Hb, aber AHS-Symptomatik -mit mehreren 5en auf dem Zeugnis an einer Realschule angenommen wurde.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich zweifle stark an, dass ihr mit freundlichen Erklärungen, dem Angebot Dinge auszuleihen weiter kommt.
Dein Mann hat recht sauer zu sein.
Und vermutlich tut ihr dem Jungen keinen Gefallen, wenn ihr nicht sehr, sehr klare Worte findet.
Ich fände es aber eben gut, wenn ihr euren Sohn einbezieht.
Schließlich betrifft es ihn, er kann daraus lernen. Wenn er dem Jungen aufgrund der vorgefallenen Dinge die Freundschaft kündigen will, ist das sein gutes Recht und seine Entscheidung. Wenn ihm an dem Jungen liegt, könnt ihr gemeinsam einen Kompromiss und Regeln/Bedingungen entwickeln, die für euch als Familie o.k. und vertretbar sind.

Was die Eltern des Jungen angeht: Die Bedenken, dass diese mit der Information nicht kompetent umgehen, sind nicht unbegründet.


Der Junge ist ja eben keine 5 oder 7 mehr, sondern wie du sagst so alt, dass man keine gemeinsamen, erzieherischen Filme gucken kann.
(Auch wenn ich denke, dass das weniger mit dem Alter, als mit sozialen Kompetenzen zu tun hat....)
Er wird sich nicht erst seit kurzem falsch verhalten.
"Ich klaue nichts und schon mal garnicht bei meinen Freunden" ist doch nun wirklich einer der ersten Grundsätze, die Kinder lernen sollten und meist auch lernen. (Töchti musste im Alter von 5 J. nach einem Vortrag über Eigentum und Entwendung die goldene Perle in die Schule zurückbringen, die sie aus dem Mathekasten stibitzt hatte, weil sie "sooo schön ist" und "sowieso jeder die 1 kennt" green )
Wer das mit 9 oder 10 Jahren noch nicht verstanden, verinnerlich hat, hat m.E. ein Problem das aufmerksame Eltern schon wahrgenommen haben sollten...
Ich glaube, ich würde das mit dem Jungen direkt besprechen, den Eltern nur davon erzählen, wenn es sich ergibt.

Gruß Franziska
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Tags
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