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Ernestine




Anmeldungsdatum: 18.01.2012
Beiträge: 386

BeitragVerfasst am: 08.05.2012, 18:59
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Danke Joey und Karin!

Bei uns bekommen die guten Lehrer wohl die fortgeschrittenen Schüler, glaube ich. Oder es sind alles Pappnasen, wer weiß?!
Unser "Privatlehrer" ist echt lieb und Charlotte hat ihn gern, aber er bringt ihr halt bloß technisch etwas bei, mentale oder emotionale Hindernisse am Instrument muß sie selbst meistern (oder mit unserer Hilfe eben).
_________________
Charlotte (9), Wolf (4), Frieder (2)
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freakyfour



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 22.03.2011
Beiträge: 178

BeitragVerfasst am: 08.05.2012, 21:48
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Hui, so viele Antworten....
Danke euch sehr!
Also, wir werden uns nächsten Samstag mal den möglichen Lehrer ansehen, dann wird entschieden. So komplett abwegig ist es ja anscheinend nicht, mit 5 ein Streichinstrument zu beginnen.
M1 kann sehr hartnäckig und ausdauernd sein, wenn sie etwas will. Und genauso ausdauernd, wenn sie etwas nicht will. Sie kann sich sehr anstrengen, wenn sie etwas erreichen will. Und sie kann sich unglaublich anstrengen, um zu erreichen, etwas nicht machen zu müssen. devil
Was wir zu verlieren haben?
Leider muss die Musikschule für ein ganzes Jahr angemeldet werden, wenn sie also nach ein paar Wochen abspringt, haben wir das Geld in den Sand gesetzt.
Viel wichtiger aber noch sind meine Nerven. Wenn Cello-Üben zum Nervenkrieg ausarten sollte, fehlt mir die Kraft an anderer Stelle. So viel Reserve hab ich nicht.
Gitarre ist eine tolle Sache, das hat B1 jetzt angefangen - und deswegen will M1 das auf gar keinen Fall...
Gruß, freaky
_________________
Freaky, mit B1(8/04); M1 (4/07); B2 (9/08 ); M2 (10/10)
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grünergeist
Quiz-Gewinnerin



Anmeldungsdatum: 21.05.2005
Beiträge: 2644

BeitragVerfasst am: 08.05.2012, 21:54
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Wir haben leider schlechte Erfahrungen mit dem Cello gemacht.
Geistlein war ganz begeistert und wollte mit 5 unbedingt Cello lernen. Die Erste Lehrerin hat sie sehr genau angesehen, Finger-Hand und Körpergröße, rythmisches und musikalisches Gefühl geprüft und sie dann genommen und schnell ungeheuren Druck gemacht: "Bei der Begabung müßte das Kind längst weiter sein"war dauernd der Spruch. Das führte dazu, daß geistlein sich bald nichts Neues mehr zutraute und total die Lust verlor, trotz der Liebe zum Instrument. Die (zu spät) gesuchte zweite Lehrerin war dann zu luschig, geistlein strengte sich nicht mehr an, kam nicht weiter und war auch unzufrieden. Dann starb mein Vater, der das finanziert hatte, und wir mußten den Unterricht eh beenden.
Ich kann nur sagen, achte darauf, daß der Lehrer paßt, gerade bei so jungen Kindern, wenn er das kind nicht erreicht, ist die Freude schnell weg. Helfen konnte ich nicht , ich wußte vorher nicht einmal wieviel Saiten ein Cello hat (aber immerhin, daß es ein Saiteninstrument ist holla ).
_________________
Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen. [George Orwell]
grünergeist
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Moffi
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 2070

BeitragVerfasst am: 09.05.2012, 08:05
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@ Tafel: Hier muss man erst zwei Jahre musikalische Früherziehung an der Musikschule machen, bevor man sich zum Instrumentalunterricht anmelden darf. Und die musikalische Früherziehung fängt auch erst mit 5 an, da wollte ich sie aber schon richtig mit dem Instrument anfangen lassen.

@ freaky: Wie teuer ist denn die Musikschule bei Euch?

lG
Karin
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starkejungs
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Anmeldungsdatum: 24.10.2006
Beiträge: 5625
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 09.05.2012, 11:50
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Hallo Freaky,

gibt es denn kein "Instrumentenkarussell" bei euch? Ganz unabhängig davon gibt es bei uns an der Musikschule einen Schnuppertag: Da sind alle Lehrer da und die Kinder können jedes Instrument, das sie auch nur entfernt interessieren könnte, ausprobieren.
Außerdem kann man eine Probestunde vereinbaren, bevor man das Kind verbindlich anmeldet. Das geht auch für 2 oder 3 verschiedene Instrumente. Die Wahl kann dann auch überraschend enden.

Ich habe in der Verwandschaft ein Kind, das eigentlich Klavier lernen wollte, am Schnuppertag am Schlagzeug nicht mehr vorbei kam- und inzwischen bei Jugend musiziert den 1. Preis mit Weiterleitung geschafft hat. Zusätzlich lernt er jetzt Marimbaphon.
Seine Eltern sind übrigens begnadete Musiker- Kirchenmusik und Opernorchester p . Die mussten bei seiner Wahl wirklich erst mal über ihren Schatten springen... und außer ihn zum Üben anhalten und Rhytmus klatschen üben, konnten sie ihm nicht beim Lernen helfen.

Ich selbst habe ja erst nach dem Großen mit meinem Instrument angefangen. Ich konnte ihm nichts helfen- aber er hat ein außerordentlich feines Gehör und hat von Anfang an selbst korrigiert, wenn ein Ton nicht stimmte und das INstrument war wirklich "seines". Alles, was er brauchte, hat er sich aus dem Unterricht mitgenommen- und konnte es wohl Zuhause umsetzen? Viel geübt hat er nie- aber scheinbar kann er sich auch nach einer Woche noch so ungefähr erinnern, was er tun sollte und das klappte dann auch...
Er hat sich nie zum Üben drängen lassen- wenn ich es versucht habe, dann setzte er sich hin und schabbte herzlos irgendwas runter. Da konnte er es gleich bleiben lassen.

Also, wenn deine Tochter es hasst, dass sich Mama in ihre Angelegenheit einmischt und ihr sagt, dass sie zu üben hat, dann ist ein übungsintensives Instrument, wie ein Streichinstrument, eher selten eine gute Wahl.
Und das mit dem Hören finde ich auch ein wichtiges Kriterium: Kann deine Tochter wirklich differenziert und gut hören, singt sie wirklich richtig?
Wenn ihr das schwer fällt, ist ein Streichinstrument eine heikle Wahl, denn sie hat keine Anhaltspunkte welcher Ton wo richtig klingt.

Einfach so ins Blaue würde ich nicht verbindlich für ein ganzes Jahr anmelden- ohne die Sicherheit, das das Kind und das Instrument wenigstens ansatzweise "miteinander können"...

Nochmal mein Senf... drugs
Grüßle Steffi
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Hab Geduld! Nicht durch Aufschlagen, sondern durch Ausbrüten wird das Ei zum Küken.
(Sören Kahl)
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Sigiruna
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BeitragVerfasst am: 09.05.2012, 15:07
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freakyfour hat folgendes geschrieben:

Leider muss die Musikschule für ein ganzes Jahr angemeldet werden, wenn sie also nach ein paar Wochen abspringt, haben wir das Geld in den Sand gesetzt.

Bei unserer Musikschule gab es eine Probezeit von, glaub ich, 8 Wochen, ehe man sich für das ganze Jahr verpflichtete.

Außerdem würde ich auf jeden Fall das Kind ausprobieren lassen. Oft kommt dabei ja doch was anders raus. Dass Töchti das Akkordeon dem Klavier vorziehen würde oder Tertia die Gitarre der Geige, hat sich erst in der Tesphase ergeben.
_________________
Sigiruna
mit
Sohn 6/93, Dozent; Töchti 2/96, Mathemaster in Arbeit; Tertia 7/98, Studium
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freakyfour



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Anmeldungsdatum: 22.03.2011
Beiträge: 178

BeitragVerfasst am: 17.05.2012, 15:56
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So, jetzt ist sie angemeldet...
Der Lehrer machte auf mich einen sehr guten Eindruck, hatte auch gleich einen guten Draht zum Kind.
Ein paar andere Instrumente haben wir uns auch noch angeschaut, M1 hat dann nur rumgekaspert, um ja nicht den Eindruck zu erwecken, etwas anderes würde sie auch interessieren.
Probezeit gibt es leider nicht, Instrumentenkarusell schon, das hat mich aber nicht so überzeugt. Schon allein der organisatorische Aufwand, alle 6 Wochen ein anderer Lehrer, anderen Unterrichtsort, evtl noch Leihgebühren für Instrumente.
Wir probieren es jetzt - und vielleicht klappt es ja einfach ganz super, ohne Probleme...
Vielen Dank nochmal für die Ratschläge und Denkanstösse!
Freaky
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jutta
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Beiträge: 4602
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 17.05.2012, 19:10
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Hallo!

Wenn ihr jetzt für ein Jahr dort seid, würde ich diese Zeit auch mit M1 klar besprechen. Abbrechen wird sie nach einer gewissen Zeit (wenn es anstrengend wird und das Neue nicht mehr neu ist, sondern üben bedeutet) wahrscheinlich schon wollen. Aber wenn du ihr das nicht durchgehen lässt und klar definierst, dass sie durchhalten muss, wird sie diese Durststrecke vielleicht sogar positiv erleben und danach doch lieber weitermachen wollen (vergiss die rechtzeitige Kündigung nicht!).

Viel Spaß beim Spielen!
Jutta
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Lehre tut viel, aber Aufmunterung tut alles (Goethe)
Jutta
Einstein (3/93) und Napoleon (3/99)
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Chaosbande




Anmeldungsdatum: 14.02.2008
Beiträge: 136

BeitragVerfasst am: 30.05.2012, 09:21
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Da gebe ich schnell auch meinen Senf dazu - ich habe 4 Streicherkinder, 2 Cellisten und 2 Geiger.

Die Geigenkinder haben mit 4 begonnen, die Cellisten mit 5 auf einem 1/8 Cello, eher ging nicht, weil die Handgröße zu wünschen übrig ließ.

Klassischer Unterricht, sofort nach Noten und mit einer Lehrerin, die Stunden mit Bogen- und Handhaltung bei 5jährigen verbringen kann. Dementsprechend langsam ging es erstmal voran.

Irgendwie funktionierte das trotzdem - der Große ist nun 12, spielt immer noch und auch ganz gut und hat für nächstes Jahr wieder Jugend musiziert im Blick.

Viel Spaß und viel Erfolg beim Lernen und Spielen !
_________________
LG Martina mit zerstreutem Professor, fleißigem Prinzesschen, Käfer- und Dinoforscher und Murkelchen
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