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Hochbegabung ist teuer!


 
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Svea
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 4746
Wohnort: St. Olaf ;-) (BW)

BeitragVerfasst am: 18.06.2012, 15:15
BeitragTitel: Hochbegabung ist teuer!
Antworten mit Zitat

Im Moment bereite ich mich auf eine Vortrag vor, und bin auf meiner Suche auf diesen Artikel gestroßen:

https://www.allianz.com/de/presse/news/geschaeftsfelder_news/vermoegen/news33.html

Ist zwar von der Allianz, aber die Richtung der gefundenen Artikel ist immer in diese Richtung.

Hochbegabung ist teuer.

Ich kann es nur unterschreiben! Alleine für die Testung der Kids (bis ein schlüssiges Ergebnis da war) hat uns rund 1500,-- Euro gekostet.

Wie seht ihr das?

Svea
_________________
Wer das Konzept der Unendlichkeit verstehen will, muss nur das Ausmaß menschlicher Dummheit betrachten.
Voltaire
Svea
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Ylva




Anmeldungsdatum: 18.08.2010
Beiträge: 199

BeitragVerfasst am: 18.06.2012, 16:01
BeitragTitel:
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Naja,
man kann auf der Welle mitschwimmen und man kann es auch bleiben lassen. Unser nach Ansicht aller Beteiligten sehr bis hochbegabter Großer hat eine Klasse übersprungen (ohne Test, da sich alle einig waren), hat Klavierunterricht bei einer Perle von Klavierlehrerin (mit ganz normalen Preisen und viiiiiiel Gespür für unseren Rabauken), vergnügt sich stundenlang mit Lego Mindstorm (bisher das einzige Geschenk in dieser Preisklasse außer seinem Fahrrad), pflegt seine Freundschaft mit einem ebenfalls sehr pfiffigen Jungen und buddelt seit Tagen lustvoll auf unserer Baustelle im Matsch, wenn es auch manchmal etwas anspruchsvollere Bauprojekte als bei den anderen sind und er natürlich auf seinen Chefposten besteht. Bücher gibt es in der Bücherei. Demnächst geht er aufs Gymnasium, dort wird er ein weiteres Instrument lernen und hoffentlich die vielen AGs nutzen. Ab und an gibt es Wissenschaftsmuseen und Kinderuni.

Fazit: Es kostet uns jede Menge Nerven, aber kaum extra Geld. Und müssen wir nichts für Nachhilfe ausgeben. Allerdings ist es auch nicht mein Ziel, das Maximale aus ihm herauszukitzeln, sondern ihn das Lernen lernen zu lassen sowie ihn - soweit möglich - zu einem sozialverträglichen und zufriedenen Menschen aufwachsen zu lassen.

Schönen Gruß
Ylva
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ripley



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 15.05.2010
Beiträge: 912
Wohnort: RLP

BeitragVerfasst am: 18.06.2012, 17:20
BeitragTitel:
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Ich sehe das wie Ylva. BISLANG sind wir um richtig teure Sonderprogramme bzw. -maßnahmen herumgekommen. Kind ging in den städtischen Kindergarten, auf eine städtische GS, jetzt auf ein staatliches Gymnasium. Musikunterricht ist bezahlbar, vor allem, seit ein netter Musikus direkt in der fußläufigen Nachbarschaft ihn übernommen hat. Sonderinteressen können mit ein paar Büchern und guten Software-Angeboten abgedeckt werden.
Testung hat damals um die 400 Euronen gekostet.

Es HÄTTE schlimmer kommen können. Dann nämlich, wenn Junior tatsächlich wegen seiner Auffälligkeiten vom Gymnasium geflogen wäre. Bei der hiesigen Schul"dichte" wäre dann nur Internatsbeschulung geblieben. Aber diese Auffälligkeiten führen wir weit eher auf sein ADHS als auf den "überschüssigen" Grips zurück.

Summa summarum kostet das Kind zwar mehr Nerven p , nicht aber zwingend mehr Geld als ein normalbegabtes.

Ehrlich gesagt, missfällt mir der verlinkte Artikel massiv. "Wenn Du Dein Kind nicht bis in die letzte Pore förderst, dann ...!" In den 70er Jahren gab es mal eine Lenor-Werbung, die ähnlich (un)subtil via schlechtem Gewissen Druck erzeugt hat. Schrecklich.
_________________
LG
Ellen
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morlis



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Anmeldungsdatum: 21.04.2008
Beiträge: 485
Wohnort: BaWü

BeitragVerfasst am: 18.06.2012, 18:21
BeitragTitel:
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Nicht Hochbegabung ist teuer, sondern alle Kinder sind es.

Meist bleibt ein Elternteil zu Hause (Verdienstausfall, Karriereknick). Kindergarten und Schule tun es die staatlichen genauso gut, wie bei jedem anderen Kind und sind damit gleich teuer. Auch jedes andere Kind kann sich teure Hobbys nur leisten, wenn die Eltern die nötigen Mittel locker machen (können). Manche Kinder brauchen teure Nachhilfe, dafür zahlt man evt. für einen IQ - Test, das gleicht sich aus...

Unter obigem Link soll ein Sparplan verkauft werden, womit wirbt sich leichter, mit HB oder mit geistiger Behinderung?
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grünergeist
Quiz-Gewinnerin



Anmeldungsdatum: 21.05.2005
Beiträge: 2644

BeitragVerfasst am: 18.06.2012, 18:41
BeitragTitel:
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Hartz IV- Kinder haben eben nicht hochbegabt zu sein.
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Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen. [George Orwell]
grünergeist
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morlis



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Anmeldungsdatum: 21.04.2008
Beiträge: 485
Wohnort: BaWü

BeitragVerfasst am: 18.06.2012, 19:00
BeitragTitel:
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grünergeist hat folgendes geschrieben:
Hartz IV- Kinder haben eben nicht hochbegabt zu sein.

Wer sagt das? Sind HB-Hartz4-Kinder schlechter gestellt als andere?
Naja zumindest Bafög dürften sie bekommen, im Gegensatz zu einem Studenten von Eltern mit gerade mal durchschnittlichem Einkommen, die werden bestraft, weil die Eltern arbeiten...
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Ernestine




Anmeldungsdatum: 18.01.2012
Beiträge: 386

BeitragVerfasst am: 18.06.2012, 20:32
BeitragTitel:
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morlis hat folgendes geschrieben:
Manche Kinder brauchen teure Nachhilfe, dafür zahlt man evt. für einen IQ - Test, das gleicht sich aus...


LOL Super!

morlis hat folgendes geschrieben:

Wer sagt das? Sind HB-Hartz4-Kinder schlechter gestellt als andere?


Naja, ich denke schon, daß Kinder von Hartz4-Empfängern schlechter gestellt sind, egal wie begabt sie sind.
Selbst günstige Hobbys gehen irgendwann ins Geld, schließlich braucht es den Transfer hin und zurück, Pausenverpflegung, Zubehör, Mappen, schöne Kleider für Auftritte usw.
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joeymc
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BeitragVerfasst am: 18.06.2012, 21:23
BeitragTitel:
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Gruseliger Werbe-Artikel für ominöse Sparpläne. Meine 2,5 Hbs waren bisher nicht teurer als es "normal" Begabte gewesen wären:
- normaler Kiga - wer braucht einen internationalen mit "besonderer" Förderung? Wir hatten zumindest bei Nr 3 wunderbare Erzieherinnen...
- normale GS - fußläufig erreichbar, kompetente Lehrer (bis auf eine)
- normales Gym, allerdings mit hb-Förderung - aber statt Sportverein ging es eben zu hb-Projekttagen für 30 Euro im Jahr, oder statt Tischtennis gab es einen Spanischkurs oder die Experimentierwerkstatt
- Musikunterricht würden sie auch machen ohne hb
- Kosten für Nachhilfe o.ä. bisher: 0,00 €
- auch der Auslandsaufenthalt von Nr 1 hatte nichts mit der hb zu tun

Nein, auch bei weiterem Nachdenken komme ich nicht darauf, dass meine teurer waren. Für die Testung haben wir nichts "bezahlt", die gab es gegen eine "Spende" von ca. 150 € bei der Uni Marburg (BRAIN) - dafür kriege ich nur wenig Nachhilfe...

Allerdings kosten sie mehr Nerven, vor allem diese Fragerei!

LG
Joey
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(Ich kam, scherzte und floh - mein Sohn Nr 1 (mit damals 13) über die Schule und wech )
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morlis



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Beiträge: 485
Wohnort: BaWü

BeitragVerfasst am: 18.06.2012, 23:20
BeitragTitel:
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Ernestine hat folgendes geschrieben:

morlis hat folgendes geschrieben:

Wer sagt das? Sind HB-Hartz4-Kinder schlechter gestellt als andere?

Naja, ich denke schon, daß Kinder von Hartz4-Empfängern schlechter gestellt sind, egal wie begabt sie sind.

Ohne Zweifel, ja, aber es ging ja eben um den Unterschied HB-Hartz4-Kind zu "normal"-Hartz4-Kind.

Mal davon abgesehen, was ist denn nun eigentlich mit den Bildungsgutscheinen? Sollte Nachhilfe, Sportverein, Musikunterricht etc. nicht darüber bezahlt werden?
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ripley



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Anmeldungsdatum: 15.05.2010
Beiträge: 912
Wohnort: RLP

BeitragVerfasst am: 18.06.2012, 23:47
BeitragTitel:
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Bildungspaket ...
Ja, da gibt es hier http://www.fr-online.de/politik/hartz-iv-bildungspaket-kaum-abgefragt,1472596,11991208.html einen ggf. lesenswerten Artikel dazu.
Erst letzthin hatte ich ein Gespräch mit dem Leiter unserer Sportschule. Er bzw. seine Schule sind u.a. tätig in der Jugendhilfe. Und seiner Erfahrung nach sind die Eltern derjenigen Kinder, die für die Förderung durch das Bildunsgpaket in Frage kämen, heillos überfordert mit den für die Förderung erforderlichen Anträgen. Ergebnis: Die Förderung wird erst gar nicht beantragt, der Staat spart. Die Kommunen sowieso, da viele vormals kommunal geförderten Dinge nun ja über das Bildungspaket gefördert werden (sollten).

Nebenbei: Die "Teilhabe" etwa an Sport- oder Musikunterrichtsprogrammen wird doch tatsächlich *tataaaa* mit ganzen 10 Euro (!) pro Monat (!) gefördert. Gibt es hier jemanden, der damit auch nur den Transport zu entsprechenden Angeboten zu decken imstande wäre? Würde mich mal interessieren.
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LG
Ellen
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morlis



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Anmeldungsdatum: 21.04.2008
Beiträge: 485
Wohnort: BaWü

BeitragVerfasst am: 19.06.2012, 00:01
BeitragTitel:
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ripley hat folgendes geschrieben:
Nebenbei: Die "Teilhabe" etwa an Sport- oder Musikunterrichtsprogrammen wird doch tatsächlich *tataaaa* mit ganzen 10 Euro (!) pro Monat (!) gefördert. Gibt es hier jemanden, der damit auch nur den Transport zu entsprechenden Angeboten zu decken imstande wäre? Würde mich mal interessieren.

Nun die Mitgliedschaft im Sportverein kam hier auf 69,- pro Jahr zu erreichen war der Sportplatz zu Fuß oder per Rad, auf Punktspiele wurden die betroffenen Kinder von anderen Eltern mitgenommen. Sportklamotten müssen nicht von adidas oder Nike sein... Das wäre also machbar.
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joeymc
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Anmeldungsdatum: 17.09.2009
Beiträge: 1539
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 19.06.2012, 07:19
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

Nun, für Sport mag es reichen, für Musikunterricht nicht. An einer normalen Musikschule kommt Instrumentalunterricht auf ca. 80 € im Monat... Ohne Leihgebühren für ein Instrument und eventuell anfallende Transportkosten!
Da bleibt dann nur das Singen im Schulchor für die musikalischen Kinder...
LG
Joey
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blaue elise
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Anmeldungsdatum: 31.07.2005
Beiträge: 1098
Wohnort: irgendwo im Rheinland

BeitragVerfasst am: 19.06.2012, 10:16
BeitragTitel:
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Bei uns gibt es aber einige Einrichtungen (Bürgerinitiativen), die dies für kleine Marie anbieten: Z.B. Ballett ca 70 Euro pro Halbjahr, Musikinstrument ca 130 pro Halbjahr.
Unsere Stadtverwaltung nimmt sich den Bildungsgutscheinbeantragern an und geht mit Ihnen die Anträge Stück für Stück durch.

Aber ehrlich was hat das mit hb zu tun? Sollte nicht wirklich jedes Kind Sport machen und oder ein Instrument lernen?

Arno Funke alias Dagobert ist ja in bitterer Armut aufgewachsen. Er hat seinen Wissensdurst eben mit seinen Möglichkeiten gestillt: Lexika auswendig gelernt etc.
Es muss doch nicht immer Kinderuni etc sein! Jede kleine Stadt hat inzwischen eine Bibliothek und Internet hat auch fast jeder.

Bücher, interessante Gespräche am Essenstisch über Gott und die Welt, experimentieren mit allem möglichen indoor + outdoor, das ist für mich Förderung. Den Geist benutzen lernen und nicht vorgekaute Kost in irgendwelchen Astronomiekursen und Japanisch für Kleinkinder serviert bekommen.

Wir hatten diese Hartz 4 Diskussion ja schon an anderer Stelle: Es gibt auch genug Familien die zur arbeitenden Klasse gehören, die sich gerade so über Wasser halten können: Die bekommen keinen Bildungsgutschein, müssen die Klassenfahrt und Schulbücher etc selbst bezahlen, kostenlosen und minimalen Beitrag zur Bücherei oder zur VHS oder Zoos gibt es für die auch nicht.
Ich denke, dass diese Kinder es nicht schwerer haben, man muss als Eltern (+Kind) nur kreativ sein.
Meine Mutter z.B. hat mir damals (weil Bilderbücher sehr teuer waren) selbst kleine Bilderbücher gemalt. Oder später mit mir ein Herbarium (in der Großstadt) angelegt, die Bücher zur Pflanzenbestimmung gab es aus der Bücherei.
Ach es gibt tausende Möglichkeiten, sein Kind günstig zu fördern, hb oder nicht.
Nur die Nerven und Energie, für die tausend Fragen, die kann man nun wirklich nirgends kostenlos erneuern lassen ;)

LG
Lisbeth

PS Ich möchte hier mal aus einem Vorstellungsthread zitieren:
"Wir waren arm, aber nicht an Bildung"
Diesen Satz finde ich immer noch soooo klasse und er sagt eigentlich alles aus!
_________________
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.
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morlis



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Anmeldungsdatum: 21.04.2008
Beiträge: 485
Wohnort: BaWü

BeitragVerfasst am: 19.06.2012, 12:10
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

joeymc hat folgendes geschrieben:
Nun, für Sport mag es reichen, für Musikunterricht nicht. An einer normalen Musikschule kommt Instrumentalunterricht auf ca. 80 € im Monat...

Mmh, da sollte man wohl auch differenzieren. Z.B. bei uns vor Ort: Es muss nicht der 60-minütige Einzelunterricht für 120 Euro sein, eine dreiviertelstunde Gruppenunterricht ist schon für 31 Euro zu haben, H4ler bekommen darauf 25% Ermäßigung. Es muss auch kein Leihinstrument für 12 Euro monatlich sein oder ein neues Instrument. Wer sich umkuckt, bekommt auch günstige gebrauchte Instrumente, die Musikschullehrer sind da gern behilflich. Transport? Bus, Bahn, Fahrrad, zu Fuß?

Dass die Zuschüsse nicht beantragt und genutzt werden, zeigt doch aber, dass sie bei pauschaler Barauszahlung nicht zweckgebunden genutzt würden. Und es sind eben Zuschüsse, keiner sollte den Anspruch haben, dass diese Angebote kostendeckend für Maximalförderung sein sollen.

Aber das alles hat nichts mit hb oder nicht hb zu tun, ist bei allen Kindern so. Deshalb verstehe ich den Einwand nicht, dass ein H4-Kind nicht hb zu sein hat.
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Ylva




Anmeldungsdatum: 18.08.2010
Beiträge: 199

BeitragVerfasst am: 19.06.2012, 12:33
BeitragTitel:
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Und was die Nerven angeht: In der gesamten Grundschulzeit des Großen bin ich von so nervigen Dingen wie Lesen-, Diktate- oder 1x1-Üben verschont geblieben. Wahrscheinlich bin ich sogar schrecklich verwöhnt!
Dass wir dagegen schon seit dem 4. Lebensjahr unter pubertätähnlichen Bedingungen leben, ist vermutlich ein Luxusproblem. Irgendeines muss man sich ja gönnen!

Grinsend
Ylva
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