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Synkopia Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.03.2007 Beiträge: 1496 Wohnort: Nord-Württemberg
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Verfasst am: 17.07.2012, 12:10
Titel: Jugend musiziert mit spät begonnenem Instrument |
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Hallo Ihr Lieben!
Unsere jüngere Tochter spielt seit September Klavier und hat vorige Woche von ihrem Klavierlehrer Duo-Noten für Jugend musiziert erhalten. Den Hornisten (ein Junge! ) kennt sie vom Mittelstufenbläserorchester und meint, er sei ungefähr 15. Wenn das stimmt, würden sie in der Altersklasse IV starten*. Nun befürchtet sie natürlich, sich beim Wettbewerb zu blamieren oder dem Duo-Partner zu schaden.
Sie war bisher noch nicht bei Jugend musiziert aktiv, würde eigentlich lieber mal mit der Querflöte teilnehmen, aber ob das klappen könnte, steht noch in den Sternen (feste Zahnspange, Lehrerwechsel).
Der Klavierlehrer motiviert sie sehr entspannt und möchte durch die Auftrittsmöglichkeiten (es wird sicherlich auch wieder ein kleines Vorbereitungskonzert der Teilnehmer in der Musikschule geben) wohl auch ihr Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten stärken.
Hat jemand von Euch Erfahrung mit einem vergleichbaren "Spätstart"?
Liebe Grüße
* Falls sich jemand mit den Schwierigkeitsgraden auskennt: kann das in die Alterklasse passen? Im Moment erarbeitet sie sich En Irlande von Eugène Bozza. _________________ Synkopia mit Tochter (*7/95), Sohn (*4/97), Tochter (*6/99) und Sohn (*9/04) |
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ripley
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.05.2010 Beiträge: 912 Wohnort: RLP
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Verfasst am: 17.07.2012, 12:30
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Musikalisch kann ich da gar nix sagen, aber Querflöte und feste Zahnspange sind doch kein Widerspruch?
Junior ist gerade seine Brackets losgeworden *jubel!* und hat die ganzen zwei (drei?) Jahre MIT (keineswegs "trotz") der festen Spange (quer-)geflötet. Allenfalls zum Üben/Spielen etwaige Gummis zwischen Ober- und Unterkiefer aushaken und los geht's. _________________ LG
Ellen |
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Synkopia Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.03.2007 Beiträge: 1496 Wohnort: Nord-Württemberg
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Verfasst am: 17.07.2012, 12:53
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Meine Tochter ist sehr unzufrieden mit ihrem Ton, seit sie die Zahnspange hat (April). Für Schulorchester etc. reicht das natürlich, aber ob sie damit in die Auswahl der Kandidaten bei der hoffentlich neuen Lehrerin reinrutschen könnte, wissen wir nicht; Querflötistinnen gibt es ja ziemlich viele. Mit Klavierbegleitern scheint es nicht ganz so gut auszusehen, weil der jetzige Querflötenlehrer (zu dem sie aus Deputatsgründen vor ein paar Wochen quasi zwangsversetzt wurde) sie schon gefragt hat, ob sie einen Klavierbegleiter hätte. _________________ Synkopia mit Tochter (*7/95), Sohn (*4/97), Tochter (*6/99) und Sohn (*9/04) |
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Billy Sponsor
Anmeldungsdatum: 08.03.2005 Beiträge: 1862
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Verfasst am: 17.07.2012, 14:10
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Hi Synkopia
was genau möchtest du wissen?
Ob es klappen kann?
Meine Tocher hat im Oktober 2004 als 10-jährige mit Fagott angefangen.
Ein halbes Jahr später kam der Vorschlag sie bei"Jungend musiziert" teilnehmen zu lassen, was sie dann im Januar 2006 getan hat.
Ist also wie bei Euch.
Da sie im DezemberGeburtstag hat, hat sie dann in der Altersgruppe der 12/13-jährigen gespielt (III) und immerhin 19 oder 20 Punkte gemacht
(ich weiß es schon gar nicht mehr)
Man muss vielleicht nicht gleich auf den Bundeswettbewerb hoffen
Grüße
Billy _________________ Zwillinge, man gönnt sich ja sonst nichts !
Billy |
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Synkopia Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.03.2007 Beiträge: 1496 Wohnort: Nord-Württemberg
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Verfasst am: 17.07.2012, 15:28
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Hallo Billy!
Vielen Dank für den Erfahrungsbericht. Der ist auf alle Fälle ermutigend.
Die anderen Klavieranfänger sind größtenteils altersmäßig im einstelligen Bereich (so von 4 bis 7), unsere hat erst mit 12 angefangen. Da schwingt schon ein bisschen die Sorge mit, ob der Unterschied zu denjenigen, die schon 5 oder mehr Jahre länger spielen, nicht doch zu krass sein könnte, umso mehr als es sich ja um eine Duo-Wertung handelt.
Für unsere Jungpianistin geht es in erster Linie um den Erfahrungszuwachs und ein ordentliches Abschneiden, wie ehrgeizig der Hornist ist, wissen wir nicht.
Liebe Grüße _________________ Synkopia mit Tochter (*7/95), Sohn (*4/97), Tochter (*6/99) und Sohn (*9/04) |
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Chaosbande
Anmeldungsdatum: 14.02.2008 Beiträge: 136
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Verfasst am: 02.08.2012, 10:37
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Natürlich ist es schwer, das zu beurteilen, da man den Partner ja nicht kennt. Aber ein Freund meines Großen hat auch erst mit 12 mit Klavier begonnen und hat recht kurze Zeit danach erfolgreich bei Jugend musiziert teilgenommen allerdings mit einer Gesangspartnerin.
Ich würde ihr das zutrauen, wenn sie es selbst gerne möchte und sich mit dem Partner versteht. _________________ LG Martina mit zerstreutem Professor, fleißigem Prinzesschen, Käfer- und Dinoforscher und Murkelchen |
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Synkopia Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.03.2007 Beiträge: 1496 Wohnort: Nord-Württemberg
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Verfasst am: 05.08.2012, 14:52
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Hallo Martina!
Danke für Deinen Beitrag. Der macht richtig Mut!
Ob sich meine Tochter mit dem zugeteilten Partner versteht, ist noch nicht raus, sie kennt ihn bisher ja nur sehr oberflächlich. Bei den letzten Orchesterproben vor den Ferien war er nicht da, so dass sie ihn auch noch gar nicht darauf ansprechen konnte.
Jetzt genießt sie erstmal die Ferien. In 5 Wochen werden wir dann allmählich weiter sehen.
Liebe Grüße _________________ Synkopia mit Tochter (*7/95), Sohn (*4/97), Tochter (*6/99) und Sohn (*9/04) |
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jojo

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2009 Beiträge: 264
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Verfasst am: 30.08.2012, 16:11
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Hallo Synkopia,
Die Bedenken kann ich sehr gut nachvollziehen, es gibt einige Kinder, die mit schon 11 auf dem Klavier nicht nur virtuos spielen, sondern auch extrem gut begleiten können. D. h. auf die Fehler und Pannen des anderen so eingehen, dass man sie kaum noch wahrnimmt und dabei dauerhaft den Blickkontakt mit dem Partner halten, als hätten sie blind spielen gelernt.
Aber an eurer Stelle würde ich unbedingt der Lehrerin vertrauen, die das Zusammenspiel arrangiert. Sie wird ja ihre Gründe haben, deiner Tochter das zuzutrauen. Und soweit ich weiß, ist auch bei den Duos die Wertung immer getrennt (und an der jeweiligen AG orientiert). Natürlich ist ein Weiterkommen nicht möglich, wenn nur ein Qeinfacher« erster Platz gemacht wird und ob der Junge das deiner Tochter vorwerfen könnte, hm, das sollte die Lehrerin doch vielleicht wirklich mal klären.
Ich finde der Wettbewerb an sich ist eine richtig schöne Sache, weil die Kinder/Jugendlichen nicht gegeneinander um Platzierungen spielen, also nicht in Relation zueinander, sondern an einem teilnehmerunabhängigen Maßstab gemessen werden, der auch mal sechs 1. Plätze in einer Kategorie zulässt, keinen 2., dafür wieder mehrere 3. usw. Besonders schön ist die Übungsmotivation, die die Schüler bekommen und auch das Feedback nachher im Wettbewerb selbst, das schon kleine Kinder so ernst nimmt. Die Jury erklärt dem Kind in einem sehr detaillierten und fachbezogenen Gespräch ganz genau, was ihnen gefallen hat, wo das Kind noch arbeiten kann – selbst bei ersten Plätzen ist die Kritik ausführlich, was natürlich toll ist. Klar, dass eure das lieber auf ihrem 1. Instrument erleben würde – und warum nicht, trotz der Zahnspange? Die Jury ist ja nicht ignorant und es gibt auch unter den Bläsern immer viele mit Spange. _________________ jojo (00/02) |
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Synkopia Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.03.2007 Beiträge: 1496 Wohnort: Nord-Württemberg
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Verfasst am: 12.09.2012, 11:04
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Hallo jojo,
vielen Dank für Deine Überlegungen. Das Problem beim ersten Instrument ist vor allem, dass die Teilnehmer vor den Sommerferien schon ausgesucht werden, sie allerdings nur wenige Wochen bei dem damaligen Lehrer Unterricht hatte und heute das erste Mal bei demjenigen, der ihren Unterricht übernehmen wird, vorspielen soll. Die Spange selber ist nicht das Problem, meine Tochter ist allerdings mit ihrem Ton im Moment sehr unzufrieden, was sie weniger auf die Spange als auf den letzten Lehrer schiebt.
Beim Duo gibt es eine Gesamtwertung, keine Einzelwertungen. Die gibt es nur bei Solowettbewerben, wo Solist und Begleiter getrennt bewertet werden, aber nur das Ergebnis des Solisten maßgeblich ist.
Seit der Stadtranderholung in den Ferien ist die Motivation für Duowettbewerb deutlich gesunken, weil sie festgestellt hat, dass der voraussichtliche Duopartner doch ein jüngerer Junge (mit demselben Vornamen wie der etwas ältere) ist und der dort verlauten ließ, dass er keine Lust habe, für Jugend musiziert zu üben und dort mit so einer "Zicke vom Klavier" zusammenspielen solle. - Da waren übrigens über 1000 Kinder, aber sie musste das mitkriegen!
Jetzt warten wir mal ab, was der Klavierlehrer heute so meint.
Liebe Grüße
EDIT: falsches Zitat geändert _________________ Synkopia mit Tochter (*7/95), Sohn (*4/97), Tochter (*6/99) und Sohn (*9/04) |
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Synkopia Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.03.2007 Beiträge: 1496 Wohnort: Nord-Württemberg
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Verfasst am: 29.01.2013, 17:57
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Mal ein kurzes Update, bevor es am Sonntag ernst wird:
Es hat sich mittlerweile ergeben, dass sie zusätzlich mit der Querflöte starten wird, wenn auch eine Altersklasse höher, da ihre Klavierpartnerin so ca. anderthalb Jahre älter ist. Das ist aber insofern nicht schlimm, als beide an derselben Schule sind, sich schon seit dem Unterstufenchor kennen und prima verstehen.
Kurz vor Weihnachten hat sie erstaunt festgestellt, dass ihr Hornpartner auch schon in der 8. Klasse ist (also doch wohl eher nicht jünger als sie). Trotz fleissiger Probenarbeit scheinen sie musikalisch (noch?) nicht so richtig zu harmonieren. Ca. zwei Wochen vor dem Auftritt meinte die Hornlehrerin, sie bräuchten noch vier Wochen. Jetzt hoffe ich mal, dass die beiden vielleicht doch einen Zahn zugelegt haben.
Ansonsten bin ich froh, wenn der Probenmarathon dann mal zu Ende sein wird. Es ist wirklich erstaunlich, wie viele Proben sich trotz G8 und vielbeschäftigter Instrumentallehrer so in eine Woche drücken lassen.
Liebe Grüße  _________________ Synkopia mit Tochter (*7/95), Sohn (*4/97), Tochter (*6/99) und Sohn (*9/04) |
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Synkopia Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.03.2007 Beiträge: 1496 Wohnort: Nord-Württemberg
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Verfasst am: 03.02.2013, 19:35
Titel: |
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So, heute war der Wettbewerb.
Nachdem es bei der Generalprobe am Donnerstag mit dem Klavier-/Horn-Duo gar nicht hingehauen hat, haben die beiden doch lieber abgesagt (es lag nicht nur am Klavier). Sie dürfen die Stücke aber trotzdem weiterüben und dann bei anderer Gelegenheit aufführen.
Mit dem Duo Klavier und Querflöte haben sich die Mädels immerhin einen 3. Preis erspielt - das hatte natürlich in den Proben auch schon besser geklappt, aber die beiden können doch mit ihrer Leistung ganz zufrieden sein.
Liebe Grüße  _________________ Synkopia mit Tochter (*7/95), Sohn (*4/97), Tochter (*6/99) und Sohn (*9/04) |
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joeymc Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 17.09.2009 Beiträge: 1539 Wohnort: Hessen
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Verfasst am: 03.02.2013, 20:39
Titel: |
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Glückwunsch!
LG
Joey _________________ veni, lusi, fugi
(Ich kam, scherzte und floh - mein Sohn Nr 1 (mit damals 13) über die Schule ) |
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