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Lisbeth
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 03.03.2011 Beiträge: 37
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Verfasst am: 21.08.2012, 09:55
Titel: Berliner: Muss es das grundständige Gymnasium sein? |
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Ihr Lieben,
meine Tochter geht nun in die 4. Klasse einer Berliner Grundschule. Sie ist von Klasse 1 nach 2 gesprungen. In der 4. bekommt sie nun erstmal Noten und das läuft sehr gut an. Natürlich ist es noch sehr früh im Schuljahr, aber wenn sie auf ein grundständiges Gymnasium gehen soll, müssen wir uns in diesem Halbjahr darum kümmern. Sonst würde sie erst nach der 6. Klasse wechseln.
Ihre jetzige Klasse hat 27 Kinder, davon ein nicht geringer Teil aus problematischen Elternhäusern. Es gibt viele Störer und Disziplinprobleme, es ist laut in der Klasse. Sieben Mitschüler haben bereits ein Schuljahr wiederholt. Es gibt einige wenige ebenfalls leistungsstarke Kinder (ich schätze ca. 2). Das Lern- und Anforderungsniveau der Schule ist generell nicht sehr hoch, scheint aber jetzt in der 4. etwas angezogen zu haben. Der Mathelehrer differenziert super auch nach oben. Meine Tochter fühlt sich bislang in der Klasse wohl und geht sehr gerne zur Schule, sie hat viele Freundinnen dort. Das Schulklima und die Zusammenarbeit mit den Lehrern ist bisher sehr angenehm gewesen.
Sie ist hochleistend, aber vermutlich nicht hochbegabt (meine bescheidene Einschätzung ).
Eigentlich wäre meine Große eine geeignete Kandidatin fürs grundständige Gym. Die Hauptgegenargumente:
- sie will nicht wechseln
- wir haben keine geeignete Schule in der Nähe (d.h. die Fahrzeiten mit Öffis betrügen 35 - 45 min einfache Strecke)
- nach der 6. Klasse haben wir eine bessere Auswahl guter Schulen in Fahrradentfernung
- sie ist ja schon gesprungen, möglicherweise wäre sie auf dem grundständigen Gym überfordert?
Was würdet ihr tun?
1. gar nichts und das Kind auf der GS lassen
2. das Bewerbungsverfahren für ein bis zwei am ehesten geeignete grundständige Gyms durchlaufen nur für den Fall, dass gegen Ende des Halbjahres die Situation in der Schule schlechter wird
3. eine Begabten- oder Schulberatung in Anspruch nehmen
4. das Kind auf jeden Fall wechseln lassen
Ich persönlich schwanke zwischen 1. und 2. und 3.
Ich würde mich über jeden Input freuen!
Viele Grüße
Lisbeth |
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Online Sponsor 2010/2011
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.07.2008 Beiträge: 763 Wohnort: Sachsen
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Verfasst am: 21.08.2012, 22:20
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Hier wechseln alle Kinder nach der 4. Klasse, also kann ich nur von Ferne Ratschläge verteilen...
Wir sind bisher immer sehr gut gefahren, auf unsere "innere" Stimme zu hören und auch unser Kind bei der Entscheidung seeeeehr stark nach ihren Wünschen zu entscheiden.
Von deinen Punkten wäre als 1. mein erster Favorit, nämlich nichts zu tun. Dein Kind fühlt sich wohl, also DAS finde ich extrem wichtig. (Stress kommt später sicher von allein.)
Evtl. würde ich noch über 3. - die Schulberatung nachdenken. Was meint denn der Klassenleiter? Oder der Mathelehrer? Sehen diese dein Kind bis zu 6. Klasse in dieser Schule, oder meinen sie dein Kind braucht mehr Input?
Meine persönlichen Gegenargumente wären:
- Kind will nicht
- Schulweg ist indikutabel
Was meint dein Mann? Habt ihr euch die infrage kommende Schule schon mal persönlich angesehen? _________________ LG Anja
"Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt." - Aus Uganda |
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Ernestine

Anmeldungsdatum: 18.01.2012 Beiträge: 386
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Verfasst am: 21.08.2012, 22:36
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3 klingt doch gut.
Erstmal weiter informieren, vielleicht die in Frage kommenden Schulen mal besuchen usw. _________________ Charlotte (9), Wolf (4), Frieder (2) |
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Mausi
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.09.2009 Beiträge: 70
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Verfasst am: 22.08.2012, 10:01
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Hallo,
die Entscheidung ist schwierig. Wofür interessiert sich denn deine Tochter: eher für Geschichte (griechische Sagen, Römer usw.) oder für Naturwissenschaften und Mathematik? Im zweiten Fall wäre sie am Schnelllerner besser aufgehoben, ein Kind auf das grundständige Gymnasium schicken, wo Latein und Altgriechisch unterrichtet werden, nur damit man die Grundschule verlässt, erscheint mir wenig sinnvoll.
Bedenke, dass sich die Situation an der Grundschule in der 5. Klasse trotzdem ändern kann. Wir machen gerade die Erfahrung, dass die Karten in jeder Hinsicht neu gemischt werden.
Auch wenn es jetzt gemütlich ist, kann sich das soziale Klima nächstes Jahr verschlechtern, muss es aber nicht.
Die Kinder kriegen neue Lehrer, die nur kommen, um ihren Stoff vorzutragen und dann verschwinden, haben somit keinen guten Einblick in die Klassensituation wie die Klassenlehrer bisher. Durch das Weggehen von manchen Schülern und das Hinzukommen von neuen ändern sich auch die Beziehungen der Kinder untereinander. Es kann sein, dass die guten Schüler alle weg sind und das Leistungsniveau weiter sinkt.
Die Kinder befinden sich vielfalls in der Vorpubertät, das ändert dann auch das Klassenklima, Kinder, die bisher beste Freunde waren, sind plötzlich Feinde. Andere Lehrer, andere Herangehen, andere Ansichten usw.
Ob man an der Grundschule bleibt, oder geht, auf jeden Fall ist es eine Umstellung. Wir sind geblieben, da unser Kind es so wollte und das Angebot bezüglich Fremdsprachen an unserer Schule woanders in dieser Form und Qualität nicht existiert. Bisher gab es sowohl positive als auch negative Erfahrungen, auf jeden Fall ist es aber anders als gewohn. In zwei Fächern, die bisher favorisiert wurden, zeichnet sich schon Unterforderung ab, das liegt eindeutig an der Lehrerin. Eine andere Lehrerin, deren Namen ich mit Entsetzen auf der Liste fand (wir kannten sie bereits aus fachfremden Vertretungsstunden), entpuppte sich dann in ihren Fächern als sehr kompetent. Das sind jetzt die aktuellen Lieblingsfächer.
Wie gesagt, einfach ist die Entscheidung nicht, hoffentlich trefft ihr die Richtige! |
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TAfel
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.06.2008 Beiträge: 373 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 22.08.2012, 10:26
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Hallo Lisbeth,
ich kann dir ja mal erzählen, wie es bei uns war. Wir haben Kind 1 (nicht hb, 1. Klasse übersprungen) erst nach der 6. Klasse wechseln lassen. Da sie nach Einschätzung der Lehrerinnen zu langsam war und außerdem für ihr Alter relativ klein, stand ein Wechsel nach der 4. Klasse nicht wirklich zur Diskussion. Auch in der 6. Klasse waren sich die Lehrerinnen nicht sicher, ob sie nicht auf einer Gesamtschule besser aufgehoben wäre. Sie hat sich in ihrer Klasse auch sehr wohl gefühlt und ihre Klassenlehrerin heiß und innig geliebt (mit der hatte sie auch wirklich ganz großes Glück). Die Klassenzusammensetzung war ebenfalls nicht ganz ohne, allerdings gab es mehr leistungsstarke Kinder als bei euch. Wir waren selber so verunsichert, dass wir in einem SPZ ADS abchecken lassen haben. Das Abschlussgespräch mit dem Psychologen hat uns dann unsere Unsicherheit genommen. Sie hat sich für ein etwas weiter entfernt gelegenes Gymnasium mit sprachlich-musischem Profil entschieden (wir haben insgesamt 6 oder 7 Schulen angeschaut). Fazit im Nachhinein: Für sie war es die richtige Entscheidung, weil sie sich in der Grundschule ausreichend gefordert gefühlt hat. Sie ist während ihrer gesamten Grundschulzeit gerne zur Schule gegangen und tut das auch jetzt in der 9. Klasse noch.
Bei Kind 2 (hb, 2. Klasse übersprungen) muss ich im Nachhinein sagen, dass wir da dringend eine Beratung gebraucht hätten. Bei ihm lief ab der 4. Klasse einiges schief, er hat dann in einer Hauruck-Aktion nach der 5. in eine Schnelllernerklasse gewechselt. Nach einem zunächst positiven Beginn läuft es gerade wieder nicht so gut. Mittlerweile wissen wir allerdings auch, dass er von ADS betroffen ist. Mit dem Wissen, was wir jetzt haben, hätten wir in der 4. Klasse eine Beratungsstelle aufgesucht und in Ruhe geeignete Schulen angeschaut.
Bei Kind 3 werden wir es jetzt so machen, dass es auf ADS und hb gecheckt wird und in Absprache mit Kinderärztin und Psychologe beraten werden, ob ein Wechsel nach der 4. Klasse für sie die passende Option ist. Bei ihr sehe ich das Problem, dass sie sehr zum Anpassen neigt und dabei auch sehr leidensfähig ist. Ihre Klasse ist insgesamt ganz nett, aber wir haben immer noch etwas das Gefühl, dass sie da nicht so richtig reinpasst. Mit entscheidend wird sicherlich auch noch sein, wen sie in der 4. Klasse so an LehrerInnen bekommt.
Ich würde vermutlich an eurer Stelle grundsätzlich eher zum an der GS bleiben tendieren, mich aber beraten lassen und mit dem Kind die Tage der offenen Tür an den in Frage kommenden Schulen besuchen. Das ist ja auch nochmal sehr erhellend. Ich denke auch, dass die Auswahl für eine passende Schule nach der 6. Klasse größer ist. Wenn deine Tochter hochleistend und gut strukturiert ist, dürfte sie an einem grundständigen Gymnasium nicht überfordert sein, denn die kochen dort auch nur mit Wasser. Als Beispiel: Sohn hat sich trotz Schnelllernerklasse in NaWi dank weniger gutem Lehrer zu Tode gelangweilt.
Ich hoffe, ich konnte dir mit unseren Erfahrungen etwas weiter helfen. VG Tafel _________________ gr. Tochter (Jg. 98), Sohn (Jg. 01), kl. Tochter (Jg. 04) |
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Lisbeth
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 03.03.2011 Beiträge: 37
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Verfasst am: 23.08.2012, 20:21
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Vielen, vielen Dank für eure Erfahrungen! Das hilft mir wirklich sehr. Ich habe auch gerade nochmal den Schnelllerner-Thread gelesen, in dem ich euch ja auch schon zu dem Thema genervt habe.
Ich bin nun etwas beruhigt, dass es durchaus auch andere begabte Kinder gibt, die bis zur 6. in der GS bleiben. Denn das wäre in der Tat meine Lieblingsoption. Ich habe in den letzten Tagen weiter nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, beim aktuellen Stand der Dinge gar nichts zu tun und abzuwarten. Von allen bisher erwogenen Schulen käme eigentlich nur die Gustav Heinemann ernsthaft in Frage.
Das Blöde ist halt, dass man nicht in die Zukunft sehen kann, nicht wahr. Es ist sehr schwierig bis unmöglich vorherzusehen, wie sich die Situation in der aktuellen Klasse weiterentwickelt. Als Not-Ausstieg könnten wir auch nach der 5. mittels Rückstufung noch wechseln. Das entschärft für mich gerade den Druck, in den nächsten Monaten eine Entscheidung treffen zu müssen.
Liebe Grüße
Lisbeth |
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Ima
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.03.2007 Beiträge: 1471 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 24.08.2012, 09:13
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Noch schnell von mir:
Ich finde, es ist ein Glück (!!), dass in Berlin beide Wege möglich sind, man also eben schauen kann, was für das Kind am besten ist.
Ich erinnere mich noch, dass ich auch eine OS im Hinterkopf für meinen Sohn hatte (die Mendelssohn-Bartholdy-OS mit musisch-/künstlerischen Profil, vor allem aber mit japanisch als 3te FS), die ab der 7ten losgegangen wäre. Nun war es aber bei uns halt so, dass sich sehr schnell gezeigt hat, dass das Kind nach der 4ten wechseln muss - die GS-Zeit war einfach doch ziemlich katastrophal, der Kleine musste da raus. Und der Wechsel ins Schnellläufer war für ihn definitiv die beste Option - klar, auch hier gab und gibt es Probleme und Problemchen... dennoch war es die richtige Entscheidung!
Wenn ihr also das Gefühl habt, euer Kind fühlt sich einfach gut in der GS und ein Wechsel muss nicht so früh sein: Dann lasst es um Himmels willen dort!
Einen Tipp will ich euch aber dennoch mitgeben (auch wn ich davon ausgehe, dass ihr es auf dem Schirm habt): Schaut euch so früh wie möglich die in Frage kommenden OS an und klärt mit eurem Kind die "Bedingungen"... Ich habe nämlich bei einigen schon mitbekommen, dass der Kampf um die Plätze auf einer guten OS heftiger sein können. Der Großteil der Kids wechselt ja nach der 6ten und natürlich sind die "guten" Schulen begehrt; ich habe von ein paar Leuten mitbekommen, dass ihre Kids keinen Platz auf allen 3 von ihnen angegebenen Schulen bekommen haben und dann ging die schnelle, hektische Suche und Unruhe los... _________________ Ima |
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Lisbeth
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 03.03.2011 Beiträge: 37
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Verfasst am: 24.08.2012, 10:21
Titel: |
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Ima, du hast recht. Wenn ein grundständiges Gym auch nach der 6. in Frage käme, dann hätte man tatsächlich einen Versuch mehr, wenn man es nach der 4. schon probiert.
Das ist bei uns aber nicht der Fall. In keins der möglichen grundständigen würden wir sie nach der 6. freiwillig schicken. Mit Ausnahme des GHO, das vielleicht Platz 3 oder 4 wäre, aufgrund der Entfernung.
Grüße
Lisbeth |
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jutta Sponsor
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.05.2005 Beiträge: 4602 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 24.08.2012, 11:15
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Lisbeth,
wenn so viel gegen ein grundständiges Gym spricht, ist das Argument "Weil ich es kann" doch nicht sehr gewichtig, oder? _________________ Lehre tut viel, aber Aufmunterung tut alles (Goethe)
Jutta
Einstein (3/93) und Napoleon (3/99) |
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Lisbeth
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 03.03.2011 Beiträge: 37
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Verfasst am: 24.08.2012, 12:22
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Das stimmt schon, Jutta.
Meine Hauptbauchschmerzen resultieren aus der Nicht-Vorhersehbarkeit der weiteren Entwicklung der Schulsituation. Die Klasse besteht erst seit 3 Wochen in dieser Zusammensetzung und nach allem, was ich höre, gibt es da viel Potential für Chaos. Es gibt jetzt schon Disziplinschwierigkeiten und Vorfälle, wie wir sie in den ersten drei Schuljahren nicht kannten. In der 6. Klasse werden manche Jungs 13 sein, wenn meine Tochter noch 10 ist. Und es besteht die Möglichkeit, dass die wenigen anderen leistungsstarken Kinder nach der 4. auf ein grundständiges Gymnasium wechseln. Das ist halt alles nicht vorhersehbar.
Es kann alles super weiter gehen auf der GS. Es kann aber auch sein, dass wir irgendwann in den nächsten 3 Jahren dastehen und uns fragen, warum wir sie nicht rausgenommen haben, als es die Möglichkeit dazu gab. Man reiche mir eine Glaskugel, bitte ...
Viele Grüße
Lisbeth |
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TAfel
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.06.2008 Beiträge: 373 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 24.08.2012, 13:36
Titel: |
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Aber dann ist doch die Strategie, jetzt ganz unverbindlich zu schauen, welche Schulen für euch nach der 4. Klasse in Frage kämen, gar nicht so verkehrt. Ihr werdet ja in den nächsten Wochen und Monaten mitbekommen, wie sich das Klima in der Klasse entwickelt. Wenn ihr guten Kontakt zu anderen Eltern mit leistungsstarken Kindern habt, wäre vielleicht auch mal an einen Austausch zum Thema zu denken. Ich entsinne mich, dass ich mich als Kind 1 in der 4. Klasse war, auch darüber unterhalten habe bzw. angesprochen worden bin. Einhelliges Fazit war, dass die Rahmenbedingungen so gut stimmen, dass ein vorzeitiger Wechsel nicht ernsthaft im Raum stand.
Das mit dem Altersunterschied kann, muss aber nicht unbedingt zum Problem werden. Bei Kind 1 gab es eine ähnliche Spannbreite, Kind kam auch mit 10 Jahren in die 6. Klasse, das älteste Kind aus schwieriger Familie mit zusätzlich geringem Bildungsgrad mit 13 Jahren. Ob es Probleme gibt, hängt auch sehr vom Lehrer/Lehrerin ab, wie gut er/sie mit so einer Mischung umgehen kann. Da hatte Kind 1 einfach auch sehr großes Glück.
Ich wünsche mir übrigens auch manchmal eine Kristallkugel, ganz besonders für Kind 2, der einfach doch sehr speziell ist. Im passenden Umfeld großartig und herzerweichend, im falschen Umfeld stressend und nervend ohne Ende. Verständnisvolle Grüße von Tafel _________________ gr. Tochter (Jg. 98), Sohn (Jg. 01), kl. Tochter (Jg. 04) |
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Ernestine

Anmeldungsdatum: 18.01.2012 Beiträge: 386
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Verfasst am: 24.08.2012, 13:50
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| TAfel hat folgendes geschrieben: |
| Wenn ihr guten Kontakt zu anderen Eltern mit leistungsstarken Kindern habt, wäre vielleicht auch mal an einen Austausch zum Thema zu denken. |
Selbst wenn der Kontakt nicht gut ist, würde ich mal nachfragen, wie die Pläne der anderen aussehen. Sicher ist es für die anderen auch interessant! _________________ Charlotte (9), Wolf (4), Frieder (2) |
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tinkerbell007
Anmeldungsdatum: 24.08.2011 Beiträge: 58 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 24.08.2012, 13:52
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Hallo Lissy,
möchte mich auch in Dein Problem einmischen.
Ich weiß ja, wo Du ungefähr wohnst. Da ist die GHO doch gar nicht so weit. Zumal der Bus direkt dort hin fährt. Möchte jetzt hier im Forum keine Bezirke, Straßen oder Buslinien nennen.
Du weißt ja, dass meine Tochter auf die GHO geht. Seit der 5. Klasse, nun in die 6. Wir haben es nie bereut. Zumal wir gehört haben, dass die Anfragen ab der 7. Klasse dort rauf zu kommen extrem hoch sind.
Wenn Deine Tochter unbedingt ab der 5. Klasse wechseln möchte/soll/darf/muß/kann, dann finde ich die Schule eine vernünftige Alternative.
Wie wäre es eigentlich mit dem Arndt-Gymnasium in Dahlem. Die Busverbindung ist doch auch nicht schlecht. Deine Tochter wird ja auch größer.
Wurde das Treffen mit den Berlinern eigentlich schon gemacht oder besteht kein Intresse mehr?
Gruß
tinkerbell007 |
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Lisbeth
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 03.03.2011 Beiträge: 37
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Verfasst am: 24.08.2012, 16:30
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Tinkerbell, ich glaub, du verwechselst mich gerade.
Wir haben keine direkte Busverbindung zum GHO, die Schule ist von uns aus nur mit 1 oder 2mal umsteigen erreichbar. Sie müsste 7.10 Uhr allerspätestens aus dem Haus gehen, wenn der Unterricht 8.00 Uhr beginnt und sie wenigstens 5 min vorher da sein will. Bei gutem Wetter könnte sie bis zur Umsteigestelle mit dem Rad fahren und dadurch abkürzen.
Gegen Arndt sprechen Latein+Griechisch und Dahlem .
Ich freue mich gerade sehr, dass du Gutes aus der GHO berichtest. Für den Einstieg zur 5. sind sie aber nicht übernachgefragt, oder? Japanisch schreckt wahrscheinlich viele ab. Wie sind denn die Mitschüler/innen deiner Tochter, sind das nette Kinder?
Grüße
Lisbeth |
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Path
Anmeldungsdatum: 25.04.2012 Beiträge: 3
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Verfasst am: 24.08.2012, 21:14
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Hallo.
Wir hatten im Gedanken auch die GS bis zum Ende der 6. Klasse für unsere Tochter im Kopf.
RÜCKBLICK 2011:
So sind wir bei unserer Tochter herangegangen nachdem sie die zweite Klasse übersprungen hat und letztes Schuljahr (2011/12) in die 4. Klasse gekommen ist. Sie hatte zum Schuljahresbeginn ihren 8. Geburtstag...der älteste in ihrer neuen Klasse ist im Oktober 12 geworden. Der Grossteil war zwischen 10-11.
Ende November haben wir beschlossen uns alle Möglichkeiten offenzuhalten und haben alle erforderlichen Schritte unternommen für die Option zur 5. Klasse an ein grundständiges Gymnasium wechseln zu können.
Wir haben dafür nur eine Schule in Betracht gezogen da diese ca. 30 Minuten mit öffentlichen Verkehrmitteln von uns entfernt ist. Somit die einzig zumutbare Alternative für sie.
Wir haben ihr immer wieder erklärt das ein Wechsel kein Muß ist. Sondern das wir uns mit ihr zusammen informieren und sie diesen Aufnahmetest mitmacht. Sie hat die Schule kennengelernt und hat sich sehr gefreut, als uns mitgeteilt wurde das sie einen Schulplatz erhält. Wir haben dann auch später noch einen Teil der anderen Kinder bei einem Treffen im Gymnasium kennengelernt. Sie hat sich sehr wohl gefühlt und so haben wir ohne Bauchweh den Schulwechsel vollzogen.
GEGENWART:
Die zweite Woche an der neuen Schule ist gerade vorbei. Vom Alter her sind ihre neuen Mitschüler zum grössten Teil um die 10 geworden dieses Jahr. Sie ist immer noch die Jüngste mit gerade 9 Jahren. Aber es gefällt ihr und sie kommt auch mit dem Schulweg eigenständig klar.
Ihr werdet sicher das richtige für euch machen. Wir haben auch das Gefühl alles richtig gemacht zu haben.
Viele Grüße |
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