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beberlin
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.04.2008 Beiträge: 35 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 04.10.2012, 12:58
Titel: Erfahrungen:Springen ja/nein-zu welchem Zeitpunkt? |
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Hallo Ihr alle,
vielleicht könnt Ihr uns helfen mit ein paar Erfahrungen/ Überlegungen zum Thema springen ja oder nein.
Unser Sohn 7/06 ist in diesem Jahr regulär eingeschult worden.
Jetzt war der erste Elternsprechtag nach 5 Wochen Schule. Die Lehrerin ist ganz begeistert von ihm, hat schon gemerkt dass er sehr weit ist, gibt ihm schwerere Aufgaben, findet ihn sehr souverän in der Schule und denkt, dass er nach dem ersten Jahr springen soll. Ich weiß nicht recht ob ich das auch möchte, und wenn ja, ob dann nicht eventuell ein Wechsel zum Halbjahr viel sinnvoller wäre, sodass er noch ein halbes Jahr mit ins 2. geht?
Hat hier jemand Erfahrungen? Ich bin TOTAL begeistert dass er so eine aufmerksame offene Lehrerin hat, das Glück hätte ich unserem Älteren auch gegönnt, aber das ist ein anderes Thema...
Ich würde mich freuen wenn jemand berichtet,
liebe Grüße Beberlin |
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jutta Sponsor
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.05.2005 Beiträge: 4602 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 04.10.2012, 17:20
Titel: |
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Hallo beberlin,
hast du dir entsprechende Postings schon durchgelesen?
Ich habe keine Erfahrungen beizusteuern, aber Fragen:
Wäre es nicht super, wenn er innerhalb der Klasse differenziert weiterlernen kann? Traut sich die Lehrerin das zu?
Dann kann er seine Klasse behalten, fühlt sich angenommen und integriert und ausgelastet..
Wenn er springen soll, müsste er auch wollen. Käme er zu einer ähnlichen Lehrerin, die so offen mit ihm umgeht? Wie soll es ablaufen und was behindert einen sofortigen Sprung, wenn er denn kommen muss?
Ohne Not wäre für mich ein Sprung nicht sinnvoll. _________________ Lehre tut viel, aber Aufmunterung tut alles (Goethe)
Jutta
Einstein (3/93) und Napoleon (3/99) |
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beberlin
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.04.2008 Beiträge: 35 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 04.10.2012, 18:14
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Hallo Jutta,
Das ist vermutlich genau der Punkt, im Moment kann sie ihn gut beschäftigen, es ist eine kleine Klasse, er muss auch noch die Buchstaben und Zahlen richtig schreiben lernen. Er kann halt schon sehr gut lesen und rechnen, aber Zahlen sind teilweise noch spiegelverkehrt ...
Sie meint dass er sich auf Dauer vermutlich langweilen wird. wir sind jetzt auf jeden Fall auch erstmal so verblieben dass er bis Weihnachten einfach so weitermacht, in der Freiarbeit Rechentrainer und Lies Mal Hefte bearbeitet und wir dann weitersehen.
Seine Lehrerin ist die beliebteste der Schule, ich würde sie ungerne 'abgeben'.
Mal sehen wie er sich entwickelt, ich stelle mir einfach die Frage inwiefern die Kinder gefordert werden können, um das Lernen zu lernen. .. Das finde ich wichtig!!!
Viele Grüße Beberlin |
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jutta Sponsor
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.05.2005 Beiträge: 4602 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 05.10.2012, 09:30
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lernen lernen = mal seine Grenzen kennenlernen und sich strecken? Das hätte ich auch gern mal gesehen, nun studiert mein Großer.... vielleicht (sicher!) lernt er ja dort... _________________ Lehre tut viel, aber Aufmunterung tut alles (Goethe)
Jutta
Einstein (3/93) und Napoleon (3/99) |
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ripley
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.05.2010 Beiträge: 912 Wohnort: RLP
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Verfasst am: 05.10.2012, 09:59
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| jutta hat folgendes geschrieben: |
| lernen lernen = mal seine Grenzen kennenlernen und sich strecken? Das hätte ich auch gern mal gesehen, nun studiert mein Großer.... vielleicht (sicher!) lernt er ja dort... |
Ich sehe Du gibst die Hoffnung nicht auf ...
@Beberlin: Das mit dem "Lernen Lernen" ist wirklich so eine Sache. Höhere Anforderungen sind leider KEINE Garantie dafür, dass sich diesbezüglich was tut. Mein Sohn ist jetzt in der 10. Klasse und hat es noch nicht drauf (trotz schnellem Zug und derzeit arg abrutschenden Noten), ich selbst hab nach dem Vordiplom mit dem Lernen angefangen ... _________________ LG
Ellen |
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Ylva

Anmeldungsdatum: 18.08.2010 Beiträge: 199
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Verfasst am: 05.10.2012, 11:55
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Unser Großer hat mit 7 mit Klavierstunden angefangen, nachdem er sich anhand eines Anfängerheftes zu Hause einiges selbst beigebracht hatte.
Die Lehrerin ließ sich vorspielen, was er schon konnte und machte dann von dort aus weiter.
Kommentar des vollkommen irritierten Sohnes: "Die Klavierstunde war toll. ABER DIE WOLLTE WAS VON MIR, WAS ICH NICHT KONNTE!"
Instrumentalunterricht (und zwar einzeln bei intelligentem Lehrkörper) wäre also durchaus eine Möglichkeit, Euren Sohn diese Erfahrung machen zu lassen. Die frühe Erfahrung, dass man Dinge LERNEN kann, zB durch ÜBEN, ist auch nicht unwichtig.
Unserer hat das bisher auch noch nicht verinnerlicht. Vokabeln? Kann ich nicht, mach ich nicht, kann ich jetzt Lego bauen? Ganz entspannt, als wäre das eine Option.
Kopfschüttelnd
Ylva |
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beberlin
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.04.2008 Beiträge: 35 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 08.10.2012, 22:15
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Hallo, sorry, war ein wenig im Stress am WE...
Instrumentalunterricht ist sicher auch eine gute Möglichkeit, er macht schon einen Sport der wirklich viel Übung erfordert. Den macht er gerne und sehr gut. Ihm fliegt bisher irgendwie alles zu, ist das gut?
Ich hatte dieses einschneidende Erlebnis dass einem nicht alles zufliegt in der 8. Klasse, plötzlich funktionierte es nicht mehr alles einfach so. Ich war überzeugt davon ich sei zu blöd und wollte runter vom Gymnasium
Dann habe ich angefangen dass zu Lernen, aber leider nur das Notwendigste
Mein Leitspruch damals:"Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss." Leider ziemlich blöd.
Heute würde ich eindeutig nach einem anderen Leitspruch suchen. Und eigentlich würde ich meinen Kindern diese Krise gerne ersparen.
Leider halten sich meine beiden Kinder für dumm, wie kommt das bloss, beide sehr intelligent, sensibel...Geht Euch das auch so? Warum ist das so?Wie schafft man diese Einstellung: ???
vielleicht mach ich damit mal ein neues Thema auf...
Viele Grüße, Beberlin |
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