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Hausaufgaben 9.Klasse


 
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Mina-Lina



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 08.11.2012
Beiträge: 38
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 30.11.2012, 09:30
BeitragTitel: Hausaufgaben 9.Klasse
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Hallo!

Helena ist ja jetzt schon in der 9.Klasse (ja, die Kinder werden groß holla ).
Gestern und heute hatte sie schulfrei (Lehrerwandertag oder so).
Gestern war eine Freundin da, sie haben irgendein Essay für Ethik geschrieben. Heute steht sie um 7 auf und sitzt gerade schon wieder am Schreibtisch.

Ehrlich, ist das in der 9. Klasse normal?
Ich bin absolut der Meinung, das man in der 9. Klasse schon 2 Stunden täglich nachmittags zum Hausaufgaben machen, lernen, ... braucht.
Aber bei ihr ist es zur Zeit extrem. Sie macht unter der Woche bestimmt jeden Tag 2,5 Stunden Hausaufgaben und lernt. Am Wochenende ist der ganze Tag damit belegt.
Sie hat so einen Stress, ist gereizt motz und hat kaum noch Freizeit. Gitarre hat sie ewig nicht mehr geübt.

Nächste Woche muss sie 3 Referate halten, dazu kommen 2 Tests (in EINEM Fach mit entsprechender Stofffülle), eine umfängliche Deutschaufgabe ("Erarbeitet euch doch mal bitte schnell 15 Seiten im Lehrbuch allein" tocktock ) und die Aufgabe, doch mal bitte alle Aufgaben im Mathebuch Seite 56 zu lösen (ich wette, die Lehrerin hat sich die wieder nicht angeschaut und sie werden auch nicht verglichen:nein: ). Außerdem noch so Kleinkram in Arbeitsheften, Lehrbüchern, ... .
Das ganze letzte Wochenende hat sie Geschichte gelernt, da der für die Klassenarbeit angekündigte Stoff in einer Gruppenarbeit erarbeitet wurde (jede Gruppe anderes Unterthema), aber nicht verglichen wurde und sie sich jetzt noch die übrigen 5 Themen schnell mal beigebracht hat.

Ich weiß, dass Helena ziemlich perfektionistisch ist und so vielleicht auch ein bisschen länger braucht.
Der Rest der Klasse scheint überhaupt keine Hausaufgaben zu mache (bzw. machen durch abschreiben)

Bitte sagt mir, dass sowas völlig normal ist, damit ich mein heute superschlecht gelauntes Kind beruhigen kann!

lg
Mina
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jutta
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 15.05.2005
Beiträge: 4602
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 30.11.2012, 10:23
BeitragTitel:
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Hallo Mina,

ich weiß nicht, ob das normal ist. Mein Sohn ist ehrgeizig, aber nicht perfektionistisch. Jedenfalls nicht bei Hausaufgaben.

Aber warum musst du deine Tochter trösten /beruhigen? Wegen was? Weil sie so viel auf hat und noch machen muss? Da würde ich eher mal die Lehrer ansprechen, ob das alles so richtig läuft. Oder macht sie sich Druck, weil es gern noch ein wenig mehr sein darf? Das ist dann ihre Entscheidung, es reicht doch, wenn sie eine Prioritätenliste erstellt, was auf jeden Fall gemacht werden muss und was weniger werden darf.

Weißt du, wenn sie aus Perfektionismus heraus sich mehr auferlegt als sie schaffen kann, muss sie die Erfahrung selber haben, dass weniger manchmal mehr ist. Da kannst du nicht helfen, denke ich. Manche legen das aber nicht ab, das ist dann ein Persönlichkeitszug, den man eben hat. Du kannst ihr höchstens gebetsmühlenartig immer wieder sagen, dass sie Fünf auch mal grade sein lassen kann und sich erholen darf.

Jutta
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Jutta
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Mina-Lina



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 08.11.2012
Beiträge: 38
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 30.11.2012, 10:46
BeitragTitel:
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@Jutta: Sie hat heute (und schon länger) schlechte Laune, weil sie (relativ richtig) der Meinung ist, das sie hier für nichts arbeitet.
Die Matheaufgaben z.B. wird höchstwahrscheinlich niemand kontrollieren. Sie will sie aber machen, weil sie sonst zu dem Thema wahrscheinlich nichts mehr üben wird.
Die 15 Seiten Deutsch muss sie ebenfalls machen. Das wird wahrscheinlich mal Klassenarbeitsstoff, aber so theoretisch nicht mehr im Unterricht behandelt.
Sie sieht eben momentan einen riesigen Berg Arbeit, der nicht kleiner wird (da sind noch mehr Vorträge offen und Klassenarbeiten auch noch). Sie sieht auch, dass sie im Vergleich zu ihren Klassenkameraden viel weniger Freizeit hat (obwohl die auch nicht mehr Freizeit hätten, wenn sie mal lernen und Hausis machen würden). Was sie nicht sieht, ist, dass sie morgen mit ihrer Freundin Plätzchen backen will. Das ist für sie auch irgendwie so einen Art "Termin" und keine Freizeit. Sie sieht auch die ganzen Erfolge und Ergebnisse der ganzen Arbeit nicht, die ganzen guten Noten.
Wir setzen sie schulisch definitiv NICHT unter Druck. Es sind ihre Noten, das darf sie halten wie sie will.
Ich glaube, das ist so eine Art pubertäre Rebellion gegen die Schule, bei der ihr aber ihr Perfektionismus im Weg steht. rolleys
Heraus kommt eine zickige, motzige, schlecht gelaunte Helena, die dadurch MIR auf den Keks geht motz .
lg
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joeymc
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Anmeldungsdatum: 17.09.2009
Beiträge: 1539
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 30.11.2012, 15:31
BeitragTitel:
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Liebe Mina-Lina,
die beschriebene Situation kommt mir bekannt vor, sehr sogar.
Meine Nr. 2, 14, 9. Klasse, sitzt seit Beginn des Schuljahres jeden Nachmittag mindestens 2 Stunden und jedes Wochenende nochmal 5-10 Stunden an irgendetwas für die Schule. Er ist:
1. absolut perfektionistisch
2. schon ziemlich langsam
3. ein wenig ehrgeizig

Allerdings hat er auch echt viel auf, vor allem in den "Laberfächern" wie Reli, Politik, Geschi..., aber auch in Englisch (von einem auf den anderen Tag 70 Vokabeln abschreiben und lernen, außerdem einen Text schreiben und 2 Grammatikaufgaben, trotz Nachmittagsunterricht bis zur 8. Stunde).
Deutsch und Mathe hat er vernünftige Lehrer, da geht es.

Auch er wurde zunehmend schlecht gelaunter und miesepetriger, außerdem ist er schlicht erschöpft, da er nebenbei ja auch noch ein bisschen pubertieren und wachsen muss.

Auch seine Klasse macht den Kram nicht, mit dem Ergebnis, dass seit dem letzten Schuljahr 7 Schüler die Klasse verlassen haben.
Allerdings wird bei ihm fast alles, was er macht, auch kontrolliert, von daher geht es zumindest mit diesem Teil der Motivation.

Wir haben jetzt den Sonntag zum Ruhe- und Familientag erklärt, dort dürfen keine Hausaufgaben mehr gemacht werden, damit wir eben einen Tag zusammen ohne Arbeits- und Schulstress haben.

Dadurch wurde dann Freitag und Samstag der Berg mal abgearbeitet, Freitag ging es zwar sehr lange (bis 22:30, da gucken wir dann aber sowieso alle die "Heute Show"), aber dann war Land n Sicht. Diese Woche hat er sich die Arbeit besser strukturiert, er führt einen Planer, in dem er alles abhakt, was zu tun ist - bei jedem Haken hat er dann das gute Gefühl, einen Teil erledigt zu haben.
Wenn viel zu tun ist, schreiben wir to-do-Listen mit Prioritäten und Zeitschätzungen, wo dann auch Erledigtes durchgestrichen wird. Dass hilft, den "Berg" handhabbar zu machen.

Außerdem stehen natürlich alle technischen und sonstigen Hilfen zur Verfügung, damit keine Zeit unnütz vertrödelt wird.

Normal finde ich das allerdings nicht, ich gebe meinen eigenen Schülern nicht soviel auf.

Allerdings gibt es das an Gymnasien wohl tatsächlich häufig.

Mitfühlende Grüße!

Joey
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veni, lusi, fugi
(Ich kam, scherzte und floh - mein Sohn Nr 1 (mit damals 13) über die Schule und wech )
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ripley



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Anmeldungsdatum: 15.05.2010
Beiträge: 912
Wohnort: RLP

BeitragVerfasst am: 30.11.2012, 16:58
BeitragTitel:
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Mina-Lina,
nur soviel von meiner Seite: Wenn Junior (10. Kl. Gym) fleißig und perfektionistisch WÄRE tocktock , dann säße er mindestens genauso lang und genauso viel an schulischen Dingen. Ist er aber nicht. Zeigt sich derzeit auch an den (teils RICHTIG schlechten) Noten. Im Moment begreift er, dass er da so einiges zu minimalistisch angegangen ist und legt einen kleinen (!) Zahn zu.
Und vielleicht läge die Lösung auch für Deine Tochter darin, ein wenig zurückzufahren? Helena besucht das Gymnasium? Will Abitur machen? Vielleicht einfach mal zusammen darüber nachdenken, wer später danach fragt, warum es in der 9. Klasse (!) in Fach XY "nur" für eine 3 "gereicht" hat?

Es gilt doch auch das Setzen von Prioritäten zu lernen, oder?
_________________
LG
Ellen
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Ernestine




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Beiträge: 386

BeitragVerfasst am: 30.11.2012, 19:41
BeitragTitel:
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Mina-Lina hat folgendes geschrieben:
Sie sieht auch, dass sie im Vergleich zu ihren Klassenkameraden viel weniger Freizeit hat (obwohl die auch nicht mehr Freizeit hätten, wenn sie mal lernen und Hausis machen würden). Was sie nicht sieht, ist, dass sie morgen mit ihrer Freundin Plätzchen backen will. Das ist für sie auch irgendwie so einen Art "Termin" und keine Freizeit.


Vielleicht bräuchte sie auch eine geregelte "Chillzeit". Nach x Uhr keine Aufgaben mehr oder Samstags darf nichts für die Schule gemacht werden oder so?
Sonst ist sie die ganze Zeit angespannt und da wäre ich auch reizbar und schlecht gelaunt!

Erfahrungen kann ich leider keine Beitragen, ich gehörte zu der Fraktion, die kaum 'was getan haben zuhause. sm
_________________
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Mina-Lina



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Beiträge: 38
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BeitragVerfasst am: 01.12.2012, 14:56
BeitragTitel:
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Hallo ihr alle!

Erst mal bin ich erleichtert, dass ihr das auch nicht normal findet! Das eine unnormale ist ja ihr Perfektionismus, das andere unnormale ist die riesige Arbeitsmenge.

Zitat:
Auch er wurde zunehmend schlecht gelaunter und miesepetriger, außerdem ist er schlicht erschöpft, da er nebenbei ja auch noch ein bisschen pubertieren und wachsen muss.

yes

Zitat:
Wir haben jetzt den Sonntag zum Ruhe- und Familientag erklärt, dort dürfen keine Hausaufgaben mehr gemacht werden, damit wir eben einen Tag zusammen ohne Arbeits- und Schulstress haben.

Ich bin extrem dafür, allerdings ist bei uns eh immer die Hälfte der Meute außer Haus, das wird organisatorisch nicht.
Allerdings: freitags macht sie fast nie großartig was für die Schule, da lernt sie mit ihrer Freundin Latein und Russisch drugs Vielleicht sollte man das mal offiziell für sie zum Freizeit-Tag erklären?
Wenn sie sich mal einen freien Tag "gönnt", dann denkt und plant sie die ganze Zeit, was sie noch machen muss. Abends packt sie dann meist das schlechte Gewissen und sie macht dann doch noch von 20 bis 21:30 was motz
Wenn wir den "letzten" zur Verfügung stehenden Tag als frei erklären (so dass sie alles vorher machen kann) hat sie trotzdem das gefühl, nicht "fertig" zu sein - irgendein Vortrag/ Essay/ Plakat ist da immer noch offen.

Zitat:

Diese Woche hat er sich die Arbeit besser strukturiert, er führt einen Planer, in dem er alles abhakt, was zu tun ist - bei jedem Haken hat er dann das gute Gefühl, einen Teil erledigt zu haben.
Wenn viel zu tun ist, schreiben wir to-do-Listen mit Prioritäten und Zeitschätzungen, wo dann auch Erledigtes durchgestrichen wird. Dass hilft, den "Berg" handhabbar zu machen.

Sie macht seit neuestem so Listen, da schreibt sie die Aufgabe hin und eine ungefähre Zeitschätzung (meistens viel zu lang, vielleicht sieht sie dadurch so einen Berg. Aber wie kann man Zeitschätzen üben?) Am Wochenende addiert sie dann meist alle Zeiten und findet raus, wie lange sie an jedem Tag machen muss...

Zitat:
Vielleicht einfach mal zusammen darüber nachdenken, wer später danach fragt, warum es in der 9. Klasse (!) in Fach XY "nur" für eine 3 "gereicht" hat?

Niemand!!! Sie macht sich den Druck selber, will die Einsen. Mir wäre es ja egal, wenn das Zeugnis aus 2en und 3en besteht, zum Abi strengt man sich dann eben ein bisschen an. Ihr ist es nicht egal, sie braucht den Erfolg irgendwie, bzw. muss das Zeugnis/ die Arbeit eben bestmöglich ausfallen. Sie ärgert sich auch nicht richtig über schlechte Noten (das ist dann für sie eine 2 nein), sie will nur irgendwie die Vorbereitung sehr gut machen.

Darf ich jetzt mal laut sagen, dass ich das Kind NICHT verstehe?
lg
Mina

PS: Leute, ich bin erledigt! Habe heute Morgen die Küche zum Plätzchen backen freigegeben. Helena+Freundin wollten ja, aber jetzt haben auch noch Flora und Nele mitgemacht. Sie haben sogar aufgeräumt (nachdem ich die Verweigerung der Zubereitung des Mittagessens angekündigt habe devil ). Jetzt haben wir 20 Teller mit Plätzchen. Heute Nachmittag ab 16 Uhr soll verziert werden rolleys . Hat jemand Hunger auf Plätzchen? Wir haben eindeutig zu viele ...
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ripley



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BeitragVerfasst am: 01.12.2012, 15:05
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Nein, es hilft Dir nicht, Mina-Lina, aber kannst Du Helena nicht bitten, ein bisschen was von ihrem Perfektionismus hier rüberzuschicken? Junior hat in dieser speziellen Schublade noch ziemlich viel Platz ...

(jaja, jeder hat SEIN Packerl zu tragen winkie )
_________________
LG
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Mina-Lina



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Beiträge: 38
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BeitragVerfasst am: 01.12.2012, 15:12
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Wenn Junior dafür ein bisschen Lässigkeit abgibt wär das wohl eine Win-Win-Situation oder so green ! Immer her damit, hier kommt schonmal der Pefektionismus!
lg
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ripley



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Anmeldungsdatum: 15.05.2010
Beiträge: 912
Wohnort: RLP

BeitragVerfasst am: 01.12.2012, 15:16
BeitragTitel:
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Danke!
Junior "durfte" gerade zum wiederholten Mal sein PC-Netzkabel abgeben. So kommt er vielleicht um die dringende Verpflichtung zum Minecraft-Daddeln herum und kann sich stattdessen so beliebten Tätigkeiten wie Lernen widmen ... *seufz*

Soll ich Dir das Kabel zusammen mit der Lässigkeit eintüten?
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Ima



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BeitragVerfasst am: 01.12.2012, 20:44
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Ooooh voll mein Thema!!

Mein Sohn musste letztens auch einen Vortrag in Ethik mit einer Klassenkameradin vorbereiten (Thema Salafismus), er hat mehrere Tage bis spät abends dran gesessen, stundenlang am Telefon mit ihr gehangen (die waren soooo perfektionistisch, ich fand's schon etwas übertrieben!), das ging sogar soweit dass er nicht mit mir zu Abend essen wollte sondern weiter arbeiten ("Mama, dieser Vortrag IST mir wichtig, das geht jetzt vor und Punkt!")... Okay wurde auch ne 1 aber ich fand's schon übel... und ja, auch bei uns ist es so, dass sie sehr sehr viele Hausis haben, dazu permanent Tests und Klassenarbeiten... und das Betriebspraktikum steht auch noch an...

Und tatsächlich ist es uns zuviel!

Blöderweise ist mein Sohn leider nicht sehr offen/gesprächig und ich hab ihm das auf meine Fragen kommende "Alles ist gut" zu leicht abgenommen: Wie sich herausgestellt hat, kommt er mit dem Druck überhaupt nicht klar....... und ich überlege grad sehr konkret, ihn zurückstufen (also seinen Klassensprung von 7 nach 9 rückgängig machen) zu lassen. Nächste Woche habe ich einen Termin mit der KL, mal sehen was sich da ergeben wird.
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Mina-Lina



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Anmeldungsdatum: 08.11.2012
Beiträge: 38
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 02.12.2012, 14:34
BeitragTitel:
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Zitat:
Soll ich Dir das Kabel zusammen mit der Lässigkeit eintüten?

Nee, nee, lass mal! So ein Netzkabel kann man doch auch als Mutter gut gebrauchen. Zum Beispiel um sich die Zeit zu vertreiben, wenn die Kinder lernen devil (Und wenn man selbst eins hat - ein Ersatzkabel im Schrank ist doch auch was feines!)



Zitat:
Mein Sohn musste letztens auch einen Vortrag in Ethik mit einer Klassenkameradin vorbereiten (Thema Salafismus), er hat mehrere Tage bis spät abends dran gesessen, stundenlang am Telefon mit ihr gehangen (die waren soooo perfektionistisch, ich fand's schon etwas übertrieben!), das ging sogar soweit dass er nicht mit mir zu Abend essen wollte sondern weiter arbeiten ("Mama, dieser Vortrag IST mir wichtig, das geht jetzt vor und Punkt!")... Okay wurde auch ne 1 aber ich fand's schon übel... und ja, auch bei uns ist es so, dass sie sehr sehr viele Hausis haben, dazu permanent Tests und Klassenarbeiten... und das Betriebspraktikum steht auch noch an...

Hat dein Sohn seinen Vortrag mit meiner Tochter gemacht?
Passt alles haargenau auf die Situation hier (außer das der Ethik-Vortrag hier über Narzissmus ist). Betriebspraktikum (das ist irgendwann im Mai bei uns) hat sie schon in Sack und Tüten (Bewerbung gleich in der ersten Schulwoche geschrieben).

Zitat:
Blöderweise ist mein Sohn leider nicht sehr offen/gesprächig und ich hab ihm das auf meine Fragen kommende "Alles ist gut" zu leicht abgenommen: Wie sich herausgestellt hat, kommt er mit dem Druck überhaupt nicht klar....... und ich überlege grad sehr konkret, ihn zurückstufen (also seinen Klassensprung von 7 nach 9 rückgängig machen) zu lassen. Nächste Woche habe ich einen Termin mit der KL, mal sehen was sich da ergeben wird.

Hut ab vor dieser bestimmt nicht einfachen Entscheidung! Ich wünsche euch ein sehr erfolgreiches Gespräch mit einer möglichst kooperativen KL!

lg
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Ima



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Anmeldungsdatum: 21.03.2007
Beiträge: 1471
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 02.12.2012, 15:03
BeitragTitel:
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Betriebspraktikum ist auch schon längst klargemacht... aber vllt verschiebt sich das alles ja um ein Jahr... hätt ich nix dagegen!!

Und naja, was heißt einfache/schwere Entscheidung....... Mir war der erneute Sprung die ganze Zeit nich so geheuer, mein Sohn ist wie gesagt noch 12 (wird nächstes Jahr 13) und ich bin eigentlich nie so erpicht drauf gewesen, dass er die Schullaufbahn bei solch erhöhten Tempo (Abi mit 16!) durchzieht. Wichtiger ist mir ein zufriedenes und glückliches Kind... Stress, Hektik und Zeitdruck gibt's im Erwachsenenalter zuhauf, warum muss es also schon im frühen Alter so sein?
Und wie sich nun immer mehr zeigt, ist ihm der Druck einfach zu viel und er zunehmend unglücklich und blockiert... So sehr er kognitiv/geistig seinem Alter so weit voraus ist und der Schulstoff auch der 9ten Klasse (laut KL mit der ich Freitag telefoniert habe) nicht das Problem an sich ist (trotz derzeit echt nicht supertoller Noten, was aber auch daran liegt, dass er permanent Hausis vergessen hat), auf der emotionalen/sozialen Seite ist er eben ein ein 12jähriger und aufgrund diverser anderer Faktoren (angefangen mit seinem Papa, der ihn zunehmend hängen lässt und sich daneben verhält, was ihn sehr trifft, den Mobbingproblemen im letzten Jahr bis zu seiner ADS-Problematik) ist es dringend nötig, ein bisschen Druck rauszunehmen, ihm ein bisschen ein bisschen Luft zu lassen, Raum und Zeit, sich v.a. emotional zu erholen und sich zu stabilisieren... Beim Gespräch mit der KL stellte sich heraus, dass sich grad alle Lehrer Sorgen um ihn machen, weil er so blass, schwächlich, schlapp und höchst unkonzentriert rüberkam und er war nun auch mehrmals hintereinander krank - und mittlerweile weiß ich, dass da psychische Ursachen mit eine große Rolle spielten -... Nene hier ist akuter Handlungsbedarf angesagt...
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Ima
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jutta
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Anmeldungsdatum: 15.05.2005
Beiträge: 4602
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BeitragVerfasst am: 02.12.2012, 21:22
BeitragTitel:
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Ima, das näher zu betrachten und Druck rauszunehmen ist sicher nicht verkehrt.
Zusätzlich aber ging mir gerade durch den Kopf, dass du bei der nächsten Blutuntersuchung auch mal den Eisen-/Ferritingehalt messen lassen könntest. Das war bei meinem Sohn nämlich vor einigen Monaten der Fall, dass er massiv unten war. Nach der Eisenkapselkur gingen die Konzentration und die Noten wieder bergauf.

Als kleine Idee.

Jutta
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Jutta
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