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Pitsidia Sponsor
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.12.2006 Beiträge: 921 Wohnort: Rhein-Main
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Verfasst am: 08.12.2012, 14:43
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Ich hatte gehofft, deutlich gemacht zu haben, dass ich keine "Vor"- oder "An"würfe machen möchte, wir haben ja selber schon viel früher an unserer Entscheidung gezweifelt - immer mal wieder.
Tut mir leid, dass meine Antwort falsch angekommen ist, bezog sich ja auch nicht ALLES auf diesen Punkt. _________________ Pitsidia |
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Sigiruna Sponsor 2010/2011
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.04.2006 Beiträge: 898 Wohnort: nicht mehr Nordfriesland!!!!
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Verfasst am: 08.12.2012, 22:14
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Ich bin echt froh, dass Töchti noch kein G8 hatte und "erst" mit 17 Abi macht. Da Tertia dank G8 auch vor ihrem 18. Geburtstag die Schule hinter sich haben wird, ist das gar nicht so viel früher als die Geschwister. Wir sind alle erleichtert, dass die überstürzte Schulstart (vom KiGa in die 2. in 8 Wochen) keine negativen Folgen gehabt hat. Damals hatte alle vor der Pubertät gewarnt. Töchti war schon immer ein bisschen zu anpassungsfähig und hat die einfach gemeinsam mit ihren Klassenkameradinnen durchgemacht, obwohl sie körperlich längst nicht so weit war. Was sie nach dem Abi macht, weiß sie noch nicht. Au-pair fällt ja leider erstmal aus.
Tertia kommt jetzt ja auch mit eben 15 in die OS und ist ziemlich chaotisch, in mancher Hinsicht aber auch reifer als die Großen. Sie wird jetzt einen Doppeljahrgang "genießen" mit Mitschülern, die erheblich älter sind, aber als relativ großgewachsenes, selbständiges Mädchen hat sie keine Probleme damit. Für Jungen stelle ich mir die Situation schwieriger vor. Sohn war denn auch im Nachherein glücklich, sich gegen Springen entschieden zu haben. Er meinte, dass er trotz der Langweile und der schwierigen Situation mit den Mitschülern in GS, Unter- + Mittelstufe froh sei, etwas reifer gewesen zu sein in der OS. Er war ja trotzdem noch der jüngste Junge im Jahrgang, aber so fiel es nicht ganz so aus. Jetzt als Student lässt er sich übrigens einen Bart wachsen, damit man nicht merkt, wenn der Erstsemester die Examenskandidaten an die Wand quatscht ... _________________ Sigiruna
mit
Sohn 6/93, Dozent; Töchti 2/96, Mathemaster in Arbeit; Tertia 7/98, Studium |
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Biene Maja Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 656 Wohnort: Augsburg
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Verfasst am: 15.12.2012, 23:31
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Hallo,
mein Großer hat mit 16 Abi gemacht und mit 17 in einer anderen Stadt das studieren angefangen. Ich habe mir da ehrlich gesagt niemals Gedanken gemacht weil er sich unter gleichaltrigen immer fehl am Platze gefühlt hat und er halt einfach so weit war. Für ein Auslandsjahr vor der Oberstufe war er zu jung - da hätte er 15 sein müssen, mit 14 durfte das nicht machen und nach dem Abi fanden wir kein passendes Programm im Ausland, wo man noch nicht 18 sein musste. Das Auslandsjahr muss somit warten bis das Studium durch ist weil er im letzten Jahrgang auf Diplom studiert.
Während der Schulzeit (ich glaube, er ist heute noch nicht besser) war er furchtbar chaotisch. Für mich war kein System erkennbar. Weder wie man es schafft einigermaßen die Unterlagen beisammen zu haben noch alles andere was so zu schaffen war. Komischerweise hat es dennoch zu einem einigermaßen passablen Abi gereicht. Er kannte sich in seinem Chaos wohl aus und Unterlagen braucht man nur, wenn man damit nochmal lernen will (hat er eigentlich sehr selten gemacht).
Er hat mit 17 zu studieren begonnen, seinen eigenen Haushalt geführt, hat ne Menge zu organisieren, ist chaotisch wie eh und je, hat aber inzwischen den Sinn des Lernens erkannt. Im letzten Monat hat er immerhin seinen ersten eigenen Haushalt eigenständig schon wieder aufgelöst, Möbel eingelagert, Wohnung (war von meiner Tante) noch vollständig entrümpelt, usw. weil die Wohnung bis Februar komplett saniert wird. Solange muss er von hier pendeln (und flucht weil er 3x so lange braucht wie von seiner Wohnung aus).
Vor kurzem habe ich ihn mal gefragt, wie er so im Rückblick seine Schulzeit sieht, ob es die richtige Entscheidung war so wie er es gemacht hat. Er würde es jederzeit wieder so machen, und kann sich überhaupt nicht vorstellen, erst jetzt in der 12. zu sitzen und aufs Abi lernen zu müssen. Er ist glücklich und zufrieden.
Im Rückblick kann ich nur sagen - viele meiner Sorgen die ich mir gemacht habe waren völlig unnötig. Er hat seinen Weg super gemacht. Zum Glück bin ich ihm nicht mehr im Weg gestanden.
Schöne Weihnachten
Conny  _________________ Ein Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag
Biene Maja |
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