Freundeskreis netter Leute mit schlauen Kids
Anlaufstelle für Leute mit Hochbegabten Ablegern - Meinungen, Berichte, Ratschläge, Austausch
***


 

Welcome Guest: Registrieren | Login
 
FAQ | Suchen | Mitgliederliste | Benutzergruppen
 

Wie sind die Musiklehrer Eurer Kinder drauf?


 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Freundeskreis netter Leute mit schlauen Kids Foren-Übersicht -> Lockrer Plausch Gehe zu Seite Zurück  1, 2
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
ripley



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 15.05.2010
Beiträge: 912
Wohnort: RLP

BeitragVerfasst am: 25.01.2013, 12:49
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

Eigentlich dachte ich immer, ICH wäre fies dem Junior gegenüber, weil ich ihn (jetzt 15) auch durch Lernereien für unbeliebte, aber leider für einen vernünftigen Schulabschluss nötige Fächer schubse/dränge/"nötige". Auch weil ich ihn "zwinge", mehrmals die Woche ins Sport-Training zu gehen.

Aber wenn ich diesen Faden hier lese, komme ich mir schon wieder ziemlich "weichgespült" vor.

Moffi, ganz ehrlich? Ja, es gibt Situationen im Leben, die frustran sind und durch die man sich immer mal wieder durchbeißen muss. Dies zu lernen, ist nicht verkehrt. Aber ... hm, kann man das nicht auf wirklich WICHTIGES beschränken? Oder erscheint nur MIR der musikalische Fortschritt meines Kindes so "minderwichtig", dass ich ihm auf DIESEM Gebiet eine derartig demotivierende Miesmacherei ersparen möchte?
_________________
LG
Ellen
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
scout




Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 1774
Wohnort: ba-wü

BeitragVerfasst am: 25.01.2013, 13:22
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

hi moffi,

es gibt schon einen grund, warum lehrer eltern nicht so furchtbar gerne in den unterrichtsstunden sitzen haben ;).

kommt deine tochter mit der lehrerin ansonsten meist gut aus? oder hast du auch über den vorfall hinaus das gefühl, dass ein wechsel sinnvoll wäre. das kann nämlich durchaus auch bei ansich stressfreier beziehung zwischen kind und lehrer nach einigen jahren sinnvoll sein.

auch lehrer werden mit den jahren betriebsblind bei einem schüler. und die schüler werden "mamataub", dfh sie stellen bei immer denselben anforderungen an mehr einsatz auf durchzug. daher ist ein wechsel aus musiklalischen gründen oftmals gut. man muss sich auf neue impulse einstellen, bleibt wach und frisch.

geschimpft habe ich meines wissens noch nie bei einem meiner geigenschüler. und ich merke den unterschied genau, wenn sie wenig oder viel geübt haben. wenn ich aber merke, dass sie zb schlampig üben, dann muss ich ihnen beibringen, es an den "schweren" stellen besonders genau zu nehmen und da nicht nur drüber weg zu nuscheln. denn an solchen stellen trennt sich im vorspiel die spreu vom weizen. und es macht einen unterschied, ob man an diesen stellen rausfliegt oder mit dem glück des tüchtigen heil durchkommt.

natürlich hat jeder lehrer trotz seiner professionalität auch mal einen schlechten tag und ist genervt. oder er merkt, dass das vorspiel schneller da ist als gedacht. die kleinen musiker, besonders die begabten, werden es allerdings auch mit ungeduldigen dirigenten und genervten begleitern zu tun kriegen. eine gewisse frustrationstoleranz bzw durchbiss bei hartnäckigen technischen problemen darf und muss man von ihnen verlangen mit der zeit.

davon geht man auch nicht sofort kaputt, selbst wenn sich das für die mamas, die vllt selbst keine erfahrungen am instrument haben, manchmal "ungerecht" anhört und das kind doch immer "spass" beim spielen haben soll.

ich merke manchmal, dass ich mit meinen schülern etwas anders und meistens viel geduldiger bin als mit meinen eigenen kids, wenn sie üben und wollen, dass ich dabei sitze. dennoch kommts mir so vor, dass sie das gut vertragen und dass auch mehr dabei raus kommt, als wenn ich wie mit den fremden schülern viel vorsichtiger arbeite.

kurzum ... 1x tränen in mehreren jahren ist eine ordentliche bilanz ;). wenn die chemie zwischen deinem kind und ihrer cellolehrerin generell stimmt, würde ich mir keine sorgen machen.

gruz
scout
_________________
'It is our choices, Harry, that show what we truly are, far more than our abilities.' (Albus Dumbledore)
scout
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Bachstelze




Anmeldungsdatum: 27.03.2005
Beiträge: 956

BeitragVerfasst am: 25.01.2013, 14:15
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

Also ich meine, auf einmal 30% schneller spielen müssen als aufgegeben und das bei der ersten Probe mit einem unbekannten Partner, das ist ein bisschen viel verlangt. Und dann auch noch zusammengefaltet werden, weil es nicht gleich klappt. motz
Ich lass ja unsere beiden Kleinen öfters mal zusammenspielen (Cello und Klavier), und da ist es fast regelmäßig so, dass bei der ersten Probe die möglichen Tempi unterschiedlich sind, aber wie beim Wandern oder sonstigen gemeinsamen Aktivitäten sollte erstmal das Tempo des Schwächeren Ausschlag gebend sein.
Bei uns war es früher auch nicht immer einfach, besonders E. zu überzeugen, dass es nicht unter ihrer Würde ist, ein Stück für S. jetzt erst mal langsam zu spielen, weil er es ja schließlich nicht so lange übt wie sie devil Aber unterdessen haben sie das gelernt - ein wichtiger Aspekt des Zusammenspielens = gegenseitige Rücksichtnahme.

Und, scout, alle Instrumentallehrer, die wir bis jetzt hatten, haben es begrüßt, wenn ich in der Stunde dabei bin und den Kindern zu Hause helfe. Ob das bei allen Eltern so ist, weiß ich nicht holla .

Liebe Grüße,
Bachstelze
_________________
Bachstelze
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
scout




Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 1774
Wohnort: ba-wü

BeitragVerfasst am: 25.01.2013, 15:09
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

das ist richtig, manche lehrer haben nichts dagegen und begrüßen es sogar.

bei jüngeren kindern isses manchmal ungünstig, wenn die mamas drin sitzen, weil die kinder sich da nicht so auf den lehrer und auf ihr spiel konzentrieren können.

ich habe auch nix dagegen, vor allem bei den jüngeren, wo die mütter ja zuhause das üben auch mit übernehmen müssen. da bin ich froh, vor allem, wenn die mütter selbst auch was spielen und daher wissen, was die kinder leisten müssen, um voran zu kommen.

bei meinem großen war in anfangs im klavierunterricht dabei. und manche stunde hat der lehrer mehr mit mir gequasselt als dass stringenter unterricht gemacht wurde. war aber auch für alle beteiligten ok, da der sohnemann nicht übermäßig fleißg war und das dann nicht so auffiel. er hat nach einigen jahren mit klavier aufgehört.

jetzt ist er mit dem horn glücklich, da bin ich nicht dabei, weil es seine eigene sache sein soll, an der er spass hat, selbst verantwortlich ist und wo ich nicht sehe, was er im unterricht macht. mit dem hornlerher verstehe ich mich ausgezeichnet. zum quatschen treffen wir uns dann eher außerhalb der stunden ;).

gruz
scout
_________________
'It is our choices, Harry, that show what we truly are, far more than our abilities.' (Albus Dumbledore)
scout
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Moffi
Sponsor 2010/2011



Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 2070

BeitragVerfasst am: 25.01.2013, 16:37
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

Huhu Scout winkie
ich bin normalerweise nicht dabei, das war eine Ausnahme (und es gab dadurch auch keine Konzentrationsprobeme und ihc habe ganz sicher nicht gestört oder reingeredet). Ich helfe ihr auch nicht beim Üben, sie war nur über Weihnachten in einem Ferienkurs und dort wurde viel an ihrer Handhaltung korrigiert, da fand ich es schon sinnvoll, ihr beim Üben Rückmeldung zugeben. Auf ihren eigenen Wunsch hin, anders geht das sowieso nicht.

Ich fand die Lehrerin schon immer recht ungeduldig (höre immer den Schluss vom Unterricht aus dem Wartezimmer), habe aber eine gewisse Sympathie dafür, weil ich auch nicht so ruhig und abwartend bin. Aber sie ist sehr oft einfach unfreundlich, schreit Kind schon (fast) an, meint immer das und das müsste Kind schon können, warum sie das immer noch falsch mache, etc.. Besonders schlimm findet sie es, wenn ein Vorzeichen nicht gespielt wird oder so (was sowieso selten vorkommt - die sollte mal meinen Sohn als Schüler haben, da könnte sie ihre Frustrationstoleranz mal schulen! Smile )

Das kann man irgendwie schriftlich nicht so gut schildern. Naja, und ich finde halt, Streichinstrumente sind sowieso schon recht frustrierend, weil es einfach so viele Möglichkeiten gibt, was falsch zu machen, da braucht man nicht noch zusätzlichen Frust durch einen so unfreundlichen Ton. Meine Tochter mag sie nicht besonders, ich finde sie, abgesehen von diesem Ungehaltenen, ziemlich nett.

Bei einem neuen Lehrer weiß man halt auch vorher nicht, wie er so ist...

lG
Karin
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Freundeskreis netter Leute mit schlauen Kids Foren-Übersicht -> Lockrer Plausch Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Gehe zu Seite Zurück  1, 2
Seite 2 von 2
Gehe zu:  

 
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Ähnliche Beiträge
Thema Autor Forum Antworten Verfasst am
Keine neuen Beiträge Wo sind die Väter??? Luc's Dad in der Grundschule 2 03.02.2016, 15:26
Keine neuen Beiträge Wir sind jetzt 6 Pitsidia Lockrer Plausch 12 05.02.2012, 18:44
Keine neuen Beiträge Wir sind dann mal weg! starkejungs Lockrer Plausch 4 04.08.2011, 12:44
Keine neuen Beiträge Wie leistungsstark sind die Klassen e... Lisbeth in der Grundschule 6 25.03.2011, 14:32
Keine neuen Beiträge LRS- wie macht man das an Eurer Schule? Susanna C. in der Grundschule 2 12.10.2010, 16:02

Tags
Kinder, Musik, USA, Youtube



phpBB 2.0.23
Template by BMan1

BBoard.de bietet Ihnen ein Kostenloses Forum mit zahlreichen tollen Features

Impressum | Datenschutz