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Springen in die 2. Klasse - Lehrer negativ eingestellt


 
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Ylva




Anmeldungsdatum: 18.08.2010
Beiträge: 199

BeitragVerfasst am: 06.03.2013, 18:22
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Das haben wir auch nicht besonders vorbereitet, weil es zu schnell ging. Du könntest versuchen, die Situation dahingehend zu entschärfen, dass Du Dich als voll verantwortlich für spätere Probelem erklärst und dem Lehrer klarmachst, dass Dein Sohn fürderhin keine Extrawürste mehr braucht. Bei uns bestand der tolle Förderplan darin, dass Sohn nun durch Besuch der dritten statt zweiten Klasse seinem Vermögen nach gefördert würde. In der zweiten Klasse wäre Extraförderung auch extra Arbeitsaufwand für die Lehrer gewesen, in der dritten lief er ganz normal mit.

In erster Linie wollen die meisten Lehrer keinen Stress und und keine Verantwortung, falls es doch schief geht.
Was sagt Sohn zum Sprung?

Grüße
Ylva
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puzzled



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 27.02.2013
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 07.03.2013, 00:49
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Sohn findet es bis jetzt gut. Gestriges Zitat: "Hausaufgaben sind das allerbeste an der Schule." Da hatte er in einem Arbeitsflash (der allerdings auch von mir gefördert war, weil er ein paar Sachen dringend fertigbekommen bzw. nachholen musste) sicher 4 Arbeitsblätter gemacht und noch Mathe im Arbeitsheft. Heute war der Eifer nicht ganz so groß. Ich will ihn aber auch nciht pausenlos ausfragen, wie er es findet, habe Angst dass er dann irgendwann total angenervt ist und zumacht.

Manno. Mit Tochter ist es derzeit einfacher, bei der fällt es nicht so auf.

Gut, jetzt warten wir ab, wie es weiter läuft. Der test in 10 Tagen wird nach meiner Überzeugung eh eine deutliche Sprache sprechen.

Das Buch ist eine Offenbarung für mich, ich ärgere mich, dass ich es nicht früher hatte. Vielleicht wäre frühe Einschulung die Lösung für ihn gewesen (wäre eh aufgrund unserer Lebensituation nicht gegangen, trotzdem...). Und ich möchte das Buch immer dem Lehrer an die Hand geben.... ich wüsste so gerne, ob die überhaupt irgendeine Ahnung von Hochbegabung an der schule haben. Bei uns in NRW muss ja jetzt jede Schule einen Lehrer ahben, der sich auf das Thema spezialisiert bzw. wenigstens mal eine Fortbildung besucht hat. Bei uns ist das die Sonderpädagogin rolleys , naja, die kennt sich immerhin mit Spezialfällen aus. Trotzdem, ich wüsste gerne, was die wirklich weiß und ob die Erfahrung damit haben. Ich glaube aber nicht, dass es eine gute Idee ist, einfach mal zu fragen... "Hey, kennen Sie sich damit überhaupt aus??" p

Außerdem erkenne ich mich in dem buch auch wieder, ich kann wohl nicht verleugnen, dass ich die Mutter meiner Tochter bin - seufz. Jeder kriegt die Kinder, die er braucht Smile
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ripley



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Anmeldungsdatum: 15.05.2010
Beiträge: 912
Wohnort: RLP

BeitragVerfasst am: 07.03.2013, 09:15
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Zitat:
Ich glaube aber nicht, dass es eine gute Idee ist, einfach mal zu fragen... "Hey, kennen Sie sich damit überhaupt aus??" p

Nee, vermutlich nicht.

Puzzled, ich setze mich jetzt einfach mal in die Nesseln, ja?

Ich bin durchaus der Menung, dass Du Deinen Job die Kinder großzuziehen ziemlich gut machst. Ich denke auch, dass Du Deine Kinder und wie sie "ticken" sehr gut, u.U. besser als jeder Lehrer kennst. im häuslichen Umfeld, in der Familie allemal. Das soll so sein, das muss so sein.

Aber in Deinen Posts kommt (keineswegs nur unterschwellig) immer mal wieder 'rüber, dass die Lehrer im Allgemeinen und der Lehrer der höheren Klasse im Besonderen einfach nur doof sind und keinen blassen Schimmer von ihrem Job haben. Und dass Du auch in Bezug auf Schule ganz genau weißt, was Dein Kind braucht. Besser als Schule selbst das weiß.
Vielleicht hilft es, wenn Du die Idee aufkommen lässt, dass auch Lehrer ihren Beruf gelernt haben, gar dafür studiert haben, darin einige Jahre Erfahrung gesammelt haben und ergo durchaus imstande sind, Deiner eigenen Sichtweise einen ggf. nötige ERGÄNZUNG hinzuzufügen? Einfach mal genauer hinzuhören, wenn der Lehrer auf Probleme hinweist, die ER sieht? Die intellektuelle Leistungsfähigkeit ist nämlich keineswegs alles, was ein Kind braucht um schulisch nicht unterzugehen. Mangelnde sonstige "Reife" und Organisiertheit IST ein Problem, es kann sogar zu einem recht massiven Problem werden (weiß ich nicht ganz zufällig ...).

So viel, so brutal.
Puzzled, ich maße mir das an, weil ich mein eigene früheres Denken und Verhalten in Bezug auf (Grund-)Schule stark in Dir wiedererkenne. Und weil ich für meinen Teil die Erfahrung gemacht habe, dass diese "Alle-doof"-Einstellung weder strategisch hilfreich ist, noch geeignet, wirklich (!) das Beste fürs Kind rauszufinden. (Völlig unabhängig davon, dass es tatsächlich auch unter Lehrern absolute Vollpfosten gibt, wie in jeder anderen Berufsgruppe auch.)
_________________
LG
Ellen
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puzzled



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 27.02.2013
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 07.03.2013, 10:03
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Nee, das ist gar nicht brutal. Bin ja auch ganz schön blauäugig in die sache reingegangen. Ich habe aber von Anfang an auf Seiten der Klassenlehrerin eine große Unsicherheit und ratlosigkeit im Umgang mit meinem Sohn gespürt. Der Sprung wurde vorgeschlagen. Nach dem, was ich mir mittlerweile angelesen habe, hätte sich zu dem zeitpunkt der lehrer der aufnehmenden Klasse mit der abgebenden Lehrerin und mit mir (und evtl noch meinem Ex-Mann) besprechen müssen. Das ist aber nicht geschehen, und ich, unerfahren mit dem thema wie ich bin, habe das nicht weiter hinterfragt. Mein Sohn hatte vorher bei diesem Lehrer in der ersten Klasse Religion. Den ersten tag in der 2. Klasse war der Lehrer anwesend, dann den rest der 1. Woche krank. In der zweiten Woche am Mittwoch hatten wir einen Gesprächstermin, in dem mir der Lehrer sagte, dass er R. leistungsmäßig sehr wohl aber eben nicht organisatorisch usw. in der 2. Klasse sieht. Das ist doch nicht seriös! Sowas beurteilt man nicht nach 4 tagen. Oder wenn er R. aus dem halben Jahr Reli so gut kannte, DASS er es nach 4 Tagen in der 2. Klasse beurteilen könnte, dann hätte er seine Einwände VOR dem Sprung-Versuch mitteilen müssen.
Alles was ich lese, ist es keinesfalls ungewöhnlich, dass LehrerInnen sich eher am unteren Ende der Fahnenstange auskennen, und es ist ja auch gut so. Und das Eltern als Eislaufmütter abgestempelt werden ist wohl auch nichts außergewöhnliches. Ich denke, in so einer probephase müsste die Kommunikation zwischen Lehrern und Eltern engmaschig sein, wenn der Lehrer keine zeit hat, sich gesondert um . zu kümmern, dann muss er mir wenigstens kooperativ mitteilen, was ich machen kann (HA nachschauen usw.), stattdessen wird sich meine Mitarbeit quasi verbeten. ??? Das kann doch nicht förderlich sein.
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ripley



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Anmeldungsdatum: 15.05.2010
Beiträge: 912
Wohnort: RLP

BeitragVerfasst am: 07.03.2013, 10:51
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puzzled hat folgendes geschrieben:
Ich denke, in so einer probephase müsste die Kommunikation zwischen Lehrern und Eltern engmaschig sein, wenn der Lehrer keine zeit hat, sich gesondert um . zu kümmern, dann muss er mir wenigstens kooperativ mitteilen, was ich machen kann (HA nachschauen usw.), stattdessen wird sich meine Mitarbeit quasi verbeten. ??? Das kann doch nicht förderlich sein.

Es WÄRE genau dann förderlich, wenn der Lehrer sich unsicher ist, welche organisatorischen und sonstigen Leistungen das Kind SELBST erbringt und welche seine Mutter. Und wenn er genau das genauer herausfiltern will.

Oder?

Junior hat übrigens seinerzeit "nur" eine Empfehlung für Realschule bekommen. Begründung: "intellektuell allemal für's Gymnasium geeignet, aber von (Sozialverhalten und) der Arbeitshaltung und Organisiertheit her definitiv nicht". Und die Grundschule hatte insofern Recht, als es eine wirkliche Heidenarbeit - und zwar über Jahre hinweg (und immer noch andauernd) - war, das Kind in eben diesen Dingen zu stützen und zu schubsen. Ohne diesen meinen Intensiveinsatz wäre er am Gymmi komplett untergegangen.
*klopfganzschnellaufHolz*
_________________
LG
Ellen
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Epilog




Anmeldungsdatum: 19.02.2010
Beiträge: 71

BeitragVerfasst am: 07.03.2013, 14:01
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puzzled hat folgendes geschrieben:
Und das Eltern als Eislaufmütter abgestempelt werden ist wohl auch nichts außergewöhnliches. Ich denke, in so einer probephase müsste die Kommunikation zwischen Lehrern und Eltern engmaschig sein, wenn der Lehrer keine zeit hat, sich gesondert um . zu kümmern, dann muss er mir wenigstens kooperativ mitteilen, was ich machen kann (HA nachschauen usw.), stattdessen wird sich meine Mitarbeit quasi verbeten. ??? Das kann doch nicht förderlich sein.


Eislaufmütter? Na ja, bisher wurde bei deinem Sohn ein IQ von 125 diagnostiziert. Das ist fast ein Garant für Schulerfolg, wenn das Kind nicht akzeleriert wird.

Dass es nach Ansicht der alten KL akzeleriert werden muss, liegt entweder an einer mangelnden Differenzierung der Lehrerin selbst oder aber daran, dass das Kind von den Eltern vorgeschult wurde. Ich würde mir in einem solchen Fall das Kind auch ganz genau anschauen wollen, und zwar ohne dass mir eine förderungswütige Mutter den Eindruck verfälscht. Das Risiko, ein Kind in eine Schullaufbahn zu lenken, die es aufgrund der Entscheidung für den Sprung nicht so erfolgreich durchlaufen kann, wie es dies ohne den Sprung könnte, ist sehr groß. Die Verantwortung für oder gegen diese Entscheidung liegt beim Schulleiter.

Für mich ist die Einstellung des stellvertretenden Schulleiters durchaus nachvollziehbar. Und du solltest akzeptieren, dass die Schulleitung nicht in erster Linie daran interessiert ist, den Willen der Eltern umzusetzen, sondern daran, eine verantwortliche Entscheidung für die Zukunft deines Kindes zu treffen. Dabei müssen in gewisser Weise auch die Ansprüche der Eltern miteinbezogen werden sollten.

Springt dein Sohn jetzt und würde sein altersgerechtes intellektuelles Potential weiterhin mit einem IQ 125 diagnostiziert, wären seine intellektuellen Fähigkeiten gemessen an den Fähigkeiten der älteren Schüler nur noch durchschnittlich. In der 2. Klasse wäre das noch nicht wirklich entscheidend, hier würde ihn weiterhin der Bildungshintergrund der Eltern tragen, daran lässt du ja auch keinen Zweifel aufkommen - doch würden dir durchschnittliche Leistungen deines Sohnes auf dem Gymnasium ebenfalls genügen?

Was der Schulleiter gegenwärtig beantworten muss, ist die Frage, ob sich dein Sohn bis zum Ende der Grundschulzeit mit einem Sprung besser zu einem für das Gymnasium geeigneten Schüler entwickeln wird als ohne oder umgekehrt. Bei dieser Frage ist das Wesen das Kindes entscheidend, nicht der Einsatz der Mutter.
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scout




Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 1774
Wohnort: ba-wü

BeitragVerfasst am: 08.03.2013, 02:40
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das ist wirklich etwas dran.

mir kommt es so vor, als sei das ganze verfahren ziemlich übereilt angeleiert worden. auf jeden fall hätten sich die beiden klassenlehrer besser absprechen und eventuelle bedenken VORHER besprechen müssen.

jetzt würde ein rückzug mehr schaden anrichten, weil das kind das gefühl bekommt, es habe versagt. wie meine vorredner schon gesagt haben: die organisiation, das arbeitsverhalten und das soziale geschick eines kindes haben einen gewaltigen einfluss auf das gelingen eines sprunges.

bei uns ging es damals um eine früheinschulung, nicht um einen sprung. wir haben uns einen riesenkopf gemacht, hatten ein zwiespältiges gefühl. heute (inzwischen ist er in der 10. auf dem gymi) würde ich anders entscheiden und ihn später einschulen. der kopf war definitiv weiter als die emotionale entwicklung und reife, in denen er eher ein bisschen hintendran hing.

dass er spät in die pubertät kommen würde und heute mit 2-3 jahre älteren in eine klasse geht, neben denen er wie ein kind aussieht, konnte man nicht wissen. ihm fehlt dieses jahr reife heute mehr denn je. von dem vorsprung an spezialwissen und -interessen, den er im kindergarten und auch in der grundschule vor den altersgenossen noch hatte, ist heute nicht mehr viel zu spüren. was jetzt zählen würde, wär coolness und ein bisschen mehr weltgewandtheit.

wir wissen nicht, ob es besser gewesen wäre, ihn später einzuschulen. damals schien es richtig, die flucht nach vorn anzutreten, weil er den kindergarten hasste und endlich mit den großen in die schule wollte. wir haben so entschieden und werden nie erfahren, wie es anders geworden wäre. also machen wir das beste aus dem, wie es heute ist.

fazit: es ist nicht soo schlimm, wenn schlaue kids nicht schulisch ständig hart am wind segeln müssen. für viele ist es sogar besser, wenn sie zeit für sich haben, eigene pläne verfolgen können. das g8 lässt ihnen bei 36-38 wochenstunden wenig zeit zum verbraten. und gerade den jungs geht es mit g8 ohnehin oft zu schnell, weil die in puncto selbstorganisation oft länger brauchen als die mädels. kaum sind sie im stimmbruch, schon stehen abi und berufswahl vor der tür.

also bleibt gelassen. nicht jedes kluge kind muss springen, nur weil es intellektuell möglicherweise dazu in der lage wäre. ich kenne genug beispiele für hb-kids, die trotz eher später einschulung und ohne sprung gut durch die schule kommen, zufrieden und leistungsfähig sind.

das gegenwärtige zurückrudern finde ich auch ungünstig. meiner ansicht nach hätte man das vorher bedenken sollen. aber den sprung durchpeitschen würde ich auch nicht machen. gerade wenn die reife ein wenig hinterher hinkt. dann lieber außerschulisch mehr ausprobieren lassen, wenn er futter braucht.

alles gute
scout
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scout
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Mubbi



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Beiträge: 101
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BeitragVerfasst am: 08.03.2013, 08:41
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Ich kann das schon irgendwie nachvollziehen. Mein Junior hat ja auch IQ 125, aber die Grundschule erzählt mir schon seit Jahren, daß, wenn das Testergebnis stimmen würde, mein Sohn ja wohl nur 1en schreiben müsste. Deshalb wär sicher der Test falsch (er schreibt im Schnitt 3en, ab und an mal eine 1 bzw 4).. Und falls das Ergebnis doch richtig wäre, sollte ich ihn bitte gaaaannz schnell aus der Klasse nehmen.
Meiner ist auch organisatorisch mehr als chaotisch und außerdem ein Sensibelchen, der immer schön im sicheren, geordneten Umfeld sein muß. Deshalb lehn ich das auch ab, ihn aus der Klasse zu nehmen.
Ich bin mir auch noch nicht schlüssig, was da wohl des Rätsels Lösung ist. Das neue Gymnasium hat mir auf jeden Fall das Gefühl gegeben, daß sie sich mit solchen Kindern auskennen. Mal sehen, wie's wird.
Schade nur, daß der Schuß auch ganz schnell nach hinten losgeht, wenn die Schule nicht mitspielt..
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puzzled



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Anmeldungsdatum: 27.02.2013
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 08.03.2013, 09:06
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Außerschulisch füttern ist praktisch nicht möglich, er geht in die OGS und ist erst am späten Nachmittag zuhause. Dann gibt es noch 2 Stunden Familienleben und dann geht es auf's Schlafengehen zu. Insofern...
Ich glaube jedes Kind ist anders, und wie es in der zukunft wird kann ohnehin niemand vorraussagen. Ich teile die Meinung, dass der Sprung übereilt und vor allem sehr schlecht vorbereitet war. Ich war aber auch überfahren und wenn ich mich eher informiert hätte, hätte ich sicher was dagegen unternommen. Ich hab mich halt auf die Lehrer und deren Erfahrung verlassen. Wie es jetzt weitergeht werden wir sehen, aber auf jeden Fall will ich, dass mein Sohn in die Entscheidung mit einbezogen wird.
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Epilog




Anmeldungsdatum: 19.02.2010
Beiträge: 71

BeitragVerfasst am: 08.03.2013, 15:44
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puzzled hat folgendes geschrieben:
Außerschulisch füttern ist praktisch nicht möglich, er geht in die OGS und ist erst am späten Nachmittag zuhause. Dann gibt es noch 2 Stunden Familienleben und dann geht es auf's Schlafengehen zu. Insofern...


Vielleicht ist es einfach die falsche Schule für dein Kind. sm

Ich würde mir an deiner Stelle erst einmal klar werden, ob ich den Sprung nun möchte oder nicht. Wichtig ist, dass du hinter dem gewählten Weg stehst und dich nicht treiben lässt.

Du kannst den Sprung aufgrund elterlicher Autorität verhindern und das deinem Sohn auch so begründen, etwa: "Die Lehrer wollen, dass du springst, aber mir gefällt das nicht, weil du dann so viel jünger als die Mitschüler bist." Oder du bist für den Sprung, dann solltest du das deinem Sohn auch sagen.

Momentan fehlt ihm Sicherheit, er soll sich beweisen, das dürfte ihn schwer belasten und wirkt natürlich auch auf sein Verhalten. Wenn du sicher bist, dass der Sprung richtig ist, wird er es schaffen. Es ist aber ein Kampf, das dürft ihr nicht übersehen.

Meine Tochter ist damals gegen den Willen der Schule gesprungen. Die Probezeit von sechs Wochen war eine extreme Belastung. Sie wollte unbedingt in der 2. Klasse bleiben dürfen und auf keinen Fall mehr zurück in die völlige Anforderungslosigkeit der 1. Klasse, aber nach fünf Wochen gab sie auf und erklärte, sie ginge freiwillig zurück. Das musste sie aber nicht mehr, sie hatte es geschafft.

Dein Sohn braucht auf jeden Fall Rückendeckung, wenn ihr den Sprung durchzieht, die Unsicherheit wird ihm ansonsten viel Selbstvertrauen nehmen. Frag ihn, ob er den Kampf aufnehmen will, wenn du dich entschieden hast, dass der Sprung das Richtige für ihn ist.
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Epilog




Anmeldungsdatum: 19.02.2010
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BeitragVerfasst am: 08.03.2013, 16:03
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Mubbi hat folgendes geschrieben:
Ich kann das schon irgendwie nachvollziehen. Mein Junior hat ja auch IQ 125, aber die Grundschule erzählt mir schon seit Jahren, daß, wenn das Testergebnis stimmen würde, mein Sohn ja wohl nur 1en schreiben müsste.


Diese Überlegung ist berechtigt. Wie rechtfertigt die Lehrerin die schlechteren Noten deines Sohnes?
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Mubbi



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BeitragVerfasst am: 08.03.2013, 18:08
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Sie rechtfertigen leider gar nix - sie weigern sich nur, sich mit diesem Thema zu befassen. Es ist ja nicht so, als wenn er was nicht verstanden hätte und Nachhilfe angebracht wäre. Die Tage hat er grad wieder eine Matherarbeit zurückgekriegt: 4. Die Aufgaben, die er gemacht hat, sind alle richtig. ABER: er macht nur knapp die Hälfte.. Seine Antwort: ooooh, es ist so leicht und das langweit...

Laut den Lehrern gibt es sowas überhaupt nicht.. Der Psychologe, der damals den Test mit ihm gemacht hat, hatte ja zuerst auf Konzentrationsschwäche hin getestet. Der Test gliederte sich damals in 3 Schwierigkeitsstufen. Stufe 1 war leicht. Das Ergebnis war etwa so wie die Mathearbeit. Das, was er hat, ist soweit richtig, aber konzentrationsbedingt hat er nicht alles. Stufe 2 war erstaunlicherweise weitaus besser und in Stufe 3 hatte er - in Schulnoten gesprochen eine 2+ bis 1.. Meine Bitte an die Lehrer, es mal mit anderen Aufgaben zu probieren wird immer mit der Aussage abgelehnt, er solle erst mal bei seinem Schwierigkeitsgrad beweisen, daß ers kann..

Aber wie ich ja schon mehrfach gesagt hab - noch 3 Monate auf der Schule und dann versuchen wirs auf der anderen, wo die Lehrer mir im Vorgespräch schon gesagt haben, daß sie solche Fälle kennen.. Werd berichten, wie es geht
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Paula



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Anmeldungsdatum: 04.04.2012
Beiträge: 65
Wohnort: owl

BeitragVerfasst am: 09.03.2013, 16:09
BeitragTitel:
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Nicht jedes hochbegabte Kind hat doch automatisch gute Noten. Bei JM liegt der IQ bei über 140 und er ist absolut kein Überflieger.
_________________
Gruß Paula

JM *07/05 MJ *11/06
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Mubbi



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 12.02.2013
Beiträge: 101
Wohnort: Saarland

BeitragVerfasst am: 09.03.2013, 17:37
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

genau das verstehen sie ja hier an der Schule nicht... rolleys Sowas gäbs nicht.
Aber ich glaub, wir sind vom Thema abgekommen
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puzzled



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 27.02.2013
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 20.03.2013, 09:19
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

Moin,

so, die Probezeit ist vorbei und der Lehrer hat seine Meinung geändert. Sohni war ziemlich fleißig oder auch motiviert, wie man es auch immer nennen mag, jedenfalls hat der Lehrer heute trotz erneut geäußerter Bedenken für die Zukunft dem Klassenüberspringen zugestimmt. Puh! Ich bin erleichtert, und Sohni freut sich.

Ich mach dennoch mal einen neuen Strang auf - wie es jetzt weitergeht...

LG puzzled
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