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Tosja



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Anmeldungsdatum: 22.05.2009
Beiträge: 136
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 07.03.2013, 22:20
BeitragTitel: Diagnosen mitteilen
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Hallo!

So einige Kinder hier sind ja nicht "nur" HB, sondern haben z.B. ADS oder Asperger.

Meine Frage ist jetzt, wie und in welchem Umfang ihr dem Kind die Diagnose nahe gebracht habt und als nächsten Schritt den Lehrern/den Verwandten/den Mitschülern?

Bei uns geht es um Asperger. Die Diagnostik läuft und der Psychiater ist sich ziemlich sicher. Ich versuche mich da grade einzulesen und es passt unheimlich viel. Ich bräuchte aber so eine Art "Gebrauchsanweisung" in kurz für Außenstehende. Mit dem Klassenlehrer habe ich schon gesprochen, auch weil das Thema durch die Schule überhaupt erst angestoßen wurde. Er würde AS auch gern in der Klasse theamatisieren, damit die anderen Kinder ihn besser verstehen können.

Habt ihr da Erfahrungen zu?
_________________
Liebe Grüße, Tosja
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Mausi



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 28.09.2009
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 08.03.2013, 09:06
BeitragTitel:
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Was ich zu dem Thema beisteuern kann, ist die schlechte Erfahrung, die Juniors bester Freund letztes Jahr hatte. Als bei ihm LRS festgestellt wurde, haben sie auch der Klasse davon erzählt. Wer das initiiert hat, kann ich nicht sagen, aber für das betreffende Kind ging es erst nachdem die Sache publik wurde, nach hinten los. Manche Kinder konnten es nicht haben, dass der Junge nicht so streng bei schriftlichen Arbeiten bewertet wurde. Vor allem einige Mädchen waren sehr gemein zu ihm, machten sich lustig über ihn usw. Gerade aus diesem Grund hat er inzwischen die Schule gewechselt, was unserem Sohn sehr leidtut. Er vermisst seinen Freund immer noch, weil sie sich auch nach der Schule getroffen hatten.

Daher bin ich sehr skeptisch, was man der Klasse erzählen darf und was nicht. Der Lehrer sollte sich darauf konzentrieren, das Kind in seinem Umgang mit den anderen zu fördern, ihm zu helfen statt über Diagnosen zu fachsimpeln.
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ripley



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Anmeldungsdatum: 15.05.2010
Beiträge: 912
Wohnort: RLP

BeitragVerfasst am: 08.03.2013, 09:31
BeitragTitel:
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Ich würde auch sehr genau abwägen, wie es um die grundsätzliche Reife der Mitschüler und auch (und insbesondere) deren Eltern (!) bestellt ist, ehe Informationen rausgegeben werden.

In unserer "Problemphase" (5./6. Klasse - Gott sei Dank ein "Damals"!) habe ich Juniors ADHS im Rahmen eines "Elternstammtischs" thematisiert. Was daraufhin abging, spottete jeder Beschreibung: Nicht nur das "berufene" und "wohlmeinende" Eltern (besonderes Kennzeichen: Aufs Zehnfache aufgeblähtes Ego) mir nahelegten, das Kind doch möglichst noch am selben Abend in die geschlossene Psychiatrie einzuweisen, nein, auch das Mobbing durch die Mitschüler steigerte sich im Anschluss an diesen Termin auf ein Maß, das für uns unerträglich wurde.

Aus dieser Erfahrung heraus wäre mein Rat: Bis nach der 6. allerhöchstens Info an die Lehrer (da KANN es aber helfen), dann aber auf Verschwiegenheit gegenüber Mitschülern etc. pochen, erst ab 7. ggf. zusammen mit den Lehrern sehr genau abwägen, wer ggf. noch ins Vertrauen (!) gezogen werden sollte.
_________________
LG
Ellen
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Tosja



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Anmeldungsdatum: 22.05.2009
Beiträge: 136
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 09.03.2013, 17:00
BeitragTitel:
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Oje, das klingt in der Tat nicht schön! Confused

Der soziale Held ist er ja eh nicht in der Klasse, wie man sich denken kann.

Aber wie sieht es aus mit Gesprächen direkt mit dem betroffenen Kind? Ich bin da ehrlich gesagt unsicher, für uns Eltern ist das Thema ja noch recht frisch.
_________________
Liebe Grüße, Tosja
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ripley



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Anmeldungsdatum: 15.05.2010
Beiträge: 912
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BeitragVerfasst am: 09.03.2013, 20:24
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Mit dem Kind selbst drüber reden? Meine Meinung: Ja, wenn man WEISS, wo der Hase begraben liegt. Geht um den 10jährigen, nicht? WÄHREND der laufenden Diagnosephase würde ich da allerdings ruhig noch recht vage bleiben. "Wir wollen gucken, wie wir Dir ggf. noch besser helfen können, in der Schule klarzukommen" (oder so ähnlich). Ich würde da dem Kind noch KEINE Verdachtsdiagnose mitteilen.
Wenn die Diagnose aber steht, dann ruhig auch auf Details eingehen. Eben altersangemessen.

Junior hier hat 'ne Weile gebraucht, um sich mit der ADHS-Diagnose zu arrangieren, geht aber seit Jahren damit sehr locker und offen um.
Ich selbst (welchen Vogel auch immer ich hatte/habe) wusste immer nur, dass ich so "ganz anders" als Altersgleiche und daher auch recht isoliert war. Das fand ich ziemlich quälend, weil ich mich eben als irgendwie "ver-rückt" gespiegelt sah, aber nie wusste, WAS mit mir los war. Rückblickend würde ich sagen, dass bei mir durchaus eine Menge ADHS-Züge vorhanden waren, nur, dass es die Diagnose damals gar nicht gab...
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LG
Ellen
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jutta
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BeitragVerfasst am: 09.03.2013, 22:03
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HalloTosja,

wir haben diese Thematik ja schon durch. Wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht, sowohl mit den Lehrern als auch mit den Klassenkameraden. ABER: Warte die Diagnostik ab. Wenn sie sich bestätigt, hast du nämlich Hilfe im Hintergrund, die dir genau solche Unterstützung auch im Gespräch mit der Schule anbieten wird.

Hast du schon ein ATZ ins Auge gefasst, welches bei euch die Therapie übernimmt?
Du kannst auch gern mit pm schreiben, falls du nicht alles hier schreiben magst.

Als Bücher empfehle ich gern: "Colines Welt hat 1000 Rätsel" (als "Tagebuch" geschrieben) und ein eher sachliches Buch "Warum Bretter manchmal vor Köpfen kleben". Mein Sohn hat bei dem ein oder anderen Text in beiden Büchern gern mal ein "Das kenne ich auch bei mir" oder auch "die ist ja noch autistischer als ich" von sich gegeben. Wir haben ihm vor allem auch die Stärken erläutert, die mit einem Asperger oft in Verbindung gebracht werden, auch Prominente genannt.
Der Diagnostiker damals hat ihm gesagt, dass er eine hocheffektive Software hat, die aber nur die wenigsten haben, wo wie es eben fast nur Windows Computer gibt, er hätte da eben den Apple. Beide sind gut, aber nicht unbedingt miteinander kompatibel. (passt auch auf hb)

Tony Attwood hat einige gute Bücher geschrieben, wir haben z. B. "Asperger Syndrom - wie Sie und ihr Kind alle Chancen nutzen".

Jutta
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Lehre tut viel, aber Aufmunterung tut alles (Goethe)
Jutta
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morlis



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Anmeldungsdatum: 21.04.2008
Beiträge: 485
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BeitragVerfasst am: 09.03.2013, 22:21
BeitragTitel:
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jutta hat folgendes geschrieben:
..., er hätte da eben den Apple.

Passt wahrscheinlich zu gut, m.E. war Steve Jobs auch ein Aspie. ;)

Meinem Sohn hab ich das ausführlichst erklärt, er war sehr interessiert und es hat ihm sehr geholfen zu wissen was los ist. (Dabei hat er nichtmal eine Diagnose - sondern wir haben nur darüber gesprochen, dass vieles davon bei ihm passt.)
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ripley



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Anmeldungsdatum: 15.05.2010
Beiträge: 912
Wohnort: RLP

BeitragVerfasst am: 10.03.2013, 10:00
BeitragTitel:
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Was mir über die Jahre immer wichtiger wurde: Dass dem Kind (bei uns: Jugendlichen) zwar klar ist, warum es sich auf diesem oder jenem Gebiet schwerer tut als der "Durchschnitt", dass dies (also das ADHS oder meinetwegen der Asperger) aber kein "Ruhesofa" ist, auf sich auszuruhen angebracht oder auf Dauer sinnvoll wäre.

Will sagen, jetzt auf UNS bezogen:
Auch mit ADHS kann/muss man lernen, sich immer besser zu konzentrieren, immer flotter zu schreiben, die Impulskontrolle zu verbessern etc. Die Diagnose gibt KEINEN Grund her, sich diesbezüglich nicht mehr zu bemühen ("ich 'bin' ADHS, also kann ich das nicht und brauche es auch gar nicht zu versuchen").
Irgendwann, als Junior in diese Schiene verfiel, hab ich ihn vor die Wahl gestellt, entweder eine Syndrom, eine Problematik, quasi mit einem Teenager als "Anhängsel" zu sein, oder eben ein Teenager, der es aufgrund seines ADHS in manchen Bereichen eben etwas schwerer hat, vielleicht darin auch nicht Spitze wird, aber allemal imstande, sich auf einen "Normalbereich" hochzuschaffen. Das fand er fies, aber es hat geholfen.
_________________
LG
Ellen
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Tosja



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Anmeldungsdatum: 22.05.2009
Beiträge: 136
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 11.03.2013, 23:19
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Hallo!

Vielen Dank für eure Antworten, das hilft mir beim Sortieren!

Da die Diagnostik noch läuft werden wir also erstmal weiter abwarten. Bei den Gesprächen mit den Lehrern hilft es aber schonmal etwas, schon allein weil dann mehr Geduld/Verständnis aufgebracht wird.

@ jutta: Wir sind momentan nur in der Praxis des Psychiaters, werden dann wohl aber weiter über- bzw. gewiesen, soweit ich das verstanden habe, da sie eh nicht genug Kapazitäten haben. Nach den Büchern werde ich mal schauen, danke! Hast du vielleicht so eine kurze prägnante Übersicht? Zur Hochbegabung gab es hier im Forum mal so einen hilfreichen Link mit einem kurzem Text für Lehrer. Sowas wäre auch schön für die Oma zum Beispiel.

@ ripley: Ja, da werden wir aufpassen müssen, er neigt gern dazu es sich etwas einfach zu machen bzw. fährt Vermeidungsstrategien.
_________________
Liebe Grüße, Tosja
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Ima



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Anmeldungsdatum: 21.03.2007
Beiträge: 1471
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 17.03.2013, 11:55
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Ein bisschen verspätet aber hier unsere Erfahrung:

Bei uns hat es ja ein Weilchen gedauert (inkl. Ärztewechsel etc), bis wir die ADS-Diagnose verstehen, annehmen und verarbeiten konnten. Zu dem Zeitpunkt war Kindchen auf dem Gym gelandet und die Diskrepanz zwi seinen kognitiven Fähigkeiten (HB) und seinem Problem der Selbststeuerung und seine Reizfilterschwäche wurden so offensichtlich, dass eine Medikamentierung nicht mehr zu umgehen war. Die erste KL (die er 5te/6te hatte) hatte früh gemerkt, dass da was nicht stimmte (viele Lehrer waren anfangs v.a. "nur" bzgl. HB an mich herangetreten, weil sie seine "Andersartigkeit" eben nur daran festgemacht haben) und hat mit mir versch. Methoden ausprobiert, um die Situation mit ihm im Griff zu bekommen. In dieser Hinsicht wurde mein Kind und seine Problematik (dass da was "anders" mit ihm war, war sowieso klar) auch in der Klasse thematisiert - dabei ging es v.a. auch darum, dass die Klasse akzeptiert, wn Kindchen eben etwas anders agiert (bspw. seine Phase, immer im stehen zu schreiben (weil er sich da besser konzentrieren konnte) oder sein Knautschball etc). Was wichtig ist/war, ist, dass es nicht nur einmal thematisiert wurde und dann beiseite geschoben wurde: Die (alte wie neue) KL und auch weitere Lehrer haben sich auch weiterhin bemüht, Hilfestellungen zu geben, sofern es ihnen (bei einer Klasse mit 30 Kids) möglich war. Natürlich war/ist es anstrengend und es kommt immer wieder (Riesenseufz) zu heftigen Krisen. Aber wir versuchen es alle immer wieder und vor allem miteinander, die Kommunikation ist meist gut... Ich bin mir aber auch dessen bewusst, dass wir da wohl Glück haben und eine überwiegend offene Lehrerschaft haben. Ich hatte letzte Woche erst wieder ein langes Gespräch mit der KL (und Mathe/Physiklehrerin) und seiner Spanisch-WPU-Lehrerin und muss sagen, so schwierig es ist (und oh ja, es ist auch gerade jetzt wieder mal echt schwer!!), ich bin dankbar für diese Lehrer, denn soviel Toleranz und Offenheit findet man eben nicht an jeder Schule. Ich würde aber zB erwarten/verlangen, dass WENN die Lehrer die Eigenheiten Deines Kindes in der Klasse ansprechen wollen, sie VORHER dies mit Dir absprechen - schon allein, damit Du auch dementsprechend Deinem Kind ggüber (re-)agieren kannst etc...

Und was die Mitschüler angeht: Natürlich gab es vor allem am Anfang die üblichen Kids mit großer und fieser Klappe, die das Thema gern genutzt haben, um ihm eins reinzudrücken und ihn zu piesacken. Dies waren natürlich auch die Mobbing-leader, die ihm letztes Jahr das Leben wirklich schwer gemacht haben. Von denen sind die meisten aber letztes Jahr entweder gewechselt bzw. haben den Klassensprung nicht geschafft - und genau dadurch hat sich so einiges geändert. Insgesamt würde ich (jetzt 4tes Jahr auf dem Gym, 9te Klasse) sagen, dass die Klasse eine gewisse Toleranz ggüber meinem Kind entwickelt hat, die Kids kennen sich halt und nun ja, in der Pubertät flippen alle ein wenig aus, nicht wahr?! green

Was die Eltern angeht: Ich hab es 1-2 Eltern ggüber mal ganz vorsichtig erwähnt, sonst aber nicht... ich werde eher mal von den Eltern angesprochen (und dann ging es eher um HB oder einfach über meinen doch sehr individualistischen Sohn), habe aber insgesamt eher wenig mit ihnen zu tun. Angesichts der Erfahrungen, die ich über die Jahre in meinem eigenen privaten Umfeld bzgl. der Thematiken (HB, ADS, HS etc) gemacht habe, bin ich aber auch etwas vorsichtiger geworden - sagen wir mal so, ich bin es müde, gg Klischeedenken und Vorurteile angehen zu müssen, ich habe einfach wichtigeres und besseres zu tun, nämlich mich um meinen Sohn zu kümmern. Da ist die Kommunikation mit den Lehrern viel wichtiger!

Mit dem Kind drüber reden? Auf jeden Fall, vor allem, wn die Diagnose klar ist. Die Kids sind ja nicht blöd und kriegen ja mit, dass da irgendwas nicht stimmt, wn sie zum Arzt müssen, getestet werden etc... Als bei uns die Diagnose klar war, habe ich mit ihm immer wieder Gespräche geführt, Betonung hier auf "immer wieder", denn der Weg hin zum Verständnis und der Toleranz der Situation bzw. sich selbst ggüber ist lang und ein Prozess mit vielen Höhen und Tiefen, und gerade in den Tiefen muss darüber gesprochen werden, um aus ihnen eben auch wieder herauszufinden. Hilfreich war hier aber auch der eigene Erfahrungswert meines Kleinen, als er das erste Mal Medis nahm - er hat den Unterschied und damit auch seiner Problematik so klar erfassen und beschreiben können, diese "Selbsterkenntnis" ist eine immense Hilfe auf dem Weg zum Akzeptieren seiner Andersartigkeit...
Interessanterweise hab ich die HB ihm ggüber richtig konkret viel später thematisiert, nämlich erst letztes Jahr, als bei ihm (die zu dem Zeitpunkt von der Ärztin angesprochene) Hochsensibilität, akutes Mobbing in der Klasse (von eben jenen schon erwähnten Kids) und die Selbstzweifel und Grübelei schon Richtung Depression wiesen. Zuvor war schon klar, dass er sehr schlau ist etc... aber ich wollte einfach nicht, dass dies im Zentrum unseres Denkens/Handelns steht. Ebenso seh ich das mit dem ADS - klar, wir haben hier ein Kind mit Läusen und Flöhen und xx Baustellen, allem voran aber einen (teils extrem nervtötenden, teils einfach wunderbaren) Teenager, der heranwächst und seinen Weg ins Leben sucht.

@Ripley: Mit dem "Ruhesofa" hast Du mir doch mal richtig schön aus dem Herzen gesprochen. daumen

P.S. sry, war mal wieder ein Text mit Überlänge, ich neige wohl dazu drugs
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Ima
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ImNorden



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Anmeldungsdatum: 23.06.2013
Beiträge: 6
Wohnort: Flensburg

BeitragVerfasst am: 01.08.2013, 14:54
BeitragTitel: Re: Diagnosen mitteilen
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Hallo, also die Leistungen meiner Tochter in der Schule waren unterirdisch. Dann liefen Testungen (in Absprache mit der Lehrerin) und es wurde ziemlich zeitgleich HB, LRS, ADS festgestellt. Die erste Maßnahme waren Medikamente wegen dem ADS. Die anderen Kinder wurden nicht darüber informiert. War auch nicht notwendig Very Happy das haben die selber gemerkt. Nach zwei Wochen kam die Rückmeldung von einem Mädchen an die Lehrerin." Wenn D. sich meldet und dran kommt, weiß sie noch was sie sagen will." Das LRS haben die anderen Kinder mitbekommen, über HB sind nur die Lehrer informiert.
Wobei sie kurz nach den Diagnosen die Schule gewechselt hat, und die Kinder in der neuen Klasse sie ja garnicht anders kennen.
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