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Unsozial und oft wie ein Elefant im Porzellanladen


 
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Epilog




Anmeldungsdatum: 19.02.2010
Beiträge: 71

BeitragVerfasst am: 17.05.2013, 11:49
BeitragTitel:
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TAfel hat folgendes geschrieben:
Zum Thema Sport: Auch das hilft bei manchen Kindern nur bedingt. Sohn geht seit der dritten Klasse zweimal die Woche zum Basketball, aber auch dort kommt es, egal bei welchem Trainer, immer wieder zu Auffälligkeiten.


Und um gezielt auf dein Problem zu antworten: Mein Sohn ist von klein auf im Sport und für viele Trainer unzugänglich gewesen. Es galt die richtige Sportart zu finden und die richtigen Trainer, wobei die Trainer meines Erachtens sogar wichtiger sind als die Sportart.

Ob eine Mannschaftssportart für ein sehr individuelles Kind die richtige Wahl ist, muss ausprobiert werden. Meine Erfahrung spricht dagegen.

Beeindruckend für Trainer ist jedoch immer eine besondere Leistungsfähigkeit oder eine besondere Begeisterung. Sie geben sich dann auch mehr Mühe mit einem Kind. Verständlich, ich wüsste auch nicht, warum ich ein desinteressiertes und zudem freches Kind trainieren sollte. Umgekehrt würde ich mein Kind aber auch nicht in einer Sportart oder einem Verein lassen, in dem es immer wieder Ärger bekommt. Dann geht sie Suche eben weiter.
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TAfel



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 11.06.2008
Beiträge: 373
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 17.05.2013, 12:06
BeitragTitel:
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@Epilog,

nein, ich fühle mich nicht angegriffen, ich habe den Eindruck, dass du jaujau gemeinsam mit anderen Eltern auffälliger Kinder in eine Schublade steckst (da du deinen ersten Post gelöscht hast, lässt sich das jetzt nicht mehr belegen). Vielleicht liegen die Probleme tatsächlich an jaujau Erziehung, vielleicht hat das Kind aber tatsächlich Probleme, die nur mit professioneller Unterstützung anzugehen sind. Offensichtlich liest du wegen deiner persönlichen Erfahrungen zwischen jaujaus Zeilen etwas ganz anderes als ich.

Ich entdecke in bestimmten Bereichen Ähnlichkeiten mit meinem Sohn (der allerdings weniger vorlaut, dafür aber stellenweise überheblich und gegenüber anderen respektlos war bzw. bisweilen immer noch ist) und berichte von meinen Erfahrungen und meiner Einschätzung. Übrigens habe ich auch auf die Zuhilfenahme einer Erziehungsberatung hingewiesen. Das haben wir auch versucht, war aber in unserem Fall nicht wirklich hilfreich, da die Pädagoging uns nur sagen konnte, dass wir aus ihrer Sicht das meiste richtig machen.

Mir sind deine Anmerkungen zu einseitig auf eine mangelnde Erziehung und Bauchpinselei des Kindes ausgerichtet. Weil das u.U. auch dazu führen kann, dass es noch länger dauert, bis das Kind die notwendige und hilfreiche Unterstützung bekommt. Deswegen würde mich ja auch interessieren, warum die KL angeregt hat, dass Kind einem Therapeuten vorzustellen.

Bei meiner großen Tochter war es lange Zeit so, dass sie sich am liebsten mit Erwachsenen oder zwei bis 4 Jahre älteren Kindern umgeben hat. Das fiel in der Schule den LehrerInnen auf. Mittlerweile haben sich ihre Interessen ihrer Altersgruppe angenähert, so dass sie sich seit etwa einem Jahr weitgehend unter Gleichaltrigen bewegt. Manche Kinder sind tatsächlich vom ganzen Wesen so anders als der Rest ihrer Altersgruppe, dass sie auch ohne Bauchpinseleien seitens der Eltern nicht richtig dazu passen. Manche Kinder sind nichtsdestotrotz irgendwie in der Lage sich soweit anzupassen, dass sie nicht auffallen (dazu würde ich meine kleine Tochter zählen), andere Kinder schaffen das lange Zeit nicht, manche sogar nie.

Vielleicht komme ich aber auch einfach mit deinem Schreibstil nicht so gut zurecht, dass ich deine Anregungen/Hilfestellungen deshalb als polemisch empfinde.

VG Tafel
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gr. Tochter (Jg. 98), Sohn (Jg. 01), kl. Tochter (Jg. 04)
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Epilog




Anmeldungsdatum: 19.02.2010
Beiträge: 71

BeitragVerfasst am: 17.05.2013, 12:56
BeitragTitel:
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@ Tafel

Natürlich erinnert mich das Geschriebene an die zwei, drei vorlauten Schüler in "unserer" 5. Klasse, bei denen ich mich schon lange frage, ob das Verhalten die Eltern kümmert. Das hatte ich ausdrücklich geschrieben.

Im übrigens bin ich kein Freund von "Erziehung", weil ich nicht glaube, dass Kinder nach Lehrbuch funktionieren. Und ja, ich finde die Erwartungshaltung vieler Eltern an heranreifende, ihre Persönlichkeit erst noch ausprägende junge Menschen viel zu hoch. Kinder sind für mich keine "fertigen" Charaktere, sondern sie werden durch ihr Umfeld zu dem gemacht, was sie sind.

Richtig ist, dass einige Kinder aufgrund ihrer intellektuellen Reife nicht in ihre Altergruppe passen, wobei vorlautes Verhalten für mich kein Zeichen von Reife ist. Im Übrigen habe auch ich eine ältere Tochter, und zwar im Alter deines Sohnes, und ich erwarte, dass ihre gleichalten Mitschüler in der Oberstufe ähnliche Interessen entfalten wie sie jetzt schon. Dadurch ist dann wieder eine Annäherung möglich. Du siehst es umgedreht, führst die Annäherung der Interessen auf die Anpassungsbereitschaft deiner Tochter zurück, die bei Mädchen ja grundsätzlich stärker ausgeprägt ist als bei Jungen, doch ich teile diese Ansicht nicht und würde Fehlverhalten meiner Kinder auch nicht mit unterschiedlichen Interessen entschuldigen wollen.

Meine Tochter gehört zu den Kindern, die sonntags auch mal aufstehen, um an einer Führung zu einem bestimmten Thema teilzunehmen, oder hört sich umgeben von Studenten eine Vorlesung an, zumindest mal dieses Semester. Sie darf alles verraten, nur nicht ihr Alter. Ich denke, ich weiß ein bisschen, wovon ich rede, und ich bin erstaunt, dass die intellektuelle Reife eines Kindes eine Rechtfertigung für kindlichen Verhaltens sein soll.

Vielmehr ist es doch so, dass sich ein Kind mit seinem Fehlverhalten Möglichkeiten verbaut, weil weder ihm noch den Eltern bewusst ist, dass das gezeigte Verhalten keine Folge einer Hochbegabung ist. Nur, wer das sagt, hat halt unproblematische Kinder, weil die Kinder der anderen ja immer unproblematisch sind. - Ein dürftiges Argument, finde ich.

Verletzten möchte ich jedoch keinen. Du hast es so empfunden, also nahm ich den Beitrag wie angekündigt wieder heraus. Was soll ich mich streiten? sm
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TAfel



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 11.06.2008
Beiträge: 373
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 17.05.2013, 13:24
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@Epilog: Vermutlich ist das der Nachteil des Internets, dass man den anderen nicht kennt und jeder etwas anderes zwischen den Zeilen liest. Ich könnte deine Anmerkung zum Sport wieder als Anfeindung verstehen. Sohn hat sich die Sportart selber ausgesucht, geht gerne hin, hat dafür auch Talent, wird von den Trainern auch für sein sportliches Talent geschätzt und hat trotdem immer wieder mal Aussetzer, die weder für die Trainer noch für uns Eltern nachvollziehbar sind.

Ich sehe es nicht als Fehlverhalten an, wenn sich meine Kinder im Kreise Älterer wohlfühlen. Bei meiner älteren Tochter ist es vermutlich eher so, dass ihre Klassenkameradinnen "nachgereift" sind (Tochter hat auch eine Klasse übersprungen und ist die zweitjüngste in ihrer jetzigen Klasse). Sie wirkt schon lange älter und reifer man erwarten würde, sie beschränkt ihre Aussetzter auf die häusliche Umgebung und derzeit sind die in meinen Augen eher pubertär bedingt.

Bei Sohn sehe ich es eher als Problem an, dass er reifer wirkt als er ist (alleine durch seine Wortwahl, seine Interessen und sein Wissen). Ich denke, dass bei ihm bestimmte Bereiche asynchron reifen, und wir ihm zwar immer wieder sagen und zeigen können, dass wir bestimmte Verhaltensweisen nicht tolerieren, damit aber verzögerte Reifungsprozesse nicht beschleunigen können. Ich stelle es mir auch schwierig vor, von der geistigen Reife auf dem Stand eines 14- 16-jährigen zu sein, emotional aber eher auf dem eines 10-jährigen. Vorlaut sein ist für mich übrigens genauso wenig ein Zeichen von Reife wie Überheblichkeit, sondern deutet eher auf massive Unsicherheit hin.

Ich sehe in deiner Argumentation zu sehr die Schublade aufgehen, dass viele Eltern das Fehlverhalten ihrer Kinder damit rechtfertigen, dass das Kind ja nicht anders kann, weil es so hochbegabt ist. Und die Argumentation sehe ich in jaujaus Beitrag so nicht.

In diesem Sinne Tafel
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Epilog




Anmeldungsdatum: 19.02.2010
Beiträge: 71

BeitragVerfasst am: 17.05.2013, 13:39
BeitragTitel:
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@ Tafel

Unsicherheit sah ich auch.

Die Diskussion hier erweckt in mir allerdings zum ersten Mal das Gefühl, dass Fehlverhalten tatsächlich mit Hochbegabung entschuldigt werden soll.

Ich habe dazu jedoch einen neuen Thread eröffnet, weil ich sehr verwundert bin.
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jaujau



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Anmeldungsdatum: 14.05.2013
Beiträge: 6
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 17.05.2013, 22:51
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Also, erst mal Danke für alles positive und negative, das ich hier erleben durfte...
Wir haben unser Kind sehr lange gebremst, da wir nicht wußten was mit Ihm los war, und erst nach zwei ADHS-Testungen (die negativ waren ) und dem H-Test war auch der Schule klar, das was passieren mußte.
Wir sind weder ehrgeizig, noch meinen wir das alle Anderen keine Ahnung haben-ich würde mich freuen über ein Kind das "mitschwimmt"-obwohl ich Ihn sehr liebe. Man mußte mir keine Augen öffnen ,sondern meine Frage beantworten....mein Sohn lebt nicht für den schulischen Ehrgeiz,sonst wäre er nicht mit 3 zufrieden-und wir auch!!!!!
Wir wollen unserem Sohn helfen das er wieder lachen kann, und sich nicht immer fehl am Platze fühlt.
Danke nochmal für die Anregungen, und die Ideen, aber ich werde hier nicht mehr schreiben wenn eine Frage so eine Diskussion auslöst, die an der Frage vorbei geht-das kenne ich nicht . Tschau rolleys
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joeymc
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BeitragVerfasst am: 17.05.2013, 23:48
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jaujau, hast ne pm.
Gruß
Joey
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veni, lusi, fugi
(Ich kam, scherzte und floh - mein Sohn Nr 1 (mit damals 13) über die Schule und wech )
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Epilog




Anmeldungsdatum: 19.02.2010
Beiträge: 71

BeitragVerfasst am: 19.05.2013, 18:50
BeitragTitel:
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jaujau hat folgendes geschrieben:
Also, erst mal Danke für alles positive und negative, das ich hier erleben durfte...

(...)Danke nochmal für die Anregungen, und die Ideen, aber ich werde hier nicht mehr schreiben wenn eine Frage so eine Diskussion auslöst, die an der Frage vorbei geht-das kenne ich nicht . Tschau rolleys


Interessant, dass du eine Diskussion als etwas Negatives empfindest.

Der Thread wurde zwar geschreddert, aber von den meisten Usern wurde dein Thema dennoch berücksichtigt. Kann es sein, dass du Diskussionen über deinen Sohn - womöglich auch mit deinem Sohn(?) - grundsätzlich ablehnst?
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jaujau



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Anmeldungsdatum: 14.05.2013
Beiträge: 6
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 19.05.2013, 22:49
BeitragTitel:
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Hallo Epilog,
mich würde interessieren, was los ist mit Dir?
Ich habe Dir am Anfang gedankt und geantwortet, am"Ende" auch das Gleiche,aber Du bist nur negativ-warum?
Ich habe bei uns in NRW einen Psycho-Ergotherapeuten gefunden, der mir schon bei einem eingeschobenen Termin erklärte,das .......... die Selbstwahrnehmung fehlt-er ist nicht aggressiv,wie ständig von Dir eingeschoben wurde, sondern unbeholfen. Er wird jetzt Body-mind machen.
Dir rate ich mehr Ruhe beim durchlesen.


Zuletzt bearbeitet von jaujau am 20.05.2013, 15:03, insgesamt einmal bearbeitet
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Epilog




Anmeldungsdatum: 19.02.2010
Beiträge: 71

BeitragVerfasst am: 20.05.2013, 00:02
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

jaujau hat folgendes geschrieben:
Hallo Epilog,
mich würde interessieren, was los ist mit Dir?
Ich habe Dir am Anfang gedankt und geantwortet, am"Ende" auch das Gleiche,aber Du bist nur negativ-warum?
Ich habe bei uns in NRW einen Psycho-Ergotherapeuten gefunden, der mir schon bei einem eingeschobenen Termin erklärte,das x die Selbstwahrnehmung fehlt-er ist nicht aggressiv,wie ständig von Dir eingeschoben wurde, sondern unbeholfen. Er wird jetzt Body-mind machen.
Dir rate ich mehr Ruhe beim durchlesen.


Hallo jaujau,

ich habe nicht gelesen, dass dein Sohn andere von der Rutsche schubst oder an den Haaren zieht. Warum sollte ich davon ausgehen, dass er aggressiv ist, statt vorlaut, wie du geschrieben hast?

Vertauschst du die Threads? Lies noch mal nach und nimm vielleicht besser den Namen deines Sohnes heraus.

Was mich an deinem Thema interessiert hat, ist die Feststellung offensichtlichen Fehlverhaltens und die Rechtfertigung dieses Verhaltens über seine intellektuelle Reife. Du schriebst, er könne auf das kindliche Umfeld nicht reagieren, habe Freunde in höheren Klassen und werde beneidet. Ich entgegnete dir, und zwar anhand eines Beispiels, dass das Umfeld deines Sohnes nicht so kindlich sein muss, wie es von deinem Sohn wahrgenommen wird, sondern dass die Ablehnung, die du anführst, bedingt ist durch die Wahrnehmung seines eigenen Verhaltens als kindlich. Sie ist folglich nicht auf seine Person bezogen, sondern auf seine Fehleinschätzung der Gegebenheiten. - Wenn das für dich negative Kritik ist, solltest du mehr über die Wahrnehmung deines Sohnes schreiben. sm

Dein Sohn zeigt einen übertriebenen Ehrgeiz. Dieser zeugt davon - und zwar nicht nur bei ihm, sondern generell - dass sein Selbstwertgefühl stark angegriffen ist und er es bezogen auf schulisches Leistungsvermögen zu stärken versucht, was ihm, wie du mittlerweile schriebst, nur bedingt gelingt. Naheliegend war die Frage, gerade weil er ja Springer ist, dass ihr vielleicht Schule zu lange zu stark im Blickfeld hattet. - Diese Frage ist für dich offensichtlich negativ, ich habe sie ja auch zurückgezogen und gelernt, dass Eltern in diesem Forum auch nicht ansatzweise kritisiert werden dürfen, nicht einmal mit einem Ansatz einer Reflexionsmöglichkeit.

Des weiteren zeugt sein übertriebener Ehrgeiz von mangelnder außerschulischer Anerkennung, sodass Änderungen seiner Freizeitaktivitäten zu überlegen wären. Diesen Gedanken hast du indirekt bestätigt, meintest, er "ecke überall an", doch meine Überlegung empfindest du als negative Kritik. - Kann es sein, dass du weniger auf meine angebliche Kritik reagierst, sondern vielmehr auf die Stimmungsmache hier?

Alleine deine Behauptung, ich hätte deinen Sohn als aggressiv betrachtet, und das mehrfach, hätte ich gerne mal nachgewiesen, direkt oder indirekt, ganz gleich. Du kannst ja gerne empfinden, was du möchtest, aber warum sollte ich unkommentiert lassen, was dir angeregt vom entworfenen "Feindbild" anderer, gerade mal in den Sinn kommt? Für dich mag es hilfreich sein, andere als unverständig zu sehen, anderen Usern tut das offensichtlich ebenfalls gut, nur übertreiben solltet ihr mit euren Unterstellungen nicht.

PS: "Danke für alles Positive und Negative, das ich hier erleben durfte" ist eine Floskel, und noch dazu eine erstaunliche für jemanden, der sich gerade neu angemeldet hat. - Verkohlen kann ich mich alleine.
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joeymc
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BeitragVerfasst am: 20.05.2013, 20:00
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@Epilog:
ich finde (meine Meinung), du pauschalisierst mit folgenden Aussagen zu sehr:

Zitat:
Dein Sohn zeigt einen übertriebenen Ehrgeiz. Dieser zeugt davon - und zwar nicht nur bei ihm, sondern generell - dass sein Selbstwertgefühl stark angegriffen ist und er es bezogen auf schulisches Leistungsvermögen zu stärken versucht


Zitat:
Des weiteren zeugt sein übertriebener Ehrgeiz von mangelnder außerschulischer Anerkennung


Es wäre schön, wenn du diese Aussagen mit irgend etwas belegen könntest. Nach meiner langjährigen Erfahrung als Pädagogin und Mutter hat das eine mit dem anderen nicht immer etwas zu tun!

Zitat:

und gelernt, dass Eltern in diesem Forum auch nicht ansatzweise kritisiert werden dürfen


Ich glaube, hier macht der Ton die Musik. Wenn eine Kritik freundlich vorgetragen wird, ist es häufig leichter, sie zu akzeptieren.


Allgemein fände ich es hilfreich, wenn man hier zur ursprünglichen Fragestellung zurück kehren könnte und sich nicht auf "Nebenkriegsschauplätzen" verliert.

VG

Joey
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Epilog




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BeitragVerfasst am: 20.05.2013, 21:58
BeitragTitel:
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@ Joey

Schade, dein Beitrag hätte direkt in eine thematische Diskussion geführt, zu der ich jetzt aber nicht mehr bereit bin. Der Ton macht nämlich wirklich die Musik.

Ich bin so überrascht, dass ich mich doch glatt noch einmal anmelde, um deinen Beitrag nicht unkommentiert zu lassen.
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joeymc
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 17.09.2009
Beiträge: 1539
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 20.05.2013, 22:23
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

@epilog: Ich versuche es dennoch noch einmal.


Neustart winkie

Jaujau hatte folgendes Anliegen:

Zitat:
Hallo,
ich habe einen Sohn (10 Jahre),der das örtliche Gymi besucht.
Sein Benehmen ist manchmal so unverständlich-auch für uns. Er hat kein Empfinden, wie weit er gehen kann, und ständig denkt er, das Ihm jeder was böses will. Das Glas ist immer halb leer, sein Ehrgeiz so groß, das er sich selber hochpeitscht. Bsp: Nach 50 richtigen Vokabeln (wollte er!!!) ist eine falsch geschrieben, und er ist -in seinen Augen-ein Looser....
Wie können wir seine Wahrnehmung sich selbst und Anderen gegenüber ändern? Wer ist dafür zuständig? Er hat auch kaum Freunde, da die Klassenkameraden Ihn nur für doof und vorlaut halten. Seine Freunde sind in der 6. und 7.Klasse....
Wie er gesprungen ist (2.-4.Klasse) hatten wir so viele Neidköppe, die garnicht verstanden, das es nicht nur um das "schlausein" geht,sondern um das seelische Wohlbefinden.Wir dachten,das wäre auf dem Gymi anders ,aber falsch gedacht!!! Dazu noch Sohni`s Unfähigkeit auf die kindliche Umwelt zu reagieren,macht das Ganze noch schwieriger.
Wer ist für dieses "Problem" der richtige Ansprechpartner (außer der Schulpsychologin?). Danke für jeden Tip :)


Liebe Jaujau,
ich fände es hilfreich, noch ein bisschen mehr zu erfahren. In welchen Situationen hat dein Sohn so hohe Ansprüche an sich selbst? Gibt es da ein Muster?
Du schreibst, er hat ältere Freunde. Was genau unterscheidet seine Freunde von seinen Klassenkameraden? Geht es da wirklich nur um das Alter?
Und inwiefern schafft er es nicht, adäquat auf die anderen zu reagieren, wie äußert sich das?
Es ist auf die Ferne unmöglich, eine genaue Analyse des Problems vorzunehmen.
Hilfreich könnte eventuell der FSS-Test sein, der die Schulzufriedenheit misst. Ansprechpartner hierfür wäre ein (Schul)psychologe.
VG
Joey
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