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Auslandsjahr


 
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Tigermami
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Anmeldungsdatum: 28.06.2007
Beiträge: 839
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 04.07.2013, 17:41
BeitragTitel: Auslandsjahr
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Hallo zusammen!

Immer wenn der Schuh drückt, weiß ich zum Glück wo ich euch finde. Ich habe es schon über die Suchfunktion versucht, aber wirklich nur ziemlich alte Beiträge gefunden. Ich hoffe, ich habe da nichts verkehrt gemacht.

Wir hatten kürzlich einen Info-Abend bezüglich des Auslandjahres in der EPH. Zuerst wollte ich da gar nicht hingehen, aber mein Sohn (14. J., 8 Klasse) war sehr interessiert. Also haben wir es uns angehört.

Die Schüler, die dort berichteteten waren allesamt begeistert von ihren Auslandsaufenthalten. Sie waren in Amerika, Australien und Schottland. Die Aufenthaltsspanne betrug 5 Monate bis zu einem Jahr.

Mein Sohn und auch sein Freund waren sichtlich angetan von der Vorstellung auch mal eine Zeit im Ausland zu verbringen.

Mal ganz abgesehen von dem finanziellen Aspekt, der ja absolut nicht unerheblich ist, könnte ich mir schon bei der bloßen Vorstellung, so lange auf mein Kind verzichten zu müssen, die Augen aus dem Kopf heulen.

Außerdem hätte ich große Sorgen, dass sich die Persönlichkeit stark verändert. Und das vielleicht nicht immer zum Positiven? Ich weiß, meistens hört man Gutes. Von wegen der Selbständigkeit und natürlich dem Sprachvermögen.

Also, ich denke bisher nicht ernsthaft darüber nach ihn zu schicken, aber ich würde mich über jedwede Erfahrung aus Elternsicht sehr freuen, denn, wie schon erwähnt, habe ich bisher nur die Schülersicht geschildert bekommen.

Ganz liebe Grüße
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Tigermami
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joeymc
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 17.09.2009
Beiträge: 1539
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 05.07.2013, 20:10
BeitragTitel:
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Hallo,
also, meine Nr 1 war vor zwei Jahren für ein Term (Trimester, Anfang September bis kurz vor Weihnachten) in England auf einem klassischen englischen Internat. Er war zu diesem Zeitpunkt 15 und verpasste in Deutschland den Beginn der Oberstufe.
Er fand es vom Unterricht her in England absolut großartig und sagt, dass er viel mitgenommen hat. Eine Persönlichkeitsveränderung konnten wir nicht fesstellen, wohl aber eine stark verbesserte Aussprache und ein nahezu perfektes Schriftenglisch. Er war vorher schon sehr gut, hat dadurch aber sprachlich fast universitäres Niveau erreicht und dies auch durch das Zeugnis des Internats bestätigt bekommen.
Ihm hat die Erfahrung gut getan, dass er schwierige Situationen irgendwie meistern kann (z.B. einen Flug zu verpassen, am Flughafen in England den Abholer nicht anzutreffen, nervende Zimmerkameraden, sich in einer fremden Stadt verlaufen...). Außerdem hat er den häuslichen Komfort schätzen gelernt, wodurch seine Pubertät sehr harmlos geblieben ist.
Ihm ist klar geworden, wie sehr er es schätzt, sich in ein eigenes Zimmer zurückziehen zu können (u Hause), aber auch, dass er vier Mahlzeiten am Tag gerne mag, vor allem, wenn drei davon warm sind ;) - das vermisst er manchmal immer noch.
Alles in allem eine Erfahrung, die er nicht missen möchte und von der wir sagen: Er ist als Persönlichkeit gereift, es hat ihm gut getan, in der Pubertät eine Ablösung vom Elternhaus zu durchlaufen und dabei zu merken, dass er durchaus Defizite hat (er ist ein arger Einzelgänger), aber auch das Selbstbewusstsein mitzunehmen, um z.B. ein Praktikum im naturwissenschaftlichen Bereich zu wagen, wo in einem internationalen Team die Hauptsprache Englisch ist. Durch die vielen unterschiedlichen Nationalitäten, die er im Internat kennen lernte, ist er sehr offen gegenüber anderen Kulturen geworden.
Ach ja, der relativ kurze Zeitraum war für uns recht optimal, da er so nahtlos in der Schule wieder einsteigen konnte und wir ihn schon arg vermisst hatten. Er war zwar froh, wieder zu Hause zu sein, hätte sich aber durchaus ein weiteres Term vorstellen können. Hat er uns aber erst hinterher gesagt.
Ein wichtiger Faktor bei er Entscheidung war auch die Schule, die er sich ausgesucht hatte, eine sehr kleine, sehr alte und - wichtig- nah am Meer gelegene Schule, an der er gut betreut wurde.

So, ich hoffe, ich habe weiterhelfen können, wenn auch meine Gedanken heute etwas unsortiert sind.

LG

Joey
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(Ich kam, scherzte und floh - mein Sohn Nr 1 (mit damals 13) über die Schule und wech )
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Mubbi



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Beiträge: 101
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BeitragVerfasst am: 06.07.2013, 17:33
BeitragTitel:
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Ich kann dir nicht wirklich als Mama hierzu berichten, denn mein Junior ist noch nicht so alt.
Da wir aber auf der Arbeit jährlich mehrere Azubis neu dazukriegen, kann ich dir sagen, dass alle, die ein Auslandsjahr absolviert haben, weitaus selbständiger sind. Von der Sprache mal ganz abgesehen
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Ernestine




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Beiträge: 386

BeitragVerfasst am: 06.07.2013, 23:50
BeitragTitel:
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Meine Kinder sind auch noch längst nicht in dem Alter, aber ich sehe jetzt einige junge Erwachsene im Familien- und Freundeskreis, die längere Auslandsaufenthalte machen und da scheint auch alles positiv.
Wenn ich das so sehe, beiße ich mir in den Hintern, daß ich in diesem Alter nicht im Ausland war - ich werde meine Kinder auf jeden Fall ermutigen!
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Tigermami
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BeitragVerfasst am: 07.07.2013, 14:11
BeitragTitel:
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Vielen Dank schon einmal für eure Erfahrungen und Ansichten. Ich würde mich freuen, wenn noch mehr dazu kommen! Lg und einen sonnigen Sonntag allen! Very Happy
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Tigermami
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jutta
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BeitragVerfasst am: 07.07.2013, 15:03
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Hallo, ich meine, Sun hätte im Lockeren Plausch (Geht es uns allen zu gut?) vom Auslandsjahr ihrer Tochter erzählt....
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Jutta
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Tigermami
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BeitragVerfasst am: 07.07.2013, 20:59
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Oh, dann werde ich da auch mal nachschauen!
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Tigermami
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Synkopia
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BeitragVerfasst am: 08.07.2013, 19:04
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Hallo Tigermami! winkie

Noch haben auch wir keine Auslandserfahrungen, aber unsere 14-Jährige Tochter ist gerade in der Bewerbungsphase für ein Auslandsjahr im Musikprogramm von YFU (also definitiv kein englischsprachiges Land, Erstwunsch ist Estland).
Sie traut sich das zu - die große Frage ist allerdings, ob sie überhaupt eine Chance hat... nach einer 5 in Latein und einer 4 in Physik im letzten Jahr auf dem Zeugnis, sieht es dieses Jahr voraussichtlich wieder nicht viel besser aus - die Zeugnisse der drei letzen Schuljahre müssen eingereicht werden drugs Der Lateinlehrer schreibt das Schulgutachten devil.
Ob ihre Migräne ein Hinderungsgrund sein kann, wissen wir noch nicht. Ein Termin beim Kinderneurologen steht noch an.
Im musikalischen Bereich ist sie allerdings ambitioniert und kann hoffentlich ordentlich punkten holla.
Ich würde mich auch als Mutter unheimlich freuen, wenn meine Tochter die Möglichkeit erhielte, dieses Auslandsjahr zu machen. Natürlich mit einer gewissen Besorgnis ("geht's dem Kind da auch wirlich gut?"), aber vor allem mit der Überzeugung, dass für ihre persönliche Entwicklung diese Zeit in einem anderen Land mit einer neuen Sprache bei der gleichzeitigen Gewissheit, weiter intensiv musizieren zu können, sehr förderlich sein kann.
Schulisch ist das Jahr als ein zusätzliches geplant, die Herausforderungen mit neuer Sprache und anpruchsvollem musikalischen Programm reichen vollkommen aus.

Liebe Grüße
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Synkopia mit Tochter (*7/95), Sohn (*4/97), Tochter (*6/99) und Sohn (*9/04)
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Tigermami
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Anmeldungsdatum: 28.06.2007
Beiträge: 839
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 11.07.2013, 20:16
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Hallo Synkopia,

da drücke ich euch aber ganz doll die Daumen!

Würde deine Tochter denn dann wirklich ein ganzes Jahr, bzw. 10 Monate -soweit ich weiß -, bleiben? Mein Sohn ist der Meinung, ein halbes Jahr, bzw. 5 Monate würden ihm dann wohl reichen.

Das wäre dann ja im 10. Schuljahr im zweiten Halbjahr, und danach ginge es mit der 11 weiter und er müsste nicht wiederholen.

Ich habe mich nun auch schon ein wenig eingelesen bei den verschiedenen Organisationen, u. a. auch bei YFU, ein Stipendium (wenn auch Teil-) wäre natürlich super, aber da ist bestimmt schwer ranzukommen?!

Liebe Grüße
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Tigermami
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Synkopia
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Beiträge: 1496
Wohnort: Nord-Württemberg

BeitragVerfasst am: 12.07.2013, 13:52
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Hallo Tigermami,

das Musikprogramm (wie die "normalen" Aufenthalte bei YFU auch) umfasst immer ein ganzes Schuljahr.
Wie viele Teilstipendien vergeben werden, weiß ich nicht. Wie niedrig das Einkommen sein muss, um darauf eine Chance zu haben, kann ich auch gar nicht einschätzen.

Danke für's Daumendrücken! :)

Das zusätzliche Schuljahr wäre für meine Tochter ein Vorteil, wenn sie weiterhin mit dem Gedanken spielt, eventuell ein Studium im Musikbereich anzustreben. Es bedeutet dann eben auch ein Jahr mehr Vorbereitung, was ja vielleicht ganz nützlich sein kann, wenn man nicht zu den absoluten Frühstartern beim Instrumentalunterricht gehört.

Viele Grüße

winkie
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Synkopia mit Tochter (*7/95), Sohn (*4/97), Tochter (*6/99) und Sohn (*9/04)
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sun
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Beiträge: 2614
Wohnort: Rheinland

BeitragVerfasst am: 14.07.2013, 22:09
BeitragTitel:
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Huhu,

Naseweiß ist gerade seit einer Woche wieder zurück. Sie ist einerseits ganz sie selbst (immer noch ein bisschen überperfektionistisch und unsicher), andererseits
- sehr gereift in ihrer Selbstständigkeit,
- mutiger, mal was auszuprobieren,
- hilfsbereiter im Haushalt und der Familienarbeit.

Mit den alten Freundinnen scheint sie auch weiter klar zu kommen, Schule klappt anscheinend auch (genaueres wissen wir erst nächstes Schuljahr). Sie hat ein bisschen Bammel vor der Wahl der Kurse und Abifächer gehabt, weil ihr eben die Erfahrung des ersten Ausprobier-Oberstufenjahrs fehlt, aber ich denke, wenn man im Ausland in den Unterricht rein kommt, kommt man mit dem Unterricht hier auch irgendwie klar ;).

Insgesamt also sehr positiv.


Tigermami hat folgendes geschrieben:
Würde deine Tochter denn dann wirklich ein ganzes Jahr, bzw. 10 Monate -soweit ich weiß -, bleiben? Mein Sohn ist der Meinung, ein halbes Jahr, bzw. 5 Monate würden ihm dann wohl reichen.

Nach unserer Erfahrung (und das ist uns auch vorher so mitgeteilt worden) ist das zweite Halbjahr das schönere. Am Anfang hadert man dann doch noch viel mit der Sprache und damit, dass man seine Familie nicht da hat. Nach dem ersten halben Jahr ist dann alles Alltag und relaxt, und man hat schon Freunde vor Ort. Deswegen war das ganze Jahr für uns richtig.

Tigermami hat folgendes geschrieben:
Das wäre dann ja im 10. Schuljahr im zweiten Halbjahr, und danach ginge es mit der 11 weiter und er müsste nicht wiederholen.

Der Rektor von Naseweiß' Schule hat auch nach einem ganzen Jahr im Ausland gute Erfahrungen mit dem Wiedereinstieg ohne Wiederholen gemacht. Wir versuchen es jetzt einfach mal. Aber ehrlich gesagt - selbst wenn, ist es ja kein Wiederholen des Jahres, denn das Jahr im Ausland ist ja eine völlig andere Erfahrung als das "nachgeholte" deutsche Schuljahr.


Tigermami hat folgendes geschrieben:
ein Stipendium (wenn auch Teil-) wäre natürlich super, aber da ist bestimmt schwer ranzukommen?!

Das würde ich auf jeden Fall probieren - wenn man sich rechtzeitig darum kümmert, kann das passen!
Wenn man wenig verdient, sollte man außerdem Schüler-BAFöG beantragen!

Liebe Grüße!
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LG sun mit Naseweiß (*3/98, Studentin in NL), PeterPan (*6/99, dualer Student) und TigerLily (*6/05, 8. Klasse hb-Zweig)
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jojo



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Anmeldungsdatum: 19.09.2009
Beiträge: 264

BeitragVerfasst am: 07.08.2013, 07:35
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Hallo an alle,
das ist ein spannendes Thema, dazu habe ich mal 3 Fragen in die Runde:

1. hat denn jemand hier eine Ahnung, wie es mit den ganz jungen Schülern aussieht. Meines Wissens müssen die Schüler für die Teilnahme bei den Organisationen mindestens 15 Jahre alt sein. Wenn einer aber erst in der Mitte der 11. Klasse 15 wird? Und das Abi direkt nach dem Auslandsjahr zu machen scheint mir auch nicht gerade so günstig… deswg wird vermutlich auch die 10. empfohlen (und 11. nur wenn die Schüler noch 13 Jahre, z. B. an einer Gesamtschule machen – so haben sie danach noch ein Jahr in der Heimatschule zur Orientierung vor dem Abi).

2. Außerdem noch die Frage, ob jemand Organisationen kennt, die nicht ganz so teuer sind? – 6000 Euro (+ Reisekosten) für ein Halbjahr können wir uns leider nicht leisten.

3. Wird das Schüler-BAFÖG dafür wirklich bewilligt und wie hoch ist das etwa?
liebe Grüße, jojo
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jojo (00/02)
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tinkerbell007




Anmeldungsdatum: 24.08.2011
Beiträge: 58
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 07.08.2013, 09:57
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Hallo,
wir haben gerade eine Austauschschülerin für 3 Wochen aus Korea. Nach den 3 Wochen geht sie für 10 Monate in ihre "feste" Gastfamilie und dann auch in die reguläre deutsche Schule. Bei uns lernt sie nur Deutsch.

Da ich für meine Tochter das auch in Betreacht ziehe, habe ich mich mal erkundigt nach den Kosten und der Organisation.

Die Organisation ist die YFU. Auslandsjahr soll wohl um die 10.000€ kosten. Stipendien werden auch vergeben. Ist natürlich sehr schwer dort ran zu kommen.

Mir wurde gesagt, meine Tochter soll sich im nächsten Frühjahr für das nächste Jahr anmelden. Also für die 9. Klasse (sie ist jetzt in die 7. Klasse gekommen). Dann wäre sie aber erst 13. Ist mir persönlich zu jung um sie für 1 Jahr nach Japan (ist ihr Wunschland) zu schicken. Sie wird es wohl für die 11. Klasse versuchen.

Diese Auskunft habe ich bekommen. Sie nehmen wohl dann auch jüngere Schüler für den Austausch auf.

Gruß
Karola
Hoffe Dir geholfen zu haben
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Sigiruna
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 21.04.2006
Beiträge: 898
Wohnort: nicht mehr Nordfriesland!!!!

BeitragVerfasst am: 07.08.2013, 20:25
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Töchti ist ja eine ganz junge Abiturientin. Sie war im Rahmen eines Austauschprogramms des VDA mit 16 für ein Vierteljahr in Argentinien, in den Sommerferien zwischen 12. und 13. Schuljahr und jeweils den letzten bzw. ersten Schulwochen. Ihr Spanisch war anschließend perfekt und ihre Introvertiertheit etwas aufgelockert. Schulisch hatte Argentinien ihr aber nicht viel zu bieten, weil die Austauschschüler dort eben erst in die 11. gekommen waren, das Niveau sehr niedrig war und zudem alle gleichzeitig ihre deutschen Partner zu Gast hatten. Die Deutschen, die an dem Austausch teilnahmen, waren zwischen 14 und 17, weil die Teilnahme vor allem an die Bereitschaft, einen Gast aufzunehmen, geknüpft ist und sonst keine Voraussetzungen (außer finanzielle natürlich) bestehen. Mit dem VDA kann man übrigens außer nach Lateinamerika nach Russland oder Namibia, eben überall dahin, wo es deutsche Schulen gibt.
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Sigiruna
mit
Sohn 6/93, Dozent; Töchti 2/96, Mathemaster in Arbeit; Tertia 7/98, Studium
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sun
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Anmeldungsdatum: 03.03.2005
Beiträge: 2614
Wohnort: Rheinland

BeitragVerfasst am: 09.08.2013, 18:51
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Hallo,

jojo hat folgendes geschrieben:

1. hat denn jemand hier eine Ahnung, wie es mit den ganz jungen Schülern aussieht. Meines Wissens müssen die Schüler für die Teilnahme bei den Organisationen mindestens 15 Jahre alt sein. Wenn einer aber erst in der Mitte der 11. Klasse 15 wird? Und das Abi direkt nach dem Auslandsjahr zu machen scheint mir auch nicht gerade so günstig… deswg wird vermutlich auch die 10. empfohlen (und 11. nur wenn die Schüler noch 13 Jahre, z. B. an einer Gesamtschule machen – so haben sie danach noch ein Jahr in der Heimatschule zur Orientierung vor dem Abi).


Für ein Visum für die USA muss man mindestens 15 sein, daher stimmt die Altersgrenze für die USA tatsächlich.
Für die anderen Länder gibt es soweit ich weiß nicht wirklich eine "feste" Grenze - es gibt aber Organisationen, die wirklich erst ab-15-jährige vermitteln.

Naseweiß war 14;5, als sie losgereist ist, und wir hatten kein Problem, ausreichend Organiationen zu finden, die auch 14-jährige nehmen, um noch genügend Auswahl zu haben.


jojo hat folgendes geschrieben:

2. Außerdem noch die Frage, ob jemand Organisationen kennt, die nicht ganz so teuer sind? – 6000 Euro (+ Reisekosten) für ein Halbjahr können wir uns leider nicht leisten.


Die Preise sind für ein ganzes Jahr nur geringfügig höher als für ein halbes... d.h. 6000 € sind vermutlich noch niedrig angesetzt Sad


jojo hat folgendes geschrieben:

3. Wird das Schüler-BAFÖG dafür wirklich bewilligt und wie hoch ist das etwa?


Schüler-BAFöG richtet sich nach dem Einkommen der Eltern, und zwar wird das Einkommen im Vor-Vorjahr des Auslandsaufenthalts zugrunde gelegt (frag mich nicht warum - vielleicht weil es dazu schon fertige Steuererklärungen gibt?). Wenn ihr da also wenig genug verdient habt, ja, dann gibt es Schüler-BAFöG.
Die maximale Förderhöhe liegt momentan bei 538 € im Monat. Außerdem kann es einen Reisekostenzuschlag von 250 € (innerhalb Europas) oder 500 € (außerhalb) geben. Schüler-BAFöG muss nicht zurückgezahlt werden.
Wir haben es auch so erhalten - bei uns wurden also ungefähr die Hälfte der Kosten des Auslandsaufenthalts durch das BAFöG getragen. Ein Teil des Rests kam von Großeltern und Paten, z.B. zu Weihnachten.
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LG sun mit Naseweiß (*3/98, Studentin in NL), PeterPan (*6/99, dualer Student) und TigerLily (*6/05, 8. Klasse hb-Zweig)
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