TAfel
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.06.2008 Beiträge: 373 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 07.08.2013, 09:31
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Ich gehöre auch zur Fraktion der vermeintlichen "Rabenmütter", unsere Jüngste fährt seit Anfang des letzten Schulajahres auch alleine mit den Öffentlichen zu ihrer relativ weit entfernten Grundschule (ca. 40 Minuten Fahrzeit mit 1x Umsteigen). Wobei ich auch feststellen musste, dass die kinder da sehr unterschiedlich sind, während die Große am Liebsten schon mit 3 Jahrren alleine zum Supermarkt an einer stark befahrenen Straße gegangen wäre, waren die beiden anderen doch etwas zögerlicher. Auch die Zuverlässigkeit, den richtigen Weg zu finden, ist bei den dreien, sehr unterschiedlich ausgeprägt.
Im Großen und Ganzen stimme ich Jojo zu, dass es in anderen Familien andere Regeln gibt und dass bei manchen Kindern die Rahmenbedingungen einen anderen Umgang erfordern. Gleichzeitig habe ich aber den Eindruck, dass viele Eltern sehr ängstlich und überfürsorglich sind und ihren Kinder, selbst wenn diese es einfordern, eine gewisse Selbständigkeit nicht zugestehen, weil sie der Meinung sind, dass das Leben insbesondere in der Großstadt zu gefährlich ist.
VG Tafel _________________ gr. Tochter (Jg. 98), Sohn (Jg. 01), kl. Tochter (Jg. 04) |
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